CO-Melder gibt es von Marken wie ABUS und X-Sense, aber Sie können online und im Handel auch auf No-Name-Produkte zurückgreifen. Da der Alarm im Ernstfall Ihr Leben rettet, ist ein qualitativ hochwertiges und zuverlässiges Produkt höchst empfehlenswert. Dabei haben wir für Sie die wichtigsten Kaufkriterien aus diversen CO-Melder-Tests zusammengefasst.
1.1. Funktionen
Der beste CO-Melder verfügt über verschiedene Funktionen. Einige Funktionen sind aber bei jedem CO-Melder wichtig und sollten unterschiedliche Ansprüche erfüllen.
- Das Display ist sehr wichtig, um die genauen Kohlenstoffmonoxid-Werte stets erkennen und selbst überprüfen zu können. Achten Sie darauf, dass der CO-Melder über ein selbst leuchtendes Display oder eine LED-Anzeige verfügt. So können Sie Werte auch im Dunkeln oder aus größerer Entfernung ablesen.
- Der Voralarm ist ebenso wichtig, damit bereits eine geringe CO-Konzentration erkannt und per Alarm gemeldet wird. Laut CO-Melder-Tests verfügen alle Produkte mit EN-Norm über diese Frühwarnstufe.
- Eine Selbsttest-Funktion ermöglicht Ihnen die einfache Wartung des Geräts. Verfügt der Melder nicht über eine Selbsttest-Funktion, gibt es häufig Testtasten. Ein Knopfdruck reicht aus, damit der Alarm probeweise ertönt.
1.2. Lebensdauer
Beim Kauf eines CO-Melders ist es wichtig, auf eine möglichst lange Lebensdauer zu achten. Wichtigster Faktor hierbei: Die Batterie. Ein CO-Melder ist 24/7 in Betrieb, braucht aber grundsätzlich nur wenig Strom. Dennoch müssen gängige AA- oder AAA-Batterien mindestens einmal jährlich getauscht werden. Sie können auch auf Lithium-Langzeitbatterien zurückgreifen, die länger halten.
Tipp: Einige CO-Melder geben regelmäßig Warntöne ab, wenn die Batterien nur noch wenig Energie liefern. So müssen Sie den Wechsel nicht auf Verdacht ausführen und können auch nicht den Tausch vergessen.
Alle 3 bis 10 Jahre sollten Sie den CO-Melder wechseln, da die Sensoren dann „blind“ werden. Wann genau das Gerät nicht mehr zuverlässig funktioniert, meldet in der Regel ein Alarmton.

Die Batteriehalterung vieler CO-Melder ist ungewöhnlich, aber leicht zu handhaben.
X-Sense CO-Melder CO03D: steigt nur sehr sehr langsam an und gibt bei fast 50ppm keinen Alarm.
Hallo, wie unter Pkt. 3.2. Stromaufnahme veröffentlicht wurde, haben
„CO-Melder Gaswarner einen vergleichsweise hohen Stromverbrauch“; doppelte Versorgung via Steckdose Akku erforderlich.
Warum haben dann die o.a. Testsieger nur Batteriebetrieb beim Stromverbrauch angegeben?
Es wäre sehr hilfreich, wenn ich da eine Erklärung bekommen könnte zwecks Kaufentscheidung. vielen Dank
Liebe Manuela,
vielen Dank für Ihren Kommentar zu unserem CO-Melder-Vergleich.
Ihre Anmerkung haben wir notiert und werden diese bei der nächsten Revision mit einbeziehen.
Wir möchten außerdem darauf hinweisen, dass nicht nur das Kriterium des Stromverbrauches relevant ist und dass es bei ein und demselben Produkt immer vorkommen kann, dass für unterschiedliche Leser unterschiedliche Aspekte von Bedeutung sein können.
Viele Grüße
Vergleich.org
Wie bei allen CO-Melder Tests fehlt es am technischen Durchblick, wie die Gas-Detektion chemisch abläuft und was das für die Prüfmöglichkeit mit dem Testknopf bedeutet. Also, das ist kein Test, sondern ein Vergleich bezüglich Preis, Ausstattung und Hersteller-Angaben aller Art.
Nur wer die Funktion mit echtem Kohlenmonoxid prüft, ist auf der sicheren Seite, und das sollte man 2x im Jahr machen, denn die tatsächliche Lebensdauer der eingebauten CO-Sensoren ist oft erheblich kürzer als angegeben. Die Prüfung mit CO kann man mittlerweile preisgünstig selber machen. jedermann machbar.
Liebes Vergleich.org Team,
ich fürchte Jürgen Schmitz-Reinthal hat Recht. Nach der Liste der Dichte gasförmige Stoffe auf Chemie.de, hat Kohlemnonoxid eine Dichte von 1,250 und Luft bei 20 Grad nur eine Dichte von 1,204.
Sorry.
Hallo Herr Coors,
vielen Dank für Ihren Beitrag zu unserem CO-Melder Vergleich.
Laut den Richtwerten für Innenraumluft des Umweltbundesamtes hat Kohlenmonoxid tatsächlich eine Dichte von 1,250 kg/m³, allerdings bei einer Temperatur von 0° C. Die Dichte von Luft bei 0° C beträgt 1,293 kg/m³, damit ergibt sich eine relative Gasdichte von 0,967 (Kohlenmonoxid) zu 1 (Luft). Bei 20° C liegen die Werte bei 1,14 kg/m³ für Kohlenmonoxid und bei 1,2041 kg/m³ für Luft.
Kohlenmonoxid ist, wenn auch gering, leichter als Luft und sollte auch aufgrund der Luftzirkulation die Decke erreichen. Natürlich empfiehlt es sich trotzdem, wie in unserem Ratgeber angegeben, den CO-Melder in einer Höhe zwischen 1,5 und 1,7 Metern anzubringen.
Wir hoffen, Ihnen damit die Sorge genommen zu haben.
Beste Grüße
Ihr Vergleich.org Team
In den Erläuterungen ist unter „6.1. CO-Melder wo anbringen?“ ein gefährlicher Fehler: Kohlenmonoxid ist schwerer als Luft und steigt nicht sondern sinkt. Den CO-Melder an der Decke anzubringen (wie einen Rauchmelder !) ist also völlig sinnlos und gefährlich, weil eine CO-Konzentration zu spät angezeigt wird.
Lieber Leser,
vielen Dank für Ihren Kommentar zu unserem CO-Melder Vergleich.
Tatsächlich ist dies ein weit verbreiteter Irrglaube, denn Kohlenmonoxid ist nicht schwerer als Luft.
Die molare Masse von Luft (berechnet aus der Summe der Bestandteile) beträgt etwa 28,949 g/mol, die Dichte beträgt etwa 1,2041 kg/m³ (natürlich in Abhängigkeit von Höhe und Temperatur).
Die molare Masse von Kohlenmonoxid beträgt etwa 28,01 g/mol, die Dichte beträgt etwa 1,14 kg/m³.
Kohlenmonoxid ist also etwas leichter als Luft und bedenkt man die stetige Luftzirkulation in Wohnräumen, besteht keine Gefahr, dass die CO-Konzentration nicht auch eine Decke erreichen würde.
Allerdings sollte hier die Art der Decke berücksichtigt werden: Sehr hohe Decken eignen sich nämlich nicht als Anbringungsort. Ideal ist eine Höhe von etwa 1,5 bis 1,7 Metern.
Wir wünschen Ihnen viele sichere Tage dank Ihres CO-Melders!
Ihr Vergleich.org Team