Das Wichtigste in Kürze
  • Sonnencreme aus mineralischen Inhaltsstoffen legt sich wie ein Schutzfilm über die Haut und reflektiert so UV-Strahlen.
  • Für normale Haut reicht eine Mineralische-Sonnencreme mit einem Lichtschutzfaktor 30. Wenn Sie eine helle und empfindliche Haut haben, ist Lichtschutzfaktor 50 + ein Muss.
  • Mineralische Sonnencreme, die als Naturkosmetik deklariert wurde, beinhaltet besonders nachhaltige und milde Inhaltsstoffe. Das macht Sie auch für Kinder geeignet.

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Die Sonne ist wahrhaftig ein interessantes Phänomen: Sie schenkt Wärme, Leben und uns Menschen unzählig glückliche Momente draußen unter freiem Himmel. Das liegt daran, dass die Sonne eine entscheidende Rolle bei der Produktion von Vitamin D und Glückshormonen spielt. Kurzum: Ohne die Sonne wäre ein Leben auf der Erde nicht vorstellbar.

Trotzdem hat auch die Sonne ihre Schattenseiten. Die von ihr entsandten UV-Strahlen können unsere Haut verbrennen und schlimmstenfalls das Risiko für Hautkrebs erhöhen. Deswegen ist es wichtig, dass Sie sich und Ihre Haut mithilfe von Sonnencreme vor dem Gang in die Sonne schützen.

Eine Mineralische-Sonnencreme wirkt wie ein Schutzschild, der die UV-Strahlen reflektiert, bevor diese in die Haut eindringen können.

Die Vorteile von mineralischen Sonnencremes sind:

besteht Größtenteils aus pflanzlichen Inhaltsstoffen,

legt sich wie ein Schutzfilm auf die Haut und

wirkt sofort.

In unserem Mineralische-Sonnencreme-Vergleich 2020 haben wir die Inhaltsstoffe verschiedener Sonnencreme-Marken genau verglichen. Wir verraten Ihnen, welche Sonnenmilch auf Mineralbasis besonders hautverträglich ist und gleichzeitig einen langanhaltenden Schutz bietet. Außerdem erfahren Sie in unserer Kaufberatung, warum es sich lohnt eine Mineralische-Sonnencreme zu kaufen, die ein Naturkosmetik-Siegel besitzt.

1. Bieten Mineralische-Sonnencremes für Sportler und Kinder den optimalen Sonnenschutz?

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Mineralische-Sonnencreme verfolgt, genauso wie herkömmliche Sonnenmilch, das Ziel, Ihre Haut in der Sonne vor direkter UV-Strahlung zu schützen. Anders als bei der normalen Sonnencreme, bei der die Creme in die Haut einzieht, arbeitet mineralische Sonnencreme mit sogenannten mineralischen Mikropigmenten.

Beim Auftragen auf die Haut legen sich diese Pigmente wie eine Schutzschicht über die Haut. Das Ergebnis: Sonnenstrahlen werden ähnlich wie bei einem Spiegel direkt reflektiert.

Da die Inhaltsstoffe also nicht von der Haut aufgenommen werden, sondern sie wie ein Schutzmantel umgeben, sind mineralische Sonnencremes verträglicher für den Organismus.

Und auch für die Umwelt ist die Sonnencreme auf Mineralbasis nachsichtig. Denn besonders im Urlaub am Meer ist es wichtig darauf zu achten, eine Sonnencreme zu benutzen, die der Natur nicht schadet.

Mineralische-Sonnencreme eignet sich besonders für diese Haut-Typen:

  • für Wassersportler und Skifahrer
  • für die sensible Haut von Allergikern
  • für die empfindliche Haut von Kindern und Babys
  • für dünne und trockene Haut

Surfer und Skifahrer greifen oft zu mineralhaltiger Sonnencreme, da der Schutz sofort wirkt, wasserfest ist und auch bei reflektierenden Oberflächen funktioniert (z. B. Schnee oder Wasser).

2. Lichtschutzfaktor ist abhängig von Haut-Typen: Je empfindlicher die Haut desto höher sollte der Sonnenschutz gewählt werden?

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Was sind UV-A und UV-B Strahlen?

UV-Strahlen, oder auch Ultra-Violett-Strahlen genannt, sind energiegeladene Sonnenstrahlen, die sich in ihren Wellenlängen unterscheiden.

UV-A Strahlen sind zwar energieärmer, dringen dafür jedoch bis tief in die Hautschichten ein. Das macht die Strahlung besonders gefährlich und zu einem Risiko für Hautkrebserkrankungen.

UV-B Strahlen haben mehr Energie als UV-A Strahlen, dringen aber nur in die oberste Hautschicht ein und sind somit auch für den Bräunungseffekt verantwortlich.

Die Wirksamkeit einer Sonnencreme liegt in dem UV-Filter. In der Regel gilt: Je mehr mineralische Filter in der Sonnencreme enthalten sind, umso höher ist der Lichtschutzfaktor.

Bei mineralischen Sonnencremes gibt es zwei unterschiedliche Substanzen, die für die Reflexion des Sonnenlichtes zuständig sind:

  1. Titandioxide, speziell gegen UV-B-Strahlen
  2. Zinkoxide, speziell gegen UV-A-Strahlen

Vereinfacht gesagt bestimmt der Lichtschutzfaktor den Zeitraum, in der die Haut ohne Eigenschutz von Sonne bestrahlt werden kann bis ein Sonnenbrand entsteht.

Da die Eigenschutzzeit maßgeblich von Ihrem Hauttypen abhängt, ist es schwer zu verallgemeinern, wie lange eine Sonnencreme tatsächlich gegen einen Sonnenbrand schützt.

Um die beste Mineralische-Sonnencreme für Ihre Bedürfnisse zu finden, müssen Sie über die Eigenschutzzeit Ihrer Haut Bescheid wissen.

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Für die sechs verschiedene Hauttypen wurden folgende Eigenschutzzeiten bestimmt:

  • Hauttyp 1 – 10 Minuten
  • Hauttyp 2 – 10 bis 20 Minuten
  • Hauttyp 3 – 20 bis 30 Minuten
  • Hauttyp 4 – 30 bis 45 Minuten
  • Hauttyp 5 – 60 Minuten
  • Hauttyp 6 – circa 90 Minuten

Ein Beispiel zur Berechnung: Angenommen Sie sind Hauttyp 1, dann beträgt die Schutzzeit bei einer Mineralischen-Sonnencreme 50 + in etwa 10 Minuten x 50 (LSF) = 500 Minuten. Damit wäre Ihre Haut über 8 Stunden vor UV-Strahlen geschützt.

Die Vor- und Nachteile, die Mineralische-Sonnencreme LSF 50 + im Vergleich zu Mineralische-Sonnencreme LSF 30 hat, sind:

  • bietet einen umfassenden Schutz vor UV-A und UV-B Strahlen
  • besonders langanhaltende Wirkung
  • auch für die empfindliche Gesichtshaut geeignet
  • ist absolut wasserfest
  • kann unter Umständen Weißflecken auf der Haut hinterlassen
  • braucht länger, um einzuziehen

3. Inhaltsstoffe: Sind in mineralischen Sonnencremes synthetische Duftstoffe und Alkohol enthalten?

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Neben den Hauptwirkstoffen Titandioxid und Zinkoxid verstecken sich auch andere Substanzen im mineralischen Sonnenschutz. Beispielsweise benutzen viele Hersteller Konservierungsstoffe, um die Creme über einen längeren Zeitraum hinweg haltbar zu machen. Ein Konservierungsstoff, der vermieden werden sollte, ist Alkohol. Der antimikrobielle Stoff kann Schleimhäute reizen und die Haut austrocknen.

Synthetische Duftstoffe verleihen der Lotion einen erfrischenden und belebenden Geruch, können aber gleichzeitig Allergien auslösen und die Haut reizen. Achten Sie deswegen darauf, dass Ihre Sonnencreme frei von künstlichen Duftstoffen ist.

Insgesamt stehen 26 Duftstoffe auf der schwarzen Liste von Inhaltsstoffen, die ein erhöhtes Allergiepotenzial aufweisen. Diese Duftstoffe müssen deswegen namentlich auf der Produktverpackung vermerkt werden.

Zu den geläufigsten Bezeichnungen für schädliche Duftstoffe zählen:

  • Parfum
  • Fragrance
  • Aroma
  • Flavour
  • Linalool
  • Limone
  • Eugenol
  • Benzyl Salicylate
  • Benzyl-Alkohol

Die Naturkosmetik ist ein Vorreiter der Sonnencreme auf der Basis von Mikropigmenten. Bei Produkten, die als Naturkosmetik gekennzeichnet sind, werden hauptsächlich pflanzliche und biologische Inhaltsstoffe verwendet. Das macht Naturprodukte besonders geeignet für sensible Haut.

Neben der mineralischen Sonnencreme von Avene zählen auch diese Hersteller zur Naturkosmetik:

  • Lavera
  • Ladival
  • Eucerin
  • Weleda

4. Warum Mineralische-Sonnencreme? Es gibt viele gute Gründe, die dafür sprechen!

Sie fragen sich, warum Mineralische-Sonnencreme effektiver sein soll, als herkömmliche Sonnenlotion? Wir haben die Unterschiede zwischen chemischer und mineralischer Sonnencreme für Sie zusammengefasst:

Chemische Sonnencreme Mineralische-Sonnencreme
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  • Sonnencreme zieht in die Haut ein – und kann somit Schadstoffe in den Organismus leiten
  • wirkt erst nach einigen Minuten
  • kann bei der Benutzung im Meer Giftstoffe ins Wasser abgeben
  • Wirkstoff: z. B. Zimtsäure
  • Sonnencreme legt sich als Mantel über die Haut – und reflektiert UV-Strahlen direkt an der Hautoberfläche
  • wirkt sofort, da es nicht einziehen muss
  • meist mit umweltfreundlichen Inhaltsstoffen und somit auch im Meer anwendbar
  • Wirkstoff: Titandioxide und Zinkoxide,

5. Fragen und Antworten rund um das Thema Sonnencremes

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Hier finden Sie eine Zusammenfassung der wichtigsten Informationen zum Thema mineralische Sonnencremes.

5.1. Gibt es einen Mineralische-Sonnencreme-Testsieger der Stiftung Warentest?

Die Testergebnisse (08/2018) der Stiftung Warentest zu Sonnenschutzmittel für das Jahr 2018 zeigen deutlich: Nicht alle Produkte halten, was Hersteller versprechen. In der eigens dafür erstellten Kategorie „Einhalten des ausgelobten Schutzes“ fällt beispielsweise die Eco Sunmilk Sensitive mit der Note „mangelhaft“ durch.

In dem Test der Stiftung Warentest stehen sich Sonnensprays und Lotionen in verschiedenen Preisklassen gegenüber. In dem Gesamturteil wurde zwar kein Mineralische-Sonnencreme-Test integriert, deutlich wird jedoch, dass umfassender Sonnenschutz nicht unbedingt teuer sein muss.

Sonnencreme von Discountern schneiden häufig genauso gut ab, wie Marken-Sonnencreme. Allen einen Schritt voraus sind Sonnencremes mit natürlichen Inhaltsstoffen, die besonders hautverträglich sind.

5.2. Ist die Sonnencreme auch für Surfer geeignet?

Ja. Viele Surfer greifen zu organischer oder mineralischer Sonnencreme aus verschiedenen Gründen. Zum einen schützt mineralische Sonnencreme die Haut effektiv vor UV-Strahlen, die vom Wasser reflektiert werden. Auf der anderen Seite ist Sonnencreme aus Mineralstoffen umweltverträglich und somit für den Gebrauch im Meer geeignet.

Wichtig: Durch die Benutzung von flüssiger Sonnencreme können Schadstoffe ins Meer gelangen. Achten Sie im Strandurlaub unbedingt darauf, Sonnencreme mit nachhaltigen Inhaltsstoffen zu verwenden. Der Umwelt zur Liebe.

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5.3. Gibt es mineralische Sonnencreme ohne Weißeffekt?

In den ersten Generationen vom omineralischen Sonnenschutz klagten Nutzer vermehrt über weiße Spuren, die nach dem Auftragen der Sonnencreme auf der Haut zurückbleiben.

Mittlerweile wurde die Formel verbessert, wodurch es mineralische Sonnencreme ohne Weißeffekt gibt. Dies gilt jedoch nur bis Lichtschutzfaktor 30. Alles darüber ist so hoch konzentriert, dass ein weißer Film nicht zu vermeiden ist.

5.4. Eignet sich Mineralische-Sonnencreme auch für Babys?

Ja. Prinzipiell eignet sich Mineralische-Sonnencreme für Babys und Kinder. Trotzdem sollten Sie die Informationen zu den Inhaltsstoffen auf der Produktverpackung überprüfen, ob tatsächlich keine schädlichen Zusatzstoffe enthalten sind. Wenn Sie sichergehen möchten, dass die Mineralische-Sonnencreme ohne Nanopartikel hergestellt wurde, greifen Sie zu Naturkosmetik.

5.5. Gibt es Mineralischen-Sonnenschutz speziell für das Gesicht?

Da die Haut im Gesicht besonders empfindlich und schutzbedürftig ist, empfehlen wir Ihnen eine mineralische Sonnencreme LSF 50 + für das Gesicht zu benutzen. Schützen Sie Ihren Kopf zusätzlich mit einer Kappe oder einem Hut, wenn Sie sich längere Zeit in der Sonne aufhalten.