Einbau Gefrierschrank Test 2016

Die 7 besten Einbau Tiefkühlschränke im Vergleich.

AbbildungTestsiegerPreis-Leistungs-Sieger
ModellBosch GID18A65 Serie 4Siemens iQ300 GI18DA65Bosch GID18A20 Serie 4Bosch GFD18A60 Serie 4Neff G5614X6 A2Siemens iQ300 GI14DA65Siemens iQ300 GI18DA20
Testergebnis¹
Hinweis zum Testverfahren
Vergleich.org
Bewertung1,3sehr gut
11/2016
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Bewertung1,4sehr gut
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Bewertung1,5gut
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Kundenwertung
6 Bewertungen
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3 Bewertungen
EnergielabelDas Energielabel zeigt die Energieeffizienzklasse eines elektrisch betriebenen Geräts an und richtet sich im Fall von Gefrierschränken nach dem Verhältnis zwischen Stromverbrauch und Volumen.

Seit Ende 2014 dürfen keiner Gefrierschränke mehr verkauft werden, die eine schlechtere Energieeffizienz als A+ haben.
A++A++A+A++A+A++A+
Fassungsvermögen
Anzahl der Fächer
96 l
4
96 l
4
97 l
4
97 l
4
70 l
3
70 l
3
98 l
4
jährl. Energieverbrauch
Kosten
Der Stromverbrauch bezieht sich auf den derzeitigen Durchschnittspreis von 28,5 Cent pro Kilowattstunde.
152 kWh
ca. 43,32 €
152 kWh
ca. 43,32 €
194 kWh
ca. 55,29 €
152 kWh
ca. 43,32 €
178 kWh
ca. 50,73 €
139 kWh
ca. 39,62 €
204 kWh
ca. 58,14 €
LautstärkeDie Lautstärke bzw. der Schalldruck, den der Gefrierschrank erzeugt, wird in Dezibel (dB) angegeben. Ein Wert zwischen 30 und 40 dB entspricht etwa dem Geräuschpegel eines ruhigen Zimmers oder einer Bücherei.36 dB36 dB36 dB36 dB36 dB37 dB37 dB
Maße (H x B x T)87,4 x 54,2 x 54,1 cm87,4 x 54,1 x 54,2 cm87 x 54 x 54 cm87,4 x 54,1 x 54,2 cm71,2 x 54,1 x 54,2 cm71,2 x 54,2 x 54,1 cm87,4 x 54,1 x 54,2 cm
zu Kühl-Gefrierkombi erweiterbarJaJaJaNeinNeinJaJa
wechselbarer TüranschlagEin wechselbarer Türanschlag ermöglicht es Ihnen, die Scharniere zum Öffnen und Schließen der Tür links oder rechts am Korpus anzubringen. So lässt sich das Gerät besser auf unterschiedliche räumliche Gegebenheiten anpassen.JaJaJaJaJaJaJa
TemperaturalarmDer Alarm gibt ein optisches und/oder akustisches Signal, wenn die Temperatur im Gefrierschrank zu stark ansteigt, beispielsweise durch einen Defekt oder eine offene Tür.
optisch, akustisch

optisch, akustisch

optisch, akustisch

optisch, akustisch

optisch, akustisch

optisch, akustisch

optisch, akustisch
Tür mit FestscharnierDie Möbeltür der Gefrierschranks, die im besten Fall dem Frontdekor Ihrer Küchenzeile entspricht, ist hier über die Scharniere mit dem Schrank fest verbunden, der den Gefrierschrank umgibt. Bei Schlepptüren hingegen wird die Tür über Gleitschienen mit dem umgebende Korpus verbunden. So gleitet die Möbeltür beim Öffnen bzw. Schließen über die Schienen an der Gerätetür entlang. Diese Einbauart gilt jedoch als defektanfälliger.JaJaNeinJaJaNeinNein
Vorteile
  • extrem leise
  • robuste Verarbeitung
  • besonders gute Isolierung
  • extrem leise
  • dämpfende Türschließmechanik
  • inkl. Einwürfelschale und Kälteakkus
  • extrem leise
  • sehr einfache Inbetriebnahme
  • besonders gute Isolierung
  • inkl. Eiswürfelschale und Kälteakkus
  • extrem leise
  • sehr einfache Inbetriebnahme
  • inkl. Eiswürfelschale und Kälteakkus
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Einbau Gefrierschränke-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze
  • Einbau-Gefrierschränke sind Tiefkühlschränke, die mittels einer Blende an der Gerätetür der Optik einer Einbauküche angepasst werden. So verschwinden sie unauffällig zwischen den anderen Küchenschränken.
  • Da diese Art von Gefrierschrank meist unter oder über einem Einbaukühlschrank aufgestellt integriert wird, ist das Volumen auf etwa 100 Liter begrenzt. Doch dank der Aufteilung in verschiedentlich große Fächer lassen sich dennoch große Mengen Gefriergut verstauen.
  • Achten Sie beim Kauf darauf, dass der Gefrierschrank einen geringen Energieverbrauch hat und zudem möglichst leise arbeitet.

Einbau Gefrierschrank Test

Laut der Zeitung Die Welt ist die Küche das neue Luxusgut der Deutschen: Knapp 6.300 € geben Bundesbürger durchschnittlich für Herd, Kühlschrank und Mobiliar aus. Dabei wird auf Funktionalität genau so viel Wert gelegt wie auf Design und Optik der Fronten und Geräte. Integrierbare und unterbaufähige Elektrogroßgeräte liegen entsprechend im Trend, da diese sich teilweise oder vollständig hinter den Möbelfronten verbergen lassen und wie herkömmliche Küchenschränke aussehen.

Im folgenden Ratgeber haben wir uns intensiv mit Einbau-Gefrierschränken befasst, einem der wichtigsten Elektrogeräte jeder Küche. Welche Eigenschaften diese Tiefkühlschränke im Speziellen auszeichnen und worauf Sie beim Kauf Ihres persönlichen Testsiegers unter den Einbau-Gefrierschränken – neben Stromverbrauch und Nutzinhalt – noch achten müssen, erfahren Sie hier.

1. Schöner einfrieren mit Einbaugefrierschränken

Im Sommer das Eis, im Winter die Weihnachtsgans: Ohne eine Möglichkeit zum Einfrieren von Lebensmitteln kommt kaum ein Haushalt aus. Spätestens, wenn der Kühlschrank voll ist und Sie noch Reste übrig haben, die Sie nicht bald verbrauchen, ist ein Gefrierfach unerlässlich.

Gefrierschrank 72 cm hoch

Viel Platz für frisches Gemüse: Ein Gefrierschrank birgt Platz für TK-Ware, Vorgekochtes oder Übriggebliebenes.

Einbau-Gefrierschränke erweitern die Idee herkömmlicher Tiefkühlschränke zusätzlich um das Element der Optik. Diese Geräte werden im Gegensatz zu freistehenden Modellen in die Küchenzeile integriert, sodass der Gefrierschrank komplett von den Blenden der Küchenfront umgeben ist. So passt sich das Elektrogroßgerät perfekt an das Aussehen der Küche an und fällt nicht mehr als klobige weiße Ware auf.

Entsprechend werden Einbau-Gefrierschränke auch ohne Griff, sondern lediglich mit den passenden Scharnieren für die Montage einer Möbelfront geliefert. Den Einbau des Gefrierschranks in die Küchenzeile können Sie selbst übernehmen oder einem Fachmann überlassen.

Letzteres empfiehlt sich vor allem dann, wenn Sie sich nicht für einen einfachen Tiefkühlschrank, sondern eine Kühl-Gefrierkombi entschieden haben. Was Sie zu den Kombinationen aus Kühl- und Gefrierschrank sonst noch wissen müssen, erfahren Sie in unseren Vergleichen zu

Tipp: Ein Einbau-Gefrierschrank bietet sich vor allem für kleine Wohnräume an. Die Geräte sind oftmals in platzsparenden Abmessungen erhältlich und zudem wird das Betriebsgeräusch durch die sie umgebenden Möbelfronten zusätzlich gedämpft. So stört das Brummen auch nicht, wenn der Tiefkühlschrank nahe am Wohnzimmer steht.

2. Verschiedene Arten von Tiefkühlgeräten: So finden Sie das passende Modell

Gefriergeräte lassen sich grob in zwei Kategorien unterteilen: Gefrierschränke und Gefriertruhen. Erstere sind im Aufbau einem Kühlschrank ähnlich, bieten dem Gefriergut in Schubfächern viel Platz und passen auch in kleinere Küchen. Letztere werden wie eine Truhe aufgeklappt und benötigen mehr Stellfläche, können aber große Mengen fassen. In der folgenden Übersicht differenzieren wir zudem noch in Einbaugefrierschränke und freistehende Geräte.

Gerätetyp Vor- und Nachteile
Einbau-Gefrierschrank
Einbau-Gefrierschrank
passt sich der Küchenfront an
in verschiedenen Höhen erhältlich
kleine Standfläche
übersichtliche Sortierung durch Schiebefächer
relativ teuer durch zusätzliche Material- und Einbaukosten
kein einfaches Umstellen des Gefrierschranks möglich
meist recht kleines Volumen
freistehender Gefrierschrank
Gefrierschrank freistehend
frei positionierbar dank geringer Standfläche
in verschiedenen Designs erhältlich
großes Gefriervolumen möglich
Inhalt übersichtlich in Fächern sortiert
hohe Fächer schwer erreichbar für kleine Personen
teurer als Gefriertruhen bei ähnlichem Stauraum
Gefriertruhe
Tiefkühltruhe
relativ preiswert bei hoher Energieeffizienz
bieten extrem viel Gefriervolumen
auch für sehr großes Gefriergut geeignet
belegen viel Fläche
Deckel muss aufklappbar bleiben – beansprucht ebenfalls Raum
Gefriergut in Körben schlechter erreichbar
Unser Tipp: Eine Tiefkühltruhe lohnt sich am meisten, wenn Sie viel einfrieren wollen und genügend Platz für das Gerät haben. Mehr zu diesem Thema erfahren Sie in unserem Gefriertruhen-Vergleich. Gefrierschränke – als Einbaugerät oder freistehend – eignen sich vor allem für kleinere Küchen.

3. Eiskalt kalkuliert – Kaufberatung für Einbau-Gefrierschränke

Energieeffizienz

Bei der europaweit gültigen Skala wird der Energieverbrauch eines Elektrogeräts auf einer zehnstufigen Skala von A+++ bis G eingeordnet, wobei G einen besonders hohen Verbrauch anzeigt. Ursprünglich wies die Skala bei ihrer Einführung im Jahr 1998 lediglich sieben Stufen auf (A bis G), wurde jedoch im Laufe der Zeit dem technischen Fortschritt entsprechend angepasst. Da die Erweiterung um die Klassen A+++, A++ und A+ allerdings nicht EU-weit genutzt wird und für den Verbraucher wenig transparent ist, sollte man sich nicht ausschließlich auf die Kennzeichnung des Labels verlassen.

Um den besten Einbau-Gefrierschrank für Ihre Bedürfnisse zu finden, gilt es, einige Kriterien vor dem Kauf zu bedenken. Allen voran sollten Sie als umweltbewusster Mensch natürlich an den Stromverbrauch und die Energieeffizienz denken.

Ebenso wichtig ist allerdings auch das Fassungsvermögen des Einbau-Tiefkühlschranks. Was Sie außerdem noch beachten sollten, wenn Sie einen Einbau-Gefrierschrank kaufen möchten, erfahren Sie im Folgenden.

3.1. Stromverbrauch und Energieeffizienz – gut für Umwelt und Geldbeutel

Wie bei Elektrogeräten üblich, wird der Stromverbrauch auch bei Einbau-Gefrierschränken in Kilowattstunden (kWh) angegeben. Im Durchschnitt verbrauchen moderne Geräte zwischen 150 und 200 kWh pro Jahr. Bei einem Preis von 28 Cent pro Kilowattstunde liegen die jährlichen Kosten bei ca. 40 bis knapp 60 Euro.

Eine übersichtlichere Veranschaulichung des Stromverbrauchs bietet das Energielabel. Auf dieser Skala wird der Stromverbrauch relativ zum Rauminhalt des Geräts angegeben. Da seit Mitte des Jahres 2014 kein Gefrierschrank mehr verkauft werden darf, der eine schlechtere Energieeffizienzklasse als A+ hat, sind Sie als Verbraucher weitgehend sicher vor Stromfressern.

EEK

Das Energielabel zeigt an, wie effizient der Gefrierschrank im Stromverbrauch ist.

Wer noch mehr sparen möchte, sollte entsprechend einen Einbau-Gefrierschrank mit A++ als Energieklasse kaufen. Die etwas höheren Anschaffungskosten amortisieren sich zumeist schon im zweiten Jahr nach dem Kauf.

3.2. Fassungsvermögen und Fächeranzahl – viel hilft viel

Entscheidend für den Kauf eines guten und günstigen Einbau-Gefrierschranks ist natürlich auch sein Nutzinhalt in Litern. Dieser liegt bei Einbaugeräten meist zwischen 70 und 100 Litern. Das Fassungsvermögen ist vornehmlich abhängig von der Höhe des Tiefkühlschranks, da Breite und Tiefe zumeist den gängigen Maßen von Küchenschränken entsprechen. Ist beispielsweise ein Einbau-Gefrierschrank nur 72 cm hoch, kann er weniger Gefriergut fassen als ein Gerät von knapp 90 cm Höhe.

Zudem sollten Sie darauf achten, in wie viele Fächer der Innenraum aufgeteilt ist. Üblicherweise hat ein Einbau-Gefrierschrank 2 bis 4 Fächer. Möchten Sie mehrere kleine Portionen einfrieren oder beispielsweise ein Fach für TK-Kräuter reservieren, bietet sich ein Modell mit 4 Fächern an. So geht nichts verloren und die Sortierung der Lebensmittel bleibt übersichtlich.

Frieren Sie häufiger voluminöse Lebensmittel wie Braten oder TK-Torten ein, eignet sich ein Einbau-Tiefkühlschrank mit 2 großen, tiefen Fächern wesentlich besser. Achten Sie bei den Schubfächern zudem darauf, dass diese sich leicht aus dem Gefrierschrank entnehmen lassen. Das erleichtert die Reinigung.

Achtung: Das Fassungsvermögen hängt nicht mit dem Energieverbrauch zusammen. Bei letzterem kommt es einzig und allein darauf an, wie effizient das Gerät kühlt. Entsprechend kann auch ein kleiner Gefrierschrank mit wenig Nutzinhalt und geringer Höhe mehr Strom verbrauchen als ein größeres Modell.

3.3. Die Lautstärke – leise fröstelt das Eis

4 Fächer

Eine sinnvolle Aufteilung der Fächer nutzt das Fassungsvermögen des Tiefkühlschranks optimal aus und bietet Platz für alle Arten von Lebensmitteln.

Beinahe alle handelsüblichen Gefriergeräte funktionieren, ähnlich wie Kühlschränke mit Gefrierfach oder Kühl-Gefrierkombinationen für den Einbau, mit einem Kompressor, der das Kühlmittel im Kühlkreislauf komprimiert. Dieses Bauteil verursacht das mehr oder weniger leise Brummen, das Sie von jedem Kühlgerät kennen.

Alle Geräte aus unserem Einbau-Gefrierschrank Test 2016 erzeugen einen Lautstärke zwischen 35 und 41 Dezibel. Das entspricht etwa der Geräuschkulisse einer Bibliothek oder einem ruhigen Zimmer bei Nacht. Damit ist jeder Einbau-Gefrierschrank aus unserem Vergleich ähnlich leise wie ein freistehendes Modell und stört auch nicht bei den Mahlzeiten, wenn Sie die Küche als Essbereich nutzen.

3.4. Erweiterung zu Kühl-Gefrier-Kombination – frostiges Tetris

side-by-side Kombination

Schicke Alternative: Anstelle einer Kühl-Gefrierkombination können Sie Ihre Lebensmittel auch in einem Side-by-Side Gerät lagern.

Üblicherweise erwirbt man beim Kauf von Kühlgeräten für die Küche heutzutage eine Kühl-Gefrierkombination, bestehend aus einem Kühlschrank und einem Gefrierschrank, welcher meist direkt unter ersterem montiert ist. Ist Ihre Einbauküche jedoch lediglich mit einem Kühlschrank mit Gefrierfach ausgestattet, lohnt sich die Anschaffung eines unterbaufähigen Gefrierschranks auf jeden Fall.

Dabei sollten Sie darauf achten, dass das Gerät zu einer Kühl-Gefrierkombination erweiterbar ist. Durch diese Option ist es möglich, über den Gefrierschrank ein Kühlschrank einzubauen, ohne den Tiefkühler durch die Belastung von oben Schaden zu beschädigen. So können Sie einen defekten Kühlschrank leichter austauschen, ohne zugleich einen neuen Einbau-Gefrierschrank zu kaufen.

4. Schluss mit Eiszeit – So tauen Sie Ihren Gefrierschrank richtig ab

Natron

Natron ist ein wahrer Alleskönner und wirkt nicht nur als Backtriebmittel, sondern kann auch zu Reinigung genutzt werden.

Lästig, aber wahr: Mit regelmäßigem Abtauen tun Sie Ihren Lebensmitteln und Ihrem Gefrierschrank etwas Gutes. Denn ist der Tiefkühlschrank an den Wänden vereist, wird das Gefriergut nicht mehr ausreichend gekühlt. Sinkt die Temperatur unter -15 °C, kann auch eine Tiefkühlpizza verderben.

Zudem vertragen auch das Material und der Kühlkreislauf nur ein gewisses Maß an Eis. Tauen Sie den Gefrierschrank also mindestens zwei Mal pro Jahr ab, so verlängert sich auch die Lebensdauer des Geräts.

Zum Abtauen des Tiefkühlschranks gehen Sie wie folgt vor:

  1. Lebensmittel auslagern: Verstauen Sie das Gefriergut in einer Kühlbox oder lagern Sie es im Winter auf dem Balkon.
  2. Gerät abschalten: Trennen Sie den Tiefkühlschrank vom Stromnetz oder stellen Sie den Hauptschalter des Geräts auf 0.
  3. Eis antauen: Stellen Sie ein Gefäß mit heißem Wasser in den Gefrierschrank und schließen Sie die Tür. Nach einer halben Stunde sollten die Eisschollen weit genug angetaut sein.
  4. Eis entfernen: Entfernen Sie vorsichtig die Eisstücke von den Wänden. Hier hilft auch ein Holz- oder Kunststoffschaber.
  5. Tauwasser auffangen: Sind die Innenwände des Gefrierschranks nur von einer dünnen Eisschicht bedeckt, legen Sie unter das Heißwassergefäß einige alte Handtücher, die das Tauwasser aufsaugen.
  6. Gefrierschrank reinigen: Wischen Sie die Oberflächen und die Fächer mit einer schwachen Lösung aus 2 EL Natron und 1 l Wasser aus. Das Hausmittel tötet Pilze und Bakterien ab, ist dabei geruchsneutral und verlangsamt neuerliche Eisbildung.

5. Eiskalte Tipps zum Strom sparen

Standort

Kühlgeräte sollten in einer Küche nie neben Wärmequellen wie Herd oder Geschirrspüler stehen.

Auch wenn Ihr neuer Einbau-Gefrierschrank A++ als Energieklasse hat, können Sie mit einigen Tricks den Stromverbrauch niedrig halten. Besonders zu beachten sind die richtige Aufstellung und die passende Temperatureinstellung.

5.1. So steht Ihr Gefrierschrank goldrichtig

Die optimale Umgebungstemperatur für die meisten in Deutschland verkauften Kühlgeräte liegt zwischen 10 und 32 °C. Werden diese Werte regelmäßig über- oder unterschritten, steigt der Stromverbrauch und der Kompressor wird schlimmstenfalls beschädigt. Achten Sie also darauf, den Gefrierschrank nicht neben Wärmequellen wie Herd, Ofen oder Heizung zu stellen.

Wichtig ist auch, dass alle Lüftungsöffnungen stets frei gehalten werden, da der Tiefkühlschrank nur so die produzierte Wärme ableiten kann. Zudem ist es unerlässlich, dass der Gefrierschrank lotrecht steht, da andernfalls der Türanschlag schief ist und die Tür nicht richtig schließt.

Tipp: Die meisten Hersteller versehen ihre Tiefkühlschränke mit verstellbaren Standfüßen. Ist der Boden Ihrer Küche also uneben, justieren Sie die Füße nach, bis das Gerät laut Wasserwaage gerade steht.

5.2. Wählen Sie die richtige Temperatureinstellung

Bosch Gefrierschrank

Ein Gefrierkalender zeigt, wie lang bestimmte Lebensmittel tiefgekühlt gelagert werden können.

Generell reicht eine Temperatur von -18 °C vollkommen aus, um Ihre TK-Lebensmittel haltbar zu machen. Fertige Tiefkühlgerichte gehen bezüglich des Mindesthaltbarkeitsdatums von dieser Temperatur aus. Zwar hält sich das Gefriergut länger, wenn es kälter gelagert wird, so wird aber auch mehr Energie verbraucht.

Achten Sie zudem darauf, die jeweiligen Lebensmittel in den richtigen Fächern zu lagern. Die höher liegenden Fächer sind meist etwas wärmer und eignen sich vor allem für Lebensmittel, die Sie häufiger entnehmen.

Tipp: Bei integrierbaren Bosch Gefrierschränken, aber auch bei anderen Marken wie AEG, Siemens oder Amica, findet sich zumeist ein Gefrierkalender auf einer der Schubladen. Dieser zeigt an, wie lang welche Lebensmittelgruppe maximal eingefroren werden kann. So behalten Sie immer den Überblick, was Sie als erstes verbrauchen sollten.

Einbau Gefrierschrank Vergleich

Gut versteckt: Der Einbaugefrierschrank fügt sich nahtlos ins Design der Küche ein.

6. Einbau-Gefrierschränke: Das Urteil der Stiftung Warentest

In der Ausgabe von August 2015 haben die Experten des Verbrauchermagazins verschiedene Bauformen von Tiefkühlgeräten unter die Lupe genommen und natürlich findet sich auch der ein oder andere Einbau-Gefrierschrank im Test wieder.

Temperaturalarm

Laut Stiftung Warentest nicht immer überzeugend: Ein optisches oder akustisches Signal, das vor einem Temperaturanstieg warnt.

Dabei fällt auf: Alle Geräte glänzen in den Bereichen Einfrieren und Temperaturstabilität mit guten bis sehr guten Bewertungen. Auch hinsichtlich der Geräuschkulisse und dem Stromverbrauch zeigten sich die Experten ausnehmend zufrieden. Kritisch bewertet wurden hingegen bei fast allen Modellen die Punkte Handhabung und Verhalten bei Störungen.

So sind laut dem Testverfahren der Experten das Einräumen und die Reinigung der Einbau-Gefrierschränke allenfalls mäßig. Auch erwärmte sich der Innenraum vieler Geräte bei einem Stromausfall zu schnell, was für eine mangelhafte Isolierung im Türbereich spricht. Dennoch schnitten alle Einbau-Gefrierschränke im Test mit „Gut“ oder „Befriedigend“ ab.

7. Was Sie schon immer über Einbaugefrierschränke wissen wollten

7.1. Gibt es auch Einbau-Gefrierschränke mit Eiswürfelbereiter?

Einbau Gefrierschrank mit Eiswürfelbereiter

Immer cool bleiben: ein integrierter Eiswürfelbereiter sorgt an heißen Sommertagen für kühle Getränke.

Leider gibt es lediglich freistehende Gefrierschränke oder Side-by-Side-Kühlschränke mit integriertem Eiswürfelbereiter. Dieser ist zumeist in der Tür eingebaut und funktioniert wie eine sich selbst füllende und leerende Eiswürfelschale. Über einen Zulauf wird per Hand oder automatisiert Wasser in eine spezielle Eiswürfelform gefüllt. Dank der Minusgrade im Gefrierschrank gefriert das Wasser zu Eis.

Ein Sensor überprüft, wann das Eis fest genug ist, um seine Würfelform zu behalten. Ein eingebauter Mechanismus verdreht dann die Eiswürfelschale an beiden Enden, sodass sich die Würfel aus der Form lösen und in einen Aufbewahrungsbehälter fallen.

Die Vor- und Nachteile eines integrierten Eiswüfelbereiters im Überblick:

  • immer frische Eiswüfel im Gefrierschrank
  • Nachfüllen per Hand entfällt
  • Ablagefläche bleibt frei für Lebensmittel und muss nicht für Eiswüfelformen genutzt werden
  • eventuell komplizierte Installation des Festwasseranschlusses
  • regelmäßige Reinigung notwendig

7.2. Was kann ich gegen das Vereisen unternehmen?

Dazu müssen Sie lediglich zwei Dinge beachten: Öffnen Sie die Tür des Tiefkühlschranks so kurz wie möglich und kühlen Sie Lebensmittel herunter, bevor Sie diese ins Gefrierfach legen. So verhindern Sie, dass größere Mengen warmer Luft in das Gerät eindringen. Denn beim Abkühlen kondensiert die in der Luft gespeicherte Feuchtigkeit und legt sich als Eis auf die Innenwände des Gefrierschranks. Dasselbe Prinzip gilt übrigens für Ihren Kühlschrank, auch wenn bei den dort herrschenden Temperaturen die Feuchtigkeit nicht sofort gefrieren kann.

Hinweis: Gerade bei älteren Geräten kann auch eine undichte oder brüchige Gummidichtung in der Tür der Grund für das Vereisen sein. Prüfen Sie also auch, ob die Tür noch fest schließt und die Dichtung nicht spröde oder eingerissen ist.

7.3. Kann mal selbst Kühlmittel nachfüllen?

Das sollten Sie unter keinen Umständen tun! Das Kühlmittel im Kühlkreislauf des Gefrierschranks ist meist gasförmiges Isobutan oder Propan. Sollte etwas davon durch einen Defekt austreten, macht sich das Leck durch einen unangenehmen Geruch und den darauffolgenden Ausfall des Kompressors bemerkbar, der das Gas regelmäßig verdichtet. Da Sie neben dem Leck weitere Defekte nicht ausschließen können, sollten Sie das Problem in jedem Fall von einem Fachmann beheben lassen.

Wie genau der Kühlkreislauf von Kühlgeräten funktioniert, zeigt das folgende Video:

7.4. Was bedeuten die Sternchen an den Schubladen des Einbau-Gefrierfachs?

Die Markierung der Sterne gibt an, welche Temperaturen im Gefrierfach herrschen. Ein Fach mit einem Stern liegt bei etwa -6 °C. Hier halten sich Lebensmittel etwa drei Tage. Bei zwei Sternen herrschen etwa -12 °C vor, die Ihr Gefriergut ca. 14 Tage frisch halten.

Ein Gefrierschrank sollte jedoch immer mit mindestens drei Sternen gekennzeichnet sein. Denn bei den hier herrschenden -18 °C können Nahrungsmittel bis zu drei Monate aufbewahrt werden. Bei tieferen Temperaturen und vier Sternen kann die Lagerzeit auf etwa ein Jahr ausgedehnt werden.

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