In unserem Gesichtsöl-Vergleich sind wir auf unterschiedliche Kategorien gestoßen, die meist nach Hauttyp unterteilt werden. Hier einmal die wichtigsten im Überblick:
2.1. Gesichtssöl für trockene / normale Haut
Gesichtsöl für trockene Haut dient dazu, die Haut mit Feuchtigkeit zu versorgen und eine Barriere aufzubauen, um Wasser in den Hautzellen zu halten. Gleichzeitig bildet das Öl ein Schutzschild gegen äußere Einflüsse wie Wind, UV-Strahlung und Schadstoffe und macht sie weniger empfindlich. Pflegende Inhaltsstoffe regen die Durchblutung an, helfen bei der Zellerneuerung und dem Aufbau der Lipidketten. Dies macht sensible Haut auf lange Zeit widerstandsfähiger. Gesichtsöl für trockene Haut kann einen leichten Film hinterlassen, der das spannende Hautgefühl mindert (z.B. Weleda Öl). Anders als bei mancher Feuchtigkeitscreme bleibt ein klebriges, öliges Gefühl jedoch aus.
2.2. Gesichtsöl für unreine Haut

Steckt voller Antioxidantien, auf die auch Kate Middleton schwört: die Hagebutte.
Gesichtsöle für unreine und fettige Haut sind dafür entwickelt, die Talgregulation der Hautzellen ins Gleichgewicht zu bringen. Unreine Haut neigt zur Überproduktion von Talg, der die Poren verstopfen und so Pickel und Mitesser hervorrufen kann. Dies ist ein Schutzmechanismus, um ein Austrocknen zu verhindern. Mithilfe von feuchtigkeitsspendenden Inhaltsstoffen kann das richtige Gesichtsöl unreine Haut durchaus verbessern, entzündungshemmende und adstringierende Substanzen lassen Rötungen und Schwellungen abklingen und verhindern die erneute Bildung von Unreinheiten. Auch Gesichtsöl für Mischhaut beugt Mitesser-Bildung und Akne vor ohne dabei auszutrocknen (z.B. Gesichtsöl L’Oreal).
2.3. Gesichtsöl für reife Haut
Reife Haut benötigt mehr Feuchtigkeit kann diese auch weniger gut speichern – deshalb sind Öle für reife Haut meist besonders konzentriert. Sie glätten zusätzlich das Hautbild, sodass Ihre Haut Licht besser reflektiert und frischer aussieht. Antioxidantien und Kollagen helfen, die Spannkraft und Widerstandskraft zu erhöhen und somit langfristig für ein verbessertes Hautgefühl zu sorgen (z.B. Diadermine Gesichtsöl).

Laut der Anwendungsempfehlung reichen 2 bis 4 Tropfen dieses Conserving-Gesichtsöls pro Anwendung aus.
Ich habe auch schon gelesen, dass Gesichtsöl jetzt die neuste Mode ist. Kann man da nicht einfach Kokosnussöl oder Olivenöl benutzen, das soll doch gut für die Haut sein?
Liebe Leserin,
vielen Dank für Ihren Kommentar unserem Gesichtsöl Test. Ölivenöl und Kokosöl sind für die Körperpflege und Gesichtspflege sehr gut geeignet und können langfristig helfen, das Hautbild zu verbessern. Der Unterschied zu Gesichtsölen ist, dass diese schnell in die Haut einziehen und gut als Make-Up-Unterlage geeignet sind. Olivenöl und Kokosöl hingegen hinterlassen einen leichten Film, der tagsüber als unangenehm empfunden werden könnte.
Weiterhin viel Spaß beim Stöbern auf unserer Seite wünscht Ihnen
das Vergleich.org-Team