Einbeinstativ Test 2016

Die 7 besten Monopods im Vergleich.

AbbildungTestsiegerSirui P-326Mantona Pro One 165CManfrotto MMXPROC4Sirui P-306Preis-Leistungs-SiegerAmazon Basics WT1003Walimex FT-1502Manfrotto MM394
ModellSirui P-326Mantona Pro One 165CManfrotto MMXPROC4Sirui P-306Amazon Basics WT1003Walimex FT-1502Manfrotto MM394
Testergebnis
Vergleich.org
Bewertung1,2sehr gut
08/2016
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Bewertung1,3sehr gut
08/2016
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Bewertung1,4sehr gut
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Bewertung1,5gut
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Bewertung1,7gut
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Bewertung1,8gut
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Bewertung1,9gut
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Kundenbewertung
103 Bewertungen
10 Bewertungen
noch keine
103 Bewertungen
713 Bewertungen
50 Bewertungen
9 Bewertungen
MaterialCarbon
stabil und hochwertig
Carbon
stabil und hochwertig
Carbon
stabil und hochwertig
Aluminium
robust und leicht
Aluminium
robust und leicht
Aluminium
robust und leicht
Aluminium
robust und leicht
max. ArbeitshöheDie Länge des maximal ausgezogenen Einbeinstativs.1,55 m1,44 m | 1,65 m164 cm1,55 m1,70 m1,77 m1,52 m
PackmaßDie Länge des zusammengeschobenen Einbeinstativs.38 cm44 cm42 cm38 cm54,5 cm51,5 cm48 cm
TragfähigkeitDas Maximalgewicht der Kamera, die an der Spitze montiert wird.
Achtung:> Das Gewicht des Stativkopfes darf dabei nicht vergessen werden.
ca. 10 kgca. 16 kg7 kgca. 8 kgca. 3 kgca. 5 kgca. 4,5 kg
Gewicht450 g450 g600 g560 g454 g699 g330 g
Durchmesser StativgewindeStativgewinde haben entweder 1/4 Zoll oder 3/8 Zoll Durchmesser.
Hat Ihre Kamera bzw. Ihr Stativkopf einen anderen Durchmesser als den des Stativgewindes, benötigen Sie einen Gewindeadapter.
1/4 Zoll | 3/8 Zoll
Gewindeadapter inkl.
1/4 Zoll | 3/8 Zoll
Gewindeadapter inkl.
1/4 Zoll | 3/8 Zoll
Gewindeadapter inkl.
1/4 Zoll | 3/8 Zoll
Gewindeadapter inkl.
1/4 Zoll1/4 Zoll1/4 Zoll
verstellbare
Bein-Segmente
Bezeichnet die Anzahl von Beinabschnitten, die das ausgezogene Einbeinstativ hat.
6446444
Moosgummi-GriffEin Moosgummi-Griff gibt besonders guten Halt.
HandschlaufeDie Handschlaufe verhindert, dass das Stativ herunterfällt.
Stativtasche inklusive
Vorteile
  • Gummifuß mit Metall-DornGibt Halt auf verschiedenen Böden.
  • Kompass
  • Karabinerhaken
  • GummifußGibt guten Halt auf dem Boden.
  • Schnellklemm-Verschraubung
  • GummifußGibt guten Halt auf dem Boden.
  • Schnellverschlüsse
  • Gummifuß mit Metall-DornGibt Halt auf verschiedenen Böden.
  • Kompass
  • Karabinerhaken
  • Gummifuß mit Metall-DornGibt Halt auf verschiedenen Böden.
  • Wasserwaage
  • GummifußGibt guten Halt auf dem Boden.
  • Schnellverschlüsse
  • Schnellverschlüsse
  • gut geeignet für kleine Kameras
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4.9/5 aus 21 Bewertungen

Einbeinstative-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze
  • Wer bei seinen Fotografien eine längere Belichtungszeit benötigt, kann auf das Einbeinstativ zurückgreifen, damit die Aufnahmen nicht verwackeln. Gerade bei Fotografen mit zittrigen Händen ist es eine große Erleichterung.
  • Im Vergleich zum Dreibeinstativ ist das Einbeinstativ deutlich leichter und kann daher gut auf Fototouren mitgenommen werden. Auch der Aufbau nimmt weniger Zeit in Anspruch. Dafür ist die Stabilität geringer.
  • Es gibt Einbeinstative für beide gängigen Kamera-Gewindegrößen: 1/4 Zoll und 3/8 Zoll. Manche haben sogar einen kleinen Adapter, um mit beiden Systemen kompatibel zu sein.

Einbeinstativ Test

Wenn die Muse den Fotografen küsst, dann muss er raus in die Natur, in den Wald, in die Berge, in die Stadt, unter die Menschen. Motive gibt es überall und sie verlangen danach, für die Ewigkeit eingefangen zu werden. Also flugs die Fototasche gepackt, Kamera mit frischer Speicherkarte oder Film versehen, Objektive und Filteradapter nicht vergessen, schon kann’s losgehen. Über acht Millionen Deutsche haben gesteigertes Interesse an der Fotografie, Sie sind also in bester Gesellschaft.

Manfrotto Fototasche

In einer Fototasche (hier von Manfrotto) kann ein kleines Stativ Platz finden.

Doch nach einiger Zeit nervt das Dreibeinstativ: Es ist schwer und will in einer eigenen Stativtasche umher getragen werden. Immer hat man eine Hand weniger frei und wenn man es doch irgendwo verstaut bekommt, macht sich das Gewicht bemerkbar. Lieber ohne Fotostativ aufbrechen? Viele schöne Fotos ließen sich dann nicht mehr schießen. Wer aus der freien Hand fotografiert, kann keine lange Belichtungszeit einstellen, denn alles wäre verwackelt. Spätestens, wenn die Dämmerung eintritt, geht die Qualität der Fotos in den Keller.

Der Kompromiss lautet: Einbeinstativ. Es ist der kleine Bruder des Dreibeinstativs, verfügt nur über einen Fuß und muss daher vom Fotografen festgehalten werden. Es gleicht das Zittern der Hand ein wenig aus und ermöglicht bessere Fotos. Zwar bringt es keine vollständige Ruhe in die Aufnahmen wie das Dreibeinstativ, dafür wiegt es nur etwa ein Viertel davon und ist schneller aufgebaut. In unserem Einbeinstativ Vergleich finden Sie die besten Modelle.

1. Worauf Sie beim Kauf achten sollten

Bein-Segmente

Das Einbeinstativ hat mehrere Unterteilungen, sogenannte Segmente. Es sind Rohre, die unterschiedlich groß sind und daher ineinander rutschen können.

1.1. Niedriges Gewicht für angenehme Ausflüge

Wer sich ein Einbeinstativ aus Carbon oder Aluminium kaufen möchte, findet in unserem Einbeinstativ Test eine Kaufberatung zu beiden Materialien. Carbon ist ein mit Kohlenstoff-Fasern durchzogener Kunststoff, der ausgesprochen stabil und etwas leichter als Aluminium ist. Ein Kamerastativ aus Carbon ist in der Regel teurer, kann sich aber lohnen, wenn man sehr schwere Ausrüstung dabei hat. Für Fotografen, die nur gelegentlich und mit leichter Kamera in der Dämmerung auf die Pirsch gehen, reicht ein günstiges Einbeinstativ aus Aluminium aus, einem leichter herzustellenden Material.

Wer sein Einbeinstativ als Wanderstock verwenden möchte, kann auch dafür das entsprechende Produkt finden. Diese Stative sind besonders stabil konstruiert, damit sich ein erwachsener Mensch auf ihnen abstützen kann.

Das Gewicht des Einbeinstativs ist direkt davon abhängig, wie schwer die Kamera sein darf, die auf ihm montiert wird. Ein Fotostativ, das nur kleine Kameras trägt, kann auch entsprechend leichter konstruiert sein. Ähnliches gilt für die Länge: Ist der Fotograf besonders groß, benötigt er auch ein sehr weit ausfahrbares Kamera-Stativ. Um das für Sie beste Einbeinstativ zu finden, sollten Sie in erster Linie darauf achten, dass Sie nicht gebückt hinter dem Einbeinstativ stehen und es nicht unter der Last Ihrer Kamera verbiegt. Ansonsten bekommen Sie selbst mit dem Einbeinstativ Testsieger einen krummen Rücken.

Bei einer Flugreise sollten Sie das Stativ besser im Koffer verstauen, um böse Überraschungen zu vermeiden. Abhängig von Flughafen und Security-Personal wird es im Handgepäck nicht zugelassen.

Mantona Trekking Fotorucksack

Passt das Einbeinstativ auch in den Fotorucksack? Besser vor dem Kauf nachmessen.

1.2. Kleines Packmaß und optimale Arbeitshöhe

Das Packmaß bezeichnet die Länge des Stativs, wenn es zusammengeschoben ist. Wichtig ist, dass das Stativ in Ihren Fotorucksack, Ihre Reisetasche, Ihren Fotorucksack oder Ihren Koffer passt.

Ist das Fotostativ ausgefahren, spricht man von der Arbeitshöhe. Diese muss nicht Ihrer Körpergröße entsprechen. Bedenken Sie, dass der Stativkopf und die Kamera selbst auch noch ein paar Zentimeter ausmachen. Außerdem sind Ihre Augen nicht ganz oben am Kopf.

1.3. Kompatibles Stativgewinde und variabler Stativkopf

Am einfachsten ist das Einbeinstativ zu verwenden, wenn man die Kamera einfach aufschraubt. Das Stativgewinde hat entweder 1/4 Zoll oder 3/8 Zoll. Falls Ihre Kamera bzw. Ihr Stativkopf das jeweils andere Format hat, müssen Sie einen Gewinde-Adapter zusätzlich zum Einbeinstativ kaufen.

Alle Stative im Einbeinstativ Test 2016 sind mit dem verbreiteten Format 1/4 Zoll kompatibel. Einige haben darüber hinaus einen besonderen Gewindeadapter integriert, der gedreht und damit auf 3/8 Zoll umgestellt werden kann.

Libelle Wasserwaage

Die kleine Wasserwaage in Stativen ist auch als „Libelle“ bekannt.

Besondere Stativköpfe machen andere Aufnahmewinkel möglich:

  • Mit einem sogenannten Dreiwegeneiger (auch als Kino-Neigekopf bekannt) kann man die Kamera in drei Achsen verstellen. Wollen Sie eine Wolke im Himmel oder eine Eidechse auf dem Boden fotografieren, müssten Sie ohne den entsprechenden Kopf das ganze Stativ vor- und zurückschwenken. Abhängig von der Beschaffenheit des Bodens kann es dabei wegrutschen.
  • Ein Kugelgelenkkopf/Kugelkopf auf dem Stativ erfüllt denselben Zweck, lässt sich allerdings mit einem Handgriff einstellen.
  • Der Panoramakopf ermöglicht es dank einer Gradteilung und Wasserwaage, Einzelbilder später zu breiten Panorama-Fotos zusammenzufassen.
Schnellwechselplatte Neewer

Klein, aber oho: Die Schnellwechselplatte.

1.4. Praktische Platten und feste Füße

Je schwerer die Kamera, desto umständlicher ist es, sie auf das Gewinde des Stativs zu schrauben. Aus diesem Grund gibt es Schnellwechselplatten. Sie werden dauerhaft auf das Kamerastativ geschraubt und besitzen einen einfacheren Verschluss, der wiederum die Kamera einklemmt.

Einige Stative haben einen Gummifuß, damit sie nicht wegrutschen. Andere verfügen darüber hinaus über einen Metall-Spike, der sich in den Boden bohrt. Es gibt sogar Einbeinstative, die sich als Wanderstock verwenden lassen. Wie sinnvoll das ist, hängt von Ihrem Lieblings-Gelände ab. Eine Handschlaufe verhindert, so wie ein Kameragurt, dass die Kamera mit Stativ umfällt und Schaden nimmt.

In vielen Museen ist die Verwendung von Dreibeinstativen verboten, weil sie zu klobig sind. Laut Stiftung Warentest sind mittlerweile auch Selfie Sticks oft verboten, da sie die Exponate beschädigen können. Mit einem Einbeinstativ finden Sie wahrscheinlich Einlass. Rufen Sie am besten vorher bei der Rezeption an.

2. Welche Fotostative gibt es sonst noch?

Egal ob Bridgekamera, Systemkamera oder Spiegelreflexkamera, sie alle profitieren vom Kamera-Stativ. Aus der Familie der Fotostative gibt es noch andere Typen als das Einbeinstativ, die wir Ihnen hier kurz vorstellen möchten.

Stativ Beschreibung
Einbein-Stativ
(Monopod)
Einbeinstativ Icon
Das Einbeinstativ hat, wie der Name schon sagt, nur ein einziges Bein. Der Alternativ-Begriff „Monopod“ (vom griechischen monos = einzeln und pous = Fuß) hat sich nur in der englischen Sprache durchgesetzt. Das Fußende steht auf dem festen Boden, die Kamera ist am Kopfende montiert. Man kann sie zwar immer noch hin- und herschwenken, doch sie wackelt deutlich weniger als ganz ohne Stativ.

Anders als beim Dreibeinstativ muss der Fotograf das Hilfsmittel die ganze Zeit festhalten, damit es nicht umfällt. Es wird auch nicht in den Boden gebohrt. Wollen Sie beispielsweise ein Gruppenfoto von sich und Ihren Wanderfreunden machen, muss ein Dritter das Einbeinstativ in die Hand nehmen.

Für Camcorder und andere Videokameras gibt es Spezialstative, die Einbeinstativen ähneln, aber unten kleine Füße besitzen – vergleichbar mit denen eines Dreibeinstativs.

Dreibein-Stativ
(Tripod)Dreibeinstativ Icon
Das Dreibeinstativ ist gewissermaßen das klassische Kamera-Stativ, weil es größtmögliche Stabilität bietet. Es ist auch als Tripod (im Gegensatz zu Monopod) bekannt. Dank seiner drei Füße steht es ohne fremde Hilfe auf dem Boden und macht Langzeitbelichtungen möglich.

Im Unterschied zum Einbeinstativ ist es allerdings wesentlich schwerer und unhandlicher. Außerdem dauert der Aufbau länger, da jedes Bein einzeln ausgefahren werden muss. Es gibt mehrere andere Stative, die ebenfalls in die Kategorie des Dreibeinstativs fallen:

Reise-Stativ: Wer eine Reise plant und auf die hohe Stabilität des Dreibeinstativs nicht verzichten will, kann auf das Reisestativ zurückgreifen. Es lässt sich zusammenklappen und passt so leichter in einen Koffer.
Video-Stativ: Das Stativ einer Videokamera muss ein hohes Gewicht haben, da sie selbst ebenfalls sehr schwer sein kann. Dafür bringt es die notwendige Stabilität.
Tisch-Stativ bzw. Mini-Stativ: Das Tischstativ ist ein verkürztes Dreibeinstativ, das auf einem Tisch oder ähnlichem stehen muss, damit es hoch genug ist. Es ist auch als Ministativ bekannt.

Schulter-Stativ

Schulterstativ Icon

Für Kameraleute in Bewegung ist das Schulterstativ gedacht. Es eignet sich für besonders schwere Videokameras, deren Gewicht im Einsatz auf den kräftigen Oberkörper übertragen wird. Mithilfe zweier Handgriffe (in der Abbildung blau) kann der Fotograf die Konstruktion balancieren.
Klemm-Stativ
Klemmstativ Icon
Wer seine Kamera gern an einem Tisch festmachen möchte, kann auf das sogenannte Klemmstativ zurückgreifen. Es kann sehr fest an ein Brett oder ähnliches gedreht werden und ist dann deutlich stabiler als andere Stative, die einfach nur auf dem Boden stehen.

Allerdings ist sein Einsatzgebiet arg begrenzt. Wenn keine Fensterbank, Sitzbank oder Mauervorsprung in der Nähe ist, können Sie das Gerät nicht benutzen.

Hand-Stativ

Handstativ Icon

Ein Handstativ wird nicht auf dem Boden aufgesetzt, sondern mit der Hand festgehalten. Es ermöglicht beispielsweise, die Kamera über dem Kopf zu halten und von dort zu filmen.

Besonders verbreitet ist der sogenannte Selfie Stick für das Handy, welcher von den einen geliebt, von den anderen jedoch gehasst wird. Obwohl sich die beiden ähneln, gibt es zwischen Selfie Stick und Einbeinstativ wesentliche Unterschiede: Der Selfie Stick, welcher einen Fernauslöser besitzt, ist für die Kompatibilität mit iPhone und anderen Smartphones ausgelegt. Er hilft dabei, Selbstportraits aus kurzer Distanz zu schießen, reduziert aber nicht die Wackelei der Kamera. Außerdem ist er in der Regel nicht mehr als einen Meter lang und wäre als Einbeinstativ höchstens vom Glöckner von Notre-Dame verwendbar.

Die Liste könnte man dank Saugnapfstativ, Gorillastativ, Lampenstativ, usw. noch eine Weile weiterführen.

Im direkten Vergleich kann das Einbeinstativ gegenüber dem Dreibeinstativ in mehreren Aspekten punkten:

  • ermöglicht längere Belichtungszeiten
  • kann eine unruhige Hand ausgleichen
  • niedriges Gewicht
  • einfacher Aufbau
  • muss getragen werden
  • Stabilität ist geringer als beim Dreibeinstativ

3. Wichtige Marken im Überblick

Im Einbeinstativ Test 2016 finden Sie bereits einige prominente Hersteller, doch die Liste ist noch wesentlich länger. Viele Namen klingen wie Galaxien oder Segelschiffe… ein Hinweis darauf, welche Motive man aufnehmen könnte?

  • Benro
  • Berlebach
  • Bilora
  • Cullmann
  • Dörr
  • Gitzo
  • Hama
  • Induro
  • Jusino
  • Manfrotto
  • Mantona
  • Sirui
  • Rollei
  • Vanguard
  • Velbon
  • Walimex

Ein kleiner Trick für das Filmen mit dem Einbeinstativ wird in diesem Video gezeigt:

4. Fragen und Antworten zu Einbeinstativen

Kugelkopf Einbeinstativ DesMall

Ein Kugelkopf macht es besonders leicht, die Kamera korrekt auszurichten.

4.1. Wie benutzt man ein Einbeinstativ?

Das Einbeinstativ funktioniert sehr einfach. Sein Fußende muss auf dem Boden Halt finden. Auf das Kopfende wird die Kamera geschraubt. Mit einer Schnellwechselplatte muss sie sogar nur aufgesteckt werden. Gegebenenfalls sitzt ein Kugelkopf zwischen Kopfende und Kamera, damit sie leichter in gedreht werden kann. Der Fotograf macht das Foto, welches dank des Stativs nicht verwackelt.

4.2. Wann benutzt man ein Einbeinstativ?

Ein Einbeinstativ ist vor allem dann sinnvoll, wenn man eine längere Belichtungszeit benötigt. Das kann ist oft bei Naturfotografien der Fall, außerdem bei Aufnahmen von Sportveranstaltungen oder Festivitäten. Gerade in der Dämmerung kann ein Foto-Stativ unverzichtbar sein, damit Bildschärfe und somit Details nicht verloren gehen. Ist die blaue Stunde vorbei und die Nacht angebrochen, werden sehr lange Belichtungszeiten benötigt, die oft ein Dreibeinstativ notwendig machen.

4.3. Wie viel bringt ein Einbeinstativ?

Die Frage lässt sich nicht für jedes Szenario genau beantworten. Abhängig von Lichtverhältnissen, Brennweite und so weiter kann es sich mal mehr, mal weniger stark lohnen. In jedem Fall bringt es eine Verbesserung mit sich. Die Belichtungszeit erhöht sich um einige Sekundenbruchteile.

4.4. Wie kombiniere ich den Bildstabilisator meiner Kamera mit dem Einbeinstativ?

Gar nicht. Vor der Benutzung des Stativs sollten Sie den automatischen Bildstabilisator ausschalten.

Unser Testsieger
Kommentare (2)
  1. Gerhard B. sagt: 23. August 2016, 15:02 Uhr

    Ich spiele mit dem Gedanken, so ein Einbeinstativ zu kaufen (um die Zittrigkeit meiner etwas altersmüden Hand auszugleichen), bin mir aber nicht ganz sicher, ob das Teil dem Gewicht meiner schweren Kamera wirklich standhält. Ich kann kaum glauben, dass es sich nicht binnen weniger Monate irgendwie verbiegt – zumindest ein wenig. Muss ich unbedingt einen von den teuren Carbonstöcken kaufen?

    Vielen Dank für Ihre Antwort!

    Antworten
    1. Vergleich.org sagt: 24. August 2016, 9:07 Uhr

      Lieber Herr B.,

      vielen Dank für Ihren Kommentar zu unserem Einbeinstativ Vergleich.

      Wenn Sie sich an die Herstellerangaben bezüglich des Tragfähigkeit halten, wird sich das Stativ nicht verbiegen. Durchschnittliche Einbeinstative aus Aluminium halten um die 3-4 kg aus, was für die meisten Kameras vollkommen ausreichend ist. Legen Sie sie einfach kurz auf die Küchenwaage, um das herauszufinden. Es empfiehlt sich nicht, die Belastungsgrenze maximal auszureizen, da sie selbst noch von oben leichten Druck auf die Kamera ausüben, um sie festzuhalten und auszurichten. Wenn Sie eine besonders schwere Kamera Ihr Eigen nennen, ist der Kauf eines teureren Stativs (am besten aus Carbon) unbedingt anzuraten. Hier sind Maximalgewichte oberhalb von 10 kg die Regel.

      Mit fotografischen Grüßen

      Ihr Vergleich.org Team

      Antworten
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