Das Wichtigste in Kürze
  • In verschiedensten Tests von Diamantbohrkronen zeigt sich, dass einer der wichtigsten Unterschiede in der Art der Werkzeugaufnahme liegt. Sehr weit verbreitet sind Diamantbohrkronen mit M14-Gewinde. Diese können Sie an einen typischen Winkelschleifer anschrauben und diesem zum Bohren in Fliesen oder Steinplatten benutzen. Wollen Sie dagegen eine besonders tiefe Kernbohrung vornehmen oder zum Beispiel ein Loch mit großem Durchmesser jenseits von 40 mm in Beton mit einer Diamantbohrkrone setzen, könnte ein anderer Anschluss besser geeignet sein. Mit einem M16- oder M18-Gewinde lässt sich beispielsweise eine wesentlich festere Verbindung zum Werkzeug erreichen, sodass Sie damit einfacher große Löcher bohren können.
  • Die besten Diamantbohrkronen für den Einsatz zu Hause sollten für eine Vielzahl unterschiedlicher Materialien geeignet sein. Hauptsächlich werden Diamantbohrkronen für Fliesen eingesetzt. Aber auch in Beton, in Steinplatten oder Granit bohren die meisten Diamantbohrkronen problemlos Löcher. Weiterhin sollten Sie darauf achten, dass ein Trockenbohren möglich ist, wenn Sie Diamantbohrkronen kaufen. Das heißt schlicht, dass die Bohrkronen nicht so schnell erhitzen und Sie ohne Wasser arbeiten können. Dennoch sollten Sie bei größeren Löchern über 25 mm häufiger absetzen, um eine Beschädigung an den Diamantbohrkronen auszuschließen.
  • Im Diamantbohrkronen-Vergleich finden sich einige spezielle Durchmesser sehr häufig. Eine Diamant-Lochsäge mit 68 mm im Durchmesser eignet sich beispielsweise optimal, um die Vertiefung für Steckdosen zu bohren. Ein Durchmesser von 25 mm dagegen genügt für die allermeisten Rohrleitungen. Wollen Sie stets passgenaue Löcher bohren, sind Sie mit einem Set Diamantbohrkronen in verschiedenen Größen gut beraten. Heruntergerechnet auf die einzelne Bohrkrone sind diese meist günstiger. Benötigen Sie jedoch einen exakten Durchmesser wie die 68 mm für Steckdosen, kann auch der Kauf einer einzelnen Bohrkrone sinnvoll sein.

diamantbohrkrone-test