Heckenschere Test 2016

Die 7 besten Heckenscheren im Vergleich.

AbbildungTestsiegerMetabo AHS 36Preis-Leistungs-SiegerRyobi OHT1855RBosch AHS 50 26Einhell GE EH 6056Atika HB 60 NWOLF Garten HSE 65 VGardena Ergo Cut 48
ModellMetabo AHS 36Ryobi OHT1855RBosch AHS 50 26Einhell GE EH 6056Atika HB 60 NWOLF Garten HSE 65 VGardena Ergo Cut 48
Testergebnis
Vergleich.org
Bewertung1,3sehr gut
09/2016
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Bewertung1,4sehr gut
09/2016
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Bewertung1,5gut
09/2016
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Bewertung1,6gut
09/2016
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Bewertung1,8gut
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Bewertung1,9gut
09/2016
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Bewertung2,0gut
09/2016
Kundenwertung
31 Bewertungen
44 Bewertungen
269 Bewertungen
84 Bewertungen
105 Bewertungen
12 Bewertungen
4 Bewertungen
BauartAkku:
Akkuheckenscheren sind relativ schwer, dafür benötigen sie keinen Stromanschluss.

Elektro:
Elektroheckenscheren sind die leichtesten Modelle, funktionieren jedoch nicht ohne Stromanschluss.

Benzin:
Benzinheckenscheren sind sehr schwer, aber nicht auf Strom als Antrieb angewiesen.
AkkuAkkuElektroElektroBenzinElektroElektro
LeistungDie Leistung einer Heckenschere wird in Watt angegeben.

Geräte mit unter 500 Watt Leistung sind lediglich für den Formschnitt kleinerer Hecken geeignet.

Mit einer Leistung von 500 bis 600 Watt lassen sich auch größere Hecken zurückschneiden und in Form bringen.

Heckenscheren mit über 600 Watt Leistung eignen sich auch für das Zurückschneiden und in Form bringen sehr hohe Hecken.
540 Wattk.A.600 Watt600 Watt650 Watt600 Watt550 Watt
Schwertlänge53 cm55 cm50 cm56 cm60 cm65 cm48 cm
SchnittstärkeDie Schnittstärke gibt an, welche Astdurchmesser geschnitten werden können.18 mm22 mm26 mm21 mm28 mm27 mm27 mm
Gewicht3,9 kg2,8 kg3,6 kg3,9 kg5 kg3,8 kg3,9 kg
Schnittqualität
Handhabung
Vorteile
  • für Form- und kräftigen Rückschnitt geeignet
  • kein Stromkabel
  • schneller Ladevorgang (20 Min.)
  • gute Akkulaufzeit (50 Min.)
  • für Form- und kräftigen Rückschnitt geeignet
  • sehr leicht
  • kein Stromkabel
  • sehr gute Akkulaufzeit
  • für Form- und kräftigen Rückschnitt geeignet
  • kraftvoller Motor
  • schneidet auch dicke Äste
  • für Form- und kräftigen Rückschnitt geeignet
  • kraftvoller Motor
  • schneidet auch dicke Äste
  • für Form- und kräftigen Rückschnitt geeignet
  • arbeitet vibrationsarm
  • schneidet auch dicke Äste
  • für Form- und kräftigen Rückschnitt geeignet
  • gute Verarbeitung der Materialien
  • schwenkbare Messer
  • für Formschnitt geeignet
  • gute Verarbeitung der Materialien
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4.6/5 aus 38 Bewertungen

Heckenschere-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze
  • Die Leistung und Lautstärke von Benzin-Heckenscheren sind mit Abstand am höchsten. Die Modelle sind schwer und bringen eine hohe Leistung mit. Wir empfehlen die Benutzung allerdings nur für sehr hohe und große Hecken.
  • Elektro-Heckenscheren haben eine akzeptable Leistung und reichen für kleine und mittlere Gärten vollkommen aus. Da sie in der Regel nur 2 bis 3 kg wiegen, können Sie leicht geführt und eingesetzt werden. Bei der Verwendung sollten Sie gut auf das Stromkabel achten, damit es nicht zwischen die Messer gerät.
  • Bei den Akku-Heckenscheren gibt es viele Modelle mit geringer Leistung. Hochwertige Akku-Heckenscheren kommen mittlerweile an die Ergebnisse der netzbetriebenen Geräte heran, sind aber deutlich teurer. Die Handhabung ist ohne Stromkabel natürlich einfacher, da Sie an Beweglichkeit gewinnen.

Heckenschere Test

Am Anfang und Ende eines Gartenjahres ruft die Hecke. Die Beschneidung der Pflanzen kann recht aufwendig und langwierig sein. Vor allem wenn man viele verschiedene Buchsbäume, Weiden, Hainbuchen, Kirschlorbeeren, Liguster und Eiben hat, kann eine Beschneidung mit der Handheckenschere sehr zeitintensiv und anstrengend sein. Sicherlich kann man das ganze recht sportlich sehen und sich sagen, dass die Pflege der Hecke den Gang in das Fitnessstudio ersetzt. Oder man versucht eine Erleichterung für den Heckenschnitt zu finden.

Mittlerweile sieht man immer häufiger Heckenscheren mit Elektro- und Benzinantrieb. Der Vorteil bei diesen Geräten liegt auf der Hand: ein Heckenschnitt in wenigen Stunden ist auch bei hohen und großen Sträuchern möglich. Aber der Einsatz birgt auch Gefahren: über 1.000 Unfälle mit Heckenscheren zählt die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau und gibt deshalb Tipps, was bei der Gartenarbeit zu beachten ist.

Doch welches Modell ist wirklich gut? Schneidet sie sauber oder reißt sie nur die zarten Äste ab? Wie viel Leistung braucht man wirklich? Diese und ähnliche Fragen sollen im Ratgeber zum Heckenschere Test 2016 beantwortet werden, damit sie optimal auf den Kauf einer Heckenschere vorbereitet werden.

1. Was ist eine Heckenschere und welche Typen gibt es?

Eine Heckenschere ist ein Gartengerät zum Beschneiden von Hecken und einzelnen Sträuchern. Die Begriffe Strauchschneider, Heckentrimmer und Strauchtrimmer werden als Synonyme verwendet. Mittlerweile kann man zwischen Manuellen-, Akku-, Elektro- und Benzin-Heckenscheren unterscheiden. Das Ziel ist bei allen Heckenscheren gleich: eine wohlgeformte und ansprechende Hecke gestalten.

1.1. Hand-Heckenscheren

Gute Heckenschere im Test

Gute manuelle Heckenschere von Gardena

Hand-Heckenscheren werden auch als manuelle oder mechanische Heckenscheren bezeichnet. Sie haben 25 bis 40 cm lange Klingen und mindestens 15 bis 20 cm lange Griffe. Durch die Konstruktionsweise können größere Äste schnell und mit relativ wenig Kraftaufwand zerschnitten werden. Durch die langen Klingen müssen die Ästchen nicht einzeln durchtrennt werden. Das Stutzen mehrerer Äste gleichzeitig ist problemlos möglich. Dadurch wird die Hecke deutlich gerader und kann einfacher in Form gebracht werden als mit einer kleinen Astschere.

Der große Vorteil von Hand-Heckenscheren ist natürlich, dass sie fast geräuschlos benutzt werden können. Egal ob Sie an einem Sonn- oder Feiertag diese Modelle benutzen, Ihren Nachbarn können Sie damit nicht stören. In unserem Heckenschere Test hat sich gezeigt, dass es gute Modelle von Gardena und Wolf-Garten gibt. Manche Modelle haben die Besonderheit, dass sie Teleskopgriffe haben, die man bei stärkeren Ästen ausziehen kann. Durch einen größeren Hebel muss auch weniger Kraft zum Durchtrennen des Holzes aufgewendet werden.

Wellenschnitt: Beim Wellenschnitt scheiden sich die Geister. Befürworter schwören auf die natürlichen Schnittergebnisse und die leichte Handhabung. Gegner beharren darauf, dass sich eine Heckenschere mit Wellenschliff nicht schärfen lässt. Tatsächlich ist das Schleifen einer Klinge mit Wellenprofil nicht leicht, doch mit einem Schleifset (z.B. das MAL 1801 von Multi-Sharp) können auch Laien für neue Schärfe sorgen.

Hier noch einmal die Vor- und Nachteile einer Hand-Heckenschere im Überblick:

  • geräuscharm
  • kein Stromanschluss benötigt
  • kein Benzin benötigt
  • hoher Kraftaufwand
  • sehr langwierige Arbeit

1.2. Elektro-Heckenscheren

preiswerte Elektro-Heckenschere

Beispiel einer sehr einfachen Elektro-Heckenschere – die Bosch AHS 45 16

Die elektrischen Heckenscheren haben mit den eigentlichen manuellen Modellen nur wenig gemeinsam. Die Schneideflächen werden bei diesen Geräten von zwei wellenförmigen Schwertern gebildet, die gegeneinander bewegt werden. Sie besitzen beide kleine Messer, deren Abstand von 1,5 bis 3,4 cm den zu durchtrennenden Ästen entspricht. Eine der beiden Schneideflächen ist hierbei feststehend.

Darüber befindet sich ein zweites Schwert, das sich zu dem anderen Schneidebalken bewegt und den Schneidevorgang ermöglicht. Dabei werden die wellenförmigen Ausschnitte geschlossen. Äste, die sich in ihnen befinden, werden durch die kleinen Messer durchtrennt.

Die Besonderheit besteht in dem elektrischen Antrieb. Ein Elektromotor sorgt für das Zusammendrücken der beiden Schwerter. In der Regel haben die Modelle eine Leistung von 500 bis 700 Watt. Mit ihnen lassen sich große und lange Hecken deutlich schneller schneiden als mit einer Hand-Heckenschere. Großer Nachteil ist natürlich, dass ein Stromanschluss und ein Verlängerungskabel benötigt werden. In der Regel kann man sich nach wenigen Vorgängen auf dieses jedoch einstellen.

Hier noch einmal die Vor- und Nachteile einer Elektro-Heckenschere im Überblick:

  • schnelles Arbeiten
  • wenig Kraftaufwand
  • dank Netzanschluss unbegrenzte Nutzdauer
  • Stromanschluss wird benötigt
  • sehr laut; nicht in Mittagszeit und an Feiertagen benutzbar

1.3. Akku-Heckenscheren

beste Akku-Heckenschere im Vergleich

Die beste Akku-Heckenschere liegt gut in der Hand, liefert ein sauberes Schnittbild und ist lang und kräftig genug, um alle Äste zu zerschneiden.

Die Akku-Heckenscheren unterscheiden sich nicht grundsätzlich von den elektrischen Heckenscheren. Der einzige große Unterschied ist hier, dass die Stromversorgung über einen Lithium-Ionen-Akku realisiert wird. In unserem Heckenschere Test hat sich gezeigt, dass die meisten Modelle relativ leistungsschwach sind und nur hochwertige Akku-Heckenscheren wirklich etwas taugen.

Ein großer Vorteil gegenüber den netzbetriebenen Modellen ist natürlich, dass ein umständliches Hantieren mit einem Stromkabel entfällt. Vor allem Menschen, die schon mit einem elektrischen Rasenmäher Probleme haben, ist eine Akku-Heckenschere sehr zu empfehlen. Man ist unabhängig von der Stromquelle und kann relativ einfach damit umgehen. Durch den Akku sind die Heckenscheren deutlich schwerer als die normalen elektrischen Modelle. Eine Akku-Heckenschere zu finden, die nicht wenigsten 4 kg wiegt, ist fast unmöglich.

Neuer Akku, neues Glück: Sollte Ihr Akkumulator einmal beschädigt sein oder nicht mehr genug Leistung erbringen, gibt es von Herstellern wie z.B. Bosch einen Ersatz-Akku zu kaufen.

Mittlerweile sind auch Teleskop-Heckenscheren auf dem Vormarsch. Dabei besitzen einfache Akku-Heckenscheren einen Teleskop-Stab, der eine Arbeit bis zu 3 Metern Höhe erlaubt. In unserem Test hat sich gezeigt, dass die Teleskop-Heckenscheren derzeit noch wenig Leistung haben und daher nicht zu empfehlen sind. Die Akkulaufzeit lag im Heckenscheren Test bei weniger als einer halben Stunde, dies reicht nicht einmal Ansatzweise, um eine Hecke anständig zu beschneiden. Außerdem ist der Kraftaufwand zum Halten des Heckenscherenkopfes durch die Hebelwirkung des langen Teleskopstabes relativ hoch.

Hier noch einmal die Vor- und Nachteile einer Akku-Heckenschere im Überblick:

  • schnelles Arbeiten
  • wenig Kraftaufwand
  • einfache Handhabung dank Akku
  • relativ laut (etwas leiser als netzbetriebene Heckenscheren)
  • Arbeitszeit an Akkulaufzeit gebunden (ungefähr 50 Minuten)

1.4. Benzin-Heckenscheren

hochwertige Benzin-Kettensäge

Professionelle Benzin-Heckenschere von Makita.

Als letztes müssen noch die benzinbetriebenen Heckenscheren erwähnt werden. Sie sind nicht anders aufgebaut als ihre „kleineren Elektro-Brüder“. Einzige Ausnahme bildet der Motor. Benzin-Heckenscheren werden durch einen 2-Takt-Motor angetrieben. Meistens muss bei den Modellen daher Öl und Benzin im Verhältnis 1:40 gemischt werden.

Ein großer Vorteil ist natürlich, dass Benzin-Heckenscheren deutlich mehr Leistung haben. Es können dickere Äste zerschnitten werden und auch bei sehr langen und hohen Hecken haben die Maschinen nur wenige Probleme. Es gibt verschiedene Preiskategorien bei den Benzin-Kettensägen. Günstige Modelle kann man für 100 Euro erwerben. Sie sind etwas leistungsstärker als die Elektro-Heckenscheren und können ähnlich gute Schnittqualitäten vorweisen. Die professionellen Maschinen von Makita oder Atika können wesentlich bessere Ergebnisse erzielen, eignen sich aber in der Regel nicht für einen normalen Gartenbesitzer, da sie für den Hobbygarten zu viel Power haben und sich auch nicht durch die Einsparung der Zeit rentieren. Deutlicher Nachteil ist, dass die Maschinen mit mindestens 5 kg relativ schwer sind und Sie die Umwelt belasten.

Hier noch einmal die Vor- und Nachteile einer Benzin-Heckenschere im Überblick:

  • schnelles Arbeiten
  • wenig Kraftaufwand
  • hohe Leistung
  • einfache Handhabung dank Benzintank
  • Mischung von Öl und Benzin
  • sehr laut; nicht in Mittagszeit und an Feiertagen benutzbar, lauter als Elektro-Maschinen
  • sehr hohes Gewicht

Hecke Schnitt

2. Kaufberatung für Heckenscheren: Leistung, Stärke und das Schwert

Weitere Gartengeräte-Tests

Damit Sie beim Kauf von Gartengeräten weniger Probleme haben, haben wir eine Reihe von Tests durchgeführt und Ratgebertexte dafür erstellt. Wenn Sie neben der besten Heckenschere noch etwas für Ihren Garten suchen, können für Sie folgende Ratgeber von Interesse sein:

Es gibt Heckenscheren von sehr vielen Herstellern, die mit ihren eigenen Marken überzeugen wollen. Die Preisspanne reicht von 49 Euro bis mehr als 400 Euro. Leider nimmt mit dem Preis nur sehr bedingt die Qualität zu. An dieser Stelle versuchen wir Ihnen zu zeigen, was die wichtigsten Kriterien sind, nach denen man eine Heckenschere auswählen sollte. Die Modelle sind recht verschieden, daher kann sich das Vergleichen der technischen Details lohnen.

Der Online-Kauf einer Heckenschere unterscheidet sich nicht grundlegend vom Kauf im Bau-oder Gartenmarkt. Vorteil bei einem Kauf vor Ort ist natürlich, dass Sie die Heckenschere in die Hand nehmen und versuchen können erste Vorstellungen von der Handhabung zu bekommen. Ein Ausprobieren der Strauchschere ist in der Regel nicht möglich. Daher sind Sie auch im Fachmarkt auf die Herstellerangaben und die Aussagen der Verkäufer angewiesen. Ob Sie nun in einem Baumarkt oder Online kaufen: Sie sollten sich auf jeden Fall vorher über die wichtigsten Kaufkriterien informieren und im besten Fall bereits Ihren persönlichen Heckenschere Testsieger auswählen.

2.1. Welche Leistung sollte die Heckenschere mitbringen?

Es hält sich noch immer das Gerücht, dass mehr Leistung auch bessere Ergebnisse erziele. Ausgehend von unserem Heckenschere Test können wir diese Aussage nicht bestätigen. Es hat sich gezeigt, dass eine hochwertige Akku-Heckenschere ähnlich gute Ergebnisse erzielt, wie z.B. eine Benzin-Heckenschere von Atika. Das Schneiden einer Hecke dauert mit ihr genauso lange, obwohl sie 100 Watt Leistung zusätzlich aufbringen kann. Der Mythos einer höheren Leistung, die immer besser ist, hat sich daher nicht bewahrheitet.

Tipp: In unserem Heckenschere Test hat sich aber auch gezeigt, dass Modelle, die nur 400 Watt Leistung erreichen, zu wenig Leistung für einen anständigen Heckenschnitt haben. Der Kauf solcher Produkte ist nicht empfehlenswert, auch wenn es günstige Modelle wie die Bosch AHS 45 16 gibt. Auch wenn sie einen Formschnitt noch einigermaßen gut ausführen, bekommen sie recht große Probleme bei einem kräftigen Rückschnitt.

2.2. Schwertlänge und Schnittlänge: Worauf kommt es an?

Die Schwertlänge gibt an, wie lang ein Schnitt mit der Heckenschere ist. Die Bezeichnung Schnittlänge ist auch sehr weit verbreitet. Allgemein lässt sich sagen, dass eine längere Schnittfläche mit einer Erhöhung der Schnittlänge einhergeht. Allerdings muss man sich auch bewusst sein, dass eine größere Schwertlänge auch eine schwierigere Handhabung bedeutet, da die Maschine länger und unhandlicher ist. Aus diesem Grund empfehlen wir mindesten eine Schwertlänge von 50 cm.

Tipp: Eine hohe Schnittlänge lässt Sie schneller arbeiten, allerdings können Heckenscheren mit Schnittlängen über 70 cm sehr unhandlich werden.

2.3. Wieviel Schnittstärke ist nötig?

Heckenscheren Vergleich

Die richtige Pflege einer Hecke wird mit Produkten aus unserem Heckenscheren Vergleich deutlich leichter.

Die Schnittstärke gibt an, wie groß der Messerabstand ist und wie dick die Äste sein können, die eine Heckenschere durchneiden kann. Da die Äste von den meisten Hecken eher dünn sind, reicht eigentlich eine Schnittstärke von 18 mm vollkommen aus. Manche Modelle haben einen Messerabstand von 26 bis 28 mm und schaffen es auch stärkere Äste zu durchtrennen. Wenn Sie allerdings einmal im Jahr Ihre Pflanzen beschneiden, werden solche Schnittstärken nicht benötigt, da junge Triebe von Natur aus eher dünn sind. Auch ein kräftiger Rückschnitt, der bekannter Maßen in der ersten Zeit jährlich durchgeführt werden sollte, damit Sträucher auch unten an Volumen zunehmen, lässt sich Problemlos mit einem Messerabstand von 18 mm ausführen. Falls Sie allerdings ein Jahr nicht zur Beschneidung Ihrer Hecke gekommen sind, muss eine Heckenschere mit einer größeren Schnittstärke her.

die besten heckenscheren im vergleich

2.4. Was sagt Stiftung Warentest über Heckenscheren?

Bosch-ahs-50-26

Stiftung Warentest empfiehlt in der Ausgabe 09/2012 die Bosch AHS 50 25

Die Stiftung Warentest vergleicht nur sehr unregelmäßig Heckenscheren. In den letzten 10 Jahren war dies in der Ausgabe 07/2015 und 09/2012 der Fall. In dem Heckenschere Vergleich wurde zwischen akkubetriebenen und netzbetriebenen Geräten unterschieden. Testsieger bei den Akku-Heckenscheren war das Modell AHS 36 V von Metabo. Bei den netzbetriebenen Heckenscheren stellt Bosch mit der AHS 50 26 den Testsieger. Nennenswerte Hersteller waren hier Bosch, Metabo, Stihl und Wolf-Garten.

3. Die richtige Pflege der Hecke: Eine Anleitung

Ob Sie für Ihren Garten immergrüne Pflanzen wie Thuja, Kirschlorbeer, Feuerdorn oder Koniferen bevorzugen oder Laub abwerfende Arten wie Rotbuche und Liguster, eines haben alle gemein: sie müssen richtig gepflegt werden. Wenn Sie Ihren Garten verschönern, ist ein ansprechender Schnitt gefragt.

Das Zurückschneiden einer Hecke dient nicht allein zur Formgebung. Man möchte, dass die Hecke möglichst blickdicht wird und bleibt. Durch den Schnitt wird das Wachstum der Hecke angeregt. Außerdem entstehen so weitere Verzweigungen, die eine dichte und volle Hecke benötigt. Ohne richtige Pflege würden schnell Lücken entstehen, die nicht sehr ansehnlich wären.

Natürlich spielt bei der richtigen Pflege der Hecke die Pflanzenart eine wichtige Rolle. Schnellwüchsige Arten wie die Berberitze müssen mehrmals im Jahr zurückgeschnitten werden. Langsam wachsende Pflanzen wie die Hainbuche müssen nur einmal im Jahr geschnitten werden. Unabhängig von den Pflanzenarten gibt es trotzdem ein paar Grundregeln, die man beachten sollte:

Hecke Schnitt

Eine frisch geschnittene Hecke verhilft Ihrem Garten zu neuem Glanz.

  • Der Rückschnitt am Beginn und Ende eines Jahres ist deutlich radikaler als der Formschnitt und erfasst auch verholzte Teile der Hecke. Er ist notwendig, damit sich die Hecke erneuert und zum Austrieb angeregt wird. Da Hecken Brutplatz vieler Vogelarten sind, sollte von März bis September ein radikaler Rückschnitt nicht vorgenommen werden. Arbeiten im Winter unter -5° C ist nicht ratsam, da die Pflanze dauerhaften Schaden nehmen könnte.
  • Ein Formschnitt kann dagegen von März bis September durchgeführt werden und korrigiert herauswachsende Triebe. Eine Ausnahme stellen hier Rotbuchen, Thujen und Zypressen dar, da sie nur einmal jährlich im Sommer beschnitten werden.
  • Ab Oktober sollten Formschnitte vermieden werden, da Nachtfröste die jungen Triebe sonst schädigen.
  • Um einen wirklich geraden Schnitt zu gewährleisten, empfehlen wir die Benutzung einer Richtschnur an der Entlang geschnitten werden kann.
  • Das Beschneiden ist an einem sehr sonnigen Tag nicht ratsam, da die direkte Sonneneinstrahlung zum Austrocknen und Verwelken der jungen Triebe führt.
  • Auch an wärmeren Tagen sollte man langärmelige Kleidung und Handschuhe tragen, damit es zu keinen Hautreizungen kommt. Dies kann vor allem bei giftigen Heckenpflanzen wie Thuja oder Eibe der Fall sein.
  • Eine motorbetriebene Heckenschere sollten Sie nicht in der Mittagszeit und an Sonn- und Feiertagen verwenden, da sich die Nachbarn von dem Lärm gestört fühlen könnten.
  • Der Abschnitt sollte durch einen Häcksler zerkleinert und der Kompostierung zugeführt werden.

4. Häufige Fragen rund um das Thema Heckenschere

4.1. Wie lange hält die Garantie auf einer Heckenschere?

Die Garantiezeit kann sich von Hersteller zu Hersteller unterscheiden. In der Regel sollte sie mindestens 2 Jahre betragen. Die folgende Tabelle soll den Sachverhalt nochmals kurz veranschaulichen.

Hersteller Garantiezeit
Bosch 24 Monate
Makita 24 Monate
Einhell 24 Monate
Atika 24 Monate
Black & Decker 24 Monate
Gardena 24 Monate
Wolf-Garten 36 Monate
Husqvarna 24 Monate
Metabo 24 Monate

4.2. Was muss ich beim Umgang mit einer Heckenschere beachten?

Beim Benutzen der Heckenschere kann man viele Fehler machen. Zunächst sollte man versuchen, eine Hecke möglichst gleichmäßig zu beschneiden. Das gerade Spannen von Richtschnüren kann hier eine gute Hilfe darstellen. Die Heckenschere sollte in einem Winkel von 15° zur Hecke gehalten werden, wenn Sie senkrechte Schnitte vornehmen möchten. In der Höhe empfiehlt sich die Zuhilfenahme einer Leiter. Der Schnitt von oben sollte einfach waagerecht ausgeführt werden. Das folgende Video soll die wesentlichen Punkte noch einmal verdeutlichen.

4.3. Welches Öl benutzt man bei einer Heckenschere?

pflegespray

Gartengeräte-Pflegespray von Bosch

Eine Heckenschere sollte einmal im Jahr gewartet werden. Dazu sollten Sie die Klingen demontieren und gleich Verschmutzungen aus dem Getriebe und der Mechanik entfernen. Die Blätter können dabei neu eingefettet werden. Ein Maschinen-Pflegeöl sollte ausreichend sein. Die unterschiedlichen Hersteller vertreiben alle ihr eigenes Öl. Letztlich ist egal, welches von den Ölen Sie benutzen, solange Sie die Wartung regelmäßig vornehmen. Empfehlenswert ist die Benutzung eines Pflegeölsprays nach jeder Benutzung, damit der zwischen Führung und Klinge eingedrungene Pflanzensaft nicht verharzen kann. Dies würde zu einer Minderung der Schnittleistung führen.

4.4. Wann darf man die Hecke beschneiden?

Einen kräftigen Rückschnitt kann man bis Februar durchführen, danach sollte man nur noch Formschnitte an jungen Trieben vornehmen. Beim Schneiden sollte man die Temperaturen im Auge behalten. Wenn das Thermometer unter -5° C sinkt, sollte das Heckenschneiden unterlassen werden. Von März bis September sollten nur leichte Formschnitte durchgeführt werden. Kräftige Rückschnitte können erst ab Oktober wieder erfolgen.

4.5. Wie viel Watt sollte eine Heckenschere haben?

In unserem Heckenschere Test hat sich gezeigt, dass für Formschnitte junger grüner Triebe auch leistungsschwache Heckenscheren mit 400 Watt geeignet sind. Bei einem kräftigen Rückschnitt versagen Sie dagegen völlig. Aus diesem Grunde empfehlen wir mindestens 500 bis 600 Watt, damit Sie Ihre Heckenschere auch in jeder Situation benutzen können.

Unser Testsieger
Preis-Leistung-Sieger
Kommentare (2)
  1. Sarah Vater sagt: 08. September 2016, 17:27 Uhr

    Hallo,

    ich habe folgende Frage:
    Kann man so eine Heckenschere auch schärfen/schärfen lassen?

    Antworten
    1. Vergleich.org sagt: 08. September 2016, 17:38 Uhr

      Liebe Sarah,

      Sie sollten die Heckenschere unbedingt schärfen oder schärfen lassen. Wir empfehlen dies alle 50 Arbeitsstunden durchzuführen.

      Wichtig ist es vor dem Schärfen den Schmutz zu entfernen und dann nur die Schneidkante zu bearbeiten.

      Das Schärfen kann von Ihnen selbst mit einer Flachfeile durchgeführt werden oder bei professionellen Anbietern, wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen.

      Viel Erfolg

      Ihr Vergleich.org-Team

      Antworten
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