Holzlasur Test 2017

Die 7 besten Holzschutzlasuren im Vergleich.

Gori 33 7806 Gori 33 7806
McPaint Universallasur J120321A McPaint Universallasur J120321A
Consolan Tix-Finish Pro+ Consolan Tix-Finish Pro+
Alpina Universal-Lasur Alpina Universal-Lasur
Ultrament 68248980195208 Ultrament 68248980195208
Bondex Dauerschutz-Lasur 731 329922 Bondex Dauerschutz-Lasur 731 329922
Sikkens Cetol 006 Sikkens Cetol 006
Abbildung Vergleichssieger Preis-Leistungs-Sieger
Modell Gori 33 7806 McPaint Universallasur J120321A Consolan Tix-Finish Pro+ Alpina Universal-Lasur Ultrament 68248980195208 Bondex Dauerschutz-Lasur 731 329922 Sikkens Cetol 006
VergleichsergebnisTÜV Siegel TÜV-geprüftes Test- & Vergleichsverfahren
Vergleich.org
Bewertung 1,3 sehr gut
08/2017
Vergleich.org
Bewertung 1,4 sehr gut
08/2017
Vergleich.org
Bewertung 1,7 gut
08/2017
Vergleich.org
Bewertung 1,8 gut
08/2017
Vergleich.org
Bewertung 1,9 gut
10/2017
Vergleich.org
Bewertung 2,0 gut
10/2017
Vergleich.org
Bewertung 2,1 gut
10/2017
Kundenwertung
bei Amazon
1 Bewertungen
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noch keine
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Lasur-Typ Dünnschichtlasuren lassen sich leicht verstreichen, sind sehr ergiebig und dringen tief in die Maserung ein. Dadurch erhalten sie die schöne Maserung des Holzes.

Dickschichtlasuren tropfen kaum und verdecken die Maserung des Holzes.
Dünn­schicht­lasur Dünn­schicht­lasur Dünn­schicht­lasur Dünn­schicht­lasur Dünn­schicht­lasur Dick­schicht­lasur Dünn­schicht­lasur
Inhalt 750 ml
ca. 2,63 € pro 100 ml
750 ml
ca. 1,33 € pro 100 ml
750 ml
ca. 2,33 € pro 100 ml
4.000 ml
ca. 0,84 € pro 100 ml
5.000 ml
ca. 0,48 € pro 100 ml
4.000 ml
ca. 1,15 € pro 100 ml
2.500 ml
ca. 1,63 € pro 100 ml
ergiebig für 9 m² 9 m² 15 m² 48 m² 33 m² 52 m² 43 m²
Streich-Effizienz pro m² Dies gibt an, wie effizient die Lasur pro Quadratmeter deckt.
Oberfläche staubtrocken nach Diese Dauer gibt an, wann die Lasur so trocken ist, dass an ihr kein Staub kleben bleibt. 1 h 2 h 8 h 1 h 24 h 3 h 5 h
überstreichbar nach 4 h 12 h 16 h 2 h 1 h 24 h 16 h
Holzsorten alle alle alle außer
Kiefer-, Birken- und Buchen­holz­fur­nier
alle Nadel­hölzer, druck- und tau­chim­präg­nierte Hölzer alle alle
für maßhaltiges Holz geeignet Maßhaltiges Holz ist Holz, welches wortwörtlich sein Maß beibehalten muss, z.B. Fenster- oder Türrahmen.
(nur beg­renzt maßhal­tiges Holz)
ohne Grundierung nutzbar Die meisten Lasuren brauchen keine Grundierung mehr.
ökologisch verträglich
geruchsarm
gut für innen
gut für außen
UV-Schutz Ein UV-Schutz bewahrt das Holz davor, durch Sonnenlicht zu ergrauen.
Farbton Lasuren sind immer leicht durchscheinend, aber je mehr Schichten übereinander gestrichen werden, desto dunkler wird die Lasur.

Farblose Lasuren mit UV-Schutz sind selten.
Kastanie farblos farblos weiß Teak Nussbaum Eiche (hell)
Vorteile
  • beson­ders gut für Kin­der­spiel­zeug (kaum Lösungs­mittel)
  • trocknet beson­ders sch­nell
  • sehr sch­nell über­st­reichbar
  • trocknet sehr sch­nell
  • ein Ans­trich hält für 3 Jahre
  • far­blos und trotzdem UV-Schutz
  • aus­ge­spro­chen effi­zient
  • sehr leicht zu ver­st­rei­chen
  • hohe Stoß­f­es­tig­keit
  • schützt beson­ders gut vor Wit­te­rung
  • trocknet beson­­ders sch­­nell
  • beson­­ders sch­­nell über­st­­reichbar
  • kaum Streich­nasen (Une­ben­heiten)
  • beson­ders sch­nell über­st­reichbar
  • Ans­trich hält für 7 Jahre
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4,7 /5 aus 14 Bewertungen

Holzlasuren-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze
  • Holzschutzlasuren sind transparente Beschichtungen für Holz. Im Gegensatz zu Lackfarben lassen sie die Holzmaserung durchscheinen und verdecken sie nicht.
  • Neben den farblosen gibt es auch farblich getönte Lasuren für Holz. Die Farbtöne sind nach Baumsorten wie Kiefer oder Teak benannt.
  • Es wird zwischen Dünnschicht- und Dickschichtlasuren unterschieden. Dünnschichtlasuren sind sehr flüssig und daher besonders ergiebig. Dickschichtlasuren haben eine zähe Konsistenz und sind gut für Arbeiten, bei denen es nicht tropfen darf.

holzlasur test

In München regnet es im Durchschnitt mehr als in Hamburg. 970 Liter pro Quadratmeter im Jahr gehen in München nieder, während es in Hamburg nur 770 Liter sind. Grund genug die Gartengarnitur vor dem Wetter zu präparieren. Lasuren dringen tief ins Holz ein und sind eine schnelle Möglichkeit, Ihre Holzmöbel vor Witterung und Schimmelpilzen zu schützen.

In unserem Holzlasur Vergleich 2017 haben wir die besten Holzlasuren herausgesucht. Dabei klären wir, was maßhaltiges Holz, Dünn- und Dickschichtlasuren sind. Lasuren funktionieren anders als Lacke, daher erfahren Sie im Ratgeber, wie Sie am besten lasieren.

1. Warum lasieren und nicht gleich lackieren?

holzlasur weiß

Selbst eine Holzlasur in weiß erhält die Holzmaserung.

Holzliebhaber erfreuen sich an der Maserung im Holz. Würde beispielsweise eine naturbelassene Holztür lackiert werden, so würde der Lack die Maserung komplett abdecken.

Da das Holz der Möbelstücke totes Holz ist, hat es kein oder nur noch sehr wenig natürliches Harz in sich. Das Harz der Bäume schützte das Holz vor Witterung und Schimmelpilzen, daher brauchen lose Holzteile wieder eine solche Schutzschicht. Lacke und einige Lasuren enthalten dementsprechend Harze. Allerdings finden auch immer häufiger Ölsorten in Holzlasuren Verwendung. Diese Öle und Harze verhindern, dass das Holz verrottet.

Für Holzlasuren wird meist ein Leinöl verwendet, weshalb die Lasuren gelegentlich fälschlicherweise als Holzöl bezeichnet werden. Echte Holzöle haben allerdings keinen Harzanteil wie die Lasuren und müssen häufiger erneuert werden. So gesehen sind Holzlasuren eine Mischung aus Lack und Öl.

Holzlasuren schützen das Holz vor Feuchtigkeit, ohne die Holzoptik zu verbergen. Aktuelle Holzlasuren bleiben trotzdem noch offenporig. Das heißt, dass das Holz trotzdem atmen kann und so eingedrungene Flüssigkeit nicht im behandelten Holz gefangen bleibt. Dieser sanfte Schutz des Holzes hat jedoch den Nachteil, dass er regelmäßig erneuert werden muss.

Vor- und Nachteile einer Holzlasur gegenüber Lack:

  • lässt die Maserung durchscheinen
  • schützt das Holz, ohne die Optik zu beeinträchtigen
  • meist ökologisch abbaubar
  • einfach zu verarbeiten
  • muss jährlich neu aufgetragen werden
  • schützt nicht mehr bei extremer Feuchtigkeit

2. Welche Holzschutzlasur-Typen gibt es?

Maßhaltiges Holz

Auf einigen Lasuren findet sich die Angabe „für maßhaltige Hölzer geeignet“, "für nicht maßhaltige Hölzer geeignet" oder "für begrenzt maßhaltige Hölzer geeignet". Maßhaltige Hölzer sind Holzbauteile, die wortwörtlich ihr Maß beibehalten sollen.

Dies sind in der Regel Türen, Rahmen und Fensterrahmen. Durch Feuchtigkeit und Temperaturschwankungen verändert Holz sein Volumen. Solange Sie sich an der Angabe orientieren, ob die Lasur für innen oder für außen geeignet ist, können Sie die Angabe der maßhaltigen Hölzer ignorieren.

Lasuren für Holz werden in zwei Kategorien unterschieden: Dünnschichtlasuren und Dickschichtlasuren. Der Unterschied zeigt sich darin, wie flüssig die jeweilige Lasur-Art ist. Aber es gibt auch viele Holzlasuren im Handel, die eine Mischung der beiden Typen sind.

2.1. Dünnschichtlasuren

Dünnschichtlasuren sind extrem flüssig und erinnern in ihrer Konsistenz eher an Wasser. Durch ihre Beschaffenheit dringen diese Lasuren aber besser in die Poren des Holzes ein und schützen es auch von innen. So kann eine Dünnschichtlasur besser vor Feuchtigkeit schützen.

Allerdings muss es deswegen auch in mehreren Schichten aufgetragen werden. Auf lange Sicht halten diese Schichten besser, da sie sich dem Untergrund perfekt anpassen.

2.2. Dickschichtlasuren

holzlasur sprühen

Dickschichtlasuren sind so dickflüssig wie Lacke.

Die Dickschichtlasuren sind zäh wie Lacke und bilden auf dem Holz wortwörtlich eine dicke Schicht. Durch ihre zähe Konsistenz dringen Dickschichtlasuren nicht so tief in das Holz ein. Sie sind für harte Holzsorten geeignet oder wenn die Lasur nicht heruntertropfen darf. Dadurch sind sie bei Renovierungen im Innenbereich beliebt.

Als Holzlasur im Außenbereich sind Dickschicht-Sorten nur bedingt praktisch, da sie mit der Zeit abblättern. Für den regelmäßig anstehenden Neuanstrich müssen sie also gegebenenfalls abgeschliffen werden.

3. Kaufberatung für Holzlasuren

3.1. Wann ist viel zu viel?

Bevor Sie eine Holzlasur kaufen, lohnt es sich, zuerst zu bedenken, welche Holzteile Sie mit einer Schutzschicht versehen wollen. Daran entscheidet sich, wie viel Sie überhaupt brauchen. Haben Sie lediglich eine Holzbank, die Sie regelmäßig pflegen wollen, dann reicht eine Dose mit 750 ml.

Haben Sie hingegen vor, einen Carport oder einen Geräteschuppen wetterfest zu machen, dann sollten Sie eher in Literangaben denken: Zwei bis fünf Liter sind hier durchaus angemessen (1.000 ml sind ein Liter).

Verbrauch: Rechnen Sie für einen Quadratmeter mit ungefähr 100 ml Dünnschichtlasur. Ist das Holz grobporig, dann werden Sie die doppelte Menge brauchen.

3.2. Trockenzeit

holzschutzmittel sprühen

Damit die Oberfläche glatt und sauber aussieht, darf in der ersten Trocknungsphase kein Staub auf die Lasur fallen.

Streichen Sie Ihre Möbel in der Garage oder im Keller, können Sie die Zeitangaben, bis eine Lasur trocken ist, ignorieren. Streichen Sie allerdings in einem Bereich, in dem es stark staubt, dann ist es von Bedeutung, dass die Lasur schnell oberflächlich getrocknet ist. Ansonsten entstehen unschöne Flecken auf der Oberfläche.

Eine oberflächlich schnell trocknende Lasur ist ebenfalls praktisch, wenn Regen bevorsteht. Ist die obere Schicht trocken, kann der Regen nicht mehr in das Holzstück eindringen. Fällt der Regen schon vorher, dann dauert es wesentlich länger, bis die Lasur durchgetrocknet ist.

3.3. Holzsorten

Die meisten Holzlasuren sind für alle Holzsorten geeignet. Allerdings nicht jede Lasur, daher sollten Sie vor einem Kauf überprüfen, für welches Holz das Schutzmittel geeignet ist. Falls Sie nicht die richtige Sorte aufgetragen haben, wird womöglich die Maserung nicht optimal zur Geltung kommen oder der Holzanstrich ist außen anfälliger für Abnutzung.

3.4. Innen

holzschutzlasur sprühen

Eine Lasur schützt vor Kaffeeflecken und bewahrt die Maserung.

Auch wenn es im Haus nur selten regnet, sind Tische und Stühle vor umstürzenden Kaffeebechern besser geschützt, wenn sie lasiert sind. Lasuren, die nur für den Innenbereich gedacht sind, schützen das Holz meistens nicht vor Schimmelpilzen. Diese lauern draußen auf das Holz und können nur durch Außenlasuren abgewehrt werden. Innenlasuren bewahren das Holz lediglich vor den gröbsten Wasserspritzern und unschönen Flecken.

3.5. Außen

Eine Holzlasur für außen hat in der Regel einen Zusatz, der vor Schimmelbefall schützt. Im Freien ist dieser Zusatz unbedenklich, doch können bei solchen Holzlasuren im Innenbereich schädliche Dämpfe eingeatmet werden. Holzschutzmittel, die für innen wie für außen gedacht sind, haben eine andere Zusammensetzung: Sie schützen einerseits vor Schimmelpilzen und sind andererseits im Haus unbedenklich. Ein potenzieller Holzlasur Vergleichssieger sollte für beide Bereiche tauglich sein.

Lack vs. Lasur im Außenbereich: Lack statt Lasur dichtet das Holz komplett ab, ist aber anfälliger, da die Lackschicht im trockenen Zustand eher spröde ist und abblättern kann. So ist eine offenporige Lasur auf lange Sicht im Außenbereich robuster, da sie flexibel bleibt.

Zumal bei einer Lackschicht sämtliche Schichten wieder abgetragen werden müssen, bevor ein Neuanstrich stattfindet. Beim Lasieren kann einfach über die alte Schicht gestrichen werden.

3.6. UV-Schutz & Farben

sikkens-cetol-006-4

In der Regel bieten nur Farblasuren ausreichend UV-Schutz.

Der UV-Schutz in Holzfarben und -lasuren verhindert, dass das Holz darunter ergraut. Bei farblosen Holzschutzmitteln ist dieser UV-Schutz jedoch eher selten, da die Farbpartikel vor der UV-Strahlung des Sonnenlichtes schützen. So kann eine weiße Holzlasur eines Herstellers vor UV schützen, während aus der gleichen Produkt-Serie die farblose Lasur nicht davor schützt. Bei den Holzlasuren steht eine weiße Lasur für die Farbe und nicht für farblos.

Je mehr Partikel sich in der Lasur oder der Holzschutzfarbe befinden, desto größer ist der UV-Schutz. Farblose Holzschutzmittel, die trotzdem das Ergrauen im Sonnenlicht verhindern, haben eine spezielle Zusammensetzung und sind dadurch in der Regel teurer.

Mehrere Lasurschichten schützen besser vor dem Sonnenlicht, allerdings wird der Farbton des Holzes dunkler, auch wenn die Lasur farblos ist.

3.7. Ökologie

mcpaint-universallasur-j120321a-siegel

Holzschutz für Außenbereiche sollte auch ökologisch abbaubar sein.

Gartenmöbel, die im Freien stehen, werden beständig von Regen abgespült und damit auch ihre Beschichtung. Da diese Stoffe ins Grundwasser dringen, ist es wichtig, dass die Schutzschicht der Holzmöbel möglichst verträglich für unsere Natur ist. Letztendlich nehmen wir es mit dem Trinkwasser wieder auf.

Auch günstige Holzlasuren sollten ein Siegel wie zum Beispiel den Blauen Engel vorweisen. Besonders wenn die Holzlasur außen zum Einsatz kommt. Die Stiftung Warentest empfiehlt in ihrem Holzlasur Test ebenfalls, auf ökologisch abbaubare Lasuren zu achten, da diese in der Regel nicht mit Lösungsmitteln versetzt sind.

3.8. Geruch

Unterscheiden Sie, ob Sie Türen und Fenster oder Möbel streichen. Bei Türen und Fenstern ist es nicht so schlimm, wenn die Lasur ein wenig riecht. Bei einer Bank oder einem Tisch wird das schnell störend, da Sie längere Zeit an diesem Holz verweilen.

3.9. …und was ist mit der Grundierung?

Aktuelle Holzlasuren brauchen keine extra Grundierung mehr. Bei sehr saugkräftigen Holzsorten reicht es einfach, eine weitere Schicht der Holzlasur aufzutragen.

4. In Farbe und bunt: Der Farbcode der Holzlasuren

Holzlasuren für Innen- und Außenbereiche können stark von den Bildern im Internet sowie im Baumarkt bei Obi oder Hornbach abweichen. In der Regel ist nur eine ungefähre Farbton-Richtung vorgegeben. Die Farben werden mit den Baumsorten benannt, denen sie nachempfunden sind.

Sie sollten sich beim Kaufen einen möglichst großen Eimer einer Sorte der gleichen Marke zulegen, da der nächste schon wieder ein wenig abweichen könnte. So wirkt unter Umständen die nächste Lasur nicht weiß, sondern eher grau.

In unserem Holzlasur Vergleich stellen wir Ihnen die wichtigsten Farbtöne vor:

Standard-Farbtöne
Eiche
holzlasur eiche
Eiche hell
holzlasur eiche hell
farblos
holzlasur farblos
Kastanie
holzlasur kastanie
Kiefer
holzlasur kiefer
Mahagoniholzlasur mahagoni
Nussbaum
holzlasur nussbaum
Palisander
holzlasur palisander
Teak
holzlasur burma teak
weiß
holzlasur weiss

Farblos ist Natur: Farblose Lasuren werden auf den Behältern meist mit einer hellen Holzmaserung dargestellt. Gerne wird diese auch als „Natur“ bezeichnet.

5. Jährliche Routine: So lagern Sie Lasuren

Jedes Jahr muss die Lasur erneuert werden. Das macht es notwendig, dass Sie sich einen Vorrat an Lasuren im Keller ansammeln. Damit diese aber nicht gleich eintrocknen, geben wir Ihnen ein paar Tipps mit auf den Weg:

  • gleichmäßig kühl lagern
  • gut abdichten
  • keine direkte Sonnenbestrahlung

Falls doch mal eine Lasur eingetrocknet ist, lassen sich diese fast immer wieder mit Wasser flüssig machen.

holzschutzlasur test

6. Darauf sollte man beim Holzlasieren achten:

6.1. Wann kommt Holzlasur zum Einsatz?

Eine Holzlasur findet dann Anwendung, wenn Holz oberhalb des Erdreiches vor Wind und Wetter geschützt werden soll. Lasuren für den Außenbereich schützen zwar vor Pilzbefall, allerdings halten sie dem Verrotten in der Erde nicht stand.

6.2. Wie wird Holzlasur aufgetragen?

holzbänke draußen

Grobporiges Holz braucht besonders viele Lasurschichten.

Um Holz zu lasieren muss die Fläche aufnahmefähig sein, das heißt, sie darf nicht lackiert oder mit Öl behandelt sein. Es lohnt sich, die Fläche mit Alkohol oder Terpentinersatz zu reinigen. Anschließend wird die Oberfläche angeschliffen.

Machen Sie an einer kleinen unauffälligen Stelle einen Farbcheck, um sicherzugehen, dass zum Beispiel die Holzlasur nicht grau, sondern weiß wirkt. Zeigt der Holzlasur Test ein dunkleres Farbbild, dann sollten Sie unter Umständen einen anderen Farbton wählen. Ist der Ton heller, dann reicht gelegentlich eine zweite Schicht, um die Lasur dunkler zu bekommen.

holzlasur vergleich

Damit die Maserung erhalten bleibt, sollte die Lasur sehr dünn sein.

In dünnen Schichten wird die Holzlasur aufgetragen, damit es nicht die sogenannten „Nasen“ gibt. Dies sind getrocknete Tropfen, die später als Unebenheiten in der Holzlasur erscheinen. Ist die erste Schicht durchgetrocknet, kommt die zweite Schicht dran.

Je grobporiger das Holz ist, desto mehr Schichten müssen Sie auftragen. Aber hüten Sie sich davor, mit einem Schwung viel Lasur auf das Holz bekommen zu wollen. Eine ungleichmäßig aufgetragene Schicht führt zu einer unsauberen Optik. Nehmen Sie sich die Zeit, um mehrere, aber dünne Schichten zu verstreichen. Pinseln Sie beim Verstreichen mit der Holzmaserung.

Wenn Sie noch nach einem idealen Lasur-Objekt suchen, haben wir für Sie die besten Gartenbänke untersucht:

7. Holzlasur entfernen

Holzlasuren lassen sich nicht so leicht entfernen wie Lacke, da sie tief in die Poren des Holzes eingedrungen sind. Daher muss ihnen fast immer mit Chemikalien zu Leibe gerückt werden. Wir haben für Sie die besten Abbeizmittel getestet:

Wer lieber ohne Chemie auskommen möchte, für den sind unter Umständen Heißluftpistolen eine gute Hilfe, um den alten Anstrich zu lösen:

Wie Sie einen Tisch renovieren, sehen Sie vom Abschleifen bis hin zum Lasieren in diesem Video:

8. Die häufigsten Fragen zum Thema Holzlasur

8.1. Was ist besser: Holzlasur oder Holzöl?

Holzöle enthalten in der Regel keine oder nur wenig Harze. Dadurch schützen sie das Holz nicht so intensiv vor Feuchtigkeit, sind aber auch wesentlich umweltschonender. Der Mangel an Harz belässt das Holz allerdings auch weicher. Das macht Holzöl ideal für Möbel im Innenbereich.

Holzlasuren sind hingegen besser, wenn das Material vor härterer Beanspruchung geschützt werden und seine Optik trotzdem erhalten bleiben soll.

8.2. Welche Holzlasur ist für Außenbereiche geeignet?

holzlasur-im-erdbereich

Besonders Holzmöbel, die dauerhaft im Freien stehen, müssen vor Pilzbefall geschützt werden.

Universallasuren oder Holzlasuren, die explizit als Außenlasur gekennzeichnet sind, eignen sich für den Außeneinsatz. Eine Holzlasur sowie eine Holzfarbe für den Innenbereich mögen zwar gut abwischbar sein, doch schützen beide die Möbel im Freien nicht vor Schimmelpilzen.

8.3. Wie oft muss man Holzlasur verstreichen?

Bei Dünnschichtlasuren muss in der Regel mindestens eine zweite Schicht aufgetragen werden. Besonders, wenn das Holz grobporig ist. Wenn es zudem auch noch starker Witterung standhalten soll, dann wird mindestens eine dritte Schicht Pflicht.

8.4. Wann ist eine Holzlasur trocken?

Wann eine Holzlasur oberflächlich oder komplett trocken ist, hängt von ihrer chemischen Zusammensetzung ab. Diese ist bei jeder Lasur unterschiedlich und muss vom Hersteller angegeben werden. Hier sind keine pauschalen Aussagen möglich.

Vergleichssieger
Gori 33 7806
sehr gut (1,3) Gori 33 7806
1 Bewertungen
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