Feederrute Vergleich 2018

Die 9 besten Feederangeln im Überblick.

Egal ob Neueinsteiger, der ins Anglergeschäft hineinschnuppern möchte, oder erfahrener Angler, der eine neue Angel einem Test unterziehen möchte: Der Kauf einer Feederrute ist für Sie in jedem Fall lohnenswert.

Doch vor dem Kauf sollten Sie sich über einige Aspekte informieren. Wussten Sie zum Beispiel, dass fürs Feederfischen unterschiedlich empfindliche Spitzen benötigt werden, um auf Wetterveränderungen reagieren zu können? In unserem Ratgeber beantworten wir Ihre Fragen zum Feederfischen und helfen Ihnen, jetzt Ihre ideale Feederrute für den nächsten Angelausflug zu finden.
Aktualisiert: 14.12.2018
17 von 9 der besten Feederruten im Vergleich

Bewerten

4,7/5 aus 14 Bewertungen
Feederrute Vergleich
Black Cat Bait Maker FeederBlack Cat Bait Maker Feeder
Cormoran Bull Fighter FeederCormoran Bull Fighter Feeder
Balzer Modul Rosso FeederruteBalzer Modul Rosso Feederrute
Stollenwerk Feeder Angelset ComboStollenwerk Feeder Angelset Combo
Cormoran Feeder 180Cormoran Feeder 180
DAM Camaro FeederDAM Camaro Feeder
Shimano Alivio CX FeederShimano Alivio CX Feeder
Cormoran SportlineCormoran Sportline
Daiwa Black Widow FeederDaiwa Black Widow Feeder
Abbildung Vergleichssieger Black Cat Bait Maker Feeder Preis-Leistungs-Sieger Cormoran Bull Fighter FeederBalzer Modul Rosso FeederruteStollenwerk Feeder Angelset ComboCormoran Feeder 180DAM Camaro FeederShimano Alivio CX FeederCormoran SportlineDaiwa Black Widow Feeder
Modell Black Cat Bait Maker Feeder Cormoran Bull Fighter Feeder Balzer Modul Rosso Feederrute Stollenwerk Feeder Angelset Combo Cormoran Feeder 180 DAM Camaro Feeder Shimano Alivio CX Feeder Cormoran Sportline Daiwa Black Widow Feeder
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Vergleichsergebnis

Das Qualitätsmanagement für unser Test- und Vergleichsverfahren ist nach ISO 9001 TÜV-geprüft

Vergleich.org
Bewertung 1,1 sehr gut
07/2018
Vergleich.org
Bewertung 1,2 sehr gut
07/2018
Vergleich.org
Bewertung 1,4 sehr gut
07/2018
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Bewertung 1,5 gut
07/2018
Vergleich.org
Bewertung 1,6 gut
07/2018
Vergleich.org
Bewertung 1,7 gut
07/2018
Vergleich.org
Bewertung 1,8 gut
07/2018
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Bewertung 2,0 gut
07/2018
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Bewertung 2,0 gut
07/2018
Kundenwertung
bei Amazon
noch keine
15 Bewertungen
10 Bewertungen
1 Bewertungen
noch keine
1 Bewertungen
noch keine noch keine
2 Bewertungen
Länge der Rute 360 cm
geeignet fürs Angeln auf kurze und mitt­lere Dis­tanzen
360 cm
geeignet fürs Angeln auf kurze und mitt­lere Dis­tanzen
360 cm
geeignet fürs Angeln auf kurze und mitt­lere Dis­tanzen
360 cm
geeignet fürs Angeln auf kurze und mitt­lere Dis­tanzen
420 cm
geeignet fürs Angeln auf lange Dis­tanzen
390 cm
geeignet fürs Angeln auf kurze und mitt­lere Dis­tanzen
420 cm
geeignet fürs Angeln auf lange Dis­tanzen
330 cm
geeignet fürs Angeln auf kurze und mitt­lere Dis­tanzen
300 cm
geeignet fürs Angeln auf kurze und mitt­lere Dis­tanzen
Teilung
3-tei­liges Blank
sch­nelle Mon­tage

3-tei­liges Blank
sch­nelle Mon­tage

3-tei­liges Blank
sch­nelle Mon­tage

3-tei­liges Blank
sch­nelle Mon­tage

3-tei­liges Blank
sch­nelle Mon­tage

3-tei­liges Blank
sch­nelle Mon­tage

4-tei­liges Blank
lang­same Mon­tage

3-tei­liges Blank
sch­nelle Mon­tage

3-tei­liges Blank
sch­nelle Mon­tage
Anzahl der Feederspitzen
4

3

3

3

3

2

2

2

2
Max. Wurfgewicht
bis 120 g

bis 230 g

bis 150 g

bis 120 g

bis 160 g

bis 120 g

bis 150 g

bis 90 g

bis 80 g
Beringung Dop­pel­s­teg­ringe
robust
Tita­nium-Oxid
beson­ders leicht und stabil
SIC-Berin­gung
schnur­scho­nend
SIC-Berin­gung
schnur­scho­nend
SIC-Berin­gung
schnur­scho­nend
SIC-Berin­gung
schnur­scho­nend
rost­f­reier Stahl Tita­nium-Oxid
beson­ders leicht und stabil
SIC-Berin­gung
schnur­scho­nend
Transportlänge
unter 130 cm

unter 130 cm

unter 130 cm

unter 130 cm

über 140 cm

130-140 cm

130-140 cm

unter 130 cm

unter 130 cm
Rutschfester Griff
Gum­mi­griffe

Kork­be­schich­tung

EVA-Griff

Kork­be­schich­tung

Kork­be­schich­tung

EVA-Griff

EVA- und Kork­griff

EVA-Griff

Kork­be­schich­tung
Material Koh­le­faser
beson­ders leicht
Koh­le­faser
beson­ders leicht
hoch­ver­dich­tete Glas­faser
beson­ders stabil
Koh­le­faser
beson­ders leicht
Koh­le­faser
beson­ders leicht
Koh­le­faser
beson­ders leicht
Koh­le­faser
beson­ders leicht
hoch­ver­dich­tete Glas­faser
beson­ders stabil
Koh­le­faser
beson­ders leicht
Vorteile
  • sehr leicht
  • viele ver­schie­dene Modelle für unter­schied­liche Wurf­ge­wichte erhält­lich
  • SIC-Berin­gung sorgt für maxi­male Schnur­scho­nung
  • SIC-Berin­gung sorgt für maxi­male Schnur­scho­nung
  • ink­lu­sive Shi­mano-Angel­rolle
  • SIC-Berin­gung sorgt für maxi­male Schnur­scho­nung
  • gut für Ein­s­teiger geeignet
  • SIC-Berin­­­gung sorgt für maxi­­­male Schnur­­­scho­­­nung
  • sehr leichte Hand­ha­bung dank EVA- und Kork­griff
  • kräf­tiges Rück­grat ver­leiht der Rute zusätz­liche Sta­bi­lität
  • kräf­tiges Rück­grat ver­leiht der Rute zusätz­liche Sta­bi­lität
  • SIC-Berin­­gung sorgt für maxi­­male Schnur­­scho­­nung
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Vergleichssieger
Black Cat Bait Maker Feeder
1,1 (sehr gut) Black Cat Bait Maker Feeder 0 Bewertungen Zum Angebot »
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  • Überprüfte Produkte
    9
  • Investierte Stunden
    70
  • Überzeugte Leser
    479
Vergleich.org Statistiken

Feederruten-Kaufberatung:
So wählen Sie das richtige Produkt aus dem obigen Feederrute Test oder Vergleich

Das Wichtigste in Kürze
  • Beim Feederfischen ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass ein Fisch anbeißt. Allerdings benötigen Sie dazu auch deutlich mehr Futter.
  • Da beim Feederfischen kein Schwimmer verwendet wird, benötigen Sie Spitzen mit unterschiedlichen Stärken, um beispielsweise auf veränderte Strömungsverhältnisse reagieren zu können.
  • Während Light-Feederruten für das Angeln auf kurze Distanzen von unter 30 Metern ausgelegt sind, können Sie mit einer Heavy-Feederrute problemlos auch über Distanzen von bis zu 100 Metern angeln

Feederrute Test

Auch wenn der Angelsport als solcher in Deutschland doch eher als Nischensport bezeichnet werden kann, so gaben laut einer Statista-Umfrage im Jahr 2017 jedoch über 6 Millionen Menschen an, regelmäßig oder zumindest ab und zu Angeln zu gehen. Das Angelgeschäft ist ein Spiel mit Geduld und Erfahrung, weswegen es ganz besonders für Neueinsteiger von Zeit zu Zeit schwierig ist, den richtigen Einstieg zu finden.

Das Feederangelnist eine sehr anfängerfreundliche Methode, bei der die Grundlagen des Angelns gut erlernt werden können. Doch selbst bei den einsteigerfreundlichen Feederruten gibt es eine ganze Menge zu beachten. So sollten Sie beispielsweise wissen, welche Schnurstärken sich für welche Angel besonders gut eignen. Wir stehen Ihnen mit unserem Ratgeber zum Feederruten-Vergleich 2018 zur Seite und beantworten Ihre Fragen.

1. Was zeichnet eine Feederrute aus?

Feederute auswerfen Sonnenuntergang

Eine Feederrute ist durch den Futterkäfig einer viel höheren Belastung ausgesetzt als eine normale Angelrute.

Feederruten sind bei Anglern sehr beliebt, weil die Methode sehr einsteigerfreundlich ist, aber auch erfahrenen Anglern noch Spaß und Abwechslung bietet. Der Name der Rute leitet sich vom englischen Begriff „feed“ (auf Deutsch „füttern“) ab und beschreibt die Funktionsweise der Angelrute.

Beim Angeln mit einer Feederrute locken Sie die Fische nämlich mit einem Futterkorb an, in dem sich das Futter als Köder und der Haken befinden. Im Gegensatz zum Angeln mit einer herkömmlichen Posenangel wird der Köder nicht durch das erhöhte Gewicht des Futterkorbes von der Strömung abgetrieben, was die Fische dazu verleitet, die Beute argloser aufzunehmen.

Um das hohe Gewicht des Futterkorbes tragen zu können, sind Feederruten sehr robust gebaut und verfügen über ein sehr stabiles Rutenblank (oft auch als Rutenrohling bezeichnet). Die Spitze der Angel ist jedoch meist sehr dünn.

Das liegt daran, dass beim Feederangeln für gewöhnlich keine Pose (auch Schwimmer genannt) verwendet wird. Während der Schwimmer bei einer gewöhnlichen Angel als Bissanzeige fungiert, übernimmt bei einer Feederrute die Spitze der Angel diese Funktion.

Sobald ein Fisch am Korb knabbert, wird dies durch ein Zittern der Spitze ersichtlich. Aus diesem Grund muss die Spitze auch sehr leicht sein, um selbst leichte und kleine Bisse verlässlich anzeigen zu können. Dabei gibt es eine Vielzahl verschiedener Spitzen, die sich für unterschiedliche Gewässerarten besonders gut eignen. Die unterschiedlichen Spitzen werden zu einem späteren Zeitpunkt noch genauer erklärt.

2. Welche Arten von Feederruten gibt es?

feederrute rutenständer

Nun, da Sie wissen, was eine Feederrute ist, ist es an der Zeit, Ihnen die verschiedenen Feederruten-Arten und Ihren Verwendungszweck vorzustellen. Feederruten werden anhand Ihrer Länge und Ihres Funktionsschwerpunktes in Kategorien unterteilt. Dabei gibt es zwei große Hauptkategorien: Light-Feederruten und Heavy-Feederruten.

2.1. Light-Feederruten eignen sich besonders gut für das Angeln in Ufernähe

Eine Light-Feederrute zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass sie sehr kurz und leicht ist. Die meisten Light Routen haben eine Länge von 3 Metern bis maximal 3,60 Metern.

Laut zahlreichen Feederruten-Tests eignen sich Light-Feederruten deswegen für das Angeln auf kurzen Wurfdistanzen (20-30 Meter) wie zum Beispiel in einem Weiher oder in ufernahen Gebieten eines Sees. Durch Ihre kurze und leichte Bauart ist allerdings auch das Gewicht des Köders begrenzt, den Sie mit ihr auslegen können. Für das Angeln auf kurze Distanzen mit leichten Feedern empfiehlt sich die Verwendung einer monofilen Angelschnur. Weitere Informationen finden Sie in unserem Angelschnur-Vergleich.

Vor- und Nachteile von Light-Feederruten:

  • Leicht und kompakt
  • gut geeignet für das Angeln auf kurze bis mittlere Distanzen
  • Ködergewicht wegen fehlender Stabilität nur begrenzt
  • nicht geeignet fürs Angeln auf längere Distanzen

2.2. Mit einer Heavy-Feederrute können Sie auch über längere Distanzen angeln

futterkorb befüllen Angel

Eine Heavy-Feederrute muss ohne Probleme das Gewicht eines Futterkorbes (Feeder) wie diesem mitsamt den Ködern tragen können.

Eine Heavy-Feederroute ist das genaue Gegenteil einer Light-Feederrute. Große Längen von bis zu 4,50 Metern sind charakteristisch für diesen Typ von Angel. Sie eignen sich auch für hohe Wurfgewichte und können im Gegensatz zu einer Light-Feederrute eine Wurflänge von bis zu beachtlichen 100 Metern erzielen.

Die Nachteile von Heavy-Feederruten sind laut Feederruten-Tests das vergleichsweise hohe Gewicht und die fehlende Flexibilität, die immer wieder von Anglern bemängelt wird. Natürlich sind Heavy-Feederruten nicht so leicht und flexibel wie ihre Light-Ausfertigungen, da Sie ja einen viel schwereren Köder auswerfen und tragen müssen.

Mittlerweile werden jedoch bei fast allen Modellen ultraleichte Materialien wie beispielsweise Carbon eingesetzt, womit das Gewicht der meisten Ruten kein Problem mehr darstellt. Für das Angeln auf längere Distanzen mit schwereren Feedern bietet sich Feederruten-Tests zufolge die Verwendung einer geflochtenen Angelschnur an.

Vor- und Nachteile von Heavy-Feederruten:

  • geeignet für das Angeln auf lange Distanzen
  • kann selbst schwere Köder tragen
  • schwer und unhandlich
  • teils mangelnde Flexibilität

2.3. Neben den Hauptkategorien gibt es noch weitere Rutenarten

Trophäenangeln

Neben den beiden Hauptkategorien gibt es noch zahlreiche weitere Unterkategorien, wie zum Beispiel die Medium-Ruten (eine Zwischenstufe von Light- und Heavy-Feederruten) oder Pickerruten, die sogar noch kleiner und kompakter als Light-Feederruten sind.

Wie alle anderen Angelruten gibt es natürlich auch Feederruten in einer Teleskopausführung. Profis raten aber von diesen Modellen ab, weil die Stabilität und die Flexibilität der Rute durch die Teleskop-Bauart eingeschränkt werden würden.

3. Kaufberatung - darauf sollten Sie achten, wenn Sie eine Feederrute kaufen

3.1. Die Länge der Feederrute ist das wichtigste Kaufkriterium

Karpfenangeln

Egal ob Karpfenangeln oder Forellenangeln: Mit der besten Feederrute können Sie große Erfolge erzielen.

Wie bereits erwähnt, spielt die Länge der Feederrute eine wichtige Rolle. Vor dem Kauf sollten sie unbedingt darauf achten, in welchen Gewässern und über welche Distanz Sie die Angel gebrauchen wollen.

Die geläufigsten Längen liegen zwischen 3,50 Meter und 4,20 Meter. Wenn sie auf größere Entfernungen als 30 Meter angeln wollen, bietet sich für Sie auf jeden Fall der Kauf einer Feederrute mit einer Länge von 4 Metern aufwärts an.

Für das Angeln in nahen Ufergebieten und kleinen Tümpeln reicht eine Feederrute mit unter 4 Metern Länge aus. Je länger die Feederrute ist, umso höher ist auch die Hebelwirkung beim Schwung holen. Das bedeutet, dass Sie den Futterkorb inklusive Köder und Haken mit einer langen Rute viel weiter auswerfen können als mit einer kurzen Feederrute.

3.2. Das Wurfgewicht bestimmt, wie schwer der auszuwerfende Köder sein darf

Der Begriff des Wurfgewichts wurde bereits erwähnt. Doch was ist eigentlich das Wurfgewicht und warum spielt es für Ihren Kauf eine Rolle?

Die Wurfweite besagt im Grunde genommen nur, wie schwer der auszuwerfende Köder (in diesem Fall mitsamt dem Futterkorb) sein sollte, damit eine optimale Wurfweite erzielt werden kann. Bei den meisten Angeln ist auf dem Blank ein Wurfgewicht-Bereich vermerkt, wobei das optimale Wurfgewicht genau in der Mitte des angegebenen Bereiches liegt.

Es kann oft passieren, dass das Wurfgewicht vom Hersteller in Unzen angegeben wird. Falls Sie mit der unbekannten Größe nichts anfangen können, haben wir für Sie den Umrechnungsfaktor herausgesucht.

Eine Unze (oz.) besitzt umgerechnet ein Gewicht von 28,34 Gramm. Das bedeutet, dass der Köder eine Angelrute mit einem Beispiel-Wurfgewicht von 13/16 oz., umgerechnet ein Gewicht von etwa 23 Gramm, haben sollte.

  • Umrechnung Gramm zu Unze: /28,34
  • Umrechnung Unze zu Gramm: *28,34

3.3. Der Aufbau der Rute sollte nicht zu kompliziert sein

Karpfen im See angeln

Von Teleskopruten abgesehen, handelt es sich bei den meisten Feederruten um einfache Steckangeln, deren Blank aus mehreren Teilen besteht, die einfach zusammengesteckt werden. Aus je mehr Teilen das Blank besteht, umso mehr Zeit müssen Sie für die Montage aufbringen. Üblicherweise besteht ein Blank aus drei Teilen, aber es gibt ein paar Ausnahmen, die aus mehr oder weniger Teilen bestehen.

3.4. Wählen Sie das Material Ihrer Rute frei nach Ihren Vorlieben

Zum Material von Feederruten lässt sich keine eindeutige Empfehlung aussprechen. Die meisten Ruten bestehen hierbei aus Kohlefaser oder hochverdichteter Glasfaser. Während Kohlefaser für sein geringes Gewicht und die Flexibilität bekannt ist, sind Ruten aus Glasfaser besonders stabil.

Da keines der beiden Materialien eindeutig als besser oder schlechter eingestuft werden kann, entscheiden Sie am besten ganz nach Ihren persönlichen Vorlieben. Wenn Sie die Möglichkeit haben, gehen Sie am besten vor dem Kauf in einen Angelshop und testen Sie beide Rutenmaterialien darauf, wie gut Sie Ihnen in der Hand liegen.

3.5. Die Beringung sollte stabil genug sein, um auch schwere Futterkörbe tragen zu können

feder angel spitze

In diesem Bild deutlich zu erkennen: die Beringung der Angel entlang der Spitze.

Es gibt zahlreiche unterschiedliche Ringarten, die bei Feederruten verwendet werden. Beim Kauf sollten Sie allerdings darauf achten, dass Sie eine möglichst robuste Beringung wählen, die auch mit dem Gewicht eines schweren Futterkorbes keine Probleme hat.

Die sogenannten Doppelstegringe eignen sich für diesen Zweck besonders gut, weil sie durch ihre besondere Bauweise stabiler sind als normale Einstegringe. Auch Beringungen aus Titanium-Oxid sind sehr stabil und eignen sich gut fürs Feederfischen.

Die SIC-Beringung ist aufgrund ihrer Eigenschaften besonders bei Feederfischern besonders beliebt. Die Ringe aus Siliziumcarbid sind sehr leicht, haben aber trotzdem einen erstaunlich hohen Härtegrad. Das ist besonders beim Feederfischen von großer Bedeutung, da der schwere Futterkorb sowohl die beringun als auch die Schnur belastet. Die widerstandsfähige SIC-Beringung kann das Gewicht des Korbes ohne Probleme halten und schont beim Auswerfen auch die Schnur.

3.6. Ein rutschfester Griff ist bei Feederangeln Pflicht

So gut wie jede Feederangel verfügt über einen rutschfesten Griff, sodass Ihnen die Rute selbst mit nassen Händen nicht entgleiten kann. Viele Hersteller wie beispielsweise Browning verwenden dafür bei Ihren Marken entweder EVA-Griffe oder eine Korkbeschichtung.

Es kann keine eindeutige Empfehlung für eine der beiden Griffe ausgesprochen werden, allerdings hat jede Art Ihre ganz eigenen Vor und Nachteile.

EVA-Griffe bestehen aus Duplon und sind in den meisten Fällen deutlich länger haltbarer als Korkgriffe und viel einfacher zu reinigen. Verfechter von Korkgriffen merken immer wieder an, dass das Kork ein „warmes“ Material ist, was ganz besonders beim Fischen im Winter angenehm ist. Dadurch, dass Kork schwerer zu reinigen ist, sehen die Griffe allerdings schnell abgegriffen aus und sind auch nicht so lange haltbar wie Ihr Duplon-Pendant.

3.7. Je kürzer die Transportlänge ist, desto besser

Die Transportlänge beschreibt, wie lang die Feederrute im nicht montierten Zustand ist und wie viel Platz sie im Transportfutteraal einnimmt. Hierbei geht es vor allem um die Handlichkeit. Je kürzer die Transportlänge ist, umso mobiler und handlicher ist der Transport der Rute. Dabei spielt natürlich auch das Gewicht der Rute eine Rolle.

4. Welche Spitze eignet sich für welche Gewässer?

Trophäenangeln ist Tierquälerei

Auch wenn die Stiftung Warentest bisher keinen Feederruten-Vergleichssieger kürte und generell kaum Produkttests zu Angelbedarf oder Angelzubehör veröffentlicht hat, so berichtete das Verbrauchermagazin in der Ausgabe 03/2015, dass das Trophäenangeln laut einem Beschluss des Verwaltungsgerichtes Münster gegen das Tierschutzgesetz verstößt.

Beim Trophäenangeln werden die Fische lediglich zur Messung und zum Schießen von Trophäenfotos geangelt und danach wieder zurück ins Wasser gelassen. Bei der Entfernung der Haken werden in den meisten Fällen jedoch keine Betäubungsmittel verwendet.

Da bei Feederruten für gewöhnlich keine Schwimmer eingesetzt werden, ist die Spitze der Teil der Angel, der für die Bisserkennung sorgt. Zu diesem Zweck sind die Spitzen meistens mit Farbmarkierungen versehen, um einen deutlichen Anhaltspunkt zu bieten.

Diese Spitzen müssen jedoch den entsprechenden Umweltbedingungen angepasst werden, weswegen in den meisten Fällen ein Spitzensatz von mindestens drei Spitzen empfohlen wird.

Je nach Strömungsverhältnis können Sie dann eine passende Spitze anbringen. Dabei gilt, dass die Spitze umso schwerer sein muss, je stärker die Strömungsverhältnisse sind. Zur Unterscheidung achten Sie bitte auf die Kenngröße der Spitzensensibilität, die in Unzen angegeben wird. Je leichter die Spitze ist, umso sensibler ist Sie bei der Bisserkennung.

  • Spitzen mit einer Sensibilität von unter 1,5 Unzen werden nur in stillen Gewässern mit keiner oder nur sehr leichter Strömung eingesetzt
  • Spitzen mit einer Sensibilität von 1,5 bis 2,5 Unzen werden ebenfalls in stillen Gewässern mit leichten Strömungen eingesetzt
  • Spitzen mit einer Sensibilität von 3 Unzen oder mehr können Sie auch bedenkenlos im Fließwasser einsetzen

Auch das Wetter kann einen Einfluss auf die Wahl Ihrer Spitze haben. Wenn das Wasser eines Sees in der Herbstzeit beispielsweise von Winden stark aufgewühlt wird, sollten Sie in der Lage sein, mit einem einfachen Wechsel der Spitze auf die veränderten Umweltbedingungen zu reagieren.

5. Tragetaschen müssen in den meisten Fällen separat gekauft werden

feederangel verpackung tasche

Um mit Ihrer Feederrute mobil zu sein, benötigen Sie eine passende Tragetasche oder ein Transportfutteraal, in dem Sie die verschiedenen Teile der Angel herumtragen können. Eine wichtige Größe dabei ist die Transportlänge. Wie bereits erwähnt, beschreibt die Transportlänge den Platz, der im nicht montierten Zustand zum Transport der Rute benötigt wird.

Obwohl einige wenige Feederruten mit einer Transporttasche geliefert werden, müssen Sie diese in den meisten Fällen selbst anschaffen. Wenn Sie die Transportlänge Ihrer Feederangel im Auge behalten, können Sie aber leicht eine Transporttasche finden, die zu Ihrer Feederrute passt.

6. Fragen und Antworten rund ums Feederfischen

6.1. Welchen Futterkorb sollte ich am besten verwenden?

diverse Futterkörbe

Welchen Futterkorb sie verwenden, sollten Sie vor allem von der Art des Köders abhängig machen.

Der Futterkorb (oft auch als Feeder bezeichnet) ist das zentrale Element beim Feederfischen. Dabei wird statt einem einzelnen Köder gleich ein ganzer Korb mit Fischfutter verwendet. Sobald der Korb mit dem Futter ausgeworfen wurde und absinkt, wird das Futter im Inneren des Korbes aufgewirbelt und erzeugt im Wasser sogenannte Futterwolken.

Durch das viele Futter und die Futterwolken werden zahlreiche Fische angelockt, die durch die große Futtermenge unvorsichtig werden und unbedachter zubeißen. Zwar wird für diese Methode mehr Futter benötigt als bei anderen Angelarten, allerdings ist auch die Chance größer, dass ein Fisch anbeißt und den Haken schluckt.

Unterschieden wird dabei zwischen verschiedenen Arten von Futterkörben:

  • Offene Futterkörbe eignen sich für die Verwendung von Grundfutter und Lebendfutter.
  • Drahtkörbe eignen sich besonders gut für Köderfutter.
  • geschlossene Futterkörbe eignen sich für den Einsatz von Lebendfutter und Spezialködern.

6.2. Welche Angelschnur sollte ich beim Feederfischen verwenden?

Auch die Wahl der richtigen Angelschnur hängt teilweise vom Feeder ab. Während für leichte Futterkörbe monofile Angelschnur verwendet werden sollte, wird für schwere Körbe die Verwendung einer geflochtenen Schnur empfohlen. Es gibt auch geflochtene Schnüre, die zusätzlich mit einer monofilen Schicht überzogen sind, um zusätzliche Stabilität zu gewährleisten. Diese Schnurart ist allerdings unverhältnismäßig teuer. In den meisten Fällen reicht die Verwendung einer geflochtenen Schnur vollkommen aus.

6.3. Welches Futter bevorzugt meine Beute?

trockenköder feederangeln

Trockenköder können mit ein wenig Wasser versetzt gut in jede beliebige Form geknetet werden

Welches Futter Sie verwenden, müssen Sie letztendlich selbst entscheiden. Es kommt auch darauf an, auf welche Fische Sie gerne Jagd machen wollen, denn verschiedene Fischarten haben unterschiedliche Vorlieben was Köder anbelangt.

Mais, Maden und Teig gelten unter Anglern als Allroundköder, die es sich immer zu verwenden lohnt, doch auch ausgefallenere Köder wie Käse oder Kartoffeln können für bestimmte Fischarten verwendet werden.

In der folgenden Tabelle verraten wir Ihnen, mit welchen Ködern sich laut Feederruten-Tests bestimmte Fischarten besonders gut fangen lassen.

KöderFischart
MaisRotauge, Rotfeder, Döbel, Schleie, Brasse, Karpfen
TeigUniversalköder
KäseRotauge, Rotfeder, Döbel, Karpfen, Barbe, Stör
KartoffelKarpfen
TintenfischDorsch, Flunder, Leng, Lump

Achten Sie beim Feederfischen auf jeden Fall darauf, dass das Futter besonders unten am Futterkorb sich leicht lösen lässt. Sobald der Futterkorb nämlich auf dem Wasser aufschlägt und sinkt, wird das Futter aufgewirbelt und erzeugt Futterwolken, was deutlich besser geht, wenn das Futter im Futterkorb bereits ein kleines bisschen vorgelockert ist.

6.4. Wo können Sie Feederruten kaufen?

Der Vorteil diverser Onlineversandhandel wie beispielsweise Amazon ist, dass diese eine breite Bandbreite an unterschiedlichen Produkten abdecken. Im Fachhandel oder bei spezialisierten Onlinehändlern wie Askari ist die Auswahl begrenzt, doch dafür kann Ihnen beispielsweise Askari eine fachliche Beratung bieten. Neben allem möglichen Zubehör fürs Feederfischen erhalten Sie auch viel nützliches Angelzubehör wie Kescher, Angelstühle oder Angelzelte.

Vergleichssieger
Black Cat Bait Maker Feeder
1,1 (sehr gut) Black Cat Bait Maker Feeder 0 BewertungenZum Angebot »
Preis-Leistungs-Sieger
Cormoran Bull Fighter Feeder
1,2 (sehr gut) Cormoran Bull Fighter Feeder
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Kommentare (1) zum Feederrute Vergleich
  1. Bastian
    18.07.2018

    Einer meiner Kollegen verwendet eine geflochtene Schnur, die zusätzlich noch mit einer Monofilen Schicht überzogen ist, gibt es dazu irgendwelche Erkenntnisse?

    Antworten
    1. Vergleich.org
      18.07.2018

      Hallo Bastian,

      vielen Dank für Ihre Frage zu unserem Feederruten-Test.
      Die Schnurart, von der Sie sprechen, wird tatsächlich wegen Ihrer hohen Tragkraft ab und zu fürs Feederfischen verwendet.

      Allerdings ist diese Schnurart auch unverhältnismäßig teuer. In den meisten Fällen reicht eine geflochtene Schnur vollkommen aus.

      Mit freundlichen Grüßen
      Ihr Vergleich.org-Team

      Antworten

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