Das Wichtigste in Kürze
  • Kein Test von Automatik-Körnern kommt ohne einen Blick auf die Schlagkraft aus. Sofern die Hersteller nicht komplett auf eine solche Angabe verzichten, reichen die typischen Werte von etwas mehr als 100 bis hin zu 500 Newton. Schwächere Automatik-Körner von Gedore, Stier und anderen Marken haben meist etwas mehr als 100 Newton. Mit dieser Kraft können Sie in Blech, Kupfer, Aluminium und Kunststoff optimal bearbeiten. Auch für Holz sind diese Automatik-Körner gedacht. Für Stahl hingegen ist etwas mehr Kraft notwendig. Größere Automatik-Körner, etwa von Hazet, Beta und weiteren Herstellern, bieten mit bis zu 500 Newton Schlagkraft ein Vielfaches. Dieser Wert entspricht in etwa dem Schlag mit einem Hammer auf einen schlichten Körner aus Werkzeugstahl. Abseits der Bearbeitung massiver Stahlteile dürfte allerdings ein kleiner Automatikkörner mit geringerer Schlagkraft genügen. Zumal auch die Auslösekraft dieser Modelle etwas geringer ist und sie deshalb leichter zu handhaben sind.

1. Worauf muss beim Griff des Federkörners geachtet werden?

Beim Vergleich der Automatik-Körner finden sich verschiedene Herangehensweisen an die Griffgestaltung. Für viele Körnungen am Stück ist natürlich ein besonders ergonomischer Griff von Vorteil. Dieser liegt gut in der Hand und Sie können Ihre Kraft besser auf den Federkörner übertragen. Bezüglich der Haltbarkeit ist ein schlichter Stahlgriff jedoch vorzuziehen. Gerade Automatik-Körner für Metall mit hoher Schlagkraft verzichten auf Gummierungen oder Kunststoffelemente, da diese Materialien mit der Zeit Schaden nehmen würden.

2. Welche Dicke bei der Spitze ist die richtige?

Da die Spitze in den selbstschlagenden Körnern beweglich ist, kann es bei falscher oder ungenauer Handhabung zu einer Beschädigung kommen. Vor allem kann die Spitze verbogen werden, wodurch sie nicht mehr brauchbar ist. Die besten Automatik-Körner verfügen deshalb über eine möglichst dicke Spitze, deren Schaft wenigstens 3 oder besser 4 mm dick ist. Kaufen Sie einen Automatik-Körner mit einer solchen Standardgröße, gestaltet sich auch der Nachkauf einer Ersatzspitze relativ unkompliziert.

3. Wie wird ein automatischer Körner aufgezogen?

Das Spannen der Feder im Inneren des Körners gelingt über den Druck aus Ihrer Hand. Sie setzen den Automatik-Körner an die zu körnende Stelle und drücken ihn fest an. Bei einem bestimmten Druck löst sich die Feder und setzt den endgültigen Schlag, der schließlich eine tiefe Körnung hinterlässt. So können Sie nacheinander und ohne irgendein Aufziehen mit einer Hand Körnungen setzen.

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