Das Wichtigste in Kürze
  • Eine Dockingstation kann einen Laptop oder einen PC mit anderen Geräten über verschiedene Anschlüsse verbinden. Durch moderne 3.0-USB-Porte können Videosignale ebenfalls mit Monitoren verbunden werden, wenn diese keinen HDMI- oder DVI-Anschluss haben.
  • Vor der ersten Nutzung ist in der Regel eine Installation von neuen Treibern (DisplayLink) erforderlich, welche die USB-Porte am Laptop aufwerten und ihn kompatibel mit der Dockingstation machen.
  • Achten Sie vor dem Kauf darauf, ob Ihr Betriebssystem mit der Dockingstation kompatibel ist. Viele Apple- und Linux-Geräte benötigen andere Übertragungsweisen und lassen sich nicht mit jeder USB-Dockingstation verbinden.

Laptop Dockingstation Test

Der klassische Desktop-PC hat ausgedient. Immer mehr Unternehmen und Privatpersonen schaffen sich statt den komplexen PC-Systemen lieber handliche Laptops oder Notebooks an. Das Problem: Die flachen Laptops verfügen über immer weniger Peripherie-Möglichkeiten. Nicht nur auf CD-Laufwerke wird regelmäßig verzichtet, der Schlankheitswahn der Notebook-Branche führt zu immer weniger Anschlussmöglichkeiten für Monitore und USB-Geräte. Mit einer Dockingstation kann ein Laptop mit vielen anderen Geräten und Monitoren verbunden werden, ohne einen großen Kabelsalat auf dem Schreibtisch zu hinterlassen. In unserem Laptop-Dockingstation Vergleich 2020 nehmen wir die Anschluss-Verteiler genauer unter die Lupe und erklären, was die beste Laptop-Dockingstation an Ausstattung haben sollte.

1. Was ist eine Laptop Dockingstation?

Dockingstation

Einige Dockigstationen lassen sich bequem unter den Laptop schieben.

Laptops und Notebooks werden immer flacher, was in erster Linie auf Kosten der verbauten Ports und Peripherie-Anschlussmöglichkeiten geht. Vor allem Notebooks mit 10,1 oder 11,6 Zoll verzichten heutzutage gänzlich auf mehr als zwei USB-Anschlüsse, einen HDMI- oder VGA-Port und ein CD- oder DVD-Laufwerk. Wer aber gerne an einem größeren Monitor arbeitet, eine ergonomische USB-Tastatur anschließen oder schlicht die Anzahl an USB-Ports erweitern möchte, ist mit einer Laptop Dockingstation gut beraten. Gerade wenn man oft zwischen dem mobilen und stationären Einsatz umwechselt, muss man ansonsten ständig die Kabel neu ein- und ausstecken. Mit einer Laptop Dockingstation ist alles unter einem Hut und nur noch ein Kabel verbindet den Laptop mit einer Vielzahl an anderen Geräten. Der Laptop kann jederzeit abgestöpselt werden, die Kabel und die Dockingstation bleiben auf dem Tisch.

Bei den Geräten aus unserem Überblick über Laptop-Dockingstationen-Tests handelt es sich jeweils um eine USB 3.0 Dockingstation. Ein USB 3.0-Kabel reicht aus, um dem Laptop mit einem Kniff ein oder zwei Grafikausgänge mehr, einen Ethernet-Port, viele verschiedene USB-Schnittstellen und einen zusätzlichen Kopfhörer- und Mikrofon-Ausgang zu bescheren. Wenn Sie einen Laptop-Dockingstation kaufen, besitzt dieser eine spezielle Schnittstelle zur Datenübertragung. Herkömmliche Laptops und Notebooks können aber mit einer USB Dockingstation nachgerüstet werden. Nicht alle Modelle aus den diversen Laptop-Dockingstationen-Tests lassen sich problemlos mit Apple-Geräten wie zum Beispiel Macs und Produkten mit OS X als Betriebssystem verbinden. Intel stellt spezielle Thunderbolt-Dockingstationen her, die die anschlussarmen Apple-Laptops mit vielfältigen Schnittstellen aufwerten können. Ein Laptop mit Dockingstation kann als Multimedia-Zentrale oder Schaltzentrale im Büro dienen.

Die Vor- und Nachteile im Überblick:

    Vorteile
  • Nutzung eines Laptops als Desktop-PC
  • viele USB-Geräte gleichzeitig anschließbar
  • Verbindung zu mehreren Monitoren
  • verhindert Kabelsalat
  • erhöht die Flexibilität des Laptops
  • externes USB-Ladegerät
    Nachteile
  • Treiber-Installation erforderlich
  • höhere CPU-Belastung (Laptop wird etwas langsamer)

2. Welche Anschluss-Arten gibt es?

Wofür braucht man welchen Anschluss? Damit Sie genau wissen, was Ihre Notebook Dockingstation haben sollte und was sich damit alles anschließen (und anstellen) lässt, hilft die folgende Tabelle über die verschiedenen Typen von Anschlüssen weiter:

Anschluss Verwendung
USB 2.0 Bei der USB 2.0 Schnittstelle handelt es sich um einen normalen USB-Port, der seit vielen Jahren Standard bei Computer-Peripherie-Geräten ist. Die Datenübertragungsraten der HighSpeed-USB-Ports sind hoch und reichen für die meisten Zubehör-Produkte, wie Webcams, externe Festplatten oder WLAN-Sticks aus. Über die Dockingstation USB-Ports können die USB-Ports am Laptop vervielfältigt werden.

Eine Tastatur, eine Maus, eine externe Festplatte und einen Drucker gleichzeitig am Laptop angeschlossen zu haben, ist meistens unmöglich, da viele Laptops nur über zwei USB-Schnittstellen verfügen. Durch den Port-Replikator wird nur ein USB-Anschluss am PC in Anspruch genommen, was die Flexibilität beim Arbeiten besonders erhöhen kann.

USB 3.0 Der Nachfolger der 2.0 Buchsen ist abwärtskompatibel. Das heißt, Sie können modernere 3.0-Geräte an einen alten 2.0-USB-Port anschließen und umgekehrt. Im SuperSpeed-Modus wird eine Datenübertragungsrate von ca. 5 Gbit/s erreicht – bis zu 10 Mal schneller als der Vorgänger. Bei der Verbindung zwischen zwei Geräten reicht meist ein USB 2.0 Anschluss aus, da die meisten Peripherie-Produkte aus der Computerwelt ohne SuperSpeed-USB-Verbindungen auskommen.

Interessant wird es erst, wenn ein Laptop mit einer Dockingstation und dadurch automatisch über einen einzigen Anschluss mehrere Ports vervielfältigen kann und mit vielen verschiedenen Geräten verbunden wird. Dann sollte ein USB 3.0 Port Standard sein, um die Datenlast bei der Übertragung zu bewerkstelligen, was die Artikel aus den diversen Laptop-Dockingstation-Tests alle bereitstellen.

Kopfhörer-Port An dem Kopfhörer-Port, in den wie bei den meisten Geräten ein 3,5 mm Klinkenstecker eingestöpselt werden kann, können Audio-Signale empfangen und vervielfältigt werden. Über den 3,5 mm Anschluss lassen sich die meisten Kopfhörer, Computer-Boxen und andere Geräte mit einem AUX-Anschluss verbinden. Wer höherwertige Qualität aus dem professionellen Audio-Umfeld nutzen möchte, wie etwa HiFi-Verstärker oder Heimkinosysteme sollte nach einem 6,35 mm Klinkenstecker Ausschau halten oder sich einen passenden Adapter zulegen, der aus einem 3,5 mm Anschluss einen höherwertigen Port machen kann.

Bei den Kopfhörer-Anschlüssen am Port-Replikator für den Laptop handelt es sich in der Regel um Audio-Ausgänge, das heißt die Signalübertragung läuft nur einseitig vom PC über die Dockingstation zu den Kopfhörer und nicht anders herum.

Mikrofon-Port Optisch gibt es keinen Unterschied zum Kopfhörer-Anschluss, allerdings sind der Pegel und die Impedanz des Mikrofon-Ports deutlich niedriger. Im Allgemeinen nutzen die meisten Computer und Laptops dafür unsymmetrische 3,5 mm Klinkenstecker-Anschlüsse, die für den privaten Gebrauch von Headsets, Diktiergeräten und anderen Computer-Mikrofonen ausreichen.

Professionellere Varianten von Mikrofonen erfordern einen 6,33 mm-Anschluss oder XLR-Anschlüsse, die aber selten in den Dockingstationen verbaut sind. Alternativ lässt sich ein Mischpult zwischenschalten, das die möglichen Störeinflüsse der 3,5 mm Audio-Eingänge ebenfalls verhindern kann. Einige Mikrofone lassen sich über einen USB-Anschluss mit dem Port-Replikator verbinden, wodurch jedoch häufig ein Treiber-Update erforderlich ist.

VGA-Schnittstelle Die klassische Form der Bildübertragung vom Computer zu anderen Geräten geschah jahrzehntelang über den VGA-Anschluss (Video Graphics Array). Der Standard-Anschluss der meisten Grafikkarten ist aber längst von besseren und schnelleren Verbindungsmöglichkeiten abgelöst worden und wird in naher Zukunft eingestellt werden. Der blaue Anschluss befindet sich bei Laptops meist am Rand neben den USB-Anschlüssen oder hinten in der Nähe der Stromzufuhr. Den so genannte Sub-D-Stecker erkennt man an den 15 kleinen Stiften im Innenteil, der von zwei Schrauben rechts und links flankiert wird.

Bei langen VGA-Kabeln kann eine hochwertige Bildübertragung jedoch nicht garantiert werden, außerdem ist ein VGA-Anschluss für die Übertragung von Bildsignalen in hoher Auflösung nur bedingt geeignet. Die Dockingstationen aus unserem Vergleich sind allesamt für die Zukunft gerüstet und verzichten auf eine eigenständige VGA-Schnittstelle. Über einen Adapter, der den meisten Produkten beigelegt ist, lässt sich jedoch eine VGA-Verbindung über den DVI-Port herstellen.

DVI-Port Ähnlich wie die VGA-Schnittstelle wird der DVI-Port für die Übertragung von analogen Bildsignalen von einem Computer zu einem Monitor verwendet. Die Digital Visual Interface Schnittstelle sieht zwar dem VGA-Port sehr ähnlich, kann jedoch auch digitale Bildsignale in hoher Auflösung übertragen. Der Vorteil gegenüber VGA ist, dass die digitalen Bildsignale der Grafikkarte nicht erst in analoge Signale umgewandelt werden, sondern direkt an den digital arbeitenden Monitor ohne Qualitätsverlust gesendet werden können.

Zwischen den Schnittstellen wird in analogen Anschlüssen (DVI-A), digitalen Anschlüssen (DVI-D) und in kombinierten analogen und digitalen DVI-Ports (DVI-I) unterschieden, wobei letzterer DVI-Typ den Standard darstellt. Über DVI-I-Ports können Bilder in sehr hoher Qualität (4K und höher) dargestellt werden und werden den Monitor-Anschluss der Zukunft bilden. An die DVI-Ports der Geräte aus unserer Laptop-Dockingstation-Test-Übersicht können über Adapter auch VGA- und HDMI-Kabel angeschlossen werden.

HDMI-Port Beim HDMI-Anschluss handelt es sich um eine digitale Schnittstelle, die hauptsächlich zur Übertragung von kopiergeschützten und hochauflösenden Video- und Audio-Dateien benutzt wird. Der Nachfolger der SCART-Verbindung stellt eine Verbindung zwischen Abspielgeräten und Wiedergabegeräten her. Mit einem HDMI-Kabel können also TV-Receicer, Konsolen, Blu-ray-Player und natürlich Laptops beispielsweise mit Monitoren, Flachbildfernsehern, Beamern und Lautsprechern verbunden werden.

HDMI ist abwärtskompatibel zu DVI-Anschlüssen, das heißt, dass DVI-Signale mithilfe eines Adapters über HDMI-Schnittstellen übertragen werden können. Ein HDMI-Port schafft die Übertragung von sehr hochauflösenden Bildern in UHD oder 4K. Neben den normalen High Definition Multimedia Interface (HDMI) Schnittstellen gibt es kleinere Varianten, wie die Micro HDMI (Steckertyp D), die für Tablets, Smartphones und Camcorder verwendet werden können.

SD-Slot Eine weitere Speichermöglichkeit neben USB-Sticks und externen Festplatten stellen SD-Karten dar. Die Secure Digital Memory Card ist ein digitales Speichermedium, das wesentlich kleiner und flacher als andere Speicherarten ist. Die SD-Karte findet hauptsächlich Verwendung in Digitalkameras, im Camcorder und im MP3-Player sowie in Smartphones. Die microSD-Karte ist gerade einmal so groß wie ein Fingernagel und wird vor allem zur Erweiterung des internen Speichers von Smartphones und Tablets eingesetzt.

3. Kaufberatung für Laptop Dockingstationen: Worauf sollte man achten?

3.1. Maximale Auflösung

Auflösung Dockingstation

Auflösungs-Erscheinungen? Sind zwei Monitore gleichzeitig angeschlossen, sinkt die Bildqualität etwas.

Die maximale Auflösung beschreibt, zu welcher maximalen Bildqualität die Dockingstation in der Lage ist und die Bildsignale an den entsprechenden Monitor zu senden. Nur wenige Dockingsstationen sind in der Lage, ein entsprechend hochwertiges Bild auf 4K-Monitore zu bringen. In der Regel ist aber eine Auflösung in FullHD-Qualität möglich, was den meisten Anwendern völlig ausreichen sollte. Bei Multimedia-Verwendung sollte deshalb eine maximale Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixel ausreichen. Ein Laptop mit Dockingstation kann den Blu-ray-Player, TV-Receiver und Smart-TV durch eine Verbindung ersetzen.

Beachten Sie, dass die maximale Auflösung nur für einen Monitor gilt. Bei zwei gleichzeitig angeschlossenen Monitoren sinkt die Bildqualität jeweils etwas. Für ein gutes Bild ist in der Notebook Dockingstation eine zusätzliche Grafikkarte verbaut, sodass unter Umständen die Bildqualität durch die Dockingstation wesentlich erhöht werden kann. Allzu viel dürfen Sie von der verbauten Grafikkarte der Geräte aus den diversen Laptop-Dockingstation-Tests jedoch nicht erwarten. Sie ist meistens nur auf normale Anwendungen ausgerichtet. Eine High-End Grafikkarte ist nur in speziellen Gaming-Dockingstationen zu finden. Alternativ kann eine USB-Grafikkarte zwischengeschaltet werden.

Hinweis: Für Gaming-Laptops reicht die maximale Auflösung in den meisten Fällen nicht aus. Die Mehrzahl der Geräte ist auf den normalen Privatgebrauch und Office-Anwendungen ausgerichtet.

3.2. Unterstütztes Betriebssystem

Wenn Sie sich nicht ein Notebook mit Dockingstation zulegen möchten, sondern später nachrüsten möchten, sollten Sie auf das unterstützte Betriebssystem achten. Mit Windows als Betriebssystem haben die Dockingstations überhaupt kein Problem, schwieriger sieht es hingegen aus, wenn Sie ein Macbook besitzen. Bevor Sie an die Dockingstation Laptop und andere Geräte anschließen, ist häufig ein Treiber-Update notwendig, das nicht für OS X verfügbar ist. Die Apple-Geräte sind nicht immer mit den USB-Dockingstationen kombinierbar, weil die nötigen DisplayLink-Treiber von Apples Betriebssystem konsequent abgelehnt werden. Apple hat zusammen mit Intel eine eigene Schnittstellen-Technologie entwickelt, die ähnliche Qualitäten wie DisplayLink-Geräte hat und auf den Namen Thunderbolt hört. Häufig lassen sich nur bestimmte Thunderbolt-Monitore der Firma Apple an das Macbook anschließen. Der große Vorteil der hauseigenen Technologie: Es entsteht kein Leistungsverlust, wenn mehrere Geräte an die Docking Station angeschlossen werden. Mit Linux als Betriebssystem haben die meisten Dockingstationen ebenfalls Probleme beim Treiber-Update.

3.3. USB-Ladefunktion

USB Dockingstation

Saft-Laden: Mit der USB-Dockingstation können Tablets und andere Geräte aufgeladen werden.

Als besonders praktisch kann sich eine USB-Ladefunktion herausstellen. Zwar kann eine USB-Dockingstation nur in seltenen Fällen den Laptop aufladen, da die Station in erster Linie als Port-Replikator und nicht zur Stromversorgung gedacht ist. An einige der USB-Schnittstellen an der Docking Station können aber Geräte, die sich über USB-Ladegeräte neuen Saft holen, aufgeladen werden. Ihr iPhone oder Tablet kann während Ihrer Arbeit am Notebook aufgeladen werden, ebenso wie externe CD-Laufwerke, Festplatten oder andere Peripheriegeräte, die neben dem USB-Anschluss zur vollen Funktionsfähigkeit Strom benötigen.

3.4. Hersteller und Marken

Zu vielen Laptops und Ultrabooks der Hersteller gibt es die passende Docking Station. Manchmal werden Laptops mit Dockingstation direkt verkauft, sodass ein späterer Kauf wegfällt. Ein Ultrabook mit Dockingstation gibt es z. B. von Dell, Lenovo oder Asus. Die meisten Geräte aus den einschläigigen Laptop-Dockingstation Tests funktionieren aber universal und auch bei Laptops anderer Hersteller: Wenn die Laptop Dockingstation Acer als Hersteller angibt, muss nicht zwingend ein Acer Laptop angeschlossen werden. Die beliebtesten Marken im Überblick:

  • Acer
  • Asus
  • Anker
  • Belkin
  • Dell
  • Henge
  • Hewlett-Packard
  • IBM
  • i-tec
  • Kensington
  • Lenovo
  • Panasonic
  • Plugable
  • Samsung
  • Sony
  • Toshiba
  • Targus
  • Wortmann
laptop-dockingstation-usb

Mit Ihrer Laptop-Dockingstation können Sie Ihren Laptop mit anderen Geräten verbinden.

DisplayLink

Die Firma DisplayLink wurde 2003 gegründet und hat ihren Hauptsitz im Silicon Valley (Kalifornien). Die Hauptaufgabe des Unternehmens besteht in der Technologie-Entwicklung zur vereinfachten Verbreitung und Übermittlung von Bildsignalen. Über USB- oder Wifi-Verbindungen sollen Bilder von einem Gerät in Zukunft einfacher und schneller auf Monitore oder Fernseher gebracht werden. Dafür arbeitet die Firma eng mit erfolgreichen Hardware- und Computer-Firmen wie Dell, HP, Toshiba, Asus oder Lenovo zusammen.

Bei der DisplayLink-Technik handelt es sich um eine kombinierte Hardware und Software Lösung, welche die Verbindung zwischen PC und Monitor revolutionieren könnte. Durch den verbauten USB 2.0 oder 3.0-Anschluss kann ein Bildsignal übertragen werden, wofür bisher stets HDMI-, VGA- oder DVI-Anschlüsse genutzt werden mussten. Durch ein Software-Update wird eine virtuelle Grafikkarte (Virtual Graphics Card – VGC) simuliert und die Daten der Bildübertragung komprimiert. Die Daten werden über die USB-Leitung an einen DisplayLink-Adapter übertragen, der im Inneren der Dockingstation sitzt. Es gibt aber auch DisplayLink Monitore und Beamer oder eigene Hubs, die im USB-Kabel integriert sind. Ein Laptop mit Dockingstation vervielfältigt die Anschlussmöglichkeiten im Nu.

Im DisplayLink Adapter sitzt die Hardware, die die komprimierten Bildsignale in analoge VGA-Signale (bei älteren Monitoren) oder in digitale DVI- oder HDMI-Signale umwandelt, wenn der Monitor DisplayLink nicht unterstützt. Um Bildsignale über einen USB-Anschluss übertragen zu können, ist sowohl die richtige Hardware als auch die richtige Software erforderlich. Die Hardware kommt in Form eines DisplayLink Produktes (z.B. Dockingstation für Laptop) zum Einsatz, während die Software zunächst durch ein Firmware oder Treiber Update auf dem Laptop oder Notebook installiert werden muss.

Alles wichtige zum Thema DisplayLink finden Sie auch in folgendem Video:

5. Fragen und Antworten rund um das Thema Dockingstationen

5.1. Was kann ich an eine Laptop Dockingstation anschließen?

An eine USB-Dockingstation-Laptop können Geräte aller Art angeschlossen werden. Hauptsächlich soll die Dockingstation Notebook oder Laptop mit Peripherie-Geräten im Büro verbinden. Zum besseren und effizienteren Arbeiten werden meist ein oder zwei Monitore, eine Tastatur und eine Maus mit dem PC verbunden. So kann ein Laptop plus Dockingstation den Desktop PC ersetzen. Was mit oft nur zwei vorhandenen USB-Ports eine schwierige Aufgabe werden kann, ist mit einer Docking-Station kein Problem. Ist ein Laptop mit der Dockingstation verbunden, vervielfältigen sich die Anschlussmöglichkeiten direkt. Ein Notebook mit Dockingstation kann viele verschiedene USB-Geräte verbinden. Hier ein paar Beispiele, was Sie alles an eine USB Docking-Station „docken“ können:

5.2. Wie schließe ich den Laptop an die Dockingstation an?

Der Vorgang des Anschließens ist denkbar einfach. Einfach das mitgelieferte USB-Kabel in die Dockingstation stecken und das gegenüberliegende Stecker-Ende in die USB Dockingstation einstöpseln. Verwenden Sie in jedem Fall eines der 3.0-USB-Ports, die sich meistens an der Vorderseite der Docking-Station befinden. Bei den hinteren 2.0-USB-Ports, die sich meistens in einer Reihe mit den DVI- und HDMI-Schnittstellen befinden, könnte es zu Problemen mit der Datenübertragungsrate kommen. Meistens befinden sich in der Gebrauchsanweisung der Geräte aus den unterschiedlichen Dockingstation-Laptop-Tests nähere Informationen zum Geräte-Anschluss. Bevor Sie an die Dockingstation Laptop und andere Geräte anschließen, ist jedoch häufig ein Treiber-Update notwendig.

5.3. Was sagt die Stiftung Warentest?

Die Stiftung Warentest hat bisher noch keinen Laptop-Dockingstation Testsieger gekürt, weshalb wir Ihnen kein getestetes Produkt des Prüfunternehmens in dieser Kategorie empfehlen können. In einem Monitor-Test in Ausgabe 05/2015 wurden jedoch einige Monitore genauer unter die Lupe genommen, die besonders breit sind und das Bild teilen können, sodass aus einem Monitor schnell zwei gemacht werden können.

5.4. Wie kann ich mit der Laptop Dockingstation 2 Monitore verbinden?

Die Anschlussmöglichkeiten sind vielfältig und universal. Wenn Sie vor dem Kauf bereits wissen, dass Sie mehrere Monitore mit dem Laptop verbinden möchten, gibt es mehrer Varianten, die Monitore an den Notebook anzuschließen:

  • Nutzen Sie den DVI- und den HDMI-Port
  • Besorgen Sie sich einen USB-HDMI-Adapter oder Kabel und nutzen Sie die USB 3.0. Ports
  • Verbinden Sie die Monitore miteinander
  • Teilen Sie das Bild des Monitors (besonders bei breiten Modellen nützlich)

Tipp: Achten Sie darauf, dass die Dockingstation eine separate und gleichzeitige Nutzung des HDMI- und des DVI-Ports erlaubt, wenn Sie zwei oder mehr Monitore mit dem Notebook verbinden möchten.

Bildnachweise: dollarphotoclub.com/AlekseiLazukov, Amazon.de/Kensington (chronologisch bzw. nach der Reihenfolge der im Kaufratgeber verwendeten Bilder sortiert)