2.1. Funktionen von Babynahrungszubereitern: Zusatzfunktionen müssen nicht teurer sein
| Funktion | Beschreibung |
Dampfgaren  | Schneiden Sie die Zutaten klein und geben Sie diese mit Wasser in den entsprechenden Behälter. Der Kochprozess benötigt selten länger als 30 Minuten, wobei einige Produkte Garzeiten von unter 15 Minuten schaffen. Ein Timer mit Signalton lässt Sie wissen, wenn das Essen gegart ist. |
Erwärmen  | Vorgekochte Beikost erwärmen können Sie im Dampfgarer für Babybrei mit dem Dämpfaufsatz. Der eingefüllte Babybrei wird auf Verzehrtemperatur erhitzt. |
Mixen / Pürieren  | Wird die Beikost im selben Behälter püriert wie gegart, müssen Sie nur den Knopf drücken bzw. das Programm auswählen. Maschinen mit separatem Mixer und Pürierbehälter erfordern das Umfüllen der gekochten Zutaten. Die gewünschte Konsistenz des Breis kann eingestellt oder mit der Pulse-Funktion variiert werden. Ein separater Mixer ist praktisch, um gleichzeitig Smoothies oder eine zweite Mahlzeit zuzubereiten. |
Auftauen  | Vorgekochte und eingefrorene Babybreie können direkt in den Behälter gegeben und aufgetaut werden. Tipp: Frieren Sie den Brei in Eiswürfelbehältern, speziellen Gefrierbehältern für Babynahrung oder Muttermilchbehältern ein. Das Herauslösen aus einer großen Tupperdose ist nur nach vorherigem Antauen möglich und der Auftauvorgang benötigt mehr Zeit. |
Sterilisieren  | Die Sterilisierfunktion kann zur Sterilisierung von Milchflaschen oder direkt als Flaschenwärmer genutzt werden. Da Breigläschen eine ähnliche Größe haben, lassen auch sie sich meist erwärmen. Stellen Sie die Fläschchen in die Halterung, setzen Sie den Deckel auf und schalten Sie die Sterilisierfunktion an. |
| Funktionen der Kategorie Sterilisator und Gläschenwärmer lohnen sich nur, wenn Sie Ihr Baby regelmäßig mit Flasche und Gläschen füttern möchten. An der Auftaufunktion und Wärmefunktion allein sollten Sie Ihre Kaufentscheidung ebenfalls nicht festmachen: In Mikrowelle oder Wasserbad sind die Mini-Portionen schnell und ohne größeren Aufwand erwärmt. |
Tipp: Die Anschaffung eines Babykostzubereiters lohnt sich besonders, wenn Sie keine Mikrowelle haben, die das schnelle Auftauen, Erwärmen und Sterilisieren übernehmen kann.
Wichtig: Prüfen Sie die Temperatur der Babynahrung immer selbst, bevor Sie das Essen Ihrem Baby servieren. Kinderhaut erleidet schlimmere Verbrennungen bei niedrigeren Temperaturen als Erwachsenenhaut. Die Kost sollte sich lauwarm an Ihren Lippen anfühlen.
2.2. Größe und Füllmenge: Die meisten Produkte schaffen zwei bis drei Baby-Portionen

Beikost-Portionen lassen sich aus einem Gefrierbehälter aus Silikon zum Erwärmen besonders leicht lösen.
Wenige Hersteller bieten Maschinen mit einer Füllmenge an, die das Vorkochen von mehreren Portionen zum Einfrieren ermöglicht.
Nennenswert sind die Philips-Avent 4 in 1 Babynahrungszubereiter und die Avent Babynahrungszubereiter 2 in 1, die mit einer Füllmenge im Kochbehälter von ca. 1 Liter bis zu vier Baby-Portionen schaffen.
Wissenswert: Philips-Avent-Flaschen und -Behälter können in den Avent-Breikochern nicht erhitzt werden, Sie müssen also auf keine Kompatibilität achten.

Ein Babynahrungszubereiter als Dampfgarer und Mixer mit zwei Behältern ermöglichen eine separate Zubereitung.
Die Babymoov-Produkte Nutribaby Plus und Nutribaby Classic kommen sogar auf 1,5 Liter und bis zu sieben Baby-Portionen – oder einer Baby-Portion und ca. zwei Erwachsen-Portionen.
Mit extra Gewürzen und ggf. separaten Einlagen lassen sich Babygerichte schnell zu Erwachsenenmahlzeiten aufpeppen.
Ein Babynahrungszubereiter-Testsieger sollte Sie mit der Einfachheit der Handhabung so überzeugen, dass Sie gern häufiger frisch kochen und neue Rezepte ausprobieren.

Der Philips-Nahrungszubereiter hat einen praktischen Griff. Dieser sorgt für eine einfache Bedienung des Geräts.
2.3. Sicherheit: Ein wärmeisolierter Griff spart Zeit

Eine sichere Handhabung erleichtert die Zwischenschritte beim Babybrei-Kochen. Dazu ist eine automatische Abschaltung sinnvoll.
Ein Überhitzungsschutz und ein Spritzschutz im Deckel gehören zum Standard bei den Küchengeräten. Wichtig ist zudem ein wärmeisolierter Griff, der nicht nur Sicherheit bietet, sondern die Breizubereitung auch unkomplizierter gestaltet, wenn Sie nicht immer nach Topflappen suchen müssen, um den Behälter zu handhaben.
Ebenfalls sollten Sie beim Kauf eines Babynahrungszubereiters auf eine automatische Abschaltung achten. Wer kleine Kinder hat, weiß genau, wie schnell man als Elternteil Dinge unterbrechen muss, die man gerade macht – da ist eine automatische Abschaltung ausgesprochen praktisch, weil nichts verkochen kann.
BPA-freie Materialien bei Babyprodukten haben sich noch nicht zum verbreiteten Standard entwickelt, namhafte Marken warten dennoch meist damit auf. Besonders da die Mehrzahl der Babybrei-Zubereiter aus Kunststoff besteht, empfiehlt sich der Griff zu BPA-freien Produkten.
Kaufberatung: Der Griff zu Glasbehältern schützt nicht immer vor Schadstoffen: In Püriermesser, Deckel und Dichtungen können sich trotzdem belastete Kunststoffteile verstecken.
Babynahrungszubereiter-Tests zeigen in der Regel, dass Kunststoffbehälter die Anwendung erleichtern: Sie sind leichter, bei namhaften Marken geruchsfrei und pflegeleicht. Einen Nachteil haben sie jedoch: Ungefährliche, aber unschöne Verfärbungen treten durch das Kochen von färbenden Gemüse oder Obst auf.

Wie wir hier erkennen können, erwärmt dieser Philips-Avent-Babynahrungszubereiter „SCF883/01“ ein Fläschchen in nur 3 Minuten.
2.4. Reinigung und Pflege: Die meisten Produkte sind sehr pflegeleicht und spülmaschinenfest

Im Püriermesser sammeln sich schnell Essensreste und es bilden sich Keime. Spülen Sie es direkt nach der Nutzung kurz ab, um ein Antrocknen zu vermeiden.
Der Großteil der Hersteller setzt darauf, dass alle zu reinigenden Einzelteile spülmaschinentauglich sind. Das spart Zeit und Nerven, da besonders Püriermesser und Deckel per Hand aufwändiger zu reinigen sind.
Generell gilt: Kleine Einzelteile sollten Sie im oberen Fach, größere Behälter im unteren Bereich der Spülmaschine reinigen.
Waschen Sie per Hand, vermeiden Sie Bürsten und Topfreiniger – diese können Kunststoff-Teile schnell zerkratzen. Setzen Sie dafür auf einen weichen Schwamm und ein mildes Spülmittel.
Egal, ob Spülmaschschine oder nicht: Spülen Sie die Einzelteile direkt nach der Verwendung kurz unter fließendem Wasser ab, weichen Sie sie in der Spüle ein oder „pürieren“ Sie etwas Wasser im Mixbehälter. Angetrockneter Babybrei lässt sich nur sehr schwer entfernen.
Um ein Keimwachstum zu vermeiden, empfiehlt sich, die Einzelteile heiß abzuspülen und an der Luft trocknen zu lassen. Spülen Sie im Geschirrspüler gereinigte Teile ebenfalls kurz nach.
Ich wünschte, ich hätte mir bei unserem ersten Kind so einen Kocher angeschafft, wir nutzen es wirklich fast täglich und ich war überrascht, wie wenig Platz so eine Maschine einnimmt, hatte sie mir viel größer vorgestellt.
VG
Sternchen
Liebe Leserin,
vielen Dank für Ihren Kommentar. Wir freuen uns, dass der Babynahrungszubereiter Ihnen so eine Hilfe ist und wünschen Ihnen und Ihrem Nachwuchs weiterhin viel Freude bei der Zubereitung.
Mit freundlichen Grüßen
das Vergleich.org-Team