Das Wichtigste in Kürze
  • Die besten Leinsamen sind biozertifiziert und damit frei von Pestizidrückständen.

1. Worin besteht der Unterschied zwischen ganzen oder geschroteten Leinsamen?

Geschrotete Leinsamen haben eine aufgebrochene Schale, die bei ganzen Leinsamen noch intakt ist. Laut gängigen Leinsamen-Tests im Internet wirken geschrotete Leinsamen intensiver, da die Schleimstoffe aus den Schalen im Darm leichter austreten und ihre Wirkung entfalten können. Diese sind im Vergleich zu Leinsamen im Ganzen allerdings sehr viel kürzer haltbar, da sich die beim Zerkleinern freigesetzten Fettsäuren schnell zersetzen.

Ganze Leinsamen können Sie vor dem Verzehr oder der Verarbeitung – zum Beispiel beim Brot backen – selbst im Mixer zerkleinern und die Schalen dadurch aufbrechen. Wir empfehlen Ihnen immer die Samenschale aufzubrechen, um von der bestmöglichen Wirkung der Leinsamen zu profitieren.

Wissen Sie, dass Sie die Leinsaat zügig aufbrauchen, dann empfehlen wir Ihnen direkt geschrotete Leinsamen zu kaufen. So haben Sie keinen unnötigen Aufwand, die Samenschalen selbst aufzubrechen.

Wissen Sie allerdings nicht, wie schnell Sie die Leinsamen verbrauchen, dann empfehlen wir Ihnen aufgrund der längeren Haltbarkeit ganze Leinsamen zu wählen.

2. Warum sind Leinsamen laut gängigen Tests gesund?

Leinsamen sind gesund, da sie die Darmtätigkeit anregen. Die Schleimstoffe, die in den Schalen der Samen enthalten sind, wirken wie eine Art Quellmittel, binden viel Wasser. Das freigesetzte Öl aus den Leinsamen wirkt als Schmiermittel und sorgt für einen guten und schnellen Weitertransport des Darminhalts. Zum Lösen einer Verstopfung können Leinsamen also gut eingesetzt werden.

Leinsamen haben außerdem einen sehr hohen Ballaststoff- und Eiweißgehalt. Das bedeutet, sie sättigen für eine lange Zeit und durch den hohen Ballaststoffgehalt der Leinsamen wird die Verdauung angeregt sowie der Stoffwechsel – besonders in Bezug auf die Blutfettwerte – optimiert.

Wir empfehlen Ihnen bei der Auswahl eines Produktes auf einen hohen Ballaststoffgehalt zu achten, um optimale Auswirkungen auf Ihre Verdauung zu erzielen.

3. Wie werden Leinsamen eingenommen?

Leinsamen sollten vor dem Verzehr unbedingt zerkleinert werden, wenn Sie nicht bereits geschrotete Samen kaufen. Die zerkleinerten und aufgebrochenen Samen sollten Sie dann am besten noch einweichen, sodass die Schleimstoffe gut austreten können. Lassen Sie einen Esslöffel Leinsamen in circa 250 ml Wasser quellen. Warten Sie mindestens 20 Minuten, am besten aber einfach, bis das ganze Wasser verschwunden ist. Es entsteht ein etwas zäher Brei, den Sie dann zu sich nehmen können.

Wir empfehlen Ihnen die eingeweichten Leinsamen in Joghurt oder Müsli zu geben, so wird die Einnahme erleichtert.