Das Wichtigste in Kürze
  • Fliesen sind zumeist sehr empfindlich. Nicht selten splittern sie beim Bohren ab oder zerspringen sogar. Um dem vorzubeugen, lohnt sich der Griff zu einem Fliesenbohrer.

fliesenbohrer-test

1. Worauf sollte laut Fliesenbohrer-Tests im Internet beim Kauf geachtet werden?

Möchten Sie einen Fliesenbohrer kaufen, achten Sie zunächst auf den Durchmesser des Bohrers. Dieser muss zu Ihrem Vorhaben passen. In der Regel können Sie Bohraufsätze für Fliesen in Größen von drei bis zwölf Millimetern kaufen. Größere Durchmesser sind mit sogenannten Bohrkronen, wie beispielsweise einer Diamantbohrkrone, möglich. Das Material des Bohrers bestimmt, welche Fliesen Sie durchbohren können. Hartmetall-Bohrer eignen sich für weiche Fliesen, während sich die besten Fliesenbohrer aus Karbid und Diamant für härtere Varianten eignen.

Die Länge des Bohrers ist entscheidend, denn sie bestimmt, wie weit Sie in die Fliese bohren können. Bohren Sie mit einem Fliesenbohrer nach Möglichkeit aber nicht ins Mauerwerk, da der Bohrer sonst schnell verstumpft. Zuletzt ist die Werkzeugaufnahme wichtig. Der Schaft des Bohrers muss in Ihrer Bohrmaschine sicheren Halt finden. Grundsätzlich passen aber sowohl Rundschaft als auch Sechskant und der 3-Flachschaft in die meisten Bohrmaschinen.

2. Welche Fliesenbohrer eignen sich für welche Fliesen?

Sofern Sie nicht auf einen wassergekühlten Diamantbohrer für Fliesen zurückgreifen, müssen Sie die Ritzstärke bzw. den Härtegrad der zu bearbeitenden Fliesen kennen. Diese liegt immer zwischen den Stufen 1 bis 10. Professionelle Glas- und Fliesenbohrer entsprechen in der Regel der Härte 4. Wie unser Fliesenbohrer-Vergleich zeigt, können Sie mit ihnen die meisten Fliesen aus Keramik, Porzellan und anderen weichen bis mittelharten Materialien gut durchbohren.

Es gibt aber auch härtere Fliesen aus Feinsteinzeug oder Naturstein, wie etwa Granit. Diese erreichen oft den Härtegrad 8. Ein Durchkommen ist hier mit einem speziellen Bohrer für Feinsteinzeug aus Karbid bzw. einem Bohrer für harte Fliesen oder noch besser mit einem Diamantbohrkopf möglich. Viele Diamantbohrer sind auch als Bohrkronen für Fliesen erhältlich. Egal, für welchen Fliesenlochbohrer Sie sich entscheiden, stellen Sie immer eine Schale mit Wasser bereit, um den Bohrer zwischendurch abkühlen zu können, damit er nicht verbrennt.

Tipp: Wohnen Sie zur Miete, müssen Sie das Bohren in Fliesen im Vorfeld immer mit Ihrem Vermieter absprechen! Das Bohren in Fugen ist hingegen erlaubt.

3. Wie werden Fliesenbohrer richtig benutzt?

Achten Sie beim Benutzen des Fliesen-/ Keramikbohrers darauf, dass Sie ihn im rechten Winkel an die Fliese ansetzen. Fliesenbohrer-Tests im Internet zeigen, dass es eine Ausnahme gibt: Nutzen Sie einen Bohrer mit Diamantspitze, setzen Sie ihn zum Anbohren schräg (etwa 45°) an, um Absplitterungen zu minimieren und richten Sie den Bohrer langsam in einen rechten Winkel auf.

Außerdem ist es wichtig, dass Sie die Schlagfunktion Ihrer Bohrmaschine nicht nutzen, wenn Sie in Fliesen bohren. Auch dazu gibt es etliche Online-Tests zum Fliesenbohrer, die zeigen, dass Ihre Bohrmaschine anderenfalls Schaden nehmen könnte und Sie die Schlagfunktion zukünftig nicht mehr nutzen können.

Legen Sie regelmäßig Pausen ein, in denen Sie den Bohraufsatz mit Wasser kühlen, damit er nicht zu heiß wird. Besonders gute Ergebnisse erreichen Sie übrigens, wenn Sie eine maximale Drehzahl von 1.000 U/min nicht überschreiten.

Team EV Vlogs sagt zu unserem Vergleichssieger

Ergänzend zu unserem Vergleich empfehlen wir Ihnen folgende Fliesenbohrer Tests: