
Nicht nur die Kinder, sondern auch ihre Kuscheltiere müssen im Bett genügend Platz haben.

Die aufgedruckten Motive des Kids-Kinderkissens sind laut Hersteller weich eingefärbt und weisen keine spürbare Erhebung auf für empfindliche Kinderhaut.
Die Kissen unterscheiden sich bei Kinderpolstern selten in der Größe. Zwar gibt es für viele Modelle noch weitere Formate zu kaufen, aber ein Kinderkissen sollte nicht größer als 60 x 40 cm sein. Ein Kissen von 80 x 80 cm oder 40 x 80 cm ist eher für Kinder mit einem richtigen Bett geeignet. In ein Gitterbett passen diese Kopfkissen mit 40×80 oder 80×80 cm Größe nicht herein. Bevor Ihr Kind seinen eigenen Kinderkissen-Test startet, können Sie in unserem Ratgeber lesen, welche Polsterart sich für Ihren Sprössling eignet.
2.1. Flaches Kissen: Ein Muss für Bauchschläfer
Ein flaches Kissen ist besonders gut für Babys oder Bauchschläfer geeignet. Das Babykopfkissen darf nicht allzu hoch sein, da die Wirbelsäule des Kindes sonst gebogen werden würde. Dadurch könnten dann Wirbelsäulenfehlstellungen entstehen. Kinder, die gern auf dem Bauch schlafen, belasten ihren Halswirbel schon durch die seitliche Kopfstellung. Würde der Kopf zusätzlich durch die Höhe abgeknickt, verspannt sich der Nacken und die Wirbelsäule wird gebogen. Kinder-Flachkissen sind nicht höher als 5 cm.
2.2. Höheres Kissen: Besonders gut für Seiten- oder Rückenschläfer

Je nach Schlafposition werden auch Nackenkissen für Kinder empfohlen.
Dieser Kissentyp kann zwischen 7 und 10 cm hoch sein und eignet sich für Kleinkinder ab 5 Jahren. Durch die Höhe des Polsters unterstützt es besonders Seiten- und Rückenschläfer. Für Seitenschläfer ist es wichtig, dass der Bereich zwischen Schulter und Hals mit dem Kissen ausgefüllt ist, damit der Kopf hoch gehalten wird.
Auch Rückenschläfer benötigen ein Kissen (Nackenstützkissen), welches den Nacken unterstützt. Deswegen werden für diese Schlafposition auch gern Nackenkissen verwendet.

Die Kleinen können auch ohne ein Polster überall schlafen. Allerdings ist das nicht gut für die Wirbelsäule.
Für Kinder sind diese Nackenkissen aber häufig zu fest und der Kopf sinkt dadurch nicht in das Kissen ein und wird abgeknickt. Ein höheres Kissen von 10 cm, das relativ prall gefüllt ist, ist für Kinder, die auf dem Rücken schlafen, aber gut geeignet.
2.3. Hartes Kissen: Für Kleinkinder ab 4 Jahren

Das harte Kissen sollte unter dem Gewicht des Kopfes einsinken und die Wirbelsäule unterstützen.
Je praller das Kissen gefüllt ist, desto härter ist es. Viscoseschaum-Kissen sind durch das Material sehr fest und hoch. Diese stabilen Kinderkissen sind ab 4 Jahren einsetzbar. Das Gewicht des Kopfes soll sich so in dieses ergonomische Kissen drücken, dass das Material etwas nachgibt.
Ein Babykopfkissen sollte diese Anforderung nicht stellen, da das kleine Köpfchen noch nicht schwer genug ist, um dieses Material einzudrücken.

Die glatte Oberfläche des Kids-Kinderkissens besteht aus bedrucktem Polyester – pflegeleicht und farbecht im Alltag, aber nichts für Menschen, die Naturmaterialien bevorzugen.
Einige Kissen für Kinder bieten die Möglichkeit an, die Füllung zu regulieren. Sollte das Kissen für Kleinkinder zu prall gefüllt oder zu flach sein, können Sie diesen Zustand schnell ändern. Diese Kopfkissenfüllungen gibt es bei vielen Herstellern und Marken zu kaufen. Achten Sie aber darauf, dass die Füllungsart immer gleich ist. Unterschiedliche Füllungen für Kissen können sich sonst ungleichmäßig im Polster verteilen oder Klumpen bilden, wodurch der Liegekomfort nicht mehr gegeben ist.
Kissen aus viscoelastischem Gelschaum sind häufig als orthopädische Kissen gedacht. Menschen mit Rückenproblemen sollen durch diese Polster eine Entlastung der Wirbelsäule und Linderung ihrer Schmerzen spüren.
2.4. Weiches Kissen: Für jeden Schläfer-Typ geeignet

Kinder wachsen nicht nur im Schlaf, sondern lernen auch Bewegungen wie Fahrrad fahren oder Schwimmen.
In der Kategorie „weiches Kissen“ befinden sich die meisten Modelle aus unserem Kinder-Kopfpolster-Vergleich. Durch die Elastizität können diese Kissen gut zusammengedrückt werden. Dies liegt nicht nur an der Füllmenge, sondern auch am Füllmaterial. Polyester und Daunen sind eher weiche Materialien, die auch in Schlafkissen für Babys genutzt werden. Durch dieses weiche Material kann auch ein kleiner, leichter Kopf bequem und stabil auf dem Kissen liegen.
Für Kinder, die gern auf dem Bauch schlafen, sich aber auch mal auf die Seite drehen, ist ein weiches Kinderpolster zu empfehlen. Ihr Kind kann das Kissen so zusammendrücken, dass der Kopf und die Wirbelsäule auch in anderen Positionen optimal unterstützt werden.
Welche Vor- und Nachteile hat ein flaches und weiches Kissen gegenüber einem harten und höheren?
Vorteile- auch für Babys und Kleinkinder geeignet
- gut für Bauchschläfer
- kann zusammengedrückt werden
- wenig Material kann nicht schnell verrutschen
Nachteile- nicht als Rückenpolster zum Lesen geeignet
- ungeeignet für Rückenschläfer
- nicht gut für Kinder mit Rückenproblemen

Helfen Sie anderen Lesern von Vergleich.org und hinterlassen Sie den ersten Kommentar zum Thema Kinderkissen Vergleich 2026.