Das Wichtigste in Kürze
  • Erdnüsse sind pur ein leckerer Snack oder eine knackige Zutat in verschiedenen Gerichten. Auf möglichst hochwertige Nüsse ohne Palmöl als Zusatz sollte man bei Kauf achten.

1. Wie wachsen Erdnüsse?

Wie es der Name schon verrät, wachsen Erdnüsse im Erdreich. Zunächst wächst die Pflanze über der Erde und gräbt sich erst nach der Selbstbestäubung in die Erde ein, um dann die Hülsenfrüchte zu bilden. Geografisch gesehen liegt der Ursprung der Erdnüsse in Südamerika. Mittlerweile findet man sie aber auch in Nordamerika als Hauptanbaugebiet. Weiterhin werden Pflanzen in Afrika, Indien und China angebaut.

2. Gibt es einen Erdnuss-Test der Stiftung Warentest?

Im Heft 11/2017 der Stiftung Warentest gab es einen Test zu Hasel- und Walnüssen. Dort wurde auf eine Schadstoffbelastung bei vielen Produkten hingewiesen. Bei Erdnüssen mit Schale brauchen Sie diese Bedenken nicht zu haben. Wenn Sie Erdnüsse kaufen möchten, sollten Sie auch bei Produkten ohne Schale auf unnötige Zusätze verzichten. Erdnüsse von ültje sind aufgrund der großen Auswahl besonders beliebt. Wenn Sie Nüsse generell mögen, dann könnten Ihnen auch Cashewkerne schmecken.

Achtung: Erdnüsse scheinen auf den ersten Blick ein gesunder Snack zu sein, doch die Kalorienanzahl ist nicht zu unterschätzen. Achten Sie auf möglichst unbehandelte Erdnüsse, wenn Sie unnötige Kalorien beim Naschen vermeiden möchten.

3. Sind Erdnüsse gesund?

Die puren Erdnusskerne enthalten viel pflanzliches Protein, welches als positiv zu bewerten ist. Dennoch sollten Sie Erdnüsse nur in Maßen verzehren, denn sie sind gleichzeitig sehr fetthaltig. Sind Erdnüsse gesalzen, dann sind sie häufig eher als Snack vor dem TV zu finden. Ungesalzene Erdnüsse sind jedoch besser, da zu viel Salz ungesund ist. Die besten Erdnüsse haben Bio-Qualität, sind unbehandelt und stammen zunächst oft aus fairem Anbau. Sie sollten beim Kauf auf den Zusatz Palmöl achten und diese Produkte vermeiden. Der Rohstoff aus der Ölpalme wird unter höchst fragwürdigen Bedingungen gewonnen und schadet neben der Umwelt auch den Menschen. Die bei der Raffination entstandenen Fettsäureester stehen im Verdacht, krebserregend zu sein. Ein Erdnuss-Vergleich lohnt sich also.

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