hübner Lacto direct Sticks hübner Lacto direct Sticks
LactoJoy Laktase-Tabletten LactoJoy Laktase-Tabletten
Avitale Lactase 3500 Avitale Lactase 3500
Doppelherz Lactase 3.500 Doppelherz Lactase 3.500
Pro Natura Lactrase 18000 Pro Natura Lactrase 18000
Naturwohl Pharma LactoStop 5500 FCC Naturwohl Pharma LactoStop 5500 FCC
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Darreichungsform Pulver Tabletten Tabletten Tabletten Tabletten Tabletten Kapseln
Menge
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30 Stk.
ca. 0,45 € pro Por­ti­ons­stick
80 Stk.
ca. 0,29 € pro Tab­lette
100 Stk.
ca. 0,06 € pro Tab­lette
120 Stk.
ca. 0,10 € pro Tab­lette
2x40 Stk.
ca. 0,25 € pro Tab­lette
100 Stk.
ca. 0,21 € pro Tab­lette
180 Stk.
ca. 0,09 € pro Kapsel
FCC-Gehalt pro Stück Der FCC-Wert gibt an, wie stark die Laktase-Enzyme wirken. Je höher der FCC-Wert, desto mehr Laktase kann das Präparat abbauen..

Um sich Rechnereien zu Milchzucker-Gehalten in Speisen zu ersparen, empfiehlt die EFSA pro laktosehaltige Mahlzeit standardmäßig 4.500 FCC und für stark laktoseintolerante Personen bis zu 10.000 FCC je Mahlzeit.
9.000 FCC
baut ø 9,0 g Lak­tose ab
14.500 FCC
baut ø 14,5 g Lak­tose ab
3.500 FCC
baut ø 3,5 g Lak­tose ab
3.500 FCC
baut ø 3,5 g Lak­tose ab
18.000 FCC
baut ø 18,0 g Lak­tose ab
5.500 FCC
baut ø 5,5 g Lak­tose ab
3.000 FCC
baut ø 3,0 g Lak­tose ab
Eigenschaften des Enzympräparats
Wirkungsentfaltung Am schnellsten und stärksten wirksam ist Laktase in Pulverform.

Tipp: Zerkauen Sie Tabletten oder entfernen Sie das Laktase-Pulver aus Kapseln und lassen Sie dies auf Ihrer Zunge zergehen oder streuen Sie es über Ihr Essen.
+++
sofor­tige Laktase-Frei­set­zung
++
wirkt inn­er­halb von 5-20 min oder durch Kauen sofort
++
wirkt inn­er­halb von 5-20 min oder durch Kauen sofort
++
wirkt inn­er­halb von 5-20 min oder durch Kauen sofort
++
wirkt inn­er­halb von 5-20 min oder durch Kauen sofort
++
wirkt inn­er­halb von 5-20 min oder durch Kauen sofort
++
wirkt inn­er­halb von 5-20 min oder durch Pulver-Ent­nahme sofort
einfache Einnahme +
ohne Flüs­sig­keit & gut lös­lich
+
klein & leicht zu schlu­cken
+
klein & leicht zu schlu­cken
+
klein & leicht zu schlu­cken
+
klein & leicht zu schlu­cken
+
klein & leicht zu schlu­cken
+
klein & leicht zu schlu­cken
Geschmack +
ange­nehm, leicht süß

gesch­macks­neu­tral

gesch­macks­neu­tral

gesch­macks­neu­tral

gesch­macks­neu­tral

gesch­macks­neu­tral
+
gesch­macks­neu­tral
Weitere Inhaltsstoffe
ohne Zusatzstoffe
Mag­ne­si­ums­tearat

u.a. Mag­ne­si­ums­tearat & Sili­ci­um­di­oxid

u.a. Mag­­ne­­si­ums­­tearat & Sili­­ci­um­­di­oxid

u.a. Mag­­ne­­si­ums­­tearat & Sili­­ci­um­­di­oxid

u.a. Mag­­ne­­si­ums­­tearat & Sili­­ci­um­­di­oxid

u.a. . Mag­­ne­­si­ums­­tearat & Sili­­ci­um­­di­oxid
fruktosefrei Nein Ja Ja Ja Ja Ja Ja
glutenfrei Ja Ja Ja Ja Ja Ja Ja
vegetarisch | vegan | | | | | | |
Vorteile
  • ent­hält keine Zusatz­stoffe
  • kein Wasser bei der Ein­nahme not­wendig: Pulver auf Zunge zer­gehen lassen oder über Essen streuen
  • Pulver ist in Por­ti­ons­sticks abge­packt – ideal für unter­wegs
  • Tab­letten können gekaut oder geschluckt werden
  • Tab­letten sind auf­grund der Bruchrille teilbar
  • hoch­wer­tige Ver­pa­ckung: Metallbox mit Dosier­öff­nung – ideal für unter­wegs
  • Nack­füll­pa­ckung für die Metallbox erhält­lich
  • durch Kauen der Tab­letten sch­nel­lere Wirk­stoff-Ent­fal­tung mög­lich
  • leichte Dosie­rung durch Spender – ideal für unter­­wegs
  • auch erhält­lich mit 7.000 und 14.000 FCC
  • durch Kauen der Tab­letten sch­nel­lere Wirk­stoff-Ent­fal­tung mög­lich
  • leichte Dosie­rung durch Spender – ideal für unter­­wegs
  • durch Kauen der Tab­letten sch­nel­lere Wirk­stoff-Ent­fal­tung mög­lich
  • leichte Dosie­rung durch Spender – ideal für unter­­wegs
  • auch erhäl­t­­lich mit 1.500, 3.300, 6.000 und 12.000 FCC
  • durch Kauen der Tab­letten sch­nel­lere Wirk­stoff-Ent­fal­tung mög­lich
  • leichte Dosie­rung durch Spender – ideal für unter­­­wegs
  • bei Bedarf kann Pulver den Kap­seln ent­nommen werden – sch­nel­lere Wirk­stoff-Ent­fal­tung mög­lich
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Laktase-Tabletten-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze
  • Laktoseintoleranz, Laktoseunverträglichkeit oder Milchzuckerunverträglichkeit bezeichnen eine Mangelerscheinung oder Verdauungsstörung. Dabei herrscht im Körper der Betroffenen ein Mangel an Laktase-Enzymen, die dafür zuständig sind, Milchzucker aus der Nahrung abzubauen. Die Folgen sind Beschwerden des Magen-Darm-Trakts, wie Blähungen oder Durchfall.
  • Der Enzymmangel kann durch die Einnahme von Laktase in Pulver-, Tabletten- oder Kapselform überwunden werden. Je höher der Laktose-Gehalt einer Mahlzeit ist, desto höher sollte auch der FCC-Gehalt des Laktose-Mittels sein.
  • Auch wenn Laktase- bzw. Laktose-Mittel selten Nebenwirkungen hervorrufen, lohnt sich eine Ernährungsumstellung, bei der Betroffene auf Laktosehaltiges verzichten oder nur sehr geringe Mengen Laktose verzehren. Die dauerhafte Einnahme von Laktase-Mitteln kann kostspielig sein und den Darm belasten.

laktase-tabletten test

Laut einer Ernährungsstudie der TK (2017), für die 1.200 Personen befragt wurden, ist die Zahl der Laktoseintoleranten in Deutschland gestiegen: Im Jahr 2013 waren 1 % der 18- bis 25-Jährigen laktoseintolerant, 2016 bereits 12 %.

Schätzungen zufolge sind in Deutschland derzeit zwischen 15 und 20 % der Menschen laktoseinterolant. Um Beschwerden der Milchzuckerunverträglichkeit zu lindern und trotz Intoleranz Milch trinken oder Sahnetorte essen zu können, wurden Enzym-Präparate entwickelt.

In unserem Laktase-Tabletten-Vergleich 2017 erfahren Sie, wie Sie die Wirksamkeit von Kapseln und Tabletten erhöhen können, wann der richtige Einnahmezeitpunkt des Laktose-Mittels ist, welche Dosierung die richtige ist und was einen Laktase-Tabletten-Vergleichssieger ausmacht. Zudem bietet unser Ratgeber Hilfe, falls Ihr Laktose-Mittel einmal nicht die gewünschte Wirkung zeigen sollte.

1. Bei Laktoseintoleranz mangelt es am Verdauungsenzym Laktase

laktose intoleranzAnzeichen einer Laktoseintoleranz:

* Bauchschmerzen
* Blähungen
* Darmgeräusche
* Magenkrämpfe
* Völlegefühl
* Durchfall
* Sodbrennen
* Übelkeit
* Erbrechen
* Migräne

Kennen Sie derartige Symptome, nachdem Sie Milch getrunken oder milchhaltige Produkte gegessen haben, leiden Sie möglicherweise unter einer Laktoseunverträglichkeit.

Laktoseintoleranz ist keine Krankheit, sondern der Normalfall. In vielen Ländern auf der südlichen Halbkugel sind die meisten Menschen laktoseintolerant, das heißt, sie vertragen keine Milch oder Milchprodukte. Ohnehin stehen Milchprodukte dort auch nur in geringsten Mengen auf dem Speiseplan.

Aufgrund einer Genmutation können Menschen Laktose vertragen, wenn sie dem Säuglingsalter entwachsen sind. Diese Genmutation kommt in Regionen mit traditioneller Milchwirtschaft häufiger vor, wie zum Beispiel in Nordamerika oder Nordeuropa.

Milchzuckerunverträglichkeit oder Laktoseintoleranz ist nichts anderes als ein Laktasemangel. Laktase ist ein Enzym in unserem Darm, das Milchzucker (Laktose oder Lactose) in die Zuckerbausteine Glukose (Traubenzucker) und Galaktose (Schleimzucker) spaltet.

Milchzucker befindet sich in Lebensmitteln wie Milch, Eiscreme, Quark, Käse, Joghurt, Sahne oder Butter. Beim Laktasemangel stehen nicht genügend Enzyme zur Verfügung, um Milchzucker zu spalten. Man spricht dann von Laktoseintoleranz.

Es lassen sich drei Laktoseintoleranz-Ursachen unterscheiden:

  • Primärer Laktasemangel (häufigste Form): Im Laufe des Lebens werden immer weniger Laktase-Enzyme gebildet; der Mangel ist häufig erblich bedingt
  • Sekundärer Laktasemangel: Auslöser des Mangels sind Darmkrankheiten oder Infektionen mit Pilzen oder Bakterien
  • Kongenitaler (angeborener) Laktasemangel: Tritt oft schon im Säuglingsalter auf und ist genetisch bedingt; der Körper bildet keine Laktase-Enzyme
lactase-avitale

Mittel gegen Laktoseintoleranz werden häufig in praktischen Klickspendern verkauft, sodass sie sich ideal für die Einnahme unterwegs eignen. (hier von Avitale)

Im Falle einer Laktoseintoleranz müssen Sie nicht gänzlich auf laktosehaltige Nahrungsmittel verzichten. Mithilfe von Laktase-Präparaten können Sie häufig beschwerdefrei Lebensmittel mit Laktose genießen. In Form von Tabletten, Kapseln, Pulver oder Softgels gelangt das Enzym in Ihren Magen und vermischt sich dort mit der Nahrung und der Magensäure, um schließlich den Milchzucker aufzuspalten.

Studienergebnisse belegen, dass Laktase-Präparate im Allgemeinen eine hohe Wirksamkeit aufweisen. Wie manch andere Nahrungsergänzungsmittel können Laktase-Präparate neben vielen Vorteilen auch Nachteile haben:

  • unterstützen den Körper bei der Verdauung
  • schützen vor Laktoseintoleranz-Symptomen
  • keine vollständige Entwöhnung des Körpers von Laktose (andernfalls käme es schon bei Laktose-Spuren zu Symptomen)
  • fast alle Mittel enthalten Zusatzstoffe (etwa die Trennmittel Magnesiumstearat oder Siliciumdioxid)
  • einige Mittel enthalten Fruktose, Gluten oder Histamin (Achtung bei weiteren Intoleranzen!)
  • bei stetiger Einnahme kostspielig

laktase-tabletten vergleich

2. Kaufberatung: So finden Sie die richtigen Laktase-Tabletten für sich

In Apotheken, Drogerien (zum Beispiel Rossmann, Müller, dm), Discountern oder im Online-Handel können Sie „Laktoseintoleranz-Medikamente“ wie Laktose- bzw. Laktase-Tabletten kaufen – und auch andere Darreichungsformen. Auf Rezept kann ein Arzt Laktase nicht verordnen. Da Laktoseintoleranz oder Milchunverträglichkeit nicht als Krankheit gilt, gehören Laktoseintoleranz-Tabletten zur Kategorie Nahrungsergänzungsmittel.

2.1. Nicht das Gewicht der Laktase-Tabletten zählt, sondern der FCC-Gehalt

lactojoy-kuchen-kaffee

Hoch dosieren: Auf fünf Gramm Laktose im Essen sollten Sie ein Laktase-Mittel mit mindestens 5.000 FCC einnehmen. (Abb.: LactoJoy)

Die besten Laktase-Tabletten sind nicht die mit dem höchsten Gewicht, sondern es kommt auf den FCC-Wert an. Sie kennen von vielen anderen Präparaten, dass die Gewichtsangabe die Höhe der Dosierung einer bestimmten Substanz angibt; auf Laktoseintoleranz-Tabletten trifft das nicht unbedingt zu.

Früher haben die Hersteller der Tabletten gegen Laktoseintoleranz lediglich den Enzym-Gehalt in Milligramm angegeben. Da aber viele Präparate unrein verpresstes Pulver enthalten und neben der Laktase andere Eiweiße enthalten sind, können in 100-mg-Laktase-Tabletten unter Umständen lediglich 60 mg reine Laktase enthalten sein. Der Milligramm-Wert von Laktase-Enzym-Tabletten gibt keinerlei Auskunft über die Enzymmenge und die Wirksamkeit des Mittels.

Weitaus wichtiger ist der FCC-Gehalt von Laktase-Präparaten. Die Abkürzung FCC ist auf die Veröffentlichung aus dem US-amerikanischen Raum zurückzuführen.

lactrase

Der FCC-Gehalt in Laktase-Produkten gibt an, wie viel Laktose pro Minute gespalten werden kann. 5.000 FCC können 5 Gramm Laktose abbauen. (Abb.: Lactrase von Pro Natura)

In jenem Buch ist eine Laktase beschrieben, die im eher sauren Milieu unseres Magens bei der Einnahme laktosehaltiger Nahrung wirkt, die sogenannte FCC-ALU (Acid Lactase Units). Dabei handelt es sich um den Laktase-Typ, der in Präparaten gegen Laktoseintoleranz enthalten ist. Der Name des Buches wurde somit zum Synonym für die Einheit der Laktase, wobei das ALU auf den Verpackungen meist weggelassen wird.

In unserem Laktase-Tabletten-Vergleich liegt der FCC-Wert zwischen 1.750 und 18.000 FCC pro Tablette, Kapsel, Pulver-Portionsstick oder Softgel. Die Einheit FCC gibt an, wie stark saure Laktase wirksam ist. Je höher der FCC-Gehalt, desto mehr Laktase bzw. Milchzucker kann pro Minute gespalten werden. 

taschenrechnerUnter Laborbedingungen spalten 1.000 FCC etwa fünf Gramm Laktose. Laktase-Tabletten-Tests haben jedoch gezeigt, unter realen Bedingungen sollten Sie die 5-fache FCC-Menge nehmen: Sie benötigen rund 5.000 FCC, um fünf Gramm Laktose zu spalten. In 100 MilliliterKuhmilch sind, unabhängig vom Fettgehalt, fünf Gramm Laktose.

Hier eine Übersicht darüber, wie viel Laktose in welchem Nahrungsmittel enthalten ist, sodass Sie sich ein Bild davon machen können, welcher FCC-Gehalt der richtige ist:

Nahrungsmittel Laktose-Gehalt je 100 g
Buttermilch 3,5 bis 4 g
Kondensmilch 10 g
Joghurt 3 bis 5 g
Milchschokolade 10 g
Milchpulver (Vollmilch) 50 g

2.2. Mit niedriger dosierten Laktase-Mitteln sparen Sie oft Geld

laktosehaltiges-essen

In Milch, Käse, Milchpulver und Buttermilch ist Milchzucker (Laktose) in großen Mengen enthalten.

Wie viele Laktase-Tabletten muss ich einnehmen? Die Betroffenen von Laktoseunverträglichkeit müssen selbst ausprobieren, wie viel Laktose sie vertragen. Dies ist individuell verschieden. Auch wie viel Milchzucker in bestimmten Nahrungsmitteln enthalten ist, können die Betroffenen auch erst nach einiger Zeit einschätzen (siehe Kapitel 2.1. im Laktase-Tabletten-Vergleich).

Um sich Rechnereien zu Milchzucker-Mengen in Nahrung zu ersparen, können Sie sich auch an die Dosierungsempfehlungen der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) halten:

  • standardmäßig 4.500 FCC pro laktosehaltiger Mahlzeit
  • für stark Laktoseintolerante: 5.000 bis 10.000 FCC pro Mahlzeit mit Laktose

In letzter Zeit tendieren Präparate-Hersteller immer mehr dazu, hochdosierte Laktase-Tabletten oder -Kapseln zu vertreiben mit teilweise 18.000 FCC. Häufig sind diese Mittel auch etwas teurer als niedriger dosierte Laktase-Präparate. Wenn Sie nur so viel Laktase einnehmen, wie Sie benötigen, also auf niedriger dosierte Mittel zurückgreifen, sparen Sie in der Regel Geld.

einnahmeWir empfehlen: Dosieren Sie Laktase lieber zu hoch als zu niedrig. Wenn Sie Geld sparen möchten, sollten Sie Ihre Laktase-Tabletten-Dosierung dahingehend anpassen, wie viel von dem Enzym Ihr Körper wirklich benötigt, oder sich an die Richtwerte der EFSA halten.

2.3. Zerkaute Tabletten, geöffnete Kapseln & Pulver wirken am besten

huebner-sticks

Laktase-Pulver entfaltet seine Wirkung am schnellsten und stärksten. (Abb.: Lacto direct Pulver-Portionssticks von hübner)

Mittel gegen Laktoseintoleranz gibt es in unterschiedlichen Darreichungsformen; die häufigsten sind:

  • Laktase-Tabletten
  • Laktase-Kapseln
  • Laktase-Softgels
  • Laktase-Pulver

Am häufigsten gibt es Laktase-Enzyme in Form von Tabletten und Kapseln zu kaufen, doch ideal sind diese beiden Darreichungsformen nicht unbedingt, denn Kapseln, Softgels und Tabletten benötigen im Magen zwischen fünf und 20 Minuten, um Laktase freizusetzen.

tablettenPulver entfaltet seine Wirkung im Magen am schnellsten und stärksten, ist allerdings oft teuer. Sie müssen dennoch nicht auf günstige Laktase-Tabletten oder -Kapseln verzichten: Statt Tabletten zu schlucken, können Sie diese im Mund zerkauen; Kapselhüllen können Sie öffnen, das Pulver auf Ihrer Zunge zergehen lassen oder aufs Essen streuen.

2.4. Die meisten Laktase-Mittel enthalten Zusatz-, Füll- und Farbstoffe

Ein Großteil der Laktase-Kapseln, -Tabletten oder -Softgels enthält Zusatz-, Füll- oder Farbstoffe wie Magnesiumstearat (E470 b), dem Magnesiumsalz der Stearinsäure, oder das Trennmittel Siliciumdioxid (E551). Ob diese Stoffe unbedenklich sind, wurde bislang nicht abschließend untersucht.

zutatenlisteVorsicht bei weiteren Intoleranzen: Leiden Sie neben einer Laktoseintoleranz auch an anderen Intoleranzen (etwa Fruktoseintoleranz, Histaminintoleranz oder Glutenunverträglichkeit), sollten Sie die Zutatenliste Ihres Laktase-Präparats vor der Einnahme genau unter die Lupe nehmen.

Sind Laktase-Tabletten eigentlich vegan? In der Regel ja, denn künstliche Laktase, wie sie sich in Laktase-Mitteln befindet, wird meistens mithilfe von Pilzen, wie zum Beispiel dem Schimmelpilz Aspergillus oryzae, hergestellt. Keine Angst, dieser Pilz ist nicht giftig, sondern wird auch für Sojasoße und bei der Reisfermentation eingesetzt.

Demzufolge sind Laktase-Mittel meistens auch vegetarisch. Einzig Kapseln mit einer Kapselhülle aus Gelatine sind weder für Vegetarier noch Veganer geeignet.

3. Auch wenn Laktase kaum Nebenwirkungen hat, lohnt sich die Ernährungsumstellung

frei-von laktose

Das Angebot laktosefreier Lebensmittel im Supermarkt wird immer größer. (Abb.: frei-von-Schokolade von Rewe)

Fragen Sie sich, wie oft man Laktase-Tabletten einnehmen darf? Laktase-Tabletten-Tests zufolge zu jeder Mahlzeit, weil die Präparate selten Nebenwirkungen haben und eine Laktase-Überdosierung nicht zu erwarten ist, da die überschüssigen Enzyme vom Körper einfach ausgeschieden werden.

In Ausnahmefällen berichten Anwender, dass die Einnahme der Mittel bei ihnen Verdauungsbeschwerden (etwa Bauchschmerzen, Durchfall, Blähungen oder Verstopfung) verursachen. Die Nebenwirkungen gleichen damit quasi fast den Laktoseintoleranz-Symptomen.

Laktase-Tabletten-Tests haben gezeigt, dass sich bei vielen Menschen durch die Einnahme von Laktase-Mitteln die Symptome der Laktoseintoleranz verbessert haben. Bislang gibt es keine Berichte zu allergischen Reaktionen durch Laktase.

Laut einer dpa-Meldung, die unter anderem auch die Süddeutsche Zeitung in ihrer Online-Ausgabe von 2015 veröffentlichte, sei aber eine Umstellung der eigenen Ernährung bei Laktoseintoleranz der ständigen Einnahme von Laktase-Mitteln vorzuziehen, da dies den Darm entlaste. Nicht nur Ihr Darm, auch Ihr Geldbeutel wird entlastet, wenn Sie darauf verzichten, 3-mal täglich Laktase einzunehmen.

Die Einnahme von Laktose-Tabletten sollte die Ausnahme bleiben; empfehlenswerter ist eine Umstellung der Ernährung bei der man ausprobieren sollte, welche und wie viele laktosehaltigen Nahrungsmittel man beschwerdefrei verträgt. Zudem wird es immer einfacher, sich laktosearm zu ernähren, da das Angebot laktosefreier Alternativen stetig wächst.

laktosefreiDenken Sie daran, dass auch in vermeintlich laktosefreien Lebensmitteln Milchzucker enthalten sein kann, zum Beispiel in Brot, Gemüsekonserven oder Streichwurst. Wenn Sie unter einer sehr starken Milchzuckerunverträglichkeit leiden, sollten Sie daher die Zutatenliste besonders genau studieren.

biocare lactase enzyme

Neben den festen Darreichungs-formen gibt es Laktase-Enzyme manchmal auch als Tropfen zu kaufen (Abb.: BioCare).

Auch die Stiftung Warentest weist in einer Meldung (2004) darauf hin, dass in immer mehr Lebensmitteln Laktose steckt. Betroffen sind insbesondere Fertiglebensmittel: zum Beispiel Backpulver, Knäckebrot, Pizzen, Eiscreme, Wurst- und Fleischwaren, Konserven, Trockensoßen und -suppen, Müsli oder Margarine. Ein Problem für Personen mit starker Milchzuckerunverträglichkeit: Laktose muss nicht immer auf Lebensmitteln deklariert werden, wenn sie als Trägersubstanz für Aromen oder als Emulgator zugesetzt wird.

4. Laktoseintoleranz-Symptome trotz Laktase-Mittel können verschiedene Ursachen haben

Laktase-Tabletten-Erfahrungsberichten ist des Öfteren zu entnehmen, dass Betroffene sich beschweren, trotz Mittel gegen Laktoseintoleranz unter Blähungen oder Durchfall zu leiden. Durchfall trotz Laktose-Tabletten – woran kann das liegen? In der Tabelle sehen Sie mögliche Ursachen für das Nichtwirken von Laktase-Präparaten:

Ursachen Erläuterung
einnahme zeitpunktfalscher Einnahme-
zeitpunkt
  • Laktase-Tabletten, -Softgels und -Kapseln müssen immer vor dem Verzehr laktosehaltiger Nahrung eingenommen werden.
  • Diese benötigen 5 bis 20 Minuten, bis sie ihre Wirkung im Magen entfalten können.
  • Zerkaute Tabletten oder Pulver (aus Kapseln) mit dem ersten Bissen der Mahlzeit einnehmen – so ist die Wirksamkeit am höchsten.
  • Laktase-Tabletten nachträglich einnehmen bringen nichts. Wenn Sie die Einnahme vor einer Mahlzeit vergessen haben, ist die Laktose bereits im Dickdarm angekommen. Laktase-Mittel wirken nur im Magen und Dünndarm.
fluessigkeitzu wenig Flüssigkeit bei der Einnahme
  • Bei der Einnahme von Tabletten, Softgels oder Kapseln sollten Sie ausreichend Wasser trinken, da die Laktase andernfalls in der unverdünnten Magensäure zerstört werden würde.
  • Wenn Sie pulverisierte Laktase mit der Nahrung direkt aufnehmen, schützt die Nahrung die Laktase vor der Magensäure.
einnahmefalsche Dosierung
  • Eine Regel besagt: Pro 5 g Laktose bzw. 100 ml Milch werden 1.000 FCC empfohlen. Aber: Im Reagenzglas spalten 1.000 Laktase-FCC 5 g Laktose.
  • Unter realen Bedingungen ist Laktase zusätzlich Magensäure und Verdauungsenzymen ausgesetzt. Dadurch wird ihre Wirkung deutlich reduziert. Sie benötigen also mehr FCC (etwa die 5-fache Menge), um die gleiche Menge an Laktose spalten zu können.
  • Unser Körper kann Laktase nicht speichern; es bringt also leider nichts, viele Laktoseintoleranz-Tabletten auf Vorrat einzunehmen.
darmDünndarmfehlbesiedlung
  • Bakterien, die sonst nur im Dickdarm vorkommen, breiten sich bei einer Laktoseintoleranz manchmal im Dünndarm aus, wo die Laktose ihre Nahrung ist.
  • Hier helfen Laktase-Mittel zwar insofern trotzdem, indem sie Laktose in Traubenzucker aufspalten, aber bei einer Dünndarmfehlbesiedlung führt sogar Traubenzucker zu Magen-Darm-Beschwerden.
  • Mit einem Atemtest mit Traubenzucker kann ein Arzt herausfinden, ob Ihre Darmbakterien fälschlicherweise im Dünndarm angesiedelt sind.
diagnosefalsche Diagnose
  • Laktase-Mittel helfen nur, wenn Sie unter einer Laktoseintoleranz leiden. Probleme im Magen-Darm-Bereich können auch andere Ursachen haben.
  • Ideal ist eine Diagnose vom Arzt, um auf Nummer sicher zu gehen.
  • Es gibt auch Laktoseintoleranz-Tests, die Sie zuhause durchführen können (zum Beispiel von cerascreen, Medivere oder der Marke MilchCheck).
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LactoJoy Laktase-Tabletten
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