4.1. Hauterkrankungen bei Kindern erkennen und behandeln
Die am weitesten verbreitete Hauterkrankung bei Kindern unter drei Jahren ist Neurodermitis.

Juckende Stellen auf der Haut sind das erste Anzeichen von Neurodermitis. Durch Kratzen entzünden diese sich immer mehr.
Zu den ersten Anzeichen von Neurodermitis in den ersten Lebensjahren gehören eine sehr trockene Haut, Juckreiz und entzündete Stellen.
Die möglichen Ursachen dieser Hauterkrankung sind einerseits eine genetische Veranlagung und andererseits eine überempfindliche Haut.
Der Nachteil von Neurodermitis: Da die Haut schneller austrocknet, führt dies zu Juckreiz und kleinen Wunden an der Hautoberfläche. Durch diese wunden Stellen ist die Schutzbarriere der Haut gestört und der allgemeine Hautzustand verschlechtert sich rapide.
Um den Symptomen der Neurodermitis entgegenzuwirken, versorgen Sie diese am besten mit viel Feuchtigkeit und achten auf entzündungshemmenden Inhaltsstoffe in Cremes und Lotionen.

Baby-Sonnencreme erkennt man oftmals daran, dass sie langsamer einzieht.
Neurodermitis ist zwar zum Teil erblich bedingt, jedoch kann die richtige Pflege von sensibler Babyhaut präventiv gegen erste Schäden der Haut wirken.
Die richtige Pflege sensibler Babyhaut:
Verwenden Sie milde Reinigungsprodukte ohne aggressive Tenside, damit die Haut nicht austrocknet. Unser Tipp: Babyöl.
Reduzieren Sie die Badezeit auf ein Minimum und achten Sie auf die richtige Temperatur.
Achten Sie darauf, dass das Pflegeprodukt nachweislich hautverträglich ist und für besonders sensible Haut geeignet ist. Sofern eine Hautkrankheit auftritt, sollten Sie rechtzeitig bei einem Arzt vorsprechen und abgestimmte Lotionen verwenden.
Sofern Sie ein neues Produkt verwenden, testen Sie es erst über mehrere Tage hinweg in einer Armbeuge. Sofern sich keine allergische Reaktion auf der Haut zeigt, können Sie es weiter nutzen.
Verzichten Sie besonders bei Neurodermitis auf Inhaltsstoffe wie Alkohol, allergene Duftstoffe, Paraffine und Öle.
4.2. Die richtige Ausstattung im Urlaub

Bei langen Autofahrten im Sommer sollten Sie die Intensivität der Sonne nicht unterschätzen: Verwenden Sie daher einen Auto-Sonnenschutz, um Ihr Kind vor der UV-Strahlung zu schützen.
Der UV-Schutz von Textilien
Das Tragen von Baumwollkleidung verlängert Ihren Eigenschutz vor UV-Strahlen um 10 bis 20 Minuten, abhängig von der Dichte des Materials.
Aber Vorsicht: Mit jedem Waschgang reduziert sich der Schutz, da das Material abgenutzt wird.
Am besten halten Sie sich in der Mittagssonne unter einem Sonnenschirm auf, damit verlängern Sie den Schutz sogar um 40 bis 80 Minuten.
Neben dem bekannten Lichtschutzfaktor (LSF), der auf Sonnencremes und anderen Sonnenschutzmitteln angegeben ist, existiert eine weitere Kennzeichnung:
Der UV-Schutzfaktor (UPF) misst den Schutz vor UV-Strahlung von Textilien.
Besonders bei Strandzubehör wie Strandmuscheln und Badekappen lohnt sich der Blick auf die Kennzeichnung.
Der UPF gibt an, um wie viel Minuten länger sich der Träger der Kleidung in der Sonne aufhalten kann, ohne einen Sonnenbrand zu riskieren. Die Grundlage der Berechnung ist, ähnlich wie beim Lichtschutzfaktor, die Eigenschutzzeit der Haut multipliziert mit dem UV-Strahlen-Faktor.

Im Urlaub sollte der richtige Begleiter nicht fehlen: Egal ob Kinderwagen oder Reisebuggy, Ihr Kind wird dank Verdeck vor der Sonne geschützt.
In Deutschland wird die UV-Durchlässigkeit von Textilien und Strandartikeln nach dem UV-Standard 801 festgelegt. Eine Broschüre mit weiterführenden Informationen dazu, herausgegeben vom Bundesamt für Strahlenschutz, finden Sie hier.
Sollten Sie aus unvorhersehbaren Gründen den Familienurlaub absagen müssen, benötigen Sie eine gute Reiserücktrittsversicherung. Wahlweise können Sie mit einem Sandkasten Ihren Kindern das Gefühl von Urlaub an sonnigen Sommertagen in den heimischen Garten holen.

Laut Hersteller handelt es sich bei dieser Sun-Dance-Baby-Sonnencreme „Kids 50+“ um ein ultra sensitives Produkt.
Wurde auch die Sonnencreme von Weleda getestet und fällt möglicherweise unter die restlichen 6 getesteten Cremes?