Akku-Bohrschrauber Test 2026

Die besten akkubetriebenen Bohrschrauber im Vergleich.

Drei Akku-Schlagbohrschrauber sind auf weißem Untergrund angeordnet: links der Einhell TP-CD 18/70 in Rot-Schwarz, in der Mitte oben der Makita in Blau-Schwarz ohne montierten Akku, rechts der Bosch GSB 18V-25 Professional in Blau-Schwarz.
Zuletzt aktualisiert: 25.02.2026
Schnellüberblick: Unsere Produkttests
Makita Akku-Bohrschrauber im ausgeschalteten Zustand, von der Seite fotografiert auf hellem Untergrund liegend.
Testsieger
Makita DDF489Z
Der Bosch GSR 12V-35 FC zeigt seine kompakte Bauform mit Pistolengriff und integriertem 12-Volt-Akku. Das FlexiClick-System ermöglicht den werkzeuglosen Wechsel verschiedener Aufsätze.
Allrounder
Bosch GSR 12V-35 FC
Einhell TC-CD 18/35 Li Akku-Bohrschrauber in Seitenansicht ohne eingesetzten Akku.
Einsteiger-Tipp
Einhell TC-CD 18/35 Li
Holz-Experte Philip Merten
Experte
Fachbereich: Bohren & Zubehör
Redakteur: Stas Bachmann
Philip berät das Team seit 2024 um alles rund um Handwerk und Holz. Auf dem Kanal "Ideen aus Holz" (@ideen_aus_holz bei Instagram) teilt er seine handwerklichen Projekte rund um Haus und Garten mit seinen Followern. Philip hat sich vor 8 Jahren eine CNC Fräse komplett selbst gebaut, also konstruiert, gefertigt und gebaut. Damit stellt er seitdem tolle und individuelle Produkte aus Holz her. Außerdem setzt er vom Fliesenlegen bis hin zu Pflaster- und Elektroarbeiten viele verschiedene Projekte ums Haus um. Bisher hat er u.a. eine Werkstatt, ein Mikrozementbad und eine Terasse mit Drainagemörtel umgebaut, Trockenbau und Elektroarbeit umgesetzt sowie eigene Möbel gebaut und gestaltet. Philip bringt sein technisches und handwerkliches Verständnis zusammen und arbeitet sich auch gern in neue Themen ein.

Ein Bild aufhängen, ein Regal montieren, eine Küchenplatte bohren – Akku-Bohrschrauber sind längst Standard im Werkzeugkasten. Sie ersetzen Schraubenzieher und Netzbohrer durch Mobilität und Kraft. Moderne Geräte vereinen mehrere Funktionen und arbeiten auch ohne Steckdose zuverlässig. Einstiegspreise liegen bei etwa 50 €, leistungsstarke Systeme mit Zubehör kosten bis zu 400 €.

So wurde getestet

Wie viel Kraft liefern die Geräte in Holz oder Metall? Lässt sich das Drehmoment fein dosieren, das Bohrfutter zügig wechseln? Im Fokus der Akku‑Bohrschrauber‑Tests standen Leistung, Kontrolle und Ergonomie. Auch Lichtverhältnisse, Transportlösungen und Akkusysteme wurden berücksichtigt – denn erst das Zusammenspiel entscheidet, wie gut sich ein Gerät in der Praxis bewährt.

Makita Akku-Bohrschrauber im ausgeschalteten Zustand, von der Seite fotografiert auf hellem Untergrund liegend.
Testsieger
Makita DDF489Z

Der Makita DDF489Z zeigte im Test eine breite Einsatzfähigkeit bei Schraub- und Bohrarbeiten. Konstante Leistung über verschiedene Materialien hinweg prägte den Gesamteindruck. Auch unter höherer Belastung arbeitete das Gerät kontrolliert. Handhabung, Drehmomentregelung und Bohrfutterwechsel wirkten aufeinander abgestimmt. Der Akku‑Bohrschrauber eignete sich für unterschiedliche Aufgaben ohne Anpassungsprobleme.

Der Bosch GSR 12V-35 FC zeigt seine kompakte Bauform mit Pistolengriff und integriertem 12-Volt-Akku. Das FlexiClick-System ermöglicht den werkzeuglosen Wechsel verschiedener Aufsätze.
Allrounder
Bosch GSR 12V-35 FC

Der Akku-Bohrschrauber Bosch GSR 12V‑35 FC fiel im Test durch seine kompakte Bauform und das modulare Aufsatzsystem auf. Der Fokus lag klar auf präzisen Schraubarbeiten und guter Zugänglichkeit. Bei Bohrungen zeigte sich eine begrenzte Leistungsreserve. Gewicht, Griffgestaltung und Zubehör unterstützten Arbeiten in engen Bereichen. Das Gerät adressiert vor allem kontrollierte Anwendungen mit wechselnden Anforderungen.

Einhell TC-CD 18/35 Li Akku-Bohrschrauber in Seitenansicht ohne eingesetzten Akku.
Einsteiger-Tipp
Einhell TC-CD 18/35 Li

Der Einhell TC‑CD 18/35 Li präsentierte sich im Test als einfach aufgebauter Akku‑Bohrschrauber für grundlegende Tätigkeiten. Schraubarbeiten in weichen Materialien standen klar im Vordergrund. Bei Bohrungen in härteren Werkstoffen traten Grenzen auf. Das geringe Gewicht erleichterte kurze Einsätze. Ausstattung und Zubehör blieben auf das Nötigste beschränkt.

Vergleichstabelle Akku-Bohrschrauber

In unserer Tabelle stellen wir gesammelte Informationen zu Produkten gegenüber, die wir aus Bewertungen, Kundenreviews und Analysen der Produktinformationen ziehen. Von diesen Produkten testen wir selbst zudem mindestens drei Artikel, um Ihnen noch fundiertere Informationen liefern zu können. Die Reihenfolge innerhalb der Vergleichstabelle ändert sich dadurch nicht.
Aktualisiert: 26.02.2026

1 - 8 von 15: Beste Akku-Bohrschrauber im Vergleich

Preis in EUR
Hersteller
Kundenwertung
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Akku-Bohrschrauber Vergleich
Makita DDF482RFJMakita DDF482RFJ
Vergleichssieger
Bosch Professional  GSR 18V-28Bosch Professional GSR 18V-28
Makita DDF484RTEMakita DDF484RTE
Preis-Leistungs-Sieger
Bosch GSR 18V-55Bosch GSR 18V-55
Makita DDF485RFJMakita DDF485RFJ
Abbildung*
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Vergleichssieger
Makita DDF482RFJAmazon Logo
Bosch Professional  GSR 18V-28Amazon Logo
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Preis-Leistungs-Sieger
Makita DDF484RTEAmazon Logo
Bosch GSR 18V-55Amazon Logo
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Modell*

Makita DDF482RFJ

Bosch Professional GSR 18V-28

Makita DDF484RTE

Bosch GSR 18V-55

Makita DDF485RFJ

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Informationen zur Produktsortierung und Bewertung
Unsere Bewertung
sehr gut
Makita DDF482RFJ
02/2026
Unsere Bewertung
sehr gut
Bosch Professional GSR 18V-28
02/2026
Unsere Bewertung
sehr gut
Makita DDF484RTE
02/2026
Unsere Bewertung
sehr gut
Bosch GSR 18V-55
02/2026
Unsere Bewertung
sehr gut
Makita DDF485RFJ
02/2026
Kundenwertung
bei Amazon
*
Preis­vergleich
Preis­vergleichPreis­vergleich
Preis­vergleichPreis­vergleichPreis­vergleich
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Ratenzahlung
RatenzahlungRatenzahlung
Motorleistung & Technik
Leerlaufdrehzahl
Umdrehungen pro Minute
1.900 min⁻¹
1.900 min⁻¹
2.000 min⁻¹
1.750 min⁻¹
1.900 min⁻¹
Max. Drehmoment
62 Nm
63 Nm
54 Nm
55 Nm
50 Nm
Schnellspann-Bohrfutter
Gangschaltung
Akku & Ladegerät
Akku-Typ
Lithium-Ionen-Akku
18 V | 5,0 Ah
Lithium-Ionen-Akku
18 V | 4,0 Ah
ohne Akku
separat erhältlich
Lithium-Ionen-Akku
18 V | 2,0 Ah
Lithium-Ionen-Akku
18 V | 3,0 Ah
Inkl. Ersatzakku
Ladestand-Anzeige
Arbeitskomfort & Zubehör
LED-Leuchte
Softgrip
Inkl. Transportkoffer
Gewicht
1,8 kg
5 kg
1,8 kg
1 kg
1,7 kg
Vorteile
  • besonders lange Akkulaufzeit
  • hohe Leerlaufdrehzahl
  • Doppel-LED mit Nachglimmfunktion
  • inkl. Ersatzakku
  • inkl. Koffer
  • ergonomisches Design
  • 21 Drehmomentstufen
  • automatische Abschaltung, wenn der Akku fast leer ist
  • inkl. Motorbremse
  • integrierter Gürtelclip
  • elektronische Motorsicherung
  • solides Metallbohrfutter
  • mit Doppel-LED
  • rutschfester Soft-Grip
  • gut ablesbare Skala
Herstellergarantie*
keine Angabekeine Angabe
keine Angabe24 Monatekeine Angabe
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Sofort lieferbarSofort lieferbarSofort lieferbar
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Akku-Bohrschrauber Testberichte

Unser Testsieger: Makita DDF489Z mit Kraft und Kontrolle

Makita Akku-Bohrschrauber im ausgeschalteten Zustand, von der Seite fotografiert auf hellem Untergrund liegend.
Testsieger
Makita DDF489Z

Der Makita DDF489Z kommt in einem schlichten Karton ohne Transportkoffer. Beim Auspacken fällt das solide Gehäuse auf. Die robuste Bauweise und klaren Kanten vermitteln direkt einen professionellen Eindruck. Der Griff ist gummiert und liegt fest in der Hand. Makita verzichtet auf überflüssige Designelemente und konzentriert sich auf Funktionalität.

Makita Akku-Bohrschrauber neben dem zugehörigen Ladegerät auf einem Holztisch liegend.

Der Ladevorgang startet automatisch nach Einsetzen des Akkus. Die Anzeige informiert über Ladezustand und eventuelle Fehler.

Das Gerät ist mit einem Schnellspannbohrfutter ausgestattet, das bereits werkseitig spielfrei sitzt. Die Bedienelemente wirken durchdacht positioniert. Alle Schalter und Regler sind gut erreichbar und rasten sauber ein. Eine LED-Leuchte sitzt oberhalb des Bohrfutters. Beim ersten Durchlauf der Gänge hörten wir eine gleichmäßige mechanische Abstimmung. Zubehör oder ein Akku sind im Lieferumfang nicht enthalten, was typisch für Solo-Geräte ist.

Makita DDF489Z im Praxistest: Leistungsstarkes Arbeiten mit kontrollierter Führung

Im Akku‑Bohrschrauber‑Test rückte zunächst die Arbeitsleistung bei Schraub- und Bohrvorgängen in den Fokus. In Spanplatten ließen sich Schrauben vollständig versenken, ohne dass der Motor hörbar nachließ. Der gleichmäßige Kraftverlauf blieb auch bei längeren Schraubserien erhalten. Bohrlöcher entstanden sauber, ohne Ausrisse am Materialrand. Das Gerät reagierte dabei direkt auf Gasgebereingaben.

Makita Akku-Bohrschrauber im Einsatz bei der Montage eines Rohrflanschs an eine Holzplatte.

Das LED-Licht leuchtet den Arbeitsbereich unter dem Flansch nur eingeschränkt aus. Gerade bei engen Stellen kann dies die Sicht erschweren.

Beim Bohren in Buchenholz zeigte sich ein ähnliches Bild. Auch bei größeren Durchmessern arbeitete der Bohrer kontinuierlich durch das Material. Ein spürbarer Leistungsabfall trat während der Bohrungen nicht auf. Die Drehzahl ließ sich gut kontrollieren, wodurch das Ansetzen präzise gelang. Während der Arbeiten blieb das Geräuschbild gleichmäßig, was auf eine stabile Motorsteuerung schließen ließ.

Bohrungen in Aluminiumblech verlangten dem Gerät eine andere Art der Kontrolle ab. Hier zeigte sich, dass sich die Drehzahl fein anpassen ließ. Die Bohrungen wirkten sauber und ohne ausgeprägte Gratbildung. Der Motor lief auch unter erhöhter Last gleichförmig weiter. Bei langsamer Vorschubgeschwindigkeit ließ sich das Material kontrolliert bearbeiten.

Nahaufnahme des Makita-Bohrfutters mit eingespanntem Bohrer beim Bohren in Holz.

Das Bohrfutter hält den Bohrer fest, selbst bei wiederholter Belastung. Die Zentrierung bleibt stabil, auch bei kleinen Durchmessern.

Auch die Handhabung floss in den Akku‑Bohrschrauber‑Test ein. Während längerer Arbeitsphasen lag das Gerät sicher in der Hand. Die Gewichtsverteilung unterstützte eine kontrollierte Führung, selbst bei Arbeiten oberhalb der Schulterhöhe. Der Griff bot ausreichend Halt, ohne dass sich Druckstellen bemerkbar machten. Richtungswechsel zwischen Vor- und Rücklauf erfolgten ohne Verzögerung.

Makita Akku-Bohrschrauber während des Bohrens auf einer beschichteten Arbeitsfläche mit Schnee im Hintergrund.

Auch bei Außeneinsatz funktioniert der Makita-Bohrschrauber präzise. Kurzfristige Temperaturunterschiede beeinträchtigten die Bohrleistung im Test nicht spürbar.

Beim Wechseln von Bits und Bohrern zeigte sich das Schnellspannbohrfutter als funktional. Der Wechsel gelang ohne zusätzliches Werkzeug. Die Rastung hielt eingesetzte Werkzeuge sicher während des Tests. Die LED‑Beleuchtung erhellte den Arbeitsbereich ausreichend, wobei der Lichtkegel gezielt auf die Arbeitsstelle ausgerichtet war. Für den Transport blieb Zubehör separat unterzubringen, da kein Koffer vorgesehen ist.

Makita DDF489Z mit zuverlässiger Performance in allen getesteten Einsatzbereichen

Der Makita DDF489Z lieferte im Test konstante Ergebnisse bei unterschiedlichsten Aufgaben. Die Kombination aus Bohrleistung, präziser Drehmomentabstufung und hoher Akkustabilität spricht für eine abgestimmte Technik. Selbst bei widerstandsfähigem Material trat kein Leistungsabfall auf, was in dieser Geräteklasse nicht selbstverständlich ist. Das fest sitzende Schnellspannbohrfutter erleichterte das Arbeiten zusätzlich.

Die ausgewogene Gewichtsverteilung ermöglichte kontrollierte Bohrungen, auch in ungünstigen Positionen. Das Gerät wirkte stets stabil und mechanisch belastbar, ohne störende Vibrationen oder übermäßige Erwärmung. Ein passender Transportkoffer fehlte zwar im Lieferumfang, doch das 18‑Volt‑System bietet Kompatibilität mit anderem Makita‑Zubehör, was den Funktionsumfang erweitert.

Besonders hilfreich ist die unmittelbare Reaktion auf Gangwechsel und Drehzahlregulierung. Das Gerät setzt Befehle ohne spürbare Verzögerung um und unterstützt somit auch anspruchsvollere Einsätze. Wer regelmäßig zwischen Schraub- und Bohrvorgängen wechselt, profitiert vom präzisen Aufbau und der stabilen Verarbeitung. Ein Gerät, das innerhalb kurzer Zeit vollständig einsetzbar ist.

Makita DDF489Z
Testsieger
Makita DDF489Z
Sofort lieferbarPreisvergleich und weitere Angebote

Bosch GSR 12V‑35 FC im Test: Kleiner Akku‑Bohrschrauber mit Zubehör

Der Bosch GSR 12V-35 FC zeigt seine kompakte Bauform mit Pistolengriff und integriertem 12-Volt-Akku. Das FlexiClick-System ermöglicht den werkzeuglosen Wechsel verschiedener Aufsätze.
Allrounder
Bosch GSR 12V-35 FC

Beim ersten Kontakt fällt die schlanke Bauform des Bosch GSR 12V‑35 FC auf. Der Griff ist schmal, mit gummierten Flächen versehen und liegt sicher in der Hand. Durch das geringe Gewicht eignet sich das Gerät gut für Arbeiten auf engem Raum. Der Motorblock bleibt trotz der kompakten Maße solide und verwindungssteif.

Der Bosch GSR 12V-35 FC wird mit beiden Händen gehalten und zeigt den werkzeuglosen Wechsel der FlexiClick-Aufsätze. Auf hellem Untergrund liegen weitere Aufsatzmodule und Zubehörteile des Systems.

Das FlexiClick-System des Bosch GSR 12V-35 FC erlaubt schnellen Aufsatzwechsel ohne Werkzeug. Die vier Module erweitern die Einsatzmöglichkeiten deutlich.

Ein zentrales Merkmal ist das FlexiClick‑System. Die vier mitgelieferten Aufsätze lassen sich werkzeuglos montieren und verriegeln sicher. Die Mechanik greift zuverlässig und zeigt bei Wechseln keine Spielräume. Die LED ist zentral am Gerät platziert, leuchtet aber bei Nutzung mancher Aufsätze nur eingeschränkt aus. Die Gesamtkonstruktion wirkt klar funktional, auf unnötige Designelemente wurde verzichtet.

Der Bosch GSR 12V-35 FC liegt vollständig ausgepackt in seinem L-BOXX-Systemkoffer mit allen FlexiClick-Aufsätzen, zwei Akkus, Ladegerät und Dokumentation. Die übersichtliche Innenaufteilung zeigt das komplette Lieferpaket auf einen Blick.

Der Bosch GSR 12V-35 FC wird im stabilen L-BOXX-Koffer mit vier FlexiClick-Aufsätzen, Akkus und Ladegerät geliefert. Die durchdachte Aufteilung sichert schnellen Zugriff.

Bosch GSR 12V‑35 FC vielseitig, aber begrenzt beim Bohren im Test

Der Test des Bosch GSR 12V‑35 FC fokussierte sich auf vielseitige Schraubarbeiten und kontrollierte Bohrvorgänge. Die Bohrleistung in weichen Werkstoffen wie Spanplatte war stabil und präzise. Schrauben ließen sich sauber und plan versenken, ohne dass das Gerät ins Stocken geriet. Auch beim Einsatz in MDF zeigte sich eine gleichmäßige Kraftübertragung. Schwieriger wurde es bei Bohrungen in Buchenholz, wo das Gerät im zweiten Gang an seine Grenzen kam.

Der Bosch GSR 12V-35 FC bohrt in eine Kunststoffhalterung an einer hellen Wand. Das kompakte Gerät wird sicher mit einer Hand geführt, während der Bohrer präzise ansetzt.

Der Bosch GSR 12V-35 FC setzt Befestigungsschrauben mit kontrollierter Führung. Die kompakte Bauweise erleichtert präzise Arbeiten an vertikalen Flächen.

Die vier modularen Aufsätze zeigten im Test des Akku‑Bohrschraubers keine Schwächen in der Verbindung. Das Wechseln funktionierte schnell und zuverlässig, was bei engen Stellen einen Vorteil brachte. Besonders der Winkelaufsatz erwies sich als hilfreich, wenn senkrecht gebohrt oder geschraubt werden musste. Bei Aluminiumplatten ließen sich saubere Bohrungen erzielen, sofern wenig Materialwiderstand bestand. Längere Belastungsphasen führten aber zu spürbar reduzierter Leistungsreserve.

Hinweis: Für Anwender, die den Bosch GSR 12V-35 FC mit passenden Aufsätzen und Bits kombinieren möchten, lohnt sich ein Blick auf unseren Bitset-Test. Dort finden sich kompakte Sets für unterschiedliche Schraubentypen und Systemkompatibilitäten, die besonders bei flexiblen Geräten wie diesem sinnvoll sind.

In der Ergonomiekategorie punktete der Bosch GSR 12V‑35 FC. Der gummierte Griff und die kompakte Bauweise unterstützten längeres Arbeiten, etwa bei Über‑Kopf‑Montagen. Das geringe Gewicht erwies sich im Dauereinsatz als Vorteil. Das feine Drehmoment‑Raster erlaubte kontrolliertes Arbeiten, besonders bei Serienverschraubungen mit gleichbleibender Eindringtiefe. Die Drehzahlregelung reagierte präzise auf die Betätigung, ohne Nachlauf oder Verzögerung.

Der Bosch GSR 12V-35 FC wird beim Bohren in eine helle Oberfläche gehalten. Die kompakte Bauform und ergonomische Griffgestaltung ermöglichen eine sichere Führung während der Arbeit.

Der Bosch GSR 12V-35 FC liegt sicher in der Hand und ermöglicht präzises Arbeiten. Die kompakte Bauform erleichtert den Einsatz auch auf engem Raum.

Die LED‑Beleuchtung saß zentral unterhalb des Motorblocks und leuchtete bei Standardaufsatz das Arbeitsfeld gut aus. Beim Einsatz der Aufsätze reduzierte sich die Lichtausbeute sichtbar, was präzise Arbeiten erschwerte. Der mitgelieferte Transportkoffer bot ausreichend Platz für Gerät und Zubehör. Die Einteilung war funktional, auch wenn sich bei häufigem Wechsel ein festerer Halt der Aufsätze im Koffer gewünscht hätte. Die Ladezeit des Akkus lag unter einer Stunde, der Wechsel war werkzeuglos möglich.

FlexiClick‑System mit vielseitigen Einsätzen, aber Leistungsgrenze

Der Bosch GSR 12V‑35 FC zeigt im Test seine besondere Eignung für filigrane Arbeiten in engen Bereichen. Das modulare FlexiClick‑System erhöht die Anpassungsfähigkeit deutlich und erlaubt Verschraubungen, wo Standardgeräte keinen Zugang finden. Besonders im Möbelbau oder bei Innenausbauten mit geringer Tiefe spielt diese Konstruktion ihre Vorteile aus.

Seine Stärke liegt im kontrollierten Schrauben. Die feine Drehmomenteinstellung erleichtert gleichmäßige Ergebnisse, auch bei weichen Materialien oder empfindlichen Oberflächen. Die geringe Größe und das leichte Gewicht erleichtern das Arbeiten in Zwangslagen, etwa über Kopf oder zwischen Bauelementen. Gleichzeitig bleibt das Gerät handlich genug für mobilen Einsatz mit Zubehör.

Bei höheren Belastungen zeigt sich die Leistungsgrenze. Bohrungen in Hartholz oder Metall geraten zu einer Herausforderung, besonders bei längerer Beanspruchung. Wer häufig solche Aufgaben bewältigt, greift besser zu einem kräftigeren Modell. Für präzise Verschraubungen, detailorientierte Einsätze und variable Anschlussoptionen bietet das Gerät dagegen eine durchdachte Lösung mit praxisnaher Ausstattung.

Bosch GSR 12V-35 FC
Allrounder
Bosch GSR 12V-35 FC
Bald wieder verfügbarPreisvergleich und weitere Angebote

Einhell TC‑CD 18/35 Li: Für gelegentliche Heimwerker-Arbeiten

Einhell TC-CD 18/35 Li Akku-Bohrschrauber in Seitenansicht ohne eingesetzten Akku.
Einsteiger-Tipp
Einhell TC-CD 18/35 Li

Der Einhell TC‑CD 18/35 Li zeigt sich im Ersteindruck als kompakter Akkuschrauber mit betont schlichtem Design. Die matte Oberfläche wirkt funktional, nicht verspielt und liegt beim ersten Anfassen überraschend leicht in der Hand. Besonders auffällig ist der reduzierte Aufbau ohne zusätzliche Module oder Sonderfunktionen.

Einhell Akku-Bohrschrauber mit Verpackung und mehrsprachiger Bedienungsanleitung auf hellem Holzuntergrund.

Im Lieferumfang enthalten: Gerät, Anleitung und Verpackung. Akku und Ladegerät müssen separat beschafft werden.

Der Akku lässt sich ohne großen Kraftaufwand einsetzen und rastet sauber ein. Die Bedienelemente reagieren präzise, ohne wackelig zu wirken, auch wenn das Material nicht den Eindruck hochwertiger Profiwerkzeuge vermittelt. Die Form des Geräts passt sich der Handfläche an und erlaubt spontane Einsätze ohne lange Umgewöhnung. Insgesamt vermittelt das Gerät den Eindruck eines einfach gehaltenen Werkzeugs für grundlegende Aufgaben.

Einhell TC‑CD 18/35 Li im Test: Alltagsleistung mit guter Kontrolle

Zu Beginn des Akku‑Bohrschrauber‑Tests wurde die Grundleistung bei Schraub- und Bohraufgaben geprüft. In Spanplatten ließ sich das Einhell TC‑CD 18/35 Li für kleinere Schraubarbeiten nutzen. Bei größeren Bohrdurchmessern verlangsamte sich der Arbeitsfortschritt deutlich, da der Motor stärker belastet wurde. Schrauben in weichen Materialien setzten sich plan, doch bei zunehmender Tiefe nahm die Durchzugskraft ab.

Einhell Akku-Bohrschrauber beim Festschrauben eines Flanschs an eine Holzplatte.

Beim Schrauben an Metallkomponenten zeigt sich der Antrieb für leichte Metallarbeiten ausreichend kräftig. Die Beleuchtung hilft dabei, den Arbeitsbereich auszuleuchten.

Die Arbeit in Hartholz zeigte klare Leistungsgrenzen. Für leichte Befestigungen reichte die Drehkraft aus, bei größeren Bohrlöchern war jedoch spürbar mehr Zeit erforderlich. Bohrungen in Aluminium verliefen nur bei dünnen Blechen sauber, sonst entstanden deutliche Gratkanten. Die Drehzahlregelung reagierte gleichmäßig auf Dosierung, blieb aber im oberen Drehzahlbereich moderat.

In der Kategorie Ergonomie zeigte sich das Gerät als funktional. Der Griff ermöglichte eine ruhige Führung, auch bei wiederholtem Schrauben. Das geringe Gewicht reduzierte die körperliche Belastung, was bei längeren Anwendungen spürbar war. Rücklauf und Vorlauf funktionierten zuverlässig ohne Verzögerung.

Einhell Akku-Bohrschrauber beim Schraubeinsatz auf einer weißen Oberfläche im Außenbereich.

Trotz Kälte arbeitet das Gerät zuverlässig. Die Schraube lässt sich kontrolliert versenken, ohne dass der Motor nachgibt.

Der Wechsel von Bits erforderte manuelles Greifen, da kein Einhand-Schnellwechselmechanismus vorhanden war. Das Bohrfutter hielt eingesetzte Werkzeuge ausreichend fest. Die LED-Beleuchtung beleuchtete den Bereich vorn, aber nicht immer die direkte Ansatzstelle, was in gedämpften Lichtverhältnissen eine zusätzliche Lichtquelle nahelegte. Für Aufbewahrung und Transport bot der Karton keinen eingebauten Stauraum, Zubehör musste separat organisiert werden.

Die Akkulaufzeit lag im mittleren Bereich, abhängig von der eingesetzten Akkukapazität, wobei längere Serienverschraubungen oft eine Unterbrechung zum Laden erforderten.Die Ladezeit blieb im üblichen Rahmen für 18‑Volt‑Akkus, ohne übermäßig lange Standzeiten. Im Test zeigte die Akku‑Bohrschrauber‑Leistung bei vereinzelten Aufgaben eine Orientierung an grundsätzlichen Heimwerkeranforderungen.

Einhell TC‑CD 18/35 Li ausreichend für einfache Aufgaben

Wer gelegentlich Schrauben setzt oder Bohrlöcher in Holz vorbereitet, kann das Gerät für alltägliche Heimwerkertätigkeiten einsetzen. Die Leistung reicht für einfache Aufgaben in weichen Materialien aus, auch wenn bei härteren Untergründen frühzeitig Grenzen erreicht werden. Für kurze Anwendungen ist das Modell handlich und schnell zur Hand.

Die kompakte Bauweise wirkt sich positiv auf Gewicht und Führung aus. Besonders bei Über‑Kopf‑Arbeiten oder bei beengten Platzverhältnissen zeigt sich das Gerät als praktikabel. Ein Schnellwechselmechanismus oder integriertes Zubehör wäre dennoch hilfreich gewesen, um das Nutzungsspektrum zu erweitern. So bleibt das Handling insgesamt funktional, aber rudimentär.

Der TC‑CD 18/35 Li empfiehlt sich dort, wo geringe Belastung und einfache Handhabung gefragt sind. Für ambitionierte oder dauerhafte Anwendungen fehlt es jedoch an Flexibilität und Durchzugskraft. Als Zweitgerät oder für den gelegentlichen Gebrauch in der Werkstatt lässt sich das Modell bedenkenlos einsetzen, solange keine höheren Anforderungen bestehen.

Einhell TC-CD 18/35 Li
Einsteiger-Tipp
Einhell TC-CD 18/35 Li
Sofort lieferbarPreisvergleich und weitere Angebote

Akku-Bohrschrauber-Kaufberatung:
So wählen Sie das richtige Produkt aus dem obigen Akku-Bohrschrauber Test oder Vergleich

Das Wichtigste in Kürze
  • 12-Volt-Geräte decken einfache Schraubarbeiten ab. 18 Volt und ab 40 Nm passen zu Holz und einfachem Mauerwerk (ohne Beton).
  • Der Ah-Wert bestimmt Laufzeit und Akkugewicht. Wechselakkus und kurze Ladezeiten sichern durchgängige Arbeitsphasen.
  • Gewicht unter 1,5 Kilogramm entlastet bei längeren Einsätzen. Bohrfutter, LED und Zubehör strukturieren den Arbeitsablauf.
Akku-Bohrschrauber und Schrauben liegen auf einem Tisch.

Akku-Bohrschrauber gibt es von vielen verschiedenen Herstellern und Marken – einige bieten auch Schraubensets als mitgeliefertes Zubehör an.

Beim Montieren eines Schranks zählt jede Schraube, beim Bohren in Hartholz jede Umdrehung. Leistung, Laufzeit und Ausstattung entscheiden über Tempo und Komfort. Akku-Bohrschrauber unterscheiden sich bei Kraft, Energieversorgung und Systemkompatibilität. Auch Gewicht, Griffdesign und Zubehör beeinflussen, wie präzise und ausdauernd sich arbeiten lässt. Wer die technischen Unterschiede kennt und weiß, worauf es beim besten Akku-Bohrschrauber ankommt, trifft schneller eine passende Wahl.

1. Wie stark sollte ein Akku-Bohrschrauber sein, damit er zu Ihren Aufgaben passt?

Ein Akku-Bohrschrauber ersetzt heute bei vielen Heim- und Montagearbeiten klassische Werkzeuge. Damit das gelingt, muss die Leistung zum Einsatzzweck passen. Die folgenden Abschnitte erklären, welche technischen Angaben auf die Kraft, Geschwindigkeit und Vielseitigkeit eines Geräts hinweisen.

1.1. Spannung und Drehmoment liefern Hinweise auf die Kraftreserven

Die Volt-Angabe steht in direktem Zusammenhang mit der Leistung eines Geräts. Mini-Akku-Bohrschrauber mit 12V eignen sich für einfache Schraubarbeiten, etwa beim Möbelaufbau. Für das Bohren in Hartholz oder Mauerwerk sind Akku-Bohrschrauber mit 18V die bessere Wahl, da sie spürbar mehr Kraftreserven bieten.

Verschiedene Schrauben auf einem Tisch.

Nicht alle 12V-Akkuschrauber haben im Test genug Power, um eine dicke Schraube in hartes Buchenholz zu drehen – dafür sollte es aber schon reichen. Alternativ können Sie sich auch nach einem stärkeren 18V-Akkuschrauber umsehen.

Das Drehmoment zeigt, wie viel Kraft der Schrauber beim Arbeiten entwickelt. Werte ab 40 Newtonmeter sind für harte Materialien notwendig. Für gelegentliche Montagearbeiten reichen niedrigere Werte. Das maximale Drehmoment ist jedoch nur ein Anhaltspunkt, entscheidend ist das Zusammenspiel mit anderen Leistungsdaten.

1.2. Drehzahl und Gangschaltung beeinflussen, wie schnell Sie arbeiten können

Zwei-Gang-Schaltungen gehören zur Standardausstattung. Der erste Gang bietet mehr Kraft bei geringer Geschwindigkeit. Im zweiten Gang sind höhere Drehzahlen für schnellere Bohrungen möglich. Für präzises Schrauben wird meist der erste Gang verwendet, da dieser eine bessere Kontrolle bietet.

Milwaukee Akkuschrauber wird in der Hand gehalten.

Am Rücken der Geräte (wie bei diesem Milwaukee-Akku-Bohrschrauber) findet sich die Gangschaltung. Im ersten Gang ist das Drehmoment hoch und der Akkuschrauber stark. Im zweiten Gang können Sie schneller arbeiten, wenn auch mit weniger Kraft. An der Spitze lässt sich das Drehmoment ganz genau einstellen.

Geräte mit stufenlos regelbarer Drehzahl erleichtern die Handhabung. Eine Leerlaufdrehzahl ab 1.200 Umdrehungen pro Minute erhöht die Arbeitsgeschwindigkeit deutlich. Vor allem bei Bohrungen in weiches Holz bringt dies einen klaren Vorteil, da der Widerstand geringer ist als bei härteren Materialien.

1.3. Das Bohrfutter sollte vielseitig und leicht wechselbar sein

Ein Schnellspannbohrfutter ermöglicht den zügigen Wechsel von Bits und Bohrern. Das spart Zeit bei häufigen Aufgabenwechseln. Bei hochwertigen Geräten lässt sich das Bohrfutter werkzeuglos bedienen, was den Komfort beim Arbeiten erhöht.

Auf den maximalen Bohrfutterdurchmesser ist ebenfalls zu achten. Ein großer Spannbereich erlaubt die Nutzung verschiedener Aufsätze. Einige Modelle bieten abnehmbare Bohrköpfe. Das erleichtert das Arbeiten auf engem Raum, wie etwa bei Innenausbauten oder in Möbelnischen.

Festool Akkuschrauber mit abgenommenen Bohrfutter.

Besonders leicht lässt sich das Bohrfutter des Festool-Akkuschraubers austauschen: Es ist nur aufgesteckt. Wenn Sie häufig einen Winkelaufsatz oder andere Aufsätze bei der Arbeit benötigen, ist dieser technische Kniff ein großer Zeit- und Nervensparer.

2. Was sagt der Akku über Ausdauer, Flexibilität und spätere Zusatzkosten aus?

Der Akku bestimmt, wie lange ein Akku-Bohrschrauber einsatzfähig bleibt und welche Arbeiten ohne Unterbrechung möglich sind. Neben der Laufzeit beeinflussen Akkutyp und Systembindung auch Erweiterungen. Die folgenden Abschnitte zeigen, welche Kennzahlen für Planungssicherheit und kalkulierbare Folgekosten relevant sind.

2.1. Kapazität in Ah gibt an wie lange Sie mit einer Ladung arbeiten können

Die Akkukapazität beeinflusst direkt die nutzbare Arbeitszeit eines Akku-Bohrschraubers. Unterschiedliche Ah-Werte stehen für klar abgrenzbare Einsatzbereiche. Eine tabellarische Übersicht zeigt, welche Kapazitäten typischerweise mit bestimmten Arbeitsumfängen verbunden sind und wie sich Gewicht sowie Nachladehäufigkeit einordnen lassen.

Akkukapazität Typischer Einsatzumfang Auswirkungen im Arbeitsalltag
1,5–2,0 Ah Kurze Schraubarbeiten, Möbelmontage Geringes Gewicht, häufigeres Nachladen
2,5–3,0 Ah Regelmäßige Schraub- und Bohrarbeiten Ausgewogene Laufzeit, stabile Gerätekontrolle
4,0 Ah und mehr Längere Serienarbeiten, hohe Schraubanzahl Lange Laufzeit, höheres Akkugewicht

Mit steigender Kapazität erhöht sich die Anzahl möglicher Arbeitsvorgänge pro Ladung. Mehr Amperestunden bedeuten längere zusammenhängende Arbeitsphasen. Gleichzeitig verändert sich das Gerätegewicht, was bei längerer Nutzung berücksichtigt werden sollte.

2.2. Wechsel-Akkus und kurze Ladezeiten verhindern Zwangspausen

Ein zweiter Akku erhöht die Einsatzdauer erheblich. Während ein Akku lädt, bleibt das Gerät betriebsbereit. Kurze Ladezeiten reduzieren Stillstand bei fortlaufenden Arbeiten. Viele Ladegeräte erreichen heute Ladezyklen deutlich unter einer Stunde.

Eine Ladestandsanzeige informiert frühzeitig über den aktuellen Energiezustand. So lassen sich Arbeitsphasen besser planen. Besonders bei Serienverschraubungen oder Montagearbeiten unterstützt dies einen gleichmäßigen Ablauf ohne unerwartete Unterbrechungen.

12V Akku für Akkubohrschrauber von verschiedenen Marken.

Die 12V-Akkus ähneln sich meist in Form und Gewicht. Besonders wichtig ist ein Zweit-Akku, damit einer nachladen kann, während der andere in Benutzung ist. Die klötzchenförmigen Akkus gehören zum Hitachi-, Festool- und Makita-Akkuschrauber-Set.

2.3. Akkusysteme sind markengebunden – und das kann sich lohnen

Akkus passen in der Regel nur zu Geräten eines Systems. Ein gemeinsames Akkusystem senkt langfristig Zusatzkosten, da vorhandene Akkus mehrfach genutzt werden. Günstige Akku-Bohrschrauber ohne Akku als Solo-Geräte ergänzen bestehende Systeme kosteneffizient. Das betrifft neben Schraubern auch andere Elektrowerkzeuge derselben Plattform.

Beim Akku-Bohrschrauber-Kauf lohnt ein Blick auf verfügbare Erweiterungen. Nachkaufpreise für Akkus und Ladegeräte beeinflussen die Gesamtkosten. Ein breites Systemangebot erleichtert spätere Ergänzungen, ohne neue Energiespeicher anschaffen zu müssen.

Hinweis: Achten Sie beim Kauf auf die Kompatibilität des Akkusystems mit weiteren Werkzeugen derselben Marke. Wer frühzeitig ein markengebundenes System wählt, kann langfristig Kosten sparen und die Flexibilität im Arbeitsalltag erhöhen, da Akkus geräteübergreifend einsetzbar sind.

Akku-Bohrschrauber Bosch Professional Winkelschleifer Mini-Handkreissäge

Da nicht nur der Bosch Akku-Bohrschrauber 12V Spannung verwendet, sondern auch die Mini-Handkreissäge (links) und der Winkelschleifer (Mitte) von Bosch, können Sie die Akkus zwischen den Geräten frei austauschen. Alle Bosch Akku-Bohrschrauber aus unserem Vergleich sind auch einzeln ohne Akkus und Ladestation im Handel erhältlich und in der Tabelle über dem Akku-Bohrschrauber-Test zu finden.

3. Welchen Unterschied machen Ausstattung und Handhabung beim Arbeiten?

Neben den technischen Leistungsdaten entscheidet auch die Ausstattung über den praktischen Nutzen eines Akku-Bohrschraubers. Handhabung, Zubehör und konstruktive Details beeinflussen, wie komfortabel und effektiv das Gerät genutzt werden kann. Die folgenden Unterkapitel beschreiben, worauf Sie dabei achten sollten.

Der Bosch Professional GSR 12V-15 Akkuschrauber mit Holster.

Dank eines Holsters ist der Bosch Professional GSR 12V-15 stets greifbar.

3.1. Gewicht und Griffgestaltung beeinflussen die Arbeit über Kopf oder auf Dauer

Ein geringes Gerätegewicht reduziert die körperliche Belastung. Mini-Akku-Bohrschrauber unter 1,5 Kilogramm inkl. Akku erleichtern längeres Arbeiten deutlich, insbesondere bei Über-Kopf-Tätigkeiten. Auch bei wiederholtem Schrauben entlastet ein leichtes Gerät die Muskulatur.

Griffdesign und Material tragen zur Stabilität bei. Gummierte Flächen verbessern den Halt und verhindern Abrutschen. Eine ausgewogene Schwerpunktverteilung sorgt zusätzlich für mehr Kontrolle beim Führen des Schraubers in verschiedenen Positionen.

3.2. Integrierte LED-Leuchten und Bithalter erleichtern den Arbeitsalltag

Eine LED-Leuchte erhöht die Sichtbarkeit in schlecht beleuchteten Bereichen. Wenn die Leuchte nahe am Bohrfutter sitzt, wird der Arbeitsbereich besser ausgeleuchtet. Das reduziert Fehler beim Ansetzen des Bits oder Bohrers.

Ein integrierter Bithalter spart Zeit beim Wechseln. Magnetische Halter fixieren Zubehör griffbereit am Gerät. So bleibt eine Hand frei und das Arbeiten wird effizienter, besonders bei Montagearbeiten mit wechselnden Schraubentypen.

Der Hitachi Akku-Bohrschrauber 12V LED bohr ein Loch in die Wand.

Beim Hitachi-Akkubohrer sitzt die kleine LED-Lampe nicht am Kopf des Geräts, sondern am Fuß, und leuchtet den Arbeitsbereich von unten aus. Auf dem Foto können Sie sie als kleinen, weißen Punkt gerade so erkennen.

3.3. Transportkoffer und Zubehör erhöhen die Einsatzbereitschaft

Viele Geräte werden mit Koffer ausgeliefert. Modelle mit durchdachter Innenaufteilung bieten Platz für Ladegerät und Zusatzakku. Das ermöglicht einen schnellen Wechsel und erleichtert die Lagerung des gesamten Werkzeugs.

Zusätzliches Zubehör wie Bits oder Bohrer erweitert den Funktionsumfang. Akku-Bohrschrauber-Sets mit durchdachter Zusammenstellung sparen Anschaffungskosten und reduzieren den Organisationsaufwand. Günstige Akku-Bohrschrauber im Set erweitern die Auswahl auch bei begrenztem Budget. Akku-Bohrschrauber mit Akku und Ladegerät als Komplettlösung bieten sofortige Einsatzbereitschaft. Auch stapelbare Systemkoffer erleichtern den Transport bei häufiger Nutzung.

Akku-Bohrschrauber im Werkzeugkoffer von Bosch, Hitachi und Festool.

Transportkoffer sind meist im Lieferumfang enthalten. Manche lassen sich auf Koffer desselben Herstellers stapeln, wie etwa die Modelle rechts (von oben nach unten): Hitachi-, Festool- und Bosch-Akkuschrauber-Koffer.

4. Weitere Antworten und Fragen von Kunden, die nach Akku-Bohrschrauber-Tests bzw. -Vergleichen suchen

Im Zusammenhang mit Akku-Bohrschraubern tauchen viele Fragen auf, die sich nicht direkt aus Produktbeschreibungen ergeben. Die folgenden fünf Antworten bieten zusätzliche Orientierung, etwa zur Auswahl von Herstellern, zu technischen Optionen oder zur sinnvollen Kombination mit anderen Werkzeugen.

4.1. Welche Marken oder Hersteller bieten leistungsfähige Akku-Bohrschrauber?

Neben den im Test vertretenen Marken Makita, Bosch und Einhell gibt es weitere renommierte Hersteller, die hochwertige Akku-Bohrschrauber anbieten. Dazu zählen unter anderem DeWalt, Metabo, Festool, Hilti und Milwaukee. Diese Marken stehen für Qualität, Langlebigkeit und innovative Technologien im Bereich der Akku-Werkzeuge.

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4.2. Welcher Unterschied besteht zwischen Li-Ion- und älteren Akkutypen?

Lithium-Ionen-Akkus bieten gegenüber älteren Nickel-Cadmium- (NiCd) oder Nickel-Metallhydrid-Akkus (NiMH) mehrere Vorteile: Sie besitzen eine höhere Energiedichte, laden schneller auf, haben keinen Memory-Effekt und sind leichter. Zudem halten sie länger und verlieren auch bei Nichtgebrauch kaum an Kapazität. Aus diesen Gründen sind Lithium-Ionen-Akkus heute der Standard bei modernen Akku-Bohrschraubern.

Makita DC10SA Akkubohrschrauber mit Ladegerät

Spitzenwert beim Makita DC10SA: Das Ladegerät hat fünf Ampere Ladestrom. Damit sind die Akkus ruckzuck wieder voll. Allerdings benötigt die Ladestation einen Lüfter, der hörbar laut pustet.

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4.3. Welcher Akku-Bohrschrauber ist der beste?

Laut Tests zu Akku-Bohrschraubern im Internet hängt der beste Akku-Bohrschrauber vom individuellen Einsatzzweck ab. Für anspruchsvolle Heimwerker-Projekte eignen sich leistungsstarke Akku-Bohrschrauber mit 18V wie der Makita DDF489Z mit hohem Drehmoment. Wer kompakte Lösungen für präzise Arbeiten bevorzugt, findet im Bosch GSR 12V-35 FC eine ausgezeichnete Wahl. Einsteiger profitieren vom Einhell TC-CD 18/35 Li mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis.

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4.4. Wie viel Nm sollte ein Akku-Bohrschrauber haben?

Für Standard-Schraubarbeiten in Holz und Metall reichen 30 bis 50 Nm völlig aus. Anspruchsvollere Projekte mit größeren Schrauben oder härteren Materialien profitieren von 50 bis 80 Nm. Professionelle Anwendungen erfordern mitunter Werte ab 60 Nm aufwärts. Der Makita DDF489Z bietet beispielsweise bis zu 60 Nm, während der Bosch GSR 12V-35 FC mit 35 Nm für präzise Arbeiten ausgelegt ist.

Drehzahlmesser bei einem Einhell Akkuschrauber.

Mit einem Drehzahlmesser können Sie prüfen, wie schnell sich die Bohrschrauber tatsächlich drehen. Die Drehzahl (in U/min) gibt an, wie schnell sich ein Motor dreht, während das Drehmoment (in Nm) die Kraft bzw. das „Drehvermögen“ beschreibt.

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4.5. Welcher Akku-Bohrschrauber ist der stärkste?

Zu den stärksten Akku-Bohrschraubern zählen Modelle mit einem Drehmoment ab 60 Nm aufwärts. Der Makita DDF489Z beispielsweise erreicht 60 Nm und bewältigt problemlos anspruchsvolle Bohr- und Schraubarbeiten in harten Materialien. Auch Hersteller wie DeWalt und Metabo bieten kraftvolle Modelle mit ähnlichen Leistungswerten im Profi-Segment.

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Videos zum Thema Akku-Bohrschrauber

Dieses Video stellt den Bosch Professional GSR 12V-35 Akku-Bohrschrauber vor. Gezeigt wird der Aufbau des Geräts sowie dessen Verhalten bei typischen Anwendungen. Zusätzlich werden zentrale Funktionen und Einstellmöglichkeiten erläutert, um einen sachlichen Überblick über Handhabung und Leistungsfähigkeit zu geben.

In diesem Video werden vier Akku-Schlagbohrschrauber verschiedener Hersteller miteinander verglichen. Betrachtet werden Unterschiede bei Leistung, Handhabung und Akkulaufzeit. Der Vergleich bietet eine neutrale Übersicht zur Einordnung der Modelle im Hinblick auf unterschiedliche Einsatzanforderungen.

Quellenverzeichnis

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