Babyphone mit Kamera Test 2017

Die 7 besten Babyfone mit Kamera im Vergleich.

NUK Eco Control & Video NUK Eco Control & Video
Audioline Watch & Care V300 Audioline Watch & Care V300
Philips Avent SCD 630 / 26 Philips Avent SCD 630 / 26
Samsung SEW-3037 Samsung SEW-3037
Hello Baby HB 24 Baby Monitor Hello Baby HB 24 Baby Monitor
XSource Video Babymonitor XSource Video Babymonitor
Generic XP-601 Generic XP-601
Abbildung Testsieger Preis-Leistungs-Sieger
Modell NUK Eco Control & Video Audioline Watch & Care V300 Philips Avent SCD 630 / 26 Samsung SEW-3037 Hello Baby HB 24 Baby Monitor XSource Video Babymonitor Generic XP-601
TestergebnisTÜV Siegel TÜV-geprüftes Test- & Vergleichsverfahren
Vergleich.org
Bewertung 1,2 sehr gut
08/2017
Vergleich.org
Bewertung 1,4 sehr gut
09/2017
Vergleich.org
Bewertung 1,5 gut
08/2017
Vergleich.org
Bewertung 1,8 gut
08/2017
Vergleich.org
Bewertung 2,3 gut
08/2017
Vergleich.org
Bewertung 2,9 befriedigend
08/2017
Vergleich.org
Bewertung 3,0 befriedigend
08/2017
Kundenwertung
bei Amazon
1.117 Bewertungen
639 Bewertungen
177 Bewertungen
145 Bewertungen
154 Bewertungen
634 Bewertungen
39 Bewertungen
Technische Merkmale
Gewichtung: 50% der Gesamtwertung
Übertragungsreichweite +++
sehr hoch
+++
sehr hoch
+++
hoch
++
hoch
-
nie­drig
--
sehr nie­drig
--
sehr nie­drig
Geräuscharme Übertragung +++
keine Geräu­sche
+++
keine Geräu­sche
+++
keine Geräu­sche
+++
keine Geräu­sche
+
einige Geräu­sche
--
viele Geräu­sche
--
viele Geräu­sche
Bildschirmgröße
2,8 Zoll

4 Zoll

3,5 Zoll

3,5 Zoll

2,4 Zoll

2,0 Zoll

2,0 Zoll
Kamera
Gewichtung: 40% der Gesamtwertung
Kameraqualität +++
sehr gut
+++
sehr gut
+++
sehr gut
+++
sehr gut
++
gut
+
aus­rei­chend
+
aus­rei­chend
Infrarotkamera Ja Ja Ja Ja Ja Ja Ja
Kamera horizontal schwenkbar Ja Nein Nein Ja Nein Ja Ja
Kamera vertikal schwenkbar Ja Ja Ja Ja Ja Ja Ja
Steuerbar von der Elterneinheit Ja Nein Nein Ja Nein Nein Nein
Geräuscharme Kamera +++
surrt nicht
+++
surrt nicht
+++
surrt nicht
+
surrt hörbar
+++
surrt nicht
+++
surrt nicht
+++
surrt nicht
Extras
außerhalb der Wertung
Zubehör
  • Eco-Modus
  • Schlaf­lieder
  • Vib­ra­ti­on­salarm
  • Tem­pe­ra­tur­über­wa­chung
  • Heulalarm
  • Schlaf­lieder
  • Vib­ra­ti­on­salarm
  • Tem­pe­ra­tur­über­wa­chung
  • Heulalarm
  • Nacht­licht
  • Heulalarm
  • Vib­ra­ti­on­salarm
  • Tem­pe­ra­tur­über­wa­chung
  • Schlaf­lieder
  • Nacht­licht
  • Heulalarm
  • Schlaf­lieder
  • Tem­pe­ra­tur­über­wa­chung
  • Heulalarm
  • Schlaf­lieder
  • Schlaf­lieder
  • Tem­pe­ra­tur­über­wa­chung
Vor- und Nachteile
  • beson­ders gute Kamera
  • sehr viel Zubehör
  • recht kleines Dis­play
  • größtes Dis­play im Test
  • sehr gute Kamera
  • Extra Nacht­licht
  • großes Dis­play
  • sehr hoch­wertig ver­ar­beitet
  • Großes Dis­play
  • von Eltern­ein­heit steu­erbar
  • Kamera ver­tikal & hori­zontal steu­erbar
  • Kamera surrt beim Steuern hörbar
  • 8 Schlaf­lieder - die meisten im Test
  • wer­tige Ver­ar­bei­tung
  • nie­d­rige Über­tra­gungs­reich­weite
  • Kamera händ­nisch ver­s­tellbar
  • Infra­rot­ka­mera
  • preis­werte Ver­ar­bei­tung
  • geräu­sch­volle Über­tra­gung
  • Geräu­scharme Kamera
  • Infra­rot­ka­mera
  • sehr kleiner Bild­schirm
  • preis­werte Ver­ar­bei­tung
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4,5 /5 aus 16 Bewertungen

Babyphone mit Kamera-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze
  • Mit einem neuen Baby ziehen auch viele Unsicherheiten in das Leben frischgebackener Eltern ein. Denn wir alle wollen unsere Familie gut umsorgt wissen. Was diese Versorgung ausmacht ist von Fall zu Fall verschieden, die einen brauchen mehr Sicherheit, die anderen weniger.
  • Babyphone mit Kamera eigenen sich vor allem für die Eltern, die ihr Kind beim Schlafen oder Spielen im Kinderzimmer gern sehen wollen. Im Test sind teure und preiwerte Geräte. Erstes Fazit: Mehr Geld lohnt sich bei dieser Anschaffung auf jeden Fall!

Babyphone mit Kamera Test

  • Bestes Babyphone mit Kamera im Test: NUK Eco Control
  • Weiterer Testsieger: Watch & Care von Audioline
  • Ebenfalls empfehlenswert: Babyphones von Phillips Avent
  • Tipp: Achten Sie beim Kauf auf eine schwenkbare Kamera, eine gute Reichweite, Heulalarm und Temperaturüberwachung
  • Acht Babyphones mit Kamera im Test bei Vergleich.org
Das beste Babyphone mit Kamera im Vergleich

Wohl alle Eltern fragen sich, wie sie den Schlaf der Kinder überwachen, ohne direkt neben ihnen zu liegen. Denn klar ist: Wenn die Kleinen weinen, dann wollen Eltern Trost spenden. Ein Babyphone mit Kamera zu kaufen ist da eine gute Idee, denn so wissen die Erwachsenen in Echtzeit, was im Kinderbett vor sich geht.

babyphone-testsieger

Allerdings kann einen die Auswahl der Babyphones auch erschlagen. Es sind einfach zu viele und alle locken mit unterschiedlicher Aufmachung. Von Kamera über Video, Schlaflieder oder der Gegensprechfunktion ist wirklich alles dabei. Aber sind alle gleich gut? Und was ist mit der DECT-Strahlung? Ist die für die Kinder gefährlich?

Deswegen hat Vergleich.org eine Auswahl getroffen und diese auf Herz und Nieren untersucht. Für den umfangreichen Test von Bayphones mit Kamera 2017 war vor allem die Praktikabilität für Eltern im Alltag wichtig.

Fragen, die uns dabei antrieben, waren unter anderem:
Wie einfach und intuitiv sind die Babyphones zu benutzen. Wie gut ist die Kamera? Wie weit reicht der Empfang und welche Extras sind wirklich nötig? Wie lange kann ich ein Babyphone benutzen? Und wieviel Geld muss man eigentlich wirklich investieren?

1. So haben wir getestet – Auf Kameraqualität und Reichweite kam es besonders an

Wie teuer muss ein Babyphone sein?

Ein Babyphone mit Kamera ist in der Regel teurer als eines ohne. Dafür bekommen Sie aber auch einen Einblick ins Schlafzimmer, statt nur zu hören, ob Ihr Kind unruhig ist. Im Zweifelsfall werden die Abende so ruhiger, weil Eltern sehen können, wann Ihre Hilfe wirklich nötig ist.

Babyphone mit Kamera von NUK

Testsieger: Babyphone von NUK

Die schlechte Nachricht vorweg: Ein bisschen Geld müssen Sie leider schon in die Hand nehmen. Der Testsieger 2017, das NUK Eco Control, schlägt mit knapp 150€ zu Buche. Die preiswerten Modelle mit knapp 40 Euro sind für einen langfristigen Einsatz nicht zu empfehlen.

Für unseren Babyphone-Vergleich haben wir zunächst Geräte verschiedener Preisklassen recherchiert und getestet. Auch unterschiedliche Ausstattungen waren für ein gutes Gesamtbild wichtig. Dabei war es selbstverständlich nötig, eine Auswahl zu treffen und uns beispielsweise für Nuk und gegen Reer oder das Babyphone von Angelcare zu entscheiden.

Bei einem Babyphone mit Kamera ist natürlich DIE entscheidende Funktion die der Kamera. Denn Eltern wollen wissen: Babyphone und Kamera - welche Kamera ist denn besonders gut? Aber auch die Reichweite, die vom Hersteller immer als Luftlinie angegeben wird, spielt für den Test eine wichtige Rolle. Ob beim Babyfon die Verschlüsselung genau wie angegeben funktioniert und die Geräte abhörsicher sind, wurde im Test nicht überprüft.

Babyphone nur abends nutzen?

Jedes Babyphone wurde in einer Privatwohnung in Berlin getestet. Natürlich gab es bereits Erfahrungen mit Babyphones, das bleibt als Elternteil ja nicht aus.

Zu beaufsichtigen gab es ein Baby und ein Kleinkind. Die Babyphones mit Kamera im Test wurden abends getestet, auch wenn ein Einsatz am Tage selbstverständlich genauso möglich ist. Allerdings sollte für den Test auch die Infrarot-Leistung der einzelnen Kameras bewertet werden. Und dies ist nur in der Dunkelheit möglich.

2. Der Babyphone-Test im Detail

2.1. Technische Details: Kamera & Zubehör

babyphones-kamera

Aufgrund der großen Preisspanne der getesteten Produkt-Typen gab es auch große Unterschiede zwischen den Ausstattungen.

2.2. Klare Sicht bei Dunkelheit – Babyphone mit Kamera im Test

Elementar für den Gebrauch eines Babyphones mit Kamera ist die Qualität dieser. Und hier zeigten sich im Test deutliche Qualitätsunterschiede. Die Kamera vom Testsieger Nuk Eco Control überträgt glasklare, farbige Bilder. Die Überwachung des Kindes kann damit lückenlos und digital erfolgen.

Allerdings sind nachts ja bekanntlich alle Katzen grau und dann nützt auch die schönste Farbübertragung nichts. Für diesen Fall verfügt die Kamera vom NUK Eco Control über Infrarotdioden, die das Blickfeld ausleuchten und so auch bei dunkler Nacht einen guten Blick auf Ihr Kind möglich macht. Die acht Infrarot-Dioden sind im Dunkeln gut erkennbar, helfen Ihnen sicher auch bei der Orientierung im Kinderzimmer. Ihre Kinder selbst aber werden davon sicher nicht gestört.

 

2.3. Schwenkbare Kamera am Babyphone

Schwenkbare Kamera

Schwenkbare Kamera beim Modell von NUK.

Es gibt grundsätzlich Babyphone bei denen sich die Kamera nur am Gerät selbst einstellen lässt und die, bei denen es am Gerät und bequem über die Elterneinheit möglich ist. Der Vorteil, die Kamera auch über die Elterneinheit zu steuern liegt auf der Hand: Wenn Ihr Baby sich bewegt, können Sie vom Sofa aus auf die Suche gehen und müssen nicht ins Kinderzimmer um die Kamera nachzujustieren.

Die Kamera vom NUK Eco Control lässt sich verstellen, so dass der Winkel immer entsprechend des zu überwachenden Kindes gewählt werden kann. Ein Vorteil, denn die lieben Kleinen bleiben ja nur in der allerersten Babyzeit an Ort und Stelle liegen.

Bereits mit wenigen Monaten werden sie mobil, nicht nur tagsüber sondern auch nachts. Da ist eine schwenkbare Kamera und eine gute Nachtsicht eine echte Hilfe.

Im Test überzeugten neben dem Babyphone von NUK auch das Modell von Samsung und das von Motorola. Bei allen drei Babyphonen lässt sich die Kamera von der Elterneinheit aus steuern. Ein Schwenk durch den Raum ist kein Problem.
Allerdings surrt die Kamera vom Motorola MBP36S beim Schwenken hörbar. Sollten ihre Kinder besonders sensibel sein, könnten sie davon aufwachen. Wen Sie also schon wissen, dass Ihr Kind einen leichten Schlaf hat, sind Sie mit dem NUK Eco Control oder dem Samsung Safeview 3037 besser bedient.

Neben Kameras, die von der Elternstation aus gesteuert werden können, gibt es auch die, die sich am Babyphone selbst einstellen lassen. Das Watch & Care, das Philips Avent Babyphone und das von Hello Baby lassen sich recht weit nach rechts und links drehen und geben so auch einen guten Blick auf die Kinder.

Babyphone mit Kamera im Test

Die preiswertesten Modelle im Test.

Auch bei den identischen Modell von XScource und das Generic XP-601 lassen sich Kameras drehen. Allerdings sollten Sie hier keine Wunder erwarten, das aufgezeichnete Feld ist relativ beschränkt. In der Vertikale ist nur ein Winkel von 31 Grad einstellbar, beide Babyphone müssen also relativ hoch angebracht werden, wenn das Bett, wie im Testfall, besonders breit ist.

Schläft das Kind immer im eigenen Kinderbett, haben Sie sicher schnell den, im wahrsten Sinne des Wortes, Dreh raus und wissen ganz genau wie das Babyphone aufgestellt werden muss, um die besten Bilder zu liefern.

Zusammenfassung: NUK, Samsung und Motorala lassen sich von der Elterneinheit aus steuern, alle anderen Geräte im Test nur vom Babyphone aus selbst. Dabei ist der Winkel, den die Kameras erfassen, entscheidend - bei XScource und Generic XP-601 ist der mit 31 Grad sehr klein.

3. Babyphone nur für Babys nutzbar?

Vermutlich nutzen die meisten Eltern diese Geräte, um den Schlaf ihrer Kinder zu überwachen. Es sind aber tatsächlich auch weitere Anwendungsbereiche denkbar. Wenn Sie über 100 Euro für ein Modell investieren, dann ist Langlebigkeit auch hier Trumpf. Sollten also Ihre Kinder größer werden und im Kinderzimmer spielen, dann kann ein Babyphone dank Kamera gute Dienste erweisen. Das sieht auch die Stiftung Warentest so.

Wer in einem Mehrgenerationenhaushalt lebt und die Eltern oder Großeltern betreut, für den kann ein Babyphone eine Unterstützung sein. Denn so kann, gerade bei bettlägerigen Angehörigen, schnell reagiert werden, wenn diese Bedürfnisse haben. Aber Achtung: Die Aufzeichnung darf nur mit dem Einverständnis der Gefilmten erfolgen.

3.1. Kann ich Videos aufzeichnen mit einem Babyphone?

hama

Datenverbindungskabel beim Hama-Babyphone.

Nur ein Gerät im Test, das Babyphone der Marke Hama BC 823, verfügt auch über Equipment, mit dem das Video überhaupt aufgezeichnet und für späteres Abspielen gespeichert werden kann. Für alle anderen Modelle gilt: Live ist Trumpf, nur direkt vor Ort und in Echtzeit können andere Personen beaufsichtigt werden. Eine Kaufberatung kann also zugunsten der Liveübertragung ausgesprochen werden.

3.2. Wandmontage beim Babyphone möglich?

Bis auf drei Ausnahmen, die Modelle von NUK, Motorola und das Watch & Care, lassen sich alle Babyphones mit Kamera im Test auch an die Wand schrauben. Das kann praktisch sein, wenn nach einigen Wochen Erfahrung eben klar ist: Das Baby bewegt sich kaum. Oder: wenn das Babyphone zum Beispiel auch zur Überwachung des Spielens im Kinderzimmer genutzt wird.

4. Wie weit reicht ein Babyphone?

Etwas, das in der Theorie gut klingt, ist ein Babyphone mit hoher Reichweite. Aber: Nur weil auf der Verpackung eine Reichweite von 300 Metern angegeben ist, wird das in Wahrheit vermutlich nie der Fall sein. Denn die angegebene Weite ist die Luftlinie. Nun sind die wenigsten Häuser aber so gebaut, stattdessen gibt es überall Wände. Und die erschweren die Arbeit der Babyphone erheblich. Da werden aus 270 m Reichweite ganz schnell mal nur noch 20 m.

Durch einen guten Empfang fielen neben dem NUK Eco Control auch das Motorola, das Philips Avent Babyphone und das Happy Baby auf. Bei diesen Modellen kam es während der Tests nie zu einem Übertragungsfehler und die Verbindung wurde konstant gehalten. Dabei sind alle Babyphones, laut Hersteller, DECT-sicher und verfügen über einen guten Klang.

Ein paar Worte zu DECT: Hierbei handelt es sich um eine Abkürzung, die einen internationalen Standard für die Kommunikation mittels Funkwellen bezeichnet. Und die meisten Babyphones arbeiten mit Funkwellen zwischen Sender und Empfänger. Es gibt keine Studien, die beweisen, dass Funkwellen sich negativ auf den Körper auswirken, dennoch sind viele Eltern vorsichtig und wollen so wenig Funkwellen wie möglich in ihrem Zuhause senden oder empfangen.

babyphone

Philips Avent Babyphone.

Das Watch & Care und das Modell von Samsung zeigten oft einen Verbindungsfehler und „out of reach“, suchten aber stetig nach Verbindung. Sie fielen dabei aber nicht durch permanentes unangenehm lautes Piepsen auf. Denn auch wenn es wichtig ist, zu wissen, dass die Verbindung unterbrochen ist, reicht ein Warnhinweis eines einzelnen Tones. Ein fiepsende Dauerbeschallung sollte es nicht geben. Auch das Ergebnis - die schlechte Verbindungsquote - ist selbstverständlich nicht gut, aber es muss positiv vermerkt werden, dass es zu keinerlei nervigen Nebengeräuschen für die Eltern kam.

Anders war das bei Samsung, dem Generic XP-601 und dem XSource. Während das Samsung nur dauerhaft piepste, fiepsten und knarzten die letzten beiden penetrant, die Störungsgeräusche waren massiv und nervig.

Zusammenfassung: Sehr gute Verbindung ohne Störungen gab es bei NUK, Motorola, Phillips und Happy Baby. Mehrere Verbindungsfehler gab es beim Watch & Care und Samsung.

Die Modelle von Generic XP-601 und dem XSource und Samsung fielen durch Störgeräusche unangenehm auf.

4.1. Totalausfall Hama

Und dann gab es da noch das Babyphone von Hama. Das BC 823 fiel im Test komplett durch. Es war nicht möglich, überhaupt ein brauchbares Bild vom Baby oder der Umgebung zu bekommen, wenn die Entfernung von der Kamera mehr als einen Meter betrug. Die Nähe hat aber neben dem offensichtlichen Problem noch einen weiteren Fehler: Das Babyphone piepste und fiepste dem Kind und den Eltern sehr penetrant in den Ohren.

babyphone-hama

Krisseln im Hama-Babyphone.

Denn klar war: Sender und Empfänger waren zu nah beieinander, daher auch das laute Fiepsen. Nur, weiteres Entfernen, auch nur ins anliegende Zimmer, wurde sofort mit Bildstörungen bestraft, weil dann wieder keine Verbindung zustande kam.
Das Hama-Babyphone verfügt über vier Kanäle, auf denen Kamera und Elterneinheit gekoppelt werden können. Man muss also beispielsweise Kanal 2 auf der Elterneinheit einstellen und Kanal 2 auf dem Babyphone. Theoretisch soll mit der Auswahl der Kanäle sichergestellt werden, dass es immer zu einer Verbindung zwischen Elterneinheit und Babyphone kommt. In der Praxis klappte dies aber nicht: Alle vier Kanäle waren im Test unbrauchbar, eine Verbindung kam nicht zustande.

Hama BC 823 Babyphone nicht empfehlenswert

Ein Blick in die Gebrauchsanweisung gab dann Aufschluss: Wenn in der Umgebung viele WLAN-Netzwerke aktiv sind, dann kann dies die Übertragung fürs Babyphone einschränken. Von Einschränkung kann im durchgeführten Test keine Rede sein, das Gerät war schlicht unbrauchbar. Für den Einsatz auf einem einsamen Hof ohne Nachbarn mag das Hama BC 823 also gemacht worden sein.  Sollten Sie aber in einer Stadt oder im Umkreis von Strommasten, Internetleitungen oder eben schlicht nicht komplett isoliert wohnen, könnte sich der Einsatz schwierig gestalten.

4.2. Sonderfall Babyphone App? – Welche gibt es und wie werden sie benutzt?

Ähnliches könnte auch passieren, wenn Eltern statt eines Babyphones mit Kamera sich einfach einer Babyphone App bedienen. Diese Lösung ist komplett digital und scheint im ersten Moment simpel. Allerdings kann es zum unbemerkten Kontaktverlust zwischen den Geräten kommen.

Außerdem brauchen Sie zwei Smartphones, um sich daraus ein Babyphone mit WLAN zu basteln. Eines wird auf  Ihr Baby gerichtet, das andere (die Elterneinheit) tragen Sie bei sich. Vorsicht ist hier vor allem wegen der Strahlung vom Smartphone geboten. Denn auch wenn es dazu keine wirklichen Studien gibt, es ist davon auszugehen, dass ein Handy mehr strahlt als ein Babyphone. Auch das Bundesamt für Strahlenschutz rät daher lieber zur Vorsicht.

Zusammenfassung: Beim dauerhaften Gebrauch einer Babyphone App raten wir zur Vorsicht. Es kann zum Kontaktverlust kommen und auch die Strahlung, die von den Smartphones ausgeht, ist nicht genau messbar.

4.3. „Pair“ Button am Babyfon

babyphone-pair-button

Pair-Button beim Samsung-Babyphone.

Nicht alle Modelle im Test haben diesen „Pair“-Knopf, der dafür da ist, von der Elterneinheit aus das Babyphone zu suchen und den Empfang herzustellen. Die meisten Babyphones suchen von sich aus nach ihrem Gegenstück und versuchen die Verbindung aufzunehmen. Der „Pair“-Knopf ist aber eine Möglichkeit für Eltern, aktiv einzugreifen und die Verbindung anzufordern.

Bei den zwei günstigsten Babyphones, dem Xsource und dem Generic XP-601, können Sie tatsächlich nur hoffen, dass die Verbindung wieder aufgebaut wird. Gleiches gilt für das so katastrophal durchgefallene Hama. Allerdings war hier ja auch keine Reichweitenmessung möglich, weil der Betrieb des Babyphones schlicht nicht möglich war.

Alle anderen Babyphones im Test verfügten über einen Alarm sobald keine Verbindung mehr bestand und sorgten so für ein besseres, sichereres Gefühl bei den Eltern. Denn wenn das Gerät „Bescheid“ sagt, dann sind Erwachsene aufmerksamer und justieren nach. Das gibt den Kindern dann auch wieder Sicherheit.

Ein Tipp beim Kontaktverlust: Einfach mal die Elterneinheit verschieben oder etwas höher positionieren. Im Test half dies bei allen Modellen mehr oder weniger gut.

4.4. Knacken, Fiepen, Piepsen – das Babyphone macht Krach

Wenn Eltern sich einen entspannten Abend mit einem Film machen wollen, in dem Wissen, dass das Baby im Zimmer nebenan selig schlummert, dann ist eins ungemein nervig: die Geräuschkulisse, die so ein Babyphone auch machen kann.

Das reicht vom Knacksen oder einmaligen Piepsen beim Kontaktverlust bis zum permanenten Knarzen oder Flirren. Das kann stark irritieren, sollen die kleinen Helfer doch Unterstützung bieten und nicht zusätzlichen Stress erzeugen. Gerade auch dann, wenn Sie vielleicht nach einem anstrengenden Tag mal abschalten wollen. Niemand möchte dann eine Geräuschkulisse, die sich vermeiden ließe, würde man auf diese technische Hilfe verzichten.

Babyphone mit Kamera

Fiepsen und Knarzen beim XSOURCE.

Besonders unangenehm fielen neben dem Hama auch die beiden preisgünstigsten Modelle im Test auf. Hier knackste es permanent, auch eine Positionsveränderung der Elterneinheit brachte keine Besserung.

4.5. Kamerageräusche

Ein weiteres Problem ist das Surren der Kameras. Sowohl beim Babyphone von Motorola als auch beim Samsung war dies deutlich vernehmbar. Gerade diese beiden Modelle bieten aber an, dass man insgesamt vier Kameras (drei weitere müssten dann jeweils separat dazugekauft werden) anschließen kann. Man stelle sich diese surrende Kakophonie im Kinderzimmer vor.

Davon abgesehen, dass es Ihre zu überwachenden Kinder höchstwahrscheinlich aufwecken würde, muss die Frage gestellt werden, ob vier Kameras wirklich das sind, was Kinder heutzutage brauchen. Auch wenn sie natürlich in verschiedenen Zimmern installiert werden können, erinnert das Ganze schon sehr an totale Überwachung.

Zusammenfassung: Die Babyphones von Samsung, Generic und XScource, machen Krach, wenn sie nicht optimal verbunden sind. Die Kameraschwenks bei Motorola und Samsung waren deutlich hörbar und unangenehm, sie könnten empfindliche Kinder aufwecken.

5. Ecomodus – strahlungsarmes Babyphone

Viele Eltern fragen sich, wie das so ist mit dem Babyphone und der Strahlung. Wie groß ist die Gefahr? Für alle, die darauf ganz genau achten, gibt es strahlungsarme Babyphones.

babyphones

Den Ecomodus bieten zwei Modelle im Test. Der Testsieger NUK Eco Control und das Babyphone von Philips. Beide Babyphones sind nur dann aktiv, wenn das Baby unruhig ist, es also etwas zu „berichten“ gibt. Schläft Ihr Kind tief und fest, werden keine Informationen gesendet, das Babyphone geht quasi in Stand-by. Der Vorteil: Die Geräte strahlen auch nicht und stören so in keiner Weise den Schlaf. Wir empfehlen daher vor allem Modelle mit Ecomodus.

5.1. Nuk Eco Control - strahlungsarmes Babyphone

Das NUK Eco Control ist zudem auch im normalen Vollbetrieb strahlungsarm, es ist laut Hersteller 100% frei von hochfrequenter Strahlung. Gerade für die Allerkleinsten ist so wenig wie möglich Strahlung eine absolute Maxime. Auch das Bundesamt für Strahlenschutz empfiehlt Eltern daher:  Der Kopf ist im Vergleich zum Körper noch sehr groß und kann damit schnell viel Strahlung, auch durch WLAN oder Mobilfunk-Netze, aufnehmen.

Auch ein Babyphone strahlt, nur in sehr geringem Maße. Aber Eltern sollten einen möglichst großen Abstand zwischen Babyphone und Kind halten.

Auch das Generic XP-601 bietet laut Beschreibung einen Eco-Modus. Allerdings bezieht sich dieser einzig auf einen Energiesparmodus und nicht, wie die anderen beiden Geräte, auf das Abschalten und strahlungsfreie Senden von Geräuschen.

Babyphone mit Schlafliedern

Die meisten Schalflieder hat das Hello Baby Babyphone.

6. Weitere Extras

6.1. Babyphone mit Schlaflied

Nur die Samsung- und das Hama-Babyphones können gar keine Musik abspielen, beim Rest variieren die Möglichkeiten. Teilweise kann ein Lied in Dauerschleife und eher schlechter Qualität wie beim XSource und dem Generic XP-601 abgespielt werden.

Die Mehrzahl bietet fünf (Schlaf)Lieder zur Auswahl an. Nur das Babyphone von Hello Baby kann, in eher mäßiger Klangqualität, acht Lieder abspielen. Der Testsieger NUK, das Babyphone von Avent, von Motorola und das Watch & Care von Audioline spielen alle in recht guter Qualität Musik für die Kleinen ab. Alle Modelle verfügen über angenehme Melodien, die im Test weder Eltern noch Kinder störten.

Für die Kategorie „Schlaflied“  empfehlen wir die Babyphones von NUK, Phillips Avent, Audioline "Watch & Care".

6.2. Sprich mit mir – Babyphone mit Gegensprechfunktion

Die „Talk“- also Gegensprechfunktion heben viele Babyphonehersteller ganz außerordentlich hervor. Das klingt in der Theorie auch gut. Man drückt einen kleinen Knopf und kann aus der Ferne beruhigend mit seinem Kind reden.

In der Praxis wird sich das in 99 % aller Fälle leider als nutzlos erweisen. Denn ein Baby, das nach seinen Eltern verlangt, wünscht sich immer auch körperliche Nähe und nicht eine Stimme aus einem Kasten, den es im schlimmsten Fall nicht mal sehen kann. Trotzdem haben bis auf das Hama alle getesteten Modelle diese Funktion.

Unser Tipp: Achten Sie weniger auf die „Talk“-Funktion und mehr auf einen ausgezeichneten Empfang oder einen Ecomodus.

6.3. LED-Anzeige für Geräusche

Babyphone von Samsung

Alles im Blick mit einem Babyphone mit Kamera.

Alle getesteten Modelle bieten eine Geräuschanzeige, meist in Form einer LED- Anzeige, an. Auch dies ist ein schönes Gimmick, das in der Praxis wenig ins Gewicht fällt. Ob Ihr Kind laut ist und aus Weinen Schreien wird, das müssen Sie ja weniger sehen als mehr hören. Und alle Babyphones übertragen den Sound, sodass darauf verzichtet werden kann.

6.4. Vibrationsalarm

Nützlicher mag da schon ein Vibrationsalarm sein. Drei Geräte im Test, das Phillips Avent, Testsieger NUK und das Watch & Care, bieten diese Möglichkeit. Sollten Sie also von dem Gepiepse, der rein akustischen Übertragung der Geräusche, genervt sein, lassen sich diese Modelle auf Vibration umstellen und brummen los, wenn Ihr Kind unruhig wird. Besonders gut war der Vibrationsalarm beim Watch & Care von Audioline. Hier wurde gleichzeitig mit der Stärke des Weinens Ihres Babys auch die Intensität der Vibrationen gesteigert.

6.5. Nachtlicht für Babys und Kleinkinder

babyphones

Das Nachtlicht vom Samsung-Babyphone.

Auch ein integriertes Nachtlicht, wie beim Avent Babyphone oder dem Samsung, sind eine sehr sinnvolle Idee. Denn es gibt Kinder, die nicht schlafen können, wenn nicht, zur Orientierung und gegen die vermeintlichen Monster unterm Bett, ein kleines Licht brennt. Bei beiden Babyphones kann das Nachtlicht von der Elterneinheit aus ein- oder ausgeschaltet werden.

6.6. Wecker am Babyphone

Andere Extras wie beispielsweise ein Wecker sind eigentlich überflüssig. Denn ein Wecker wird in Ihrem Haushalt sicher schon vorhanden sein. Beim XScource und dem Generic XP-601 lässt sich der Wecker zudem relativ schwierig einstellen, einfach weil beide Elterneinheiten sehr klein und filigran sind.

6.7. Temperaturüberwachung bei Babyphones

Eine wirklich nützliche Funktion, die ein willkommenes Extra ist, ist eine Temperaturüberwachung. Idealerweise liegt die Raumtemperatur nämlich bei 16-18 Grad Celsius. Den Raum möglichst kühl zu halten, hilft, neben dem Schlafen im Babyschlafsack und ohne zusätzliches Kissen, auch dabei, die Gefahr für den plötzlichen Kindstod zu verringern.

Weitere Schutzmaßnahmen, die Sie ergreifen können: Niemals in dem Raum rauchen, in dem Ihr Baby schläft, nicht alkoholisiert neben Ihrem Kind schlafen und Ihr Baby im eigenen Bett im Elternschlafzimmer betten.

Über die Temperaturüberwachung verfügen im Test neben dem Testsieger NUK Eco Control auch das Watch & Care von Audioline, das Motorola MBP36S, das Xscoure, das Babyphone von Avent und das Modell von Hello Baby. Die Temperaturanzeige ist wichtig, um eine optimale Schlafumgebung für Babys zu schaffen.

Einen Temperaturalarm hingegen sollten besorgte Eltern sehr sorgfältig auswählen. Auch wenn es theoretisch möglich ist, diesen bei den Babyphones einzustellen, ist er oft überflüssig. Es reicht, ab und zu ein Auge auf die Temperaturanzeige zu werfen.

Babyphone im Test

6.8. Heulalarm

Einen sogenannten Heulalarm können Eltern bei fast allen Babyphones einstellen, außer bei den preiswerten Modellen Generic XP-601 und XScource. Überall sonst kann die Sensitivität des Gerätes in mehreren Schritten eingestellt werden.

Vermutlich werden Sie, wie fast alle Eltern, gerade in der Anfangszeit das Überwachungsgerät auf „sehr sensibel“ einstellen. Das bedeutet, dass das Gerät schon anspringt, wenn Ihr Baby nur kurz gähnt, mit dem Ärmchen über die Matratze streicht oder ganz leise wimmert. Mit zunehmendem Alter und der eigenen Erfahrung kann die Sensitivität schrittweise reduziert werden, so dass Sie nicht sofort in Alarmbereitschaft versetzt werden, nur weil Ihr Kind sich bewegt.

6.9. Sonstige Extras im Babyphone-Test

Einige der Modelle in unserem Babyphone-Test warten mit weiteren Extras auf, die mehr oder weniger smart sind. Davon mögen manche, wie beispielsweise der Gürtelclip vom Samsung Safeview, noch ganz praktischer Natur sein. Denn dank dieser Vorrichtung können Eltern, wenn sie dies möchten, die Elterneinheit wirklich „am Mann“ tragen.

Tipp: Achten Sie beim Kauf auf wichtige Extras wie Temperaturüberwachung oder den Heulalarm. Lassen Sie sich nicht von vielen Extras wie Wecker oder Nachtliedern beeindrucken, denn vermutlich werden die sehr viel weniger genutzt als im Vorfeld gedacht.

sinnvolle Extras überflüssige Extras
 Vibrationsalarm  Gegensprechfunktion
 Nachtlicht  Schlaflieder
 Temperaturüberwachung  LED-Anzeige für Geräusche
 Heulalarm  Wecker

7. Verarbeitung beim Babyphone

Wie ein Babyphone verarbeitet ist, mag auf den ersten Blick gar nicht so wichtig sein. Aber täuschen Sie sich nicht, ein Babyphone mit Kamera begleitet Familien oft mehrere Jahre. Es ist schlicht eine schlechte Idee, hier an einer hochwertigen Verarbeitung zu sparen.

7.1. Preiswertes Babyphone mit Kamera im Test

babyphones

Preiswerteste Modelle im Test.

Im Test fielen besonders die preiswertesten Modelle, das Generic XP-601 und das XScource, durch eine sehr einfache Verarbeitung auf. Auch wenn kein Langzeittest gemacht wurde, ist davon auszugehen, dass diese Babyphones nicht jahrelang durchhalten werden.

Allein schon die sehr schmalen, aus einfachem Plastik gefertigten, Standfüße, die das Gewicht der Elterneinheit kaum tragen können, werden über kurz oder lang den Dienst quittieren. Das allein führt noch nicht zum Ausfall der Geräte, aber beide wirken eben nicht langlebig.

7.2. Testsieger Babyphone: NUK Eco Control & Video

babyphone

Ganz anders da der Testsieger von NUK. Wie alle Babyphones im Test ist auch dieses aus Plastik gefertigt, aber die hochwertige Verarbeitung fällt hier auf den ersten Blick auf. Die Kamera ist stabil im Babyphone verarbeitet, die Knöpfe zum Bedienen am Gerät groß und übersichtlich. Sie lassen sich bereits durch leichten Druck punktgenau aktivieren. Gleiches gilt für die Elterneinheit, die angenehm groß ist. Sie haben also etwas in der Hand, wenn sie die Kamera steuern oder Ihr Kind über den Monitor beobachten.

Ebenfalls sehr hochwertig verarbeitet sind die Modelle von Watch & Care, Samsung, Phillips und auch das Happy Baby. Auch das Babyphone von Hama ist im Bereich der Verarbeitung empfehlenswert, es erhält allerdings aufgrund der fehlenden Verbindung zwischen Eltern- und Kindeinheit keine Kaufempfehlung von uns.

7.3. Motorola Babyphone im Test

babyphone

Das Akkusystem beim Motorola.

Eine echte Enttäuschung hingegen ist das Babyphone MBP36S von Motorola. Es ist im Großen und Ganzen auch sehr hochwertig und angenehm schwer verarbeitet. Allerdings ist ein entscheidendes Detail sehr leichtfertig bedacht worden:

Das Akkusystem, das mit drei AAA Batterien betrieben wird, die mit einem kleinen Klinkenstecker im Babyphone verbunden werden, ist einfach ein echter Knackpunkt. Fraglich, wie lange dieser dünne Draht und der Lochstecker Stand halten. Dieses Akkusystem ist eine mögliche Bruchstelle, bei einem Babyphone über 150 Euro sollte dies aber nicht sein.

Zusammenfassung: Gute Verarbeitung zahlt sich aus. Hochwertig verarbeitet sind die Babyphone von NUK, Phillips, Audioline, Samsung und Happy Baby. Vorsicht ist geboten beim Motorola, Generic und XScource.

8. Ist ein Babyphone sofort einsatzbereit?

Bis auf das Motorola waren alle Babyphones mehr oder weniger sofort einsatzbereit. Beim Motorola musste die Elterneinheit erst 16 (!) Stunden aufgeladen werden. Für das Hama wurden nur drei der benötigten sieben Batterien mitgeliefert. Die vier fehlenden AAA-Batterien sollten Sie besser zuhause haben, sonst können Sie dieses Modell überhaupt nicht in Betrieb nehmen.

8.1. Stromversorgung beim Babyphone

Alle anderen Babyphones mit Kamera, von preiswert über mittelpreisig, waren sofort einsatzbereit. Dabei ähnelten sich die Aufbauten enorm. Es gab stets ein Ladekabel für die Elterneinheit und eins für das Babyphone. Einfach den Stecker ins Gerät und das andere Ende in die Steckdose stecken und schon steht die Verbindung.

Die Kabel waren alle mehr als einen Meter lang, was eine gewisse Freiheit bei der Platzwahl ermöglicht. Zusätzlich können Sie die Elterneinheiten auch mit Batterien betreiben, was eine größere Flexibilität ermöglicht.

Bedenken Sie dabei nur: Reichweite ist wichtig. Die Betriebszeit beim Babyphone via Batterieversorgung schwankt je nach Hersteller und vor allem auch je nach Überwachungszeit. Wer sein Kind die ganze Nacht überwachen möchte, während er im Nebenzimmer schläft, sollte lieber auf Stromversorgung aus der Steckdose setzen.

9. Bildschirmmaße: Je größer, desto besser

babyphone

Eine einfache Rechnung: Je größer der Bildschirm, desto mehr Details werden sichtbar, desto besser ist die Baby-Überwachung.

So waren das Generic XP-601 und das XScource je mit einem sehr kleinen Bildschirm (nur 2 Zoll) ausgestattet, der dann auch noch die Bilder im Hochformat übertrug. Einen besseren Überblick über das Geschehen im Kinderzimmer bekommen Eltern aber definitiv im Querformat.

Sowohl bei Hello Baby als auch bei Hama war das Display dann schon 2,4 Zoll groß. Das reicht, aber größer ist im Fall von Babyphones tatsächlich besser. Nur damit Sie eine Vorstellung für die Displaygröße bekommen: Die Bildschirme vom kleinen iPhone 6 und iPhone 7  haben je eine Displaydiagonale von 4,7 Zoll.

Zusammenfassung: Der Testsieger NUK landet mit 2,8 Zoll hier leider nur im Mittelfeld, allerdings war diese Größe schon ausreichend. Phillips, Samsung und Motorola zeigen auf 3,5 Zoll, was im Kinderzimmer passiert. Mit Abstand den größten Bildschirm in der Elterneinheit hat das Watch & Care von Audioline zu bieten. Da sind auch Details sehr gut erkennbar.

10. Fazit

Babyphone Testsieger von Nuk

Testsieger: Babyphone von NUK.

Die gute Nachricht: Es gab im Test nur einen Totalausfall. Das Hama Babycontrol BC 823 können wir für den Einsatz in Wohnungen mit mehreren Mietparteien oder in dichtbesiedelten Gebiete nicht empfehlen. Sparen Sie sich das Geld lieber und investieren Sie ein paar Euro mehr in den Testsieger.

10.1. Testsieger NUK Eco Control & Video

Das NUK Eco Control verfügt über eine Kamera, die mit Infrarot-Dioden ausgestattet ist und so zu jeder Tages- und Nachtzeit gestochen scharfe Bilder überträgt. Außerdem verfügt es über einen Vibrationsalarm, eine schwenkbare Kamera und eine Temperaturüberwachung. Das Eco Control ist sehr hochwertig verarbeitet und sofort einsatzbereit.

10.2. Alternative zum Testsieger der Babyphones mit Kamera

Ebenfalls empfehlen können wir das nur wenige Euro preiswertere Modell „Watch & Care“ von Audioline. Es verfügt über das größte Display im Test, hat außerdem ebenfalls Temperaturüberwachung, einen Vibrationsalarm und eine LED-Anzeige für die Geräuschkulisse im Gepäck.

Die Kamera lässt sich bis zu 300 Grad von rechts nach links und 130 Grad von oben nach unten schwenken. Auf diese Weise können Sie mit dem „Watch & Care“ Ihren Nachwuchs auch beim Spielen jederzeit im Blick haben.

Testsieger
NUK Eco Control & Video
sehr gut (1,2) NUK Eco Control & Video
1.117 Bewertungen
149,00 € Zum Angebot »
Preis-Leistungs-Sieger
Audioline Watch & Care V300
sehr gut (1,4) Audioline Watch & Care V300
639 Bewertungen
128,90 € Zum Angebot »

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