Das Wichtigste in Kürze
  • Ein tragbarer Fernseher ist ideal geeignet, wenn Sie auch im Campingurlaub nicht auf Ihre Lieblingssendung und das TV-Programm verzichten wollen.
  • Die Akkulaufzeit der besten tragbaren Fernseher liegt bei 4 Stunden, sodass Sie sich entspannt einen Spielfilm oder ein Fußballspiel ansehen können.
  • An tragbare Fernseher mit einem AV- oder HDMI-Anschluss können Sie sogar Spielekonsolen anschließen und den Fernseher als Bildschirm nutzen.

Tragbarer-Fernseher-Test

Schon vor über 50 Jahren war es der Wunsch des Publikums auch unterwegs fernsehen zu können. So brachte SONY laut taschenfernseher.de bereits 1964 den ersten portablen Mini-Fernseher auf den Markt. Mit einer Länge von 21,6 und einer Breite von 16,5 cm war dieses Gerät den heutigen in der kompakten Größe schon sehr ähnlich. Um die damalige Technik im Gerät unterzubringen, war der Fernseher allerdings ganze 8 cm hoch.

Im Vergleich dazu sind die heutigen Geräte mit einer Höhe von 2,5 bis 3 cm extrem flach und lassen sich bequem in jedem Rucksack transportieren. Mit den Bildschirmen, die nahezu die gesamten Ausmaße des tragbaren Fernsehers einnehmen, können Sie auch unterwegs zum Beispiel einen Film Ihrer Wahl in angenehmer Größe und guter Bildqualität sehen.

In unserer Kaufberatung des Tragbaren-Fernseher-Vergleichs von 2020 erläutern wir Ihnen, worauf Sie beim Kauf eines solchen Gerätes achten sollten. Neben den Maßen und dem Gewicht sind insbesondere die Akkulaufzeit und der Empfang wichtige Kriterien. Die besten Geräte haben dabei eine Akkulaufzeit von bis zu 4 Stunden und eine DVB-T2-Antenne zum Anschließen.

1. Lässt sich mit einem tragbaren Fernseher bequem ohne Stromversorgung unterwegs fernsehen?

Geräte der Kategorie tragbare Fernseher gibt es auch immer wieder bei Aldi, Lidl oder Rossmann.

Es gibt auch DVB-T Sticks, die Sie an Ihren Laptop anschließen und so über diesen fernsehen können.

Ein tragbarer Fernseher ist ein Miniatur-Fernsehgerät mit Akku, das Sie bequem unterwegs auch ohne Stromversorgung nutzen können. Die Geräte sind – wie der Name schon sagt – relativ klein und lassen sich dadurch hervorragend in einem Rucksack oder einer Handtasche transportieren.

Im Lieferumfang der portablen Fernseher ist meist eine kleine Antenne enthalten, die Sie an das Gerät anschließen können und so öffentliche Fernsehsender empfangen können.

Um auch private Fernsehsender empfangen zu können, müssen Sie sich ein sogenanntes CI-Modul kaufen und ein Abonnement bei einem TV-Anbieter abschließen. Das CI-Modul ist eine Art Karte, die Sie einfach in den dafür vorgesehenen Schlitz am portablen Fernseher einsetzen können. Dieses Smartcard hat alle Daten über Sie und Ihr Fernsehabonnement gespeichert und schaltet Ihr Gerät auch für den Empfang privater Sender frei.

Besonders für lange Autofahrten oder auf Reisen ist ein tragbarer Fernseher sehr vorteilhaft. Zum Beispiel kann für Kinder die lange Fahrzeit so einfach überbrückt werden. Im Sommer können Sie den Fernseher einfach mit in den Park nehmen und so gleichzeitig fernsehen und im Freien sein. Aber auch beim Camping ist ein Gerät des Typs tragbarer Fernseher sehr praktisch und Sie können gemütlich abends im Zelt Ihre Lieblingssendung sehen.

Beachten Sie allerdings, dass Ihr Gerät im Ausland nur die dortigen öffentlich-rechtlichen Sender empfängt oder unter Umständen gar keine.

In Tragbare-Fernseher-Tests werden vor allem tragbare Fernseher mit USB-Anschluss gut bewertet.

Es gibt auch tragbare Fernseher mit WLAN, allerdings sind diese eher selten und teuer.

Tragbare Fernseher haben meist zwei kleine integrierte Lautsprecher, sodass ein ausreichend lauter Ton aus dem Gerät kommt und Sie zu zweit oder dritt Fernsehen können. Jedes Gerät verfügt aber auch über einen AUX-Anschluss, an den Sie Kopfhörer anschließen können, wenn nur Sie oder eine Person den Fernseher nutzt und die anderen mit der Geräuschkulisse nicht stören möchte.

Der Bildschirm ist bei den meisten Geräten ein LCD-Display mit einer Auflösung von 1.024 x 600 Pixel. Das liefert Ihnen auf den relativ kleinen Displays ein tolles Bild. Es gibt auch tragbare Fernseher mit einer noch höheren Auflösung, sodass das Bild noch schärfer und teilweise in HD-Qualität übertragen wird.

Neben dem reinen Fernsehen können Sie bei den meisten Geräten auch über den Anschluss eines USB-Sticks oder einer SD-Karte extern gespeicherte Dateien, wie Filme, Videos oder Bilder, ansehen.

Für einen Camping-Urlaub in Deutschland eignet sich ein tragbarer Fernseher hervorragend. Mit einem CI-Modul und einem TV-Vertrag bei einem der verschiedenen Anbieter können Sie so nicht nur öffentlich-rechtliche, sondern auch private Sender empfangen und verpassen keine Folge Ihrer Lieblingsserie.

2. Sind Maße, Gewicht, Akkulaufzeit und Empfang entscheidende Kriterien im Tragbare-Fernseher-Test?

2.1. Größe: Die gängigste Bildschirmgröße ist 10 Zoll

In gängigen Tragbare-Fernseher-Tests werden auch tragbare Fernseher mit DVD-Player berücksichtigt.

Tragbare Fernseher mit 10-Zoll-Bildschirm gibt es von Marken wie Odys, Xoro, Reflexion, Lenco, Denver, August oder VBESTLIFE.

Da tragbare Fernseher kleine Geräte für unterwegs sind, sollten sie möglichst kompakt und einfach zu transportieren sein.

Die Bildschirmgröße kann zwischen 7 und 15 Zoll liegen, wobei sie bei den gängigsten Modellen bei 10 Zoll und damit einer Bildschirmdiagonalen von 25,5 cm liegt.

Von der Bildschirmgröße hängen natürlich die gesamten Ausmaße der tragbaren Fernseher ab.

10-Zoll-Fernseher sind in der Regel 25 cm lang, 16 cm hoch und 2,5 bis 3 cm tief. Dabei haben sie ein relativ geringes Gewicht zwischen 540 und 780 g.

Je größer der Bildschirm ist, desto größer ist der gesamte portable Fernseher und umso schwerer ist er auch.

Wir von Vergleich.org empfehlen Ihnen einen tragbaren Fernseher mit 10-Zoll-Bildschirm und möglichst geringem Gewicht zu wählen. So können Sie das Gerät problemlos für längere Zeit in der Hand halten, ohne schwere Arme zu bekommen. Auch wenn Sie den Fernseher etwa einen Meter von sich entfernt aufstellen wollen, ist die Bildschirmdiagonale von 25,5 cm absolut ausreichend.

Wollen Sie den Fernseher weiter weg von sich aufstellen, dann empfehlen wir Ihnen ein Gerät mit größerem Bildschirm.

2.2. Akkulaufzeit: 2 Stunden ist der Durchschnitt

Tragbare Fernseher haben in der Regel einen AUX-Anschluss

Auch günstige tragbare Fernseher verfügen über einen AUX-Anschluss und ermöglichen es, Kopfhörer anzuschließen.

Der große Vorteil – und das was tragbare Fernseher vor allem ausmacht – ist, dass Sie überall und ohne Stromanschluss fernsehen können. Dafür ist natürlich ein Akku notwendig, der am besten möglichst lange hält.

In der Akkuleistung gibt es aber doch einige Unterschiede bei den verschiedenen Geräten.

Die besten tragbaren Fernseher haben eine Akkulaufzeit von bis zu 4 Stunden, die meisten Modelle haben allerdings nur eine von etwa 2 Stunden.

Je nachdem worauf Ihr Fokus bei der Nutzung des Gerätes liegt – ob Sie es vermehrt dort nutzen, wo auch ein Stromanschluss vorhanden ist, oder eben unterwegs – sollten Sie sich für ein Produkt mit längerer oder kürzerer Akkulaufzeit entscheiden.

Wir von Vergleich.org empfehlen Ihnen dennoch immer sich einen tragbaren Fernseher zu kaufen, dessen Akku bis zu 4 Stunden hält. So können Sie unbeschwert einen Spielfilm oder ein Fußballspiel über Ihr portables TV-Gerät ansehen, ohne dieses an Strom anschließen zu müssen.

Den Akku der portablen Mini-Fernseher können Sie ganz normal mit einem Ladekabel mit Netzteil über eine Steckdose aufladen. Viele Geräte werden zusätzlich mit einem KFZ-Ladekabel geliefert, sodass Sie auch beim Autofahren den Fernseher aufladen können.

2.3. Empfang: DVB-T2 ist der neue Standard

Empfangsqualität

Laut tragbare-Fernseher-Tests sollten die Geräte über einen DVB-T2-Empfänger verfügen.Laut Stiftung Warentest hängt die Qualität des Empfangs von der Entfernung zum nächsten Sendemasten ab. Anhand der Postleitzahl können Sie einen Empfangscheck machen, wie gut das Signal in dieser Region ist.

Der Empfang ist natürlich ein sehr wichtiges Kriterium beim Fernsehen.

Generell werden DVB-T- und DVB-T2-Empfang unterschieden.

DVB-T steht für „Digital Video Broadcasting“ und ist die Bezeichnung für das digitale Antennenfernsehen.

DVB-T2 ist die Weiterentwicklung dieses Standards mit verbesserter Übertragung des Bildes und erhöhtem Sender-Empfang.

Geräte mit einem DVB-T Empfänger können DVB-T2 nicht empfangen. Andersherum können tragbare Fernseher mit DVB-T2-Empfänger aber auch DVB-T-Signale empfangen.

In ganz Deutschland wird über kurz oder lang gänzlich auf DVB-T2 umgestellt, wobei dies größtenteils schon geschehen ist. Deshalb ist es nur sinnvoll, dass Sie sich einen tragbaren Fernseher mit DVB-T2-Empfänger kaufen.

Die Vorteile von DVB-T2 im Vergleich zu DVB-T stellen wir Ihnen im folgenden Abschnitt übersichtlich dar.

  • kaum Empfangsstörungen
  • bessere Bildqualität
  • größere Senderanzahl wird übertragen
  • DVB-T2-Empfänger erforderlich
  • Altgeräte mit DVB-T-Empfänger sind nicht kompatibel

Inzwischen verfügt nahezu jeder tragbare Fernseher mit AUX-Anschluss auch über eine Fernbedienung.

3. Wie ist die Geschichte des Fernsehens?

Bereits 1930 wurde das erste Mal ein Fernsehprogramm ausgestrahlt. Manfred von Ardennen schaffte dies durch die Übertragung von Radiowellen mit der Kathodenstrahlröhre von Ferdinand Braun, die auch als Braunsche Röhre bekannt ist.

Das erste öffentliche Fernsehprogramm der Welt, das regelmäßig ausgestrahlt wurde, startete dann schon 1935 in Berlin. In 15 von der Reichspost eingerichteten Fernsehstellen konnten circa 70 Personen dreimal die Woche für 2 Stunden fernsehen. Das Programm bestand aus Kurz- und Spielfilmen sowie aus Wochenschauen.

Die europäische Fernsehindustrie entwickelte sich schnell weiter, doch 1939 wurde sie mit Kriegsbeginn zunächst wieder stillgelegt.

Erst einige Jahre später wurde der Fernsehbetrieb in Deutschland dann wieder aufgenommen. 1950 geschah das in Westdeutschland durch die damals gegründete Arbeitergemeinschaft der Rundfunkanstalten Deutschland, kurz ARD. In der DDR startete das Fernsehen erst zwei Jahre später an Stalins Geburtstag – am 21. Dezember 1952 – wieder.

Generell war Fernsehen zu dieser Zeit nur eine Randerscheinung und ein Fernsehgerät ein absolutes Luxusgut, das sich kaum jemand leisten konnte, denn der Preis lag bei über 1.000 Mark.

Die Geschichte des Fernsehens begann 1930.

Erst in den 60er Jahren konnte sich ein großer Teil der Bevölkerung einen Fernseher leisten.

1954 wurde dann sogar die Fußballweltmeisterschaft im Fernsehen übertragen. Da Fernsehapparate für die Bevölkerung aber noch viel zu teuer waren, stürmten tausende von Menschen in Gaststätten, um das Spiel dort zu verfolgen.

Zur Zeit des Wirtschaftswunders leisteten sich in den 60er Jahren immer mehr Haushalte ein Fernsehgerät, da diese bereits etwas günstiger wurden. 1959 wurde es zum Massenmedium in Deutschland und täglich wurden circa 5.000 Geräte verkauft.

1964 wurde das Farbfernsehen entwickelt und 1975 schließlich die Fernbedienung. 1984 startete das Privatfernsehen und bot eine große Programmvielfalt, die das Fernsehverhalten der Bevölkerung veränderte, weg von der „Kanaltreue“ hin zum „Zapping“.

In den 90er Jahren begann die Digitalisierung des Rundfunks durch DVB-S (Satellit) und DVB-C (Kabel). 1997 wurde DVB-T (Antenne) als Standard festgelegt, welcher 2008 durch den weiterentwickelten DVB-T2-Standard abgelöst wurde. Die gänzliche Umstellung von DVB-T auf DVB-T2 begann aber erst 2017.

Um Tragbarer-Fernseher-Testsieger-Potenzial zu haben, sollten die Geräte eine möglichst lange Akkulaufzeit haben.

4. Fragen und Antworten rund um das Thema tragbare Fernseher

4.1. Was bedeutet tragbarer Fernseher mit EPG?

Ein tragbarer Fernseher mit EPG verfügt über einen sogenannten elektronischen Programmführer. Dieser ermöglicht es Ihnen, beim Durchschalten durch die Programme direkt Informationen zu der aktuell ausgestrahlten Sendung zu bekommen.

In einem Banner auf dem unteren Bildschirmdrittel erfahren Sie den Titel der Sendung sowie Informationen darüber, wie lange diese bereits läuft oder wie lange sie weiterhin noch laufen wird. Außerdem wird meist auch eine Kurzbeschreibung angezeigt, sodass Sie sich schnell informieren können, um was es geht.

Tipp: Einige tragbare Fernsehgeräte ermöglichen es auch Sendungen aufzunehmen, sodass Sie zeitlich nicht gebunden sind und Ihre Lieblingssendung einfach ansehen können, wann Sie möchten. Teilweise funktioniert das über eine interne Speicherkapazität auf dem Gerät, teilweise können Sie ein externes Speichermedium, zum Beispiel einen USB-Stick oder eine externe Festplatte anschließen, auf jene die Sendung aufgezeichnet wird.

4.2. Welche Anschlüsse hat ein tragbarer Fernseher?

Portable Fernsehgeräte verfügen in der Regel über einige Anschlüsse für externe Medien. Sie können nicht nur Filme, sondern auch Bilder oder Musik über das Gerät abspielen lassen und zum Teil können Sie sogar Spielekonsolen oder DVD-Player daran anschließen.

Einen Überblick über die gängigsten Anschlüsse von tragbaren Fernsehern geben wir Ihnen in der folgenden Tabelle.

Anschluss Besonderheit
USB

tragbarer Fernseher mit USB-Anschluss

  • steht für Universal Serial Bus
  • jegliche externe Datenträger mit USB können angeschlossen werden (z. B. externe Festplatten, USB-Sticks)
HDMI

Tragbarer Fernseher mit HDMI-Anschluss

  • steht für High Definition Multimedia Interface
  • Verbindungssystem für die Zusammenschaltung von Audio-/Videogeräten
  • kann zum Beispiel genutzt werden, um einen DVD-Player oder eine Spielekonsole anzuschließen
SD-Kartenleser

Tragbarer Fernseher mit SD-Kartenleser.

  • steht für Secure Digital Memory Card
  • digitales Speichermedium
  • jegliche Dateien auf einer SD-Karte können auf dem Fernseher angesehen werden
  • kann zum Beispiel als digitaler Bilderrahmen verwendet werden
AV

Tragbarer Fernseher mit VA-Anschluss

  • steht für Audio/Video
  • Verbindungssystem für die Zusammenschaltung von Audio-/Videogeräten
  • kann zum Beispiel genutzt werden, um einen DVD-Player oder eine Spielekonsole anzuschließen
Je nachdem, was Sie mit Ihrem Gerät alles machen wollen und ob Sie es unterwegs zum Beispiel auch als Bildschirm für eine Spielekonsole nutzen wollen, sollten Sie auf die Ausstattung mit den entsprechenden Anschlüssen achten.

Tipp: Manche Hersteller bieten sogar tragbare Fernseher mit DVD-Player an. Wollen Sie sowohl regelmäßig fernsehen als auch DVDs gucken, dann empfehlen wir von Vergleich.org Ihnen die Anschaffung eines solchen Gerätes.