Maria gehört seit 2017 zum Redaktionsteam von Vergleich.org und schreibt vorwiegend über Themen aus dem Bereich Gaming. Sie erstellt als Fachautorin für alle Themen rund um Gaming regelmäßig Produkttests und Produktvergleiche, um Leser:innen dabei zu helfen, das beste Produkt für ihre Bedürfnisse zu finden. Außerdem teilt sie Alltagswissen zu den Haushalts-Themen Küchenwaagen und Mühlen.
Maria ist seit über 20 Jahren Gamerin und Gaming-Journalistin, privat Serienjunkie, dazu Romanautorin und Leseratte und dank eigener Erfahrungen auch in allen psychischen Themen aller Art bewandert.
Mit einer Burgerpresse formen Sie gleichmäßige Patties aus Hackfleisch, vegetarischen Mischungen oder Fisch. Das sorgt beim Grillen und Braten für konstante Garzeiten. Die Pressen unterscheiden sich vor allem in der ausgelegten Fleischmenge und im verwendeten Material. Preislich liegen Burgerpressen meist zwischen 10 und 40 Euro.
So wurde getestet
In unserem Test achten wir bei den Burgerpressen auf das Material und die Verarbeitungsqualität. Wir bereiten gleich große Hackfleischkugeln vor, legen sie in den Ring und pressen sie vollständig aus. Dabei achten wir auf das Griffgefühl, die Druckverteilung und das seitliche Austreten von Fleisch. Auch das Lösen des Pressstempels, die Formstabilität der Patties sowie die Reinigung per Hand werden geprüft.
Testsieger
Rösle Burgerpresse PRO
4582 Bewertungen
Die Rösle-Burgerpresse Pro bietet eine hohe Material- und Verarbeitungsqualität. Sie ist für Fleischmengen von 100 bis 200 g ausgelegt. Der gummierte Griff liegt sicher in der Hand und ermöglicht eine gleichmäßige Druckverteilung. Beim Pressen tritt kaum Fleisch seitlich aus und der Pressstempel löst sich nahezu rückstandslos. Die Patties bleiben außerdem formstabil. Die glatte Edelstahl-Oberfläche lässt sich leicht reinigen.
Design-Favorit
WMF BBQ Burgerpresse 690296030
869 Bewertungen
Die Wmf-BBQ-Burgerpresse 690296030 ist für eine Fleischmenge von 200 g konzipiert und wirkt insgesamt sehr massiv. Die dicke Edelstahlplatte sorgt für eine gleichmäßige Druckverteilung, wodurch das Pressen kontrolliert gelingt. Das seitliche Austreten von Fleisch fällt im Test eher gering aus. Beim Anheben haftet das Patty kurz am Stempel, löst sich dann aber. Die Reinigung gelingt gut, Fingerabdrücke bleiben jedoch sichtbar.
Einsteiger-Tipp
Gräwe Hamburgerpressen-Set
15500 Bewertungen
Das Gräwe-Hamburgerpressen-Set ist auf kleinere Fleischmengen von 125 g ausgelegt. Das Modell besteht aus Aluguss mit Kunststoff. Trotz des geschlossenen Rings tritt beim Pressen seitlich Fleisch aus. Sowohl bei der Bedienung als auch bei der Reinigung weist das Gerät einige Schwächen auf. Dafür prägen Rillen das Patty, was optisch sehr ansprechend ist.
Inhaltsverzeichnis
Vergleichstabelle
Testergebnisse
Rösle Burgerpresse PRO
WMF BBQ Burgerpresse 690296030
Gräwe Hamburgerpressen-Set
Kaufratgeber
Welche Burgerpressen-Typen gibt es?
Die beste Burgerpresse kaufen: Was sollten Sie beachten?
Fragen und Antworten zum Thema Burgerpresse
Kommentare
Vergleichstabelle Burgerpresse
In unserer Tabelle stellen wir gesammelte Informationen zu Produkten gegenüber, die wir aus Bewertungen, Kundenreviews und Analysen der Produktinformationen ziehen. Von diesen Produkten testen wir selbst zudem mindestens drei Artikel, um Ihnen noch fundiertere Informationen liefern zu können. Die Reihenfolge innerhalb der Vergleichstabelle ändert sich dadurch nicht.
Unser Testsieger: Die Rösle-Burgerpresse Pro überzeugt mit der Qualität
Testsieger
Rösle Burgerpresse PRO
4582 Bewertungen
Die Rösle-Burgerpresse kommt in einem kleinen, schwarzen Karton. Wir können die Verpackung ohne Verklebungen einfach öffnen. Im Inneren liegen drei Teile: ein Pressring, das passende Presselement aus Edelstahl sowie ein schwerer, gummierter Griff. Dieser lässt sich leicht per Drehbewegung montieren.
Jedes Teil ist separat in Folie gewickelt. Das Edelstahl wirkt wie aus einem Guss gefertigt und zeigt eine gleichmäßige, gebürstete Oberfläche. Optisch wirkt die Burgerpresse auf uns sehr modern und hochwertig.
Die Rösle-Burgerpresse Pro überzeugt im Test durch die Markierungen
Die Burgerpresse von Rösle arbeitet mit einem offenen Ring ohne Boden und ist auf Fleischmengen von 100 bis 200 g ausgelegt.
Der Rösle-Ring verfügt über eine integrierte Skala mit Markierungen bei 100, 150 und 200 g. So können Sie bereits beim Befüllen exakt einschätzen, wie schwer das spätere Patty ist.
Die Gesamthöhe liegt bei 9 cm. Der Innendurchmesser beträgt laut Hersteller 11 cm, was wir in unserem Test nachmessen und bestätigen. Zum Einsatz kommen Edelstahl 18/10 sowie Kunststoff, konkret BPA-freies TPE. Die Oberfläche ist antihaftbeschichtet sowie hygienisch, geruchs- und geschmacksneutral.
Für unseren Rösle-Burgerpresse-Pro-Test bereiten wir gleichmäßige Hackfleischkugeln vor. Diese legen wir mittig in den offenen Ring. Aufgrund der Ringform ohne Boden platzieren wir die Presse direkt auf einer ebenen Arbeitsfläche. Beim Ansetzen des Pressstempels greifen wir den gummierten Griff, der durch sein Gewicht und die griffige Oberfläche sehr kontrolliert in der Hand liegt. Wir drücken das Hackfleisch gleichmäßig nach unten, bis kein weiteres Nachgeben mehr möglich ist. Dabei prüfen wir gezielt, ob sich das Fleisch seitlich unten aus dem Ring herausdrückt. In unserem Burgerpresse-Test bleibt das Hackfleisch weitgehend im Ring, was für eine saubere Portionierung sorgt.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist das Anheben des Pressstempels nach dem Pressvorgang. Wir achten darauf, ob der Stempel am Hackfleisch haften bleibt oder sich sauber löst. Beim Hochziehen bleibt lediglich eine sehr kleine Menge Hackfleisch am Pressstück zurück.
Das geformte Patty bleibt nahezu vollständig im Ring liegen. Die Form zeigt sich rund und insgesamt gleichmäßig. Leichte Unterschiede in der Dicke sind erkennbar, was wir auf die manuelle Druckausübung im Test zurückführen. Dennoch verliert das Patty beim Anheben des Pressstempels nicht seine Form und bleibt stabil.
Im Anschluss nehmen wir die Reinigung der Burgerpresse von Rösle vor. Grundlegend ist das Modell spülmaschinenfest, wobei wir uns für eine Reinigung per Hand entscheiden. Durch die glatte, gebürstete Edelstahl-Oberfläche haften kaum Rückstände an. Auch das Abtrocknen gelingt schnell und unkompliziert. Fingerabdrücke zeigen sich nur minimal, was durch die leicht gebürstete, aber nicht raue Struktur begünstigt wird.
Tipp: Möchten Sie die Patties direkt in der Küche zubereiten, finden Sie in unserem Grillpfanne-Test passende Empfehlungen.
Rösle-Burgerpresse Pro: Für 100 bis 200 g Fleischmengen
Die Rösle-Burgerpresse Pro überzeugt uns durchgehend in allen geprüften Bereichen. Die Materialwahl aus Edelstahl 18/10 und BPA-freiem Kunststoff sorgt für eine hochwertige, langlebige Anmutung. Auch die Verarbeitung fällt sehr sauber aus. Beim Pressen zeigt sich eine kontrollierte Druckverteilung. So lassen sich gleichmäßige Patties formen, ohne dass sich das Hackfleisch seitlich herausdrückt. Der gummierte, schwere Griff unterstützt dabei eine sichere und kraftvolle Handhabung.
Die integrierte Gramm-Skala im Ring erleichtert das Portionieren zwischen 100 und 200 g. Der Pressstempel löst sich nach dem Pressvorgang nahezu vollständig vom Patty, wodurch die Form stabil bleibt. In der Reinigung punktet die Presse ebenfalls, da sie sogar spülmaschinengeeignet wäre, sich aber auch per Hand leicht reinigen lässt.
Testsieger
Rösle Burgerpresse PRO
4582 Bewertungen
ab 17,00 €
Sofort lieferbarPreisvergleich und weitere Angebote
Wmf-BBQ-Burgerpresse 690296030 im Test: Presse aus massivem Material
Design-Favorit
WMF BBQ Burgerpresse 690296030
869 Bewertungen
Die Wmf-Burgerpresse wird in einem Karton geliefert, der im Inneren mit weiterer Pappe versehen ist. Die Burgerpresse ist zusätzlich mit Folie geschützt. Eine gedruckte Anleitung fehlt. Stattdessen befindet sich auf der Rückseite der Verpackung eine kurze Anleitung in sechs Sprachen.
Der Ring der Burgerpresse besteht aus mattem Kunststoff. Dieser fühlt sich vergleichsweise glatt und dadurch etwas weniger angenehm an. Die Pressplatte ist aus Edelstahl gefertigt und trägt einen Aufkleber, den wir vor der Nutzung entfernen. Er lässt sich zwar lösen, hinterlässt jedoch ein paar Klebereste. Optisch wirkt die Burgerpresse insgesamt sehr modern und ansprechend.
Die Wmf-BBQ-Burgerpresse 690296030 punktet im Test mit dem Design
Die Burgerpresse von Wmf ist für eine Fleischmenge von 200 g ausgelegt und hat eine Gesamthöhe von 5,3 cm. Der Ring kombiniert Edelstahl und Kunststoff, während die Pressplatte aus rostfreiem 18/10-Cromargan-Edelstahl gefertigt ist. Dieser gilt als formstabil, hygienisch, säurefest und insgesamt sehr widerstandsfähig.
Der Innendurchmesser wird mit 12,5 cm angegeben, wir messen im Test jedoch 12,2 cm nach. Dabei handelt es sich jedoch nur um eine sehr geringe Abweichung. Für unseren praktischen Test der Burgerpresse bereiten wir gleich große Hackfleischkugeln vor. Diese legen wir für unseren Burgerpresse-Test mittig in den Ring der Wmf-Burgerpresse. Durch den vergleichsweise großzügigen Durchmesser bleibt im Ring etwas mehr Spielraum zur seitlichen Ausrichtung.
Beim Ansetzen des Pressstempels greifen wir den oberen Griff. Dieser ist eher klein gehalten und besteht aus mattem Kunststoff. Da er nicht gummiert ist, fühlt er sich glatter an. Gerade mit fettigen Händen vom Hackfleisch kann das den Halt etwas beeinträchtigen. Beim Herunterdrücken verteilt sich der Druck allerdings gleichmäßig über die gesamte Fläche.
Wir pressen das Hackfleisch so lange, bis kein weiteres Nachgeben mehr möglich ist. Durch den vorhandenen Raum im Ring bleibt das seitliche Austreten gering. Anschließend heben wir den Pressstempel wieder an. Hier bleibt das Patty zunächst am Stempel hängen. Mit leichtem Hin- und Herbewegen löst es sich jedoch nahezu vollständig.
Die Oberfläche ist antihaftbeschichtet. Dazu passt auch, dass auf der Presse nur wenige Hackfleischreste zurückbleiben. Das geformte Patty liegt danach sauber im Ring und zeigt in unserem Wmf-Burgerpresse-Test eine gleichmäßige, runde Form.
Die Burgerpresse kann dem Hersteller zufolge in der Spülmaschine gereinigt werden. Wir spülen sie im Burgerpresse-Test per Hand ab. Auf der Edelstahlplatte sind nach dem Reinigen und Abtrocknen Fingerabdrücke sichtbar, was wir auf die leicht angeraute Oberfläche zurückführen. Funktional beeinträchtigt das die Nutzung allerdings nicht.
Die Wmf-Burgerpresse besteht aus Edelstahl und Kunststoff. Vor allem optisch kann sie in unserem Test überzeugen und wirkt massiv sowie hochwertig. Die Pressplatte sorgt für eine gleichmäßige Druckverteilung. Sie ermöglicht das Formen runder, stabiler Patties mit 200 g Fleisch.
Abzüge erhält das Modell beim ergonomischen Griff, der recht klein ausfällt und nicht gummiert ist. Gerade bei fettigen Händen fehlt dadurch etwas Sicherheit beim Herunterdrücken. Auch bei der Reinigung zeigt sich ein kleiner Nachteil, da auf der leicht angerauten Edelstahl-Oberfläche Fingerabdrücke sichtbar bleiben. Fleischreste lassen sich aber problemlos beseitigen und die Burgerpresse wäre auch für die Spülmaschine geeignet.
Design-Favorit
WMF BBQ Burgerpresse 690296030
869 Bewertungen
ab 16,00 €
Sofort lieferbarPreisvergleich und weitere Angebote
Gräwe-Hamburgerpressen-Set im Test: Leichtes Modell aus Aluguss
Einsteiger-Tipp
Gräwe Hamburgerpressen-Set
15500 Bewertungen
Geliefert wird das Gräwe-Hamburgerpressen-Set in einem Karton mit zusätzlicher Folie als Schutzmaterial. Der Hersteller liefert neben der Presse und der Anleitung auch 50 runde Backpapier-Zuschnitte mit. Die Burgerpresse besteht aus Aluguss. Das Material wirkt solide verarbeitet und insgesamt sauber ausgeführt. Die Oberfläche zeigt einen silbrig-matten Glanz, der insgesamt einen wertigen Eindruck hinterlässt.
Optisch wirkt das Material gleichmäßig und ohne sichtbare Unregelmäßigkeiten. Der Griff liegt separat bei und wird von uns vor der Nutzung aufgeschraubt. Durch den klassischen Knauf wirkt das Design ein wenig altbacken, gleichzeitig aber auch traditionell.
Das Gräwe-Hamburgerpressen-Set punktet im Test durch das Backpapier
Die Burgerpresse von Gräwe besteht aus Aluguss in Kombination mit Kunststoff. Sie ist auf eine Fleischmenge von 125 g ausgelegt. Die Gesamthöhe beträgt 8,5 cm. Der Ring ist nach unten geschlossen, was sie klar von offenen Modellen unterscheidet. Sowohl auf der Pressfläche als auch im Inneren des Rings befinden sich Rillen. Diese werden beim Pressen sichtbar in das Patty geprägt.
Die Rillen bei der Burgerpresse von Gräwe sind nicht als klassische Fettablaufrillen zu verstehen. Stattdessen sorgen sie nur für eine optisch strukturierte Oberfläche auf dem Patty.
Der Griff sitzt oben auf dem Pressstück, ist ergonomisch geformt, gummiert und relativ groß. Trotz der Größe bleibt das Pressstück insgesamt sehr leicht, was dem verwendeten Aluguss geschuldet ist.
Für unseren praktischen Burgerpresse-Test bereiten wir erneut gleich große Hackfleischkugeln vor. Anschließend legen wir sie in den geschlossenen Ring der Gräwe-Burgerpresse. Der Innendurchmesser wird vom Hersteller mit 11 cm angegeben, was wir mit einer eigenen Messung bestätigen können.
Beim Herunterdrücken des Pressstücks nutzen wir den gummierten Knauf. Dieser liegt sicher in der Hand und lässt sich angenehm greifen. Durch die geringe Höhe der Presse mit einer Pressfläche von maximal etwa 2 cm stoßen wir beim Pressvorgang jedoch schnell an konstruktive Grenzen. Das Hackfleisch verteilt sich nicht gleichmäßig bis an den Rand. Stattdessen drückt es sich beim weiteren Pressen seitlich heraus. Da der Ring unten geschlossen ist, kann überschüssiges Fleisch nicht nach unten entweichen, sondern tritt rundum aus.
Nach dem vollständigen Pressen heben wir das Pressstück wieder an und prüfen, ob es am Hackfleisch hängen bleibt. Das Öffnen gelingt zunächst nur mit etwas Kraft, aber der Pressstempel löst sich dann problemlos. Am Pressstück selbst bleibt nur wenig Hackfleisch haften. Das eigentliche Patty sitzt nun im geschlossenen Ring. Da kein Boden offen ist, müssen wir das Patty aktiv aus der Form lösen.
In unserem Burgerpresse-Test benötigen wir dafür beide Hände und klopfen die Presse mehrmals vorsichtig auf die Arbeitsfläche. Erst danach lässt sich das Patty entnehmen. Durch diesen Vorgang verformt sich der Burger leicht. Das Ergebnis ist kein vollständig gleichmäßiger und runder Patty. Dafür sind die eingeprägten Rillen in der Mitte klar sichtbar und verleihen dem Burger eine auffällige Optik.
Die Burgerpresse ist antihaftbeschichtet, jedoch nicht spülmaschinenfest. Durch die ausgeprägten Rillen auf Pressfläche und Ring benötigen wir etwas mehr Zeit bei der Reinigung per Hand. Mit einem Schwamm lässt sich nicht in jede Richtung arbeiten, wodurch gezieltes Schrubben erforderlich ist.
Am Ende lassen sich bei der Gräwe-Burgerpresse zwar alle Rückstände entfernen, der Reinigungsaufwand ist jedoch höher als bei glatten Pressflächen.
Gräwe-Hamburgerpressen-Set: Für Patties mit optischen Rillen
Die Verarbeitung des Alugusses wirkt hochwertig und der gummierte Griff der Burgerpresse von Gräwe liegt angenehm in der Hand. Zunächst sorgt das für eine gute Kontrolle beim Pressen. In unserem Test zeigt sich jedoch, dass der geschlossene Ring und die geringe Presshöhe das gleichmäßige Formen erschweren. Beim Pressvorgang drückt sich Hackfleisch seitlich heraus und das Patty lässt sich nur mit zusätzlichem Aufwand aus der Form lösen. Dadurch verformt es sich leicht.
Auch bei der Reinigung zeigt sich, warum die Burgerpresse nicht höher platziert ist. Die ausgeprägten Rillen sorgen zwar für eine optisch auffällige Struktur im Patty, erfordern jedoch mehr Zeit beim Säubern. Rückstände lassen sich zwar entfernen, benötigen aber gezieltes Schrubben. Zusätzlich ist die Presse nicht spülmaschinenfest. Wer vor allem kleine Patties von 125 g formen möchte oder nur selten Burger zubereitet, für den ist das Modell von Gräwe ein preiswertes Einstiegsmodell.
Einsteiger-Tipp
Gräwe Hamburgerpressen-Set
15500 Bewertungen
ab 12,00 €
Sofort lieferbarPreisvergleich und weitere Angebote
Burgerpressen-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt aus dem obigen Burgerpressen Test oder Vergleich
Das Wichtigste in Kürze
Eine gewöhnliche Burgerpresse setzt sich aus Unterteil und Stempel zusammen. Elektrische Burgerpressen sind technisch aufwendiger aufgebaut.
Burgerpressen aus Edelstahl sind langlebig und rostfrei. Burgerpressen aus Gusseisen können rosten, bieten aber einen sehr gleichmäßigen Pressdruck.
Es gibt große Burgerpressen für XXL-Patties, aber auch Mini-Burgerpressen und Modelle für das Durchschnitts-Patty.
Burgerpressen bestehen häufig aus zwei oder drei Elementen.
Sie haben sich schon immer gefragt, warum die Burgerpatties im Restaurant so perfekt geformt sind? Manche Restaurants verwenden vorgepresste Patties, andere pressen sie selbst vor Ort. Dabei kommen spezielle Burgerpressen zum Einsatz. Die gute Nachricht ist: Die praktischen Helfer gibt es auch für den Privatgebrauch!
Unsere Kaufberatung informiert Sie über verschiedene Typen von Burgerpressen und verrät Ihnen, welche Kaufkriterien relevant sind. Lesen Sie hier nach, wie groß eine Burgerpresse für einen XXL-Burger sein sollte und welche Vorteile elektrische Burgerpressen mit sich bringen.
1. Welche Burgerpressen-Typen gibt es?
Eine Burgerpresse setzt sich aus einem Unterteil und einem Stempel zusammen. Das Unterteil ist oft ein rundes Gefäß, in das Sie einfach das Hackfleisch füllen. Anschließend drücken Sie es mit dem Stempel in Form. Nach diesem Grundprinzip funktionieren zahlreiche klassische Burgerpressen. Trotzdem gibt es Unterschiede. Im Handel bekommen Sie zum Beispiel auch Doppel-Burgerpressen und 3-in-1-Modelle. In dieser Tabelle vergleichen wir drei Typen miteinander:
Typ
Beschreibung
Klassische Burgerpresse
besteht aus Stempel und Unterteil
für einen Patty gedacht
manuelle Bedienung üblich
Doppel-Burgerpresse
Doppelstempel
zwei Patties auf einmal pressen
für schnelleres Arbeiten
3-in-1-Burgerpresse
Set für drei Burgerarten
klassische Patties für den normalgroßen Burger
Mini-Patties für Kindergeburtstage und Partys
auch für gefüllte Burger
Tipp: Wenn Sie bereits einen Wurstfüller besitzen, können Sie sich auch nach einem Burgerpressen-Aufsatz umsehen. Bei einer solchen Burgerpresse für den Wurstfüller wird das Fleisch ähnlich wie bei der Wurstherstellung durch das Drehen der Kurbel in den Aufsatz gepresst.
Klassische Burgerpressen sind nicht mit sogenannten Smash-Burger-Pressen zu verwechseln. Smash-Pressen bestehen aus einer flachen, schweren Metallplatte und werden direkt auf dem Grill verwendet, um das Fleisch flach zu drücken. Sie eignen sich nicht zum Vorformen roher Patties, da das Fleisch direkt auf dem Grill gepresst und nicht vorab portioniert wird.
Standard ist die klassische Burgerpresse für einen Patty.
2. Die beste Burgerpresse kaufen: Was sollten Sie beachten?
Eine gute Burgerpresse zeichnet sich durch ein robustes Material und hervorragende Antihafteigenschaften aus. Darüber hinaus sollte sie leicht zu handhaben sein und den richtigen Durchmesser für Ihre Zwecke besitzen. Lesen Sie hier nach, welche Kaufkriterien Sie beachten sollten.
2.1. Material und Beschichtung
Burgerpressen können aus Edelstahl, Kunststoff, Gusseisen oder Porzellan bestehen. Unsere Tabelle liefert Ihnen einen Überblick über die verschiedenen Materialeigenschaften:
+ leicht + günstig + pflegeleicht - kann spröde werden - Qualität stark abhängig von BPA-freiem Kunststoff
Burgerpresse aus Porzellan
+ pflegeleicht + stilvolle Optik - zerbrechlich - sehr selten auf dem Markt
Burgerpresse aus Gusseisen
+ hohes Eigengewicht für gleichmäßigen Pressdruck + formstabile Patties + langlebig bei richtiger Pflege - nicht rostfrei - Pflegeaufwand durch Einbrennen notwendig
Überprüfen Sie auch, ob das jeweilige Modell gute Antihafteigenschaften vorweisen kann. Dann bleibt das Patty nicht mehr so leicht am Stempel kleben. Burgerfleisch ist zwar in der Regel von Natur aus fettig, sodass es sich meist gut ablösen lässt, noch einfacher geht es aber mit einer Antihaftbeschichtung.
2.2. Durchmesser des Unterteils
Für eine normale Größe ist eine Burgerpresse mit 12 cm oder 11 cm Durchmesser gut geeignet. Beim Braten verliert das Fleisch Flüssigkeit und zieht sich noch ein wenig zusammen, sodass es später gut auf ein typisches Burgerbrötchen mit etwa 9 bis 10 cm Durchmesser passt.
Wenn Sie einen echten XXL-Burger zubereiten möchten, können Sie auch zu einer großen Burgerpresse mit 15 cm Durchmesser greifen. Dann brauchen Sie aber entsprechend mehr Fleisch. Noch größer werden die Patties mit einer Burgerpresse mit 18 cm oder einer Burgerpresse mit 20 cm Durchmesser. Diese Größen sind im privaten Haushalt jedoch eher unüblich.
Auf Partys oder Kindergeburtstagen möchten Sie vielleicht lieber kleine Burger servieren. In diesem Fall können Sie sich für eine kleine Burgerpresse mit einem Durchmesser von 7 cm entscheiden.
Einige Burgerpressen (z. B. die joie-Burgerpresse) verfügen über Markierungen für Patties mit beispielsweise 110 g, 150 g und 230 g.
2.3. Antrieb
Viele Burgerpressen für den privaten Einsatz bedienen Sie manuell. Sie nehmen also den Stempel in die Hand und drücken ihn auf das Fleisch. Auf diese Weise formen Sie das Patty. Für den alltäglichen Bedarf, die kleine Familie oder auch für den Grillnachmittag mit Freunden, ist diese Lösung in der Regel ausreichend.
Wenn Sie Burger für eine große Menge an Personen zubereiten müssen, arbeiten Sie schneller mit einer elektrischen Burgerpresse. Manche Profi-Geräte portionieren sogar das Fleisch und formen es anschließend in Patties.
Schauen Sie sich in unserer Tabelle an, wo die Vor- und Nachteile der einfachen manuellen Variante und der automatisierten Burgerpressen liegen:
Typ
Vor- und Nachteile
Manuelle Burgerpresse
+ günstig in der Anschaffung + einfache Anwendung + kein Stromanschluss notwendig - nicht für große Mengen geeignet - Bedienung mit der Zeit anstrengend
Elektrische Burgerpresse
+ zum Portionieren und Formen von Patties + auch für größere Mengen geeignet + für Partys und die Gastronomie - Stromversorgung notwendig - höherer Preis - im Privatbereich sehr selten (fast ausschließlich nur im Gastronomie-Bereich oder für Profis)
2.4. Weitere Kaufkriterien
Neben Material, Durchmesser und Antrieb ist auch die maximale Patty-Dicke wichtig, da manche Pressen sehr flache, andere eher hohe Patties formen. Auch ein integrierter Auswurfmechanismus oder eine herausnehmbare Bodenplatte erleichtert das Lösen des Fleischs.
Zusätzlich unterscheiden sich Burgerpressen in ihrem Eigengewicht. Schwere Modelle (vor allem aus Gusseisen) arbeiten gleichmäßiger, während leichte Pressen (z. B. aus Kunststoff) mehr Handkraft erfordern. Ein rutschfester, ergonomisch geformter Griff erhöht den Bedienkomfort, besonders bei häufiger Nutzung.
Bei dieser Joie-Burgerpresse fällt uns der große, runde Griff auf, der für einen guten Halt sorgt.
3. Fragen und Antworten zum Thema Burgerpresse
3.1. Burgerpresse benutzen – was ist zu beachten?
Die Nutzung der Burgerpresse kann je nach Modell variieren. Dennoch gibt es ein paar allgemeine Hinweise, die bei der Anwendung helfen können:
Um möglichst gleichmäßige Patties zu kreieren, wiegen Sie das Hack am besten ab. Achten Sie darauf, dass Sie jedes Mal die gleiche Menge verwenden.
Üben Sie sanften Druck auf das Hack aus, pressen Sie es aber nicht zu fest zusammen. Sonst quillt die Form nachher noch über.
Für Smash-Burger eignen sich klassische Burgerpressen nur eingeschränkt. In diesem Fall kommen spezielle Smash-Burger-Pressen zum Einsatz, die aus massivem Metall bestehen und direkt auf dem Grill verwendet werden.
Drücken Sie vor dem Braten noch eine kleine Mulde in die Mitte des Patties. Dann verformt es sich beim Braten nicht so leicht.
3.2. Patties mit der Burgerpresse: Wieviel Gramm Hackfleisch sollten Sie verwenden?
Für klassische Burgerpatties werden häufig etwa 120 bis 180 Gramm Hackfleisch verwendet. Größere Patties für XXL-Burger können 200 Gramm oder mehr wiegen, während Mini-Burger meist mit 50 bis 70 Gramm auskommen. Maßgeblich sind der Durchmesser der Burgerpresse und die gewünschte Patty-Dicke. Zu beachten ist aber, dass dies nur grobe Richtwerte sind, da der genaue Wert abhängig von der Fleischdichte ist.
Viele große und kleine Burgerpressen sind spülmaschinengeeignet, sodass Sie sich um die Reinigung keine Gedanken machen müssen. Das gilt meist für Edelstahl und Kunststoff. Allerdings gibt es auch Geräte mit Holzgriff. Die dürfen nicht in die Spülmaschine und sollten von Hand gespült werden. Verwenden Sie warmes Wasser und etwas Spülmittel. Burgerpressen aus Gusseisen sollten ausschließlich von Hand gereinigt und anschließend gründlich getrocknet werden, um Rostbildung zu vermeiden.
3.5. Burgerpresse oder Fleischwolf – was eignet sich mehr?
Burgerpressen und Fleischwölfe erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Eine Burgerpresse formt Hackfleisch gleichmäßig zu Patties, beeinflusst jedoch nicht die Fleischstruktur. Ein Fleischwolf dient dazu, Fleisch frisch zu zerkleinern und die Zusammensetzung selbst zu bestimmen. Für fertiges Hackfleisch reicht eine Burgerpresse vollkommen aus. Wer hingegen Wert auf selbst gewolftes Fleisch, individuelle Fettanteile oder spezielle Fleischmischungen legt, profitiert zusätzlich von einem Fleischwolf.
3.6. Welches Hackfleisch brauche ich für die Burgerpresse?
Für saftige Burger eignet sich Hackfleisch mit einem Fettanteil von etwa 20 Prozent. Klassisch wird Rinderhack verwendet, idealerweise aus Schulter oder Nacken. Zu mageres Fleisch trocknet beim Braten schnell aus und verliert an Geschmack.
Auch gemischtes Hackfleisch oder spezielle Burger-Mischungen sind möglich, verändern jedoch Textur und Aroma. Wichtig ist, dass das Hackfleisch frisch und gut gekühlt ist, damit es sich in der Burgerpresse sauber formen lässt.
Sie können bei Burgerpressen klassisches Hackfleisch, aber auch vegetarische Mischungen verwenden.
Burgerpressen lassen sich zudem auch mit veganem Hack verwenden. Dabei kommt es jedoch stark auf die Konsistenz des Produkts an. Veganes Hack auf Basis von Erbsenprotein, Soja oder Weizen lässt sich in der Regel gut zu veganen Burger-Patties formen, sofern die Masse ausreichend feucht und bindend ist. Sehr trockene oder grobkörnige Alternativen können in der Burgerpresse bröseln oder ihre Form verlieren.
Burger lassen sich grundsätzlich auf Gasgrills, Holzkohlegrills und Elektrogrills zubereiten. Wichtig ist hier aber eine ausreichend hohe Temperatur, damit sich schnell Röstaromen bilden. Bei Holzkohlegrillssorgt direkte Hitze für eine kräftige Kruste, während Gasgrills eine gleichmäßige Temperaturkontrolle ermöglichen. Auch Elektrogrills eignen sich für Burger, erreichen jedoch oft geringere Temperaturen. Zusätzlich können Burger problemlos in der Pfanne oder auf einer Grillplatte zubereitet werden.
In diesem Video sehen Sie die Weber-Burgerpresse. Egal ob Fleisch, Fisch oder vegetarische Patties: Mit einer Presse gelingt Ihnen die ideale Form für Ihre Burger. Die Burgerpresse ist kompatibel mit dem Weber Q 1200.
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Zusammenfassung: Die besten Burgerpressen in aller Kürze.
Position
Modell
Preis
Material
Antihaftbeschichtet
Lieferzeit
Angebote
Platz 1
Westmark Burgerpresse
ca. 18 €
Aluminium, Kunststoff
Sofort lieferbar
Platz 2
Rösle Burgerpresse PRO
ca. 17 €
Edelstahl, Kunststoff
Sofort lieferbar
Platz 3
WMF BBQ Burgerpresse 690296030
ca. 16 €
Edelstahl, Kunststoff
Sofort lieferbar
Platz 4
Riijk 14023
ca. 22 €
Kunststoff
Sofort lieferbar
Platz 5
Gourmet Easy Burger Press
ca. 25 €
Metall
Sofort lieferbar
Unsere Produktvergleiche sind:
Immer aktuell:
Spätestens nach 120 Tagen aktualisieren wir jede Rubrik mit neuen Produkten und recherchieren Entwicklungen in den Bestenlisten. Dadurch sind unsere Empfehlungen jederzeit aktuell.
Neutral und unabhängig:
Unsere Tests und Vergleiche sind objektiv und faktenbasiert. Hersteller haben keinen Einfluss auf die Bewertung. Wir sorgen für mehr Transparenz auf dem Markt und fördern so die Produktqualität.
Anspruchsvoll:
In unseren Tests & Vergleichstabellen nehmen wir nur Produkte auf, die unsere Mindeststandards erfüllen können. So stellen wir sicher, dass Sie aus einer großen Auswahl genau das richtige Produkt für Ihre Anforderungen finden.
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