Das Wichtigste in Kürze
  • Hersteller von Espressomühlen nutzen unterschiedliche Mahlwerke. Diese unterteilen sich in die Scheibenmahlwerke, die Kegelmahlwerke und die Schlagmahlwerke. Bei Espressomühlen mit Scheibenmahlwerk sollte etwas mehr Geld ausgegeben werden, da günstigere Varianten beim Betrieb schnell heiß werden.
  • Neben den Modellen, die per Hand betrieben werden, gibt es auch Mühlen für den Espresso, die elektrisch sind. Da das Drehen des Mahlwerkes schnell auf den Arm geht und lange dauert, sollten Vieltrinker auf elektrische Mühlen zurückgreifen. Vintage-Espressomühlen gibt es hingegen hauptsächlich bei den manuellen Varianten.
  • Espressomühlen unterscheiden sich nicht nur in dem Mahlwerk, sondern auch in dem Mahlwerkmaterial. Neben Espressomühlen mit Stahlmahlwerk gibt es auch Espressomühlen mit Keramikmahlwerk. Ein Vorteil von Mahlwerken aus Keramik liegt in ihrer geringen Hitzeentwicklung. Stahlmahlwerke splittern hingegen seltener.

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Die wenigsten von uns sind morgens gegen halb sechs vollständig ausgeschlafen. Wer sich an solchen Tagen also erst noch aus seinem Bett ziehen muss, der braucht einen guten Wachmacher. Für die Tage, an denen selbst die kalte Dusche nicht mehr den nötigen Schwung für den Tag bringt, gibt es zum Glück noch immer den treusten Freund des Menschen: den Kaffee.

Viele greifen allerdings, anstelle zum normalen Röstkaffee, lieber zum Espresso. So zeigte eine Statistik, dass in Deutschland im Jahr 2017 mehr als vier Millionen Menschen täglich Espresso getrunken haben (Quelle: VuMA). Für einen besonders intensiven Espressogeschmack empfehlen wir Ihnen, die Bohnen in einer Espressomühle erst kurz vor dem Aufgießen des Espresso zu mahlen. Auf diese Weise halten Sie den intensiven Geschmack der Bohne auch noch im Espresso aufrecht.

In unserem Espressomühlen-Vergleich 2020 zeigen wir Ihnen, zwischen welchen Mahlwerkmaterialen Sie sich entscheiden können, welches Mahlwerk am besten für die Mühle geeignet ist und erklären Ihnen, wann sich eine elektrische Mühle für Sie wirklich lohnt.

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Das perfekte Mahlergebnis erhalten Sie mit einem Kegelmahlwerk oder einem Scheibenmahlwerk. Für Espresso wie im Café müssen Sie mehr Geld ausgeben und eine semiprofessionelle Espressomühle mit Scheibenmahlwerk kaufen.

1. Kaufberatung: Welches ist die beste Espressomühle?

Fast alle Röstkaffees mit Sigel

espressomuehle-espresso-tasseFür einen guten Espresso braucht es gute Bohnen. In ihrem Test 12/2016 prüfte die Stiftung Warentest 18 Espressobohnen-Kaffees. Wegen der Nachhaltigkeit brauchen Sie sich bei vielen Röstkaffees keine Sorgen zu machen. Jeder zehnte Kaffee aus Deutschland ist mit einem Nachhaltigkeitssiegel ausgezeichnet.

Damit die Bohnen auch ihr ganzes Aroma im Kaffee entfalten, sollten sie in der besten Espressomühle gemahlen werden. Leider hat die Stiftung Warentest noch keinen Espressomühlen-Test gemacht. Einen Espressomühlen-Testsieger aus einem speziellen Espressomühlen-Test können wir Ihnen daher bislang nicht vorstellen.

Ganz unabhängig davon, von welcher Marke oder welchem Hersteller Sie Ihre neue Espressomühle kaufen wollen, haben Sie die Wahl zwischen unterschiedlichen Mühlen-Arten. Denn neben der Wahl, ob Sie eine manuelle oder eine elektrische Mühle vorziehen, entscheiden Sie sich auch zwischen unterschiedlichen Mahlwek-Typen.

Die Mahlwerke, die in den Mühlen verarbeitet worden sind, teilen sich in die Kategorien Scheibenmahlwerk, Kegelmahlwerk und Schlagmahlwerk auf. Dabei unterscheiden sich die verschiedenen Mahlwerke nicht nur in ihrem Preis, sondern ebenfalls in der Art und Weise, wie gut sie die Bohnen mahlen.

Damit Sie für sich eine günstige Espressomühle finden, die genau zu Ihren Espresso-Vorlieben passt, haben wir im Nachfolgenden die unterschiedlichen Mahlwerk-Typen genauer erklärt. Am Ende jedes Kapitels finden Sie zusätzlich einen kurzen Überblick über die Vor- und Nachteile der einzelnen Mahlwerk-Arten.

1.1. Espressomühlen mit Scheibenmahlwerk zermahlen die Bohnen gleichmäßig

Wie der Name bereits andeutet, zermahlen Espressomühlen mit einem Scheibenmahlwerk die Espressobohnen zwischen zwei Scheiben. Hierbei bewegen sich die beiden Scheiben entgegengesetzt zueinander, wodurch die Bohnen zerrieben werden.

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Teurere elektrische Espressomühlen mit Scheibenmahlwerk gelten als semiprofessionelle Mühlen. Sie werden auch in Cafés benutzt.

Der Vorteil dieses Scheibenmahlwerks ist, dass es die Bohnen besonders gleichmäßig zerkleinert, wodurch keine größeren Körner überbleiben. Das entstehende Kaffeepulver ist dadurch bestens für die Herstellung von Espresso geeignet. Um dies zu erreichen, haben viele Scheibenmahlwerke allerdings eine sehr hohe Umdrehung pro Minute (zwischen 1.300 und 1.500 Umdrehungen). Hierdurch erhitzt das Laufwerk schnell und die Bohnen brennen an. Das Aroma ist in einigen Fällen also leicht verändert.

Wollen Sie ein perfektes Kaffeepulver für Ihre Espressomaschine mit Siebträger haben, dann raten wir Ihnen, etwas mehr Geld für Ihre Espressomühle auszugeben. Bei teureren Mühlen mit Scheibenmahlwerk ist das Mahlwerk größer und arbeitet mit weniger Umdrehungen pro Minute. Solche Mühlen werden allgemein als semiprofessionelle Mühlen bezeichnet und auch in gastronomischen Bereichen genutzt.

Möchten Sie professionellen Espresso auch bei sich zu Hause genießen, finden Sie die passende Espressomühle beim Hersteller Baratza oder beim Hersteller Eureka.

Hier sehen Sie die Vor- und Nachteile des Scheibenmahlwerks auf einen Blick:

  • Bohnen werden besonders gleichmäßig zermahlen
  • mahlt besonders leise
  • teurere Mühlen mit Scheibenmahlwerk gelten als semiprofessionelle Maschinen
  • teurere Mühlen mit Scheibenmahlwerk besonders gut für die Gastronomie geeignet
  • günstigere Scheibenmahlwerke setzen beim Mahlen viel Hitze frei (beeinträchtigt Geschmack)
  • Mühlen mit besseren Scheibenmahlwerken kosten viel Geld

1.2. Gute Espressomaschinen für wenig Geld haben ein Kegelmahlwerk

Espressomühlen mit Kegelmahlwerk zermahlen die Bohnen mithilfe eines gezahnten Kegels und eines gezahnten Trichters. Im Gegensatz zu den Scheibenmahlwerken sind Kegelmahlwerke nicht auf die Zentrifugalkraft angewiesen, um die Bohnen gleichmäßig zu mahlen.

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Mühlen mit Kegelmahlwerken zerpulvern die Bohnen, ohne sie zu verbrennen und sind günstiger als Scheibenmahlwerke. Für den alltäglichen Hausgebrauch sind sie deshalb am besten geeignet.

Ein perfektes Kaffeepulver erhalten Sie deswegen bereits mit weniger Umdrehungen pro Minute. Diese können bei einer Espressomühle mit Kegelmahlwerk bei etwa 400 Umdrehungen pro Minute liegen. Durch diesen Vorteil erhitzt das Mahlwerk nicht und Sie müssen sich keine Sorgen wegen verbrannter Bohnen machen.

Während Sie bei einer Espressomühle mit Scheibenmahlwerk (beispielsweise bei einer Espressomühle vom Hersteller Eureka) über 300 Euro für ein gutes Kaffeepulver zahlen müssen, liegt der Preis bei Kegelmahlwerken wesentlich niedriger. Für eine gute elektrische Espressomühle mit Kegelmahlwerk zahlen Sie nur um die 100 Euro.

Entscheiden Sie sich für diesen Espressomühlen-Typ, finden Sie die passende Kaffeemühle beim Hersteller WMF.

Hier sehen Sie die Vor- und Nachteile des Kegelmahlwerks auf einen Blick:

  • Bohnen werden besonders gleichmäßig zermahlen
  • durch niedrige Umdrehungszahl entsteht beim Mahlvorgang keine Hitze (besonders aromaschonend)
  • kostet bei gleichem Ergebnis weniger als semiprofessionelle Mühle mit Scheibenmahlwerk
  • besonders für guten Espresso-Genuss für zu Hause geeignet
  • laut während des Mahlvorgangs

1.3. Schlagmahlwerke sind für Espressomühlen nicht geeignet

Das Mahlwerk eines Schlagmahlwerks arbeitet ähnlich wie das eines Mixers. Bei Esspressomühlen, die solch ein Mahlwerk haben, sitzen zwei bis drei Messer am Boden, welche die Bohnen zerpulvern. Der Vorteil bei Mühlen mit solch einem Mahlwerk ist der niedrige Preis.

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Beim Mahlvorgang zermahlen Schlagmahlwerke die Bohnen nicht gleichmäßig zu einem feinen Pulver. Für Espressomühlen eignen sie sich nicht.

Suchen Sie eine günstige elektrische Mühle, sollten Sie nach einem Schlagmahlwerk Ausschau halten. Dieses kostet Sie nur um die 18 Euro. Im Vergleich würden Sie für eine elektrische Mühle mit einem Scheibenmahlwerk mehr als 300 Euro ausgeben müssen.

Entscheiden Sie sich für ein Schlagmahlwerk, sollten Sie allerdings beachten, dass die Bohnen bei diesem zum Teil nicht vollständig zerkleinert werden. Größere Stücke bleiben so im Pulver zurück, wodurch das Schlagmahlwerk nicht besonders gut zum Mahlen von Espresso-Pulver geeignet ist.

Hier sehen Sie die Vor- und Nachteile des Schlagmahlwerks auf einen Blick:

  • besonders günstig in der Anschaffung
  • lässt beim Mahlen größere Körner zurück
  • ungeeignet als Mahlwerk für Espressomühle
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Für jeden Geschmack die passende Mühle: Sie entscheiden, ob Sie zum Mahlen eine nostalgische Hand-Mühle oder eine elektrische Mühle im modernen Design benutzen.

2. Wie effektiv sind manuelle Mahlwerke?

Wenn Sie nach einer passenden Espressomühle für sich suchen, haben Sie die Wahl zwischen Espressomühlen, welche manuell und Espressomühlen, welche elektrisch betrieben werden. Einen genauen Überblick über die beiden Espressomühlen-Arten können Sie im Nachfolgenden einsehen.

2.1. Eine günstige Espressomühle wird meistens manuell betrieben

Die meisten Espressomühlen, die per Hand betrieben werden, besitzen ein Kegelmahlwerk. Auf diese Weise können Sie das Pulver schonend und gleichmäßig zubereiten. Auch sparen Sie hier den Strom, den Sie bei einer elektrischen Mühle benötigen.

espressomuehle-nostalgisch1Mögen Sie es gerne nostalgisch, raten wir Ihnen zu einer Espressomühle, die per Hand betrieben wird. Im Gegensatz zu elektrischen Mühlen gibt es hier Modelle, die ein nostalgisches Aussehen haben. Ein Beispiel bieten die manuellen Espressomühlen vom Hersteller Zassenhaus, der neben dem normalen Design auch Vintage-Mühlen im Angebot hat.

Bedenken Sie aber, dass sich Espressomühlen, die per Hand betrieben werden, nicht für das Mahlen größerer Mengen Espressopulver eignen. Da Sie hier selbst drehen müssen, um das Mahlwerk zu betreiben, würden Sie viel Zeit und Kraft benötigen.

2.2. Wollen Sie eine größere Menge Espressopulver mahlen, greifen Sie zur Espressomühle mit elektrischem Mahlwerk

Espressomühlen mit einem elektrischen Mahlwerk empfehlen wir vor allem Vieltrinkern. Wollen Sie besonders viele Bohnen mahlen, sparen Sie aufgrund des elektrischen Mahlwerks Kraft und Zeit. In einigen Fällen haben diese Kaffeemühlen auch einen zusätzlichen Timer. Im Gegensatz zu den Espressomühlen, die manuell betrieben werden, haben Sie bei diesen Mühlen aber keine Auswahl zwischen normalen und Vintage-Mühlen. So ist das Design der Espressomühlen mit elektrischem Mahlwerk modern und funktionell gehalten.

espressomuehle-mit-stromEin Vorteil dieser Espressomühlen-Art ist, dass Sie hier eine größere Auswahl im Mahlwerk haben. Hier finden Sie neben Espressomühlen mit Kegelmahlwerk auch solche mit Scheibenmahlwerk. Eine Mühle mit gutem Scheibenmahlwerk finden Sie unter anderem bei den Espressomühlen der Hersteller Eureka und Baratza.

Entscheiden Sie sich für diesen Mühlen-Typ, sollten Sie bedenken, dass diese mit Strom betrieben werden.

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Mahlwerke sind entweder aus Edelstahl oder Keramik. Benutzen Sie günstigere Kaffeebohnen, können neben den Bohnen auch kleine Steine sein. Keramikmahlwerke gehen dann beim Mahlen schneller kaputt als Stahlmahlwerke.

3. Aus welchem Material besteht ein Mahlwerk?

Mühlen für den Espresso unterscheiden sich nicht nur in ihrem Mahlwerk, sondern auch durch dessen Material. Bei Ihrer Suche nach der besten Espressomühle finden Sie deswegen Kegelmahlwerke, die aus Keramik oder Stahl sind.

Vor- und Nachteile bringen beide Materialien mit, sodass Sie sich letztendlich entscheiden müssen, welche Eigenschaften das Material haben soll und wo Sie bereit sind, Kompromisse einzugehen. Als kleine Entscheidungshilfe haben wir in der folgenden Tabelle die beiden Material-Typen für Sie genauer erklärt.

Mahlwerkmaterial Erklärung
Mahlwerk aus Stahlespressomuehle-material-edelstahl Espressomaschinen mit einem Mahlwerk aus Stahl eignen sich besonders gut für Sie, wenn Sie günstigeren Röstkaffee nutzen. So können bei diesen Kaffeemischungen zwischen den einzelnen Bohnen auch immer mal wieder kleinere Steine auftauchen. Während Mahlwerke aus Edelstahl hiermit kein Problem haben, kann Keramik recht schnell splittern.

Entscheiden Sie sich für ein Mahlwerk in Ihrer Espresso- oder Kaffeemühle, das aus Edelstahl ist, sollten Sie beachten, dass der Betrieb nicht nur lauter ist, sondern auch das Mahlwerk wärmer wird. Bei Keramik-Mahlwerken haben Sie damit kein Problem.

Mahlwerk aus Keramikespressomuehle-keramik-mit-blumen Auch wenn Keramikmahlwerke durch Steine schnell splittern können, sind sie insgesamt robuster als Stahlmahlwerke. Verschleißerscheinungen treten deshalb bei diesem Mahlwerk erst deutlich später auf als beim Edelstahlmahlwerk.

Ein weiterer Vorteil dieses Materials ist seine geringe Hitzeentwicklung. Nutzen Sie ein Scheibenmahlwerk, das ohnehin eine hohe Umdrehungszahl hat, sollten Sie darauf achten, dass dieses aus Keramik ist.

Auch wenn Sie sich für eine Espressomühle entscheiden, die elektrisch betrieben wird, raten wir Ihnen, zu einer Espressomühle mit Keramikmahlwerk zu greifen. Diese arbeiten wesentlich leiser als Stahlmahlwerke.

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4. Fragen und Antworten rund um das Thema Espressomühle

4.1. Wie kann ich meine Espressomühle reinigen?

Auch wenn das Pulver nicht unbedingt darauf schließen lässt, sind Kaffeebohnen eine recht fettige Angelegenheit. Das Kaffeefett gelangt durch den Mahlvorgang in Ihre Mühle für den Espresso. Neben dem Geschmack von abgestandenem Fett verklebt dieses zusätzlich das Mahlwerk. Im schlimmsten Falle mahlt die Mühle am Ende gar nichts mehr. Damit dies nicht passiert, sollten Sie Ihre Espressomühle regelmäßig reinigen (wöchentlich).

Sollte es sich bei Ihrer Mühle für den Espresso um eine elektrische Maschine handeln, achten Sie darauf, diese vor der Reinigung immer vom Stromnetz zu nehmen. Leeren Sie dann den Kaffeebohnenbehälter aus. Falls möglich, sollten Sie den Behälter von der Espressomühle entfernen, damit Sie diesen besser reinigen können. Achten Sie dabei genau darauf, dass Ihnen keine Schraube in das Mahlwerk gerät. Haben Sie dies gemacht, reinigen Sie den Bohnenbehälter mit einem Mikrofasertuch und etwas Spülmittel unter dem Wasser.

Beim Keffeeauswurf benutzen Sie entweder einen speziellen Pinsel für Espressomühlen oder Sie nutzen Ihren Staubsauger. Mit dem Pinsel sollten Sie die Öffnung solange reinigen, bis sie kein Pulver mehr sehen.

Ebenso wie für den Kaffeeauswurf nutzen Sie auch beim Mahlwerk einen Pinsel oder den Staubsauger für die Reinigung. Achten Sie hier darauf, die Rückstände vorsichtig von dem Mahlwerk zu entfernen.

Ein kleiner Hinweis: Sollte das Mahlwerk Ihrer Espressomühle stark durch das Kaffeefett verklebt sein, müssen Sie dieses nicht gleich von dem Rest der Mühle lösen, um es zu reinigen. Hier hilft es meist bereits, wenn Sie etwas ungekochten Reis in die Mühle geben (einen Teelöffel) und diesen mahlen.

Beachten Sie dabei aber, dass Reiskörner härter sind als Kaffeebohnen. Das Mahlwerk der Mühle ist also einer höheren Belastung ausgesetzt. Wollen Sie länger etwas von Ihrer Mühle haben, sollten Sie das Mahlwerk Ihrer Espressomühle keinem Test unterziehen und den Reis nur bei einer großen Verschmutzung nutzen.

4.2. Kann ich meine Espressomühle auch als Kaffeemühle benutzen?

Ebenso, wie Sie in Ihrer Kaffeemühle Pulver für Ihren Espresso mahlen können, ist es möglich, in Ihrer Espressomühle Kaffee zu mahlen. Ein Espressomühlen-Test auf Herz und Nieren schadet der Mühle hier also nicht.

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Durch den einstellbaren Mahlgrad zerpulvern Ihre Espressobohne nicht nur Espressobohnen, sondern jede Kaffeebohne, die Sie möchten.

Der Unterschied zwischen einem beispielsweise normalen schwarzen Kaffee und einem Espresso liegt darin, wie fein das Pulver ist. Für den Espresso muss das Pulver sehr fein sein, da es beim Brühen nur für eine sehr kurze Zeit im Wasser bleibt. In dieser Zeit müssen die Inhaltsstoffe gut aus dem Kaffeepulver ausgewachsen werden.

Sowohl bei Kaffeemühlen als auch bei Espressomühlen ist es normalerweise möglich, den Mahlgrad, also wie fein oder grob die Bohnen gemahlen werden, einzustellen. Wollen Sie statt eines Espressos lieber Kaffeepulver mahlen, müssen Sie also lediglich den Mahlgrad gröber einstellen.