Das Wichtigste in Kürze
  • Kopfschmerzen sind äußerst lästig, das kann jeder Betroffene bestätigen. In akuten Fällen versprechen Kopfschmerztabletten als Soforthilfe eine schnelle Linderung der Beschwerden.
  • Nicht alle Kopfschmerzmittel sind gleich. Je nach Art Ihrer Kopfschmerzen sollten Sie zu verschiedenen Präparaten greifen. Bei Migräne haben sich zum Beispiel Kombipräparate mit ASS, Paracetamol und Coffein als besonders wirkungsvoll erwiesen.
  • Auch wenn Sie Schmerzmittel rezeptfrei kaufen können, ist Vorsicht geboten. Halten Sie sich an die Dosierungsempfehlungen und gehen Sie zum Arzt, falls sich die Beschwerden nach wenigen Tagen nicht gebessert haben.

Kopfschmerztabletten Test

Laut einer Umfrage des Statistik-Portals Statista leidet mehr als die Hälfte aller volljährigen Deutschen mindestens einmal im Monat unter Kopfschmerzen. Die akut auftretenden Schmerzen können jegliche Konzentration unmöglich machen und so die Produktivität hemmen. 85 % der Betroffenen haben daher schon mindestens einmal zu rezeptfreien Kopfschmerztabletten gegriffen, so eine weitere Statista-Umfrage.

Die verbreitetsten Kopfschmerz-Medikamente sind Paracetamol, Ibuprofen und Acetylsalicylsäure (kurz: ASS, besonders bekannt unter dem Markennamen Aspirin). Die Kopfschmerztabletten gibt es dabei als Mono-Präparate, die nur den entsprechenden Wirkstoff enthalten, und Kombi-Präparate, bei denen verschiedene Wirkstoffe enthalten sind, um die Wirkung zu beschleunigen, zu verstärken oder das Wirkspektrum zu erweitern. Besonders bekannte Kombi-Präparate sind Thomapyrin und Aspirin Complex.

1. Welches sind die häufigsten Kopschmerz-Typen und ihre Symptome?

Insgesamt gibt es ca. 320 verschiedene Arten von Kopfschmerzen. Wir möchten Ihnen in diesem Kapitel jedoch nur die häufigsten Kopfschmerzarten vorstellen.

Außerdem geben wir Tipps, welche Präparate aus unserem großen Kopfschmerztabletten-Vergleich 2020 jeweils zur Selbstmedikation geeignet sind. Diese Tipps basieren auf den wissenschaftlich fundierten Empfehlungen der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft.

1.1. Spannungskopfschmerzen

Kopfwehtabletten: Verspannungen im Nacken

Spannungskopfschmerzen treten oft zusammen mit Verspannungen der Nackenmuskulatur auf.

Spannungskopfschmerzen sind die häufigste Form der Kopfschmerzen neben der Migräne. Gemeinsam sind beide Krankheiten für ca. 90 % der Kopfschmerzdiagnosen verantwortlich.

Spannungskopfschmerzen treten immer beidseitig auf und werden als dumpf und drückend beschrieben. Gleichzeitig können Sie mit Verspannungen der Schulter- und Nackenmuskulatur einhergehen – daher auch der Name. Ursache der Kopfschmerzen sind die Verspannungen nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen jedoch nicht.

Mit folgenden Medikamenten können Sie Spannungskopfschmerzen lindern:

  • Empfehlenswert: ASS, Diclofenac, Ibuprofen 400 sowie folgende Kombipräparate: ASS + Paracetamol + Koffein (zum Beispiel Thomapyrin) oder Paracetamol + Koffein
  • Bedingt empfehlenswert: Paracetamol als Mono-Präparat
  • Nur in Einzelfällen empfehlenswert: Naproxen sowie die Kombipräparate: ASS + Paracetamol und ASS + Vitamin C

1.2. Migräne

Migräne Tabletten: Einseitiger Schmerz

Charakteristisch für eine Migräne sind die einseitig auftretenden Kopfschmerzen.

Die Migräne ist eine weit verbreitete neurologische Erkrankung. Besonders häufig tritt Migräne bei Frauen auf, insgesamt sind ca. 10 % der Bevölkerung betroffen.

Die Symptomatik einer Migräne-Attacke ist vielseitig und kann individuell unterschiedlich ausfallen. Oft treten (mittel-)starke einseitige Kopfschmerzen aus, die als pulsierend oder pochend beschrieben werden. Durch körperliche Aktivitäten wie Sport werden die Migräne-Kopfschmerzen stärker. Zusätzlich leiden Betroffene unter Übelkeit oder einer Licht- oder Geräuschempfindlichkeit.

Außerdem treten bei einigen Migräne-Patienten Sehstörungen auf – zum Beispiel Lichtblitze oder ein teilweiser Verlust des Sehvermögens. Diese Sehstörungen nennt man Aura. In den meisten Fällen geht eine Aura der Kopfschmerzphase um ca. eine Stunde voraus. Vereinzelt keine eine Migräneaura aber auch ohne folgende Kopfschmerzen vorkommen.

Als Migräne-Tabletten sind folgende Medikamente geeignet:

  • Besonders empfehlenswert: Kombipräparate aus ASS, Paracetamol und Koffein
  • Empfehlenswert: ASS, Ibuprofen, Naratriptan, Paracetamol
  • Nur in Einzelfällen empfehlenswert: Naproxen sowie diese Kombipräparate: ASS + Paracetamol und ASS + Vitamin C

Einige pflanzliche Schmerzmittel werden explizit zur Migräne-Vorbeugung vermarktet – zum Beispiel Präparate mit Pestwurz-Extrakten. Belastbare wissenschaftliche Belege für die Wirksamkeit solcher pflanzlichen Migräne-Medikamente gibt es aber leider kaum.

Für weitere Informationen zum Thema Migräne können Sie sich auch den folgenden Beitrag des Bayerischen Rundfunks ansehen:

1.3. Cluster-Kopfschmerz

Cluster-Kopfschmerz zeichnet sich durch extrem starke Kopfschmerzen aus, die einseitig an Augenhöhle und Schläfe verortet werden. Meist treten Cluster-Kopfschmerzattacken in einem gewissen Zeitraum relativ häufig auf und danach wieder für längere Zeit überhaupt nicht.

Übliche Schmerzmittel sind bei Cluster-Kopfschmerzen wirkungslos. Die Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft empfiehlt als Mittel der ersten Wahl ausschließlich verschreibungspflichtige Medikamente. Suchen Sie also unbedingt einen Arzt auf, wenn Sie vermuten, dass Sie unter Cluster-Kopfschmerzen leiden.

1.4. Nebenhöhlenkopfschmerz

Kopfschmerzen können auch ein Begleitsymptom anderer Krankheiten sein. Ein typisches Beispiel sind die charakteristischen Kopfschmerzen, die im Rahmen einer akuten Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis) auftreten.

Je nachdem, welche Nasennebenhöhlen von der Sinusitis betroffen sind, treten die Kopfschmerzen im Stirn- oder Wangenbereich auf und werden stärker, wenn Sie den Kopf nach vorne beugen. Bei einer Sinusitis können Sie die Schmerzsymptome mit herkömmlichen Kopfwehtabletten bekämpfen. Gleichzeitig sollten Sie aber auch gegen die Ursachen vorgehen – zum Beispiel mit pflanzlichen Schleimlösern wie Gelomyrtol oder Sinupret sowie gegebenenfalls einem abschwellenden Nasenspray.

Kopfschmerzen Hinterkopf: Verschiedene Tablettenarten

2. Kaufberatung für Kopfschmerztabletten: Darauf sollten Sie achten

Das richtige Kopfschmerzmittel zu finden, ist nicht einfach. Im folgenden Kapitel erklären wir Ihnen die wichtigsten Aspekte für Ihre Kaufentscheidung.

2.1. Wirkstoffe: Wichtige Vor- und Nachteil im Überblick

Wie Sie im vorangehenden Kapitel schon gelesen haben, gibt es je nach Kopfschmerztyp verschiedene Wirkstoffe, die Sie zur Selbstmedikation einsetzen können. Um die besten Kopfschmerztabletten für Ihren konkreten Fall zu finden, sollten Sie über die Vor- und Nachteile der verschiedenen Wirkstoffgruppen Bescheid wissen.

Wirkstoff(gruppe) Informationen
Acetylsalicylsäure (ASS)

Kopfschmerzmittel Acetylsalicylsäure

  • Acetylsalicylsäure ist ein Wirkstoff aus der Gruppe der nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR). Unter dem Handelsnamen „Aspirin“ ist es eines der bekanntesten Schmerzmittel überhaupt.
  • ASS wirkt schmerzstillend, antirheumatisch und fiebersenkend, in höherer Dosierung auch entzündungshemmend.
  • Außerdem hemmt ASS die Blutgerinnung – dieser Effekt ist aber nicht immer gewünscht und hält bis zu 7 Tage an.
  • Achtung: Vor oder nach einer OP sollten Sie also unter keinen Umständen Aspirin nehmen.
  • ASS kann kurzfristige Nebenwirkungen wie Übelkeit oder Sodbrennen auslösen, bei regelmäßigem Gebrauch auch Reizungen der Magenschleimhaut und Magengeschwüre.
Ibuprofen

Kopfschmerzmittel Ibuprofen

  • Auch Ibuprofen ist ein nichtsteroidales Antirheumatikum (NSAR), das schmerzstillend, anthirheumatisch, fiebersenkend und entzündungshemmend wirkt.
  • Im Gegensatz zu ASS hat Ibuprofen aber nur geringe Auswirkungen auf die Blutgerinnung.
  • Häufige Nebenwirkungen sind Sodbrennen, Übelkeit oder Durchfall. Bei längerer Anwendungsdauer kann es zu Magenschleimhautentzündungen und Magengeschwüren kommen.
  • Eine Sonderform dieses Wirkstoffs ist Ibuprofen-Lysinat. In dieser Form kann Ibuprofen im Magen besser gelöst werden, so dass die die Wirkung schneller eintritt. Ein bekanntes Schmerzmittel mit Ibuprofen-Lysinat ist „Dolormin“.
Paracetamol

Kopfschmerzmittel Paracetamol

  • Paracetamol gehört zur Kategorie der Nichtopioid-Analgetika und wirkt schmerzstillend und fiebersenkend. Entzündungshemmend ist Paracetamol im Gegensatz zu ASS und Ibuprofen nicht.
  • Bei der Einnahme von Paracetamol treten nur selten Nebenwirkungen auf. Allerdings kommt es bei einer Überdosierung schnell zu irreparablen Leberschäden oder gar zum Leberversagen.
  • Schon ab einer Wirkstoffmenge von 150 mg pro kg Körpergewicht spricht man von einer Überdosierung. Für durchschnittliche Erwachsene entspricht das ungefähr dem Zwei- bis Dreifachen der maximalen Tagesdosis.
  • Achtung: Nehmen Sie Paracetamol niemals zusammen mit Alkohol ein. In dieser Kombination kann es besonders schnell zu einer gefährlichen Überdosierung kommen.
Triptane

Migränemittel Naratriptan

  • Triptane sind Wirkstoffe, die zur Behandlung von akuten Migräne-Anfällen und Cluster-Kopfschmerzen eingesetzt werden.
  • Generell sind Triptane verschreibungspflichtig, ausgenommen sind davon bloß Naratriptan und Almotriptan – mit maximal zwei Tabletten pro Packung.
  • Typische Nebenwirkung sind Schwindel, Hitzewallungen, Übelkeit und ein leichtes Schwächegefühl.
  • Achtung: Nehmen Sie keine Triptane ein, wenn Sie mit Antidepressiva behandelt werden. Sonst kann es zum lebensgefährlichen Serotonin-Syndrom kommen.

2.2. Einst umstrittene Kombipräparate wirken besser als Monopräparate

Oft werden die Wirkstoffe von Kopfschmerztabletten mit Koffein kombiniert. Dies hat zwei Vorteile: Durch das Koffein tritt die Wirkung schneller ein und wird außerdem noch verstärkt. Denn auch Koffein allein hat eine gewisse schmerzstillende Wirkung.

Früher galten Kopfschmerztabletten mit Koffein als umstritten. Heute ist aber durch klinische Studien belegt, dass diese oft genauso verträglich sind wie Monopräparate, aber besser wirken.

2.3. Darreichungsform: Granulate wirken schneller

In welcher Form Sie ein Kopfschmerz-Medikament zu sich nehmen, kann Auswirkungen darauf haben, wann die Wirkung einsetzt. Filmtabletten müssen im Magen erst aufgelöst werden, bevor die Wirkstoffe ins Blut übergehen können, bei Granulaten, Brausetabletten oder Tropfen gegen Kopfschmerzen ist das nicht der Fall. Daher wirken diese in der Regel etwas schneller.

2.4. Preis-Tipp: Generika sind günstiger als Marken-Präparate

Medikamente können ganz schön teuer sein, vor allem, wenn Sie die bekannten Markenprodukte kaufen. Dabei ist es ganz einfach, bares Geld zu sparen: Nachdem das Patent eines Kopfschmerzmittels ausgelaufen ist, dürfen auch andere Hersteller dieses Kopfschmerz-Medikament anbieten – oft zu einem deutlich günstigeren Preis.

Diese günstigen Arzneimittel nennt man Generika. Bekannte Hersteller von Generika sind Ratiopharm oder 1A Pharma.

Apotheke: Natürliche Mittel gegen Kopfschmerzen

Ihr Apotheker wird Sie gerne über Risiken und Nebenwirkungen der verschiedenen Kopfschmerz-Medikamente aufklären.

3. Die Menge macht das Gift: Wie äußert sich ein sicherer Umgang mit Medikamenten?

Arzneimittel sind keine harmlosen Lutschpastillen. Falsche Einnahme oder zu hohe Dosierungen können gefährliche Auswirkungen auf Ihre Gesundheit haben. Daher sollten Sie immer folgende Grundregeln beachten:

  1. Lesen Sie den Beipackzettel! Darin sind alle wichtigen Informationen an einem Ort zusammengestellt. Auch Angaben dazu, unter welchen Bedingungen Sie ein bestimmtes Kopfschmerzmittel nicht einnehmen dürfen. Lesen Sie den Beipackzettel auch ruhig online, bevor Sie ein Kopfschmerz-Medikament bestellen.
  2. Halten Sie sich an die Dosierungsempfehlungen! Nehmen Sie nie mehr als die empfohlene maximale Tagesdosis zu sich. Überdosierungen können sehr gefährlich sein, gerade bei Paracetamol.
  3. Berücksichtigen Sie Wechselwirkungen! Falls Sie auch andere Medikamente wie Schlaftabletten oder Hustensaft nehmen müssen, prüfen Sie immer alle Beipackzettel auf potentielle Wechselwirkungen.
  4. Im Zweifel: Gehen Sie zum Arzt! Falls Sie sich bei der Einnahme eines Kopfschmerz-Medikaments unsicher sind oder Ihre Beschwerden über mehrere Tage anhalten, sollten Sie in jedem Fall einen Arzt konsultieren.

4. Mama, mein Kopf tut weh: Gibt es spezielle Kopfschmerzmittel für Kinder?

Medikamente für Säuglinge

Erst nach zwei Jahren sind die wichtigen Ausscheidungsorgane Leber und Niere vollständig entwickelt. Daher sollten Sie in den ersten zwei Lebensjahren immer einen Kinderarzt aufsuchen, bevor Sie Ihrem Kind Medikamente geben.

Bei aller elterlichen Vorsicht: Stoisch alle Schmerzen ertragen müssen Ihre Kinder nicht. Ibuprofen und Paracetamol sind in geringeren Dosierungen auch für Kinder gut verträglich. Aspirin dürfen Sie Ihren Kindern hingegen keinesfalls geben: Der Wirkstoff Acetylsalicylsäure kann bei Kindern das lebensgefährliche Reye-Syndrom auslösen.

Falls Sie Ihren Kindern Kopfschmerz-Tabletten verabreichen, halten Sie sich unbedingt an die Angaben zur Dosierung im Beipackzettel. Eventuell müssen dafür die Tabletten an einer Bruchrille geteilt werden – besonders exakt ist das mit einem Pillenteiler möglich.

Falls Ihr Kind keine Tabletten schlucken möchten, können Sie auch eine andere Anwendungsform wählen – zum Beispiel Zäpfchen oder Tropfen gegen Kopfschmerzen.

5. Omas Trickkiste: Hausmittel gegen Kopfschmerzen

Kopfschmerztabletten Test: Lavendeltee als natürliche Alternative

Naturheilmittel gegen Kopfschmerzen: Lavendeltee wirkt angstlösend und entspannend.

Viele Menschen greifen nur ungern zu Medikamenten und möchten lieber mit natürlichen Mitteln gegen Kopfschmerzen ankämpfen. Leider gibt es kaum verlässliche Informationen, welche Hausmittel bei Kopfschmerzen auch objektiv helfen.

Einige Gesundheits-Tipps können wir Ihnen aber dennoch geben:

  • Trinken Sie regelmäßig etwas! Flüssigkeitsmangel ist ein häufiger Auslöser von Kopfschmerzen. Trinken Sie also häufiger mal ein Glas Wasser oder eine Tasse Tee gegen Ihre Kopfschmerzen.
  • Gehen Sie an eine Runde spazieren! Bewegung an der frischen Luft ist gesund und hilft auch gegen Kopfschmerzen.
  • Entspannen Sie sich! Stress kann Kopfschmerzen auslösen oder verstärken. Alles, was der Stress-Reduktion dient, kann also auch Ihre Kopfschmerzen lindern. Meditieren Sie, machen Sie ein paar Yoga-Übungen oder trinken Sie einen Lavendel-Tee.
  • Nutzen Sie Pfefferminzöl! In einer einzelnen klinischen Studie wurde in den 1990er Jahren belegt, dass Pfefferminzöl als pflanzliches Schmerzmittel gegen Spannungskopfschmerzen hilft. Verreiben Sie dazu einige Tropfen auf Schläfen und Stirn, nach 15 bis 30 Minuten sollten Sie eine Besserung spüren.
  • Trinken Sie einen Kaffee! Koffein wirkt nicht nur anregend, sondern auch leicht schmerzlindernd.
Vor- und Nachteile von Hausmitteln gegenüber Medikamenten:
  • wenig Nebenwirkungen
  • nicht apothekenpflichtig
  • bei starken Kopfschmerzen meist nicht effektiv genug

6. Häufige Fragen zu Kopfschmerztabletten

  • Was sagt die Stiftung Warentest zu Schmerztabletten?

    Auch wenn kein Kopfschmerztabletten-Test durchgeführt wurde, hat sich die Stiftung Warentest in der Ausgabe 10/2016 mit dem Thema befasst. Einen allgemeinen Kopfschmerztabletten-Testsieger küren zu wollen, wäre wegen der Komplexität der Thematik aber ohnehin ein Fehlansatz. Immerhin kommt es neben der jeweiligen Kopfschmerz-Ursache auch auf die individuelle Verträglichkeit eines Kopfschmerz-Medikaments an. Und nicht jedes Kopfschmerz-Medikament darf in jeder Situation genommen werden.
  • Gibt es homöopathische Mittel gegen Kopfschmerzen?

    Ja, es gibt auch Globuli gegen Kopfschmerzen. Allerdings gibt es keine wissenschaftlich belegten Anzeichen dafür, dass die Wirkung homöopathischer Mittel über den Placebo-Effekt hinausgeht. Wieso einzelne positive Studien dieser Aussage nicht widersprechen, erklärt dieser Artikel aus dem Magazin „Spektrum der Wissenschaft“.
    Aber die gute Nachricht: Schaden kann Ihnen die Einnahme von homöopathischen Mitteln nicht und auch Placebos können sehr gut wirken. Insofern: Nehmen Sie ruhig Globuli, wenn Sie sich damit wohler fühlen. Falls sich die Beschwerden aber nicht bessern, sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen.
  • Wo kann ich Kopfschmerztabletten kaufen?

    Die meisten Kopfschmerz-Medikamente unterliegen in Deutschland der Apothekenpflicht, dürfen also nur von pharmazeutisch ausgebildetem Personal in einer Apotheke verkauft werden. Seit 2004 ist Apotheken allerdings auch der Versandhandel mit Medikamenten erlaubt. Daher können Sie auch online Kopfschmerztabletten kaufen – zum Beispiel bei der bekannten Versandapotheke DocMorris.

7. Die wichtigsten Schmerzmittel-Marken und Abkürzungen

Natürlich wissen Sie, dass Aspirin gegen Schmerzen und Fieber hilft. Aber wussten Sie auch, dass ASS-ratiopharm genau das gleiche ist? Wir haben Ihnen die wichtigsten Hersteller, Handelsnamen und Medikamenten-Abkürzungen zusammengestellt.

  • Aspirin
  • ASS
  • Dolormin
  • Ibu
  • Ibuprofen 400
  • Neodolor
  • Nurofen
  • Paracetamol
  • Ratiopharm
  • Spalt
  • Thomapyrin
  • Vivimed
  • Wobenzym