Schmortopf Test 2026

Die besten Bratentöpfe im Vergleich.

Eine Schale Chili con Carne steht neben dem Overmont-Schmortopf
Zuletzt aktualisiert: 05.02.2026
Schnellüberblick: Unsere Produkttests
Der Stoneline Cocotte steht auf einer Kochplatte
Testsieger
Stoneline Cocotte
Der Overmont-Schmortopf steht auf einer Kochplatte
Ausstattungs-Tipp
Overmont Schmortopf
Der Wmf 0788009990 steht auf einer Kochplatte
Premium-Alternative
Wmf 0788009990
Vergleich.org-Autorin Maria Lengemann
Redakteurin
schreibt über: Braten, Garen & Kochen
Maria gehört seit 2017 zum Redaktionsteam von Vergleich.org und schreibt vorwiegend über Themen aus dem Bereich Gaming. Sie erstellt als Fachautorin für alle Themen rund um Gaming regelmäßig Produkttests und Produktvergleiche, um Leser:innen dabei zu helfen, das beste Produkt für ihre Bedürfnisse zu finden. Außerdem führt sie als Geschäftsführerin der Content-Marketing-Agentur Diginauten GmbH Produkttests bei Vergleich.org durch. Maria ist seit über 20 Jahren Gamerin und Gaming-Journalistin, privat Serienjunkie, dazu Romanautorin und Leseratte und dank eigener Erfahrungen auch in allen psychischen Themen aller Art bewandert.

Ein Schmortopf eignet sich, wenn Sie Gerichte langsam und aromatisch garen möchten. Er verteilt die Hitze je nach Material gleichmäßig, speichert Wärme lange und funktioniert auf dem Herd und im Ofen. Dadurch unterscheidet er sich klar von klassischen Kochtöpfen. Es gibt Schmortöpfe zum Beispiel aus Gusseisen, Edelstahl oder auch Aluguss. Die Preise liegen meist zwischen 50 und 400 Euro.

So wurde getestet

In unserem Schmortopf-Test bereiten wir in allen Modellen Chili con Carne zu. Während des Tests bewerten wir das scharfe Anbraten sowie das längere Schmoren. Wir prüfen auch die Handhabung der Töpfe und reinigen diese später per Hand. Das mitgelieferte Zubehör, das verfügbare Volumen und die Eigenschaften der Materialien spielen im Test ebenfalls eine Rolle.

Der Stoneline Cocotte steht auf einer Kochplatte
Testsieger
Stoneline Cocotte

Der Stoneline Cocotte aus Aluguss fasst 6,6 Liter und kommt mit Deckel sowie Thermogriffschützern. Das geringe Gewicht des ovalen Schmortopfes und das schnelle Aufheizen erleichtern uns die Handhabung deutlich. In unserem Test überzeugt uns der Topf durch ein kontrolliertes Schmoren ohne starkes Anhaften. Dank der Antihaftbeschichtung ist die Reinigung sehr unkompliziert.

Der Overmont-Schmortopf steht auf einer Kochplatte
Ausstattungs-Tipp
Overmont Schmortopf

Der Overmont-Schmortopf ist ein runder Gusseisen-Topf mit 5,2 Litern Volumen und passendem Deckel. Das Gewicht des Topfes ist mit über fünf Kilogramm sehr hoch, was die Handhabung und Reinigung ein wenig erschwert. Gleichzeitig sorgt Gusseisen aber auch für eine sehr gute Wärmespeicherung. Auffällig ist zudem das schicke Design. Zusätzlich zum Topf werden ein Kochbuch, Topflappen und ein Untersetzer mitgeliefert.

Der Wmf 0788009990 steht auf einer Kochplatte
Premium-Alternative
Wmf 0788009990

Der ovale Schmortopf Wmf 0788009990 bietet mit 8,5 Litern sehr viel Volumen. Er wird mit zusätzlichem Deckel geliefert, der sich auch als Servierpfanne nutzen lässt. Der Schmortopf besteht vollständig aus Edelstahl. Er ist zwar anfällig für Fingerabdrücke, lässt sich jedoch problemlos in der Spülmaschine reinigen. In unserem Test ist das geschmorte Chili con Carne jedoch recht wässrig.

Vergleichstabelle Schmortopf

In unserer Tabelle stellen wir gesammelte Informationen zu Produkten gegenüber, die wir aus Bewertungen, Kundenreviews und Analysen der Produktinformationen ziehen. Von diesen Produkten testen wir selbst zudem mindestens drei Artikel, um Ihnen noch fundiertere Informationen liefern zu können. Die Reihenfolge innerhalb der Vergleichstabelle ändert sich dadurch nicht.
Aktualisiert: 14.02.2026

1 - 8 von 14: Beste Schmortöpfe im Vergleich

Preis in EUR
Hersteller
Kundenwertung
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Schmortopf Vergleich
Overmont SchmortopfOvermont Schmortopf
Vergleichssieger
Wmf SchmorpfanneWmf Schmorpfanne
Le Creuset Signature Bräter rund 21177267164430Le Creuset Signature Bräter rund 21177267164430
Preis-Leistungs-Sieger
Wmf DevilWmf Devil
Silit SchmortopfSilit Schmortopf
Abbildung*
Highlight
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Vergleichssieger
Overmont SchmortopfAmazon Logo
Wmf SchmorpfanneAmazon Logo
Highlight
Preis-Leistungs-Sieger
Le Creuset Signature Bräter rund 21177267164430Amazon Logo
Wmf DevilAmazon Logo
Silit SchmortopfAmazon Logo
Modell*

Overmont Schmortopf

Wmf Schmorpfanne

Le Creuset Signature Bräter rund 21177267164430

Wmf Devil

Silit Schmortopf

Zum Angebot*
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Vergleichsergebnis*
Informationen zur Produktsortierung und Bewertung
Unsere Bewertung
sehr gut
Overmont Schmortopf
02/2026
Unsere Bewertung
sehr gut
Wmf Schmorpfanne
02/2026
Unsere Bewertung
sehr gut
Le Creuset Signature Bräter rund 21177267164430
02/2026
Unsere Bewertung
sehr gut
Wmf Devil
02/2026
Unsere Bewertung
sehr gut
Silit Schmortopf
02/2026
Kundenwertung
bei Amazon
*
Preis­vergleich
Preis­vergleichPreis­vergleich
Preis­vergleichPreis­vergleichPreis­vergleich
Zahlbar in Raten*
Ratenzahlung
Maße
Ø 26 cm
Ø 28 cm
Ø 26 cm
Ø 28 cm
41,4 x 30,4 cm
Höhe
12 cm
8,5 cm
17,2 cm
12,5 cm
14,2 cm
Fassungsvermögen
5,2 l
5,0 l
5,3 l
7 l
5 l
Form
rund
rund
rund
rund
eckig
Material
Gusseisen
Edelstahl
Gusseisen
Edelstahl
Edelstahl
Backofenfest bis
ca. 260 °C
180 °C
ca. 260 °C
180 °C
250 °C
Mit Deckel
Induktionsgeeignet
Spülmaschinengeeignet
Vorteile
  • robust und langlebig
  • sehr gute Kochergebnisse
  • für viele Herde geeignet
  • robust und langlebig
  • ansprechendes Design
  • sehr gute Hitzeverteilung
  • auch für den Gefrierschrank geeignet
  • robust und langlebig
  • sehr gute Hitzeverteilung
  • sehr schwer
  • gute Hitzeverteilung
  • extra versiegelt – sehr robust
  • hochwertige Verarbeitung
  • Griffe werden nicht heiß
Herstellergarantie*
keine Angabekeine Angabe
30 Jahrekeine Angabekeine Angabe
Lieferzeit*
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Zum Angebot*
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Erhältlich bei*

Schmortopf Testberichte

Unser Testsieger: Der Stoneline Cocotte bietet 6,6 Liter Volumen

Der Stoneline Cocotte steht auf einer Kochplatte
Testsieger
Stoneline Cocotte

Der Schmortopf von Stoneline kommt in einem schlichten, weißen Pappkarton. Beim Transport schützt der Hersteller sowohl Deckel als auch Topf zusätzlich durch Kartonage und Folie. Zwei kleine Kunststoffelemente sichern zudem Deckel und Topfrand vor Kratzern. Zum Lieferumfang gehören auch zwei passgenaue Thermogriffschützer aus Silikon.

Der Karton vom Stoneline Cocotte steht auf einer Kochplatte Der geöffnete Karton vom Stoneline Cocotte von oben Ein Transportschutz am Rand vom Stoneline Cocotte

Farblich kombiniert Stoneline mehrere Töne in diesem Modell. Die Henkel zeigen sich in einem roségoldenen Farbton, der Richtung Topfboden in ein dunkles Anthrazit übergeht. Der Deckel ist ebenfalls anthrazitfarben und wird von einem roségoldenen Deckelgriff ergänzt. Insgesamt hinterlässt die Verarbeitung einen sehr sauberen Eindruck. Übergänge, Kanten und Beschichtungen wirken gleichmäßig.

Der Innenraum vom Stoneline Cocotte

Innen erwartet Sie beim Stoneline-Schmortopf eine gesprenkelte Oberfläche mit feinen roségoldenen Punkten.

Der Stoneline Cocotte punktet im Test mit der guten Handhabung

Der Schmortopf von Stoneline besteht aus Aluguss und wiegt nur 2,02 Kilogramm. Er ist also angenehm leicht und lässt sich ohne Kraftaufwand anheben. Der Bodendurchmesser beträgt an der längsten Seite 32 Zentimeter, was wir im Schmortopf-Test nachmessen und bestätigen.

Die Unterseite vom Stoneline Cocotte

Die Höhe des Topfes liegt bei 12 Zentimetern, mit aufgesetztem Deckel kommen wir auf insgesamt 18 Zentimeter. Das Fassungsvermögen von 6,6 Litern bietet ausreichend Platz für größere Schmorgerichte oder mehrere Portionen.

Der Cocotte-Schmortopf ist für Induktion geeignet und besitzt eine runde Induktionskochfläche mit einem Durchmesser von 19 Zentimetern. Dadurch liegt die Hitzeaufnahme klar definiert im Zentrum, während sich die Wärme über den Alugussboden gleichmäßig verteilt. Genau hier zeigt sich ein typischer Vorteil dieses Materials. Aluguss heizt sehr schnell auf und verteilt die Wärme zügig, speichert sie jedoch nicht so lange wie klassisches Gusseisen.

Zwiebeln werden in den Stoneline Cocotte gegeben Hackfleisch befindet sich im Stoneline Cocotte Mit einem Pfannenwender werden Paprikastücke im Stoneline Cocotte mit Hackfleisch gemischt

Für Gerichte, bei denen zügiges Anbraten gefragt ist, kann das sehr praktisch sein. Backofentauglich ist der Topf ebenfalls. Ohne Griffschützer hält er Temperaturen bis 220 Grad Celsius mit Deckel und bis 260 Grad Celsius ohne Deckel aus. Auf dem Herd rutscht der Topf ein wenig, was bei glatten Induktionsflächen jedoch nicht ungewöhnlich ist.

Für den praktischen Schmortopf-Test bereiten wir Chili con Carne zu. Wir geben zunächst etwas Ölspray in den kalten Schmortopf und erhitzen ihn auf dem Induktionsherd. Anschließend braten wir die Zwiebeln scharf an und geben Rinderhackfleisch hinzu. Währenddessen beobachten wir, wie schnell sich Hitze aufbaut, ob sich Röstaromen bilden und wie sich das Fleisch verhält, wenn wir es kurz liegen lassen.

Eine Hand hält den Stoneline Cocotte am Silikongriff fest

Die Silikongriffschützer leisten während des Tests gute Dienste. Die Henkel werden warm, jedoch nicht unangenehm heiß, und lassen sich mit den Griffschützern sicher anfassen. Die passgenauen Schützer greifen sauber und sitzen zudem fest. Während des Kochens verrutschen sie auch nicht.

Hier zeigt die Antihaftbeschichtung mit echten Steinpartikeln ihre Stärke. Selbst ohne ständiges Wenden brennt im Schmortopf von Stoneline nichts an. Das Hackfleisch bekommt eine gleichmäßige, kräftige Bräune, ohne dass sich Rückstände festsetzen. Dadurch müssen wir weniger aufmerksam sein, erhalten aber trotzdem gute Röstergebnisse. Nach dem Anbraten rösten wir Paprika kurz mit und fügen Bohnen sowie weitere Zutaten hinzu. Danach schließen wir den Deckel und lassen das Gericht 90 Minuten auf Stufe 2 von 9 schmoren.

Chili con Carne im Stoneline Cocotte

Nach Ablauf der 90 Minuten öffnen wir den Deckel. Der Inhalt im Stoneline-Schmortopf ist gleichmäßig geschmort. Die Flüssigkeit ist stark reduziert, ohne dass etwas trocken wirkt. Paprika und Kidneybohnen sind weich, behalten jedoch noch ihre Struktur. Insgesamt ist das Ergebnis im Test daher sehr schmackhaft und gelungen.

Abschließend widmen wir uns der Reinigung. Hier überrascht der Schmortopf von Stoneline positiv. Heißes Wasser reicht bereits aus, um nahezu alle Rückstände zu lösen. Mit etwas Spülmittel entfernen wir abschließend Fettfilme vollständig. Angebrannte Stellen oder festgesetzte Reste bleiben nicht zurück. Dadurch ist der Schmortopf auch bei häufiger Nutzung alltagstauglich. Der Stoneline-Schmortopf wäre dem Hersteller zufolge sogar spülmaschinengeeignet, allerdings empfiehlt Stoneline dennoch Handwäsche.

Tipp: Suchen Sie statt Schmortopf lieber klassische Kochtöpfe? In unserem Kochtopf-Test finden Sie unsere Empfehlungen.

Stoneline Cocotte: Alltagstauglicher und leicht zu reinigender Schmortopf

Der Schmortopf von Stoneline überzeugt uns im Test vor allem durch das starke Anbratverhalten. Auch die Antihaftbeschichtung ist sehr alltagstauglich, weil sich der Topf leicht reinigen lässt. Die Zwiebeln und das Hackfleisch braten gleichmäßig an, ohne festzusetzen. Dennoch entwickeln sie intensive Röstaromen.

Genau diese Kombination aus kontrollierter Hitzeaufnahme, schneller Wärmeleitung und zuverlässiger Beschichtung sorgt für den Testsieg. Im Alltag ist der Schmortopf sehr entspannt nutzbar. Dazu kommt das geringe Gewicht von 2,02 Kilogramm, sodass auch der Umgang einfach ist. Geeignet ist der Schmortopf für all jene, die regelmäßig schmoren, anbraten oder größere Mengen zubereiten möchten. Wenn Sie dabei aber keinen schweren Gusseisen-Topf handhaben möchten, ist das Modell von Stoneline eine gute Wahl.

Stoneline Cocotte
Testsieger
Stoneline Cocotte
Bald wieder verfügbarPreisvergleich und weitere Angebote

Overmont-Schmortopf im Test: Runder Gusseisen mit relativ kleinem Volumen

Der Overmont-Schmortopf steht auf einer Kochplatte
Ausstattungs-Tipp
Overmont Schmortopf

Der Schmortopf von Overmont ist beim Transport sehr stark gesichert. Er kommt in einem braunen Karton und im Inneren befindet sich ein weiterer, sehr stabiler Karton. Hier liegen Deckel und Topf noch mal separat in weiterer Kartonage eingefasst. Der eigentliche Schmortopf ist außerdem noch in Folie eingewickelt.

Im Topf selbst liegt der restliche Lieferumfang. Enthalten ist eine Silikonunterlage, auf die Sie den heißen Schmortopf abstellen können. Außerdem finden sich zwei kleine Topflappen und ein kleines Kochbuch. Da die Pflege und Reinigung bei Gusseisen etwas spezieller ausfällt, liegt auch eine separate Reinigungsanleitung bei.

Der Lieferumfang vom Overmont-Schmortopf steht auf einer Kochplatte

Der Overmont-Gusseisen-Schmortopf ist rund geformt und in einem kräftigen Rot gehalten, das sehr hochwertig wirkt. Das Rot zeigt zum Boden hin einen dunkleren Farbverlauf, der dem Topf eine elegante Optik verleiht. Auch der Deckel selbst hinterlässt einen soliden Eindruck. Der Griff besteht aus gebürstetem Edelstahl und fügt sich optisch stimmig in das Gesamtbild ein.

Der Overmont-Schmortopf punktet im Test durch die Beschichtung

Der Overmont-Schmortopf besteht aus massivem Gusseisen und bringt inklusive Deckel ein deutlich spürbares Gewicht mit. Der Topf allein wiegt 5,5 Kilogramm, was sich beim Umsetzen auf dem Herd sofort bemerkbar macht. Der Bodendurchmesser liegt laut Hersteller bei 26 Zentimetern, was wir im Test nachmessen und bestätigen. In der Höhe gibt der Hersteller 12 Zentimeter an, gemessen kommen wir ohne Deckel auf 11,6 Zentimeter.

Eine Hand hebt den Deckel vom Overmont-Schmortopf hoch

Das Fassungsvermögen beträgt 5,2 Liter. Der Topf ist für Induktion geeignet und hält Backofentemperaturen bis etwa 260 Grad Celsius aus. Innen ist der Topf mit Emaille in einem hellen, cremigen Weißton beschichtet. An der oberen Kante, wo der Deckel aufliegt, bleibt das Gusseisen sichtbar. Genau dieser Bereich ist bewusst nicht emailliert, da die Beschichtung durch das regelmäßige Aufsetzen des Deckels sonst beschädigt werden könnte.

Generell verfügt der Topf über einen mehrschichtigen Materialaufbau aus lebensmittelechter Porzellan-Emaille und Gusseisen.

Gusseisen verursacht dabei vor allem das Gewicht. Das Material benötigt etwas mehr Zeit zum Aufheizen, speichert die Wärme aber anschließend sehr lange und gibt sie gleichmäßig ab. Dadurch erfordert der Topf etwas Geduld beim Start, ist aber gut für ein langes, ruhiges Schmoren geeignet.

Hackfleisch und Zwiebeln im Overmont-Schmortopf Eine Hand gibt Paprikastücke in den Overmont-Schmortopf Chili con Carne im Overmont-Schmortopf

Im praktischen Schmortopf-Test bereiten wir Chili con Carne zu. Wir geben zunächst etwas Ölspray in den kalten Topf und stellen ihn auf das Induktionskochfeld. Trotz des Gusseisens braten die Zwiebeln recht zügig und wir geben Rinderhackfleisch dazu.

Auf dem Boden bildet sich zunächst eine deutliche Bräunungsschicht, die im ersten Moment kritisch wirkt. Im weiteren Verlauf löst sich diese Kruste jedoch von selbst wieder ab, sodass der Topfboden frei wird. Das spricht für eine gute Kombination aus Hitzeentwicklung und Beschichtung. Das Anbraten gelingt insgesamt recht zügig und gleichmäßig. Auch die Paprika rösten wir kurz mit an, was ebenfalls problemlos funktioniert. Während des Kochens zeigt sich ein kleiner Nachteil beim Stand. Durch die lackierte Unterseite ohne ausgeprägten Standring lässt sich der Topf auf dem Induktionskochfeld leicht verschieben. Beim Rühren bewegt sich der gesamte Topf mit, sodass wir ihn gut festhalten müssen.

Nach dem Anbraten geben wir Bohnen und weitere Zutaten hinzu, setzen den Deckel auf und lassen das Gericht 90 Minuten auf Stufe 2 von 9 schmoren. In den ersten Minuten mit geschlossenem Deckel steigt die Hitze im Material deutlich an. Die Griffe werden dann innerhalb von zwei bis drei Minuten so heiß, dass ein Anfassen nicht mehr möglich ist. Ohne Deckel bleiben sie deutlich länger handwarm.

Noppen im Deckel vom Overmont-Schmortopf

Nach Ablauf der 90 Minuten öffnen wir den Deckel des Overmont-Schmortopfes. Im Inneren sammelt sich etwas Kondenswasser, jedoch keine übermäßige Menge.

Das Gericht ist gleichmäßig gegart. Die Paprika bleiben angenehm bissfest, ebenso Mais und Kidneybohnen. Nach dem Schmoren zeigt sich das hohe Gewicht noch einmal etwas problematisch. Sowohl Topf als auch Deckel erfordern beim Reinigen per Hand etwas Kraft. Der Topf ist spülmaschinengeeignet. Er muss außerdem vor dem Reinigen vollständig abkühlen, um Beschädigungen am Material zu verhindern. Durch die Beschichtung selbst gelingt die Reinigung mit Wasser, Spülmittel und Lappen aber anschließend problemlos.

Der Overmont-Schmortopf wird mit einem Lappen gereinigt

Overmont-Schmortopf: Beschichteter, sehr schwerer Topf aus Gusseisen

Das Modell von Overmont zeigt im Schmortopf-Test sehr klar, wofür klassisches Gusseisen steht. Beim Anbraten baut der Topf zuverlässig Hitze auf, erzeugt kräftige Röstaromen und hält die Temperatur anschließend konstant. Gerade beim langen Schmoren spielt das Material seine Stärke aus. Die Wärme bleibt gleichmäßig im Topf. Das Gericht gart ruhig und kontrolliert, ohne dass ständiges Nachregeln nötig ist.

Gleichzeitig bringt das massive Gusseisen auch Einschränkungen mit sich. Mit 5,5 Kilogramm ist der Topf sehr schwer. Dazu kommt noch das Gewicht des Deckels. Beim Rühren auf dem Kochfeld bewegt sich der Topf außerdem sehr leicht, da die lackierte Unterseite keinen ausgeprägten Standring bietet. Die Griffe werden zudem mit Deckel schnell heiß, sodass die Topflappen nötig sind. Diese Punkte wirken sich aber nur auf die Bedienbarkeit aus, relativieren aber nicht die starke Kochleistung. Wenn Sie also Wert auf konstante Temperaturen und lange Wärmespeicherung legen, ist der Overmont-Schmortopf aus Gusseisen ideal.

Overmont Schmortopf
Ausstattungs-Tipp
Overmont Schmortopf
Sofort lieferbarPreisvergleich und weitere Angebote

Wmf 0788009990 im Test: Ovaler Schmortopf mit großem Volumen

Der Wmf 0788009990 steht auf einer Kochplatte
Premium-Alternative
Wmf 0788009990

Der Schmortopf von Wmf kommt in einem großen Karton an. Im Inneren stoßen wir zunächst auf eine passgenaue Kartonage. Darin liegt der Deckel separat und vollständig in Papier eingeschlagen. Nachdem wir den Deckel entnommen haben, befindet sich darunter der eigentliche Schmortopf, ebenfalls sauber in Papier verpackt. Zusätzlich liegt eine kleine Broschüre mit Pflegehinweisen bei.

Der Karton vom Wmf 0788009990 steht auf einer Kochplatte Der geöffnete Karton vom Wmf 0788009990 Der Lieferumfang vom Wmf 0788009990 steht auf einer Kochplatte

Die Oberfläche des Korpus ist hochglänzend poliert, ebenso der Boden. Sowohl die Unterseite des Bräters als auch die Oberseite des Deckels sind jedoch matt gebürstet. Die Qualität wirkt insgesamt sehr hochwertig. Die Übergänge sind sauber gearbeitet. Es zeigen sich keine sichtbaren Schweißnähte, Grate oder Produktionsrückstände. Auch Kanten und Rundungen sind gleichmäßig ausgeführt. Insgesamt wirkt das Design sehr klassisch und eher altbacken. Das ist Geschmacksache, aber der Schmortopf geht optisch definitiv eher in eine traditionelle Richtung.

Hinweis: Wir haben die Version ohne Bratenthermometer getestet. In der Vergleichstabelle ist das Modell mit Bratenthermometer für Sie verlinkt.

Der Wmf 0788009990 fällt im Test durch das Bratverhalten auf

Der ovale Schmortopf von Wmf besteht aus Cromargan (18/10-Edelstahl). Er ist rostfrei, geschmacksneutral und säurebeständig. Mit einem Gewicht von 3,96 Kilogramm liegt er unter klassischen Gusseisen-Töpfen. Der Boden misst laut Hersteller an der längsten Seite 28 Zentimeter. Nachgemessen kommen wir allerdings sogar auf 30 Zentimeter. Die Höhe beträgt 18 Zentimeter, diesen Wert können wir bestätigen.

Mit einem Fassungsvermögen von 8,5 Litern richtet sich der Bräter klar an große Portionen. Er ist für Induktion geeignet, spülmaschinenfest und bis etwa 250 Grad Celsius backofenfest.

Edelstahl ist als Material recht unempfindlich gegenüber Temperaturschwankungen. Wärme wird aber etwas schlechter gespeichert. Gerade beim Schmoren kann das Einfluss auf das Ergebnis haben, da die Hitze schneller entweicht und weniger konstant im Topf bleibt. Zudem fehlt beim Wmf-Schmortopf eine Antihaftbeschichtung vollständig.

Der Griff am Wmf 0788009990

Während des Schmorens bleiben die Griffe beim Wmf-Schmortopf angenehm kühl. Auch später werden sie zwar warm, erreichen jedoch keine kritische Temperatur.

Wir bereiten im Schmortopf-Test Chili con Carne zu. Hierfür geben wir Ölspray in den kalten Topf und erhitzen ihn auf dem Induktionskochfeld. Nach kurzer Zeit brutzeln bereits die Zwiebeln, anschließend geben wir das Rinderhack hinzu. Wie erwartet bildet sich sehr schnell eine kräftige Kruste am Boden. Diese bleibt zunächst haften und löst sich nicht von selbst.

Das Anbraten funktioniert insgesamt, benötigt jedoch mehr Zeit als bei beschichteten oder schweren Gusseisen-Töpfen. Der Schmortopf von Wmf steht auf dem Herd recht stabil, rutscht aber dennoch leicht. Wir halten ihn daher beim Rühren mit einer Hand fest.

Eine Hand gibt Zwiebeln in den Wmf 0788009990 Hackfleisch und Zwiebeln liegen im Wmf 0788009990 Mit einem Pfannenwender werden Paprikastücke im Wmf 0788009990 mit Hackfleisch gemischt

Durch die ovale Form entsteht beim Arbeiten ein weiterer Effekt. Da unser Induktionsfeld nur mittig beheizt, liegt ein Teil der Fläche außerhalb der direkten Hitzezone. Auf der Unterseite gibt es keinen Standring, von dem aus sich die Wärme verteilen würde. Beim Rühren bewegen wir die Zutaten daher häufig an die Seiten und müssen sie wieder in die Mitte zurückführen. Das ist kein Produktfehler, sondern eine Konsequenz aus Topfform und Standard-Induktionsfeld. Das beeinflusst den Koch-Komfort jedoch spürbar.

Wir rösten zusätzlich die Paprika kurz an und geben danach die Kidneybohnen und den Mais hinzu. Am Boden bildet sich eine noch stärkere Bratschicht, sodass wir nun etwas Wasser hinzufügen müssen. Nach ungefähr einer Minute löst sich die Kruste vollständig, der Boden ist wieder frei. Anschließend lassen wir das Gericht mit geschlossenem Deckel 90 Minuten auf Stufe 2 von 9 schmoren.

Chili con Carne im Wmf 0788009990

Nach Ablauf der Zeit ist das Ergebnis jedoch enttäuschend. Die Flüssigkeit ist kaum reduziert, der Inhalt wirkt insgesamt sehr wässrig. Paprika, Bohnen und Mais sind zwar gar, jedoch fehlt die typische Bindung und Konzentration, die wir von einem Schmortopf erwarten. Im Deckel sammelt sich deutlich Kondenswasser, spürbar mehr als bei anderen Modellen.

Die Reinigung verläuft erst einmal unkompliziert, da nichts angebrannt ist. Spülmittel und Schwamm reichen aus und auch die Spülmaschine wäre möglich. Problematisch zeigt sich allerdings das Abtrocknen. Der hochglänzende Edelstahl macht jeden Wasserfleck und jeden Fussel sichtbar. Selbst mit frischem Handtuch bleiben Streifen zurück.

Der Wmf 0788009990 wird mit einem Lappen gereinigt

Wmf 0788009990: Großer Edelstahl-Schmortopf mit Schwächen

Beim Anbraten mit dem Schmortopf von Wmf entstehen schnell kräftige Bratrückstände, die sich erst durch Zugabe von Flüssigkeit wieder lösen. Zwar gelingt das Anbraten grundsätzlich, es erfordert jedoch mehr Aufmerksamkeit und Zeit als bei beschichteten oder schweren Gusseisen-Töpfen. Beim anschließenden Schmoren über 90 Minuten bleibt deutlich zu viel Flüssigkeit im Topf, wodurch sich die Aromen nur unzureichend konzentrieren.

Das Ergebnis wirkt in unserem Schmortopf-Test wässrig und wenig zusammengezogen. Edelstahl-Schmortöpfe können demnach zwar schmoren, aber sie benötigen meist höhere Hitze, längere Zeit oder ein offenes Schmoren.

Hinzu kommt der hohe Pflegeaufwand durch die hochglänzende Oberfläche, die beim Trocknen schnell Schlieren und Fingerabdrücke zeigt. Positiv fallen das vergleichsweise geringe Gewicht von 3,96 Kilogramm und das große Fassungsvermögen von 8,5 Litern auf. Gerade bei großen Braten, Geflügel oder Gerichten für viele Personen lässt sich der Topf gut handhaben, ohne dass das Umsetzen oder Ausgießen zur Kraftprobe wird.

Wmf 0788009990
Premium-Alternative
Wmf 0788009990
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Schmortöpfe-Kaufberatung:
So wählen Sie das richtige Produkt aus dem obigen Schmortöpfe Test oder Vergleich

Das Wichtigste in Kürze
  • Manche Schmortöpfe sind für den Herd gedacht, während einige vornehmlich im Backofen zum Einsatz kommen. Andere sind für beides geeignet.
  • Ein großer Schmortopf mit 28 cm Durchmesser eignet sich gut für das Weihnachtsessen oder andere Feste. Für den Alltag genügen kleinere Töpfe.
  • Gusseisen ist ein hervorragendes Schmortopf-Material. Es verteilt die Hitze optimal und kann sie lange speichern.
Schmortopf getestet: schwarzer und geschlossener Schmortopf.

Schmortöpfe bestehen traditionell aus Gusseisen, wie am Beispiel von La Cocotte erkennbar.

Die Zubereitung in einem Schmortopf mit Deckel macht das Fleisch in der Gulaschsuppe oder dem sonntäglichen Schweinsbraten besonders zart und saftig. Durch die gleichmäßige Hitzeverteilung werden die Gerichte nämlich auf schonende Art und Weise erwärmt.

Egal, ob Sie einen kleinen Schmortopf für den alltäglichen Gebrauch oder einen großen Schmortopf für das nächste Familienfest suchen, unsere Kaufberatung unterstützt Sie bei der Auswahl. Wir erklären Ihnen die verschiedenen Schmortopf-Typen und geben Ihnen Tipps bezüglich Größe und Material.

1. Verschiedene Schmortopf-Typen – wie unterscheiden sie sich?

Schmortöpfe werden in vielen Kulturen eingesetzt. In Deutschland kennen wir vor allem den Gusseisen-Schmortopf aus Frankreich, den Dutch Oven oder den Römertopf. Letzterer wurde trotz seines Namens hierzulande erfunden. Es gibt aber auch noch den marokkanischen Schmortopf. All diese Typen finden Sie in der folgenden Tabelle:

Typ Beschreibung
Kokotte
  • französischer Schmortopf mit Deckel
  • für Herd und Backofen
  • in Europa üblich
  • oft aus Gusseisen
  • runde oder ovale Form
Dutch Oven
  • Schmortopf aus Gusseisen
  • Deckel besteht ebenfalls aus Gusseisen
  • manche Modelle sind mit drei Standfüßen ausgestattet
  • zum Schmoren auf der Feuerstelle gedacht, teilweise auch für Herd und Backofen gedacht
  • auf dem Deckel können glühende Kohlen platziert werden
  • feuerfest und robust
Marokkanischer Schmortopf
  • Schmortopf mit konisch zulaufendem Deckel
  • Deckel mit Mulde zum Einfüllen von Wasser
  • für offene Feuerstellen und Gasherde
  • manche Modelle dürfen auf das elektrische Kochfeld
  • nicht für Induktionsherd geeignet
  • besteht aus Ton oder Lehm
  • runde Form
Römertopf
  • Schmortopf aus Ton
  • zum Schmoren und Dampfgaren
  • nur für den Backofen geeignet
  • runde oder ovale Form

Hinweis: Bei einem Original-Römertopf handelt es sich in der Regel nicht um einen Schmortopf aus Keramik. Er besteht aus naturbelassenem Ton, denn dieser gibt ihm die Eigenschaft, Wasser aufnehmen zu können und beim Garprozess wieder abzugeben. Dadurch bleibt das Gericht im Inneren des Topfs schön saftig. Bei Keramik handelt es sich hingegen um gebrannten Ton.

2. Schmortopf kaufen – auf welche Kriterien kommt es an?

Die nachfolgenden Kriterien sind für die Auswahl eines guten Schmortopfes wichtig. Anhand von Faktoren wie Größe, Material, Handhabung und Pflegeleichtigkeit finden Sie leichter einen Schmortopf, der Ihren Anforderungen gerecht wird.

2.1. Durchmesser

Die Größe des Schmortopfs wird durch seinen Durchmesser bestimmt. Je mehr Personen von dem Gericht satt werden sollen, desto größer sollte der Topf sein. Die folgende Tabelle hilft Ihnen dabei, das passende Modell für Ihren Bedarf auszuwählen:

Typ Durchmesser Personenzahl
Kleiner Schmortopf 14 bis 16 cm 1 Person
Normaler Schmortopf 24 bis 26 cm 2 bis 4 Personen
Großer Schmortopf 28 bis 30 cm 8 bis 10 Personen

Natürlich liefert diese Tabelle nur eine grobe Orientierung. Ein kleiner Schmortopf kann zum Beispiel auch sinnvoll sein, wenn Sie in einem Haushalt mit vielen Personen leben. Schließlich lassen sich darin Beilagen zubereiten. Ein großer Schmortopf eignet sich hingegen für kleinere Haushaltsgemeinschaften, wenn Sie gerne vorkochen.

Eine Hand hebt den Deckel von einem roten Schmortopf auf dem Herd ab.

Es gibt sowohl kleine als auch größere Schmortöpfe. Das Modell von Overmont fasst zum Beispiel 5,2 Liter und ist rund.

Achten Sie außerdem auf die Höhe des Topfs. Sie kann sich ebenfalls auf das Fassungsvermögen in Litern auswirken. Wenn Sie viel und gerne kochen, sollten Sie Schmortöpfe in verschiedenen Größen kaufen. Oft gibt es Sets, die mehrere Töpfe mit unterschiedlichem Durchmesser enthalten.

Tipp: Wussten Sie, dass Sie im Schmortopf auch Brot backen können? Tatsächlich bekommt es bei dieser Zubereitungsart in der Regel eine schöne, gleichmäßige Kruste, während es innen angenehm weich und fluffig bleibt.

2.2. Material

Neben Gusseisen- und Emaille-Schmortöpfen stehen auch Modelle aus Ton oder Edelstahl zur Verfügung. Da sich das verwendete Material auf die Langlebigkeit und auf den Schmorerfolg auswirken kann, haben wir die verschiedenen Eigenschaften hier für Sie verglichen:

Material Eigenschaften
Gusseisen + robust und hitzebeständig
+ speichert Hitze gut
+ verteilt die Hitze gleichmäßig
- muss vor der ersten Nutzung eingebrannt werden
Emaille + oft als zusätzliche Beschichtung für Gusseisen
+ sorgt für Antihaft-Eigenschaften
+ stilvolle Optik
+ muss nicht vorbehandelt werden
+ leichte Pflege
Edelstahl + langlebig und rostfrei
+ viele Edelstahl-Schmortöpfe für Induktion geeignet
+ unkomplizierte Pflege
- weniger gute Hitzespeicherung
- verteilt Wärme nicht ganz so gleichmäßig
Ton + atmungsaktiv
+ nimmt Feuchtigkeit auf
+ gibt Feuchtigkeit wieder ab
+ ideal für schonendes Garen
- poröse Oberfläche
- zerbrechlich

2.3. Wichtige Eigenschaften für Nutzung und Pflege

Sie möchten einen Schmortopf kaufen, der auch bezüglich Handhabung und Pflege punkten kann? Dann beziehen Sie diese Kriterien unbedingt in Ihre Kaufentscheidung ein:

  • Induktionsgeeignet: Nicht alle Modelle sind für den Induktionsherd geeignet. Manche dürfen sogar nur in den Backofen. Allerdings gibt es mittlerweile viele moderne Schmortöpfe aus Gusseisen und Edelstahl, die Sie problemlos auf dem Induktionsherd nutzen können.
  • Spülmaschinengeeignet: Diese Eigenschaft erleichtert die Reinigung ungemein. Schmortöpfe aus naturbelassenem Ton dürfen aber in der Regel nicht in den Geschirrspüler. Bei Edelstahl und Gusseisen ist es oft kein Problem. Halten Sie sich aber immer an die Pflegehinweise des Herstellers.
  • Backofenfest: Wenn Ihr Schmortopf auch für die Nutzung im Backofen geeignet ist, lässt er sich besonders flexibel einsetzen und auch als Bräter verwenden. Viele Modelle halten bis zu 250 °C aus. Andere können Sie sogar in den 300-Grad-heißen Backofen stellen. Das trifft natürlich nur auf manche Modelle zu. Knäufe und Griffe sind oft der limitierende Faktor. Die genaue Temperatur ist also immer modellabhängig.
  • Griffe: Schmortöpfe sind oft schwer. Vor allem Gusseisen hat ein hohes Gewicht. Hinzu kommt der Inhalt. Deswegen sollten vor allem größere Modelle am besten zwei Griffe besitzen.
Schmortopf-Test: schwarzer Deckel von Schmortopf in Nahaufnahme.

Schmortöpfe sind schwer und robust und werden mit einem stabilen Deckel verschlossen. Das Beispiel eines Schmortopfes von La Cocotte zeigt dies deutlich.

3. Fragen und Antworten zum Thema Schmortopf

3.1. Wo finde ich gute Rezepte für den Schmortopf?

Leckere Schmortopf-Rezepte finden Sie in Kochbüchern oder im Internet. Schauen Sie auf Food-Blogs nach oder sichern Sie sich die Traditionsrezepte von echten Familien und suchen Sie auf Online-Rezeptseiten. Dort finden Sie zum Beispiel Rezepte für provenzalischen Schmortopf, für Schmortopf nach Braumeisterart, für Rinder-Schmortopf und viele andere Gerichte.

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3.2. Schmortopf kaufen – bei welchen Marken geht das?

Diese Liste zeigt Ihnen einige Marken, die Schmortöpfe in Ihrem Sortiment haben.

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3.3. Schmortopf oder Bräter – was ist der Unterschied?

Schmortopf und Bräter funktionieren nach dem gleichen Prinzip und unterscheiden sich vor allem in ihrer Form. Während der Schmortopf rund ist, hat der Bräter meist eine rechteckige Form und ist eher für den Backofen gedacht. Wenn Sie ihn doch auf dem Herd verwenden möchten, brauchen Sie oft zwei Herdplatten.

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3.4. Für welche Herdart sind Schmortöpfe geeignet?

Schmortöpfe eignen sich für viele Herdarten, weil sie Hitze gleichmäßig aufnehmen und speichern. Dennoch hängt die konkrete Eignung vom Material des Topfes und vom Bodenaufbau ab.

  • Gasherd: grundsätzlich geeignet, Topf sollte stabil stehen und nicht zu klein für den Flammenkranz sein
  • Elektroherd: grundsätzlich geeignet, ein dicker Boden verhindert ungleichmäßige Hitze
  • Ceranfeld oder Glaskeramikfeld: geeignet, wenn der Boden eben ist und vorsichtiges Verschieben erfolgt
  • Induktionsherd: nur geeignet bei magnetischem Boden, Kennzeichnung induktionsgeeignet beachten

Viele Schmortöpfe lassen sich zusätzlich im Backofen verwenden. Griffe und Deckelknäufe sollten hitzebeständig sein, besonders bei hohen Temperaturen.

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Videos zum Thema Schmortopf

In diesem YouTube-Video werden verschiedene Bräter und Schmortöpfe verglichen, um herauszufinden, welcher der Beste ist. Getestet werden die Fähigkeiten beim Schmoren, Braten und Kochen. Die Schmortöpfe werden zudem nach ihrer Wärmeleitfähigkeit, Robustheit und Benutzerfreundlichkeit getestet.

Quellenverzeichnis

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Zusammenfassung: Die besten Schmortöpfe in aller Kürze.
Position
Modell
Preis
Fassungsvermögen
Form
Lieferzeit
Angebote
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Platz 1
Overmont Schmortopf
ca. 57 €
5,2 l
rund
Sofort lieferbar
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eBay
Platz 2
Wmf Schmorpfanne
ca. 58 €
5,0 l
rund
Sofort lieferbar
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Platz 3
Le Creuset Signature Bräter rund 21177267164430
ca. 292 €
5,3 l
rund
Sofort lieferbar
Amazon
eBay
Platz 4
Wmf Devil
ca. 44 €
7 l
rund
Sofort lieferbar
Amazon
eBay
Platz 5
Silit Schmortopf
ca. 98 €
5 l
eckig
Sofort lieferbar
Amazon
eBay
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