3.1. Mit Relaisunterbrechung lässt sich der Motor nicht mehr starten
Selbst die besten Autoalarmanlagen können Sie nicht zu 100 % vor Einbrüchen und Diebstählen schützen. Eine gute Auto-Alarmanlage mit Sirene kann aber potenzielle Diebe abschrecken, bevor das Fahrzeug geöffnet ist.
Eine Sirene kann von Dieben allerdings schnell deaktiviert werden. Besitzt die Alarmanlage zusätzlich eine Relaisunterbrechung, kann der Motor jedoch nicht gestartet werden.
Wurde das Auto entwendet, hilft nur ein GPS-Tracker, um Ihr Auto wiederzufinden. Wenn Sie diesen versteckt einbauen, können Sie den Weg des Autos bis zur Werkstatt oder ins Ausland verfolgen, wenn Ihre Autoalarmanlage GPS-Ortung ermöglicht.
Fazit: Den besten Diebstahlschutz bieten Autoalarmanlagen mit Relaisunterbrechung oder versteckt eingebautem GPS-Tracker.
3.2. Einstellbare Bewegungssensoren vermeiden Falschalarme der Sirene

Häufige Fehlalarme nerven auch die Nachbarn.
Die meisten Auto-Alarmanlagen mit Bewegungsmelder und Sirene lassen sich einstellen, damit Sie bestimmen können, wie sensibel die Anlage auf Druck gegen das Auto reagiert. Allerdings ist es oftmals nicht einfach, die richtige Einstellung zu finden, so dass nicht bei jedem vorbeifahrendem LKW oder stärkerem Wind die Sirene ertönt.
Daher ist es wichtig, dass Sie die Sensibilität der Sensoren möglichst flexibel einstellen können, sonst reagieren weder Nachbarn noch Passanten auf die Sirene. Zudem werden mit der richtigen Einstellung auch die eigenen Nerven geschont, da Sie dadurch Fehlalarme vermeiden können.
3.3. Für den Einbau der Autoalarmanlage benötigen Sie meist kein Fachwissen
Autoalarmanlage nachrüsten: Die Kosten
Da es teilweise große Unterschiede im Fahrzeugaufbau gibt, benötigen Sie eventuell zusätzliche Materialien, um Alarmanlagen im Auto selbst einzubauen. In einer Fachwerkstatt kann der Einbau je nach Komplexität zwischen 70 und 500 € kosten.
Den einfachsten Einbau werden Sie mit einer Autoalarmanlagen-Attrappe (auch Dummy genannt) haben, denn diese wird einfach auf die Armaturenoberfläche gelegt und eingeschaltet, um eine Art Universal-Autoalarmanlage vorzutäuschen.
Fast ebenso praktikabel sind Auto-Alarmanlagen, die ohne Einbau nur in den Zigarettenanzünder-Anschluss gesteckt werden. Gerade für Autos, an denen Sie keine baulichen Veränderungen vornehmen dürfen, kann diese Art von Alarmanlage hilfreich sein.
Das Problem dabei: Sie lassen sich zwar leicht einbauen, aber genauso einfach wieder entfernen. So kann die Diebstahlsicherung nach kürzester Zeit deaktiviert werden und die Wahrscheinlichkeit, dass jemand darauf reagiert, sinkt rapide.
Daher sollten Sie zu einer Alarmanlage greifen, die fest installiert werden kann. Auch eine einfache, d. h. Basic-Autoalarmanlage ist in der Regel einfach einzubauen. Hat die Anlage ein zusätzliches Anlasserunterbrechungsrelais, kann die Installation komplizierter werden.
Fazit: Die meisten Autoalarmanlagen können Sie auch ohne Fachwissen einbauen.
3.4. GPS-Tracker sind oft mit zusätzlichen Kosten verbunden

Die Oberfläche der Routenverfolgung von Autoscope.
Bei GPS-Tracker mit App-Funktion oder SMS ist die Nutzung der App oftmals nur anfänglich kostenlos. Nachdem das vorhandene Guthaben oder die Testzeit abgelaufen ist, müssen Sie ein Abonnement abschließen oder die SIM-Karte wieder aufladen.
Ebenso ist nicht immer von Haus aus eine SIM-Karte enthalten, die Sie für das Verschicken von SMS notwendig ist. Achten Sie daher vor dem Kauf einer günstigen Auto-Alarmanlage mit GPS-Tracker, dass die SIM-Karte schon im Lieferumfang enthalten ist und wie hoch die längerfristigen Kosten sind.
3.5. Steuern Sie die Anlage bequem über Funk oder App
Das Einschalten des Alarmsystems kann entweder automatisch oder über eine Funk-Fernbedienung erfolgen. Damit Sie dafür nicht direkt neben dem Auto stehen müssen und die Anlage bequem über Funk aktivieren können, ist eine hohe Funkreichweite hilfreich.
Bei Autoalarmanlagen mit GPS-Ortung empfehlen wir eine mit App-Funktion zu benutzen, denn damit können Sie nicht nur den Standort abrufen, sondern auch Routenverläufe einsehen.
Ohne ausreichende Stromzufuhr kann ein Auto-Diebstahlschutz nicht funktionieren. Eine Notstromversorgung hilft, wenn Sie vergessen haben den internen Akku aufzuladen. Ebenso ist dieser zusätzliche Akku nützlich, falls Einbrecher versuchen die Stromzufuhr der Auto-Diebstahlsicherung zur Autobatterie zu unterbrechen.
Fazit: Eine gute Alarmanlage kann einfach eingebaut werden, sollte sich aber nur schwer entfernen oder deaktivieren lassen. Um einen Fehlalarm zu vermeiden, sollten mehrere Einstellungsmöglichkeiten der Alarmaktivierung möglich sein.
Hallo, ich habe ein eher teures Fahrrad, kann ich das auch mit so einer mobilen Alarmanlage absichern?
Danke
Andi
Lieber Andi,
da die Auto-Alarmanlagen eher groß sind und oftmals auch eine Stromquelle benötigen, gestaltet sich der Einbau eher schwierig.
Zwar gibt es für Fahrräder auch spezielle Alarmanlagen, aber da der Akku oftmals nicht lange hält und die Lautstärke der Sirene eher gering ist, empfehlen wir Ihnen, lieber in ein gutes Fahrradschloss zu investieren.
Wie auch beim Abstellen des Autos, ist die Wahl des Abstellortes entscheidend. Stellen Sie Ihr Fahrrad an einem belebten, gut beleuchteten Ort ab, am besten mit Videoüberwachung.
Falls Sie auf Nummer sicher gehen wollen, empfehlen wir das Fahrrad – falls möglich – im Wohnraum auf einem Fahrradhalter zu lagern.
Zwar hilft eine Fahrradversicherung nicht gegen Diebstahl, kann sich aber gerade bei hochwertigen Fahrrädern durchaus lohnen.
Wir hoffen, wir konnten Ihnen weiterhelfen.
Ihr Vergleich.org-Team