Vorteile
- sehr vielseitig
- UTZ-zertifiziert
- besonders fettarm
Nachteile
- kein Bio-Siegel
- nicht für Diabetiker geeignet

Trinkschokolade ist wahrhaftig ein Getränk für Genießer. Das bestätigt auch eine Statista-Umfrage aus dem Jahr 2018. Bei der Befragung zum Thema Trinkschokolade gab mehr als die Hälfte der Befragten an, das schokoladige Getränk wegen des Geschmacks zu konsumieren.
Und das aus gutem Grund: Von zart-bitter bis cremig-süß ist für jeden Feinschmecker-Gaumen etwas dabei.
Doch was ist es, das eine Trinkschokolade so köstlich macht? Und wo liegt der Unterschied zwischen Kakaopulver und Trinkschokolade? Neben interessanten Hintergrundinformationen verraten wir Ihnen in unserem Ratgeber, worauf Sie achten sollten, wenn Sie eine Trinkschokolade kaufen möchten.

Auf diesem Bild sehen wir Julius-Meinl-Trinkschokolade, die in einer 300-g-Dose angeboten wird.
Unser Trinkschokoladen-Vergleich stellt dafür bekannte Marken und Hersteller in den Kategorien Nährwerte, Inhaltsstoffe und Geschmack gegenüber. Außerdem erfahren Sie in unserer Kaufberatung, warum es vor allem bei kakaohaltigen Getränken so wichtig ist, nachhaltige Produkte zu kaufen.

Ursprünglich zählten zu Trinkschokoladen nur jene Produkte, die tatsächlich ausschließlich aus Tafelschokolade hergestellt wurden. Mittlerweile hat sich der Begriff geweitet: Als Trinkschokolade gilt jedes Kakaopulver, das mehr als 25 Prozent reinen Kakao beinhaltet. Je höher der prozentuale Anteil, desto intensiver wird letztendlich der Geschmack.
Kokoszucker wird aus dem Saft des Blütenknospenstiels einer Kokospalme gewonnen.
Kokosblütenzucker ist somit ein sogenannter Palmzucker, was das natürliche Süßungsmittel zu einer guten Alternative bei Erkrankungen wie Übergewicht, Diabetes, Herzerkrankungen, Krebs und Gallensteinen macht.
Der Kakaogehalt ist aber nicht der einzige Faktor, der über die Qualität der Trinkschokolade entscheidet. Indikatoren, dass ein Produkt besonders hochwertig hergestellt wurde, sind auch Zertifizierungen, wie z. B. das Fair-Trade- oder das Bio-Siegel.
Neben der Kakaobohne landen noch andere Zutaten in der Trinkschokolade. Zucker ist dabei ein fester Bestandteil von Trinkschokolade. Achten Sie nur unbedingt darauf, dass Hersteller keinen Industriezucker, sondern natürliche Varianten, wie zum Beispiel Kokosblütenzucker, verwenden.

Bei dieser Julius-Meinl-Trinkschokolade handelt es sich um ein Instantprodukt – die Trinkschokolade muss nur aufgegossen werden.
Zu den Zusatzstoffen, die Sie vermeiden sollten, zählen:

Das kakaohaltige Getränk ist nicht nur das Lieblingsgetränk vieler Kinder – seit vielen Generationen erfreuen sich auch Erwachsene am Schokoladen-Genuss.
Worauf Sie beim Trinkschokoladen-Kauf achten müssen, entscheiden in erster Linie Ihre individuellen Ernährungsbedürfnisse. Wir haben die wichtigsten Punkte für jede Ernährungs-Art in einer kompakten Kaufberatung zusammengefasst:
Für Veganer:
- ohne Laktose, Milchpulver und andere tierische Inhaltsstoffe
- Trinkschokolade mit Wasser oder Pflanzendrink statt mit Milch anrühren
Für Kinder:
- möglichst wenig bis kein Industriezucker
- Geschmack: süß bis cremig, da viele Kinder keine Zartbitterschokolade mögen
Für Allergiker:
- allergene Inhaltsstoffe müssen deklariert werden
- manche Trinkschokoladen können Spuren von Milch, Soja und Nüssen enthalten
- Vorsicht: auch Gluten kann in Trinkschokolade vorkommen
Für Diabetiker:
- frei von künstlichem Zucker und Stevia
- Vorsicht: eine geringe Blutzuckerspiegel-Erhöhung kann häufig nicht vermieden werden
Bei spezieller Diät-Ernährung;
- besonders kalorien- und kohlenhydratarme Produkte (nicht mehr als 250 kcal pro 100 g)
- wenig Zucker (unter 10 g pro 100 g)
- wenig ungesättigte Fettsäuren (nicht mehr als 5 g pro 100 g)

Exzellente Trinkschokolade zeichnet sich nicht nur durch gute Nährwerte und wenig Kalorien aus. Es ist auch bedeutsam, wo der Kakao herkommt. Denn: Bis das schokoladige Kalt- oder Heißgetränk vor uns auf dem Tisch steht, legt es einen langen Weg zurück.
Ein Fair-Trade-Siegel ist hinsichtlich der Produktion von Trinkschokolade wichtig, da es für ein Produkt steht, das gerecht produziert wurde. Dazu zählen neben den umweltverträglichen Anbaupraktiken auch die fairen Arbeitsbedingungen. Der Anbau von Kakao sichert in einigen Ländern den Lebensunterhalt von einem Großteil der Bevölkerung.

Auf der Zutatenliste dieser Julius-Meinl-Trinkschokolade finden wir 32 Prozent Kakaopulver, Zucker, Salz, Dextrose und Aroma.
Die Fair-Trade-Zertifizierung verspricht demnach, dass Bauern das bekommen, was ihnen zusteht. Sie sollen für ihre harte Arbeit auf den Feldern entlohnt werden, sodass sie ihre Familien ernähren können.
Die größten Exporteure von Kakaobohnen sind:
Afrika – insbesondere Westafrika – dominiert den weltweiten Export deutlich und stellt den größten Anteil der global gehandelten
Kakaobohnen.
Neben dem Fair-Trade-Siegel ist auch das Bio-Zertifikat ein Qualitätsindikator für Kakaopulver und Trinkschokolade. Für die Herstellung von Bio-Trinkschokolade werden ausschließlich Kakaobohnen genutzt, die gemäß der Normen und Vorschriften der ökologischen Landwirtschaft angebaut werden.
Die Vor- und Nachteile von Bio-Produkten sind:
Welche Marken bei der Produktion ihrer Trinkschokoladen besonders auf Nachhaltigkeit achten, erfahren Sie hier:

Die Stiftung Warentest hat im Zuge eines umfangreichen Berichts über Kakaosorten, auch einen Trinkschokoladen-Test (2008) durchgeführt.
Insgesamt bewertete das Prüfinstitut 25 verschiedene Pulversorten. Das Ergebnis ist ernüchternd: Die Mehrheit der Trinkschokoladen beinhalten zu viel Zucker und ist zudem zu kalorienreich. Besonders für Kinder sind viele Produkte als tägliches Getränk ungeeignet.
Vor allem günstige Trinkschokoladen und Kakaopulver von Discountern sind überzuckert. Trinkschokolade von Aldi oder Trinkschokolade von Zotter sollten deswegen besser vermieden werden.
Was also tun, wenn Sie den Zucker in der Trinkschokolade umgehen möchten? Trinkschokoladen-Tests zeigen, dass Kakaopulver in Bio-Qualität die geringsten Zuckeranteile haben. Wir raten daher vor allem Diabetikern und Kindern dazu, nur zu biologischer Trinkschokolade ohne Zucker zu greifen.

Die Vielfalt an Trinkschokoladen-Rezepten ist groß: von der klassischen Trinkschokolade bis hin zu Trinkschokolade mit Eis, Sahne oder mit Pralinengeschmack.
Neben Trinkschokolade als Pulver gibt es mittlerweile auch Trinkschokolade am Stiel. Der Vorteil ist, dass dadurch die Portionen schon optimal vordosiert sind.
Übrigens: Eine Trinkschokolade am Stiel eignet sich auch bestens als Geschenk. Das Beste daran ist, dass für jeden Geschmack etwas dabei ist. Garantiert individuell und lecker!
Mittlerweile besitzen viele Kaffeemaschinen, Kaffeepadmaschinen oder Kaffeevollautomaten ebenfalls eine Einstellung für die Zubereitung von Trinkschokoladen. Wenn Ihnen also nach einem koffeinfreien Heißgetränk zumute ist, können Sie sich statt für Kaffee oder Cappuccino für den schokoladigen Genuss entscheiden. Mithilfe von Kakaopads gibt es Trinkschokolade also auch auf Knopfdruck.
Trinkschokolade am Stiel lässt sich auch selber machen. Wie das geht, verraten wir Ihnen hier:

Kakao ist nicht gleich Kakao. Während die Bezeichnung bei Kindern der Überbegriff für ein kakaohaltiges Getränkepulver ist, gibt es große Unterschiede im Herstellungsprozess. Für die Herstellung von Trinkschokolade werden normalerweise Kakaobohnen in Rohkost-Qualität verarbeitet.
| Kakaopulver (Rohkost-Qualität) | Entöltes Kakaopulver | Kakaohaltiges Getränkepulver |
|---|---|---|
| gilt als Edelkakao schonende Herstellung: Bohnen werden nicht über 42 °C erhitzt Kakaopulver in Rohkostqualität hat besonders viele Vitalstoffe enthält: Eisen, Calcium, Magnesium und Antioxidantien (Flavonoide) | gibt es in verschiedenen Kategorien: stark entölt und schwach entölt Herstellung: Bohnen werden auf bis zu 100 °C erhitzt geeignet als Getränk oder Backzutat | oft mit Zucker oder Süßungsmittel versetzt besonders fein verarbeitetes Pulver |
Wenn Sie sich vegan ernähren, sollten Sie darauf achten, dass die Trinkschokolade ohne Laktose oder andere tierische Zusatzmittel hergestellt wurde. Außerdem verzichten Veganer bei der Zubereitung von Trinkschokolade auf Milch. Als Alternative können Sie Trinkschokolade mit Wasser anrühren oder Pflanzendrinks verwenden.
Geschmacklich sind die Unterschiede nur gering erkennbar – vorausgesetzt die Trinkschokolade hat einen hohen Anteil an Kakao und ist somit sehr geschmacksintensiv.
» Mehr InformationenKakao schmeckt nicht nur gut, sondern hat auch viel zu bieten: Viele der in der Kakaobohne enthaltenden Vitalstoffe stecken auch in der Trinkschokolade. So enthalten viele Trinkschokoladen Magnesium, das gut für den Herzkreislauf ist. Auch Chromium und Eisen wurden in der Kakaobohne nachgewiesen. Die Mineralstoffe unterstützen den Knochenbau und wirken sich positiv auf das Blutbild aus.
So weit, so gut. Fakt ist jedoch auch, dass das verarbeitete Kakaopulver oft viel zu viel Zucker enthält. Das macht den regelmäßigen Kakaokonsum nicht nur zu einer Gefahr für Zahnschäden, sondern kann auch Diabetes hervorrufen und ist nebenbei eine wahre Kalorienbombe.
Wir empfehlen: Achten Sie beim Trinkschokoladen-Kauf darauf, dass möglichst wenig Industriezucker enthalten ist. Trinkschokolade sollte auch für Kinder ein Genussgetränk bleiben.
» Mehr Informationen
Jenny unterstützt unsere Nutzer beim Thema Lebensmittel und schreibt hierzu regelmäßig Produktvergleiche.
Sie hat sich nach vielen Jahren mit einem schwierigen Verhältnis zum Thema Essen diesem Thema als Ernährungsberaterin gewidmet.
Yoga, Tanzen, Tantra und Women Circle gehören auch zu ihrem Leben dazu, dass Jenny seit 2023 voll und ganz in Spanien genießt. Jenny ist schon allein um die Welt gereist. Heute findet sie Ausgleich bei Yoga und Tanzen, auch als Lehrerin, und interessiert sich viel für Südamerika und Schamanismus.
Der Trinkschokolade-Vergleich ist aus unserer Sicht besonders empfehlenswert für Schokoladenliebhaber und Genießer.

Auf weiten Reisen habe ich die kulinarische Vielfalt der Welt entdeckt - von der italienischen Pizza über das japanische Sushi bis hin zum irischen Bier. Meine Begeisterung für Gaumenfreuden habe ich mit nach Hause genommen und teile sie jetzt gerne als Autor im Bereich Lebensmittel. Meine Texte umfassen informative Artikel über Lebensmittelherstellung, Ernährungstipps, Rezepte und die Vielfalt der kulinarischen Welt. Mein Ziel ist es, Leser zu inspirieren, sich bewusst mit ihrer Ernährung auseinanderzusetzen, neue Geschmackserlebnisse zu entdecken und sowohl eine gesunde als auch genussvolle Beziehung zu Lebensmitteln zu entwickeln. Durch meine Texte möchte ich Leser dazu anregen, Essen nicht nur als eine Notwendigkeit zu sehen, sondern als Quelle von Genuss, Kreativität und Gemeinschaft zu nutzen.
Der Trinkschokolade-Vergleich ist aus unserer Sicht besonders empfehlenswert für Schokoladenliebhaber und Genießer.
Position | Modell | Preis | Geschmack Herstellerangabe | Bio-Siegel | Lieferzeit | Angebote |
|---|---|---|---|---|---|---|
Platz 1 | Caotina Original Trinkschokolade | ca. 53 € | süß-schokoladig | |||
Platz 2 | Beckscocoa Trinkschokolade | ca. 19 € | sehr schokoladig | |||
Platz 3 | Edelmond Heiße Kakaobohne | ca. 18 € | zart-bitter | |||
Platz 4 | Der Zuckerbäcker DIY heiße Schokolade | ca. 6 € | süß-schokoladig | |||
Platz 5 | Zotter Trinkschokolade | ca. 8 € | Mandel, Vanille |
Spätestens nach 120 Tagen aktualisieren wir jede Rubrik mit neuen Produkten und recherchieren Entwicklungen in den Bestenlisten. Dadurch sind unsere Empfehlungen jederzeit aktuell.
Unsere Tests und Vergleiche sind objektiv und faktenbasiert. Hersteller haben keinen Einfluss auf die Bewertung. Wir sorgen für mehr Transparenz auf dem Markt und fördern so die Produktqualität.
In unseren Tests & Vergleichstabellen nehmen wir nur Produkte auf, die unsere Mindeststandards erfüllen können. So stellen wir sicher, dass Sie aus einer großen Auswahl genau das richtige Produkt für Ihre Anforderungen finden.
ab wann gilt eine trinkschokolade als edelbitter?
Liebe Susanne,
vielen Dank für Ihre Rückmeldung zu unserem Trinkschokoladen-Vergleich.
Um Ihre Frage auf den Punkt zu beantworten: Eine Trinkschokolade mit einem reinen Kakaopulvergehalt von über 70 % gilt als Edelbitter-Schokolade.
Beste Grüße
Ihr Vergleich.org-Team