Wichtigstes Kriterium in wohl jedem Streaming-Box-Test ist die Kompatibilität mit den vorhandenen Geräten. Grundsätzlich lässt sich zwischen den eigenständigen Systemen, die über eine eigenständige Funktionsweise verfügen wie der Amazon TV Stick, und Cast-Geräten, welche nicht selbst als Datenquelle für die Bildausgabe fungieren, unterscheiden.
2.1. Eigenständige Systeme
Eigenständig
Der Begriff ist hier so zu verstehen, dass das Gerät selbst die Daten streamt und nicht nur als Bildverdoppler dient.
Dieser Typus verfügt über eine abgeschlossene Architektur und benötigt keine externen Signalquellen, um Bildsignale an den Fernseher zu senden. Sie können dieses Gerät demnach eigenständig nutzen, um Ihre Lieblingsserien auf dem Fernseher zu streamen. Die Geräte, z.B. Amazon Fire TV oder Apple TV, verfügen über eine eigene Benutzeroberfläche, über die Sie die Medieninhalte, die Sie auf dem Fernseher wiedergeben möchten, auswählen können. Die Geräte fragen selbst die Daten aus dem Internet ab und geben sie wieder. Sie sind entweder selbst mit einer Fernbedienung ausgeliefert oder lassen sich mit dem Smartphone koppeln.
Eigenständige Systeme ähneln am ehesten den traditionellere Wegen, Medien auf die TV-Geräte zu bringen. Im Gegensatz zu einer DVD, Video-Kassette oder einer Blu-Ray für einen Blu-Ray-Player sind die Datenquellen jedoch hierbei nicht mehr physisch im Wohnzimmer vorhanden.
2.2. Chromecast

Mithilfe des in Android integrierten Google Cast Standards sind Ihre Geräte mit dem Fernseher verbunden.
Seit 2013 vertreibt Google mit dem Chromecast einen eigenen Smart-TV-Stick. Chromecast-Geräte arbeiten mit Google Cast; aktuelle Google-Streaminggeräte setzen auf Google TV. In kompatiblen Apps werden in der Regel Steuerdaten an das Streaming-Gerät übergeben, das die Inhalte anschließend selbst abruft. Zusätzlich lassen sich ein Chrome-Tab oder der gesamte Bildschirm vom PC auf den Fernseher streamen.
Das hat den Vorteil, dass auf dem Mobilgerät andere Aktionen ausgeführt werden können, nachdem die nötigen Informationen an den Stick gesendet wurden. Zudem wird so für die Übertragung weniger Energie benötigt, als wenn der gesamte Bildschirminhalt und Ton übertragen würde.

Der Chromecast-Stick ist besonders klein und handlich.
Mit dem Chromecast-Stick der zweiten Generation, der im September 2015 auf den Markt kam, war auch eine Screen-Mirroring-Funktion integriert. Mit dem Chrome-Browser ist es auch möglich, einzelne Browserfenster direkt auf dem Fernseher auszugeben. Auch die Fähigkeit, über Chromecast zu spielen, ist noch wenig ausgeprägt.
Die Vor- und Nachteile von Chromecast mit Google TV in der Übersicht:
Vorteile- geringer Energieverbrauch beim Zuspielgerät
- mit Smartphone, Tablet und Computer bedienbar
- Wiedergabe läuft nach dem Start direkt über das Streaming-Gerät
- je nach Modell bis zu 4K möglich
Nachteile- für viele Funktionen sind Cast-fähige Apps oder Chrome nötig
- Spiele stehen nicht im Mittelpunkt
2.3. Miracast
Ein weit verbreiteter Standard zum Übertragen von Bildschirminhalten ist Miracast. Im Gegensatz zu anderen Technologien, die von einzelnen Firmen entwickelt wurden (WiDi von Intel, Screen Mirroring von Samsung oder AirPlay von Apple), ist der Standard für Entwickler zugänglich und kann daher für die Entwicklung von neuen Programmen genutzt werden. Bei der Technologie werden Bildinhalten und Toninformationen übertragen. Die Kommunikation zwischen Sender und Empfänger funktioniert über WiFi-Direkttechnologie, d.h. es ist nicht notwendig, dass der Miracast-Empfänger im WLAN angemeldet ist.
Obwohl Miracast eine herstelleroffene Technologie ist, wird sie nicht ausreichend dokumentiert. Daher kann es zu Problemen bei der Übertragung kommen. Viele Miracast-Sticks haben den Standard nur mangelhaft implementiert, daher kann es in der Koppelung zu Problemen kommen.
Eine kurze Einführung in den Miracast-Standard bietet das folgende Video:
Hallo Jan,
Wieso machen Sie falsche Angaben bei der nVidia Shield TV Pro?
Die Box wird von einem Nvidia Tegra X1 Prozessor mit Android TV 9.0 (Pie) betrieben, hat einen 1 Gbit/s Ethernet Anschluss und Bluetooth 5.0.
Die Nvidia Shield ist mit Abstand die beste Box auf dem Markt die fehlerfrei und mit toller Performance läuft. Nebenbei unterstützt sie voll den Google Playstore und alle Media-Apps (Netflix, Spotify, Deezer, Kodi, Plex, UPC-TV etc.) die ich installiert habe laufen einwandfrei und sind mit der beigelegten Fernbedienung problemlos bedienbar.
Gruss
Joe
Hallo Joe,
vielen Dank für Ihren Kommentar zu unserem Streaming-Box-Vergleich.
Uns ist tatsächlich ein Fehler unterlaufen. Die entsprechenden Änderungen haben wir nun vorgenommen.
Viele Grüße
Vergleich.org
Liebe Leute,
ich habe vor 2 Jahren mit diesen Dingern angefangen. Nicht eine! hat länger als ein halbes Jahr überstanden, nicht eine war jemals fehlerfrei. Absolut beste Umgebung, keine Tiere oder so….Einzig ein Fantec Media Player läuft noch (halbwegs). Last euch nix vormachen. Diese Dinger sind nicht reif. Keine.
Hey Leute,
ich habe einen Internetbox-Fernseher und bin total zufrieden! Ich will gar nicht mehr anders. Dank der Geräte in euerm Test kann jede_r mit einem HDMI-Fernseher die neue Generation „Glotze“ geniessen.
Cheers,
Dolph 😉