Benzin-Kettensäge Test 2016

Die 7 besten Benzin-Kettensägen im Vergleich.

AbbildungTestsiegerPreis-Leistungs-Sieger
ModellMcCulloch CS390+Makita EA3200S40BDolmar PS-420SCAtika BKS38FUXTEC FX-KS146Retevis CS2500-3Dolmar PSC-32C
Testergebnis¹
Hinweis zum Testverfahren
Vergleich.org
Bewertung1,6gut
07/2016
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Bewertung1,7gut
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Kundenwertung
29 Bewertungen
126 Bewertungen
23 Bewertungen
70 Bewertungen
1 Bewertungen
6 Bewertungen
159 Bewertungen
Leistung2 PS
1,5 kW
1,8 PS
1,4 kW
3 PS
2,2 kW
1,8 PS
1,3 kW
2,2 PS
1,6 kW
1,2 PS
0,9 kW
1,8 PS
1,4 kW
HubraumJe größer der Hubraum, desto mehr Leistung kann die Säge abrufen.40,9 cm³32 cm³42,4 cm³37,2 cm³45,8 cm³25,4 cm³32 cm³
SchwertlängeBedingt die Schnittlänge, welche 5 - 7 cm weniger beträgt.40 cm
16 Zoll
40 cm
16 Zoll
45 cm
18 Zoll
40 cm
18 Zoll
40 cm
18 Zoll
30 cm42 cm
17 Zoll
Tankvolumen350 ml400 ml480 ml310 ml550 ml230 ml400 ml
seitlicher Kettenspanner
zum schnellen Nachspannen
JaJaJaJaNeinJaJa
automatische KettenschmierungJaJaJaJaNeinJaJa
BaumkralleSicherheitsvorkehrung, damit sich die Säge nicht im Holz "festsägt".NeinJaNeinJaNeinJaJa
Kettenbremse
Sicherheitsvorkehrung
JaNeinJaJaNeinJaNein
Gewicht4,7 kg4,1 kg4,8 kg5,2 kg5,4 kg4 kg4,1 kg
Vorteile
  • gute Schnittleistung
  • angenehmes Handling
  • inkl. Tragetasche
  • inkl. Ersatzkette
  • gute Schnittleistung
  • handlich
  • geringer Verbrauch
  • gute Schnittleistung
  • schnelles Anspringen
  • lange Laufleistung
  • gute Schnittleistung
  • gute Verarbeitung
  • inkl. Dosierbehälter
  • einfacher Start, auch kalt
  • inkl. Dosierbehälter
  • geringer Verbrauch
  • gute Schnittleistung
  • handlich und klein
  • zum Hochentaster erweiterbar
  • gute Schnittleistung
  • handlich
Zum Angebotzum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »
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Benzin-Kettensäge-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze
  • Als Kettensäge wird ein Gerät bezeichnet, bei dem eine Kette um eine Führungsschiene, das so genannte Schwert, läuft und so den Schnitt ausführt.
  • Die üblichen Varianten sind elektrische Kettensägen oder solche mit Benzinmotor, die für einfache Schnittarbeiten im Garten und auf dem Bau eingesetzt werden. Seltener werden auch pneumatische oder hydraulische Antriebsverfahren verwendet, diese sind sehr leistungsstark und schneiden z.B. Beton, aber auch auch entsprechend teuer.
  • Wegen der Unabdingbarkeit eines maschinellen Antriebs, wird die Kettensäge auch häufig als Motorsäge bezeichnet. Dabei ist sie jedoch nicht zu verwechseln mit anderen angetriebenen Sägen. Eine Kettensäge ermöglicht durch die Beschaffenheit der Kette eher grobe Schnitte.

benzin kettensäge test

Die Kettensäge ist ein echtes Multitalent: Mit ihr lassen sich die unterschiedlichsten Aufgaben bewältigen. Im Forstbetrieb wird sie vielfach eingesetzt, um den Baumbestand zurückzuschneiden und Äste zu stutzen. Jedoch werden solche Geräte auch von Fachkräften des Handwerkbetriebs, etwa Zimmerleuten und Dachdeckern, verwendet, um Überstände von Holzbalken und Dachlatten zu kürzen. Für den nicht-professionellen Einsatz sind Motorsägen ebenfalls sehr beliebt: Sie helfen beim Baumschnitt, können aber auch zum Fällen von Bäumen sowie zum Anfertigen von Skulpturen verwendet werden. Wenngleich die elektrische Kettensäge im Freizeitbereich lange Zeit das bevorzugte Gerät war, greifen immer mehr Hobby-Gärtner und -Handwerker zur Benzin-Kettensäge. Wenn auch Sie nach Ihrem persönlichen Benzin Kettensägen Testsieger Ausschau halten, sind Sie bei unserem Benzin Kettensäge Test 2016 an der richtigen Adresse. Wir zeigen Ihnen, worauf Sie achten sollten, wenn Sie eine Benzin Kettensäge kaufen möchten und welche Merkmale die beste Benzin Kettensäge auszeichnen.

1. Geschichte der Kettensäge

einhand kettensäge

Eine Moderne Einhand-Kettensäge.

Um die vielfältigen Arbeiten, die mit einer Kettensäge auszuführen sind, zu bewerkstelligen, haben die Hersteller im Laufe der Jahre verschiedene Antriebsvarianten entwickelt. Dabei liegen, wie bei vielen Innovationen, die Anfänge der Kettensäge in einem anderen Bereich.

Im Jahr 1785 erscheint John Aitkens Principles of Midwifery, or Puerperal Medicine. In dieser Sammlung von Texten werden neuartige medizinische Instrumente vorgestellt, unter anderem eine der Kettensäge ähnliche Vorrichtung.

Im Jahr 1830 erfand der Würzburger Arzt Bernhard Heine eine Säge, die ebenfalls nach dem Prinzip der heutigen Kettensäge funktioniert. Dabei läuft eine Kette mit scharfen Zähnen um eine Führungsschiene und wird von einer Handkurbel angetrieben. Eine Halterungsvorrichtung ermöglichte die einhändige Anwendung.

Heine hatte seine Erfindung, die er Osteotom nannte, nach jahrelangen Forschungen vorgestellt. Es setzte sich schnell als Instrument in der Chirurgie durch, bereits 1836 wurde eine Dissertation über das Osteotom veröffentlicht. Heine erhielt im gleichen Jahr die Ehrendoktorwürde der Universität Würzburg. Auch wenn es zu seiner Zeit ein revolutionäres Operationsbesteck war, wird es in der ursprünglichen Form nicht mehr verwendet. Der Begriff Osteotom wurde jedoch übernommen und steht heute für Knochenbohrer, wie sie in der Dentalchirurgie eingesetzt werden.

Die Kettensäge wurde jedoch als nützliches Prinzip entdeckt und schon bald auch in der Forstarbeit eingesetzt. Genaue Erkenntnisse über die Entwicklung der motorbetriebenen Sägen sind nicht gesichert, jedoch soll bereits um 1920 eine so genannte Sägemaschine im Einsatz gewesen sein. Diese wurde zum Fällen von Bäumen ebenso eingesetzt wie zum Teilen von Stämmen.

Was ist „ablängen“?

Es handelt sich hierbei um ein Fachwort aus dem Holzhandwerk. Der Duden definiert die Bedeutung mit: „in bestimmter Länge absägen, durchschneiden“

Die Elektro-Kettensäge kann auf eine lange Tradition zurückblicken. Das erste Modell mit Elektromotor wurde vom schwäbischen Hersteller Stihl konstruiert. Dieses Modell war aufgrund der notwendigen Stromversorgung nicht mobil und wurde daher auf einem Ablängplatz eingesetzt.

Der Thüringer Emil Lerp konstruierte die erste Benzinsäge, welche für den Serienbetrieb vorgesehen war. Seine als Typ A bezeichnete Erfindung vermarktete er mit seinem Unternehmen, das er nach einem Berg in seiner thüringischen Heimat Dolmar nannte. Das Patent für seine Erfindung meldete er 1928 an, es wurde 1930 veröffentlicht.

motorsägen benzin

Eine Zwei-Mann-Kettensäge mit Griffen für die beidseitige Benutzung des Schwerts. Wurde für senkrechte Schnitte genutzt.

Die ersten Benzin-Kettensägen waren sehr schwer, weshalb sie von zwei Menschen bedient werden mussten. Die Handgriffe der Sägen waren dabei meist zu beiden Seiten des Motors angebracht. Spätere Modelle hatten am Ende der Führungsschiene für die Kette einen Handgriff, sodass die zweite bedienende Person Druck am Ende des Schwerts ausüben konnte. So wurde verhindert, dass die Säge bei der Bedienung nach oben ausschert.

Ein Problem der frühen Konstruktionen war stets, dass die Schnitte nicht lageunabhängig ausgeführt werden konnten. So mussten die Kettensägen in der gleichen Position gehalten werden, damit der Vergaser korrekt funktionierte. Um dennoch waagerechte Schnitte auszuführen, wurden Motorsägen mit schwenkbarer Schiene konstruiert.

Die 1952 auf den Markt gekommene Dolmar Kettensäge mit dem Modellnamen CP hatte eine um 90° schwenkbare Kettenschiene, sodass sowohl waagerechte, etwa zum Fällen von Bäumen, als auch senkrechte Schnitte, wie sie zum Zerteilen von Baumstämmen notwendig sind, ausgeführt werden konnten.

Da die Konstruktion einer schwenkbaren Schiene recht aufwändig war, wurden auch Modelle mit schwenkbarem Vergaser gebaut. Diese Variante wurde u.a. von dem in der DDR produzierenden Hersteller Werus eingesetzt.

Abhilfe schaffte eine Innovation aus der Luftfahrttechnik: Der für Flugzeuge entwickelte Membranvergaser, der es ermöglichte, den Motor unabhängig von der Lage am Laufen zu halten, sorgte dafür, dass auch Schrägschnitte angewendet werden konnten. Die mit dem neuartigen Vergaser ab Mitte der 1950er Jahre gebauten Benzin-Motorsägen waren nun für den Einmanngebrauch zugeschnitten. Zudem erhöhte sich durch die Konstruktion die Produktivität der Waldarbeiter, was auch zu deutlichen Einkommenssteigerungen dieser Berufsgruppe führte.

Im Laufe der Jahre wurde die Kettensäge weiterentwickelt, auch um Unfälle zu reduzieren. Innovationen in der Kategorie Sicherheit liegen u.a. darin, dass sich die Kette nicht, wie anfangs noch üblich, bereits im Leerlauf um die Schiene läuft, sondern erst, wenn Gas gegeben wird. Dies wird durch die so genannte Fliehkraftkupplung erreicht. Weitere Maßnahmen für den Unfallschutz:

  • Gashebelsperre
  • Kettenbremse
  • Baumkralle
  • Kettenfangbolzen
  • Handschutz
  • Vibrationsdämpfer

benzinsägen

2. Der Benzinmotor als Antrieb für die Sägekette

Für die Kettensäge existieren verschiedene Antriebsarten: Neben den klassischen Benzin- und Elektromotoren werden Kettensägen mitunter auch mit einem hydraulischen oder pneumatischen Antrieb versehen. Diese Geräte sind jedoch meist für sehr spezielle Einsatzzweck vorgesehen. So können sie beispielsweise auch Beton schneiden, da ihre Leistung über der von Benzin-Kettensägen liegt. Jedoch sind Kettensägen mit Druckluft- oder hydraulischem Antrieb um ein vielfaches teurer als Geräte für den Freizeit- und Hausgebrauch.

Der Benzinmotor der Kettensäge ist in der überwiegenden Mehrheit der Fälle ein Zweitakt-Motor. Das bedeutet, dass der Motor mit einem Benzin-Öl-Gemisch betrieben wird, das den Antrieb gewährleistet und gleichzeitig den Motor schmiert, sodass er nicht korrodieren kann. Zweitaktmotoren bieten sich für kleine Geräte wie Motorsägen, aber auch Benzin-Rasenmäher, Motorsensen und Vertikutierer an, da sie im Vergleich mit Viertaktmotoren nicht so schwer sind.

Ab Januar 2019, wenn die Euro-5-Norm eingeführt wird, werden auch Abgas-Grenzwerte für Kleingeräte mit Benzinmotor gelten. Daher will u.a. Dolmar Kettensägen mit Viertakt-Motoren ausstatten. Noch sind diese Geräte jedoch nicht in Serie. Viele Benzin-Kettensägen verfügen zudem über einen Katalysator.

Der Motor wird über einen Seilzug gestartet. Marken wie Stihl, Einhell oder Husqvarna versuchen durch verschiedene technische Hilfsmittel, den Start des Motors zu erleichtern. Grundsätzlich startet ein Motor leichter, wenn er bereits warmgelaufen ist oder sich in einer warmen Umgebung befindet.

Kettensägen mit Benzinmotor sind die erste Wahl für Anwender, die ortsunabhängig arbeiten wollen und zudem in ihrem Garten Hartholz oder dicke Stämme sägen möchten. Wir zeigen Ihnen die Vor- und Nachteile einer Benzin-Kettensäge gegenüber einer Elektro-Kettensäge oder Akku-Kettensäge:

  • hohe Leistung, auch für Hartholz und große Durchmesser geeignet
  • ortsunabhängig einsetzbar
  • lange Einsatzzeit
  • Abgase werden ausgestoßen
  • sehr laut

3. Kaufberatung für Benzin Kettensägen

kettensäge benzin

Eine Kettensäge von Dolmar.

Wichtig beim Kauf einer Kettensäge ist, sich die Einsatzbereiche vor Augen zu führen. Davon hängen die wichtigen Faktoren, auf die Sie achten müssen ab. Die Modelle in unserem Benzin Kettensäge Test sind für den gelegentlichen Einsatz im Garten, zum Ablängen oder gelegentlichen Fällarbeiten geeignet.

3.1. Schwertlänge

Die Schwertlänge bestimmt die Länge, die ein Werkstück haben kann, damit Sie es in einem geraden Schnitt durchtrennen können. Dabei ist die Schwertlänge jedoch nicht mit der Schnittstärke gleichzusetzen. Da das Schwert ein Stück in den Motorraum hineinragt, um einen günstigen Hebelwinkel zu bekommen, beträgt die Schnittstärke, abhängig von Hersteller und Modell, meist 5 – 7 Zentimeter weniger als die Schwertlänge.

Beispiel: Ihre Benzin-Motorsäge hat eine Schwertlänge von 50 cm. Abzüglich des im Gerätekörper liegenden Teils des Schwerts kommen Sie demnach auf eine Schnittlänge von 43 – 45 cm.

3.2. Leistung

Da eine Benzin-Motorsäge mehr Leistung erreichen kann als eine elektrische Kettensäge oder eine Akku-Kettensäge, sollten Sie diesen Vorteil auch nutzen. Gerade wenn Sie harte Hölzer bearbeiten möchten, ist eine starke Sägeleistung unumgänglich. Die Sägeleistung ergibt sich durch die Motorleistung, die wiederum vom Hubraum abhängig ist. Mit einem stärkeren Motor erhöht sich jedoch auch das Gewicht. Greifen Sie demnach zu einem Modell mit guter Leistung, wenn Sie stärkere und härtere Hölzer sägen möchten. Zu den Harthölzern zählen u.a. Ahorn, Buche, Eiche, Esche und Kirsche.

Beachten Sie: Die Leistung, welche für gute Sägeergebnisse nötig ist, ist direkt proportional zur Schwertlänge. Das bedeutet, dass Sie eine stärkere Säge brauchen, je länger das Schwert ist.

3.3. Sicherheitsausstattung

Achten Sie unbedingt darauf, dass die Kettensäge den aktuellen Sicherheitsstandards entspricht. Eine Gashebelsperre ist wichtig, damit die Säge nicht versehentlich startet, wenn eine Last auf den Gashebel ausgeübt wird, etwa durch einen verklemmten Ast.

Eine Kettenbremse verhindert, dass die Kette weiter angetrieben wird, wenn sich die Säge im Holz verkantet. So wird auch ausgeschlossen, dass Ihnen die Säge mit Wucht aus der Hand gerissen wird, weil die Hebelwirkung den Motor nach oben schnellen lässt.

Die Baumkralle ist eine Metallschiene mit Zacken, die sich am Motorgehäuse befindet. Sie verhindert das „Festfressen“ der Säge im Holz.

3.4. Schnellstart

Viele Hersteller, z.B. Einhell, haben technische Vorrichtungen, um den Start der Kettensäge angenehmer zu gestalten. Die grundsätzliche Idee bei den Schnellstart-Mechanismen ist es, die auf der Anzugsleine liegende Kraft zu reduzieren. Das erreichen die Marken auf unterschiedliche Weise. So werden wenige Anläufe benötigt, die Säge zu starten. Das ist besonders bei kalter Umgebungstemperatur wichtig.

4. Pflege und Reinigungstipps

sägekette schärfen

Mit einem speziellen Gerät lässt sich die Sägekette einfach schärfen.

In regelmäßigen Abständen, meist nach besonders intensiven Arbeiten, müssen Sie die Kette nachspannen. Viele Hersteller haben dazu eine Lösung entwickelt, die ganz ohne Werkzeug auskommt. Dabei ist seitlich am Gehäuse ein Rädchen angebracht, mit dem Sie die Kette wieder spannen können. Das ist notwendig, da eine lockere Kette sehr leicht von der Führungsschiene springen kann.

Es ist auch sehr wichtig, von Zeit zu Zeit die Sägekette schärfen zu lassen. Eine stumpfe Kette führt dazu, dass die Säge öfter im Holz stecken bleibt. Das Kettensägen-Schärfen können Sie selbst übernehmen, es aber auch im fachkundigen Werkzeugverleih vornehmen lassen. Beim Kettensägen-Schärfen brauchen Sie eine Rundfeile, die in einem bestimmten Winkel zwischen die scharfen Zähne der Sägekette geführt wird. Es kann freihändig gefeilt werden, es ist jedoch auch möglich, eine Feilenhalterung zu verwenden, um den korrekten Winkel einzuhalten.

Wenn der Luftfilter Ihrer Benzinkettensäge verstopft ist, lässt die Sägeleistung stark nach. Sie sollten daher den Luftfilter reinigen. Viele Hersteller konstruieren die Filter mittlerweile so, dass sie unter fließendem Wasser abwaschbar sind und dann an der Luft getrocknet werden können. So sparen sich die Anwender aufwändige Reinigungsvorgänge. Wie sie den Luftfilter bei einer Stihl Benzin Kettensäge reinigen, zeigt Ihnen das nachfolgende Video:

5. Darauf sollte man bei der Nutzung einer Benzin Kettensäge achten

Da Benzinkettensägen gefährliche Arbeitsgeräte sein können, ist es notwendig, Schutzkleidung zu tragen. Für Waldarbeiter ist eine solche vorgeschrieben. Sie besteht aus fünf Bestandteilen, die in der folgenden Tabelle aufgelistet sind.

Gegenstand Merkmale Norm
Forsthelm Der Helm eines Waldarbeiters muss das Gehör und das Gesicht schützen, ohne dabei die Sicht zu Verdecken. Er ist in Signalfarben gehalten, um den Standort des Arbeiters kenntlich zu machen. DIN EN 397, DIN EN 352, DIN EN 1731
Arbeitskleidung Die Arbeitskleidung ist ebenfalls in Signalfarben gehalten und weist rückstrahlende Applikationen auf, um den Waldarbeiter sichtbar zu machen.
Schutzhandschuhe Die Handschuhe schützen vor Verletzungen, die beim Umgang mit der Kettensäge entstehen können. Sie sind aus speziellem faserverstärktem Material. DIN EN 388, DIN EN 420
Schnittschutzhose Auch das Beinkleid schützt vor Verletzungen durch die Kettensäge. Es besteht aus einem Fasermaterial, aus welchem sich Fasern lösen, die in kürzester Zeit die Kettenbremse auslösen. DIN EN 381
Sicherheitsschuhe Die Schuhe müssen eine griffige Sohle haben, über eine Zehenschutzkappe verfügen, Knöchel- und Schnittschutz gewährleisten. Der Schaft muss mindestens 19,5 cm lang sein. DIN EN 344, DIN EN 345
Zwar ist eine solche Schutzkleidung nicht für Privatpersonen vorgeschrieben (mit einigen Ausnahmen), jedoch sollten Sie, auch wenn Sie Ihre Benzinkettensäge nur zum Kappen von Ästen o.ä. verwenden, einen ausreichenden Arbeitsschutz gewährleisten.

Für den Einsatz von Motorsägen im gewerblichen Bereich, also in der Fortwirtschaft, aber auch beim THW und der Feuerwehr, ist ein Fachkundenachweis erforderlich. Dies gilt auch für Privatpersonen, welche in einem staatlichen oder privaten Forst Brennholz schneiden möchten. Um den so genannten „Kettensägenführerschein“ zu erwerben, müssen Sie an einem Lehrgang teilnehmen.

6. Benzin Kettensägen bei der Stiftung Warentest

Die Stiftung Warentest hat im Jahr 2013 Kettensägen für Garten und Wald getestet. Es handelt sich zwar nicht ausschließlich um einen Benzin Kettensäge Vergleich, jedoch hat die Stiftung auch Modelle mit Benzinmotor getestet. Die Motorsäge von Husqvarna schnitt am besten ab, während das Modell der Tochterfirma McCulloch auf Platz zwei landete. Die Qualität der meisten Geräte im Test war gut, nur einmal mussten die Tester das Prädikat „mangelhaft“ vergeben.

7. Fragen und Antworten rund um das Thema Benzin Kettensäge

  • Welche Benzin Kettensäge ist die beste?

    In unserem Benzin Kettensäge Test haben wir Ihnen gezeigt, welche die geeigneten Modelle für den Gebrauch im Freizeitbereich sind. Achten Sie auf ausreichende Leistung, um auch härtere Holzsorten sägen zu können. Zudem müssen Sie darauf achten, dass das Schwert nicht zu lang für die Leistung der Säge ist. In diesem Fall werden Sie nicht genügend Kraft auf die Sägekette bekommen und können nur schwer schneiden. Die technischen Sicherheitsvorkehrungen runden das Gesamtpaket der besten Benzin Ketten Säge ab.
  • Welches Benzin für Kettensäge benutzen?

    Da alle Modelle in unserem Benzin Kettensäge Test mit Zweitaktmotoren ausgestattet sind, benötigen Sie ein Gemisch aus Motoröl und Benzin, um Ihre Motorsäge zu betreiben. Den entsprechenden Kraftstoff können Sie entweder vorgemischt kaufen oder selbst anmischen. Sie müssen dabei das richtige Mischverhältnis beachten. Welches Mischverhältnis für Ihre Motorsäge benötigt wird, können Sie in der Bedienungsanleitung nachlesen.
  • Wie mische ich Kettensägen-Benzin?

    Um das Gemisch für die Kettensäge selbst herzustellen, benötigen Sie mindestens zwei Kanister und einen Trichter. Einer der Kanister sollte mit Markierungen versehen sein, sodass Sie die Füllmenge ablesen können. Den anderen Kanister füllen Sie an der Tankstelle mit Benzin. Vielen Kettensägen in unserem Benzin Kettensäge Vergleich ist ein Dosierbehälter beigelegt, der Ihnen zeigt, wie viel Öl Sie dem Benzin, abhängig von Menge und Mischverhältnis, hinzufügen müssen. Falls ein solches Hilfsmittel nicht beigelegt ist, kann die nötige Menge jedoch leicht selbst ausgerechnet werden. Ein Rechenbeispiel: Bei einem 1:50-Gemisch kommen auf einen Liter Benzin 20 ml Öl. Beachten Sie, dass ein selbst angemischter Treibstoff nicht unbegrenzt haltbar ist.
  • Welches Öl für Benzin-Kettensäge benutzen?

    Für die Kettenschmierung verwenden Sie am besten ein synthetisches Kettenschmieröl. Da durch die Bewegung der Kette dieses in winzigen Mengen von der Kette geschleudert wird, ist es wichtig, dass das Kettennöl keine Umweltbelastung darstellt. Sie können auch Speiseöl verwenden. Für das Treibstoffgemisch sollten Sie auf Zweitaktöl zurückgreifen, das Sie u.a. im Automobilfachhandel erhalten. Verwenden Sie kein Motoröl, wie Sie es bei Ihrem PKW tun! Dieses könnte den Motor Ihrer Säge sehr bald irreparabel beschädigen.

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