Vorteile
- nickelfreier rostfreier Stahl
- robuste Konstruktion
- leicht zu reinigen
Nachteile
- geringe Trichterfüllmenge

Getreidemühlen werden schon seit Jahrhunderten genutzt, um aus Körnern frisches Mehl zu mahlen. Auch heute erfreuen sie sich zunehmender Beliebtheit. Nicht nur bei Hobbybäckern, sondern auch bei gesundheitsbewussten Menschen, die Wert auf natürliche und frische Zutaten legen.
Mit einer manuellen Getreidemühle lässt sich Mehl ganz nach den eigenen Vorlieben mahlen. Aber auch Getreidesorten wie Dinkel, Roggen oder Hafer lassen sich damit problemlos schroten. Viele Handgetreidemühlen verfügen über Mahlgradeinstellungen, mit denen sich Körner von grob bis fein schroten lassen.
Um die beste manuelle Getreidemühle für sich zu finden, erklären wir, worauf Sie beim Kauf besonders achten sollten, um die passende Kornmühle zu wählen. Des Weiteren erklären wir, welche Mahlwerke sich für welchen Zweck eignen und werfen einen Blick auf die Bedienung und Reinigung der Mühlen. In unserem FAQ-Kapitel finden Sie außerdem häufig gestellte Fragen zum Thema Getreidemühlen.
Grundsätzlich wird zwischen manuellen und elektrischen Getreidemühlen unterschieden. Hierbei fragen sich viele Käufer: Was ist der Unterschied zwischen manuellen und elektrischen Getreidemühlen?
Der Betrieb einer manuellen Getreidemühle erfordert mehr Kraftaufwand als bei einer elektrischen Getreidemühle. Bei dieser wird das Getreide durch den integrierten Motor anders als bei einer Handmühle automatisch gemahlen. Bei einer Handgetreidemühle wird hingegen Muskelkraft benötigt, um das Getreide durch Drehbewegungen zu zerkleinern bzw. zu mahlen.
Aber auch zwischen manuellen Getreidemühlen gibt es laut Tests Unterschiede. Beispielsweise gibt es für Getreide spezielle Quetschmühlen, die insbesondere für die Herstellung von Flocken verwendet werden. Anders als bei klassischen Getreidemühlen wird das Getreide in der Quetschmühle nicht zermahlen, sondern gequetscht.
Eine solche Getreidemühle ist für Ölsaaten wie Leinsamen oder Sesam ebenfalls gut geeignet. Durch den Herstellungsvorgang wird die Schale aufgebrochen und die Nährstoffe können ideal verwertet werden.
Nachfolgend finden Sie eine Tabelle, in der die verschiedenen Arten manueller Getreidemühlen übersichtlich dargestellt sind.
| Typ | Merkmale | Einsatzbereich |
|---|---|
| Tischmühlen | Klein, mobil, leicht zu befestigen – ideal für gelegentliches Mahlen kleiner Mengen. |
| Freistehende Handmühlen | Stabil und robust, geeignet für größere Mengen – stehen eigenständig auf dem Tisch. |
| Quetschmühlen für Getreide | Für grobes Mahlen oder Herstellung von Flocken – z. B. Haferflocken oder grober Vollkornschrot. |
Das Mahlwerk ist das Herzstück jeder Getreidemühle. Es ist für das Endergebnis verantwortlich – sprich für die Qualität und die Konsistenz des Endprodukts.
Für manuelle Getreidemühlen kommen Steinmahlwerke, Stahlmahlwerke oder aber auch Keramikmahlwerke zum Einsatz. Im Folgenden erfahren Sie, für welchen Zweck sich die Mahlwerke besonders eignen.
Bei einer Kornmühle mit Stahlmahlwerk wird das Getreide zerhackt, wodurch das Mehl vergleichsweise gröber ist. Demzufolge ist es weniger für feines Gebäck, sondern eher für Brot und Brötchen gut geeignet. Ebenso lassen sich Gewürze damit mahlen.
Ein Vorteil von Stahlmahlwerken ist, dass sie sich leicht reinigen lassen. Dadurch eignen sich die Getreidemühlen auch für Ölsaaten, ohne dass das Mahlwerk verklebt.
Manuelle Getreidemühlen aus Stein mahlen Gewürze und eine Vielzahl an Getreidesorten. Der Mahlgrad kann meist von grob bis fein eingestellt werden. Sie sind demnach vielseitig einsetzbar.
Mit diesen manuellen Lebensmittelmühlen bzw. Getreidemühlen können Sie sowohl Schrot als auch feines Mehl herstellen, wodurch Sie Brot, Brötchen und Gebäck nach eigenen Wünschen zubereiten können.
Zudem wird das Getreide bei manuellen Getreidemühlen mit Steinmahlwerk anders als bei einem Stahlmahlwerk zerrieben, was Online-Tests zufolge zu einem lockeren Mehl führt.
Keramikmahlwerke bestehen größtenteils aus Korund-Keramik, bei der es sich um einen robusten Kunststoff handelt. Dabei wird der Kunststein bei 2.000 °C gebrannt und verdichtet, wodurch er äußerst robust, verschleißfest und langlebig wird. Auch hier lässt sich der Mahlgrad einstellen, wodurch sowohl ein feines als auch grobes Endprodukt erzielt werden kann.

Nicht jede Getreidemühle eignet sich für Ölsaaten.
Die Stabilität spielt bei manuellen Getreidemühlen eine wichtige Rolle, damit eine optimale Kraftübertragung gegeben wird und die Mühle beim Mahlen nicht umkippt. Für eine sichere Handhabung können viele Modelle an der Arbeitsfläche befestigt werden, wodurch ein Verrutschen verhindert und eine einfache Handhabung sichergestellt wird. Bei freistehenden Modellen ist es ratsam, sich für eine Getreidemühle zu entscheiden, die ein höheres Eigengewicht aufweist, um einen sicheren Stand zu gewährleisten.
Auch die Größe und Kapazität sollten beim Kauf beachtet werden. So eignet sich eine kleine manuelle Getreidemühle gut für Personen, die seltener und nur kleine Mengen an Getreide mahlen.
Für größere Haushalte, die regelmäßig größere Mengen verarbeiten möchten, sind größere Modelle, die mehr Kapazität aufweisen, empfehlenswert.
Tipp: Viele Getreidemühlen haben einen Auffangbehälter integriert. Damit wird das gemahlene Getreide direkt aufgefangen, sodass ein separater Behälter nicht benötigt wird.
Auch das Material des Gehäuses der manuellen Getreidemühlen ist laut Online-Tests wichtig zu beachten. Weit verbreitet sind manuelle Getreidemühlen aus Holz. Sie erinnern an die klassischen Mühlen, wie man sie früher kannte, und bringen einen rustikalen Charme in die Küche. Manuelle Getreidemühlen aus Holz werden häufig mit pflanzlichen Ölen oder Lacken beschichtet, um die Oberfläche zusätzlich zu schützen.
Auch Edelstahl kommt bei vielen Herstellern zum Einsatz. Das Material gilt als hygienisch und bakterienhemmend und ist äußerst einfach zu reinigen. Ebenfalls beliebt ist Gusseisen, das sehr robust und langlebig ist.

Viele Modelle verfügen über eine stufenlose Mahlgradeinstellung.
Mit den meisten Getreidemühlen können Sie alle Arten von Getreide mahlen. Sowohl Weichgetreide wie Weizen, Roggen, Dinkel und Gerste als auch Hartgetreide wie Hirse, Quinoa und Mais. Auch Hülsenfrüchte wie Linsen können mit einer Getreidemühle gemahlen werden. Außerdem können viele Mühlen Gewürze frisch mahlen.
Aber was darf nicht in die Getreidemühle? Zunächst gilt es zu beachten, ob die ausgewählte Mühle für Ölsaaten geeignet ist. Das Mahlwerk sollte in jedem Fall dafür geeignet sein, wenn Sie planen, z. B. Leinsamen oder Sesam zu mahlen.
Zu feuchtes Getreide sollte nicht gemahlen werden, da das Mahlwerk dadurch verklebt werden könnte, was zu Verschleiß oder geringerer Mahlleistung führt. Folgende weitere Zutaten sollten mit der Getreidemühle nicht verarbeitet werden:
Auch die Frage „Kann man mit einer Getreidemühle auch Kaffee mahlen?“ wird häufig gestellt. Laut Online-Tests zu manuellen Getreidemühlen wird das Mahlen von Kaffeebohnen nicht empfohlen. Zum einen aufgrund des hohen Fettgehalts und zum anderen, da eine Getreidemühle in den meisten Fällen nicht die gewünschte Konsistenz erzielen kann.
Hinweis: Laut Online-Tests mahlen manuelle Getreidemühlen bei trockenem Getreide besser. Je ölhaltiger und feuchter das Mahlgut ist, desto größer ist die Gefahr, dass das Mahlwerk in Mitleidenschaft gezogen wird.
Mit etwas Übung ist die Bedienung einer manuellen Getreidemühle einfach. Zunächst sollten Sie den Mahlgrad einstellen. Dies kann man über ein Drehrad oder einen Hebel vornehmen.
Im nächsten Schritt können Sie das Getreide einfüllen. Am besten füllen Sie zunächst eine kleine Menge an Getreide ein und beginnen anschließend, die Kurbel in gleichmäßigen Bewegungen zu drehen.
Achtung: Eine zu hohe Geschwindigkeit kann dazu führen, dass sowohl das Getreide als auch das Mahlwerk überhitzt, was dessen Qualität beeinträchtigen kann.
Um die Mühle hygienisch und sauber zu halten, sollten Sie diese nach jeder Nutzung reinigen. Nach dem Mahlen sollten Sie die Reste im Mahlwerk entfernen. Für die Reinigung eignen sich kleine Bürsten oder spezielle Pinsel.
Das Mahlwerk sollte in keinem Fall feucht gereinigt werden. Dies kann zu Korrosion führen und Schimmelbildung begünstigen. Das Gehäuse können Sie hingegen mit einem feuchten Tuch abwischen. Wenn Sie sich für eine Mühle aus Holz entscheiden, können Sie das Gehäuse gelegentlich einölen.

Mit einer Getreidemühle können Sie selbst Mehl mahlen und damit Brot, Brötchen oder feines Gebäck herstellen.
Der Unterschied zwischen geschrotetem und gemahlenem Getreide liegt darin, dass geschrotetes Getreide nur grob zerkleinert wird. Für Müsli, Flocken oder Porridge ist das ideal. Gemahlenes Getreide wird deutlich feiner gemahlen. Mit dem hergestellten Mehl lassen sich wunderbar Backwaren herstellen.
» Mehr InformationenJa, ein großer Vorteil, selbst Getreide zu mahlen, liegt darin, dass alle Nährstoffe des vollen Korns erhalten bleiben. Des Weiteren soll eine manuelle Getreidemühle laut Online-Tests das Korn besonders schonend verarbeiten und ein intensives Aroma erzeugen.
» Mehr InformationenEine Mühle beschreibt ein Gerät, das verschiedene Lebensmittel zerkleinert. Eine Getreidemühle hingegen ist speziell zum Mahlen von Getreide konzipiert.
» Mehr InformationenViele Hersteller bieten spezielle Getreidemühlen an, mit denen man verschiedene Getreidesorten frisch mahlen kann. Einige bekannte Marken und Hersteller nennen wir Ihnen im Folgenden:

Lisa ist seit 2021 im Redaktions-Team dabei. Sie treibt in ihrer Freizeit schon viele Jahre lang regelmäßig Sport, weshalb ihr auch eine bewusste Ernährung wichtig ist. Der Genuss darf dabei jedoch nie zu kurz kommen – deshalb macht es ihr großen Spaß, neue Rezepte zu kreieren und den Kochlöffel zu schwingen.
In ihren Texten möchte sie Lesern den besten schnellen Einstieg in den Sport ermöglichen. Außerdem möchte sie sie dazu ermutigen, neue Gerichte auszuprobieren und dabei die Freude am Kochen zu entdecken – mit einfachen Tipps und kreativen Ideen für jeden Geschmack.
Der Getreidemühle (manuell)-Vergleich ist aus unserer Sicht besonders empfehlenswert für Naturbewusste und Hobbybäcker.

Schon in meiner Jugend habe ich es geliebt, Bücher zu lesen, Texte zu schreiben und die Schönheit der geschriebenen Sprache hervorzuheben. Ich finde es spannend, dass Grammatik, Satzbau und Wortwahl keine langweiligen unnötigen Regeln sind, sondern einen Text zum Leben erwecken können. Deshalb habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, mein Know How und die Liebe zum geschriebenen Wort als Lektorin bei VGL in unsere Texte einfließen zu lassen. Mit meinem Auge für Detailgenauigkeit und sprachliche Präzision unterstütze ich unser Redaktionsteam dabei, qualitativ hochwertige und fehlerfreie Inhalte zu liefern. Dabei liebe ich es, meinen Wissensschatz immer mehr zu erweitern und mich täglich mit den verschiedensten Themen auseinanderzusetzen.
Position | Modell | Preis | Geringes Gewicht | Mahlt alle Getreidearten | Lieferzeit | Angebote |
|---|---|---|---|---|---|---|
Platz 1 | Eschenfelder Art.Nr. 115-010 | ca. 199 € | 2,5 kg | kein Mais | ||
Platz 2 | hawos Handmühle Molere | ca. 210 € | 2,1 kg | |||
Platz 3 | Victoria GRN-101 Manuelle Getreidemühle | ca. 62 € | 4,24 kg | |||
Platz 4 | Moongiantgo Getreidemühle Manuell | ca. 129 € | 2,8 kg | |||
Platz 5 | Zassenhaus Kornmühle | ca. 94 € | 0,3 kg |
Spätestens nach 120 Tagen aktualisieren wir jede Rubrik mit neuen Produkten und recherchieren Entwicklungen in den Bestenlisten. Dadurch sind unsere Empfehlungen jederzeit aktuell.
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In unseren Tests & Vergleichstabellen nehmen wir nur Produkte auf, die unsere Mindeststandards erfüllen können. So stellen wir sicher, dass Sie aus einer großen Auswahl genau das richtige Produkt für Ihre Anforderungen finden.
Wie viel Watt ist sinnvoll?
Hallo Herr Bremer,
vielen Dank für Ihr Interesse an unserem Vergleich von Getreidemühlen (elektrisch).
250- und 360-Watt-Motoren können pro Minute rund 100 Gramm feinstes Mehl mahlen. Bei einem größeren Bedarf ist ein Gerät mit mehr Leistung sinnvoll. Hier eignen sich Getreidemühlen mit mindestens 600 Watt ideal.
Wir hoffen, wir konnten Ihnen weiterhelfen.
Beste Grüße
Ihr Vergleich.org-Team