Das Wichtigste in Kürze
  • Ein 2.1-Soundsystem besteht aus zwei kleinen Boxen und einem Subwoofer. Ein Subwoofer ist eine etwas größere Box, speziell für die Wiedergabe und Verstärkung tieferer Frequenzen – den Bässen. So setzt sich auch der Name des Soundsystems zusammen: Die erste Zahl steht für die Anzahl der kleinen Boxen, den Satelliten, und die zweite Zahl für die Anzahl der Bassboxen.
  • Die Aufgabe einer 2.1-Soundanlage ist es, den Ton einer Audioquelle in Stereoqualität und mit ausgeprägten Bassfrequenzen wiederzugeben.
  • 2.1-Soundsysteme zeichnen sich unter anderem durch das einfache Bedienen sowie den geringen Platzbedarf aus. Das Soundsystem ist schnell an den verschiedensten Audio-Wiedergabegeräten angeschlossen und man kann den Sound sofort mit besserer Qualität und mehr Raumklang genießen.

1. Welche Geräte können mit der Soundanlage verbunden werden?

Sie können ein 2.1-Soundsystem mit dem TV, PC, Tablet, Smartphone, Notebook/Laptop oder der Spielekonsole verbinden. Voraussetzung ist immer, dass die passenden Anschlüsse vorhanden sind.

2. Was ist beim Kauf eines 2.1-Soundsystems zu beachten?

Bevor Sie sich ein 2.1-Soundsystem kaufen, ist es wichtig zu wissen, wofür Sie das Soundsystem nutzen möchten. Denn einige sind nicht mit Videospiel-Konsolen kompatibel. Wenn man also seine PlayStation, Xbox oder Wii mit dem 2.1-Lautsprechersystem verbinden möchte, sollte man auf jeden Fall darauf achten, dass es über einen sogenannten Cinch-Anschluss verfügt. Alternativ kann man sich ein Adapterkabel zulegen. Von großer Bedeutung ist natürlich auch die Leistung des Soundsystems. Sollen die Lautsprecher in einem großen Raum oder auch sehr häufig genutzt werden, empfiehlt sich mehr Leistung. Bei einem 2.1-Soundsystem ist Bluetooth ein praktisches Tool, womit sich das Smartphone, Tablet, der Smart-TV usw. noch einfacher und kabellos verbinden lassen. Somit kann man sein Handy zum Beispiel mit auf das Sofa nehmen, was mit einem Kabel womöglich nicht funktionieren würde. Man steuert ein 2.1-Soundsystem meist mit einer Fernbedienung. Wenn man es bequem mag, sollte man eventuell auch die Art der Lautsprechersteuerung beachten und ein Modell mit Funkfernbedienung wählen. Außerdem verfügt das beste 2.1-Soundsystem neben Cinch-Anschluss, Bluetooth und Funkfernbedienung auch über einen Bassreflexkanal. Das ist eine Öffnung im Lautsprecher, verfügt, um die Basswiedergabe zu verstärken. Manche 2.1-Soundsysteme besitzen außerdem einen automatischen Stand-By-Modus. Dieser ist praktisch, wenn man öfter vergisst, das Gerät abzuschalten – nach 15 bis 20 Minuten Nichtbenutzung geht das System automatisch in den Stand-By-Modus. In vielen Fällen bestehen die Lautsprecher aus Holz, welches den Sound kräftiger und voller wirken lässt.

3. Wo ist der Unterschied zwischen Cinch- und Klinken-Stecker?

Einige 2.1-Soundsysteme aus unserem Vergleich verfügen über einen Cinch-, die meisten jedoch über einen Klinkenstecker-Anschluss. Ganz allgemein sind Cinch und Klinke Audio-Stecker. Cinch-Verbindungen braucht man vor allem für die Video- und Audioübertragung im Heimbereich. Sie waren bei früheren Konsolen der Standard. Die Cinch-Kabel gewährleisten die analoge Stereo-Übertragung. Die linke Buchse ist weiß gekennzeichnet und die rechte rot markiert – ein Kontakt sitzt dabei außen und einer innen. Das ist auch der Grund, weshalb das Signal leider meistens direkt unterbrochen wird, sobald ein Stecker mal nicht richtig sitzt. Klinkenstecker gibt es in unterschiedlichen Ausführungen. Bekannt ist unter anderem der 3,5-mm-AUX-Stecker. Ein Kabel mit nur einem Ring kann einen Kanal übertragen, bei zwei Ringen sind zwei Kanäle möglich. Stecker mit mehreren Ringen können auch mehrere Audio- und Steuersignale übertragen. Kabel und Adapter ermöglichen es, Klinke und Cinch zu kombinieren.

4. Was bedeuten die verschiedenen Frequenzen?

Audiosignale werden immer in Frequenzen (Hertz) angegeben. Das menschliche Ohr kann im Durchschnitt Frequenzen zwischen 20 und 20.000 Hz (20 kHz) wahrnehmen. 16 bis 40 Hertz sind Tiefbässe. In dieser Frequenz gibt es nur wenige Tonquellen. Bässe und Orgeln können beispielsweise solche Frequenzen erzeugen. 40 bis 100 Hertz sind mittlere Bässe. Einige Instrumente können diese Werte erreichen, wie eine Gitarre oder ein Cello. 400 bis 1.000 Hertz sind der mittlere Bereich. Man hört die Frequenzen relativ häufig. Der Rufton eines Telefons hat beispielsweise 425 Hertz. 3.500 bis 6.000 Hertz sind die mittleren Höhen. Eine Überbetonung dieser Frequenzen führt zu unangenehmen Zischlauten. 10.000 bis 20.000 Hertz sind die Superhochtöne. Manche Musikinstrumente können solche Frequenzen erreichen, zum Beispiel die Geige. Bei einem 2.1-Soundsystem geben die beiden Satelliten die Mittel- und Hochtöne wieder. Im Idealfall werden mit den beiden Satelliten die mittleren und hohen 100 bis 20.000 Hertz abgedeckt. Der Subwoofer verstärkt die niedrigen Frequenzen, die sich im Bereich von 20 bis 150 Hertz bewegen. Das menschliche Ohr kann in diesem Frequenzbereich nicht genau zuordnen, aus welcher Richtung der Ton kommt. Somit sorgt der Basslautsprecher gleichzeitig für einen Raumklang, da man die Tonquelle nicht eindeutig orten kann.

5. Wie stelle ich mein 2.1-Soundsystem richtig auf?

Um die bestmögliche Klangqualität aus dem 2.1-Soundsystem herauszuholen ist die richtige Platzwahl unabdingbar. Viele 2.1-Soundsystem-Tests zeigen, dass die beiden Satelliten im Idealfall in Sitzhöhe, beziehungsweise ein klein wenig höher, platziert werden sollten. Die Satelliten werden dann am besten so gedreht, dass sie in die Richtung des Hörers strahlen. In einer optimalen Ausrichtung befindet dieser sich mittig der beiden Satelliten. Da unsere Ohren sehr tiefe Frequenzen nicht orten kann, ist es egal, wo der Subwoofer platziert wird. Hat der Subwoofer seine Lautsprechermembran an der Unterseite der Box, sollte er auf dem Boden platziert werden, damit der Bass den Schall gut an den Boden abgeben und das 2.1-Soundsystem den Bass gleichmäßig im Raum verteilen kann.

  • bessere Klangqualität im Vergleich zu verbauten Lautsprechern
  • günstige Option zur Verbesserung des Klangs
  • dank Subwoofer werden auch Tieftöne gut wiedergegeben
  • flexible Aufstellung der Boxen
  • im Idealfall kompatibel mit verschiedenen Audiogeräten
  • kein Surround-Sound
  • benötigen ausreichend Platz zum sinnvollen Platzieren der Boxen

2-1-soundsystem-test