Holzkohlegrill Test 2026

Die besten Kohlegrills im Vergleich.

Die getesteten Holzkohlegrills stehen nebeneinander.
Zuletzt aktualisiert: 21.01.2026
Schnellüberblick: Unsere Produkttests
Der getestete Holzkohlegrill von Taino.
Testsieger
Taino Hero XL
Der getestete Holzkohlegrill von Rösle.
Qualitätssieger
Rösle No.1 Sport F50
Der getestete Holzkohlegrill von Weber.
Einsteiger-Tipp
Weber Kettle 1341504
Jens Schröck
Redakteur
schreibt über: Grillen & Barbecue
Als freier Redakteur erstelle ich für Vergleich.org Produkttests und Vergleichstexte in verschiedenen Themenbereichen – von Versicherungen und Finanzthemen über Technik bis hin zu Haushaltsgeräten. Als ehemaliger Inhaber einer Content-Agentur arbeite ich bereits seit mehreren Jahren mit Vergleich.org zusammen und bringe mein Know-how aus unterschiedlichsten Branchen ein, um Inhalte zu erstellen, die informativ, verständlich und praxisnah sind.

Grillen mit Holzkohle sorgt für echtes Aroma und der richtige Grill macht oft den Unterschied. Ob kompakter Kugelgrill oder großzügiger Grillwagen: Wichtig sind eine ausreichend große Hitzefläche, eine gleichmäßige Hitzeverteilung sowie praktische Extras wie Thermometer, Warmhalterost oder Ascheschublade. Ebenso spielen Aufbau, Stabilität und Platzbedarf eine Rolle. Die Preise liegen je nach Ausstattung und Marke zwischen rund 130 und 300 Euro.

So wurde getestet

Im Vergleichstest haben wir die Grills unter realen Bedingungen mit verschiedenen Grillgütern eingesetzt. Bewertet wurden Hitzeverteilung, Grilldauer und Bedienkomfort. Auch der Aufbau, die Stabilität und die Reinigung spielten eine zentrale Rolle. Zusätzlich prüften wir Ausstattung, Verarbeitung und Platzbedarf – vom kompakten Balkonmodell bis zum voll ausgestatteten Grillwagen.

Der getestete Holzkohlegrill von Taino.
Testsieger
Taino Hero XL

Der Taino Hero XL überzeugt als vielseitiger Grillwagen mit einer großen Grillfläche, verstellbaren Kohleschale und praktischen Extras wie Warmhalterost, Seitenablagen und Thermometer. Trotz des hohen Platzbedarfs bietet er viel Ausstattung zum fairen Preis und wird Testsieger unter den Holzkohlegrills. Ideal für alle, die regelmäßig und flexibel für Familie oder Gäste grillen möchten.

Der getestete Holzkohlegrill von Rösle.
Qualitätssieger
Rösle No.1 Sport F50

Der Rösle No.1 Sport F50 ist ein hochwertig verarbeiteter Kugelgrill mit Thermometer, robuster Haube und durchdachter Luftzufuhr. Besonders die stabile Konstruktion und die einfache Handhabung überzeugen. Die Grillfläche fällt etwas kleiner aus als erwartet, doch das Modell punktet mit solider Leistung und stimmiger Ausstattung für den Alltag.

Der getestete Holzkohlegrill von Weber.
Einsteiger-Tipp
Weber Kettle 1341504

Der Weber Kettle Compact ist ein klassischer Kugelgrill mit kompaktem Aufbau, solider Verarbeitung und einfacher Bedienung. Die Grillfläche reicht für kleinere Gruppen aus, erfordert jedoch vergleichsweise viel Kohle, um eine gleichmäßige Hitzeverteilung zu erzielen. Ideal für alle, die wenig Platz haben und Wert auf unkompliziertes Grillen legen.

Vergleichstabelle Holzkohlegrill

In unserer Tabelle stellen wir gesammelte Informationen zu Produkten gegenüber, die wir aus Bewertungen, Kundenreviews und Analysen der Produktinformationen ziehen. Von diesen Produkten testen wir selbst zudem mindestens drei Artikel, um Ihnen noch fundiertere Informationen liefern zu können. Die Reihenfolge innerhalb der Vergleichstabelle ändert sich dadurch nicht.
Aktualisiert: 27.02.2026

1 - 8 von 14: Beste Holzkohlegrills im Vergleich

Preis in EUR
Hersteller
Kundenwertung
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Holzkohlegrill Vergleich
Taino Hero XLTaino Hero XL
Vergleichssieger
Activa AngularActiva Angular
Tepro 1164Tepro 1164
Bestseller
Lotusgrill 3333933Lotusgrill 3333933
Lotusgrill ‎G-GR-435Lotusgrill ‎G-GR-435
Preis-Leistungs-Sieger
Outdoorchef Chelsea 570 COutdoorchef Chelsea 570 C
LotusGrill Feuerrot G340LotusGrill Feuerrot G340
Kesser Grillwagen XLKesser Grillwagen XL
Abbildung*
Vergleichssieger
Taino Hero XLAmazon Logo
Activa AngularAmazon Logo
Bestseller
Tepro 1164Amazon Logo
Lotusgrill 3333933Amazon Logo
Preis-Leistungs-Sieger
Lotusgrill ‎G-GR-435Amazon Logo
Outdoorchef Chelsea 570 CAmazon Logo
LotusGrill Feuerrot G340Amazon Logo
Kesser Grillwagen XLAmazon Logo
Modell*

Taino Hero XL

Activa Angular

Tepro 1164

Lotusgrill 3333933

Lotusgrill ‎G-GR-435

Outdoorchef Chelsea 570 C

LotusGrill Feuerrot G340

Kesser Grillwagen XL

Zum Angebot*
Vergleichsergebnis*
Informationen zur Produktsortierung und Bewertung
Unsere Bewertung
sehr gut
Taino Hero XL
02/2026
Unsere Bewertung
sehr gut
Activa Angular
02/2026
Unsere Bewertung
sehr gut
Tepro 1164
02/2026
Unsere Bewertung
sehr gut
Lotusgrill 3333933
02/2026
Unsere Bewertung
sehr gut
Lotusgrill ‎G-GR-435
02/2026
Unsere Bewertung
sehr gut
Outdoorchef Chelsea 570 C
02/2026
Unsere Bewertung
sehr gut
LotusGrill Feuerrot G340
02/2026
Unsere Bewertung
sehr gut
Kesser Grillwagen XL
02/2026
Kundenwertung
bei Amazon
*
Preis­vergleichPreis­vergleichPreis­vergleichPreis­vergleichPreis­vergleichPreis­vergleichPreis­vergleichPreis­vergleichPreis­vergleich
Zahlbar in Raten*
Ratenzahlung
Eigenschaften
Grilltyp
Grillwagen
Grillwagen
Grillwagen
Tischgrill
Tischgrill
Kugelgrill
Tischgrill
Grillwagen
Material
Stahl
Gusseisen
pulverbeschichteter Stahl
Edelstahl
pulverbeschichteter Stahl
legierter Stahl
legierter Stahl
emaillierter Stahl
Grillform
rechteckig
rechteckig
rechteckig
rund
rund
rund
rund
rechteckig
Grillfläche
42 x 72 cm
73 x 46 cm
56 x 42 cm
Ø 32 cm
Ø 40,5 cm
Ø 54 cm
Ø 32 cm
56 x 41,5 cm
Ausstattung
Deckel
integriertes Thermometer
Räder
Gewicht
24 kg
29 kg
26,6 kg
3,7 kg
6,5 kg
15,3 kg
3,7 kg
26,6 kg
Vorteile
  • Thermometer im Deckel
  • große Auflegefläche
  • viele verschiedene Ablageflächen
  • höhenverstellbare Hohlkohlewanne
  • einfache Entsorgung der Asche
  • inkl. Flaschenöffner
  • Kurbel zum Verstellen des Rosts
  • besonders große Auflegefläche
  • Thermometer im Deckel
  • mit USB-Anschluss
  • inkl. Buchenholzkohle
  • inkl. Brennpaste
  • Blasbalgeffekt macht Holzkohle schnell grillfertig
  • gut zu transportieren
  • inkl. Transport-Tasche
  • Belüftungssystem
  • integrierte Haken Reggi-Deckel
  • mit Thermometer
  • läuft raucharm
  • inkl. Transporttasche
  • integrierter USB-Anschluss
  • Thermometer im Deckel
  • mit seitlicher Ablagefläche
  • inkl. höhenverstellbare Kohlewanne
Herstellergarantie*
keine Angabekeine Angabe24 Monatekeine Angabekeine Angabekeine Angabekeine Angabekeine Angabe
Lieferzeit*
Sofort lieferbarSofort lieferbarSofort lieferbarSofort lieferbarSofort lieferbarSofort lieferbarSofort lieferbarSofort lieferbar
Zum Angebot*
Erhältlich bei*

Holzkohlegrill Testberichte

Unser Testsieger: Der Taino Hero XL bietet Flexibilität und Komfort beim Grillen

Der getestete Holzkohlegrill von Taino.
Testsieger
Taino Hero XL

Bereits beim Auspacken macht der Taino Hero XL einen sehr strukturierten Eindruck. Die Bauteile sind ordentlich verpackt, Schrauben und Kleinteile sauber sortiert. Besonders praktisch: Die Schraubenblister sind beschriftet, was den Aufbau erleichtert.

Karton des getesteten Holzkohlegrills von Taino. Der getestete Holzkohlegrill von Taino im Karton. Lieferumfang des getesteten Holzkohlegrills von Taino.

Der Aufbau selbst erfordert etwas Zeit – rund 40 bis 45 Minuten – läuft aber strukturiert ab. Die Anleitung ist präzise, sodass auch weniger geübte Heimwerker problemlos zurechtkommen.

Der Grill selbst wirkt robust, die Materialien machen einen soliden Eindruck. Beim ersten Aufstellen fällt auf, dass der Grillwagen Platz braucht, vor allem nach hinten, da die klappbare Haube einen Mindestabstand erfordert. Mit rund 24 Kilogramm ist er zudem kein Leichtgewicht.

Die rechteckige Grillfläche bietet reichlich Platz, während die zwei Seitenablagen zusätzlich Raum für Grillbesteck, Zutaten oder Teller schaffen. Auch der mitgelieferte Flaschenöffner ist ein nettes Extra.

Seitenablage des getesteten Holzkohlegrills von Taino.

Die seitliche Ablage des Taino Hero XL erweist sich im Test als großer Vorteil.

Die höhenverstellbare Kohleschale lässt sich per Kurbel bewegen, ein Detail, das man sonst eher aus höheren Preisklassen kennt. Ebenso nützlich: Der integrierte Warmhalterost und das gut ablesbare Thermometer im Deckel. Insgesamt wirkt der erste Eindruck funktional, durchdacht und auf vielseitige Grillabende ausgelegt.

Taino Hero XL im Test: Viel Fläche, durchdachte Extras und starke Leistung

Im Praxistest zeigt sich der Taino Hero XL als echtes Multitalent unter den Holzkohlegrills. Besonders die Kombination aus großzügiger Grillfläche, höhenverstellbarer Kohleschale und Warmhalterost hebt ihn von anderen Modellen ab.

Detailansicht der Klappe des getesteten Holzkohlegrills von Taino.

Herunterfallende Kohle kann beim Taino-Holzkohlegrill Hero XL problemlos über die vordere Öffnung entnommen werden.

Die rechteckige Kohleschale misst 50 x 33 Zentimeter und ermöglicht eine gleichmäßige Hitzeverteilung. Auch empfindliches Grillgut wie Fisch lässt sich dank der verstellbaren Höhe schonend garen.

Die Hitzeverteilung ist insgesamt gut – je nach Kohlemenge und Einstellung der Schale lässt sich die Temperatur gezielt steuern. Die große Fläche erlaubt es, verschiedene Grillzonen zu schaffen. So konnten wir bei unserem Test Steaks direkt über der Glut grillen, während Gemüse oder Würstchen auf dem Warmhalterost langsam gegart wurden.

Ein Pluspunkt ist der durchdachte Aufbau des Taino-Grillwagens: Der Warmhalterost bietet mit 54 x 20 Zentimetern viel Platz und erhöht die Flexibilität beim Grillen spürbar. Zu beachten ist jedoch, dass bei geschlossener Haube etwas Fett in den Deckel tropfen kann. Dieser Aspekt sollte bei der Reinigung berücksichtigt werden. Zudem besteht die Möglichkeit, dass runde Würstchen zurück auf den Rost rollen.

Warmhalterost und Grillfläche des getesteten Holzkohlegrills von Taino.

Der Warmhalterost beim Taino-Holzkohlegrill war im Test hilfreich, um unterschiedliche Speisen gleichzeitig zu grillen.

Die beiden Seitenablagen messen jeweils 45 x 27 Zentimeter, sind klappbar und bieten ausreichend Platz für Vorbereitung und Ablage. Kleine Haken an den Seiten bieten Platz für Grillzange, Handschuhe oder Geschirrtücher. Ein Detail, das sich bei der Nutzung und beim Aufbewahren als äußerst hilfreich erweist.

Kleiner Schwachpunkt: Der Taino-Grillwagen benötigt ausreichend Platz, vor allem nach hinten. Die Haube lässt sich nur dann problemlos öffnen, wenn rund 40 Zentimeter Abstand zur Wand eingehalten werden.

Auch das Material ist insgesamt solide, aber nicht durchgehend stabil. An einigen Stellen wie beispielsweise dem Korpus wirkt das Blech relativ dünn, was sich bei unebenem Untergrund leicht auf die Form auswirken kann. Beim Material lohnt sich ein kurzer Blick auf die Oberflächen: Der Korpus ist hitzebeschichtet bzw. lackiert, was im Alltag gut funktioniert, aber bei Kratzern anfälliger für Rost sein kann. Entsprechend sollte man die Beschichtung möglichst schonen und den Grill trocken lagern. Die Grillroste sind porzellanbeschichtet, wodurch sie pflegeleichter sind und die Oberfläche beim Grillen zusätzlich geschützt wird.

Die Reinigung verläuft insgesamt unkompliziert. Die Ascheschublade lässt sich nach vorne herausziehen. Sollte sich zu viel Asche angesammelt haben, kann sie über eine zusätzliche vordere Klappe entnommen oder gleichmäßig verteilt werden. Eine einfache, aber effektive Lösung, die sich im Alltag bewährt.

Ascheschublade des getesteten Holzkohlegrills von Taino.

Bevor Sie die Kohleschublade beim Taino-Holzkohlegrill Hero XL entnehmen, sollten Sie prüfen, wie hoch die Asche darin ist.

Fettrückstände im Deckel sind hingegen etwas hartnäckiger und schwieriger zu reinigen. Der zweiteilige Grillrost sowie der Warmhalterost lassen sich zur Reinigung einfach entnehmen.

Unser Fazit: Der Taino Hero XL punktet mit Ausstattung und Grillkomfort

Der Taino Hero XL überzeugt als vielseitiger Grillwagen mit großzügiger Grillfläche, starker Leistung und vielen praktischen Extras. Besonders die höhenverstellbare Kohleschale, der Warmhalterost und die beiden klappbaren Seitenablagen machen ihn zur idealen Wahl für alle, die regelmäßig für Familie oder Freunde grillen möchten. Die Bedienung ist durchdacht, auch wenn der Grill etwas mehr Platz benötigt.

Die Ausstattung liegt deutlich über dem, was man in dieser Preisklasse sonst erwartet. Trotz kleiner Schwächen beim Material bietet der Taino eine überzeugende Gesamtleistung und ein hohes Maß an Komfort und wird damit verdienter Testsieger unter den Holzkohlegrills in unserem Vergleich. Wer Platz hat und Wert auf Flexibilität legt, trifft mit diesem Modell eine sehr gute Wahl.

Taino Hero XL
Testsieger
Taino Hero XL
Sofort lieferbarPreisvergleich und weitere Angebote

Rösle No.1 Sport F50 im Test: Hochwertige Verarbeitung für den Alltag

Der getestete Holzkohlegrill von Rösle.
Qualitätssieger
Rösle No.1 Sport F50

Bereits beim Auspacken macht der Rösle No.1 Sport F50 einen sehr soliden und hochwertigen Eindruck. Die einzelnen Teile sind stabil gefertigt und passen beim Aufbau exakt ineinander. Besonders auffällig ist die klappbare Haube, die sich problemlos öffnen und schließen lässt – sie sitzt bündig und wirkt stabil.

Karton des getesteten Holzkohlegrills von Rösle. Der getestete Holzkohlegrill von Rösle im Karton. Lieferumfang des getesteten Holzkohlegrills von Rösle.

Der Aufbau verläuft zügig und unkompliziert. Da einige Teile vormontiert sind und die Standfüße klar beschriftet wurden, dauert der Zusammenbau rund 15 bis 20 Minuten, auch ohne Vorkenntnisse gut machbar. Die Anleitung ist übersichtlich und verständlich formuliert.

Die Haube öffnet sich schräg nach hinten, das wirkt im ersten Moment ungewohnt, funktioniert aber einwandfrei. Der Grill steht insgesamt sehr stabil und lässt sich durch den seitlich montierten Griff und die beiden großen Rollen gut bewegen, auch über unebenen Untergrund hinweg.

Der getestete Holzkohlegrill von Rösle geöffnet.

Die klappbare Haube des Rösle-Kugelgrills ist ein großer Vorteil im Vergleich zu vielen anderen Modellen.

Die Verarbeitung überzeugt insgesamt auf ganzer Linie. Alle Elemente wirken durchdacht, robust und hochwertig. Auch optisch macht der Grill einen aufgeräumten und modernen Eindruck, ideal für Nutzer, die Wert auf Qualität und Langlebigkeit legen.

Rösle No.1 Sport F50 im Test: Robuste Technik trifft gute Hitzesteuerung

Im Test überzeugt der Rösle No.1 Sport F50 mit einer Kombination aus hochwertiger Verarbeitung, einfacher Bedienung und solider Grilleistung. Die runde Grillfläche hat einen Durchmesser von 50 Zentimetern, wobei die effektive Hitzefläche je nach Kohlemenge deutlich kleiner ausfällt.

Würste und Maiskolben auf dem getesteten Holzkohlegrill von Rösle.

Wird nur der innere Bereich mit Kohle gefüllt, werden beispielsweise Würste an den Enden nicht gleichmäßig geröstet.

Nur rund 30 Zentimeter werden durch direkt darunter liegende Kohle gleichmäßig erhitzt, sofern man nicht den kompletten Kohlebehälter füllt. Im Test reichte ein gefüllter Anzündkamin aus, um den inneren Bereich des Grills zu füllen. Für größere Fleischstücke oder viele Personen ist das etwas knapp, dafür lässt sich die Temperatur im aktiven Bereich gut steuern. Das gelingt über die stufenlos regulierbare Luftzufuhr unten sowie den Luftablass oben an der Haube.

Die integrierte Temperaturanzeige im Deckel erleichtert das genaue Garen. Wenn nur der innere Bereich der Kohleschale gefüllt wird, kann der äußere Bereich des Rosts als zweite Temperaturzone genutzt werden. Diese Zone ist besonders beim indirekten Grillen nützlich und ermöglicht eine Trennung zwischen starker und schwacher Hitzezone.

Ascheschale des getesteten Holzkohlegrills von Rösle.

Über die Ascheschale und einen Hebel lässt sich die Luftzufuhr beim Rösle-Holzkohlegrill von unten bequem steuern.

Der Grill selbst steht sehr stabil, auch auf leicht unebenem Boden. Besonders positiv fällt die große Ablagefläche unter dem Grill auf. Mit 53 x 47 Zentimetern bietet sie viel Platz für Kohle, Grillwerkzeug oder Zubehör. Die beiden Rollen sind extra groß und laufen ruhig, was den Transport des Grills auch über Rasen oder Steinplatten erleichtert. Die Haube schließt passgenau und lässt sich einhändig öffnen.

Zusätzlich lohnt sich ein Blick auf die technischen Eckdaten: Die Grillkugel besteht aus emailliertem Stahl, was die Oberfläche im Alltag gut gegen Rost schützt, solange keine tiefen Abplatzer entstehen. Der Grillrost ist aus Edelstahl, was sich bei Haltbarkeit und Reinigung positiv bemerkbar macht. Mit einem Gesamtgewicht von rund 19,7 kg zählt der F50 zu den schwereren Modellen seiner Klasse, lässt sich aber dank der Rollen gut bewegen.

Die Reinigung gelingt dank der großen, runden Ascheschale unter dem Grill erstaunlich einfach. Sie wird an drei Punkten eingerastet und lässt sich für die Entleerung mit wenigen Handgriffen abnehmen. Die Schale ist ausreichend hoch und schützt gut vor Wind – ein klarer Vorteil gegenüber flachen Modellen, bei denen die Asche häufig verweht.

Detailansicht des Thermometers vom getesteten Holzkohlegrill von Rösle.

Das Thermometer an der Haube des Rösle-Holzkohlegrills half im Test, die Garraumtemperatur zu überwachen.

Beim Grillen selbst liefert der Rösle No.1 Sport F50 ein gleichmäßiges und kontrollierbares Grillergebnis, zumindest im zentral beheizten Bereich. Fleisch erhält dort eine schöne Bräunung, während empfindlichere Zutaten wie Gemüse oder Fisch in den äußeren Zonen schonend gegart werden können. Wer den gesamten Rost aktiv nutzen möchte, muss allerdings mehr Kohle einplanen, das lohnt sich vor allem bei größeren Grillrunden.

Unser Fazit: Der Rösle No.1 Sport F50 überzeugt durch Qualität und Bedienkomfort

Der Rösle No.1 Sport F50 überzeugt im Test als ein durchdachter Kugelgrill für Nutzer, die auf Qualität, Stabilität und einfache Bedienung setzen. Die Verarbeitung ist hochwertig, der Aufbau gelingt schnell, und die Temperatur lässt sich präzise steuern. Auch das integrierte Thermometer, die stabile Haube und die großzügige Ablagefläche unter dem Grill sprechen für das Modell.

Die Nutzung der Temperaturzonen erfordert allerdings etwas Kohleplanung. Wer nur den inneren Bereich der Kohleschale füllt, erhält automatisch eine zweite, indirekte Grillzone. Das bietet Flexibilität beim Garen, reduziert aber die nutzbare Fläche. Soll der gesamte Rost gleichmäßig erhitzt werden, ist deutlich mehr Kohle nötig – ein Punkt, den man je nach Grillverhalten berücksichtigen sollte. Insgesamt zeigte sich der Rösle No.1 Sport F50 im Test als langlebiger Kugelgrill für Haushalte, die regelmäßig grillen und Wert auf verlässliche Funktion legen.

Rösle No.1 Sport F50
Qualitätssieger
Rösle No.1 Sport F50
Sofort lieferbarPreisvergleich und weitere Angebote

Weber Kettle 1341504 im Test: Kompakt, klassisch, unkompliziert

Der getestete Holzkohlegrill von Weber.
Einsteiger-Tipp
Weber Kettle 1341504

Der Weber Kettle Compact kommt in einem schlichten, aber funktionalen Design. Die Einzelteile sind sauber verarbeitet und sicher verpackt.

Karton des getesteten Holzkohlegrills von Weber. Der getestete Holzkohlegrill von Weber im Karton. Lieferumfang des getesteten Holzkohlegrills von Weber.

Beim ersten Eindruck zeigt sich schnell: Hier steht ein Klassiker, der bewusst einfach gehalten ist. Die Materialqualität wirkt ordentlich, auch wenn einzelne Elemente – etwa die Ascheschale – etwas dünn ausfallen.

Der Aufbau gelingt auch ungeübten Nutzerinnen und Nutzern. Die Montage dauert rund 20 bis 25 Minuten. Die Anleitung ist verständlich, doch beim Einsetzen der Standfüße und der unteren Ablagefläche muss man etwas genauer hinschauen, hier kann man sich leicht vertun. Ist der Grill aufgebaut, steht er stabil und wirkt insgesamt kompakter als viele andere Modelle mit ähnlicher Grillfläche.

Seitengriff des getesteten Holzkohlegrills von Weber.

Mithilfe des Seitengriffs ließ sich der Weber-Holzkohlegrill im Test einfach und gut bewegen.

Die Haube wird seitlich am Grill eingehängt, ein Scharnier ist nicht vorhanden. Das funktioniert, ist aber weniger komfortabel als bei Modellen mit Klappmechanismus. Auch die kleine Ascheschale ist eher eine einfache Metallwanne und bei Windzug anfällig. Dafür punktet der Grill mit einem leichten Gewicht und einem geringen Platzbedarf, ideal für den Balkon oder kleine Terrassen.

Weber Kettle 1341504 im Test: Klassischer Kugelgrill mit Kompromissen

Im Praxistest zeigt der Weber Kettle Compact seine klassischen Stärken – aber auch die Grenzen seines Konzepts. Die runde Grillfläche misst nominell 53 Zentimeter, real nutzbar sind auf zwei Seiten allerdings nur etwa 45 Zentimeter, da die seitlichen Tragegriffe die nutzbare Fläche etwas einschränken. Die Hitzeverteilung ist bei voller Kohlebefüllung gleichmäßig, doch der Grill benötigt vergleichsweise viel Kohle bzw. Grillbriketts, um die gesamte Fläche effektiv zu nutzen.

Kohle im getesteten Holzkohlegrill von Weber.

Mit einem Anzündkamin ist die Fläche des Weber-Kugelgrills nur mäßig abgedeckt.

Wird nur eine moderate Menge verwendet, etwa ein Anzündkamin, bleibt der äußere Bereich spürbar kühler. Eine klare Temperaturzonierung ist schwer umzusetzen, da die Luftzufuhr nur begrenzt regulierbar ist. Der Grill besitzt weder ein Thermometer noch eine einstellbare Kohleschale, was die Temperatursteuerung zusätzlich erschwert. Die Lüftung unten ist zudem schwer erreichbar und erhitzt sich während des Betriebs stark.

Trotzdem liefert der Weber bei ausreichend Kohle ein gutes und gleichmäßiges Grillergebnis, vorausgesetzt es wird genug Holzkohle genutzt. Steaks und Würstchen werden schön gebräunt, auch Gemüse lässt sich problemlos garen.

Griffe am Rost des getesteten Holzkohlegrills von Weber.

Die seitlichen Griffe am Grillrost des Weber-Kugelgrills erleichtern dessen Herausnehmen.

Wer mehr Kontrolle über Hitzezonen oder langsames Garen sucht, stößt hier allerdings an Grenzen. Die Haube sitzt zudem nur mit etwas Konzentration zu 100 % passgenau, was während der Nutzung negativ auffällt. Auch das seitliche Einhängen der Haube ist während des Grillens eher störend als nützlich.

Die Höhe des Grillrosts ist im Vergleich mit anderen Modellen etwas niedrig. Mit rund 69 cm Höhe ist der Grillrost gerade für größere Personen etwas zu tief. Auf Dauer kann dies etwas anstrengend und unangenehm sein.

Seitlich eingehakte Haube des getesteten Holzkohlegrills von Weber.

Die Haube des Weber „Kettle Compact“ lässt sich seitlich am Grill einhaken.

Ein Warmhalterost ist nicht vorhanden, indirektes Grillen ist damit nur mit etwas Improvisation möglich etwa durch das Verschieben des Grillguts an den Rand. Für gelegentliches Grillen reicht das aus, bei aufwendigerem Grillgut wird es jedoch unpraktisch. Die kleine Ablagefläche unter dem Grill ist durch ihre Dreiecksform mit 50 cm Seitenlänge recht knapp bemessen und bietet nur wenig Stauraum.

Beim Material ist der Weber Kettle klar klassisch aufgebaut: Kessel und Deckel bestehen aus porzellanemailliertem Stahl, was die Oberfläche im Alltag gut gegen Rost schützt. Der Grillrost ist aus Stahl und verchromt.

Grillgut auf dem getesteten Holzkohlegrills von Weber.

Der Grillrost des Weber „Kettle Compact“ ist groß genug für mehrere unterschiedliche Speisen.

Die Reinigung der Ascheschale erfordert Fingerspitzengefühl: Sie ist flach, muss zwischen die Beine des Grills eingehängt und vorsichtig abgenommen werden. Besonders bei voller Ascheladung besteht die Gefahr, dass etwas daneben geht. Positiv: Der Grill ist insgesamt leicht zu bewegen und lässt sich gut verstauen, ideal für gelegentliche Nutzung auf engem Raum.

Unser Fazit: Der Weber Kettle Compact ist funktional, aber mit wenig Ausstattung

Der Weber Kettle 1341504 ist ein solider Kugelgrill für alle, die eine kompakte und einfache Lösung für gelegentliches Grillen suchen. Die klassische Bauweise überzeugt mit stabiler Standfestigkeit und einfacher Handhabung. Auch das Grillergebnis fällt bei ausreichender Kohlemenge gut aus.

Allerdings bringt das Modell einige Einschränkungen mit: Keine Haubenmechanik, kein Thermometer, keine verstellbare Kohleschale. Wer mehr Kontrolle über Hitze und Zonen wünscht oder öfter grillt, stößt hier an funktionale Grenzen. Wer jedoch auf kleinem Raum grillt und einen unkomplizierten Einstieg sucht, findet mit dem Weber Compact einen bewährten Klassiker mit solider Basisleistung – auch als Holzkohlegrill für den Balkon.

Weber Kettle  1341504
Einsteiger-Tipp
Weber Kettle 1341504
Bald wieder verfügbarPreisvergleich und weitere Angebote

Holzkohlegrills-Kaufberatung:
So wählen Sie das richtige Produkt aus dem obigen Holzkohlegrills Test oder Vergleich

Das Wichtigste in Kürze
  • Holzkohlegrills überzeugen durch starke Hitzeentwicklung und echtes Raucharoma. Sie liefern intensive Röstaromen für vielfältige Grillgerichte.
  • Es gibt sie als Kugelgrill, Grillwagen, Smoker, Säulengrill oder Schwenkgrill. Jede Bauform bietet eigene Vorteile für Platzbedarf und Nutzung.
  • Wichtig sind stabile Materialien, gute Luftzufuhr und ein verlässlicher Deckel. Diese Faktoren bestimmen Kontrolle, Komfort und Grillergebnis.

Nahansicht von Fleisch auf einem Grill über Feuer.

Ob Balkon, Garten oder Terrasse – der passende Holzkohlegrill verwandelt jeden Grillabend in ein Geschmackserlebnis. Holzkohlegrills liefern ein intensives Aroma und starke Hitze, doch ihre Unterschiede fallen im Alltag deutlich ins Gewicht. In unserem Ratgeber zeigen wir Ihnen, wie sich die Grilltypen unterscheiden, welche Ausstattungsdetails das Arbeiten erleichtern und worauf sie beim Kauf achten sollten.

1. Welcher Grilltyp passt am besten zu Ihnen?

Holzkohlegrills gibt es in verschiedenen Bauformen – jede davon bringt eigene Vorteile bei Platzbedarf, Mobilität und Nutzung mit. Wer regelmäßig grillt, sollte prüfen, wie groß die verfügbare Stellfläche ist und wie flexibel der Grill bewegt werden kann. Entscheidend sind Größe, Transportierbarkeit, Nutzungsweise und der vorgesehene Einsatzort im Alltag.

Bei Kohlegrills stehen Ihnen dabei Kugelgrills, Grillwagen, Säulengrills, Smoker oder Schwenkgrills zur Auswahl. Kompakte Modelle wie Kugel- oder Säulengrills passen auch auf kleine Terrassen oder Balkone. Grillwagen, Smoker und Schwenkgrills benötigen deutlich mehr Raum und sind für stationäre Nutzung ausgelegt. Neben der Stellfläche spielt auch die Bodenbeschaffenheit eine Rolle: Nicht jeder Grill steht auf unebenem Untergrund sicher.

Insbesondere sollte die geplante Verwendung beachtet werden. Beispielsweise ist indirektes Grillen nicht in allen Modellen möglich, aber beispielsweise für Fisch oder andere empfindliche Gerichte wichtig. Je nach Grillgewohnheit sollte daher immer auf die passende Bauform geachtet werden. Kugelgrills und Smoker eignen sich indirekt besser, während kleine Säulengrills oft nur direktes Grillen erlauben.

Die folgende Übersicht zeigt die typischen Eigenschaften der gängigen Bauformen im direkten Vergleich:

Grilltyp Typische Eigenschaften
Kugelgrill
  • Runde Bauform mit Deckel zur Temperatursteuerung
  • Für direktes und indirektes Grillen geeignet
  • Kompakt, gut transportierbar, ideal für kleinere Flächen
  • Beliebt als Allround-Modell für Einsteiger und Fortgeschrittene
Grillwagen
  • Rechteckige Bauweise mit großer Grillfläche
  • Mit Ablagen, Deckel und oft integrierten Thermometern
  • Für stationären Einsatz im Garten konzipiert
  • Geeignet für große Mengen und umfangreiche Grillabende
Säulengrill
  • Schmale Säule mit Lüftungsschlitzen für Kamineffekt
  • Sehr schnelle Glutbildung und intensive Hitze
  • Ideal für direktes Grillen bei hoher Temperatur
  • Gut geeignet für Fleischstücke mit kurzer Garzeit
Schwenkgrill
  • Grillrost an Kette über Feuerstelle aufgehängt
  • Flexibel in der Höhe verstellbar
  • Erfordert ebenen, festen Untergrund
  • Traditionell, rustikal, besonders bei Events und Lagerfeuern beliebt
Smoker
  • Liegender Garraum mit separater Brennkammer
  • Geeignet für langsames Garen bei niedriger Temperatur
  • Für indirektes Grillen und Räuchern ausgelegt
  • Sehr großes, schweres Gerät für stationäre Nutzung

2. Was macht einen guten Holzkohlegrill aus?

Neben der Bauform entscheidet auch die Ausstattung darüber, wie komfortabel ein Holzkohlegrill im Alltag zu bedienen ist. Hier zeigt sich, wie durchdacht ein Modell konstruiert wurde und welche Funktionen tatsächlich eine Entlastung bieten. Besonders im laufenden Betrieb zahlt sich eine kluge Gestaltung bei der Handhabung, Organisation und Kontrolle des Grillvorgangs aus.

2.1. Zusätzliche Ablageflächen und Griffe für besseres Arbeiten am Grill

Ein durchdachter Holzkohlegrill bietet sinnvolle Ablagen und stabile Griffe, die den Einsatz deutlich erleichtern. Seitenablagen dienen als Abstellfläche für Grillzubehör, Marinaden oder fertiges Grillgut und sparen unnötige Wege. Besonders praktisch sind Modelle mit klappbaren Ablagen, da sie bei Nichtgebrauch weniger Platz beanspruchen und dennoch griffbereit bleiben.

Ein stabiler Griff am Deckel oder Korpus sorgt für sicheres Öffnen, Umstellen oder Anheben, gerade wenn der Grill noch warm ist. Hier zahlt sich eine hitzeisolierte Ummantelung aus, die den Kontakt mit heißen Bauteilen vermeidet. Auch an den Seiten angebrachte Tragegriffe verbessern das Handling, besonders bei kompakten Modellen.

Bei Grillwagen oder größeren Geräten ist eine Kombination aus festen Ablagen und Haken vorteilhaft. So lassen sich Grillzange, Gabel oder Pfannenwender direkt am Gerät unterbringen und sind jederzeit zugänglich. Das verringert Suchzeiten und hält die Arbeitsfläche ordentlich.

Holzkohlegrill im Test: Griff vom Holzkohlegrill der Marke Obi

Wichtig ist, dass der Metallgriff eines Holzkohlegrills tatsächlich kalt bleibt.

2.2. Deckel, Klappen und Rosthalterungen für mehr Kontrolle beim Grillen

Ein Holzkohlegrill mit Deckel ermöglicht eine deutlich bessere Hitzesteuerung beim Garen. Durch das Schließen des Deckels entsteht ein gleichmäßiger Luftstrom, der das Grillgut von allen Seiten umgibt. Besonders bei empfindlichen Speisen wie Fisch oder Gemüse sorgt das für konstante Temperaturen und saftige Ergebnisse.

Ein gut verarbeiteter Deckel lässt sich leicht öffnen und schließen, ohne zu verklemmen. Besonders praktisch ist dabei ein fest am Grill montierter Deckel, welcher sich mithilfe eines oder mehrerer Scharniere öffnen lässt. Hochwertige Modelle verfügen zusätzlich über ein integriertes Thermometer, das die Kontrolle im Garraum erleichtert. So lässt sich die Temperatur auch bei geschlossenem Grill zuverlässig beobachten.

Klappbare Elemente wie seitliche Kohleklappen ermöglichen das Nachfüllen von Holzkohle oder Grillbriketts während des Betriebs. Ohne diese Funktion müsste der gesamte Rost angehoben werden, was den Grillvorgang unterbrechen würde.

Höhenverstellbare Roste oder Kohleschalen erlauben eine bessere Steuerung der Hitzeintensität. Je nach Grilltyp lassen sich die Roste bzw. Kohleschalen anheben oder absenken, um direkte und indirekte Hitzezonen gezielt zu nutzen.

2.3. Zubehör und Erweiterungen, die langfristig Flexibilität bieten

Viele moderne Holzkohlegrills bieten Vorrichtungen zur Aufnahme von zusätzlichem Zubehör. Dazu gehören unter anderem Einsätze für Pizzastein, Wok oder Drehspieß, die den Grill weit über seine Grundfunktion hinaus nutzbar machen. Wer langfristig flexibel grillen möchte, profitiert von modularen Systemen mit Erweiterungsoptionen.

Getesteter Holzkohlegrill von der Vorderseite

Eine große Grillfläche und ein Warmhalterost sind wichtig, wenn häufiger für mehrere Personen gegrillt werden soll.

2.4. Material und Wandstärke beeinflussen Rostschutz und Temperaturstabilität

Ein Grill steht oft im Freien und ist Wind, Regen und Temperaturschwankungen ausgesetzt. Entscheidend ist deshalb nicht nur, ob ein Material „rostfrei“ ist, sondern auch, wie gut die Oberfläche geschützt ist und wie stabil der Korpus gebaut wurde. Edelstahl ist hier klar im Vorteil, weil er dauerhaft korrosionsbeständig ist und sich bei guter Verarbeitung sehr langlebig zeigt.

Bei Kugelgrills spielt aber auch emailliertes Stahlblech eine wichtige Rolle. Die Emaille schützt den Stahl zuverlässig, solange sie intakt bleibt. Zusätzlich sorgt es in der Regel für eine sehr gleichmäßige Hitze im Garraum.

Edelstahl-Kugelgrills sind ebenfalls langlebig, verhalten sich bei der Wärmeverteilung aber je nach Konstruktion etwas anders. Bei Smokern oder Schwenkgrills kommt zusätzlich die Materialstärke ins Spiel. Ein dickerer Korpus speichert Wärme besser, reagiert weniger empfindlich auf Außentemperaturen und hält die Temperatur konstanter.

3. Welcher Grill ist besser: Kohlegrill oder Gasgrill?

Ob Gas oder Kohlegrill die bessere Wahl ist, hängt stark vom geplanten Einsatz ab. Beide Grillarten verfolgen unterschiedliche Ansätze, die sich in Hitzeentwicklung, Handhabung und Geschmackserlebnis klar unterscheiden.

Beim Holzkohlegrill steht das klassische Grillgefühl mit offener Flamme und rauchiger Note im Mittelpunkt. Feuer, Räucheraromen und eine hohe Hitze sind einige Beispiele für typische Eigenschaften von Holzkohlengrills. Gasgrills hingegen punkten mit konstanter Hitze und einfacher Steuerung. Ein Gasgrill ist zudem in wenigen Minuten einsatzbereit, während beim Holzkohlegrill die Glut erst entstehen muss.

Die folgende Übersicht zeigt Ihnen, was für und gegen einen Holzkohlegrill spricht:

    Vorteile
  • Intensives Grillaroma durch echte Glut
  • Flexible Nutzung von Holzkohle und Grillbriketts
  • Holzkohlegrills sind günstig im Vergleich zu vielen Gasgrills
  • Unabhängig von Strom oder Gasversorgung
  • Geeignet für direktes und indirektes Grillen
    Nachteile
  • Längere Anheizzeit bis zur Einsatzbereitschaft
  • Aufwendigere Reinigung durch Aschereste
  • Hitze schwerer exakt regulierbar als bei Gas
  • Wetterabhängiger durch offenen Betrieb

4. Weitere Antworten und Fragen von Kunden, die nach Holzkohlegrill-Tests bzw. -Vergleichen suchen

Bevor sich Menschen einen Holzkohlegrill kaufen, tauchen häufig ähnliche Fragen auf. Die folgenden Antworten geben einen schnellen Überblick zu den wichtigsten Punkten rund um Auswahl, Nutzung und Reinigung von Holzkohlegrills im Alltag.

4.1. Welcher Holzkohlegrill ist der beste?

Die besten Holzkohlegrills überzeugen durch eine stabile Verarbeitung, eine gute Luftzufuhr sowie Temperaturregelung und sinnvolle Ausstattung. Achten Sie auf hochwertige Materialien, einen zuverlässigen Deckel und durchdachte Details für flexibles Grillen bei unterschiedlichen Anforderungen.

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4.2. Was kostet ein guter Holzkohlegrill?

Ein guter Holzkohlegrill liegt preislich meist zwischen 100 und 300 Euro. Je nach Bauform, Material und Ausstattung zahlen Sie für hochwertige Holzkohlegrills mit Deckel, Ablagen und Erweiterungen entsprechend mehr.

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4.3. Wie groß sollte ein Holzkohlegrill sein?

Ein Holzkohlegrill sollte groß genug sein, um ausreichend Grillgut für die gewünschte Personenzahl zuzubereiten. Ein Rostdurchmesser ab 45 Zentimetern ist beispielsweise für bis zu 4 Personen ideal geeignet. Größere Modelle bieten mehr Flexibilität, benötigen jedoch auch mehr Stellfläche und Brennmaterial als ein kleiner Holzkohlegrill.

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4.4. Wie lange muss ein Holzkohlegrill einbrennen?

Vor der ersten Nutzung sollte der Grill etwa 30 Minuten bei hoher Hitze eingebrannt werden. So entfernen Sie Rückstände aus der Produktion und bereiten den Grill optimal auf den ersten Einsatz vor.

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Videos zum Thema Holzkohlegrill

In diesem Video wird der Rösle F60 Air Grill im Zusammenspiel mit dem Videro G4‑S vorgestellt. Gezeigt wird die Zubereitung von 3‑2‑1 Ribs und Krustenbraten, wobei verschiedene Funktionen und Ausstattungsmerkmale der Geräte im praktischen Einsatz zu sehen sind. Der Beitrag vermittelt einen Eindruck davon, wie sich beide Modelle beim Grillen bewähren.

In diesem Video werden zwei Einsteiger-Holzkohlegrills miteinander verglichen: der Tepro Toronto Grill von Lidl und der Obi Angular Grill. Der Beitrag zeigt die jeweiligen Funktionen sowie Vor- und Nachteile der Modelle und bietet praktische Hinweise für Personen, die auf der Suche nach einem geeigneten Grill für den Einstieg sind.

Quellenverzeichnis

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Zusammenfassung: Die besten Holzkohlegrills in aller Kürze.
Position
Modell
Preis
Grillform
Grillfläche
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Taino Hero XL
ca. 139 €
rechteckig
42 x 72 cm
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Platz 2
Activa Angular
ca. 180 €
rechteckig
73 x 46 cm
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Platz 3
Tepro 1164
ca. 149 €
rechteckig
56 x 42 cm
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Platz 4
Lotusgrill 3333933
ca. 199 €
rund
Ø 32 cm
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Platz 5
Lotusgrill ‎G-GR-435
ca. 269 €
rund
Ø 40,5 cm
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