Das Wichtigste in Kürze
  • Dinkel taucht unter verschiedenen Namen auf, darunter Spelz, Fesen und Schwabenkorn. Das Getreide ist quasi ein direkter Nachbar vom Weizen und positioniert sich genau dort als gute Alternative. Schon die Benediktinerin und Dichterin Hildegard von Bingen soll vom Dinkel als „das beste Getreide” geschwärmt haben. Dinkelmehl hat nicht mehr Kalorien als Weizenmehl und punktet bei wertvollen Inhaltsstoffen wie Eisen und Magnesium. Auch der Vitamingehalt ist vergleichsweise hoch.

1. Was ist der Unterschied zwischen Dinkelmehl 630 und 1050?

Es gibt drei Dinkelmehl-Typen: 630, 812 und 1050, wobei 812 nicht zu den gängigen Typen gehört. Der Ausmahlungsgrad macht den Unterschied. Dinkelmehl vom Typ 630 wird feiner gemahlen, dafür sind die Typ-1050-Mehle gröber. Sie lieben frisch gebackenes rustikales Brot und liebäugeln schon mit einem Brotbackautomaten? In dem Fall sollten Sie Dinkelmehl 1050 kaufen.

Wenn Sie gerne Gebäck herstellen, achten Sie im Dinkelmehl-Vergleich auf Produkte des Typs 630.

2. Ist Dinkelmehl glutenfrei?

Gluten ist ein natürlicher Bestandteil von Getreidearten wie Weizen, Roggen und Dinkel. Prinzipiell gilt: Je mehr Eiweiß enthalten ist, desto höher ist der Glutenanteil. Deshalb hat sich auch die alternative Bezeichnung Klebereiweiß etabliert. Gluten verbessert die Wasserbindung und Elastizität des Teigs und optimiert so den gesamten Backprozess und auch das Ergebnis – Backen mit Dinkelmehl bietet sich also durchaus an. Wenn Sie an einer Glutenunverträglichkeit leiden, sollten Sie bei dem Thema natürlich achtsam sein. Sie vertragen Gluten, möchten die Menge aber so gering wie möglich halten? In dem Fall hat das für Sie beste Dinkelmehl einen vergleichsweise niedrigen Eiweißgehalt.

3. Hat Stiftung Warentest einen Dinkelmehl-Test durchgeführt?

Nein, noch hat Stiftung Warentest keinen Dinkelmehl-Test durchgeführt, Sie finden dort aber ein Rezept für Früchtebrot mit Dinkelmehl.

Dinkelmehl Test