Vollflächen-Induktionskochfeld Vergleich 2026

Die besten Flächeninduktionsfelder im Vergleich.

Anja Krause
Redakteurin
schreibt über: Kochplatten & Induktionsplatten
Seit 2025 schreibe ich bei Vergleich.org über Themen rund um den Haushalt – mit besonderem Augenmerk auf Küchenzubehör. Egal, wohin wir ziehen: Der Haushalt ist das Einzige, was uns definitiv für immer begleitet. Ob in einer Wohnung oder im Eigenheim, ob im Ausland, als Single, in der WG oder mit Familie – ich habe viele Wohn- und Lebensformen selbst erlebt. Genau aus dieser Erfahrung heraus berichte ich über Produkte und Lösungen, die den Alltag erleichtern und praktische Helfer für Küche und Haushalt bieten.

Was bei Gas- oder dem klassischen Elektroherd nicht möglich ist, gelingt mit Induktion. Weil die Hitze ausschließlich innerhalb des Kochgeschirrs entsteht, lässt sich die komplette Fläche des Kochfeldes mit der Technik ausstatten. Auf einem solchen Vollflächen-Induktionskochfeld können Sie besonders große und extra kleine Töpfe nahezu beliebig anordnen und völlig individuell kochen, ganz anders als bei vordefinierten Kochplatten.

Verschiedenste Tests im Internet zeigen, dass sich das Kochfeld selbst dabei nur langsam erhitzt. Schauen Sie in unserer Vergleichstabelle außerdem nach den wichtigsten Sicherheitsfunktionen, die nicht nur das Überkochen erkennen können. Überzeugt hat uns hier im Oktober 2026 besonders das Modell Siemens EX975LXC1E iQ700*Wir verlinken auf ausgewählte Online-Shops und Partner, von denen wir ggf. eine Vergütung erhalten. Zwischenzeitliche Änderung der Preise, Lieferzeit und -kosten möglich. Preise inkl. MwSt, ggf. zzgl. Versand. mit seinen Eigenschaften.

Fakten zum Vergleich
101
Recherchierte
Produkte
14
Überprüfte
Produkte
85
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Stunden
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Aktualisiert: 04.10.2026

1 - 8 von 14: Beste Vollflächen-Induktionskochfelder im Vergleich

Preis in EUR
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Vollflächen-Induktionskochfeld Vergleich
Siemens EX975LXC1E iQ700Siemens EX975LXC1E iQ700
Vergleichssieger
Siemens EX675JYW1E iQ700Siemens EX675JYW1E iQ700
Siemens EX845LYC1E iQ700Siemens EX845LYC1E iQ700
Preis-Leistungs-Sieger
Bosch PXX675DC1E Serie 8Bosch PXX675DC1E Serie 8
Bosch PXY875DC1EBosch PXY875DC1E
Siemens EX675LXC1E  iQ700Siemens EX675LXC1E iQ700
Abbildung*
Highlight
Vergleichssieger
Siemens EX975LXC1E iQ700
Siemens EX675JYW1E iQ700
Preis-Leistungs-Sieger
Siemens EX845LYC1E iQ700
Highlight
Bosch PXX675DC1E Serie 8
Bosch PXY875DC1E
Siemens EX675LXC1E  iQ700
Modell*

Siemens EX975LXC1E iQ700

Siemens EX675JYW1E iQ700

Siemens EX845LYC1E iQ700

Bosch PXX675DC1E Serie 8

Bosch PXY875DC1E

Siemens EX675LXC1E iQ700

Vergleichsergebnis*
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Unsere Bewertung
sehr gut
Siemens EX975LXC1E iQ700
10/2026
Unsere Bewertung
sehr gut
Siemens EX675JYW1E iQ700
10/2026
Unsere Bewertung
sehr gut
Siemens EX845LYC1E iQ700
09/2026
Unsere Bewertung
sehr gut
Bosch PXX675DC1E Serie 8
09/2026
Unsere Bewertung
sehr gut
Bosch PXY875DC1E
10/2026
Unsere Bewertung
sehr gut
Siemens EX675LXC1E iQ700
10/2026
Kundenwertung
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Preis­vergleichPreis­vergleichPreis­vergleich
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RatenzahlungRatenzahlungRatenzahlung
RatenzahlungRatenzahlungRatenzahlung
Funktionen
Steuerung
Touchfeld
Touchfeld
Touchfeld
Touchfeld
Touchfeld
Touchfeld
Kochzonen
5
4
4
4
4
4
Heizelemente
11
9
10
4
4
8
Leistungsstufen
9
17
9
17
17
17
Boost-Funktion
Smartphone-Kopplung
Sicherheit
Kindersicherung
Überkochschutz
Topferkennung
Wischschutzfunktion
Technische Daten
Breite
91,2 cm
60 cm
79,5 cm
60 cm
80 cm
60 cm
Standardgröße
Einbaumaße
91 x 52 cm
56 x 49 cm
95 x 60 cm
56 x 49-50 cm
78 x 49 cm
56 x 49 cm
weitere Größen
  • •keine
  • •keine
  • •keine
  • •keine
  • •keine
  • •keine
Umrandung
Glas | Edelstahl
Glas | Edelstahl
Edelstahl
Edelstahl
Edelstahl
Glas | Edelstahl
Vorteile
  • besonders große Kochfläche
  • alle wichtigen Sicherheitsfunktionen integriert
  • mit bratSensor Plus
  • erkennt übergroße Töpfe
  • komfortable Anzeige über vier Displays
  • Überwachung des Herds per WLAN
  • formschöner Facettenschliff an der Vorderseite
  • alle wichtigen Sicherheitsfunktionen integriert
  • besonders große Kochfläche
  • alle wichtigen Sicherheitsfunktionen integriert
  • QuickStart-Funktion
  • mit bratSensor Plus
  • viele Leistungsstufen
  • automatische Abschaltung
  • Wischschutzfunktion
  • formschöner Facettenschliff an der Vorderseite
  • besonders große Kochfläche
  • intelligente Abschaltautomatik
  • alle wichtigen Sicherheitsfunktionen integriert
  • Stromverbrauchsanzeige
  • formschöner Facettenschliff an der Vorderseite
  • alle wichtigen Sicherheitsfunktionen integriert
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Vollflächen-Induktionskochfelder-Kaufberatung:
So wählen Sie das richtige Produkt aus dem obigen Vollflächen-Induktionskochfelder Test oder Vergleich

Das Wichtigste in Kürze
  • Ein Vollflächen-Induktionskochfeld kann wie jedes normale Ceranfeld mit separaten Kochzonen genutzt werden. Sobald Sie mit einem großen Bräter kochen, lassen sich mehrere Zonen wie eine große Fläche verwenden.
  • Da der Induktionsherd die Hitze direkt im Topf entstehen lässt, bleibt nicht nur die Kochplatte selbst vergleichsweise kühl. Auch das Aufkochen von Wasser geht schneller vonstatten und der Stromverbrauch ist gleichzeitig etwas geringer.
  • Induktionskochfelder mit Vollflächen-Kochplatte verfügen in der Regel über zahlreiche Sensoren und praktische Software. Das reicht von der automatischen Erkennung von Töpfen bis zum Smartphone als Kochhelfer.

vollflächen-induktionskochfeld-test
Im Jahr 2017 betrug der Anteil von Induktionskochfeldern knapp zwei Drittel am gesamten Umsatz in Deutschland bei Herden für die Küche. Dieser hohe Wert hängt natürlich mit den entscheidenden Vorteilen der Technik zusammen. Die Induktionsplatte selbst erhitzt sich nur ein wenig, die Töpfe und Pfannen dagegen viel schneller als bei ähnliche leistungsstarken Ceranfelder ohne Induktion.

Außerdem setzen die Hersteller auf eine Vielzahl sinnvoller Techniken. Die Kombination der einzelnen Kochfelder zu einer großen Fläche ist dabei nur ein Beispiel, das aber mit anderen Herdarten gar nicht zu realisieren wäre. Erfahren Sie in unserem Vergleich von Vollflächen-Induktionskochfeldern 2026, welche Sicherheitssysteme sich lohnen und worauf Sie bei den Bedienelementen besonders achten sollten.

Test: Das Vollflächen-Induktionskochfeld, worauf ein Topf platziert ist.

Auf diesem Bild sehen wir ein Smeg-Vollflächen-Induktionskochfeld, das sechs Kochzonen bietet.

schnelles-aufheizen-mit-induktion

1. Die Technik macht es möglich: Ist kochen in jeder Position möglich?

Beim Gaskochfeld oder dem strahlungsbeheizten Cerankochfeld wird eine bestimmte Fläche aufgeheizt, sodass darauf befindliche Töpfe und Pfannen ebenfalls heiß werden. Diese Beschränkung entfällt beim Induktionsherd, denn nur dort, wo Wirbelströme im Kochgeschirr erzeugt werden, entsteht auch Hitze. Der restliche Bereich bleibt kalt.

Erkennt Ihr Herd außerdem, wo sich ein Topf befindet und wie groß er ist, eröffnen sich mit der entsprechenden Software ganz neue Möglichkeiten beim Kochen. Schieben Sie den Bräter quer und kochen davor links und rechts Soße und Beilage. Oder Sie regulieren die Temperatur nicht mehr per Touch oder Drehrad, sondern einfach durch das Nachhintensetzen des Topfes.

Das getestete Vollflächen-Induktionskochfeld ist in einer Küche in einem Geschäft eingebaut.

Wir finden heraus, dass dieses Smeg-Vollflächen-Induktionskochfeld flächenbündig oder aufliegend eingebaut werden kann.

Fazit: Diverse Tests von Vollflächen-Induktionskochfeldern im Internet zeigen, dass Hitzeentwicklung nur dort stattfindet, wo auch ein geeigneter Topf steht. Durch das intelligente Zusammenschließen der Kochzonen wird dieser Umstand konsequent weitergedacht, damit Sie Ihre Kochleidenschaften so flexibel wie nur möglich ausleben können. Stellen Sie das Kochgeschirr, wie es für die Zubereitung am besten passt und nicht nach der Position und Größe der einzelnen Kochfelder.

kueche-mit-vollflaecheninduktionskochfeld

2. Typen von Vollflächen-Induktionskochfeldern: Sind Modelle mit Mittelsteg am variabelsten?

Nahaufnahme des eingebauten und getesteten Vollflächen-Induktionskochfelds.

Die Steuerung dieses Smeg-Vollflächen-Induktionskochfelds erfolgt über das hier sichtbare TFT-Display.

Wollen Sie ein Vollflächen-Induktionskochfeld kaufen, haben Sie die Wahl zwischen mehreren Stufen der freien Bewegung und Ausnutzung der Induktionskochplatte. Je mehr einzelne Segmente vorhanden sind, umso vielfältiger fällt die Kombination auf dem Herd aus. Typisch sind zwei Versionen, die jeweils Vor- und Nachteile für sich verbuchen können:

Kategorie Eigenschaften
volle Fläche mit Induktions-Mittelsteg
induktionsfeld-komplett
+ Bräter lassen sich quer stellen
+ maximale Ausnutzung der gesamten Fläche
- durch hohen technischen Aufwand teuer
- Kühlung der elektronischen Bauteile schwierig
separate Flex-Zonen mit Induktion
induktionsfeld-zwei-kochzonen
+ jede Zone ausreichend groß auch für Bräter
+ gute Luftzirkulation unter der Kochplatte
+ durch geringeren technischen Aufwand günstiger
- Kochfläche nicht optimal ausgenutzt
Immer gleich: Unabhängig von der Anzahl der Kochfelder bestimmt stets der Stromanschluss in der Küche die Obergrenze der Leistungsaufnahme. Die beträgt stets 7,4 kW, die über den standardisierten Herdanschluss zur Verfügung stehen. Damit lassen sich in der Regel zwei Kochzonen inklusive Boost-Funktion für schnelles Aufheizen versorgen, mehr aber nicht. Auch die einzelnen Marken wie Bosch, AEG oder Miele weisen dabei keine Unterschiede auf. Aber selbstverständlich kann die volle Fläche mit allen Kochzonen genutzt werden, dann aber ohne Boost, weil die Stromstärke des Herdanschluss sonst überschritten würde.

Das beste Vollflächen-Induktionskochfeld ist nicht zwangsläufig jenes mit den meisten Kochzonen. Am besten können Sie selbst abschätzen, mit welchen Utensilien Sie zu Werke gehen. Sind Sie mit zwei Pfannen und einem Topf noch unterfordert und wollen am besten zwei Pfännchen für weitere Zutaten einsetzen, scheint die maximale Kochfläche jedoch genau richtig zu sein. Bei einem breiteren Induktionskochfeld mit 80 cm und drei Zonen kann dagegen der verbindende Mittelsteg wegen der insgesamt größeren Fläche schon eher zum reinen Luxus verkommen.

Mehrere kleine Töpfe und auf der anderen Seite ein Bräter lassen sich auch ohne die Verbindung in der Mitte nutzen. Diverse Vorteile wie das intelligente Reagieren beim Verschieben des Topfes bleiben dennoch bestehen, sodass Sie mit den getrennten flexiblen Bereichen ebenfalls individuell kochen können. Zudem greifen Sie hier in der Regel zu einem günstigen Vollflächen-Induktionskochfeld im Vergleich zur Version mit durchgehender Magnetoberfläche.

Das ausgeschaltete Bedienfeld des getesteten Vollflächen-Induktionskochfeld.

Auffällig ist auch die als Neptun-Grau bezeichnete Farbe dieses Smeg-Vollflächen-Induktionskochfelds.

Tipp: Die Magnetspulen müssen für eine lange Haltbarkeit gekühlt werden. Anders als beim normalen Ceranfeld müssen Sie deshalb für einen höheren Abstand zum Backofen und ausreichend Platz für Frischluft sorgen. Ist beides etwas knapp, empfehlen wir von Vergleich.org die Version ohne Mittelsteg, die sich einfacher kühlen lässt.

kochen-an-autarker-induktionsplatte

3. Kaufberatung: Was sind die wichtigsten Eigenschaften flexibler Induktionsfelder?

3.1. Anzahl der Kochzonen für unabhängige Temperaturregelung

kochen-am-ceranfeld

Die glatte Oberfläche und geringe Hitze auf dem Feld selbst machen das Reinigen einfach.

Normalerweise gibt es vier einzelne Kochfelder, zumindest bei den Induktionskochfeldern mit einer Breite von 60 cm. Aber auch bei größeren Flächen – ein Beispiel ist die Serie 400 der Vollflächen-Induktionskochfelder von Gaggenau – lassen sich häufig nur vier Töpfe gleichzeitig betreiben. Hier sorgt der Stromanschluss dafür, dass eine größere Anzahl nur mit einer niedrigeren Leistung betrieben werden könnte, Sie also nicht beliebig die Hitze erhöhen können, wenn mehr Töpfe im Einsatz sind.

Allerdings besteht natürlich die Möglichkeit, zwei kleine Töpfe auf einer Kochzone in Betrieb zu nehmen. Dann können diese aber nur gleichzeitig gesteuert werden.

Eine andere Idee wird zum Beispiel auf einigen Vollflächen-Induktionskochfeldern von Siemens oder Bosch verfolgt. Hier liegen jeweils vier Zonen hintereinander. Auf diesen können Sie einen Topf in mehreren Schritten nach hinten schieben, wobei sich bei jedem Eintritt in eine neue Zone die Temperatur verändert.

Wollen Sie solche Steuerungsmöglichkeiten lieber selbst in die Hand nehmen, bieten etwa die einfachen Vollflächen-Induktionskochfelder von Miele schlicht vier regulierbare Kochzonen, die aber dank der zusammenhängenden Fläche ähnlich variabel genutzt werden können.

Das getestete Vollflächen-Induktionskochfeld von vorn ersichtlich.

Bei diesem Smeg-Vollflächen-Induktionskochfeld können 17 Leistungsstufen ausgewählt werden.

3.2. Sicherheitsfunktionen sind besonders nützlich

Dank moderner Technik, diverser Sensoren und einer durchdachten Programmierung finden sich an modernen Cerankochfeldern unabhängig von der speziellen Heizart eine Vielzahl an Sicherheitssystemen:

  • Kindersicherung durch besondere Tastenkombination
  • Abschaltautomatik nach Zeit und Temperatureinstellung
  • Warnung bei Flüssigkeit auf dem Feld, sogenannter Überkochschutz
  • Erkennung falsch positionierter Töpfe
  • bei Smart-Home-Geräten auch Warnung an Smartphone oder Tablet

Unabhängig von der Marke finden sich im Grunde bei allen Kochfeldern die wichtigsten Sicherheitssysteme, die ein Einbrennen von Übergekochtem oder das versehentliche Einschalten verhindern. Dadurch sind Sie bei aufmerksamem Umgang mit der Kochstellen vor einem Anbrennen oder Überhitzen bestens geschützt.

Andere Extras, wie zum Beispiel eine Wischschutzfunktion, gibt es oftmals nur bei speziellen Herstellern. Neff, Gaggenau, Siemens und Bosch bieten ihn an – wenig verwunderlich, schließlich handelt es sich dabei eigentlich um nur einen Hersteller, die BSH Hausgeräte GmbH. Da bei Induktion seltener etwas einbrennt, ist die Funktion allenfalls ein Bonus.

3.3. Die Steuerung ist Geschmackssache

bedienung-induktionsfeld-touch-twistpad

Das Twistpad ähnelt dem Drehknauf, haftet aber rein magnetisch.

Zwei unterschiedliche Herangehensweisen finden sich bei den Bedienelementen. Entweder gibt es einen zentralen Steuerknopf wie bei den Geräten von Neff oder ein größeres Feld ist für die Touch-Bedienung vorgesehen.

Beim sogenannten Twistpad haftet dieses magnetisch auf dem Kochfeld und funktioniert ähnlich einem gewöhnlichen Drehregler. Nehmen Sie es vom Herd weg, schaltet sich dieser automatisch ab. Damit haben Sie eine zusätzliche Sicherungsfunktion zur Hand.

Bei normalen Touchfeldern zeigt der Blick auf Erfahrungsberichte und diverse Tests von Vollflächen-Induktionskochfeldern im Netz, dass die Steuerung mehrerer Kochplatten zeitaufwendiger ist. Hier reagieren die Hersteller mit Schiebe- oder Drehreglern integriert in die Touchfelder, um die Temperaturregelung zu beschleunigen.

Besitzt jede Kochzone einen eigenen Regler, lässt sich das Induktionsfeld besonders schnell und intuitiv bedienen. Ist Ihnen dagegen das sichere Abschalten wichtig, stellt das abnehmbare Twistpad die bessere Wahl dar.

Die Markenaufschrift des getesteten Vollflächen-Induktionskochfelds im Fokus.

Die Hersteller dieses Smeg-Vollflächen-Induktionskochfelds ist ein italienisches Unternehmen aus der Region Emilia Romagna.

3.4. Einbaumaße entsprechen meist Standardwerten

Die Breite in cm richtet sich vor allem nach den Vorgaben in Ihrer Küche. Wollen Sie ein altes Kochfeld ersetzen, wird die Arbeitsplatte in der Regel bereits ein Loch in Standardabmessungen aufweisen. Das ist in den allermeisten Fällen 56 x 49 cm groß. Das entsprechende Kochfeld misst dann 60 cm in der Breite. Andere übliche Abmessungen sind 40, 80 und 90 cm, während die Tiefe nach hinten eigentlich stets bei knapp über 50 cm liegt.

Tipp: Bei einigen Vollflächen-Induktionskochfeldern, zum Beispiel von Miele, lässt sich auch ein größeres Loch für den Einbau nutzen. Wir von Vergleich.org empfehlen, auf selbstgebaute Abstandshalter, die nicht vom Hersteller selbst stammen, zu verzichten. Ein sicherer Betrieb ist dann nicht gewährleistet.

3.5. Der Rahmen ist nicht nur chic

Das Design des Induktionsfeldes muss natürlich zur Küche passen. Mit Facettenschliff im Glas, einer rahmenlosen Platte oder seitlichen Zierleisten aus Edelstahl bieten sich einige Möglichkeiten.

Allerdings besitzt der breite Edelstahlrahmen, den viele Modelle aufweisen, einen entscheidenden Vorteil. Er schützt die Kanten des Kochfeldes effektiv gegen Schläge. Ein fallen gelassener Topf oder eine aus der Hand gerutschte Ölflasche können Ceran insbesondere am seitlichen Rand stark beschädigen. Im Edelstahlrahmen dagegen bleibt maximal eine große Delle zurück.
kochgeschirr-fuer-induktionskochfelder

4. Große Auswahl beim Kochgeschirr

Ferromagnetismus

Nur wenige Elemente erzeugen Wirbelströme durch Magnetfelder und werden dadurch heiß. Dazu gehören Nickel, Cobalt und vor allem Eisen. Aluminium, das ein besonders niedriges Gewicht aufweist, und Kupfer, das besonders gut Wärme leitet, zählen aber nicht dazu.

Dank der weiten Verbreitung und Popularität der Induktionstechnik für Kochfelder ist die Vielfalt an geeigneten Töpfen und Pfannen kaum zu bemessen. Selbst die besonders praktischen Materialien Aluminium und Kupfer gibt als induktionsfähige Varianten, manchmal sogar bei Aldi oder Lidl im Angebot.

In den Boden des eigentlich nicht magnetischen Kochgeschirrs werden Eisenverstrebungen eingelassen. Diese erhitzt der Induktionsherd und damit schlussendlich den gesamten Topf.

Ein weiteres praktisches Küchenutensil ist eine Gusseisenplatte. Die kann auf dem Induktionsherd erhitzt werden und gibt ihre Wärme an einen eigentlich ungeeigneten Topf ab wie bei einem klassischen Elektroherd.

Vor dem Einsatz auf dem Vollflächen-Induktionskochfeld: Tests mit einem Küchenmagnet zeigen, ob das Geschirr magnetisch und damit geeignet ist.

induktionskochfeld-kochen

5. Tests von Vollflächen-Induktionskochfeldern bei Stiftung Warentest: Kritikpunkte werden abgebaut

Einen expliziten Testsieger der Vollflächen-Induktionskochfelder kann das Institut nicht präsentieren. Mit Induktion und klassischen runden Kochfeldern überzeugte 2015 der Bosch PIB645B17E die Tester am meisten.

Mit Blick auf den gesamten Test fällt hier auch die deutliche Verbesserung der Noten bezüglich der Geräuschentwicklung auf. Gab es 2009 im besten Fall die Note „gut“, wurden 2015 immerhin zwei Modelle mit „sehr gut“ und damit als sehr leise ausgezeichnet, ein Modell von Neff und eines von Gaggenau.

Tipp: Strom sparen Sie mit Induktion nicht wirklich. Hochrechnungen für einen normalen Haushalt der Stiftung Warentest ergeben jährliche Einsparungen von gerade einmal 5 Euro. Im Dauerbetrieb sieht die Sache natürlich etwas anders aus.

Achtung: Magnetfelder können sich besonders bei Menschen mit Herzschrittmachern und auch Schwangeren negativ auswirken. Sowohl das Bundesamt für Strahlenschutz als auch Stiftung Warentest empfehlen, Anleitung zum sicheren Umgang gründlich zu lesen und gerade bei Trägern von Herzschrittmachern auch die Konsultation eines Arztes.

herdarten-induktionsfeld-gaskochfeld

6. Häufig gestellte Fragen zu Vollflächen-Induktionskochfeldern

6.1. Welches Kochgeschirr kann mit Vollflächen-Induktionskochfeldern genutzt werden?

Wie bei jeder Induktionskochplatte muss es natürlich magnetisch sein, um überhaupt erhitzt zu werden. Dank der großen Fläche profitiert speziell sehr großes Kochgeschirr von den flexiblen Kochzonen. So sind Sie beispielsweise nicht mehr auf die einzelne Bräterzone angewiesen, die sich bei anderen Kochfeldern an einem festen Platz befinden.

Dank der rechteckigen Form wird es zudem möglich, viele kleine Töpfe und Pfannen unabhängig von der Anzahl der Kochzonen zu platzieren. Je mehr Kochzonen Ihnen dabei auf der gesamten Fläche zur Verfügung stehen, umso individueller lassen sich die einzelnen Regionen steuern. Ein Beispiel ist dabei FreeInduction von Siemens. Die Vollflächen-Induktionskochfelder mit dieser Funktion erkennen bis zu sechs Kochutensilien an beliebigen Stellen auf der Herdplatte.

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6.2. Zu welchem Herd passt das Vollflächen-Induktionskochfeld?

stromanschluss-induktionskochfeld

Fachgerechter Einbau ist auch eine Frage des Versicherungsschutzes.

Die meisten Induktionsfelder funktionieren autark, sie werden also unabhängig vom Backofen angeschlossen und gesteuert. Deshalb können Sie auch den alten Einbauofen weiter verwenden und ein neues Ceranfeld darüber einbauen. Wichtig ist lediglich, dass genügend Platz nach unten vorhanden ist. Das sollte jedoch beim Ersetzen eines vorher bereits betriebenen Kochfeldes der Fall sein.

Es spielt also keine Rolle, ob Sie das Vollflächeninduktionskochfeld der Serie 400 von Gaggenau mit einem betagten Miele-Backofen kombinieren oder das Neff-Induktionskochfeld mit der Backröhre von AEG. Die integrierten Drehknöpfe zur Steuerung des Kochfelds werden jedoch in den allermeisten Fällen nicht mehr funktionieren, was durch die Bedienung direkt auf der Oberfläche des Feldes aber ohnehin unnötig ist.

Alternativlos: Wir von Vergleich.org raten dringend davon ab, den Anschluss des Kochfeldes selbst durchzuführen. Der Betrieb eines unsachgemäß installierten Geräts setzt nicht nur die Gewährleistung außer Kraft, der stellt auch eine ernsthafte Brand- und Stromschlaggefahr dar.

» Mehr Informationen

Videos zum Thema Vollflächen-Induktionskochfeld

In diesem YouTube-Video wird das innovative Induktions-Kochfeld mit Bratsensor aus der Bosch Accent Line Serie vorgestellt. Das Produkt PXV845FC1E von Bosch beeindruckt mit seiner exzellenten Kochleistung und intelligenten Funktionen wie der automatischen Temperaturkontrolle beim Braten. Das modern gestaltete Kochfeld ist nicht nur äußerst praktisch, sondern fügt sich auch perfekt in jeden modernen Küchenstil ein.

In diesem YouTube-Video wird das Vollflächen-Induktionskochfeld KM 7678 FR von Miele getestet. Es zeigt die vielfältigen Funktionen und die hohe Leistungsfähigkeit des Kochfeldes. Ein ausführlicher Testbericht bietet wertvolle Informationen für alle, die sich für modernes Kochen und innovative Technologie interessieren.

Quellenverzeichnis

Inhaltsverzeichnis
  1. Die Technik macht es möglich: Ist kochen in jeder Position möglich?
  2. Typen von Vollflächen-Induktionskochfeldern: Sind Modelle mit Mittelsteg am variabelsten?
  3. Kaufberatung: Was sind die wichtigsten Eigenschaften flexibler Induktionsfelder?
  4. Große Auswahl beim Kochgeschirr
  5. Tests von Vollflächen-Induktionskochfeldern bei Stiftung Warentest: Kritikpunkte werden abgebaut
  6. Häufig gestellte Fragen zu Vollflächen-Induktionskochfeldern
Anja Krause
Anja KrauseRedakteurin für Kochplatten & Induktionsplatten

Zusammenfassung: Die besten Vollflächen-Induktionskochfelder in aller Kürze.

Position
Modell
Preis
Heizelemente
Leistungsstufen
Lieferzeit
Angebote
 
 
 
 
 
 
 
Platz 1
Siemens EX975LXC1E iQ700
11
9
Sofort lieferbar
Platz 2
Siemens EX675JYW1E iQ700
9
17
Sofort lieferbar
Platz 3
Siemens EX845LYC1E iQ700
10
9
Sofort lieferbar
 
 
 
 
 
 
 
Platz 4
Bosch PXX675DC1E Serie 8
4
17
Sofort lieferbar
Platz 5
Bosch PXY875DC1E
4
17
Sofort lieferbar
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Kommentare (2) zum Vollflächen-Induktionskochfeld Vergleich 2026
  • Markus Röhr

    Wenn ich ein Induktionsfeld kaufe, wie kann ich es anschließen? Derzeit habe ich einen Backofen mit allem dran, der am normalen Herdanschluss steckt.
    Grüße
    M. Röhr

    • Anja Krause - Vergleich.org

      Guten Tag Herr Röhr,

      ein Komplettsystem aus Herdplatte und Backofen verfügt über einen gemeinsamen Anschluss.

      Bei zwei autarken Geräten wird der Backofen mittels normalem Schukostecker mit Strom versorgt. Das Induktionsfeld bleibt dagegen am Herdanschluss. Jeder Elektriker kann Ihnen auch am Herdanschluss fachgerecht eine solche Steckdose installieren, sodass Sie Ofen und Kochplatte weiterhin über diesen Stromanschluss betreiben können.

      Hoffentlich kann Ihnen unsere Antwort weiterhelfen.

      Mit freundlichen Grüßen

      Ihr Vergleich.org-Team

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