Monta ist seit dem Jahr 2020 im Redaktionsteam und beschäftigt sich vor allem mit den Themen Kind & Baby und Drogerie. Als freie Texterin ist sie erfahren im Aufbereiten ihrer Erfahrungen in Textform. Sie erstellt als Fachautorin für alle Themen rund um Kind & Baby und Drogerie regelmäßig Produktvergleiche, um Lesern dabei zu helfen, das beste Produkt für ihre Bedürfnisse zu finden – besonders bei diesen wichtigen Themen.
Außerdem schreibt Monta Vergleiche zum Thema Kücheninventar. In ihrer Freizeit ist Monta oft im Kino zu finden und beschäftigt sich mit Kultur und Feminismus.
Wer beim Zubereiten von Fleischspeisen möglichst wenig Verschnitt haben möchte, dem empfehlen diverse Online-Tests Filetiermesser. Damit lassen sich Fisch und Fleisch präzise zurechtschneiden. Entscheidend ist neben gutem Handling auch die Schärfe des Messers. Sie finden Modelle in einer Preisspanne von 20 bis ca. 150 Euro – wobei Messer im Segment von 30 bis 60 Euro bereits gute Ergebnisse liefern.
So wurde getestet
Für unseren Filetiermesser-Test nahmen wir verschiedene Messer genauer unter die Lupe. Wir prüften die Grundschärfe mit einem Papiertest und testeten danach, wie präzise die Klingen durch die glatte, rutschige Oberfläche von Tomaten glitten. Es kamen verschiedene Lebensmittel zum Einsatz – den entscheidenden Praxistest bildete das Filetieren von Fisch.
Testsieger
Shan Zu SZCS-2017-005E
10486 Bewertungen
Das Shan-Zu-Filetiermesser überzeugte uns auf ganzer Linie: Nicht nur kommt es besonders umsichtig und edel verpackt daher, es liegt auch sehr angenehm in der Hand und ist nicht zu schwer. Darüber hinaus stellte es sich in unserem Test als das Filetiermesser mit der größten Schärfe heraus: Sowohl durch Papier als auch durch Fisch glitt es mühelos.
Design-Favorit
Hoshanho Filetiermesser 18cm Küchenmesser
9603 Bewertungen
Das Hoshanho-Filetiermesser zeigte sich im Test als solides und robustes Modell mit sehr guter Schneidleistung und einer langen und harten Klinge. Es ist spürbar schwerer und grifflastiger als andere Messer des Tests. Damit erwies es sich als stabil und gut kontrollierbar bei härteren Aufgaben. Für feine und filigrane Arbeiten ist es weniger ausgelegt.
Profi-Tipp
ZWILLING Filiermesser 1001581
1005 Bewertungen
Das Zwilling-Filiermesser blieb im Test überraschenderweise hinter den Erwartungen zurück. Trotz des renommierten Markennamens zeigte es sich weniger scharf, deutlich flexibler und insgesamt weniger durchsetzungsstark als andere Messer unseres Filetiermesser-Vergleichs. Seine Stärken liegen eher im filigranen Arbeiten und in seinem geringen Gewicht, während es bei härterem Schneidgut und beim Filetieren an seine Grenzen stößt.
Inhaltsverzeichnis
Vergleichstabelle
Testergebnisse
Shan Zu SZCS-2017-005E
Hoshanho Filetiermesser 18cm Küchenmesser
ZWILLING Filiermesser 1001581
Kaufratgeber
Welche Eigenschaften zeichnen Filetiermesser-Klingen aus?
Worauf ist beim Schliff zu achten?
Wie sollte der Griff eines Filetiermessers beschaffen sein?
Weitere Antworten und Fragen von Kunden, die nach Filetiermesser-Tests bzw. -Vergleichen suchen
Kommentare
Vergleichstabelle Filetiermesser
In unserer Tabelle stellen wir gesammelte Informationen zu Produkten gegenüber, die wir aus Bewertungen, Kundenreviews und Analysen der Produktinformationen ziehen. Von diesen Produkten testen wir selbst zudem mindestens drei Artikel, um Ihnen noch fundiertere Informationen liefern zu können. Die Reihenfolge innerhalb der Vergleichstabelle ändert sich dadurch nicht.
Aktualisiert: 18.02.2026
1 - 8 von 14: Beste Filetiermesser im Vergleich
Preis in EUR
Hersteller
Kundenwertung
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Filetiermesser Vergleich
Marttiini Classic Superflex Filetiermesser
Vergleichssieger
Zwilling Professional S 31030-181-0
Victorinox 5.8450.20
Preis-Leistungs-Sieger
Hoshanho Filetiermesser 18cm Küchenmesser
Marttiini 903719
Abbildung*
Highlight
Highlight
Vergleichssieger
Highlight
Preis-Leistungs-Sieger
Modell*
Marttiini Classic Superflex Filetiermesser
Zwilling Professional S 31030-181-0
Victorinox 5.8450.20
Hoshanho Filetiermesser 18cm Küchenmesser
Marttiini 903719
Zum Angebot*
Unser Highlight-Produkt wird ermittelt...
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Vergleichsergebnis*
Informationen zur Produktsortierung und Bewertung
Unsere Bewertung
sehr gut
Marttiini Classic Superflex Filetiermesser
02/2026
Unsere Bewertung
sehr gut
Zwilling Professional S 31030-181-0
02/2026
Unsere Bewertung
sehr gut
Victorinox 5.8450.20
02/2026
Unsere Bewertung
sehr gut
Hoshanho Filetiermesser 18cm Küchenmesser
02/2026
Unsere Bewertung
sehr gut
Marttiini 903719
02/2026
Kundenwertung bei Amazon*
786 Bewertungen
1130 Bewertungen
438 Bewertungen
9603 Bewertungen
120 Bewertungen
Preisvergleich
Preisvergleich
Preisvergleich
Preisvergleich
Preisvergleich
Preisvergleich
Material der Klinge
Cromium-Edelstahl (13%)
Edelstahl rostfrei
Edelstahl rostfrei
Edelstahl rostfrei
Edelstahl rostfrei
Spülmaschinengeeignet
Klinge flexibel | starr
flexibel
flexibel
flexibel
flexibel
flexibel
Länge der Klinge
19 cm
18 cm
20 cm
18 cm
18,7 cm
Griff und Klinge aus einem Stück geschmiedet
fugenloser Übergang zwischen Griff und Klinge überaus stabil & hygienisch
Unser Testsieger: Das Shan-Zu-Filetiermesser ist flexibel, scharf und präzise
Testsieger
Shan Zu SZCS-2017-005E
10486 Bewertungen
Bereits beim Auspacken hinterließ das Shan-Zu-Filetiermesser einen edlen Eindruck: Die Box war zusätzlich in Folie eingeschweißt und damit beim Transport geschützt. Um die Box herum befand sich eine liebevoll gestaltete Banderole mit einem Panda-Motiv, womit es sogleich Sympathiepunkte sammeln konnte.
Darüber hinaus wirkte die Verpackung und auch das Messer selbst wertig. Das Design erwies sich als klassisch geschwungen. Beim Herausnehmen fiel sogleich das ausgewogene Gewicht auf. Es lag gut in der Hand, ohne zu kopflastig oder schwer zu wirken.
Die Klinge zeigte sich deutlich flexibel, jedoch nicht übermäßig weich – was sowohl Stabilität als auch Präzision in der Handhabung versprach.
Das Shan-Zu-Filetiermesser überzeugte im Test mit Schärfe und Handhabung
Gleich zu Beginn unseres Tests konnte das Shan-Zu-Filetiermesser punkten: Die Klinge glitt mühelos durch Papier, ohne zu reißen oder zu haken – ein klares Zeichen für einen sehr feinen und gleichmäßigen Schliff. Auch bei langsamen, kontrollierten Schnitten blieb die Schneide stabil, was auf eine hohe Ausgangsschärfe und saubere Verarbeitung hindeutet.
Anschließend testeten wir das Messer an Tomatenhaut, die als besonders rutschig und anspruchsvoll gilt. Auch hier wurden wir überzeugt: Die Klinge schnitt durch die Haut, ohne dass besonders viel Druck notwendig gewesen wäre. Auch bei grünen Bohnen zeigte sich die nicht zu flexible Klinge als vorteilhaft: Sie ist flexibel genug für feine Arbeiten, aber gleichzeitig ausreichend stabil, um festeres Gemüse kontrolliert schneiden zu können.
Seine eigentliche Stärke spielte das Shan-Zu-Filetiermesser jedoch beim Filetieren von Fisch aus. Lange, gleichmäßige Züge entlang der Mittelgräte ließen sich mühelos durchführen, ohne dass die Klinge unkontrolliert nachgab. Die Flexibilität reichte aus, um dicht an der Gräte entlang zu arbeiten und möglichst wenig Fleisch zu verlieren. Besonders positiv fiel die fein zulaufende Spitze auf, mit der sich Gräten präzise freilegen und entfernen ließen. Auch das Ablösen der Haut gelang sauber und kontrolliert, ohne dass viel Druck nötig war.
Während des gesamten Tests lag das Messer angenehm in der Hand und wirkte dabei weder zu kopflastig, noch zu schwer. Es erlaubte so präzises Arbeiten, ohne dass die Hand ermüdete. Das Zusammenspiel aus Schärfe, Flexibilität und Balance machte das Filetieren effizient und sauber. Trotz feuchter Hände verrutschte das Messer nicht und ließ sich angenehm und kontrolliert führen. Auf dem Schneidebrett „zog“ es nicht seitlich weg, sondern blieb stabil in der Schnittlinie, wodurch ein besonders sauberes und ebenmäßiges Schnittbild hinterlassen wurde.
Auch die Reinigung des Messers erwies sich als unkompliziert – Rückstände von Fleisch oder Fisch ließen sich in unserem Test mit Spülmittel mühelos beseitigen. Die glatte Klingenoberfläche setzte kaum Gerüche an und war nach kurzem Abspülen direkt wieder einsatzbereit.
Das Shan-Zu-Messer ist eine gute Wahl für den regelmäßigen Einsatz
Im Test überzeugte das Shan-Zu-Messer mit einer guten Grundschärfe, die es schon beim Papiertest bewies. Ein ausgewogenes Handling und eine kontrollierte Flexibilität der Klinge erlaubten ein besonders präzises Filetieren von Fisch – wobei auch Gemüsesorten sich gut bearbeiten ließen.
Die Kombination aus Stabilität und Beweglichkeit des Shan-Zu-Messers ermöglicht sowohl Einsteigern als auch erfahrenen Nutzern ein sicheres Arbeiten. Auch Verarbeitung und Pflegeeigenschaften hinterließen einen hochwertigen Eindruck.
Insgesamt bietet das Shan-Zu-Filetiermesser ein stimmiges Gesamtpaket und ist eine sehr gute Wahl für alle, die ein zuverlässiges, leistungsstarkes Filetiermesser für den regelmäßigen Einsatz suchen.
Testsieger
Shan Zu SZCS-2017-005E
10486 Bewertungen
ab 23,00 €
Sofort lieferbarPreisvergleich und weitere Angebote
Das Hoshanho-Filetiermesser im Test: Solide, aber grifflastig
Design-Favorit
Hoshanho Filetiermesser 18cm Küchenmesser
9603 Bewertungen
Das Hoshanho-Messer wurde in einer ansprechenden blau-schwarzen Box geliefert und erweckte bereits beim Auspacken einen hochwertigen Eindruck. Die Spitze des Messers war mit einer Schutzkappe versehen, was das Verletzungsrisiko beim Herausnehmen minimiert und auch die Spitze selbst schützt.
Das Messer wird in einer edlen blauen Box geliefert.
Besonders ins Auge fiel der gebogene Griff aus gemasertem Holz, der sehr edel wirkte und sich von anderen Messern des Vergleichs bzw. von Kunststoff-Griffen abhob. Beim Herausnehmen zeigte sich sofort, dass das Messer schwerer ist als andere Modelle. Gerade durch den edlen Griff wird es grifflastig und liegt deutlich massiver in der Hand.
Das Hoshanho-Filetiermesser schafft auch festeres Schneidegut
Im Schärfe- und Schneidetest, zunächst an Papier und Tomaten, zeigte das Hoshanho-Messer sich überzeugend: Das Papier wurde sauber und in einem Schnitt durchtrennt, ohne hängen zu bleiben oder zu reißen. Auch durch die Tomatenhaut glitt es ohne Weiteres. Es war kein zusätzlicher Druck notwendig und das Schnittbild blieb gleichmäßig und sauber.
Das höhere Gewicht des Messers machte sich im weiteren Praxistest deutlich bemerkbar, erwies sich aber auch als vorteilhaft. Die robuste und 18 cm lange Klinge ließ sich kontrolliert führen und bot genug Stabilität, um z. B. auch Rückengräten oder kleinere Knochen sauber zu durchtrennen. Damit hob es sich klar von kleineren, flexibleren Messern ab, die an dieser Stelle an ihre Grenzen kommen.
Auch beim Filetieren von Fisch leistete das Hoshanho-Messer eine sehr zufriedenstellende Arbeit: Lange Züge durch den Fisch ließen sich flüssig durchführen, auch das Ablösen von Haut funktionierte einwandfrei. Die Klinge glitt regelrecht durch das Fischfleisch, ohne zu stocken. Durch die Länge der Klinge konnten größere Filets effizient bearbeitet werden, ohne erneut ansetzen zu müssen.
Gleichzeitig zeigte sich auch die Kehrseite des höheren Gewichts: Bei längeren Arbeiten und feinen Korrekturen machte es sich bemerkbar, das Messer lag deutlich unangenehmer in der Hand als andere Modelle. Besonders Anwender mit kleineren Händen könnten das Messer vor allem bei länger andauernden Arbeiten als unhandlich empfinden, da der grifflastige Schwerpunkt mehr Kraftaufwand und Kontrolle erfordert.
Insgesamt vermittelte das Messer dennoch ein sehr angenehmes Arbeitsgefühl während des Tests. Durch das höhere Eigengewicht ließ es sich ruhig führen ohne zu flattern, auszureißen oder unkontrolliert nachzugeben, wie es bei flexibleren Klingen passieren kann. Gerade bei kraftvollen Schnitten durch festeres Fleisch ist dies ein Vorteil und reduziert das Risiko, abzurutschen oder neu ansetzen zu müssen.
Auch hier erwies sich die Reinigung im Anschluss als problemlos – die Edelstahl-Klinge konnte einfach unter fließendem Wasser abgewaschen werden und zeigte keinerlei Rückstände, weder optisch noch im Geruch.
Das Test-Ergebnis: Das Hoshanho-Filetiermesser empfiehlt sich für Profis
Das Filetiermesser von Hoshanho überzeugte im Test als robustes, kraftvolles Werkzeug in edlem Design und hochwertiger Verarbeitung. Sein hohes Gewicht erwies sich dabei als Vor- und Nachteil zugleich: Schwere und Stabilität erlauben auch Arbeiten, bei denen härtere Strukturen durchtrennt werden müssen, jedoch bringt diese Bauweise Herausforderungen bei feinen oder auch längeren Arbeiten mit sich. Gerade Personen mit kleineren Händen dürften hier Einschränkungen oder auch Ermüdung empfinden.
Insgesamt ist das Hoshanho-Messer ein starker Allrounder, der sich vor allem an erfahrene Anwender richtet, da das höhere Gewicht eine gewisse Übung erfordert. Neben der hohen Stabilität überzeugte insbesondere der aufwendig gearbeitete Holzgriff, der das Messer klar als Design-Favoriten des Tests positioniert.
Design-Favorit
Hoshanho Filetiermesser 18cm Küchenmesser
9603 Bewertungen
ab 30,00 €
Sofort lieferbarPreisvergleich und weitere Angebote
Zwilling-Filiermesser im Test: Leider weniger überzeugend als erwartet
Profi-Tipp
ZWILLING Filiermesser 1001581
1005 Bewertungen
Das Zwilling-Filiermesser wurde ebenfalls in einer Box geliefert, die zwar ihren Zweck erfüllt, jedoch weniger edel ausfiel als die anderer Modelle, da auf ihr das Messer und Schnittgut abgebildet sind.
Beim Herausnehmen wurde sofort deutlich, dass es sich um ein kleineres, leichteres Modell handelt. Es lag gut in der Hand und machte zunächst einen gut kontrollierbaren Eindruck. Die Klinge wirkte schmaler und flexibler als die anderer Messer, dafür versprach das geringe Gewicht ein angenehmes Handling.
Im Test blieb das Zwilling-Filiermesser hinter anderen Modellen zurück
Schon beim ersten Schärfetest zeigte das Messer von Zwilling Schwächen. Den Papiertest bestand es nur mit Ach und Krach: Die Klinge hakte sichtbar, das Papier riss ein und ließ sich nicht in einem gleichmäßigen Zug durchschneiden. Dies ließ auf eine geringere Ausgangsschärfe schließen als bei anderen Modellen, bei denen das Schneiden durch Papier ohne Weiteres gelang.
Beim Schneiden der Tomate zeigte sich das Messer etwas besser. Zwar wurde geringfügig mehr Druck benötigt als bei anderen Modellen, die Klinge griff aber grundsätzlich. Ergänzend griffen wir das Bild der Verpackung auf und probierten es mit einer Avocado. Hier machte sich die hohe Flexibilität der Klinge bemerkbar: Die Klinge bog sich leicht, was präzise Schnitte durch die Schale erschwerte und sehr kontrolliertes Arbeiten verlangte.
Wie man hier erkennen kann, lieferte das Messer bei einer Avocado kein sauberes Schnittbild.
Auch bei grünen Bohnen konnten wir dies erneut beobachten: Zwar ließen sich die Bohnen schneiden, doch die Klinge zog dabei leicht nach und blieb nicht immer stabil in der Schnittlinie. Für härteres und festeres Gemüse ist dieses Messer daher nur bedingt zu empfehlen.
Auch beim Fisch zeigte das Zwilling-Filetiermesser Schwächen: Die Klinge glitt nicht mühelos durch das Fleisch, sondern erforderte spürbaren Druck, um saubere Schnitte zu setzen. Lange, gleichmäßige Züge ließen sich nur mit zusätzlichem Kraftaufwand durchführen. Positiv hervorzuheben ist dabei die fein zulaufende Spitze, die sich gut für das Freilegen und Entfernen einzelner Gräten eignet. Hier ließ sich präzise arbeiten, ohne viel Material zu verlieren.
Beim Fisch hakte das Zwilling-Filetiermesser deutlich und benötigte erhöhten Kraftaufwand, um hindurchzugleiten.
Der recht schmale Griff erwies sich indes als äußerst handlich. Auch längere Arbeiten dürften mit diesem Messer keine Probleme bereiten. Die Reinigung stellte, wie auch bei anderen Modellen, kein Problem dar.
Insgesamt zeigte sich das Messer damit als stark auf filigrane Arbeiten beschränktes Modell. Die hohe Flexibilität erfordert Erfahrung im Umgang mit solchen Klingen und verzeiht weniger Fehler als stabilere Modelle.
Das Zwilling-Filetiermesser benötigt eine erfahrene Hand
Im Test konnte das Zwilling-Filetiermesser am Ende trotz des bekannten Markennamens nicht völlig überzeugen. Es ist zwar leicht, handlich und für feine Grätenarbeiten durchaus geeignet, zeigte jedoch deutliche Schwächen in puncto Schärfe, Stabilität und Durchsetzungsfähigkeit.
Die hohe Flexibilität ist für geübte Profis und lange Schnitte entlang Sehnen oder Haut sicherlich ideal – jedoch ließ das Messer an Schärfe zu wünschen übrig. Gerade für härteres Schneidgut erwies es sich als ungeeignet. Insgesamt hinterlässt es einen gemischten Eindruck. Als Profi-Tipp richtet sich das Zwilling-Filiermesser an Anwender, die gezielt ein sehr leichtes, flexibles Messer für feine Gräten- und Hautarbeiten suchen und bereit sind, bei Schärfe und Stabilität Kompromisse einzugehen.
Profi-Tipp
ZWILLING Filiermesser 1001581
1005 Bewertungen
ab 57,00 €
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Filetiermesser-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt aus dem obigen Filetiermesser Test oder Vergleich
Das Wichtigste in Kürze
Filetiermesser sind Küchenmesser mit einer sehr langen, flexiblen und scharfen Klinge.
Sie sind optimal, um Fleisch oder Fisch sauber zu bearbeiten und Filets herauszulösen.
Achten Sie auf Klingenlänge, Flexibilität und Schärfe – zudem sollte der Griff ergonomisch und rutschfest sein.
Messer gehören zu den wichtigsten Werkzeugen in der Küche. Unter der Vielzahl von verschiedenen Kochmessern verbergen sich wahre Spezialisten. Ein solcher Spezialist ist das Filetiermesser, auch Filiermesser genannt. Mit einem solchen Messer zum Filetieren lässt sich dank der scharfen und langen Klinge Fisch, aber auch Fleisch hervorragend bearbeiten. Die besondere Klingenform hilft dabei, präzise Filets herauszulösen und entlang der Gräten oder Knochen zu schneiden.
In unserem Filetiermesser-Vergleich 2025 / 2026 geben wir Ihnen nicht nur Antwort auf die Frage: „Für was sind Filetiermesser geeignet?“ Wir erklären Ihnen vor allem, worauf Sie beim Blick auf Klinge und Griff achten sollten, wenn Sie ein Filetiermesser kaufen möchten.
1. Welche Eigenschaften zeichnen Filetiermesser-Klingen aus?
Die Klinge ist das Herzstück des Filetiermessers und entscheidet darüber, wie flexibel Sie entlang der Gräten oder Knochen schneiden können. In diesem Kapitel gehen wir daher darauf ein, wie die Klinge beschaffen sein sollte.
1.1. Lange und flexible Klingen sind Trumpf
Sind Filetiermesser nur für Fisch geeignet?
Aufgrund ihrer flexiblen Klinge sind Filetiermesser zwar die ideale Lösung für Fisch, eignen sich jedoch auch für andere feine Küchenarbeiten. Sie können damit Sehnen, Fett oder Silberhaut von Fleisch lösen oder zartes Fleisch mit dem Filetiermesser zuschneiden. Auch weiche Obst- oder Gemüsesorten wie Mango oder Tomaten lassen sich damit bearbeiten.
Die Klinge eines Filetiermessers ist deutlich länger und flexibler als die eines gewöhnlichen Küchenmessers. Somit können Sie damit längere Schnitte machen und besser entlang Gräten oder Knochen fahren oder auch die Haut abziehen. Die meisten Messer weisen eine Klingenlänge von etwa 15 bis 22 cm auf.
Auch ihre Flexibilität hebt sie deutlich von anderen Messern ab: Ein gutes Filetiermesser lässt sich beim Druck auf die Spitze deutlich biegen, springt aber sofort in seine ursprüngliche Form zurück. Je flexibler die Klinge, desto dichter können Sie an Gräten oder Unebenheiten entlang fahren. Weniger flexible Messer empfehlen sich zum Parieren von Fleisch oder wenn Sie dazu neigen, viel Kraft aufzuwenden.
Filetiermesser für Fisch und Fleisch bleiben in der Regel lange scharf.
1.2. Das richtige Material für die Klinge: rostfreier Edelstahl genügt auch Profis
Die meisten Filetiermesser sind aus Edelstahl gefertigt. Dieser ist rostfrei und zudem robust und pflegeleicht – ideal also für den Einsatz in der Küche. Anspruchsvollere Nutzer greifen gelegentlich zu Messern aus Kohlenstoffstahl, der extrem scharf geschliffen werden kann und die Schärfe auch lange hält. Dieses Material ist allerdings pflegeintensiver und kann rosten, wenn es nicht gründlich getrocknet wird.
Eher seltener finden Sie Filetiermesser aus Damast. Bei deren Herstellung werden mehrere hundert Lagen Stahl übereinander geschmiedet, wodurch Klingen mit einem überaus dekorativen Muster entstehen. Die Klinge dieser Filetiermesser aus Damaststahl erweist sich zwar als überaus robust und vor allem optisch ansehnlich, ist jedoch weniger flexibel. Daher empfehlen sich diese Filetiermesser eher für Fleisch.
Damast-Filetiermesser zeichnen sich durch ihre edle Maserung aus.
2. Worauf ist beim Schliff zu achten?
Das folgende Kapitel befasst sich mit dem Thema Schliff und erläutert, wie Sie das Filetiermesser schärfen können.
2.1. Messerscharf ist bei Filiermessern Programm
So selbstverständlich es wirkt – achten Sie darauf, dass Ihr Messer mit der Bezeichnung „messerscharf ausgeliefert“ versehen ist. Diese wird von Herstellern oder Händlern verwendet, um zu signalisieren, dass ein Messer ab Werk einen feinen Grundschliff hat und sofort einsatzbereit ist. Ein gutes Filetiermesser sollte also direkt nach dem Auspacken problemlos durch Tomaten- oder Fischhaut gleiten können.
Tipp: Ob ein Messer gut geschliffen ist, erkennen Sie daran, dass die Klinge gleichmäßig und frei von Unebenheiten wirkt. Sie können auch den Papiertest machen – eine scharfe Klinge sollte ohne Anstrengung Papier zerschneiden können.
2.2. Wie kann man sein Filetiermesser schärfen?
Die besten Filetiermesser sind nicht nur scharf, sondern lassen sich auch einfach nachschärfen. Mittelharte, rostfreie Edelstähle gelten als besonders einsteigerfreundlich, da sie sich ohne großen Aufwand mit einem Wetzstein oder Wasserstein nachschärfen lassen. Bei hartem Stahl, wie z. B. bei Filetiermessern aus Damaststahl, hält die Schärfe zwar länger, benötigt aber auch mehr Erfahrung beim Filetiermesser-Schleifen. Für den Alltag ist ein Stahl zwischen 54 und 58 HRC ideal.
Zum Schärfen können Sie einen feinen Wasserstein oder Wetzstahl verwenden. Ziehen Sie die Klinge in einem Winkel von etwa 15 oder 20 Grad über den Stein und bearbeiten Sie beide Klingenseiten gleichmäßig. In der Regel genügt es, das Messer alle paar Wochen nachzuziehen. Nach ein paar Monaten können Sie das Filetiermesser schleifen – dazu benötigen Sie einen Schleifstein. Gelegentlich finden Sie Wetzsteine oder auch Schleifsteine mit Filetiermessern im Set.
Ganz egal, wie scharf Filetiermesser direkt beim Kauf sind: mit der Zeit müssen sie nachgeschärft werden.
3. Wie sollte der Griff eines Filetiermessers beschaffen sein?
Wenn Sie mit Messern arbeiten, hat Sicherheit immer oberste Priorität. Auch mit nassen Händen muss das Filetiermesser gut haften. Als ambitionierter Hobbykoch sollten Sie beim Griff auch auf die Balance achten. Diese wird bestimmt vom Gewichtsverhältnis zwischen Griff und Klinge. Ein gutes Filetiermesser kippt nicht, wenn Sie es auf dem Punkt balancieren, an dem Griff und Klinge aufeinandertreffen.
3.1. Arten von Griffen
Die häufigsten Griff-Typen und Materialien stellen wir Ihnen in der folgenden Tabelle vor.
Griff-Typ
Merkmale
Edelstahl-Griff
sehr stabil sehr hygienisch, da kein Spalt zwischen Griff und Klinge besteht etwas weniger rutschsicher als Kunststoffgriffe
Holzgriff
edle Optik Holz greift sich angenehm nicht feuchtigkeitsresistent
Vernieteter Kunststoffgriff
Klinge und Griff sind robust verbunden einfach zu reinigen: sehr hygienisch ausgeprägter Schutz für Finger Merkmal vieler Profi-Filetiermesser nicht ganz so rutschsicher wie gummierte Griffe aus Kunststoff Nieten können sich mit der Zeit lockern (kommt bei Profi-Filetiermessern nicht vor)
Ergonomischer Kunststoffgriff
sehr hohe Rutschsicherheit günstiger Preis Klinge kann sich lockern
Tipp: Wer als Angler ein Modell direkt vor Ort braucht oder seinen Fisch gerne beim Campen filetieren möchte, dem empfehlen wir ein klappbares Filetiermesser.
3.2. Ergonomie
Die Ergonomie des Griffs spielt eine zentrale Rolle, damit Sie das Messer gut und sicher halten, aber auch präzise führen können. Abgerundete Kanten, eine leichte Einwölbung für die Finger oder strukturierte Oberflächen sorgen dafür, dass das Messer auch bei nassen Händen nicht wegrutscht. Ergonomische Griffe aus Kunststoff oder Gummi bieten hier besonders guten Halt, während Holzgriffe ein wärmeres, traditionelleres Gefühl vermitteln, aber etwas pflegeintensiver sind.
Ein ergonomischer Griff sollte außerdem gut ausbalanciert sein – das bedeutet, dass Gewicht von Griff und Klinge in einem harmonischen Verhältnis stehen. Ist ein Messer zu kopflastig, wirkt es schwerfällig, ist der Griff zu leicht, fehlt Stabilität beim Ansetzen. Ein ausgewogenes Messer erleichtert fließende Bewegungen entlang der Gräten und sorgt für ein sicheres, entspanntes Arbeiten.
Das Zwilling Professional ist mit seiner rostfreien Edelstahlklinge besonders gut zum Filetieren von Fisch geeignet.
4. Weitere Antworten und Fragen von Kunden, die nach Filetiermesser-Tests bzw. -Vergleichen suchen
In unserem FAQ-Kapitel beantworten wir die häufigsten Fragen und Antworten aus Filetiermesser-Tests im Internet.
4.1. Wie filetiert man einen Fisch mit einem Filetiermesser?
Bei kleinen Fischen schneiden Sie zunächst hinter den Kiemen in Richtung des Kopfes. Anschließend schneiden Sie das Filet in Richtung der Schwanzflosse ab. Bei größeren Fischen schneiden Sie zunächst entlang des Rückens in Richtung Bauch. Erst danach setzen Sie den Schnitt hinter den Kiemen und schneiden dann in Richtung der Schwanzflosse.
In diesem Video sehen Sie das Filetieren eines großen Zanders Schritt für Schritt:
Hinweis: Um Verletzungen zu vermeiden, empfehlen wir Ihnen, beim Filetieren einen Filetierhandschuh zu tragen. Diese Handschuhe aus kunststoffbeschichtetem Stahlgewebe bieten Schutz vor Schnittverletzungen.
Ein universelles „bestes“ Filetiermesser gibt es nicht – und auch die Stiftung Warentest hat keinen Filetiermesser-Test veröffentlicht. Die Wahl hängt von Ihrem Einsatzzweck ab – allerdings ist ein Filetiermesser mit einer Edelstahl-Klinge von 16 bis 20 cm grundsätzlich eine gute Wahl. Hochwertige Filetiermesser aus Solingen oder skandinavische Filetiermesser bieten ein gutes Preis-Leistungsverhältnis.
Hygiene ist im Umgang mit Lebensmitteln ein besonders wichtiger Aspekt. Waschen Sie Ihr Messer zum Filetieren unmittelbar nach dem Gebrauch unter fließendem Wasser ab. Anschließend empfiehlt sich die Reinigung mit einem milden Spülmittel und einem weichen Tuch.
Achten Sie bei Filetiermessern mit Holzgriff darauf, dass dieser nicht zu lange mit Wasser in Kontakt kommt, da das Holz sonst aufquellen kann. Reinigen Sie auch spülmaschinengeeignete Filetiermesser lieber von Hand, damit die feine Schneide des Messers nicht durch hohe Temperaturen oder Kontakt zu anderen Gegenständen beschädigt wird.
Günstige Modelle finden Sie bereits ab 10 bis 20 Euro. Die meisten Anwender fahren mit Mittelklasse-Modellen gut, die bei 30 bis 60 Euro liegen. Für besonders präzise Ergebnisse und häufige Verwendung empfehlen sich Profi-Filetiermesser, die zwischen 80 und 150 Euro kosten können.
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Zusammenfassung: Die besten Filetiermesser in aller Kürze.
Position
Modell
Preis
Klinge flexibel | starr
Länge der Klinge
Lieferzeit
Angebote
Platz 1
Marttiini Classic Superflex Filetiermesser
ca. 54 €
flexibel
19 cm
Sofort lieferbar
Platz 2
Zwilling Professional S 31030-181-0
ca. 57 €
flexibel
18 cm
Sofort lieferbar
Platz 3
Victorinox 5.8450.20
ca. 29 €
flexibel
20 cm
Sofort lieferbar
Platz 4
Hoshanho Filetiermesser 18cm Küchenmesser
ca. 30 €
flexibel
18 cm
Sofort lieferbar
Platz 5
Marttiini 903719
ca. 48 €
flexibel
18,7 cm
Sofort lieferbar
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Immer aktuell:
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Anspruchsvoll:
In unseren Tests & Vergleichstabellen nehmen wir nur Produkte auf, die unsere Mindeststandards erfüllen können. So stellen wir sicher, dass Sie aus einer großen Auswahl genau das richtige Produkt für Ihre Anforderungen finden.
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