Das Wichtigste in Kürze
  • Mit einer Autoalarmanlage können Sie Ihr Auto vor Einbruch und Diebstahl schützen. Den Einbau können Sie meist selbst vornehmen, manche Auto-Alarmanlagen kommen auch ohne Einbau aus.
  • Es gibt verschiedene Arten der mobilen Alarmanlagen. GPS-Tracker melden per App oder SMS, wenn sich das Fahrzeug aus einem definierten Bereich entfernt. Weitere Möglichkeiten sind Alarmanlagen, die Sirenen auslösen oder durch Wegfahrsperren oder Relaisunterbrechungen einen Diebstahl verhindern.
  • Einige Alarmanlagen besitzen zusätzliche Sicherheitsfeatures wie einen Pageralarm, Routenverfolgung oder eine Notstromversorgung, um die Sicherheit zu erhöhen.

autodiebstahl autoalarmanlage

Laut Bundeskriminalamt wurden 2017 36.580 Autos in Deutschland gestohlen, davon blieben 19.026 Fahrzeuge dauerhaft verschwunden. Zwar bieten bekannte Fahrzeughersteller, wie beispielsweise BMW, eigene Autoalarmanlagen an, diese sind aber meist sehr kostspielig und die Funktionsweise ist den Tätern oftmals bekannt.

Daher empfehlen wir, auf das breite Angebot an universellen Autoalarmanlagen zum Nachrüsten zurückzugreifen. Innerhalb kurzer Zeit und mit nur wenigen Handgriffen können Sie diese selbst montieren. Wir geben Ihnen in unserem Autoalarmanlagen-Vergleich 2020 eine Kaufberatung und zeigen Ihnen, worauf Sie beim Kauf einer Auto-Alarmanlage achten sollten.

1. Lässt sich das Auto mit GPS oder Bewegungsmelder vor Diebstahl schützen?

autowacht dresden gps tracker app

Hier sind 300 m in der App der Autowacht Dresden als Radius eingestellt. Wird dieser Radius verlassen, schlägt der Alarm an.

Die meisten Autoalarmanlagen arbeiten mit GPS, um den Pkw zu orten. Wenn das Fahrzeug einen bestimmten Bereich verlässt, kann ein Alarm ausgelöst werden oder der Besitzer wird über App, SMS, E-Mail oder einen Pager informiert.

Andere mobile Alarmanlagen arbeiten dagegen mit Bewegungsmeldern oder Ultraschallsensoren, die bei Auslösung die Scheinwerfer, die Hupe, die Zentralverriegelung oder eine Sirene aktivieren. Manche Auto-Diebstahlsicherungen blockieren zusätzlich den Anlasser, damit das Auto nicht gestartet werden kann.

Da viele Autodiebe sehr professionell vorgehen und technische Kenntnisse von Auto-Alarmanlagen haben, kombinieren manche Hersteller wie zum Beispiel Viper mehrere Funktionen, um die Sicherheit zu erhöhen. Eine weitere Möglichkeit sind Alarmanlagen-Attrappen, mit denen sich potenzielle Diebe abschrecken lassen.

2. Welche Vorteile haben GPS-Tracker?

Welche Art der Autoalarmanlage Sie verwenden sollten, hängt von der Nutzung und dem Parkplatz des Autos ab. Daher haben wir die Kategorien der verschiedenen Alarmanlagen, inklusive deren Vor- und Nachteile, für Sie zusammengefasst.

Typ der Autoalarmanlage Eigenschaften
autoalarmanlagen test GPS-Tracker

Sie benötigen eine (GSM-)Antenne, damit mithilfe von Satelliten das Signal geortet werden kann. Der Standort wird mittels App, SMS oder E-Mail an Sie gesendet.
Sie können eine Zone festlegen, bei Verlassen dieser Zone wird eine Benachrichtigung versendet.
+ individuell einstellbare Zone
+ sofortige Benachrichtigung bei Verlassen der Zone
+ kann auch versteckt installiert werden
+ kann nach Entwendung des Fahrzeugs den Standort anzeigen
+ Handy kann als Alarmanlagen-Zentrale benutzt werden
- schützt nicht gegen Einbruch und Diebstahl des Autoradios oder Navigationsgeräts
- oftmals mit zusätzlichen Kosten für App-Nutzung verbunden
- GPS-Signal nicht immer verfügbar

sirene autoalarmanlage Autoalarmanlage mit Sirene

Die Sirene löst bei Aktivierung des Alarmsystems aus und erzeugt durch die hohe Lautstärke Aufmerksamkeit, damit Sie, die Nachbarn oder Passanten die Polizei rufen können. Die Aktivierung erfolgt durch einen Bewegungssensor, auch Bewegungsmelder genannt.
+ kann so eingestellt werden, dass sie bei Berührung des Autos aktiviert wird
+ erzeugt sofort Aufmerksamkeit
+ kann Diebstahl und Einbruch frühzeitig beenden
- Gewöhnungseffekt durch Fehlalarme kann eintreten
- kann bei häufigen Fehlalarmen zum Streit mit Nachbarn führen
- hängt vom Standort (Passanten/Nachbarn) des Autos ab

relaisunterbrechung autoalarmanlage Autoalarmanlage mit Relaisunterbrechung oder Wegfahrsperre
Bei Aktivierung des Alarmsystems wird – neben anderen Maßnahmen – die Stromzufuhr zur Autobatterie verhindert. Dadurch kann der Motor nicht mehr gestartet werden. Eine andere Möglichkeit ist die Aktivierung der Wegfahrsperre.
+ verhindert zuverlässig die Entwendung des Fahrzeugs
+ Kombination mit Sirene schützt vor Entwendung und vor Diebstahl
- Installation der Anlage nicht einfach
- ist nicht mit allen Fahrzeugtypen kompatibel
zwei wege auto alarmanlage Zwei-Wege-Auto-Alarmanlage
Bei der Aktivierung der Anlage durch Bewegungs- oder Druckluftsensoren wird die Sirene und der Pager per Funk aktiviert, mit dem Sie auch den Alarm an- und abschalten können.
+ kann so eingestellt werden, dass sie bei Berührung des Autos aktiviert wird
+ erzeugt sofort Aufmerksamkeit
+ kann Diebstahl und Einbruch frühzeitig beenden
+ Sie werden über den Alarm sofort informiert
- Gewöhnungseffekt durch Fehlalarme kann eintreten
- kann bei häufigen Fehlalarmen zum Streit mit Nachbarn führen
- hängt vom Standort (Passanten/Nachbarn) des Autos ab
- Funk-Reichweite des Pagers begrenzt
- Pager sollte mitgeführt werden
attrape autoalarmanlage Autoalarmanlage-Attrappe

Ein einfaches blinkendes LED-Licht in einem Gehäuse, das eine verbaute Alarmanlage vortäuscht.
+ sehr preiswert
+ kann Gelegenheitsdiebe abschrecken
+ kommt ohne Installation aus
- schützt nicht vor Einbrüchen oder Diebstahl des Fahrzeugs

Zusammenfassung: GPS-Tracker sind sie gut geeignet, wenn Sie selten in Hörweite der Sirene/Pagers sind oder der Parkplatz öfter außerhalb bewohnter Gebiete gewählt wird.

Eine Sirene hingegen kann in bewohnten Gebieten helfen, einen Einbruch abzuwenden, bevor Gegenstände entwendet wurden. Das Gleiche gilt auch für Autoalarmanlagen mit Pager, zusätzlich werden Sie dabei auch noch über den Alarm informiert.

Eine Wegfahrsperre oder Relaisunterbrechnung verhindert den Diebstahl des Autos, schützt aber nicht die im Auto befindlichen Gegenstände. Wenn Sie eine wirklich günstige Autoalarmanlage kaufen möchten, greifen Sie zu einer Attrappe. Allerdings bietet diese – bis auf die Abschreckung – keinen Schutz.

Tipp: Für eine möglichst hohe Sicherheit können Sie auch einen GPS-Tracker mit einer Alarmanlage mit Wegfahrsperre und Sirene kombinieren.

autoalarmanlage test

3. Die Kaufkritieren für Autoalarmanlagen im Test: Achten Sie auf seltene Fehlalarme und einfachen Einbau

3.1. Mit Relaisunterbrechung lässt sich der Motor nicht mehr starten

Selbst die besten Autoalarmanlagen können Sie nicht zu 100 % vor Einbrüchen und Diebstählen schützen. Eine gute Auto-Alarmanlage mit Sirene kann aber potenzielle Diebe abschrecken, bevor das Fahrzeug geöffnet ist.

Eine Sirene kann von Dieben allerdings schnell deaktiviert werden. Besitzt die Alarmanlage zusätzlich eine Relaisunterbrechung, kann der Motor jedoch nicht gestartet werden.

Wurde das Auto entwendet, hilft nur ein GPS-Tracker, um Ihr Auto wiederzufinden. Wenn Sie diesen versteckt einbauen, können Sie den Weg des Autos bis zur Werkstatt oder ins Ausland verfolgen.

Fazit: Den besten Diebstahlschutz bieten Autoalarmanlagen mit Relaisunterbrechung oder versteckt eingebautem GPS-Tracker.

3.2. Einstellbare Bewegungssensoren vermeiden Falschalarme der Sirene

fehlalarme nachbarn auto alarmanlage

Häufige Fehlalarme nerven auch die Nachbarn.

Die meisten Auto-Alarmanlagen mit Bewegungsmelder und Sirene lassen sich einstellen, damit Sie bestimmen können, wie sensibel die Anlage auf Druck gegen das Auto reagiert. Allerdings ist es oftmals nicht einfach, die richtige Einstellung zu finden, so dass nicht bei jedem vorbeifahrendem LKW oder stärkerem Wind die Sirene ertönt.

Daher ist es wichtig, dass Sie die Sensibilität der Sensoren möglichst flexibel einstellen können, sonst reagieren weder Nachbarn noch Passanten auf die Sirene. Zudem werden mit der richtigen Einstellung auch die eigenen Nerven geschont, da Sie dadurch Fehlalarme vermeiden können.

3.3. Für den Einbau der Autoalarmanlage benötigen Sie meist kein Fachwissen

Autoalarmanlage nachrüsten: Die Kosten

Da es teilweise große Unterschiede im Fahrzeugaufbau gibt, benötigen Sie eventuell zusätzliche Materialien, um die Anlage selbst einzubauen. In einer Fachwerkstatt kann der Einbau je nach Komplexität zwischen 70 und 500 € kosten.

Den einfachsten Einbau werden Sie mit einer Autoalarmanlagen-Attrappe (auch Dummy genannt) haben, denn diese wird einfach auf die Armaturenoberfläche gelegt und eingeschaltet.

Fast ebenso praktikabel sind Auto-Alarmanlagen, die ohne Einbau nur in den Zigarettenanzünder-Anschluss gesteckt werden. Gerade für Autos, an denen Sie keine baulichen Veränderungen vornehmen dürfen, kann diese Art von Alarmanlage hilfreich sein.

Das Problem dabei: Sie lassen sich zwar leicht einbauen, aber genauso einfach wieder entfernen. So kann die Diebstahlsicherung nach kürzester Zeit deaktiviert werden und die Wahrscheinlichkeit, dass jemand darauf reagiert, sinkt rapide.

Daher sollten Sie zu einer Alarmanlage greifen, die fest installiert werden kann. Hat die Anlage ein zusätzliches Anlasserunterbrechungsrelais, kann die Installation komplizierter werden.

Fazit: Die meisten Autoalarmanlagen können Sie auch ohne Fachwissen einbauen.

3.4. GPS-Tracker sind oft mit zusätzlichen Kosten verbunden

autoscope fahrtenliste

Die Oberfläche der Routenverfolgung von Autoscope.

Bei GPS-Tracker mit App-Funktion oder SMS ist die Nutzung der App oftmals nur anfänglich kostenlos. Nachdem das vorhandene Guthaben oder die Testzeit abgelaufen ist, müssen Sie ein Abonnement abschließen oder die SIM-Karte wieder aufladen.

Ebenso ist nicht immer von Haus aus eine SIM-Karte enthalten, die Sie für das Verschicken von SMS notwendig ist. Achten Sie daher vor dem Kauf einer günstigen Auto-Alarmanlage mit GPS-Tracker, dass die SIM-Karte schon im Lieferumfang enthalten ist und wie hoch die längerfristigen Kosten sind.

3.5. Steuern Sie die Anlage bequem über Funk oder App

Das Einschalten des Alarmsystems kann entweder automatisch oder über eine Funk-Fernbedienung erfolgen. Damit Sie dafür nicht direkt neben dem Auto stehen müssen und die Anlage bequem über Funk aktivieren können, ist eine hohe Funkreichweite hilfreich.

Bei Autoalarmanlagen mit GPS-Ortung empfehlen wir eine mit App-Funktion zu benutzen, denn damit können Sie nicht nur den Standort abrufen, sondern auch Routenverläufe einsehen.

Ohne ausreichende Stromzufuhr kann ein Auto-Diebstahlschutz nicht funktionieren. Eine Notstromversorgung hilft, wenn Sie vergessen haben den internen Akku aufzuladen. Ebenso ist dieser zusätzliche Akku nützlich, falls Einbrecher versuchen die Stromzufuhr der Auto-Diebstahlsicherung zur Autobatterie zu unterbrechen.

Fazit: Eine gute Alarmanlage kann einfach eingebaut werden, sollte sich aber nur schwer entfernen oder deaktivieren lassen. Um einen Fehlalarm zu vermeiden, sollten mehrere Einstellungsmöglichkeiten der Alarmaktivierung möglich sein.

4. Der Einbau: Eigenmontage oder Fachwerkstatt?

4.1. Die meisten Auto-Alarmanlagen können Sie selbst einbauen

einbau fachwerkstatt

Fällt der Einbau schwerer als gedacht, können Sie auch in eine Fachwerkstatt.

Zwar gibt es auch mobile Alarmanlagen, die kabellos sind, und daher ohne Einbau auskommen. Wir empfehlen Ihnen jedoch, lieber zu einer fest verbauten Alarmanlage zu greifen, da sich diese wesentlich schwerer deaktivieren lassen. In den meisten Fällen lässt sich der Auto-Diebstahlschutz durch Verbindung mit der Stromquelle (Autobatterie) einbauen.

Gerade bei Anlagen mit Anlasserunterbrechungsrelais, bei der die Autoalarmanlage die Autobatterie nicht mehr starten lässt, müssen Sie beachten, dass der Einbau komplexer ist. Falls Sie sich mit dem technischen Innenleben Ihres Fahrzeugs gut auskennen, sollte das aber kein Problem für Sie darstellen.

Falls sich der Einbau schwieriger als erwartet gestaltet, kontaktieren Sie am besten direkt den Hersteller. Diese kennen oftmals die Probleme und können schnell weiterhelfen.

4.2. Die richtigen Einstellungen brauchen Zeit

Damit die Anlage nicht bei vorbeifahrenden Fahrzeugen auslöst, müssen Sie die Empfindlichkeit einstellen. Wie empfehlen Ihnen, mit der Autoalarmanlage einen Test durchzuführen, damit die Anlage keine Fehlalarme erzeugt, gleichzeitig aber empfindlich genug ist, um einen Einbruch in das Fahrzeug zu verhindern.

Am besten probieren Sie die verschiedenen Einstellungen, bis die Autoalarmanlage im Test die gewünschte Empfindlichkeit zeigt. Falls sich durch vorbeifahrenden Verkehr keine passende Einstellung finden lässt, sollten Sie überlegen, ob Sie auf einen anderen Parkplatz ausweichen können.

5. Hinweise zur Benutzung und weitere Anwendungsmöglichkeiten

5.1. Über eine leere Autobatterie müssen Sie sich keine Sorgen machen

Bei einer Autoalarmanlage ohne Batterie müssen Sie sich keine Gedanken über die verbleibende Akkulaufzeit machen. Falls Batterien notwendig sind, sollten Sie diese aufladen, bevor Sie die Anlage in Betrieb nehmen.

Wenn die Alarmanlage mit der Autobatterie verbunden ist, entlädt sich die Autobatterie. Allerdings hat die Autobatterie genug Ladung für 50 bis 150 Tage Alarmanlagenbetrieb, wenn Sie ab und zu das Auto benutzen, sollten Sie mit der Autobatterie keine Probleme haben.

Die meisten Menschen haben ihr Handy immer bei sich. Daher sind GPS-Tracker empfehlenswert, denn damit müssen Sie nicht immer in Hörweite der Sirene oder Funk-Reichweite des Pagers sein. Stattdessen werden Sie einfach über eine Push-Nachricht per App, SMS oder E-Mail über verdächtige Aktivitäten informiert.

Achtung: Gehen Sie lieber auf Nummer sicher und laden Sie den Akku häufiger auf, als vom Hersteller angegeben.

5.2. Auch für Wohnmobile oder Motorräder

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Mit einer Auto-Alarmanlage können Sie auch Ihr Wohnmobil vor Einbruch und Diebstahl schützen.

Natürlich eignen sich alle Autoalarmanlagen (oder Attrappen) auch für Wohnmobile. Da im Wohnwagen oft auch Wertgegenstände zurückgelassen werden, ist hier ein Einbruch besonders ärgerlich.

Dagegen gibt es für Motorräder spezielle Alarmanlagen. Ein Näherungssensor, der für den Gebrauch in Autos oder Wohnmobilen konzipiert ist, kann bei einem Motorrad nicht richtig funktionieren. Greifen Sie daher lieber direkt zu einer Alarmanlage wie zum Beispiel ein Bremssscheibenschloss von Abus, die für Motorräder konzipiert wurde.

Achtung: Gebäude können Sie mit Autoalarmanlagen nicht schützen, werfen Sie dafür einen Blick in unseren Alarmanlagen-Vergleich mit bekannten Marken wie beispielsweise Lupusec.

6. Fragen und Antworten rund um das Thema Autoalarmanlagen

Hier haben wir für Sie einige Antworten auf die gängigsten Fragen zusammengestellt.

6.1. Hat Stiftung Warentest schon einen Testbericht zu Autoalarmanlagen verfasst?

Stiftung Warentest hat Auto-Alarmanlagen noch nicht getestet und daher auch noch keinen Autoalarmanlagen-Testsieger gekürt.

Wenn Sie Ihr Auto möglichst gut absichern wollen, können Sie auch einen GPS-Tracker und eine Anlage mit Sirene kombinieren. Damit können Sie die Vorteile beider Systeme ergänzen. Wenn Sie nun umsichtig bei der Wahl des Parkplatzes sind und keine sichtbaren Wertgegenstände im Auto lassen, ist ein Diebstahl sehr unwahrscheinlich.

6.2. Wie sollte ich bei einem Einbruch oder Diebstahl reagieren?

Falls trotz Auto-Alarmanlage eingebrochen wurde oder das Auto sogar gestohlen wurde, sollten Sie auf jeden Fall sofort zur Polizei gehen und eine Anzeige erstatten. Die gestohlenen Fahrzeuge werden nicht selten direkt in eine Werkstatt gefahren und umgebaut oder sie werden ins Ausland transportiert, daher sollten Sie möglichst schnell reagieren.

Ebenso müssen Sie Ihre Versicherung mit der schriftlichen Diebstahlsanzeige kontaktieren. Schließlich sollten Sie umgehend mit einer Kopie der Diebstahlsanzeige, Fahrzeugbrief sowie Fahrzeugschein das Auto bei der Kfz-Zulassungsstelle abmelden.

6.3. Wie können Sie Diebe zusätzlich abschrecken?

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Auch Sicherheitsbehörden verwenden Parkkrallen, um unbefugtes Entfernen des Fahrzeugs zu verhindern.

Gerade hochwertige Marken wie Audi, BMW oder Mercedes sind bei Dieben besonders begehrt.

Um einen Diebstahl zu verhindern, können Sie Folgendes tun:

  • Installation einer Lenkradkralle
  • Installation einer Parkkralle
  • Abstellen in einer überwachten Garage
  • Parkplatz wählen, der in einem belebten und gut beleuchteten Bereich liegt
  • Parkplatz wählen, der in der Nähe einer Polizeidienststelle liegt
  • Parkplatz wählen, der videoüberwacht wird
  • Sticker mit Hinweis auf Alarmanlage anbringen
  • keine sichtbaren Wertgegenstände im Auto lassen

Je mehr dieser Punkte Sie beachten, desto unwahrscheinlicher wird ein Einbruch oder Diebstahl – eine hundertprozentige Sicherheit gibt es aber leider nicht.

6.4. Ist die Verwendung einer Alarmanlage mit Tränengas legal?

Nein. Vereinzelt werden auch günstige Autoalarmanlagen angeboten, die bei Auslösung CS-Gas (Tränengas) versprühen. Zwar ist CS-Gas für Personen ab 14 Jahren in Deutschland frei verkäuflich und darf auch mitgeführt werden. Der Einsatz ist jedoch auf die Selbstverteidigung beschränkt – und daher in einem Pkw nicht zulässig.

Außerdem sind Fehlalarme bei allen Auto-Alarmanlagen nicht ausgeschlossen. Da eine Benutzung des Autos nach einem solchen Alarm für mehrere Stunden nicht möglich ist, verzichten Sie auf die Installation einer Auto-Alarmanlage mit CS-Gas und ersparen Sie sich mögliche rechtliche Konsequenzen und Ausfallzeiten aufgrund von Fehlalarmen.

6.5. Können Sie auch eine Autoalarmanlage mit Kamera verwenden?

Es gibt momentan keine Autoalarmanlage, die eine aufzeichnende Kamera integriert hat. Sie können zwar eine extra Kamera (auch Dash-Cam genannt) kaufen, allerdings ist die andauernde, anlasslose Aufzeichnung datenschutzrechtlich problematisch.

Zudem agieren viele Täter im Dunkeln, denn sie wissen, dass die meisten Kameras bei wenig Licht kaum verwendbare Aufnahmen liefern. Daher raten wir Ihnen lieber zu einer Autoalarmanlage, denn die verwendeten Sensoren haben keine Probleme mit Dunkelheit.

Bildnachweise: Shutterstock/Dn Br, Shutterstock/valdis torms , Shutterstock/ALTOP , Shutterstock/welcomia, Shutterstock/Black creator, Shutterstock/ Farah Sadikhova, Shutterstock/Toa55, Shutterstock/ Iakov Filimonov, Shutterstock/ iMoved Studio, Shutterstock/ Sementsova Lesia, Shutterstock/ Alexandre Seixas, Shutterstock/ TY Lim, Shutterstock/Kumpol Chuansakul (chronologisch bzw. nach der Reihenfolge der im Kaufratgeber verwendeten Bilder sortiert)

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