Selfie-Stick Test 2017

Die 7 besten Selfie-Sticks im Vergleich.

Abbildung Vergleichssieger Preis-Leistungs-Sieger
Modell Foneso Bluetooth Selfie Stick Power Theory Selfie Stick TaoTronics TT-SH10 Selfie Stick Supremery Selfie Set ipow Selfie Stick CoolReall ST-1-BK Monopod Selfie Stick Poweradd All in One Selfie Stick
Vergleichsergebnis¹
Hinweis zum Vergleichsergebnis
Vergleich.org
Bewertung1,4sehr gut
01/2017
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Bewertung1,6gut
01/2017
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02/2017
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12/2016
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01/2017
Kundenwertung
619 Bewertungen
677 Bewertungen
690 Bewertungen
43 Bewertungen
211 Bewertungen
546 Bewertungen
148 Bewertungen
Kompatibilität kom­pa­tibel mit Apple kom­pa­tibel mit And­roid kom­pa­tibel mit Apple kom­pa­tibel mit And­roid kom­pa­tibel mit Apple kom­pa­tibel mit And­roid kom­pa­tibel mit Apple kom­pa­tibel mit And­roid kom­pa­tibel mit Apple
ab iOS 5.0
kom­pa­tibel mit And­roid
ab And­roid 4.2.2
kom­pa­tibel mit Apple kom­pa­tibel mit And­roid kom­pa­tibel mit Apple kom­pa­tibel mit And­roid
max. Länge in cm 83 cm 80 cm 88 cm 85 cm 100 cm 86 cm 80 cm
Stromversorgung Akku
Smart­phone-Akku
Akku Akku
Smart­phone-Akku
Akku Akku
Anschluss Bluetooth 3,5 mm Klinke
Kopf­hö­rer­ein­gang
Bluetooth Bluetooth 3,5 mm Klinke
Kopf­hö­rer­ein­gang
Bluetooth Bluetooth
Fernbedienung
Vorteile
  • stabil
  • Smart­phone-Hal­te­rung um 270° schwenkbar
  • Smart­phone wird sicher in der Hal­te­rung gehalten
  • ein­fach zu bedienen
  • auch mit GoPro kom­pa­tibel
  • stabil
  • Smart­phone wird sicher in der Hal­te­rung gehalten
  • ein­fach zu bedienen
  • hand­lich und klein
  • Griff kann separat als Fern­be­di­e­nung benutzt werden
  • passt auch für Stan­dard-Kom­pakt­ka­meras
  • hand­lich und klein
  • stabil
  • Smart­phone wird sicher in der Hal­te­rung gehalten
  • auch mit GoPro Action-Kamera kom­pa­tibel
  • sehr stabil
  • muss nicht auf­ge­laden werden
  • Smart­phone wird sicher in der Hal­te­rung gehalten
  • USB-Lade­kabel inkl.
  • auch mit Gopro Hero Kamera kom­pa­tibel
  • Smart­phone-Hal­te­rung um 270° schwenkbar
  • klein und hand­lich
  • stabil
  • Smart­phone-Hal­te­rung um 270° schwenkbar
  • Smart­phone wird sicher in der Hal­te­rung gehalten
  • sehr ein­fach zu bedienen
  • hand­lich und klein
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Selfie-Stick-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze
  • Wer sich selbst allein oder zusammen mit anderen mit dem eigenen Smartphone fotografieren will, nutzt dafür die vorhandene Front-Kamera. Das Handy in der Hand lassen sich mit ausgestrecktem Arm tolle Bilder schießen, ohne dass man jemanden um Hilfe bitten und das Smartphone aus der Hand geben muss. Das so entstandene Bild nennt man Selfie.
  • Das Problem mit Selfies ist, dass der eigene Arm oft nicht lang genug ist, um eine größere Gruppe Menschen oder einen spektakulären Hintergrund auf’s Bild zu bekommen. Ein Selfie-Stick dient als Armverlängerung und Fernauslöser: Das Smartphone kann damit im richtigen Abstand und Winkel positioniert werden, während man bequem den Auslöser am Handgriff oder Fernbedienung bedient.
  • Am wichtigsten bei einem Selfie-Stick sind 3 Kriterien: die Kompatibilität mit dem eigenen Smartphone, die maximale Länge der Stange und die Stabilität.

Selfie Stick Test Urlaubsfoto
Spätestens seit der Oscar-Verleihung 2014 weiß fast Jeder, was ein Selfie ist. Damals nämlich hatte die Moderatorin und Gastgeberin Ellen DeGeneres spontan gemeinsam mit der Crème de la Crème Hollywoods ein Foto geschossen, das anschließend auf Twitter alle Rekorde brach. Das Bild, auf dem unter anderem Jennifer Lawrence, Bradley Cooper, Meryl Streep & Co. zu sehen waren, wurde anschließend auf Twitter und Facebook millionenfach geteilt. Insgesamt 12 namhafte Stars schafften es auf das Foto. Mit einem Selfie-Stick wären es sicher noch mehr geworden. Die ausziehbaren Stangen dienen als Armverlängerung und Fernauslöser zugleich. So kann man sich selbst mit ihrer Hilfe aus einer Perspektive fotografieren, die es erlaubt, auch einen Hintergrund wie z.B. den kompletten Kölner Dom aufzunehmen. Vor allem bei Touristen werden die Selfie-Stangen immer beliebter. Wir haben im großen Selfie-Stick Vergleich 2017 verschiedene Modelle miteinander verglichen. Die Ergebnisse finden Sie oben. Was Sie beim Kauf beachten sollten und wie auch Ihnen das perfekte Selfie gelingt, erfahren Sie im Ratgeber zum Selfie-Stick-Vergleich.

1. Was ist ein Selfie-Stick?

Weitere Vergleiche rund um Film und Foto:

Ein Selfie Stick – auch Selfie Stange, Selfie Stab, seltener Monopod oder Einbeinstativ genannt – ist eine Stange mit Teleskopverlängerung, mit deren Hilfe der Fotograf beim Fotografieren seinen Arm verlängern kann. An seinem Ende befindet sich eine Halterung, in die ein Smartphone eingespannt werden kann. Diese verfügt in der Regel über ein schwenkbares Gelenk. Meist befindet sich im Griff ein Funkmodul und ein Knopf, mit dem die Kamera des Handys ferngesteuert werden kann. Alternativ gibt es zusätzlich eine Fernbedienung, die zum Auslösen dient. Das Smartphone und der Selfie-Stick werden entweder über Bluetooth oder über den Audio-Ausgang (an den normalerweise die Kopfhörer angestöpselt werden) verbunden. Unterschiedliche Typen oder Kategorien von Selfie-Sticks gibt es sonst aber nicht.

Mit Hilfe einer Selfie Stange lassen sich Selfies schießen. Als „Selfie“ bezeichnet man ein Bild, dass der Fotograf von sich selbst geschossen hat (von engl. „self“ = selbst). In der Regel wird dafür ein Smartphone verwendet, denn moderne Smartphones verfügen über eine sogenannte Frontkamera. Die Qualität der eingebauten Kamera ist mittlerweile so hoch, dass damit sehr gute Bilder geschossen werden können. Der Bildschirm funktioniert dabei ähnlich wie ein Spiegel. Der Fotografierende hält dabei das Handy vor sich und sieht darauf eine Live Vorschau des Fotos. Mit einem Tip auf den Bildschirm wird der Auslöser betätigt. Die so entstandenen Fotos werden besonders gern über die sozialen Netzwerke, wie Twitter, Facebook oder Tumblr, geteilt.

  • mehr Personen passen auf’s Bild
  • neue Perspektive erlaubt größere Vielfalt beim Hintergrund
  • flexibel einsetzbar
  • stört eventuell andere Personen
  • nicht sehr stabil
  • Stoß- und Verletzungsgefahr für Umstehende

2. Kaufkriterien für Selfie Sticks: Darauf müssen Sie achten

taotronics

Unser Selfie-Stick-Vergleichssieger von TaoTronics.

Einen passenden Selfie-Stick oder Monopod (Einbeinstativ) zu finden, ist nicht ganz einfach. Die Auswahl an Produkten auf dem Markt ist riesig. Wir haben im Selfie-Stick-Vergleich 2017 eine Reihe von Kriterien zusammengestellt, an denen Sie sich gut orientieren können.

2.1. Kompatibilität

Im Selfie Stick-Vergleich hat sich ein Kriterium als besonders wichtig herausgestellt: die Kompatibilität mit dem eigenen Smartphone. Ob Sie ein iPhone oder ein Modell aus der Samsung Galaxy Reihe oder ein anderes Handy benutzen, entscheidet darüber, ob der Selfie Stab überhaupt zusammen mit Ihrem Gerät funktioniert. Die meisten Selfie Sticks sind für iPhones mit dem Betriebssystem iOS und für Android-Smartphones jeweils ab der Version 4.0 geeignet. Da die Betriebssysteme sich ständig weiterentwickeln und verbessert werden, ist ein Selfie Stick daher keine Investition für die Ewigkeit. Selfie Stick-Tests zeigen außerdem, dass auch nicht immer jedes Smartphone mit Android mit der Stange kompatibel ist. Sie sind häufig für Smartphones aus dem Hause Samsung optimiert. Der beste Selfie Stick nützt Ihnen nichts, wenn er nicht mit Ihrem Smartphone funktioniert. Achten Sie daher vor dem Kauf Ihres persönlichen Selfie Stick-Vergleichssiegers genau auf die Herstellerangaben.

Tipp: Falls Sie ein Smartphone mit Android verwenden und bei der Benutzung des Selfie Sticks eine Fehlermeldung erscheint, die besagt, dass Sie in diesem Modus nicht zoomen können, liegt das womöglich an den Einstellungen in Ihrer Kamera-App. Der Selfie Stick übernimmt gewissermaßen die Funktion der Lautstärketasten an Ihrem Handy. Diese sind bei vielen Kamera-Apps standardmäßig mit der Zoom-Funktion belegt. Ändern Sie die Tastenbelegung im Einstellungsmenü, sodass die Tasten als Auslöser funktionieren.

2.2. Maximale Länge

Ein Selfie Stick sollte mindestens 50 cm lang sein. Unter einer Länge von 50 cm könnten Sie schließlich auch ohne den Stab zurechtkommen. Je länger der Monopod (Einbeinstativ) ist, desto flexibler sind Sie, was die Perspektive und die fotografischen Möglichkeiten betrifft. Bedenken Sie jedoch auch, dass der Selfie-Stick dadurch ebenfalls unhandlicher wird und schwieriger zu stabilisieren ist.

2.3. Stabilität

Nichts könnte schlimmer sein, als dass Ihr wertvolles Smartphone während des Fotografierens auf den Boden fällt und kaputt geht, weil der Selfie Stick zerbrochen ist. Achten Sie daher darauf, dass der Stab einen stabilen und wertigen Eindruck macht und sich in ausgezogenem Zustand nicht verbiegt. Ein Smartphone wiegt nur wenige hundert Gramm – die sollte der Stab problemlos aushalten können! Jedoch spielt auch das Gewicht des Sticks eine große Rolle. Ein stabiles Stativ wiegt gegebenenfalls etwas mehr. Jedoch sollte das Gewicht einen Wert von ca. 500 g nicht überschreiten – sonst wird das Fotografieren enorm anstrengend.

2.4. Halterung

Die Halterung ist dazu da, Ihr Smartphone fest und sicher einzuspannen. Sie sollte daher zur Größe Ihres Handys passen. Gerade die besonders großen Geräte, die ein Kompromiss zwischen Smartphone und Tablett sind, machen hier mitunter Probleme. Beispiele sind die Samsung Galaxy Note Smartphones, aber auch das große iPhone 6 Plus. Einige Modelle, wie der Selfie Stick von TaoTronics, kommen auch damit gut zurecht. Die meisten Selfie Sticks verfügen auch über ein Schraubgewinde, wie es standardmäßig an Kamerastativen Verwendung findet. Damit kann auch die kleine Kompaktkamera am Einhandstativ befestigt werden. Die große Spiegelreflex sollten Sie dagegen lieber nicht mit dem Selfie Stick verwenden. Diese wäre dann doch etwas zu schwer. Das Supremery Selfie Set aus unserem Selfie-Stick-Vergleich verfügt darüber hinaus über eine spezielle Befestigung für eine Action Camera wie die GoPro Hero 3. Wenn Sie also nicht nur Fotos „von der Stange“ machen wollen, sondern darüber hinaus auch gerne actiongeladene Videos drehen, ist das der beste Selfie Stick für Sie.

Beim Verwenden eines Selfie Sticks sollte man Vorsicht walten lassen. Sonst passieren schnell Unfälle, wie diese:

2.5. Bekannte Hersteller von Selfie Sticks

Die meisten Selfie Stick Hersteller stammen aus Asien und sind kaum bis gar nicht bekannt. Deren Produkte haben nicht immer eine gute Qualität, sind dafür aber ausnehmend günstig. Der beste Selfie Stick Hersteller aus Deutschland ist die Firma Rollei. Diese mag dem einen oder anderen vorrangig durch alte analoge Kameras bekannt vorkommen. Besonders die zweiäugigen Spiegelreflexkameras aus dem Hause Rollei sind heute beliebte Sammlerstücke. Gegründet wurde Rollei 1920 in Braunschweig. 2004 endete die Ära Rollei mit der endgültigen Aufspaltung des Unternehmens. Die Marke gibt es aber weiterhin. So werden mittlerweile auch sehr hochwertige Selfie Sticks unter der Marke Rollei vertireben, die sich großer Beliebtheit erfreuen. Sie sind etwas kostspieliger als die Fernost-Produkte, zeichnen sich aber durch hohe Qualität und Stabilität aus.

3. Selfie Stick Verbot: Hier muss die Armverlängerung in der Tasche bleiben

Der Selfie Stick auf seinem Siegeszug ist nicht überall gern gesehen. Nachdem die Verwendung der Foto-Hilfen immer mehr überhand nahm, haben einige Institutionen die Notbremse gezogen. In Museen in Washington, New York, Paris und Berlin sowie in vielen weiteren Städten dürfen Selfie Stangen nicht benutzt werden. Der Grund dafür ist meist ein ganz pragmatischer: Die Museen fürchten schlichtweg um die Sicherheit ihrer Exponate, wenn im Gedränge der Besucher mit der Armverlängerung fotografiert wird. Darüber hinaus spielt auch der Sicherheitsaspekt eine wichtige Rolle. Ob gewollt oder nicht – andere Menschen könnten von den Telekopstangen verletzt werden. So haben auch englische Fußballstadien die Monopods verbannt, da diese gegebenenfalls auch als Schlagstock zum Prügeln missbraucht werden könnten. Selbiges gilt übrigens für Musik-Festivals und Konzerte. In den USA landeten Selfie Sticks bei zweien der größten Festivals, Coachella und Lollapalooza, auf dem Index. Es ist anzunehmen, dass andere Veranstalter, Museen und Sporteinrichtungen nachziehen werden. An folgenden Orten sind die Sticks u.a. verboten:

Land verboten in
Frankreich
  • Centre Pompidou (Paris)
  • Louvre (Paris)
  • Schloss Versailles
USA
  • Museum of Modern Art (New York)
  • Metropolitan Museums
  • National Gallery of Art (Washington)
  • Smithonian Museums (Washington)
  • Lake Tahoe (Kalifornien / Nevada)
Südkorea überall
Deutschland Staatliche Museen Berlin
Großbritannien Fußballstadien
Saudi Arabien Mekka
Spanien Stierlauf in Pamplona
Vatikan Vatikanische Museen

Informieren Sie sich daher am besten bevor Sie den Selfi- Stick benutzen, ob die Fotografierhilfe erlaubt ist.

4. Fragen und Antworten rund um das Thema Selfie Stick

4.1. Welchen Selfie Stick empfiehlt Stiftung Warentest?

Eine Selfie Stange von GagetinBox.

Eine Selfie Stange von GagetinBox.

Die Stiftung Warentest hat bisher noch keinen Selfie-Stick-Test durchgeführt.

4.2. Wo sind Selfie Sticks verboten?

Museen in Berlin, Paris, New York, Washington und in weiteren Städten haben die Monopods verbannt, um Schäden an Exponaten und Verletzungen bei Besuchern zu vermeiden.

4.3. Selfie Stick – muss das sein?

Sicherlich nicht. Selfies sind ein Trend – ob Sie dabei mitmachen, bleibt ganz allein Ihnen überlassen. Vielleicht greifen Sie doch lieber zur digitalen Kompaktkamera oder nutzen gar noch eine analoge Spiegelreflexkamera?! Ganz egal, womit Sie fotografieren: Tolle Bilder lassen sich auf vielfältige Weise schießen.

4.4. Selfie Stick peinlich?

Ob Sie einen Selfie Stick peinlich finden, müssen Sie selbst entscheiden. Viele, die die Selfie Stangen zunächst als albernen Schnickschnack abgelehnt haben, ändern ihre Meinung, wenn sie erst einmal die tollen Fotos gesehen haben, die sich damit schießen lassen. Probieren Sie es einfach aus – wichtig ist nur, dass Sie sich damit wohlfühlen, denn Anspannung hat auf einem guten Foto nichts zu suchen.

4.5. Wo wurde der Selfie Stick erfunden?

Der Selfie Stick stammt ursprünglich – der eine oder andere hat es vielleicht schon erraten – aus Japan. Bereits seit Mitte der 1990er Jahre haben sich dort Stangen verbreitet, mit deren Hilfe man die eigene Kamera ein Stück von sich entfernt halten und ferngesteuert auslösen konnte. Eine frühere Form wurde bereits zuvor in den USA patentiert. Für Smartphones gibt es Selfie Stangen seit 2011. Der Kanadier Wayne Fromm hatte sich 2005 ein entsprechendes Gerät patentieren lassen und vertreibt es unter dem Namen Quikpod.

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