
Infrarotheizstrahler strahlen die Wärme wie eine Lampe Licht aus. Der extrem heiße Glühkörper wird mit einem Gitter abgeschirmt.
Heizstrahler gehören zu den Radiatoren. Dies sind Wärmeübertrager, die über ein Medium Wärme abgeben. Da die Wärme im Infrarotbereich abgestrahlt wird, wird sie eher von Flächen und weniger von der umgebenden Luft absorbiert.
Kurz gesagt: das Infrarotlicht gibt seine Wärme nicht an die umgebende Luft ab, sondern an die Gegenstände, auf die es trifft.
Die Wärme wird hier ähnlich wie normales Licht reflektiert, nur dass dabei die bestrahlten Flächen sehr warm werden. Deswegen sind auch viele Gehäuse von Wärmestrahlern wie eine Parabolantenne geformt: Sie lenken die Infrarotstrahlung in eine bestimmte Richtung.
Im Inneren des Heizstrahlers sitzt der Glühkörper, auch Heizwendel bzw. Heizwiderstand genannt. Dieser wird extrem heiß und ist in der Regel durch ein Sicherheitsgitter vor Berührungen geschützt.
Der Glühkörper wird wortwörtlich zum Glühen gebracht und erzeugt dabei eine Infrarotstrahlung. So gesehen sind alle Heizstrahler auch Infrarotstrahler.
Bei Terrassenstrahlern, die mit Gas oder elektronisch betrieben werden, zeigt sich der gleiche Effekt. Meist sind gasbetriebene Wärmestrahler dabei jedoch wesentlich heißer als Heizstrahler, die elektrisch erwärmt werden. Einen Vergleich, in dem elektrische und gasbetriebene Heizstrahler getestet werden, finden sie hier.
Infrarotstrahler ist nicht gleich Infrarotstrahler: Ein Infrarotheizstrahler sollte nicht mit einer Infrarotlampe verwechselt werden. Infrarotlampen, auch Rotlichtlampen genannt, werden hauptsächlich für medizinische Zwecke eingesetzt und erreichen keine so hohen Temperaturen wie ein Heizstrahler mit Infrarot.

Wie wir feststellen, lässt sich dieser Emerio-Elektroheizstrahler in der Höhe zwischen 1,7 und 2,2 m verstellbar.
Anders als bei einem elektrischen Heizlüfter, landet die Wärme vom Infrarotheizstrahler, gezielt bei den zu wärmenden Personen. Heizlüfter erwärmen lediglich Luft wie ein Haartrockner und blasen diese heiße Luft in den Raum. Dabei wird viel Energie verbraucht und nur wenig effektive Wärme erzeugt. Die Lüfter sind damit auch wesentlich anfälliger für Luftströme als elektrische Infrarotstrahler.
Die Vorteile eines elektrischen Infrarotheizstrahlers gegenüber einem Heizlüfter:
Vorteile- nutzt Strom effizient
- Flächen werden gezielt erwärmt
- auch im Freien effizient
- in Räumen wird die Luft nicht ausgetrocknet
- leise
Nachteile- erwärmt nicht die Umgebungsluft
- kann keinen ganzen Raum aufwärmen
Pointierte Hitze: Da ein Infrarotheizstrahler Flächen nur pointiert erwärmt, eignet er sich nicht, um ganze Räume zu heizen. Ein elektrischer Heizstrahler ergänzt Elektro-Heizkörper höchstens, wenn es darum geht, Personen im Winter zu wärmen, bis die eigentliche Heizung den Raum aufgewärmt hat.
Welche Modelle sind denn besonders effizient?
Hallo Jörg,
vielen Dank für Ihren Kommentar und das Interesse an unserem Elektroheizstrahler-Vergleich.
Die meisten Elektroheizstrahler setzen auf eine Infrarot-Heiztechnik, die nur dann eine Fläche erwärmt, wenn die Strahlung auf die Fläche trifft. Die Luft wird also nicht erwärmt, sodass besonders wenig von der Wärmeleistung verloren geht.
Beste Grüße
Ihr Vergleich.org-Team
Hi liebes Vergleich-Team!
Wir haben unseren Heizstrahler direkt unter die Zimmerdecke geschraubt und da ist noch nix angebrannt.
Die Angaben von den Herstellern sind meistens also völlig übervorsichtig.
LG