Outdoor-Smartphone Test 2016

Die 7 besten Outdoor-Smartphones im Vergleich.

AbbildungTestsiegerKyocera Torque KC-S701Preis-Leistungs-SiegerBlackview BV6000IceFox BingoCyrus CS30CAT S30Samsung Galaxy Xcover 3IceFox Storm
ModellKyocera Torque KC-S701Blackview BV6000IceFox BingoCyrus CS30CAT S30Samsung Galaxy Xcover 3IceFox Storm
Testergebnis
Vergleich.org
Bewertung1,3sehr gut
08/2016
Vergleich.org
Bewertung1,6gut
08/2016
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Bewertung1,7gut
08/2016
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Bewertung1,8gut
07/2016
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Bewertung2,1gut
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Bewertung2,2gut
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Bewertung2,3gut
08/2016
Kundenwertung
80 Bewertungen
16 Bewertungen
35 Bewertungen
6 Bewertungen
24 Bewertungen
158 Bewertungen
34 Bewertungen
BetriebssystemAndroid 4.4.2Android 6.0Android 4.4Android 4.4Android 5.1Android 4.4Android 4.4
Prozessor
sehr schnell

sehr schnell

schnell

sehr schnell

ausreichend schnell

ausreichend schnell

schnell
interner Speicherper microSD Karte aufrüstbar16 GB32 GB8 GB16 GB8 GB8 GB16 GB
Display
Auflösung
4,5 Zoll
1.280 x 720 Pixel
4,7 Zolly
1.280 x 720 Pixel
5,0 Zoll
1.280 x 720 Pixel
4,5 Zoll
1.280 x 720 Pixel
4,5 Zoll
854 x 480 Pixel
4,5 Zoll
800 x 480 Pixel
4,7 Zoll
1.280 x 720 Pixel
Gesprächszeit
Standbyzeit
27 h
1.000 h
24 h
492 h
10 h
370 h
12 h
400 h
12 h
456 h
k.A.15 h
330 h
Kamera
Front | Back
Front: für Selfie-Aufnahmen
Back: Hauptkamera
Sofern die Hard- und Software perfekt abgestimmt sind, können auch Modelle mit weniger Megapixeln gleichwertige Fotos schießen.
| 8 MP5 MP | 13 MP2 MP | 8 MP5 MP | 13 MP2 MP | 5 MP2 MP| 5 MP5 MP | 13 MP
Schutzklasse
Schurz vor Fremdkörpern
Der erste Wert gibt die Abschirmung gegen Staub an, der zweite gegen Wasser. Je höher die Werte, desto robuster.
IP68
IP68
IP68
IP68
IP68
IP67
IP68
staubdichtJaJaJaJaJaJaJa
wasserdicht
(30 min. bei 1 m Tiefe)
JaJaJaJaJaJaJa
Dual-SimNeinNeinJaNeinJaNeinJa
Speicher über microSD aufrüstbark.A.
NFC | BluetoothNFC: drahtlose Nahkommunikation, die in Zukunft zum Bezahlen verwendet werden könnte
Bluetooth: ältere drahtlose Nahkommunikation
| | | | | | |
LTE-fähigJaNeinNeinNeinJaJaJa
Akku wechselbarNeinNeinNeinNeinNeinJaNein
Gewicht182 g247 g442 g231 g181 g154 g490 g
Vorteile
  • Display sehr hell
  • telefonieren bei lauter Umgebung
  • auch mit Handschuhen nutzbar
  • hält -30 bis zu 60 Grad stand
  • mit Luftdrucksensor
  • guter Empfang
  • gutes GPS-Signal
  • gute Tonqualität
  • sehr guter Akku
  • Display besonders hitzebeständig, bruch- und kratzfest
  • sehr robust
  • gute Sprachqualität
  • auch mit Handschuhen nutzbar
  • gutes GPS-Signal
  • sehr stabil
  • lange Akkulaufzeit
  • leicht und dünn
  • Bedientasten ragen etwas hervor
  • umfangreiche Navigationswerkzeuge
  • sehr guter Akku
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4.3/5 aus 26 Bewertungen

Outdoor-Smartphone-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze
  • Ein Outdoor-Smartphone ist besonders robust gegen Wasser, Schmutz und bei Stürzen. Zumeist ist das Display kratzfest. Einige Modelle sind auch bei extremen Temperaturen noch funktionsfähig.
  • Die IP-Schutzklasse gibt an, wie gut das Gehäuse vor Fremdkörpern und Wasser abgeschirmt ist. Je höher die beiden Ziffern sind, desto dichter ist die Handy-Hülle.
  • Outdoor Smartphones eignen sich besonders für Bauarbeiter und Handwerker, da das Handy so Stürze überlebt und das Display nicht sofort zerkratzt. Für Outdoor-Aktivitäten wie Bergsteigen oder Camping sind diese Smartphones auch gut geeignet. Aber auch einen einfachen Strandurlaub überstehen die stabilen Begleiter eher als reguläre Modelle.

Outdoor-Smartphone Test
Haben Sie den größten Berg der Umgebung oder gar den Mount Everest bezwungen und möchten den atemberaubenden Ausblick für die Daheimgebliebenen auf Fotos bannen? Möchten Sie den Strandurlaub genießen, ohne anschließend Sandkörner aus Ihrem Handygehäuse herausfummeln zu müssen? Sind Sie ein eher tollpatschiger Kandidat, dessen Handy die WC-Schüssel auch schon von innen gesehen hat oder mit Ihnen auf Tauchkurs in der Badewanne gegangen ist? Auch Displayschäden durch Ausflüge der Handys oder Tablets auf den Asphalt sind keine Seltenheit. Im Regen tanzen und gleichzeitig telefonieren – mit einem herkömmlichen Handy undenkbar. Doch eigentlich ist das gar keine Utopie: Ein Outdoor-Smartphone ist ein zuverlässiger, robuster Begleiter, dem Staub, Wasser und Schmutz nichts anhaben können. Beim Wandern, Bergsteigen im Sturzregen oder beim Arbeiten auf einer Baustelle trotzen Outdoor-Smartphones den ungemütlichen Bedingungen.

In unserem Outdoor-Smartphone Test 2016 zeigen sie, wo ihre Stärken liegen und dass sie nicht immer so klobig sind, wie ihnen ihr Ruf nachsagt. Wir erstellen eine Outdoor-Smartphone Bestenliste mit Informationen über die wichtigsten Funktionen und Eigenschaften der Outdoor-Handys. Wir klären, was es mit den Kennzeichnungen wie IP67 auf sich hat, über welche Features Ihr Outdoor-Gerät verfügen sollte und was Sie beim Outdoor-Smartphone Kauf beachten sollten. Natürlich geben wir auch eine Outdoor-Smartphone Empfehlung, damit Sie Ihren treuen Begleiter wirklich auch bei widrigsten Umweltbedingungen bei sich tragen können.

1. Was ist ein Outdoor-Smartphone?

Bestore-A9-4.3 Outdoor Smartphone

Das Gehäuse beim Bestore A9 4.3 ist sicher verschraubt.

Bei einem Outdoor-Smartphone (auch Outdoorsmartphone) handelt es sich um ein extrem robustes Handy für verschiedene Outdoor-Aktivitäten. Wie bei einem regulären Smartphone (Samsung Galaxy, Sony Xperia etc.) handelt es sich um einen barrenförmigen Handy-Typ mit Touchdisplay und Kamera. Es vereint viele Vorteile: Nicht nur ist bei einem Outdoor-Smartphone die Hülle bruchsicher, es besitzt auch ein wasser- und staubdichtes Gehäuse. Das qualifiziert das Outdoor-Handy somit auch als perfektes Handwerker Handy, das im Preis nicht zwingend über anderen Handys liegt. Ist ein Smartphone outdoor-tauglich, heißt das nicht nur, dass es unter Extrembedingungen noch funktional ist. Obwohl die wenigsten unter der Dusche telefonieren möchten, ist es doch ein gutes Gefühl, dass Outdoor-Handys gefahrlos mit zur Dusche oder Badewanne genommen werden können. Aber soll es ein Outdoor-Smartphone ohne Vertrag sein und Sie fragen sich, was für Vorzüge so ein Gerät mitbringt?

In unserem Outdoor-Smartphone Test haben wir die Vor- und Nachteile von einem Outdoorsmartphone für Sie zusammengefasst, um Ihnen einen kurzen Überblick zu geben:

  • staubdicht
  • wasserdicht
  • zumeist kratzfestes Display
  • zumeist sehr leistungsfähiger Akku
  • Displayauflösung könnte oft besser sein
  • Betriebssysteme manchmal nicht auf dem neuesten Stand

Tipp: Sollte Ihr Outdoor-Handy über ein veraltetes Betriebssystem verfügen, können Sie es häufig einfach updaten und eine aktuellere Version downloaden.

2. Wie geben Hersteller an, wie robust ein Handy-Gehäuse ist?

Für Outdoor-Handys gilt: Sie sollen möglichst staub- und wasserdicht sein, damit kein Dreck die Technik beeinträchtigen kann und Sie sich überall auf Ihr Mobiltelefon verlassen können. Sogenannte IP-Codes (International Protection) deklarieren, in welchem Umfang ein Gehäuse vor Umweltbedingungen geschützt sind. In unserem Outdoor-Smartphone Test 2016 erklären wir Ihnen die unterschiedlichen Schutzklassen.

2.1. Schutzklassen

Die internationale IP-Schutzklasse gilt für Geräte, die nicht bei allen Umweltbedingungen nutzbar sind. Die IP besteht immer aus zwei Ziffern (beispielsweise IP68). Die erste Ziffer steht für die Widerstandsfähigkeit gegenüber Staub. Je höher die Zahl, desto feinere Partikel werden abgehalten. Außerdem bieten Outdoor-Handys natürlich auch einen Wasser- und Feuchtigkeitsschutz. Die zweite Ziffer der IP-Schutzklasse informiert über die Wasserdichtigkeit bei einem Outdoorsmartphone. Die einzelnen Kategorien der ersten Ziffer erklären wir Ihnen nachfolgend im linken Teil der Tabelle, die zweite Ziffer wird in den rechten Spalten erläutert.

Schutzklasse 1. Zahl Schutz vor Fremdkörpern: Schutzklasse 2. Zahl Schutz vor dem Eindringen von:
3X Fremdkörpern ab 2,5 mm Durchmesser X3 Sprühwasser (bis 60° gegenüber der Senkrechten)
4X Fremdkörpern ab 1 mm Durchmesser X4 Spritzwasser
5X Staub in schädigender Menge X5 Strahlwasser
6X Staub (Komplettschutz) X6 starkem Strahlwasser
X7 zeitweiliges Untertauchen (30 Minuten bei 1 Meter Tiefe)
X8 dauerhaftes Untertauchen (Tiefe abhängig vom Hersteller)
X9 Hochdruck-/Dampfstrahlreinigung

Ist ein Outdoorhandy mit IP65 gekennzeichnet, kann kein Staub eindringen und es ist gegen Wasserstrahlen geschützt. Ist ein Smartphone staubdicht und komplett abgeschirmt, ist die erste IP-Ziffer eine 6, wie beispielsweise das CAT B15 Q oder das XCover 3. Ein sehr gutes, wasserdichtes Handy hat als zweite Ziffer die 7 oder 8, wie das Kyocery Torque oder das Bestore A9. Allgemein gilt auch außerhalb von unserem Outdoor-Smartphone Vergleich: je höher die Zahlen, desto robuster und dichter ist das Gehäuse.

3. Kaufkriterien für Outdoor-Smartphones

Wenn Sie ein Outdoor-Smartphone kaufen möchten, gilt es viele Kriterien zu beachten, wenn Sie das beste Outdoor-Smartphone für Ihre Ansprüche finden möchten. Wir haben in unserem Outdoor-Smartphone Test nachfolgend die wichtigsten Kriterien für Sie erklärt, damit Ihnen die Entscheidung zwischen Sony Xperia Z3, Galaxy S5 oder Kyocera Torque leichter fällt. Sie sollen Ihnen die Suche erleichtern, damit Ihr mobiler Begleiter eine gute Figur macht.

3.1. Betriebssystem

Soll auf Ihrem Outdoor-Smartphone Windows installiert sein? Oder bevorzugen Sie bei Ihrem Outdoor-Smartphone Android-Systeme? Bei der Wahl des Systems handelt es sich um eine wichtige Entscheidung, da der Wechsel zwischen den Systemen oder der Datentransfer nicht immer ganz einfach ist. Beispielsweise die Übertragung der Lieblingsmusik von iTunes an ein Android-Gerät kann für Laien etwas problematisch werden. Damit Sie das beste Smartphone und Betriebssystem für Ihre Ansprüche finden, haben wir nachfolgend für Sie in einer kurzen Tabelle die gängigsten Systeme auf dem europäischen Markt zusammengefasst:

Betriebssystem Beschreibung
iOS Dieses Betriebssystem gilt für Apple-Produkte wie beispielsweise für das iPhone. Der AppStore stellt Apps und Spiele bereit, lässt aber nur Apple-eigene Programme zu und somit gilt iOS als „geschlossenes“ Betriebssystem.
Android Sehr häufig vertreten ist das von Google entwickelte Android-System. Es findet sich in der Regel auf Handys von Samsung, LG, Sony und HTC. Das offene System steht für verschiedene Elektro-Artikel zur Verfügung und funktioniert auf diesen in gleicher Weise. Zahlreiche Apps können im PlayStore geladen werden.
Windows Phone Erst später als die Konkurrenz startete Windows ein eigenes Smartphone-Betriebssystem. Das App-Angebot fällt hier etwas kleiner aus. Wasserdichte iPhones sind bislang noch Zukunftsmusik, es gibt allerdings wasserdichte Hüllen (Cases), die dies garantieren sollen.

3.2. Displaygröße und Auflösung

samsung galaxy xcover 3

Das Samsung Galaxy XCover 3 ist vor Staub und Wasser geschützt.

In Sachen Displaygröße stehen Modelle für den anspruchsvollen Gebrauch außer Haus regulären Handys in nichts nach. Auch größere 5 Zoll Bildschirme sind keine Seltenheit und die Auswahl lässt die Qual der Wahl. Wenn Sie das Mobilgerät in jede Hosentasche stecken möchten, greifen Sie einfach zu kompakteren Modellen wie einem 4,4 Zoll-Gerät. Auch das Display kann bei einem Outdoor-Modell beeindrucken: Zumeist verfügen Outdoorhandys über ein kratzfestes Display beispielsweise aus Gorilla Glas 2 und übersteht Stürze weitgehend ohne Schrammen und Kratzer.

In Bezug zur Auflösung dagegen scheinen einige Outdoor-Handys noch Nachholbedarf zu haben. Ein Handy für den heimischen, eher anspruchslosen Gebrauch verfügt heute mindestens über 1.280 x 720 Pixel (Bildschirmpunkte). Das scheint bei den meisten Outdoor-Handys zurzeit schon eine sehr gute Ausnahme zu sein. Spiele mit aufwendiger Grafik sollten Sie also lieber auf einem anderen Gerät wie dem Tablet oder am PC zocken.

3.3. Speicher und Prozessor

Ein interner Speicher zwischen 4 und 16 Gigabyte ist bei den meisten aktuellen Mobilfunkgeräten gegeben. Wenn Sie viele Anwendungen benötigen oder gern Bilder und Videos aufnehmen, sollten Sie zu einem größeren Speicher greifen. Aber auch das ist kein Muss: Dass Sie Ihr Mobiltelefon mit Touchscreen bei Bedarf per microSD mit Speicher nachrüsten können, ist heute selbstverständlich. Auch beim Arbeitsspeicher ist mehr einfach besser: Die Programme können schneller starten und Sie können ohne Ruckeln arbeiten, je mehr Speicher mit den RAM Chips verbaut sind. Auch wenn Sie MP3-Sound genießen oder andere Programme im Hintergrund aktiv sind, stellt das für moderne Geräte kaum mehr eine Herausforderung dar.

Wenn Sie viele Apps gleichzeitig laufen lassen oder schnell im Internet surfen möchten, sollte Ihr Outdoor-Smartphone Prozessor mindestens 4 Kerne haben (Quad-Core). Für die meisten Programme reicht eine Geschwindigkeit von 1,2 GHz beim Prozessor aus, dennoch gilt: je leistungsfähiger der Prozessor arbeitet, desto flüssiger läuft das technische Hosentaschenwunder.

3.4. Kamera

Wenn Sie den Berg erklommen haben und die atemberaubende Aussicht festhalten möchten, bieten auch Outdoor-Handys Möglichkeiten, das Erlebte per Foto oder Video zu verewigen. Die Back-Kamera Ihres Begleiters sollte über eine Auflösung von mindestens 5-8 Megapixeln verfügen, damit Sie und Ihre Familie und Freunde auch nach dem Abenteuer spektakuläre Aussichten oder Urlaubsbilder genießen können. Sind Sie hingegen eher ein anspruchsvoller Handyfotograf, greifen Sie am besten zu einem Modell mit 13 Megapixeln.

Wenn Ihr mobiler Begleiter eine Front-Kamera besitzt, braucht sich diese hinter den Kameras anderer Handys nicht verstecken. Die Auflösung der Front-Kamera für Selfie-Aufnahmen ist auch bei anderen Smartphones um ein vielfaches geringer als die Back-Kamera. Beispielsweise das iPhone 6 verfügt nur über eine 1,2 Megapixel Frontkamera, die meisten Outdoorsmartphones verfügen über mindestens 2,0 Megapixel.

3.5. WLAN und mobile Daten

Für zuhause ist das heimische WLAN natürlich auch mit einem Outdoor-Smartphone nutzbar, wenn Sie im Internet surfen möchten. Da Sie aber vermutlich auf der Baustelle oder in den Bergen eher auf mobile Daten des Mobilfunknetzes angewiesen sind, sollte Ihr mobiler Begleiter über Techniken wie UMTS oder HSPA verfügen. Mit all den getesteten Artikeln können Sie outdoor surfen, einige verfügen sogar über die LTE-Technologie (4G), die im Gegensatz zu UMTS verschiedene Bandbreiten unterstützt und die schnellste Methode ist, um per mobil im Internet zu surfen. Auch in unserem Outdoor-Smartphone Test unterstützen einige Modelle diesen Standard.

Tipp: Soll Ihr Outdoor-Smartphone LTE-fähig sein, sollten Sie das Netz Ihres Mobilfunk-Anbieters überprüfen, ob Ihnen die LTE-Geschwindigkeit zur Verfügung steht. Nur so können Sie auch in den LTE-Genuss kommen.

3.6. NFC und Bluetooth

Bluetooth ist auch in unserem Outdoor-Smartphone Test gängiger Standard, wenn es um schnurlose Datenübertragung von Bildern oder Musik geht. Die NFC-Option (Near Field Communication) ist jünger und nimmt neben dem Verbindungsaufbau unter Handys auch immer mehr Einzug in die Kartenzahlung. Wenn Sie Ihr Handy outdoor nutzen und Daten austauschen möchten, achten Sie darauf, dass bei für eine NFC-Verbindung beide Geräte über diese Technologie verfügen.

3.7. Dual SIM

Viel Handys auf dem Markt bieten dem Nutzer die Möglichkeit, zwei verschiedene SIM-Karten mit verschiedenen Telefonnummern in einem Dual SIM Outdoor-Smartphone zu vereinen. Das hat den Vorteil, dass Sie beispielsweise nicht immer ein Privat- und zusätzlich ein Geschäftshandy mitnehmen müssen. Weiterhin kann man mit einem Dual SIM Outdoor-Smartphone Geld sparen. Da Sie immer über die Haupttelefonnummer erreichbar bleiben, können Sie für abgehende Gespräche eine Discounter-SIM-Karte nutzen und abgehende Gespräche so mit einem billigeren Tarif führen.

4. Pflege und Reinigungstipps

mobile Kyocera

Gut gerüstet gegen Staub und Dreck: Das Kyocera Torque.

Am einfachsten können Sie das Outdoor-Smartphone reinigen, indem Sie es mit einem weichen Mikrofasertuch abwischen. Bei grobem Schmutz sollten Sie das Tuch anfeuchten. Hochwertige Outdoorgeräte können Sie bei hartnäckigem Dreck auch mit Wasser abspülen – das ist der große Vorteil, da Sie nicht darauf Rücksicht nehmen brauchen, dass kein Wasser in das Gehäuse gelangt.

Möchten Sie einen speziellen Display-Reiniger verwenden, achten Sie darauf, dass er keine Laute oder Seife enthält, da diese schädlich für den Touchscreen sind.  Mit einem Wattestäbchen gelangen Sie gut an Öffnungen und Buchsen. Befreien Sie das Stäbchen aber zunächst von groben Wattefusseln, die sonst hängen bleiben können. Natürlich sollten Sie auch Ihr für Extrembedingungen hergestelltes Touchscreen-Mobiltelefon nicht unbedingt mit einem Schlüssel in der Hosentasche transportieren und die Werbeversprechen herausfordern, besonders, wenn es über kein Gorilla Glas-Display verfügt.

5. Geocaching mit dem Smartphone

Es zieht immer mehr Naturfreunde jeden Alters zum sogenannten Geocaching. Anhand von Koordinaten sind die Standorte von kleinen Schätzen meist in Online-Foren angegeben und warten nur darauf, gefunden zu werden. Die weltweit größte Datenbank finden Sie unter Geocaching.com. Neben einem eingebauten GPS-Empfänger verfügen moderne Outdoor-Handys über reichlich nützliche Funktionen wie Höhen- oder Geschwindigkeitsmesser. Der GPS-Empfänger in den Outdoorhandys ist ausreichend, um in die Geocaching-Welt einzusteigen. Es gibt aber auch zahlreiche Apps, wie die iPhone-App MotionX GPS Lite inklusive Kompass und einfachen Wegweisungen, die allerdings eine Online-Verbindung benötigt. Auch der GeoCaching Buddy für Android-Handys oder der GeOrg Geocaching Organizer sind mit vielen Funktionen ausgestattet, die Sie Ihrem Ziel näher bringen. Wie Sie die Schätze finden und weitere Informationen erhalten Sie im folgenden Video:

6. Beliebte Hersteller und Marken

Regelmäßig erscheinen neue Modelle auf dem Markt und konkurrieren um den Titel bestes Outdoor-Smartphone. Aber muss es ein Sony-Gerät oder ein Samsung Outdoor-Handy sein wie ein Samsung Xcover 2 oder ein Galaxy Xcover 3? Oder favorisieren Sie ein CAT Smartphone, da man dem Hersteller von Baumaschinen robuste Qualität nachsagt? Auch ein mobile Kyocera Outdoor-Smartphone ist auf Trekking-Touren oder anderen Freizeitaktivitäten ein zuverlässiger Begleiter. Damit Sie einen kleinen Überblick über die Anbieter und Marken erhalten und das beste Outdoor-Smartphone für Ihre Ansprüche finden, haben wir die wichtigsten hier in unserem Outdoor-SmartphoneTest zusammengefasst:

  • Apple
  • Bestore
  • Caterpillar (CAT)
  • HTC
  • IceFox
  • Kyocera
  • Samsung
  • Simvalley
  • Sonim
  • Sony
  • Touchgear

Outdoor Handys Test
7. Outdoor-Smartphones bei der Stiftung Warentest

Im Technik-Bereich für Sie getestet:

Einen speziellen Outdoor-Smartphone Vergleich hat Stiftung Warentest bislang noch nicht durchgeführt und somit können wir Ihnen auch keinen Outdoor-Smartphone Testsieger des Instituts nennen. Seit 2014 führt die Stiftung Warentest aber einen fortlaufend aktualisierten Smartphone- bzw. Handy Test durch. Hierbei befinden sich in der Regel Samsung Smartphones und iPhone-Modelle auf den ersten Plätzen und konkurrieren um den Titel als bestes Smartphone. Wenn Sie sich die Ergebnisse anschauen möchten, finden Sie die Auswertung hier. Natürlich können wir Ihnen in puncto bestes Outdoor-Smartphone auch unseren Outdoor-Smartphone Testsieger empfehlen.

8. Fragen und Antworten rund um das Thema Outdoor-Smartphone

  • 8.1. Welches Outdoor-Smartphone ist das beste?

    In puncto robuste, wasserdichte Handys konkurrieren verschiedene Anbieter um den Titel bestes Outdoor-Smartphone. Beliebt sind das Sony M4 Aqua, das CAT B15Q, das CAT S50 und das Samsung Galaxy Xcover 2 sowie sein nachfolger das Xcover 3. Wichtig ist, dass es sowohl als Outdoor-Handy oder für Handwerker geeignet ist und einiges aushält, auch wenn Sie eher ein mini Outdoor-Modell favorisieren. Natürlich können wir Ihnen unseren Outdoor-Smartphone Testsieger empfehlen.
  • 8.2. Ist das Sony Xperia go Outdoor-Smartphone wasserdicht (IP67 Schwarz)?

    Die Schutzklasse IP67 zeichnet das Sony Xperia go als staubdicht (IP-Ziffer 6) aus und zeigt, dass auch zeitweiliges Untertauchen (30 Minuten bei 1 Meter Tiefe) dem Outdoor-Handy nicht schadet (IP-Ziffer 7). Der Hersteller bewirbt das Xperia go zwar nicht explizit als Outdoor-Gerät, aber dennoch kann es beispielsweise in die Badewanne fallen oder mit nassen Fingern problemlos weiterhin gut benutzt werden. Das ist auch praktisch, wenn es am Strand in den Sand oder auf der Baustelle in den Matsch fällt – Sie können es einfach kurz abspülen.
  • 8.3. Welches Outdoor-Smartphone-Forum ist hilfreich?

    Möchten Sie sich mit Outdoor-Fans wie Campern oder Wanderern austauschen? Oder suchen Sie über unseren Outdoor-Smartphone Vergleich hinaus Informationen zu wasserdichten Mobilfunkgeräten in der Praxis? Ob aktiver Schreiber oder passiver Leser, in einem Forum finden Sie viele Informationen. Falls Sie ein günstiges Outdoor-Smartphone kaufen möchten, erhalten Sie auch dort eine Kaufberatung, wenn Sie sich zwischen einem Outdoor-Smartphone Samsung oder einem Outdoor-Smartphone CAT nicht entscheiden können. Wir empfehlen beispielsweise dieses Forum.
  • 8.4. Welches Smartphone für Outdoor-Navigation?

    Möchten Sie ein hochwertiges GPS-Empfangsmodul, sollten Sie davon absehen, ein Outdoor-Smartphone günstig kaufen zu können. Wie bei einem regulären Modell ist ein Outdoor-Smartphone ohne Vertrag im Preis teurer als ein Modell mit Vertragsbindung. Ein Outdoor-Smartphone unter 100 Euro verfügt in der Regel über weniger empfindliche GPS-Module, mit denen das Aufzeichnen der Trekking-Tour und das Zurechtfinden doch etwas umständlicher sein kann. Eine Outdoor-Smartphone Empfehlung ist beispielsweise das CAT B15 mit sehr guter GPS-Navigation. Es kommt aber auch immer auf die Luftfeuchtigkeit und die Empfangsqualität Ihres Geräts an. Mit einem Outdoor-Smartphone unter 300 Euro können Sie in den meisten Fällen ausreichend gut im Freien navigieren.
Kommentare (2)
  1. Caitlynn sagt: 15. Dezember 2015, 14:29 Uhr

    Schöner Vergleich. Das Samsung Galaxy Xcover 3 sieht gar nicht mal so Bauarbeitermäßig aus. Vielleicht ist das mal eine Lösung für mein Spider-App-Dauerabo. 😉

    Antworten
    1. Vergleich.org sagt: 15. Dezember 2015, 14:35 Uhr

      Liebe Leserin,

      vielen Dank für Ihren Kommentar zu unserem outdoor Smartphone Vergleich.

      Wenn Sie auf Nummer sicher gehen möchten, empfehlen wir ein Smartphone mit Gorilla Glas wie das CAT B15 Q aber generell überstehen outdoor Smartphones Stürze tatsächlich eher ohne Kratzer im Display.

      Wir wünschen Ihnen viel Freude mit dem neuen outdoor Smartphone,
      Ihr Vergleich.org-Team

      Antworten
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