Das Wichtigste in Kürze
  • Bei Mini-Heizlüftern handelt es sich um kompakte Kleingeräte, die für die Wärmeerzeugung in kleinen Räumen zum Einsatz kommen. Das können klassische Wohnräume, aber auch die Garage, die Werkstatt oder der Wohnwagen sein. Die Steckdosen-Heizungen benötigen kein Kabel, sondern werden direkt in die Steckdose gesteckt. Die meisten der besten Steckdosen-Heizlüfter besitzen in ihrem Inneren ein Keramik-Heizelement, das schnelles und energieeffizientes Aufheizen ermöglicht. Des Weiteren lassen sich bei einem Großteil der Modelle verschiedene Gebläsestufen einstellen und die Temperatur stufenlos regeln.

1. Sind die sogenannten Handy-Heater sicher?

Wenn Sie einen Steckdosen-Heizlüfter kaufen möchten, sollten Sicherheitsmerkmale bei der Auswahl an oberster Stelle stehen. Zum Beispiel ist zu einem Überhitzungsschutz sowie einem Ventilator-Nachlauf, der das Gerät nach dem Ausschalten heruntergekühlt, sodass man sich beim Ausstecken aus der Steckdose nicht verbrennt, zu raten. Des Weiteren ist es empfehlenswert, sich für ein Modell mit Abschaltautomatik nach dem Erreichen der vorkonfigurierten Temperatur zu entscheiden.

Fakt ist: Egal, ob es sich um einen Clatronic-Heizlüfter für die Steckdose oder um ein Modell eines anderes Herstellers handelt: Es ist von großer Bedeutung, dass Kinder nicht in den Kontakt mit den Geräten kommen und sie sich nicht unbeaufsichtigt zusammen mit diesen in einem Raum befinden.

2. Welche maximale Raumgröße ist für einen Steckdosen-Heizlüfter-Test geeignet?

Im Gegensatz zu den klassischen, aufstellbaren Mini-Heizlüftern, die eine durchschnittliche Leistung von circa 1.000 bis 2.000 Watt aufbringen, sind die Mini-Steckdosen-Heizungen nicht für die Beheizung von großen Räumen konzipiert. Vielmehr eignen sie sich für Raumgrößen zwischen circa 7 und 15 m². Zwar schaffen es einige Modelle laut Hersteller, auch Zimmer bis zu ungefähr 20 m² zu erwärmen, das ist jedoch eher die Ausnahme und verlangt im Normalfall nach einem eigenen Steckdosen-Heizlüfter-Test.

3. Verbrauchen die Mini-Heizgeräte viel Strom?

Im Steckdosen-Heizlüfter-Vergleich unterscheiden sich die einzelnen Geräte unter anderem hinsichtlich ihrer Leistung. Diese bewegt sich für gewöhnlich zwischen 350 und 500 Watt. Abhängig von dieser Leistung gestaltet sich auch der Stromverbrauch. Ein 500-Watt-Heizlüfter benötigt in einer Betriebsstunde zum Beispiel 0,50 Kilowattstunden. Das ergibt, umgelegt auf den aktuellen deutschen Strom-Durchschnittspreis von 0,30 Euro, Kosten von circa 0,15 Euro pro Stunde. Ein Modell mit 350 Watt verbraucht zwar pro Stunde, mit circa 0,11 Euro, nur geringfügig weniger, aber auf das Jahr gerechnet, macht sich der Unterschied dennoch bemerkbar. Als Faustregel kann man sagen: Je mehr Leistung ein Gerät aufbringt und je länger es zum Einsatz kommt, desto höher ist natürlich auch der Stromverbrauch.