Elektrischer Lattenrost Test 2016

Die 7 besten Lattenroste mit Motor im Vergleich.

AbbildungTestsiegerPreis-Leistungs-Sieger
ModellRavensberger MEDITECFMP Rhodos ELRavensberger MEDIMEDRavensberger DUOMEDMöbel-Eins ONYXFMP Rhodos EcoMove ELMatratzenmanufaktur VARIO
Testergebnis¹
Hinweis zum Testverfahren
Vergleich.org
Bewertung1,3sehr gut
11/2016
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Bewertung1,4sehr gut
08/2016
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Bewertung1,5gut
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Anzahl LiegezonenLiegezonen teilen den Liegebereich in unterschiedliche Abschnitte ein, die spezifische Körperregionen besser abstützen und das Gewicht gleichmäßig verteilen sollen. Die Liegezonen sind wichtig, wenn Ihre Matratze ebenfalls über Liegezonen verfügt.5777577
VerstellbarkeitKopf- und RückenteilKopf-, Rücken- und FußteilKopf-, Rücken- und FußteilKopf-, Rücken- und FußteilKopf- und FußteilKopf- und FußteilKopf- und Fußteil
Latten-ArtFederholzlatten sind biegsam, aber trotzdem stabil und entlastend. Durch verschiedene Härtegrade und Liegezonen lässt sich der Rost präzise auf den Körper einstellen.

Tellerlatten drehen sich bei Bewegung mit, was besonders die Wirbelsäule entlasten soll. Je mehr Tellerlatten, desto größer die Entlastung für den Rücken. Ein Vorteil gegenüber den Federholzlatten ist wissenschaftlich nicht bestätigt.
TellerlattenFederholzlattenFederholzlattenTeller- und FederholzlattenFederholzlattenFederholzlattenFederholzlatten
Anzahl Latten62444429284442
Höhe8 cm9 cm9 cm9 cm20 cm12 cm9,5 cm
max. Belastbarkeit130 kg130 kg130 kg130 kg150 kg160 kg120 kg
NotabsenkungSenkt die Matratze auch bei Stromausfall.
wird aufgebaut geliefertJaJaJaJaJaJaJa
Vorteile
  • mit Teller-Elementen für mehr Komfort
  • Bedienung über Funk-Fernbedienung
  • sehr flach
  • TÜV-geprüft
  • mit Mittelgurt zur ausgeglichenen Lastenverteilung
  • geringer Leisten-Abstand
  • leiser Motor
  • TÜV-geprüft
  • auch mit Fernbedienung erhältlich
  • hochwertige Verarbeitung
  • geringer Leisten-Abstand
  • leiser Motor
  • TÜV-geprüft
  • mit Teller-Elementen für mehr Komfort
  • geringer Leisten-Abstand
  • TÜV-geprüft
  • mit Mittelgurt und Extra-Verstärkung im Becken-Bereich
  • langes Stromkabel
  • leiser Motor
  • mit Mittelgurt zur ausgeglichenen Lastenverteilung
  • geringer Leisten-Abstand
  • flacher Motor
  • TÜV-geprüft
  • geringer Leisten-Abstand
  • flacher Motor
  • auch per Funk-Fernbedienung bedienbar
Zum Angebotzum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »
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Elektrischer Lattenrost-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze
  • Ein elektrischer Lattenrost lässt sich am Kopf-, Mittel- oder Fußteil mit einer Fernbedienung einstellen. Besonders motorisch eingeschränkte, kranke und pflegebedürftige Menschen, die auf das Bett angewiesen sind, können ihren Alltag durch einen elektrischen Lattenrost erheblich einfacher und bequemer gestalten.
  • Lattenroste werden verwendet, um einer Schimmelbildung unter der Matratze vorzubeugen und den Komfort beim Schlafen zu erhöhen. Durch verschiedene Liegezonen sorgen Lattenroste zusammen mit der richtigen Matratze für eine Entlastung des Rückens und eine Stärkung der Wirbelsäule.
  • Wichtig bei der Kaufentscheidung sind Art, Abstand und Anzahl der Latten, die verfügbaren Liegezonen, die Höhe des ganzen Lattenrost-Gestells und das maximale Gewicht, das der Lattenrost mit Motor aushält.

Elektrischer Lattenrost Test

Man kennt sie aus Krankenhäusern und Altersheimen: Betten, die sich per Knopfdruck verstellen lassen. Vor allem pflegebedürftige oder kranke Menschen, die auf das Liegen angewiesen sind, gewinnen durch ein elektrisch verstellbares Bett ein hohes Maß an Komfort und Flexibilität. Denn wer immer flach liegt, kann Probleme mit dem Rücken und dem Blutkreislauf bekommen. Mit einer Fernbedienung lassen sich Kopf-, Fuß- oder Rückenteil so anheben und einstellen, dass zwischen Sitzen und Liegen gewählt werden kann, ohne das Bett zu verlassen. In unserem elektrischer Lattenrost Vergleich 2016 nehmen wir die wichtigsten Modelle unter die Lupe und erklären, worauf es beim Kauf ankommt.

1. Was ist ein elektrischer Lattenrost?

Fernbedienung Lattenrost

Per Knopfdruck ist das Kopf-, Rücken- oder Fußteil höhenverstellbar, wenn der Bettrost elektrisch betrieben wird.

Wer an einem Lattenrost spart, spart an der falschen Stelle. Denn wie durch ein altes Sprichwort schon unsere Vorfahren wussten: Wie man sich bettet, so liegt man. Insgesamt liegt ein Mensch bei einer durchschnittlichen Schlafdauer von 7 Stunden am Tag über 2.500 Stunden pro Jahr im Bett – oder anders ausgedrückt: über 100 Tage im Jahr. Deshalb sollte auf einen hochwertigen Lattenrost Wert gelegt werden, um den Rücken zu schonen und den Körper aktiv zu halten.

Wer gut und bequem schlafen möchte, braucht neben der passenden Matratze auch einen guten Lattenrost. Die Roste aus Holz dienen als Unterlage für die Matratze und sollen für einen ergonomisch ausgeglichenen Schlaf sorgen. Nicht nur die Schlafqualität kann sich durch einen guten Lattenrost verbessern, auch gesundheitliche Probleme wie Rückenschmerzen oder andere chronischen Körperbelastungen können verringert werden. Der Lattenrost ist genauso wichtig wie die Matratze für einen erholsamen und gesunden Schlaf. Ein Bett mit elektrisch verstellbarem Lattenrost war lange undenkbar im Privatbereich, weil die Kosten extrem hoch waren. Mittlerweile sind die Produkte erschwinglich und kosten nur etwas mehr als herkömmliche und starre Lattenroste.

Ein elektrischer Lattenrost stellt die modernste Form der Matratzenunterlagen dar. Über eine Fernbedienung lässt sich die Liegeposition einstellen, was gerade für körperlich eingeschränkte Menschen von großer Bedeutung sein kann. Wer sein Bett kaum verlassen kann, sorgt mit unterschiedlichen Einstellungen per Knopfdruck für einen gesunden Aufenthalt im Bett. Die Liegezonen sind optimal an den Körper angepasst und sorgen für höchsten Komfort in allen Lagen. Wer gerne im Bett sitzt, die Füße hochlegt oder den Kopf etwas höher mag beim Schlafen, ist mit einem elektrischen Lattenrost gut beraten und sollte sich über verstellbare Betten informieren.

Die Vor- und Nachteile eines elektrischen Lattenrosts im Überblick:

  • optimale Anpassung an den Körper
  • gute Durchlüftung der Matratze von unten (Schutz vor Schimmel)
  • flexible Einstellung der Liegeposition ohne das Bett zu verlassen
  • viele verschiedene Einstellungen möglich
  • benötigt Strom

2. Welche Latten-Typen gibt es?

Latten Beschreibung
Federholzlatten Die meisten Lattenroste mit Motor nutzen Holz-Leisten, die biegsam aber trotzdem stabil und entlastend sind. Durch einen Mittelgurt sind viele Lattenroste dieser Art auf eine ausgeglichene Lastenverteilung vorbereitet. Außerdem sind einige dieser Lattenroste an Stellen, die den Körper besonders belasten oder wo besonders viel Druck auf den Rost ausgeübt wird, mit Doppelleisten oder Zusatz-Riemen verstärkt. Durch präzise Einstellungsmöglichkeiten lassen sich die einzelnen Zonen gut auf den Körper abstimmen und verschiedene Härtegrade auswählen. In der Regel werden die Holzlatten aus Harthölzern wie Buche oder Birke verwendet.
Tellerlatten Eine moderne Form der Latten unter der Matratze stellen Tellerlatten dar. Dabei handelt es sich um viele nebeneinander angeordnete, runde Kunststoffscheiben mit einem Durchmesser von je ca. 20 cm. Die Teller drehen sich mit der Bewegung der Matratze und des Nutzers mit, was besonders die Wirbelsäule entlasten soll. Je mehr Scheiben der Motorlattenrost beinhaltet, desto besser ist der Effekt für einen gesunden und schmerzfreien Rücken. Im Gegensatz zu herkömmlichen Lattenrosten kann nicht jede Matratze in Verbindung mit den Tellerlatten verwendet werden, empfohlen werden Latexmatratzen und Kaltschaummatratzen.
Zusätzlich gibt es Mischformen, die hauptsächlich aus Holzlatten bestehen, an entscheidenden Stellen – zum Beispiel im Schulter- und Hüftbereich – für eine Entlastung der Wirbelsäule durch Tellerlatten sorgen.

3. Kaufberatung für elektrische Lattenroste

3.1. Verstellbarkeit

Die Modelle aus unserem elektrischer Lattenrost Test lassen sich alle am Kopf- und Fußteil verstellen. Das hat zum Vorteil, dass z. B. beim Lesen oder Fernsehschauen eine angenehme Sitzposition eingestellt werden kann. Außerdem mögen es viele Menschen, den Kopf beim Schlafen etwas angehoben abzulegen, wenn die Höhe des Kissens nicht ausreichen sollte. Wie Sie den Lattenrost einstellen, bleibt dabei Ihnen überlassen.

3.2. Liegezonen

Ebenso wie die Matratzen besitzen auch Lattenroste unterschiedliche Liegezonen, auch wenn der Lattenrost elektrisch verstellbar ist. Jeder Teil des Körpers hat ein unterschiedliches Gewicht, was durch die Matratze und den Lattenrost optimal ausgeglichen werden sollte. Schwere Körperteile wie Schultern und Becken sollten tiefer einsinken können, um die natürliche Form der Wirbelsäule auch im Schlaf sicherzustellen. Ein Lattenrost mit verschiedenen Zonen hat Bereiche, die je nach Körperpartie unterschiedlich hart eingestellt werden können. Zum Beispiel befinden sich im Schulter- und Kopfbereich spezielle Absenkungen, während im Beckenbereich die Härte verstärkt ist. Die Elastizität des Lattenrostes kann durch individuelle Feinabstimmungen der Zonen ideal auf das Körpergewicht eingestellt werden. Neben den Liegezonen spielt die Mittelzonenverstärkung eine große Rolle für Menschen mit Hüftproblemen, z. B. nach einer Operation. Meistens handelt es sich um eine 5-fache Verstärkung im Hüft- und Gesäßbereich, sprich genau an den Stellen, wo der Körper im Liegen am schwersten ist.

Liegezonen

Liegezonen passen sich an den Körper an und sollen für einen gesunden Schlaf sorgen.

Die meisten Modelle aus unserem Lattenrost-elektrisch-Test haben zwischen 5 und 7 Liegezonen. Die Zonen unterscheiden sich hauptsächlich in ihrer Härte, die optimal auf die Wirbelsäule angepasst werden kann. Außerdem wird durch die verschiedenen Liegezonen in der Rückenlage die S-Form der Wirbelsäule unterstützt und der Rücken in der Seitenlage möglichst waagerecht gehalten. Einige Matratzen und Lattenroste haben sogar bis zu 9 Liegezonen. Der konkrete Nutzen für den Körper ist aber umstritten. Gerade bei Matratzen wird gerne mit den Liegezonen geworben, allerdings ist bei den Versprechungen aus der Werbung viel heiße Luft dabei. Rücken-Experten sind der Meinung, dass drei Liegezonen völlig ausreichen. Viel wichtiger als solche Angaben ist ein Probeliegen, damit Sie genau wissen, ob die Matratze zu Ihrem Körper passt. Die Liegezonen stellen kein Qualitätsmerkmal dar – es kommt auf das Material der Matratze (Kaltschaum, Latex, Federkern) sowie die Lage der Liegezonen an, ob sich ein Komfortgewinn einstellen kann oder nicht.

Bei einigen Tellerlattenrosten können die einzelnen Liegezonen individuell eingestellt werden. Ein elektrisch verstellbarer Lattenrost hat den Vorteil gegenüber herkömmlichen Modellen, dass Sie jederzeit die Position ändern können und den Rost sehr genau auf Ihren Körper ausrichten können, ohne das Bett verlassen zu müssen. Dabei spielen die Liegezonen eine untergeordnete Rolle – selbst mit nur drei Zonen lässt sich sehr bequem und gesund im Bett liegen. Sie sollten sich von den Herstellerangaben zu den Liegezonen also nicht zu sehr blenden lassen und ihre Kaufentscheidung nicht allein von der Anzahl der Zonen abhängig machen.

3.3. Leisten

Der Abstand zwischen den Latten sollte nicht zu groß sein.

Leisten aus Leidenschaft: Der Abstand zwischen den Latten sollte nicht zu groß sein.

Nicht nur die Art der Leisten (siehe Kapitel 2), auch die Anzahl und der Abstand sind für einen möglichst hohen Schlafkomfort wichtig. Bei günstigen Lattenrosten liegt die Leistenanzahl bei unter 20 Leisten, hochwertige Modelle besitzen bis zu 44 Leisten. Je mehr Leisten verbaut wurden, desto stabiler ist der Lattenrost. Außerdem sollten Sie darauf achten, dass der Abstand der Leisten nicht zu groß ist, da sonst die Matratze an einigen Stellen durch die Lücken dringt und erheblich an Liegekomfort verlieren kann.

Der Abstand zwischen den Leisten sollte zwischen 1,5 und 3 cm betragen. Ist der Abstand zu gering, besteht die Gefahr von Schimmelbildung. Denn der durchschnittliche Mensch verliert 0,2 bis 1 Liter Flüssigkeit pro Nacht durch Schwitzen. Der größte Teil der Flüssigkeit wird von der Matratze absorbiert, deshalb ist es sehr wichtig, dass der Lattenrost an der Unterseite der Matratze für eine ausreichende Luftzirkulation sorgt und dadurch Schimmelbildung verhindert.

Als Holz für die Lattenroste werden in der Regel Harthölzer wie Buche und Birke genutzt, die sehr stabil sind und auch stärkeren Belastungen Stand halten können. Lattenroste aus Buchenholz halten in der Regel länger als Birken-Modelle, weil das Holz flexibler ist und sich weniger abnutzt.

Einige der elektrischen Lattenroste im Test haben einen stabilisierenden Mittelgurt, der für eine gleichmäßige Gewichtsverteilung und eine effektive Dämpfung von Vibrationen und Bewegungen sorgt. Der Mittelgurt kann sich oben auf dem Rost oder etwas versteckt unter dem Rost befinden. Für eine bessere Stabilität sind Bereiche an den Schultern durch Bänder noch einmal verstärkt.

3.4. Belastbarkeit

Gerade Schwergewichte sollten genau auf die maximale Belastbarkeit der elektrischen Lattenroste achten. Die Belastbarkeit ist oft geringer als bei normalen Lattenrosten, weil der Lattenrost-Motor für ein Gewicht über 130 kg oft nicht stark genug ist. Vor allem, wenn Sie zu zweit in einem Bett mit Motorlattenrost schlafen möchten, kann die maximale Belastung schnell erreicht sein. Deshalb empfiehlt sich für die meisten Paare, auf zwei separate elektrische Lattenroste zurückzugreifen. Für Menschen mit starkem Übergewicht oder Fettleibigkeit gibt es spezielle Lattenroste, die doppelt verstärkt und viel Gewicht aushalten.

Für besonders schwere Menschen ist eine Verstärkung der Mittelzone besonders wichtig, weil der Becken- und Gesäßbereich besonders schwer sind und die Matratze und der Rost in diesem Bereich besonders beansprucht wird. Durch die Mittelzonen-Verstärkung, die häufig durch einen Mittelgurt ergänzt wird, ist auch für übergewichtige Menschen gewährleistet, dass der Körper in einer ergonomisch gesunden Position in der Nacht bleibt. Grundsätzlich sind Roste mit Rahmen aus Fieberglas, Carbon oder Stahl wesentlich stabiler und belastungsfähiger als reine Holz-Modelle, allerdings auch etwas teurer.

3.5. Höhe

Nicht zu unterschätzen ist die angegebene Gesamthöhe, die wesentlich größer ausfällt, wenn der Lattenrost elektrisch verstellbar ist. Denn nicht nur der Lattenrost-Motor nimmt oft einiges an Platz ein, auch die unterschiedlich bewegbaren Leisten nehmen eine gewisse Höhe an, wenn es sich um ein elektrisches Modell handelt. Gerade, wenn Sie ein Bettgestell mit niedrigem Rahmen, einen Bettkasten oder ein Schubladen-System haben. In jedem Fall sollten Sie das Bettgestell ausmessen, bevor Sie einen elektrischen Lattenrost kaufen, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie hoch das Bett am Ende sein wird. Auch die Höhe Ihrer Matratze sollten Sie mit einbeziehen, wenn Sie sich für einen Motorrahmen interessieren. Denn auf die angegebene Höhe kommt noch einmal eine Matratze mit einer Höhe zwischen 15 und 25 cm dazu. Damit die Matratze nicht verrutscht, sollte die Höhe des Bettrandes mindestens 2 cm größer als der Lattenrost sein.

Tipp: Wenn Sie Ihr Bett etwas niedriger mögen, sollten Sie zu einem Tellerlattenrost greifen, die wesentlich flacher als Holzlattenroste sind.

3.6. Notabsenkung

Eine wichtige Funktion, die wichtig sein kann, wenn sich der Lattenrost elektrisch verstellen lässt, ist die so genannte Notabsenkung. Im Falle eines Stromausfalls kann dadurch die Matratze wieder in die flache Liegeposition gebracht werden, meist durch einen manuellen Schalter oder Hebel an der Unterseite des Lattenrostes. Allerdings funktioniert lediglich das Absenken: Ein Hochstellen der einzelnen Bereiche ohne Strom könnte dem Motor zu schwer zusetzten.

3.7. Größe

Je nachdem, wie groß das Bettgestell und die Matratze sind, sollte die Größe des Lattenrostes gewählt werden. Einen Lattenrost mit Motor finden Sie in den gleichen Maßen wie bei den normalen Varianten. Folgende Standardgrößen stellen die meisten Hersteller und Marken für elektrisch verstellbare Lattenroste zur Verfügung:

  • 80 x 200
  • 90 x 200
  • 100 x 200
  • 120 x 200
  • 140 x 200

4. Elektrische Lattenroste bei der Stiftung Warentest

Die Stiftung Warentest hat bisher noch keine Produkte der Kategorie „Lattenrost elektrisch“ durchgeführt, weshalb wir Ihnen keinen elektrischen Lattenrost Testsieger des Prüfinstituts vorstellen können. In Ausgabe 10/2015 hat die Stiftung aber herkömmliche Lattenroste getestet. Das Ergebnis: Die getesteten Roste konnten zwar in Puncto Haltbarkeit meistens überzeugen, die Liegeeigenschaften der meisten Lattenroste konnten jedoch nicht überzeugen. Ein selbst gebauter Lattenrost erreichte bessere Noten.

5. Fragen und Antworten rund um das Thema Lattenrost elektrisch

5.1. Welche Matratze eignet sich für einen elektrischen Lattenrost?

Matratze

Taschenfederkernmatratzen sind für verstellbare Lattenroste ungeeignet.

Wer den besten elektrischen Lattenrost für seinen Körper sucht, braucht auch die passende Matratze dafür. Die meisten Modelle aus unserem elektrischer Lattenrost Test sind an mehreren Bereichen verstellbar, in der Regel lassen sich Kopf- und Fußteil hoch- und runterfahren. Die Matratzen sollten sich an den Winkel und die Schlafsysteme anpassen, den der Lattenrost – egal ob mechanisch oder elektrisch – vorgibt. Besonders gut eignen sich Kaltschaummatratzen, die sehr flexibel sind und über die Einteilung in verschiedene Bereiche und Liegezonen wie beim Lattenrost verfügen. Latexmatratzen sind für elektrische Lattenroste ebenfalls verwendbar.

Normale Matratzen zu verwenden ist weniger sinnvoll, da starre Modelle durch die Bewegungen des Lattenrostes beschädigt werden und dadurch schnell an Qualität verlieren können. Taschenfederkernmatratzen sind beispielsweise ungeeignet für einen verstellbaren Lattenrost, da der Federkern zu starr ist.

Wichtig ist natürlich, dass der Lattenrost die gleichen Maße wie die Matratze hat. Ein elektrischer Lattenrost mit 140×200 Maße oder ein elektrischer Lattenrost mit 100×200 Maße benötigt eine Matratze mit identischen Größenangaben. Eher selten gibt es Lattenroste für Doppelmatratzen jenseits der 140 cm Breite: Der Motor reicht dafür schlicht nicht aus. Paare, die in einem Bett schlafen möchten, sollten eher zu zwei separaten Lattenrosten greifen, z. B. zwei Lattenroste mit 90×200 als Maß.

5.2. Wo kann ich einen elektrischen Lattenrost kaufen?

Soll der Lattenrost elektrisch verstellbar sein, können Sie viele Hersteller und Marken ansteuern, wie unser Motor-Lattenrost Test beweist. Die meisten Anbieter für herkömmliche und mechanisch verstellbare Lattenroste bieten auch eine elektrische Variante an. In Betten- und Matratzen-Fachgeschäften, aber auch im Internet können Sie fündig werden. Mittlerweile sind viele Lattenroste elektrisch verstellbar und trotzdem erschwinglich. Nicht empfohlen wird, einen Lattenrost gebraucht zu kaufen, da ein guter Lattenrost nur ungefähr 10 Jahre benutzt werden sollte. Wer in die Gesundheit und einen erholsamen Schlaf investieren will, sollte an die Zukunft denken und zu neuen Modellen greifen, die verstellbar sind.

In der Regel kostet ein elektrisch verstellbarer Lattenrost etwas mehr als die normalen Modelle, dafür ist der Lattenrost elektrisch höhenverstellbar. Je nach Maß kann der Preis unterschiedlich ausfallen: Ein elektrischer Lattenrost mit 90×200 als Maß kostet oft weniger als größere Modelle. Die wichtigsten Hersteller für elektrische Lattenroste und Betten haben wir für Sie aufgelistet:

  • Badenia
  • Bast
  • Beco
  • Bemanova
  • Benninger
  • Breckle
  • FMP
  • Frankenstolz
  • Hukla
  • Malie
  • Möbel-Eins
  • Otten
  • Ravensberger
  • Röwa
  • Schlaraffia
  • Selecta
  • Tempur

5.3. Wie kann ich den Lattenrost richtig einstellen?

Der elektrische Lattenrost sollte natürlich richtig eingestellt werden, damit Sie gut schlafen können. Grundsätzlich gilt: Wenn Sie bequem liegen, gut schlafen können und am nächsten Tag keine Schmerzen verspüren, ist der Motor-Lattenrost richtig eingestellt. Letztendlich kommt es stets auf die richtige Matratze an. Der Lattenrost macht ca. 30 Prozent des Liegekomforts aus. Was es beim elektr. Lattenrost zu beachten gibt, erklärt folgendes Video auf anschauliche Weise:

5.4. Was ist richtig: der oder das Lattenrost?

Laut Duden ist das Geschlecht des Lattenrostes männlich. „Elektrisches Lattenrost“ ist demnach nicht richtig. Es heißt korrekt „der Lattenrost“. Egal ob es sich beim Rost um oxidiertes Eisen handelt, den wichtigsten Bestandteil beim Grillen beschreibt oder unter die Matratze gelegt wird – die korrekte Form nach der deutschen Rechtschreibung nutzt den männlichen Artikel „der“. Elektrisches Lattenrost sagt man in Deutschland also nicht.

Unser Testsieger
Kommentare (2)
  1. Harry Winkler sagt:

    Wie laut sind die Dinger? Wacht man davon auf, wenn der Lattenrost in der Nacht verstellt wird?

    Antworten
    1. Vergleich.org sagt:

      Lieber Leser,

      die Motoren der meisten Lattenroste arbeiten sehr leise. Nur wenige Menschen stören sich an dem Motoren-Geräusch beim Einstellen der Position. Es sollte kein Problem darstellen, wenn Sie nicht übermäßig geräuschempfindlich sind.

      Viel Spaß mit dem Lattenrost und einen erholsamen Schlaf wünscht
      Ihr Vergleich.org Team

      Antworten
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