Dauerbrandofen Test 2017

Die 5 besten Dauerbrandöfen im Vergleich.

JUSTUS Faro Aqua JUSTUS Faro Aqua
Haas+Sohn Aqua Trento easy Haas+Sohn Aqua Trento easy
ECOfoxx Victoria Diplomat BO-v ECOfoxx Victoria Diplomat BO-v
Hark Opera-B 4851 Hark Opera-B 4851
Haas+Sohn Velten 136.12 Haas+Sohn Velten 136.12
Abbildung Vergleichssieger Preis-Leistungs-Sieger
Modell JUSTUS Faro Aqua Haas+Sohn Aqua Trento easy ECOfoxx Victoria Diplomat BO-v Hark Opera-B 4851 Haas+Sohn Velten 136.12
VergleichsergebnisTÜV Siegel TÜV-geprüftes Test- & Vergleichsverfahren
Vergleich.org
Bewertung 1,4 sehr gut
07/2017
Vergleich.org
Bewertung 1,5 gut
07/2017
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Bewertung 1,9 gut
07/2017
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Bewertung 2,0 gut
07/2017
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Bewertung 2,5 gut
07/2017
Kundenwertung
bei Amazon
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Design-Typ Alle Öfen in diesem Test sind von der Funktion her Dauerbrandöfen. Das Design unterscheidet lediglich die Optik. Kaminofen Kaminofen Kaminofen Kaminofen Kachel­ofen
Sicherheit & Effizienz
raumluftunabhängig Öfen mit einer unabhängigen Luftzufuhr können bedenkenlos neben anderen Öfen, Dunstabzugshauben oder Klimaanlagen betrieben werden.

Bei nicht raumluftunabhängigen Öfen besteht das Risiko, dass bspw. Dunstabzugshauben giftige Gase aus dem Ofen ins Zimmer saugen und somit die Bewohner gefährden.
selbstschließende Tür Wenn in einem Haushalt mehrere Dauerbrandöfen betrieben werden, müssen Sicherheitsstandards erfüllt werden: Selbstschließende Türen gehören dazu.
Wirkungsgrad Der Wirkungsgrad gibt an, wie viel der produzierten Wärme effektiv in den Raum abgegeben wird; also wie "wirksam" der Ofen heizt.
83,0 %

82,0 %

79,5 %

81,4 %

73,0 %
Eine max. Brennladung hält für min. 12 h Wie lange eine maximale Ladung hält, ist davon abhängig wie viel Brennstoff in den Ofen passt und ob der Brennkammer optimal Luft zugeführt wird. +++ +++ ++ ++ ++
Raumgröße & Heizkomfort
Heizleistung
optimal für
Je höher die Heizleistung, desto mehr Wärme: Pro m² brauchen Sie ca. 0,1 kW.

Allerdings sind zuviel Heizleistung in kleinen Räumen zu heiß: 10 kW sind beispielsweise unangenehm warm für einen 40 m² großen Raum.
8,5 kW
ca. 65 bis 85 m²
8,0 kW
ca. 60 bis 80 m²
14,4 kW
ca. 124 bis 144 m²
7,0 kW
ca. 50 bis 70 m²
6,0 kW
ca. 40 bis 60 m²
auch für Zeitbrandstoffe geeignet Zeitbrandstoffe brennen nur kurz und hell (z. B. Holz).

Dauerbrandstoffe brennen sehr lange und wärmen besonders effizient (z. B. Braunkohle).
Automatikregelung Eine Automatikregelung regelt selbständig die Luftzufuhr im Ofen. Damit wird das Brennmaterial effizienter genutzt.

Ein optimal belüfteter Ofen heizt länger und sparsamer.
wasserführend Wasserführende Öfen lassen sich an ein Heizsystem anschließen, durch dessen Heizleitungen Wasser fließt.
Tür mit Glasscheibe
selbstreinigende Scheibe Durch eine spezielle Luftführung im Ofen wird Ruß und Asche von der Scheibe ferngehalten.
Aschebehälter
Maße
Rauchrohr-Durchmesser 15 cm 15 cm 15 cm 15 cm 12 cm
Gesamtmaße
(H x B x T)
150 x 51 x 51 cm 96 x 53 x 47 cm 185 x 76 x 58 cm 113 x 53 x 45 cm 68 x 65 x 34 cm
Brennraummaße
(H x B x T)
Die Größe des Brennraumes zeigt, wie groß maximal Holzstücke sein dürfen.
ca. 33 x 33 x 33 cm 32 x 34 x 33 cm 58 x 53 x 35 cm 42 x 34 x 36 cm 18 x 30 x 23 cm
Gewicht 258 kg
+
119 kg
+++
208 kg
++
149 kg
+++
73 kg
+++
Vorteile
  • heizt beson­ders sparsam
  • Ofentür sch­ließt beson­ders leise
  • Ofen­griff mit Luft gekühlt
  • über­hitzt erst sehr spät
  • unbe­nutzt lässt er keine warme Luft ent­wei­chen
  • beson­ders kom­pakte bau­weise
  • Wär­me­tau­scher lässt sich beson­ders leicht rei­nigen
  • beson­ders große Sicht­scheibe
  • beson­ders großer Brenn­raum
  • 2 optio­nale Öff­nungen für das Rauch­rohr
  • inkl. Hand­schuhe
  • inkl. Aufbau-DVD
  • beson­ders leicht
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Dauerbrandöfen-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze
  • Dauerbrandöfen sind für Dauerbrandstoffe wie Kohlebriketts optimiert: Diese Öfen haben eine Vertiefung im Boden, in der die Kohle nachrutscht. Dauerbrandstoffe brennen sehr langsam ab und heizen dadurch besonders lange.
  • In Dauerbrandöfen können theoretisch auch Zeitbrandstoffe wie Holz abgebrannt werden, doch brennen diese nicht unbedingt optimal ab. Beide Ofen-Arten, Dauer- und Zeitbrandöfen, sind für Langzeiteinsätze gedacht.
  • Der Wirkungsgrad zeigt an, wie optimal ein Ofen seine Wärme an die Umgebung abstrahlt, während die Heizleistung selbst in Kilowatt angegeben wird.

dauerbrandofen test

Der Dauerbrandstoff Braunkohle gehört zu den fossilen Brennstoffen und ist vor ungefähr 65 Millionen Jahren entstanden. Vorteil der fossilen Brennstoffe ist, dass sie beim Abbrennen sehr ergiebig Hitze erzeugen. Um diesen Vorteil auch nutzen zu können, muss der Brennvorgang optimal verlaufen. Dauerbrandöfen sind auf diesen Brennstoff spezialisiert.

Warum Ihr neuer Kaminofen mit einer Automatikregelung länger heizt und warum eine raumluftunabhängige Sauerstoffversorgung besonders wichtig ist, verraten wie Ihnen in unserem Dauerbrandofen-Vergleich 2017.

1. Worauf bezieht sich der „Dauerbrand“ bei Öfen?

Dauerbrandöfen der DDR

Während der 1980er Jahre förderte die Deutsch Demokratische Republik ungefähr 300 Millionen Tonnen Braunkohle und war damals führendes Produktionsland.

In Online-Shops finden sich daher noch immer zahlreiche gebrauchte Dauerbrandöfen aus DDR-Beständen. Einen DDR-Dauerbrandofen erkennt man an Plaketten mit den Abkürzungen VEB (Volkseigener Betrieb) und GDR (German Democratic Republik).

Doch Vorsicht: Diese Öfen entsprechen in der Regel keiner aktuellen Norm und enthalten häufig Asbest.

Ein Dauerbrandofen ist für die Verbrennung von Dauerbrandstoffen hin konzipiert. Diese Brennstoffe werden gelegentlich auch Festbrandstoffe genannt, da diese sehr hart und fest sind. In die Kategorie fallen unter anderem Braunkohlebriketts und Steinkohle.

Zeitbrandöfen sind hingegen für Zeitbrandstoffe optimiert. In ihnen werden optimal Brennstoffe verbrannt, die nur eine kurze Brenndauer haben. Zu den kurzweiligen Brennstoffen zählt Holz.

Dauerbrand und Zeitbrand ist also die grundlegende Unterscheidung aller Öfen für den heimischen Bedarf. Allerdings sind viele Modelle auch für beide Brennstoffsorten ausgelegt. Äußerlich sieht man den Öfen nicht an, für welchen Brennstoff sie optimiert sind, daher unterscheidet sich ein Dauerbrand-Kaminofen auf den ersten Blick nicht von einem Zeitbrand-Kaminofen.

Eine Frage des Brennstoffes: Die Bezeichnungen "Dauerbrand" und "Zeitbrand" beziehen sich auf den Brennstoff. Es sagt nichts darüber aus, ob der Ofen für besonders lange oder kurze Brenndauern geeignet ist. In der Regel halten beide Ofen-Kategorien lange Brennzeiten aus.

Das Innere zählt

großer brennraum

Die Mulde für den Brennstoff ist in der Regel trichterförmig.

Ein Blick in den Ofen offenbart, für welchen Brennstoff er ausgelegt ist. Dauerbrandöfen haben eine trichterförmige Mulde im Boden. Unten liegt die Glutbasis, für die nur wenige Briketts reichen. Später wird darauf eine weitere Schicht Briketts gegeben. Durch die Trichterform rutscht die nächste Schicht automatisch nach. Die verglühte Brikett-Schicht rieselt als Asche durch den Rost in den Aschekasten.

Auf diese Weise verfeuert der Ofen nicht alle Briketts auf einmal, sondern immer nur Schichtweise. So wird über einen langen Zeitraum eine gleichmäßige Wärme gehalten.

Prinzipiell können in beiden Ofen-Typen auch beide Brennstoffsorten abgebrannt werden. Allerdings verbrennen diese gegebenenfalls nicht optimal. In einem Dauerbrandofen kann es passieren, dass das Holzscheit nicht mit schönen Flammen abbrennt, sondern nur vor sich hinglimmt. In einem Zeitbrandofen halten unter Umständen die Kohlebriketts nicht lange, da sie alle gleichzeitig angefeuert werden oder im schlechtesten Fall immer wieder ausgehen.

Holzofen vs. Kohleofen: Ein reiner Holzofen ist ein Zeitbrandofen, während ein reiner Kohleofen in der Regel ein Dauerbrandofen ist. Allerdings gibt es auch Mischformen.

2. Heimisch kompatibel? Grundlegende Bedingungen!

Bevor Sie sich für ein Modell aus einem Dauerbrandofen-Test oder -Vergleich entscheiden, sollten Sie vorher prüfen, ob Sie bei sich überhaupt einen Ofen mit Dauerbrennstoffen betreiben können beziehungsweise dürfen.

2.1. Luftversorgung in abgedichteten Häusern

Moderne Häuser oder energiesanierte Altbauten sind gut abgedichtet und lassen nur wenig Luft und Wärme entweichen. Damit kein Schimmel entsteht, muss viel gelüftet werden. Bei den gut abgedichteten Häusern übernimmt das meist ein Belüftungssystem. Dabei wird gelegentlich Luft von einem Raum in den anderen geblasen.

raumluftunabhängiger ofen

Gut abgedichtet und raumluftunabhängig sollte der Ofen sein.

Steht in dem Raum, in dem die Luft eingesaugt wird, jedoch ein Ofen, so kann es passieren, dass die Belüftungsanlage giftige Gase aus dem Ofen heraussaugt und in den anderen Raum leitet. Dies lässt sich vermeiden, wenn Sie einen raumluftunabhängigen Ofen nehmen. Doch nicht nur im Haus integrierte Belüftungssysteme sind eine Gefahr. Ebenso sollte keine Dunstabzugshaube im gleichen Raum mit einem Ofen stehen, der nicht raumluftunabhängig ist.

2.2. Ohne Kamin geht nichts

Raumluftunabhängige Dauerbrandöfen sind so dicht, dass aus ihnen keine Gase entweichen. Allerdings setzen sie einen Kaminabzug voraus. Zudem haben sie immer eine sich selbstschließende Tür. Jedoch gilt nicht im Umkehrschluss, dass ein Ofen mit selbstschließender Tür auch gleich ein raumluftunabhängiges Modell ist.

Des Kaminkehrers Glücksmelodie: Bevor Öfen und Herde an einem Schornstein in Betrieb genommen werden dürfen, müssen sie immer von einem Kaminkehrer geprüft und abgenommen werden. Den richtigen Experten finden Sie im Internet unter schornsteinfeger.de:

Wer seinen Dauerbrandofen häufig nutzt, der muss mindestens dreimal im Jahr den Schornsteinfeger zu sich bestellen. Ansonsten reicht einmal im Jahr. Ein Besuch kostet durchschnittlich 50 bis 70 Euro. Dies hängt ganz vom Zustand Ihres Kamins ab.

Heiße Luft: Durch deutsche Schornsteine dürfen nur Abgase mit einer maximalen Temperatur von 395° Celsius abrauchen. Diese Temperatur erreichen aber in der Regel nur enorm leistungsstarke Öfen mit mindestens 15 kW. Dies sind dann meist Industrieöfen.

Wenn Sie einen Kaminofen mit 14 kW betreiben, heizen Sie noch in einem unbedenklichen Rahmen. Besitzen Sie aber ein Modell, dass mehr als 15 kW (was sehr unwahrscheinlich ist), dann müssen Sie die Temperatur streng überwachen. In solch einem seltenen Fall kann es passieren, dass die Bausubstanz bei zu extremen Temperaturen Schaden nimmt.

3. Kaufberatung für Dauerbrandöfen: Darauf müssen Sie achten

3.1. Auch Öfen müssen sich ausweisen: Zulassung Teil 1

Der schönste und beste Dauerbrandofen nützt Ihnen nichts, wenn Sie diesen gar nicht in Betrieb nehmen dürfen, daher sollten Sie vor einem Kauf immer prüfen, ob der Ofen zertifiziert ist und die passende Norm nach dem Deutschen Institut für Normung (DIN) vorweist. Ohne ein solches Zertifikat kann auch der leistungsfähigste Ofen kein Dauerbrandofen-Vergleichssieger werden.

Die für Dauerbrandöfen geltende DIN nennt sich: DIN EN 13240 Dauerbrand. Nach dieser Regelung müssen Dauerbrandöfen einen Wirkungsgrad von mindestens 70 Prozent haben und dürfen bestimmte Emissionswerte nicht überschreiten.

Die Tabelle zeigt die geltenden, maximalen Emissionswerte für moderne Dauerbrandöfen:

Ab dem 22.3.2010 errichtet (Stufe 1) Ab dem 31.12.2014 errichtet (Stufe 2)
Max. 2,5 CO (g/m³) Max. 1,25 CO (g/m³)
Max. 0,0075 Staub (g/m³) Max. 0,04 Staub (g/m³)
Für ältere Feuerbrandstätten gelten andere Übergangsfristen. Dazu lesen Sie in unserem Dauerbrandofen-Vergleich Kapitel 6.1. mehr.

Aktuelle Öfen, die im Jahr 2015 errichtet wurden, richten sich nach der sogenannten Stufe 2. Feuerbrandstätten, die davor ab dem 22.3.2010 installiert wurden, richten sich nach der Stufe 1.

Neben der DIN für Dauerbrandöfen muss der Ofen auch eine von drei Bedingungen für Dauerbrandstoffe mindestens erfüllen:

  • CE-Zeichen
  • Ü-Zeichen
  • individuelle Zustimmung der Obersten Bauaufsichtsbehörde
thorma bozen 2 typenschild

Achten Sie beim Dauerbrandofen-Kaufen immer auf das Typenschild. Es sitzt meist an der Rückseite.

Mit dem CE-Zeichen versichert der Hersteller, dass er den Ofen gemäß den international gültigen Bauproduktgesetzen (BauPG) konstruiert und selbst getestet hat. Ist hinter dem CE-Zeichen eine vierstellige Nummer, dann hat der Hersteller den Ofen sogar von einer unabhängigen Stelle prüfen lassen (z.B. TÜV). Das CE-Zeichen ist europaweit gültig.

Entspricht der Ofen den Richtlinien des Bauproduktgesetzes, erhält er ein sogenanntes Typenschild: Es ist wie ein Ausweis für den Ofen. Dort sind unter anderem Informationen über Emission, Wirkungsgrad, zulässige Brennstoffe und Abstand zu anderen Gegenständen vermerkt. Das Schild ist feuerfest und befindet sich meist auf der Rückseite des Ofens.

Das Ü-Zeichen ist eine nationale Zulassung des Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt) und hat ebenfalls ein Typenschild wie das CE-Kennzeichen. Das „Ü“ steht für „Übereinstimmung“. Beide Kennzeichen, CE und Ü, können nicht gleichzeitig für einen Ofen gelten, da sie einander ausschließen. Hersteller, die ohne eines der beiden Zeichen trotzdem Öfen in Deutschland verkaufen, machen sich strafbar.

In speziellen Einzelfällen können Betreiber eines Ofens sich die Zustimmung der Obersten Bauaufsichtsbehörde einholen. Wird die Zustimmung erteilt, dann ist dies aber nicht auf alle Versionen des Ofen-Modells gültig, sondern nur auf den konkret installierten Ofen.

Experten-Warnung: Der Ofen-Experte Dieter Klaucke warnt auf seiner Internetseite vor Produktpiraterie. Gefälschte Produkte werden zum Teil im Ausland hergestellt und über Online-Shops vertrieben. Bei ausländischen Öfen sollte unbedingt auf die in Deutschland gültigen Kennzeichen und Zertifikate geachtet werden, denn im Ausland müssen Hersteller sich nicht immer an Normen halten.

3.2. Das Gesetz dahinter: Zulassung Teil 2

Die Zertifikate der prüfenden Instanzen orientieren sich an den Bundes-Immissionsschutzgesetzen und ihren unterschiedlichen Verordnungen (kurz: BImschV). Ganz zentral sind die beiden Verordnungen 1. BImschV und 2. BImschV. Wer es ganz genau wissen möchte, kann alle Details der Verordnungen im Internet nachlesen.

Doch wenn der Ofen zertifiziert ist, wurde er von der jeweiligen Prüfstelle untersucht, ob er den Anforderungen der BImsch Verordnungen entspricht. Die in unserem Dauerbrandofen-Vergleich vorgestellten Modelle entsprechen allen Anforderungen der Behörden.

Ausnahme: Tür

selbstschließende tür

Selbstschließende Türen erhöhen die Sicherheit.

Dauerbrandöfen mit selbstschließender Tür erfüllen mit dem Selbstschließmechanismus ein wichtiges Sicherheitskriterium. Jedoch ist es nicht unbedingt ein Ausschlusskriterium, wenn dieser Mechanismus fehlt, um den Ofen in Betrieb nehmen zu dürfen. Für offene Öfen oder Öfen mit einer nicht selbstschließenden Tür greift die Ausnahmeregelung, dass diese für fünf Stunden an acht Tagen im Monat genutzt werden dürfen.

3.3. Die Heizleistung sollte der Raumgröße angemessen sein

Um eine optimale Heizleistung zu erzielen, müssen Sie vor einem Dauerbrandofen-Kauf bedenken, wie der zu heizende Raum beschaffen ist. Stellen Sie sich vorher folgende Fragen:

  • Wie groß ist der Raum?
  • Wie gut ist er isoliert?
  • Ist ein Kaminschacht vorhanden?
  • Soll der Ofen alleine heizen oder nur zusätzliche Wärme erzeugen?
dauerbrandofen-wirkungsgrad

Je höher der Wirkungsgrad, desto effizienter gibt ein Ofen Wärme ab.

Für einen normalen Raum mit 20 m² brauchen Sie einen Ofen, der 2 kW Heizleistung schafft, damit er eine angenehme Raumtemperatur produziert.

Als Faustregel können Sie folgende Formel nutzen: m² x 0,1 = benötigte kW

3.4. Effizientes Heizen ist wichtiger als reine Leistung

Der Kaminofen muss nicht nur angemessen heiß werden, sondern auch effizient seine Hitze abstrahlen. Je mehr Wärme nach außen dringt, desto wirkungsvoller ist der Ofen, daher nennt sich dieser Wert auch Wirkungsgrad.

Demnach wäre ein Wirkungsgrad von 100 Prozent die komplette Wärme, die im Ofen entsteht. Sehr gute Öfen haben in der Regel einen Wirkungsgrad zwischen 70 und 80 Prozent.

großer Brennraum Schamotte

In einen großen Brennraum passen meist auch Zeitbrandstoffe.

3.5. Ein großer Brennraum bietet Flexibilität bei der Wahl der Brennstoffe

Ein großer Brennraum ist nicht nur ein Indikator für lange Brenndauer, da viel Kohle hineinpasst, sondern es ist auch ein Hinweis darauf, dass der Ofen große Holzstücke als Zeitbrandstoffe aufnehmen kann.

Wer nicht nur effizient mit seinem Dauerbrandofen heizen möchte, sondern auch ein wenig Show braucht, der sollte darauf achten, dass der Brennraum groß genug ist. In vielen Fällen ist ebenfalls angegeben, ob der Ofen auch für sperrige Zeitbrandstoffe geeignet ist.

3.6. Wasserführende Öfen verbreiten Wärme im ganzen Haus

Ein wasserführender Dauerbrandofen kann an ein Heizsystem angeschlossen werden. So ist es möglich, dass ein wasserführender Kaminofen gezielt mehrere Räume beheizt oder eine Bodenheizung befeuert. Das Heizsystem muss allerdings Wasser als Leitmedium nutzen.

Vor- und Nachteile eines wasserführenden Ofens:

  • Wärme wird gezielt und optimal verteilt
  • der Ofen kann alleine mehrere Räume beheizen
  • eine effiziente Erweiterung des Heizsystems
  • nicht mit jedem Heizsystem kompatibel
  • passendes System aufzurüsten, ist teuer und aufwendig

3.7. Smarter Ofen dank Automatikregelung

Einige günstige Dauerbrandöfen mögen auf den ersten Blick gleichwertig wie teuerere Modelle erscheinen. Wenn Sie einen Dauerbrandofen kaufen, sollten Sie unbedingt darauf achten, dass der Ofen eine sogenannte Automatikregelung hat. Bei einigen Billigmodellen fehlt diese.

Was es regelt:

automatische Luftzufuhr

Ohne Automatikregelung müssen Sie beständig selbst die Luftzufuhr regeln.

Damit Sie nicht beständig die Luftzufuhr beim Heizen regeln müssen, ist die Ventilation einiger Öfen so konstruiert, dass sie sich automatisch reguliert und einen optimalen Abbrand der Brennstoffe gewährleistet. Dies spart Geld und Zeit.

Ist eine Automatikregelung gegeben, dann ist es von Vorteil, wenn die anfallende Asche in einen großen Behälter unter dem Feuerraum fallen kann. Ohne Aschebehälter stauen sich sonst die verbrannten Reste im Ofen und beim Nachladen fällt Asche ins Wohnzimmer.

3.8. Ein großes Sichtfenster mit Scheibenspülung bringt Stil ins Wohnzimmer

Ein Dauerbrandofen wird nicht nur wegen der Heizleistung angeschlossen, sondern auch für die Stimmung und den Life-Style. Eine Glasscheibe, die den Blick in die Glut und das Feuer ermöglicht, bringt so das richtige Flair in den Raum. Wem dies besonders wichtig ist, der sollte auch auf eine Scheibenspülung achten. Durch eine spezielle Warmluftführung im Inneren des Ofens wird die Scheibe gegen Ruß- und Ascheablagerungen abgeschirmt.

Dauerbrandofen gebraucht

Mit der richtigen Verzierung kommt Retro-Flair in das Wohnzimmer.

Da so ein Ofen ein wuchtiges Element im Raum ist, ist die Optik der Verkleidung nicht unerheblich. Wer keinen schlichten Metallofen in schwarz oder grau haben möchte, sollte auf Modelle mit Stein achten.

Häufig gibt es Sand-, Natur- und Speckstein zur Auswahl. Die einige Steinsorten speichern gelegentlich auch Wärme über einen längeren Zeitraum. Bei Modellen mit Kacheln aus Keramik oder Emaille liegt der Schwerpunkt mehr auf der Optik als auf Effizienz.

3.9. Bedenken Sie Gewicht und Umfang des Ofens

thorma-bozen-cappucino-im-einsatz

Es sollte viel Platz um den Ofen sein.

Nun haben Sie sich einen Dauerbrandofen-Vergleichssieger ins Haus bestellt, aber nicht bedacht, dass die Ecke neben dem Fernseher doch kleiner ist, als sie aussah. Es lohnt sich, vor dem Kauf den Platz genau auszumessen und mit dem Umfang des Ofens abzugleichen.

Bedenken Sie hierbei auch, dass ein Mindestabstand zu brennbaren Gegenständen eingehalten werden muss. Bei laufendem Betrieb sollte nicht unbedingt ein Korbsessel in der direkten Nähe des Ofens stehen.

Wenn Sie alte Dielen als Fußboden haben, ist es auch nicht verkehrt, das Gewicht des Ofens in Ihre Überlegungen miteinzubeziehen. In einigen Altbauten halten die Holzfußböden keine hohen punktuellen Belastungen aus.

Gibt der Boden unter Ihren Füßen stark nach, dann sollten Sie kein Modell wählen, dass schwerer als 250 kg wiegt. In uneindeutigen Fällen kann leider nur ein Architekt Sie angemessen beraten.

Letztendlich sind Sie bei der Wahl des Standortes immer an den Kaminabzug gebunden. Überprüfen Sie, dass der Durchmesser des Rauchrohranschlusses des Ofens entweder gleich groß oder kleiner als der des Kaminabzugs ist. Wenn Sie erst beim Anschließen des Dauerbrandofens merken, dass ihr Kaminabzug zu klein ist, können Sie ihn nur zurückgeben oder einen neuen Kaminabzug bauen.

Thermia Hamburg v3 Emission

Der Thermia Hamburg v3 ist ein durchschnittlich großer Kaminofen und vermittelt einen Eindruck davon, wie groß Dauerbrandöfen sein können.

4. Darauf sollte man bei der Nutzung von Dauerbrandöfen achten

4.1. Das erste Mal

thorma-bozen-7

Aschekasten und Feuerraum sollten vor dem Befüllen überprüft werden.

Bevor Sie einen Ofen das erste Mal in Betrieb nehmen, ist es ratsam, sich vorher zu vergewissern, dass keine Zubehörteile oder Füllmaterialien vom Transport noch im Ofen oder der Ascheschublade liegen.

Ebenso sollten eventuelle Aufkleber an Tür und Ofen entfernt werden. Sie würden später schmelzen und einen unangenehmen Geruch verbreiten. Das Typenschild auf der Rückseite ist feuerfest und Sie können es dort lassen. Vorausgesetzt: in der Anleitung steht nicht das Gegenteil.

Zu guter Letzt muss alles an seinem Platz sein:

  • Innenraumauskleidung
  • Bodenrost
  • Aschekasten
  • Verkleidung an den Außenseiten
  • Tür richtig eingehängt

Jungerfernfahrt: Bei seiner ersten Heiztour ist es besser, wenn der Ofen nicht auf voller Kraft läuft. Gehen Sie es langsam an und befeuern ihn mit kleiner Flamme. Unter Hitze verziehen sich diverse Bauteile noch. Bei moderater Befeuerung können sich die Teile vorsichtig zu ihrer „richtigen“ Form ausdehnen. Ansonst besteht die Gefahr, dass Risse entstehen.

4.2. Anfeuern: aber richtig!

Zum Anfeuern können handelsübliche Kaminanzünder verwendet werden, aber auch Pappe und Papier. Errichten Sie aus kleinen Holzstücken einen Holzhaufen in Form eines Zeltes. Wichtig ist, dass hier möglichst viel Luft zwischen die Holzstücke kommt, und dass Sie den Anzünder leicht in Flammen setzen können. Hier zeigt sich auch schnell, warum Kaminfeuerzeuge so lang sind.

Das richtige Holz: Wenn das Holz zu nass ist, lässt es sich nur schwer anzünden und raucht stark. Zu junges Holz qualmt ebenfalls stark und die darin enthaltenen Harze können unangenehm riechen.

das-richtige-holz

Wie ein Zelt gestapelt brennt Holz am schnellsten ab.

Wenn der kleine Scheiterhaufen im Ofen munter brennt, beginnen Sie vorsichtig größere Scheite darüber zu stapeln. Wichtig ist, dass die Holzstücke nicht nur brennen, sondern, dass sich auch eine Glut entwickelt hat.

Profis legen unter den Anfeuerungshaufen bereits große Scheite. Somit brennt dann das Feuer von oben nach unten herunter. Dies kann zwar ein wenig länger dauern, aber so entsteht wesentlich weniger Rauch.

Vergessen Sie nicht, das Abluftrohr zu öffnen, damit die Emissionen auch gleich abziehen. Die Stiftung Warentest warnt: Zu wenig Sauerstoff verursacht bei der Verbrennung Schadstoffe.

Haase+Söhne empfiehlt: "Bei Dauerbrandöfen mit Sichtfensterscheibe können Sie das mögliche Verrußen des Sichtfensters während der Anheizphase verhindern, indem Sie die Fülltür (nicht die Aschetür) ca. zehn Minuten lang angelehnt lassen. Somit erhält das Sichtfenster zusätzlich Luft zum Spülen des Glases.

Sollte während der Anheizphase jedoch Rauch austreten (dies kann vor allem in der Übergangszeit geschehen), so muß die Fülltür unbedingt vollständig geschlossen werden."

Wie Sie Dauerbrandstoffe und Holzbriketts richtig anzünden, sehen Sie in diesem Video:

5. Welche Varianten von Dauerbrandöfen gibt es?

Spezialfall: Pelletöfen

Pelletöfen sind zwar für eine lange Brenndauer konzipiert, doch kommt bei ihnen kein Dauerbrennstoff wie Kohle zum Einsatz. Sie erreichen eine durchgehende Heizzeit, durch stete Zuführung von Holzpellets.

Holzpellets sind gleichförmige Kugeln oder Zylinder aus gepresstem Holz. Da sie gleich groß und fest sind, brennen sie gleichmäßig ab. Die Heizleistung lässt sich daher bei einem Pelletofen präzise regulieren. Falls Sie Interesse gewonnen haben, finden Sie hier mehr:

Dauerbrandöfen gibt es in verschiedenen Varianten. Dabei unterscheiden sie sich jedoch nur in der äußeren Form, da für einen Dauerbrennstoff der innere Aufbau immer gleich sein muss. Bei einem Kaminofen-Test ist also nicht jeder Ofen ein Dauerbrandofen. Und umgekehrt gilt, dass in einem Dauerbrandofen-Test verschiedene Ofen-Formen vertreten sein können: Unterschiedliche Dauerbrandöfen bringen demnach nur optische Variationen ins Wohnzimmer.

Falls Ihnen die Dauerbrandfähigkeit eines Ofens nicht wichtig ist, haben wir auch einen Vergleich, der nur Kaminöfen in den Blick nimmt:

5.1. Kaminöfen verbreiten Lagerfeuerstimmung

Dauerbrand-Kaminöfen haben meist eine große Glasscheibe und sind darauf ausgelegt, dass man bei gemütlicher Stimmung in die Glut oder das Feuer schauen kann; ähnlich wie bei dem klassischen Kamin. Die meisten von ihnen haben auch eine Platte auf der Oberseite mit der Tee warm gehalten werden kann.

Das Außenmaterial bei den Kaminöfen variiert von Gusseisen zu Stahlblech. Dieses ist häufig mit Platten aus unterschiedlichen Materialien verkleidet: Sandstein, Speckstein, Naturstein oder Kacheln.

5.2. Werkstattöfen bringen Retro-Optik ins Wohnzimmer

thorma werkstattofen kerpen

Werkstattöfen sind schlicht gehalten und haben häufig keine Sichtscheibe.

Werkstattöfen waren auch wegen ihrer Form im 19. Jahrhundert als Kanonenrohröfen bekannt. Diese Öfen sind schlicht und funktional gehalten. Reiche Kaufleute konnten sich auch aufwendig verzierte Versionen leisten.

Vom Aufbau her bleiben diese Öfen jedoch immer schlicht und bestehen in der Regel aus Gusseisen. Auch heutige Modelle sind aus dem Material, mit dem einzigen Unterschied, dass sie den geltenden Baunormen entsprechen. Bei ihnen fehlt häufig die Glasscheibe, durch die sich auf die Glut schauen lässt.

5.3. Kachelöfen sind auf Effizienz getrimmt

haassohn-harz-132-08

Der Hersteller Haas+Sohn ist bekannt für seine kastenförmigen Kachelöfen.

Kachelöfen sind komplett verkachelte Öfen. Der klassische Vertreter ist rechteckig und in dieser Form unter den Ölöfen breit vertreten. Ein typischer Kachelofen hat häufig kein oder nur kleines Sichtfenster und die Kacheln bestehen in der Regel aus Emaille oder Keramik.

Die Kachelung ist mal klein gerastert oder besteht aus nur wenigen, aber dafür großen Kacheln, die schon eher Platten sind. Darunter steckt meist ein gusseisener Ofenkörper. Viele Kohleofen-Varianten haben aber eine kleine Sichtscheibe, womit die Grenze zur Kaminofen-Form gelegentlich fließend ist.

5.4. Küchenherde heizen, kochen und backen

la nordica rosetta petra 2

Dauerbrandöfen als Küchenherde sehen nicht nur schön aus, sondern sind auch praktisch.

Küchenherde mit Dauerbrennstoffen sind ebenfalls ein Relikt aus einer Zeit, bevor Elektrogeräte ihren Siegeszug in die Haushalte hielten. Heutzutage werden diese Herde eher selten als vollwertige Küchenherde genutzt: Elektroherde und Gasherde haben sich flächendeckend durchgesetzt. Wenn Sie noch auf der Suche sind, werden Sie eventuell hier fündig:

Als optisches Schmankerl im Ferienhaus hat ein mit Dauerbrennstoffen betriebener Herd durchaus seine Daseinsberechtigung. Der Küchenherd kann neben dem Kochen auch einfach nur zum Wärmen genutzt werden.

6. Fragen rund um den Dauerbrandofen

6.1. Was ist beim Kauf gebrauchter Öfen zu beachten?

ofen-gebraucht

Gebrauchte und antike Öfen erfüllen selten geltende Normen.

Die meisten „antiken“ Öfen sind für Kohle ausgelegt und erfüllen selten eine der Normen. Passen Sie also genau auf, wenn Sie einen gebrauchten Dauerbrandofen günstig kaufen, ob er ein Echtheitszertifikat des Herstellers hat und, dass dort die jeweiligen Normen bestätigt werden. Zudem sollten Sie vorsichtig bei ausländischen Anbietern sein, da die nicht immer gemäß deutscher Normen produzieren.

Zweimal in sieben Jahren kommt der Schornsteinfeger vorbei, um Feuerungsanlagen zu überprüfen. Diese müssen dann den aktuellen Verordnungen für Feuerungsanlagen entsprechen. Damit Betreiber alter oder gebrauchter Anlagen nicht unnötig belastet werden, gibt es festgelegte Übergangszeiten, um alte Anlagen an die Standards anzupassen.

Die Übergangsfristen richten sich nach dem Zeitpunkt, wann der Ofen auf seinen Typ hin geprüft wurde. Dieses Datum muss auf einer Plakette am Ofen stehen: dem Typenschild.

In dieser Tabelle finden Sie Übergangsfristen für bestehende Anlagen:

Wann wurde die Anlage geprüft? Bis zu diesem Termin muss sie akutell sein:
 vor 1.1.1975  31.12.2014
 1.1.1975 bis 31.12.1984  31.12.2017
 1.1.1984 bis 31.12.1994  31.12.2020
 1.1.1994 bis 22.3.2010  31.12.2024
Wurde ein Ofen innerhalb der Frist nicht an die geltende Verordnung angepasst, muss der Ofen außer Betrieb genommen werden.

6.2. Was ist besser: ein Dauer- oder ein Zeitbrandofen?

hark-opera-b-im-einsatz

Ein Kaminofen, der für Dauer- und Zeitbrand geeignet ist, vereint beides: Effizienz und Stil.

Ein Dauerbrandofen ist für Dauerbrandstoffe wie Kohle perfekt konstruiert. In einem Zeitbrandofen brennt dieser Brandstoff nicht gut ab. Dauerbrandstoffe verglühen sehr langsam und geben über einen langen Zeitraum Wärme ab. Somit sind Dauerbrandöfen für eine lange Heizzeit optimal.

Zeitbrandöfen sind für Zeitbrandstoffe wie Holz optimiert. Holz brennt im Vergleich nur für eine kurze Zeit und gibt ebenso kurz Wärme ab. Aus diesem Grund sind Zeitbrandöfen gut, wenn man ein schönes Feuer sehen möchte und nur für einen Abend den Raum erwärmen will.

In dem einen oder anderen Dauerbrandofen-Test finden sich Modelle, die für beide Brennstoffe optimiert sind. Dies sind die besten Öfen, da man mit ihnen flexibel bleibt.

6.3. Welche Hersteller und Marken von Dauerbrandöfen gibt es?

Viele Marken- und Herstellernamen finden sich im Internet. Dabei ist ihre Qualität meist ungewiss, da auch viele nicht in Deutschland zugelassene Hersteller darunter sind.

Haas+Sohn sowie Wamsler sind deutsche Traditionsunternehmen, deren Öfen höchstwahrscheinlich den hier geltenden Normen gerecht werden. Bei ausländischen Kaminofen-Hersteller wie zum Beispiel La Nordica aus Italien oder Fireplace aus Budapest sollten Sie unbedingt auf das Typenschild achten. Diese stellen zwar hochwertige Öfen her, doch muss dies nicht gleich bedeuten, dass diese auch den deutschen Normen entsprechen.

Hier eine Liste von Herstellern, die bereits Modelle in einem Dauerbrandofen-Test oder -Vergleich hatten:

  • Buderus
  • Conforto
  • Fireplace
  • Globefire
  • Haas+Sohn
  • Hark
  • Hase
  • Justus
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6.4. Was kostet ein Dauerbrandofen?

Kleine Dauerbrandöfen gibt es bereits für ungefähr 300 Euro. In diesem Bereich finden sich häufig schlichte Werkstattöfen oder billige Kaminöfen, die keinen Dauerbrandofen-Test gewinnen werden. Top-Modelle mit besserer Leistung kosten mehr als 2.000 Euro. Einige von ihnen ersetzen aber auch fest installierte Elektroheizungen.

Vergleichssieger
JUSTUS Faro Aqua
sehr gut (1,4) JUSTUS Faro Aqua
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Preis-Leistungs-Sieger
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