Das Wichtigste in Kürze
  • Der Ginkgo kommt ursprünglich aus China und gehört zu den ältesten Baumarten der Welt. Mittlerweile ist er in der ganzen Welt als Kulturpflanze verbreitet und erfreut das Auge besonders im Herbst durch seine leuchtend gelbe Farbe.
  • Ginkgo Biloba wird in unseren Breitengraden vor allem aufgrund seiner Heilwirkung geschätzt. Die in den Blättern enthaltenden Stoffe gelten als durchblutungs- und konzentrationsfördernd und sollen bei Gedächtnisstörungen helfen.
  • Während bei einer normalen Einnahme von Ginkgo in Form von Tabletten und Kapseln nur sehr selten leichte Nebenwirkungen auftreten können, wird vom Konsum von Ginkgo als Tee abgeraten. Die im Ginkgotee enthaltende Gingkolsäure kann toxisch wirken und heftige Allergien auslösen.

Ginkgo-Tabletten Test
biloba blattMit seiner leuchtend gelben Farbe ist der Ginkgo-Baum nicht nur im Herbst in Parks und Gärten eine wahre Augenweide, sondern obendrein noch ein wahres Heilwunder. Sein Wirkstoff ist in zahlreichen Arzneimitteln und rezeptfreien Präparaten zur Leistungssteigerung und Aufheiterung vertreten. Laut einer Studie der IMS Health war Ginkgo mit 64,4 % im Jahr 2013 der am häufigsten enthaltende Wirkstoff in rezeptfreien Mitteln. Damit lag er weit vor anderen Präparaten wie Koffein, Melisse, Ginseng und Co. Richtig dosiert sollen die Blätter des Wunderbaumes unsere Durchblutung fördern und unser Gehirn fit halten.

Doch was ist wirklich dran am Mythos Ginkgo? Welche Präparate sind geeignet und wann ist mit Nebenwirkungen zu rechnen? In unserem Ginkgo-Tabletten-Vergleich 2020 klären wir diese und weitere Fragen. Wir verraten Ihnen nicht nur, worauf es bei der Auswahl des richtigen Produkts ankommt, sondern auch, was Studien zu der Heilpflanze sagen, was Sie bei der Ginkgo-Anwendung beachten müssen und wie Sie Ihren persönlichen Ginkgo-Tabletten-Testsieger finden.

1. Ist Ginkgo ein ″lebendes Fossil″ aus dem Fernen Osten?

Ginkgo in Kunst und Kultur ginkgoblatt

Nicht nur in der Medizin weiß man die Eigenschaften von Ginkgo Biloba zu schätzen. Auch in vielen Kulturen wird er als Symbol für ein langes Leben, Fruchtbarkeit und Freundschaft verehrt und findet sich z.B. in Japan und China besonders häufig in heiligen Tempelanlagen.

Ein Mythos besagt, dass ein Ginkgo als einziger Baum bereits ein halbes Jahr nach Abwurf der Atomrakete wieder in Hiroshima ausgetrieben hat. Doch auch in unseren Breitengraden ist der Baum sehr bekannt. Johann Wolfgang von Goethe war z.B. so von ihm angetan, dass er ihm mit ″Ginkgo Biloba″ 1815 ein eigenes Gedicht widmete, weswegen der Ginkgo-Baum hierzulande auch den Spitznamen ″Goethebaum″ trägt.

Ginkgo Biloba (häufig auch ″Ginko″ geschrieben) ist der noch einzig verbleibende Vertreter der Ginkgobaumgewächse und existiert bereits seit über 250 Millionen Jahren in seiner noch ursprünglichen Art. Obwohl er heute fast überall auf der Welt anzutreffen ist, stammt der Ginkgo im Ursprung aus China. Er kann bis zu 1.000 Jahre alt werden, besitzt in der Regel eine schlanke Kronenform und kann eine Höhe von 40 Metern erreichen. Das Ginkgoblatt ist aufgrund seiner zweilappigen Form besonders markant, was dem Ginkgo seinen japanischen Namen ″Entenfußbaum″ eingebracht hat. Im Frühling und Sommer sind die Blätter hellgrün und bekommen im Herbst ihre typisch durchdringend gelbe Farbe.

Während in Asien auch die Ginkgo-Samen der Ginkgo-Frucht als Beilage und geröstete Knabberei verzehrt werden, nutzt man vom Ginkgo in der westlichen Welt in erster Linie die Blätter für therapeutische Zwecke. Hierfür werden diese zunächst getrocknet und anschließend die heilbringenden Stoffe von anderen, unerwünschten Substanzen wie die Ginkolsäuren durch einen Extraktionsvorgang getrennt.

Ginkgo findet insbesondere bei folgenden Indikationen medizinische Anwendung:

  • Durchblutungsstörungen
  • Tinnitus
  • Schwindel
  • Kopfschmerzen
  • Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen (insbesondere Demenz)

2. Ginkgo unter der Lupe: Was steckt drin?

ginkgo wirkung

Die positive Wirkung von Ginkgo auf unsere Durchblutung gilt als erwiesen. Somit kann Ginkgo Biloba bei Tinnitus oder bei Kopfschmerzen helfen.

Die Heilkraft des Baumes steckt in den sekundären Pflanzenstoffen der Ginkgoblätter, den sogenannten Flavonoiden, sowie in den Ginkgoiden und den Bilobaliden. Flavonoide sollen in erster Linie die Zellmembranen schützen, während die anderen zur Gruppe der Terpene gehören. Sie regen die Durchblutung an, schützen die Zellen vor dem Zelltod und regen neues Zellwachstum an. Durch die positiven Eigenschaften auf die Durchblutung soll Ginkgo bei Kopfschmerzen, Schwindel und Durchblutungsstörungen z.B. in den Beinen und bei Ohrgeräuschen helfen. Da Ginkgo zusätzlich die Aktivität der Botenstoffe im Hirn positiv beeinflussen soll, ist seine Wirkung darüber hinaus besonders für die Behandlung und Prävention von Alzheimer und Demenzkrankheiten interessant.

Sie sollten jedoch unbedingt zwischen Ginkgo als Arzneimittel und als Nahrungsergänzungsmittel unterscheiden. Zwar sind in beiden Kategorien die wertvollen Ginkgo-Extrakte enthalten, allerdings unterliegen als Arzneimittel deklarierte Produkte strengen Auflagen, Kontrollen und verpflichtenden Inhaltsmengen- und Zusammensetzungen. So müssen in hochwertigen Präparaten

  • 22 – 27 % Flavonglykoside
  • 5 – 7 % Terpenlactone
  • weniger als 5 ppm (″parts per million″) an Ginkolsäuren

enthalten sein. Nahrungsergänzungsmittel müssen diese Voraussetzungen jedoch nicht erfüllen. Daher lässt sich bei Ihnen die ganz genaue Zusammensetzung auch meist nur sehr schwer bis gar nicht nachvollziehen. In Kapitel 4 geben wir Ihnen daher eine ausführliche Kaufberatung für Ginkgo-Biloba-Präparate, damit Sie wissen, worauf Sie bei der Auswahl des besten Ginkgo-Produktes achten sollten.

3. Typen von Ginkgo: Warum sollte auf Tee besser verzichtet werden?

Ginkgo-Präparat Beschreibung
Ginkgo-Tablettenginkgo tabletten Ginkgo-Präparate in Tablettenform gibt es sowohl in der Dose als auch einzeln verpackt in einem Blister. Hier haben Sie die Wahl zwischen reinen Ginkgo-Produkten oder ″Ginkgo Plus″-Präparaten, denen noch weitere Vitamine oder Spurenelemente zugesetzt sind wie etwa Ginkgo-Ginseng, Magnesium oder Vitamin C.

 

Ginkgo-Kapselnginkgo kapseln Kapsel-Präparate unterscheiden sich nicht wesentlich von Tabletten. Der Vorteil gegenüber Ginkgo-Tabletten ist jedoch, dass Sie die Kapseln ggf. öffnen und das Pulver entnehmen können. Dies ist besonders für Menschen hilfreich, die Schwierigkeiten haben, Tabletten zu schlucken. Das Pulver kann hier in Wasser verrührt oder zusammen mit halbfesten Speisen wie z.B. Joghurt eingenommen werden.
Ginkgo-Tinktur/Tropfenginkgo tinktur Auch Ginkgo-Tropfen haben den Vorteil, dass man Sie sie nicht schlucken müssen. Dafür sind sie jedoch nicht geschmacksneutral. Sie werden je nach Einnahme-Heinweis des Herstellers verdünnt oder unverdünnt eingenommen. Tropfen/Tinkturen eignen sich außerdem auch für Wickel und Umschläge zur Durchblutungsanregung.

 

Ginkgo-Teeginkgo tee Auch Ginkgotee wird aus den Blättern des Ginkgo Biloba gewonnen. Allerdings gibt es hier einen entscheidenden Unterschied zu anderen Präparaten. Während bei Tabletten, Kapseln und Tinkturen die schädliche Ginkolsäure mittels Extraktion bis auf ein Minimum reduziert werden muss, ist sie im Tee (meist) noch vollständig enthalten.

In Untersuchungen wurde festgestellt, dass Ginkgotees z.T. das 200 – 900-fache an der gesundheitlich unbedenklichen Dosis an Ginkolsäure beinhalteten.

Achtung: Aufgrund der potenziell gesundheitsschädigenden Wirkung von Ginkgo-Tee raten wir Ihnen vom Konsum ab. Wenn Sie dennoch zum Tee greifen möchten, sollten Sie sich nur auf solche Tees beschränken, die mit weniger als 5 ppm an Ginkolsäure deklariert sind!

4. So erkennen Sie ein gutes Ginkgo-Präparat: Achten Sie auf genaue Angaben

ginkgo biloba wirkung

Ginkgo-Präparate unter der Lupe: Beim Kauf von Ginkgo-Kapseln und Ginkgo-Biloba-Tabletten sollten Sie besonders gut hinschauen.

Unabhängig davon, in welcher Form Sie Ginkgo kaufen möchten, sollten Sie auf die Hochwertigkeit des Produktes achten. Die Qualität eines Ginkgo-Mittels festzustellen, ist jedoch häufig ein Problem – besonders, wenn es sich um ein Nahrungsergänzungsmittel und nicht um ein Arzneiprodukt handelt. Unser Ginkgo-Vergleich hat gezeigt, dass viele Hersteller Angaben verschleiern oder schlichtweg nicht zur Verfügung stellen. Beispielsweise wird auf vielen Produkten mit dem Inhalt der Ginkgo-Blattmenge geworben anstatt mit der Menge des Ginkgo-Trockenextrakts. Durch die Extraktion ist diese um das 50-fache kleiner, sodass die tatsächliche Wirkstoffdosis an Ginkgo-Biloba-Extrakt nur ein Bruchteil der Blattmenge ausmacht.

Die gängigsten Präparate enthalten 120 mg Ginkgo Biloba pro Einheit, d.h. pro Tablette oder Kapsel. Da das Exktraktions-Verhältnis bei 50:1 liegt, beträgt die Blattmenge in dem Fall 6.000 mg. Zwar ist dies grundsätzlich keine falsche Information seitens der Hersteller, jedoch sind solche Angaben gerade für Menschen, die sich nicht mit diesem Wirkstoff und mit seiner Herstellungsweise auskennen, äußerst verwirrend. Noch schlimmer ist dies, wenn noch nicht mal im Kleingedruckten auf die tatsächliche Wirkstoffmenge hingewiesen wird.

So lässt sich bei einer Aufschrift wie ″200 mg Ginkgo Biloba pro Kapsel″ nicht eindeutig ausmachen, ob es sich hier um die Blattmenge oder um die Menge an Trockenextrakt handelt. Dies ist aber sehr entscheidend, denn im ersten Fall würde es sich um eine extrem schwache Ginkgo-Dosierung handeln und im zweiten um eine sehr hochdosierte Konzentration an Ginkgo.

Tipp: Achten Sie beim Kauf von Ginkgo daher auf eine genaue und eindeutige Angabe zur beinhalteten Wirkstoffmenge.ginkgo-kapsel

Medizinprodukte enthalten im Vergleich zu Nahrungsergänzungsmitteln meist noch eine ganze Reihe an weiteren Zusatzstoffen wie beispielsweise Magnesiumstearate. Diese stehen immer wieder im Verruf, gesundheitsschädlich zu sein, obwohl dies aus seriösen Wissenschaftskreisen häufig mehr als Panikmache als begründeter Verdacht bewertet wird. Für Allergiker hingehen ist die Liste der Zusatzstoffe jedoch sehr wichtig. So sollten Sie bedenken, dass auch Ginkgo-Präparate allergieauslösende Stoffe wie Lactose, Maisstärke oder Soja enthalten können. Wenn Sie unter solchen Lebensmittelunverträglichkeiten leiden, sollten Sie hierauf besonders achten und im Zweifelsfall auf pflanzliche Arzneimittel zurückgreifen.

Im Folgenden möchten wir Ihnen noch einmal die Vor- und Nachteile von Arzneimitteln gegenüber Nahrungsergänzungsmitteln mit Ginkgo aufzeigen:

  • oft höher dosiert
  • genaue Angaben zu Inhaltsstoffen
  • unterliegt strengen Auflagen und Kontrollen
  • beinhaltet nicht selten Allergene
  • häufig nicht für Vegetarier geeignet (Gelantine als Kapselhülle)
  • deutlich teurer als Nahrungsergänzungsmittel

5. Ginkgo-Tabletten-Tests: Mehr Schein als Sein?

5.1. So bewerten Studien die Wirkung von Ginkgo Biloba

biloba demenz

Die Bedeutung von Ginkgo sollte nicht überschätzt werden: Eine Heilkraft bei Demenz konnte Ginkgo Biloba bislang noch nicht nachgewiesen werden.

Schaut man auf die zahlreichen Studien, die mittlerweile zur Wirksamkeit von Ginkgo existieren, so stellt man schnell fest: Wie groß der positive Effekt von Ginkgo Biloba auf den menschlichen Körper ist, ist absolut umstritten. Während einige Studien angeblich ein eindeutiges Heilergebnis feststellen können, kommen andere zu dem Schluss, dass es nur sehr wenig Wirkung zeigt.

Besonders die Behauptung, Ginkgo könne das Auftreten oder das Fortschreiten von Demenz aufhalten, muss kritisch eingeordnet werden, denn hierfür fehlen eindeutig die Belege. Denn: Um wirklich gesicherte Ergebnisse zum Einfluss von Ginkgo auf Gedächtniserkrankungen zu erlangen, bedarf es breit angelegter Langzeitstudien von mehr als zehn Jahren.Ginkgo-Tabletten
Eine der bislang umfangreichsten US-Studien zu diesem Thema mit mehr als 3.000 Teilnehmern über einen Zeitraum von sechs Jahren, die 2009 veröffentlicht wurde, kam zu dem ernüchternden Ergebnis, dass sich mit der Einnahme von Ginkgo bei einer Demenzerkrankung kein Unterschied zu Placebos feststellen ließ.

Dennoch: In Bezug auf die Durchblutung soll Ginkgo tatsächlich einen positiven Einfluss haben. So kann Ginkgo Biloba bei Tinnitus oder bei Kopfschmerzen durchaus helfen, da es die Blutgefäße erweitert. Außerdem hat die Einnahme von Ginkgo normalerweise kaum bis gar keine Nebenwirkungen, weshalb zumindest dahingehend nichts gegen die Einnahme spricht.

5.2 Nahrungsergänzungsmittel mit Ginkgo-Tabletten im Test enttäuschen

Die Stiftung Warentest befasste sich mit Ginkgo zuletzt in der Ausgabe 11/2008 im Rahmen von sogenannten ″Altersheilmitteln″. Insgesamt kam sie bei vielen Mitteln wie auch beim Ginkgo zu dem Schluss, dass die Wirkung der meisten Produkte nicht umfassend belegt werden könne. Bei der Einnahme sei aber unbedingt auf mögliche Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten zu achten:

Was zu beachten ist: Die Mittel können die Blutgerinnung beeinflussen (fünf bis acht Tage vor einer Operation absetzen). Ginkgoextrakt kann die Wirkung von gerinnungshemmenden Mitteln wie Phenprocoumon sowie von ASS oder Tiklopidin (bei erhöhter Thrombosegefahr) verstärken, sodass leichte Blutungen auftreten können.″
[clickout url="https://www.test.de/Altersbeschwerden-Welche-Mittel-helfen-1725002-2725002/"] test 08/2011[/clickout]

ginkgo aus der apotheke

Ginkgo aus der Apotheke: Hier finden Sie viele Ginkgo-Biloba-Marken und Ginkgo-Medikamente, die besonders hoch dosiert sind wie etwa ″Ginkgo Forte″-Produkte.

Als Mittel gegen Gedächtnisstörungen gaben Präparate mit Ginkgo im Test auch bei der Ökotest im Jahr 2014 kein gutes Bild ab. Von zehn getesteten Mitteln unterschiedlicher Marken schnitt lediglich eines mit einem ″Gut″ ab, ein weiteres wurde mit ″Befriedigend″ bewertet, vier mit einem ″Ausreichend″ und weitere vier Produkte bekamen ein ″Ungenügend″. Hauptgrund für die schlechten Bewertungen war auch hier die Tatsache, dass viele Hersteller mit Heilversprechen werben, die sich nicht nachweisen lassen – allen voran bei der Verbesserung der Gedächtnisleistung. Ginkgo-Testsieger wurde das Tebonin konzent 240 mg von Dr. Wilmar Schwabe.

5.3. Fazit

Studien und verschiedene Ginkgo-Tests haben gezeigt: Bei einigen Beschwerden wie Durchblutungsstörungen und Co. können Ginkgo-Präparate durchaus positive Effekte erzielen. Eine erkennbare Wirksamkeit bei Gedächtnisstörungen und Krankheiten wie etwa Altersdemenz konnte bislang nicht nachgewiesen werden.

ginkgo blaetter

6. Fragen und Antworten zum Thema Ginkgo

  • Welche Nebenwirkungen kann Ginkgo haben?

    Bei rezeptfreien, pflanzlichen Arzneimitteln und Nahrungsergänzungsmitteln gibt es nur sehr wenige mögliche Nebenwirkungen, die äußerst selten auftreten. Dazu gehören Kopfschmerzen, Schwindel und Unwohlsein sowie Juckreiz und allergische Hautausschläge.
    Auch kann es während der Einnahme von Ginkgo zu einem gesteigerten Blutungsrisiko kommen, insbesondere dann, wenn es zusammen mit Blutverdünnern eingenommen wird.

    Achtung: Vor Operationen sollten Sie aufgrund der erhöhten Blutungsgefahr keine Präparate mit Ginkgo einnehmen.

    Ebenso sollten Frauen während der Schwangerschaft keine Mittel mit Ginkgo einnehmen, da hier die Studienlage zu möglichen Nebenwirkungen und Schädigungen nicht gesichert ist.

  • Wie schnell wirkt Ginkgo?

    Bei der Einnahme brauchen Sie etwas Geduld, denn die Wirkung von Ginkgo Biloba macht sich nicht unmittelbar bemerkbar. Erst nach 2 – 3 Wochen sollte sich eine leichte Verbesserung feststellen lassen.
  • Kann ich einen Ginkgobaum im Garten pflanzen?

    ginkgo biloba bonsai

    Sie möchten einen Ginkgobaum kaufen? Wie wäre es mit einem Ginkgo-Biloba-Bonsai für das eigene Zuhause?

    Nicht nur im Garten lässt sich ein Ginkgobaum pflanzen. Auch für die eigenen vier Wände können Sie einen Ginkgobaum kaufen, dann allerdings ein paar Nummern kleiner, als Bonsai.
    Wenn Sie einen Ginkgo für den Garten anschaffen möchten, sollten Sie im Frühjahr oder im Herbst Ihren Ginkgobaum pflanzen – am besten an einem halbschattigen bis sonnigen Ort.
    Ansonsten ist der Ginkgo ein recht anspruchsloser und pflegeleichter Baum. Er kommt mit fast allen Böden zurecht, kann auch extreme Witterungen gut aushalten und ist unanfällig gegenüber Schädlingen. Allerdings benötigen junge Bäume einen Schutz vor Frost. Hier sollten Sie Schilfmatten oder Reisig verwenden. Zur richtigen Ginkgobaum-Pflege gehört es auch, in seinen jungen Jahren regelmäßig die Triebe des Ginkgobaums zu schneiden, damit er gerade nach oben wachsen kann.

  • Gibt es weitere Produkte mit Ginkgo?

    Ginkgo ist in vielen verschiedenen Arten von Produkten vertreten. So findet er sich beispielsweise in Haarshampoos, Cremes, Salben und in Form von Saft. Hier soll vor allem die durchblutungsfördernde Eigenschaft des Biloba helfen und so z.B. gegen Falten und Hautirritationen wirken.