Das Wichtigste in Kürze
  • Triathlonrad-Tests beweisen: Wenn Sie mit Ihrem Fahrrad einen Triathlon absolvieren möchten, spielt die Aerodynamik eine große Rolle. Entscheiden Sie sich daher vor allem für ein windschnittiges, sehr gut verarbeitetes Modell.
  • Wie unser Triathlonrad-Vergleich zeigt, sind die besten Triathlonräder stets mit hochwertigen Schaltungen ausgestattet. Grundsätzlich kommt es bei Ihrem Triathlon-Rennrad aber weniger auf die Anzahl der Gänge als vielmehr auf die Wertigkeit der Schaltgruppe an.
  • Falls Sie ein Triathlonrad aus gängigen Online Tests kaufen möchten, müssen Sie mit relativ hohen Kosten rechnen. Räder der gehobenen Mittelklasse kosten meist schon um die 2.000 bis 3.000 Euro. Zwar gibt es auch günstigere Bikes für Triathlon, von Produkten unter 1.000 Euro würden wir jedoch aus Qualitätsgründen abraten.

Triathlonrad test

Triathlon ist ein Wettkampf, der dem Sportler einiges abverlangt. Genau das reizt aber immer mehr Menschen und so findet die Mischung aus Radfahren, Schwimmen und Laufen immer mehr Anhänger. Doch bis man es zum „Ironman Hawaii“, dem ältesten und wohl berühmtesten Wettkampf gebracht hat, vergehen viele Jahre Training. Unabdingbar dabei ist das richtige Equipment. Das gilt auch für das Triathlonrad.

1. Wodurch unterscheidet sich das Triathlonrad von anderen Rädern?

Diese Räder haben eine spezielle Rahmengeometrie, die der Tatsache Rechnung trägt, dass die Athleten auf dem Rad lange Strecken zurücklegen müssen, und das in einer gestreckten Haltung. So ist bei einem Triathlonrad der Sitz weit nach vorn geschoben. Das trägt zur Entlastung der Muskulatur bei. Auch der Sattel ist auf längere Strecken, aber auch auf die spezielle Fahrposition des Athleten zugeschnitten.

2. Wie wichtig ist die Aerodynamik bei einem Triathlonrad?

Die Windschnittigkeit ist das wichtigste Kriterium für ein Triathlon-Rad, denn jeder Widerstand durch Verwirbelungen kostet im Wettkampf Zeit. Große Rohrprofile, an denen der Wind vorbeigleiten kann, sind dabei ebenso ein Merkmal von Triathlonrädern wie die Verkleidung abstehender Teile, etwa der Bremsen.

Auch bei den Rädern eines solchen Rads steht die Aerodynamik im Mittelpunkt. Deshalb hat ein Triathlon-Rad eine deutlich höhere Felge als beispielsweise ein Rennrad. Zudem ist das Fahrgefühl aufgrund der härteren Bereifung weniger komfortabel.

3. Wie findet man das passende Triathlonrad?

Neben der Aerodynamik und einem geringen Eigengewicht sollte das Triathlon-Rad vor allem zum Körperbau des Sportlers passen. Dabei hilft es, wenn man sich für ein Rad mit möglichst vielen Einstellungsmöglichkeiten entscheidet. So sollten die sogenannten Front-Pads, auf denen der Fahrer die Arme ablegt, in alle Richtungen anpassbar sein.

Die Form des Lenkers ist für den Kauf des richtigen Triathlonrads ebenfalls immens wichtig. In der gestreckten Haltung, in der man das Rad fährt, sollte das Handgelenk in einer neutralen Position abgelegt werden. Der Ellenbogen bildet einen rechten Winkel zur Schulter. Bei dieser Position ermüdet der Oberkörper nicht so schnell, außerdem wird die Blutzirkulation nicht eingeschränkt.

Bei der Wahl der Schaltung setzen sich elektronische Schaltungen immer mehr durch. Denn sie verkürzen den Schaltprozess, zudem muss man nicht mit der Hand umgreifen, was tatsächlich einige Sekunden Zeit kostet.

Gute Triathlonräder sind aufgrund dieser Ausstattung und den vielen Details, die über Sieg oder Niederlage im Wettkampf entscheiden können, keine billige Angelegenheit. Daher wird Einsteigern häufig empfohlen, zunächst auf ein gutes Rennrad umzusteigen. Das wiederum lässt sich mit einem Triathlon-Lenkeraufsatz, der mittels eines Klicksystems am eigentlichen Fahrradlenker befestigt wird, aufrüsten. Wer dann seine Begeisterung für Triathlon entdeckt hat, kann im nächsten Schritt auf ein Profirad umsteigen.

Ergänzend zu unserem Vergleich empfehlen wir Ihnen folgende Triathlonrad Tests: