Das Wichtigste in Kürze
  • Holzbohrer sind spezialisierte Bohraufsätze zum Holzbohren. Durch ihren scharfen und spitzen Kopf schneiden sie sich sauber ins Holz.
  • Holzspiralbohrer sind die am weitesten verbreiteten Holzbohrer. In der Regel werden Holzspiralbohrer gemeint, wenn von Holzbohrern die Rede ist. Die Schlangenbohrer und Forstnerbohrer sind eher selten.
  • Die Qualität der Bohrer ergibt sich aus ihrem Metall und wie gut sie verarbeitet wurden. HS-Stahl gewährleistet die höchste Qualität.

holzbohrer test

Fast 50 Millionen Deutsche besitzen eine Bohrmaschine. Entsprechend hoch ist die Nachfrage für gute Bohraufsätze. Gerne wird zu günstigen Bohrersets im Baumarkt gegriffen, doch können diese Schnäppchen schnell den Heimwerkerspaß dämpfen, wenn die Bohrer verbiegen, brechen oder das Werkmaterial beschädigen. Wir haben daher in unserem Holzbohrer-Vergleich 2020 den besten Holzbohrer für Sie gesucht. Falls Sie in Stein bohren möchten, haben wir ebenfalls einen Vergleich:

1. Gibt es für jedes Material einen geeigneten Bohrer?

bohrer-im-vergleich-bohrerspitzen

Die Form der Bohrerspitzen zeigt schnell, für welches Material sie geeignet sind. Von links: Metall-, Holz- und Steinboher.

Warum nicht mal mit einem Holzbohrer auch in die Wand bohren? Theoretisch ginge es, aber das Ergebnis wäre weniger wünschenswert: Trifft der Holzbohrer auf harten Stein, würde er sich hineinschneiden, vermutlich steckenbleiben und letztendlich im Bohrloch abbrechen.

Ein Steinbohrer schneidet nicht den Stein, wie es der Holzbohrer tun würde, sondern zerschlägt ihn. Dies liegt an dem hammerförmigen Ende des Steinbohrers. Somit ist der Steinbohrer optimal für Stein konstruiert. Der Holzbohrer ist mit seiner scharfen Spitze perfekt, um in Holzfasern zu scheiden.

Ein Metallbohrer andererseits, hobelt die oberen Schichten vom Metall ab und dreht sich auf diese Weise in das Werkstück. Da Metall fest genug ist, lösen sich nur an der Bohrstelle Späne ab. Würde man einen Metallbohrer oder einen Steinbohrer für Holz nehmen, würden diese die Fasern des Werkstückes nicht zerschneiden, sondern nur hochbrechen und das Werkstück zersplittert.

Ein Spezialbohrer für Holz

Die Form und die Ausrichtung der Klingen des Holzbohrers sind optimal auf das Werkmaterial Holz ausgerichtet. Nur mit ihm ist es möglich, in Holz zu schneiden, ohne dass es splittert sowie dass die Bohrung an den Rändern glatt und sauber wird.

2. Von Schlangen und Sacklöchern: Welche Holzbohrer-Typen gibt es?

2.1. Die klassischen Drei

Wenn von Holzbohrern die Rede ist, dann sind fast immer Holzspiralbohrer gemeint. Zurecht, denn sie meistern jeden Job, wenn es um Holz geht: Die Spiralbohrer bestehen jeden Holzbohrer-Test. Sie finden sich gelegentlich auch unter der Bezeichnung Wendelbohrer.

Spiral! Kein Gewinde: Fälschlicherweise werden Holzbohrer wegen ihrer Spiralform gerne auch mal als Gewindebohrer bezeichnet. Gewindebohrer sind jedoch dafür gedacht, um wortwörtlich ein Gewinde zu bohren. Sie schneiden mühelos in Metall Gewinde für Schrauben.

Hier eine Übersicht der drei wichtigsten Bohrer, mit denen in Holz gebohrt wird:

Holzbohrer-Typ Geeignet für
Spiralbohrer

holzspiralbohrer für dübel

Spiralbohrer sind für alle Holzarten gut und stellen somit die Universalbohrer für Holz dar. Holzspiralbohrer gibt es in etlichen Dicken und Längen.

Sie kommen auch als Holzdübelbohrer zum Einsatz.

Schlangenbohrer

schlangenbohrer holz

Schlangenbohrer sind optimal, wenn es um Leimholz und Weichholz geht. Dort schneiden sie sich ausgesprochen schnell hinein.

Ihre Spitzen haben zusätzlich ein kleines Gewinde für sicheren Halt beim Anbohren. Der weite Abstand der Spiralschneide macht sie perfekt für besonders tiefe Bohrungen.

Forstnerbohrer

forstnerbohrer große bohrungen

Forstnerbohrer sind Experten für Weichholz, Hartholz und für furnierte Spanplatten. Sie kommen bei besonders breiten, aber nicht tiefen Bohrungen zum Einsatz.

Mit ihnen werden Sacklöcher und Astlöcher ausgebohrt, daher werden sie gelegentlich auch als Sacklochbohrer bezeichnet.

Für Löcher, die über 150 mm Durchmesser hinausgehen, sind die sogenannten Lochsägen zuständig.

2.2. Spezialfall: Fräsbohrer

flachfräsbohrer set

Ähnlich wie ein Forstnerbohrer schneidet auch der Flachfräsbohrer weite Löcher.

Fräsbohrer bohren zwar auch Löcher in Holz, aber hört hier ihre Arbeit nicht auf: Mit ihnen wird ein Bohrloch zu einer Linie oder einer anderen Form erweitert. Wie der Name bereits sagt, können Sie mit diesen Aufsätzen ins Holz fräsen. Auch wenn die Aufsätze „Fräsbohrer“ heißen, gehören sie eigentlich zur Kategorie der Fräsaufsätze.

Ähnlich wie ein Sacklochbohrer in Holz lediglich bis zu einer geringen Tiefe hineinschneidet, wird mit den meisten Fräsbohrern nur oberhalb des Werkstückes eine Form hineingefräst. Für besonders weite Durchmesser kommen Flachfräsbohrer zum Einsatz.

Anders als die typischen Holzbohrer heben Fräsaufsätze den Span nicht aus ihrem Bohrloch heraus, daher eignen sie sich weniger, um tief in Holz zu bohren.

forstnerbohrer test

3. Scharf wie Diamant und hart wie Stahl: Kaufberatung für Holzbohrer

Warum Bohrer brechen

Wenn ein Bohrer nur minimal schief in das Bohrfutter der Bohrmaschine gesteckt wurde, dreht er „unrund“. Das bedeutet, er beginnt zu schwingen. Diese minimalen Schwingungen können bei hohen Geschwindigkeiten dazu führen, dass der „stahlharte“ Bohrer bricht.

Aber manchmal ist nicht der Handwerker schuld: Billig hergestellte Bohrer sind zuweilen bereits ab Werk krumm. Ein Bohrer aus billigem Metall kann außerdem zu weich sein und sich erst während des Bohrens verbiegen. Auf der sicheren Seite sind Sie mit explizit gehärteten Stahlsorten (z.B. HS-Stahl).

Auf die Größe der Bohrerschäfte brauchen Sie hinsichtlich der Kompatibilität der Bohrmaschinen nicht zu achten. Holzbohrer passen in jedes Schnellspannfutter: egal ob Schlagbohrmaschine oder Akkubohrer. In einem Holzbohrer-Set sind die Aufsätze meist unterschiedlich dick, doch das Bohrfutter passt sich dem Durchmesser an, daher gehen auch Sechskant-Schäfte mühelos in Standard-Bohrfutter.

3.1. Bohren mit Präzision

Die Bohrgenauigkeit ergibt sich aus mehreren Faktoren: Herstellungsprozess und dem gewählten Metall. Besonders harte Metalle verbiegen sich nicht nachträglich und gewährleisten, dass Bohrer gerade bleiben, wenn sie aus der Fabrik kommen.

In einer hochwertigen Herstellung gelingt der Bohrer perfekt gerade und die Schneiden liegen parallel zur Längsachse des Bohrers.

Ein gutes Schneidergebnis runden sauber geschliffene Bohrerschneiden ab. Sind diese partiell stumpf oder haben kleine Unebenheiten, beginnt der Bohrer mehr am Holz zu reißen, als dass er sauber hineinschneidet.

Vollkommenheit ab Werk: Gewissenhafte Herstellung mit besonders festem Metall und eine präzise geschliffene Schneide führen zu einem Bohrer mit 100-prozentiger Genauigkeit, der jeden Holzbohrer-Test für sich entscheidet.

3.2. Made of Steel

HSS Bohrer

Achten Sie auf „HSS“ für hochwertigen Stahl.

Stahl klingt in den Ohren eines Laien immer erst einmal gut, doch gibt es hier feine Unterschiede. Die Bezeichnung „rostfreier Stahl“ ist nicht zwingend redundant. Zwar sind die meisten Werkzeuge aus einem Stahl hergestellt, der auch rostfrei ist, aber eben nicht immer. In der Regel sind alle Bohrer innerhalb eines Holzbohrersatzes aus dem gleichen Material.

HS-Stahl

„HS-Stahl“ bedeutet in seiner ganzen Länge „Hochleistungsschnellstahl“, gerne auch nur HSS genannt. Die Abkürzung HSS kommt ursprünglich von der englischen Bezeichnung „High Speed Steel“. HSS ist durch eine Legierung vieler unterschiedlicher Metalle extrem robust und hart. Durch seine Hitzebeständigkeit hält er auch hohe Schnittgeschwindigkeiten aus, bei denen die Reibung einen Bohrer zum Glühen bringt.

HS-Stahl rostet nicht und hat hohe Standzeiten. Das heißt, es dauert lange, bis die Klingen des Bohrers stumpf werden.

Chrom und andere Legierungen

Die Stahl-Legierungen mit Chrom, Vanadium und Molybdän sind ebenfalls immer rostfrei. Allerdings haben sie keine so hohe Festigkeit wie HS-Stahl. Einige von ihnen können sogar schnell brechen oder sich mit der Zeit verbiegen. Jedoch sind die alternativen Legierungen sehr günstig in der Herstellung. Für den sporadischen Heimwerkereinsatz reichen sie allemal.

Chrom wird häufig als Werkzeugmaterial angegeben, doch achten Sie hier darauf, ob es nur eine Chromschicht ist oder ob das Chrom Bestandteil einer Legierung ist. Chromschichten schützen nur äußerlich vor Rost, sind aber schnell abgekratzt. Besser ist, wenn das Chrom Teil einer Legierung ist.

Die Vor- und Nachteile von HS-Stahl:

    Vorteile
  • verbiegt nicht
  • bricht selten
  • bleibt lange scharf
  • widersteht hohen Temperaturen (bis 600°C)
  • rostfrei
    Nachteile
  • sehr teuer

3.3. Im Zentrum der Bohrung: die Zentrierspitze

bosch holzbohrer

Mit einer Zentrierspitze rutscht der Bohrer beim Anbohren nicht weg.

Damit der Dübel nicht einen Millimeter zu weit links oder rechts sitzt, ist es wichtig, dass die Bohrung punktgenau ist. Eine Zentrierspitze hilft dabei, den Bohrer fest auf die vorgezeichnete Stelle zu setzen. Mit nur wenig Kraft drücken Sie die Bohrerspitze in das Holz und schon sitzt der Bohrer an der richtigen Stelle.

Außerdem verringert eine Zentrierspitze, dass Sie beim Anbohren abrutschen. Mittlerweile haben die meisten Holzbohrer eine solche Spitze. Doch unter gebrauchten Holzbohrern finden sich immer wieder alte Modelle ohne Zentrierspitze.

3.4. Doppelt hält gut: zweispiralige Bohrer

Bei genauerer Betrachtung gibt es auch Unterschiede bei den Holzspiralbohrern: Einige haben statt einer Spiralschneide zwei parallele Schneiden. Auf dieser Weise ähneln sie einer Doppelhelix.

Mit der zusätzlichen Klinge schneiden die Bohrer sich noch schneller in das Holz. Dies ist besonders bei sehr harten oder zähen Holzsorten praktisch, denn der zweispiralige Bohrer erfasst doppelt so häufig Span.

4. Wie lassen sich Holzbohrer ideal pflegen und reinigen?

Auch ein Holzbohrer braucht pflege. Da Holz meist noch Harze enthält, ist es nicht verkehrt, die Bohrer nach getaner Arbeit mit einer Bürste von Holz, Staub und Harz zu befreien. Gerade wenn Sie Holzbohrer günstig gekauft haben, lohnt sich die Pflege. Gute Holzbohrer hingegen sind meist aus rostfreiem Stahl. Bei ihnen kann man eine penible Pflege durchaus vernachlässigen.

Von einer Ölung, wie es bei Metallbohrern gerne mal üblich ist, sollten Sie absehen. Das Öl oder Fett verschmutzt die Bohrung später im Holz. Außerdem bleibt der Holzspan sonst störend am Bohrer haften.

Wer schon lange seine Holzbohrer besitzt, muss sie nicht gleich wegwerfen, wenn sie stumpf werden. Für herkömmliche Spiralbohrer gibt es Schleifmaschinen. Damit lassen sich jedoch keine Schlangenbohrer schärfen. Für sie gibt es spezielle Schlangenbohrer-Feilen.

5. Was sind die besten Holzbohrer-Tipps und -Tricks?

akku holzbohrer

Mit Akkubohrern gelingen Bohrungen von bis zu 10 mm Durchmesser noch schnell.

5.1. Die richtige Maschine

Je nachdem wie groß und tief die Bohrung werden soll, brauchen Sie eine entsprechend leistungsfähige Bohrmaschine. Für normale Bohrungen mit Bohrern von ein bis zehn Millimeter Durchmesser reichen herkömmliche Akku-Bohrschrauber oder Handbohrer. Eine Auswahl der besten Akkubohrer finden Sie hier:

Sollen aber größere und tiefere Bohrungen gemacht werden, zum Beispiel mit einem Schlangen- oder Forstnerbohrer, dann ist mehr Power vonnöten, die ein Akkubohrer nicht bietet. Genügend Kraft (meist in der Einheit Newtonmeter angegeben) gibt es mit netzbetriebenen Bohrmaschinen. Zu ähnlichen Ergebnissen kommt auch die Stiftung Warentest. Die besten Bohrmaschinen haben wir ebenfalls für Sie ausgewählt:

5.2. Schrauben statt Schiffe versenken

Senker

Mit genügend Geschwindigkeit lassen sich Spaxschrauben auch ohne Spezialbohrer versenken.

Um den Kopf von Holzschrauben verschwinden zu lassen, gibt es Bohrer mit einem sogenannten Senker. Doch zum Senken müssen Sie nicht unbedingt diesen spezialisierten Bohrer kaufen. Es reicht, wenn Sie einen Bohrer in der Dicke des Schraubenkopfes wählen und einen dünneren für die eigentliche Bohrung. In fast jedem Holzspiralbohrer-Set finden sich passende Größen.

Beginnen Sie mit dem großen Bohrer zuerst, um die Senke für den Bohrkopf zu schaffen. Mit dem kleinen Bohrer bohren Sie dann in das große Loch und fertig ist Ihr improvisierter Senker. Allerdings dürfen Sie die Reihenfolge nicht vertauschen, denn der große Bohrer würde in dem kleinen Loch keinen Halt finden und die Bohrränder zerreißen.

Ganz verwegene Heimwerker können Spaxschrauben auch per hoher Geschwindigkeit mit einer Bohrmaschine ins Holz versenken. Jedoch besteht hier immer die Gefahr, dass das Holz splittert oder der Schraubenkopf abbricht.

5.3. Das Übel mit den Dübeln

holzbohrer zum dübeln

Dübelmanschetten verhindern, dass der Holzbohrer zu tief bohrt.

In einem Holzbohrer-Test oder -Vergleich darf das Thema „Holzdübel“ nicht fehlen: Wer Möbel oder einen Schuppen professionell bauen möchte, wird Holzdübel verwenden. Für diese muss jedoch präzise vorgebohrt werden. In den Heimwerker-Videos sieht so etwas sehr leicht aus, da die Profis das freihändig machen.

Ungeübte Heimwerker sollten hier jedoch zu Hilfsmitteln greifen beziehungsweise zu mobilen Bohrständern. Eine Auswahl an Bohrständern finden Sie hier:

Mit diesen Ständern lassen sich Bohrungen so präzise und lotrecht machen, als sei man ein erfahrener Tischler. Die Ständer helfen auch dabei, dass die Bohrung nicht zu tief wird und der Dübel komplett im Holz verschwindet. Wahlweise gibt es bei Bohrmaschinen auch den Tiefenanschlag. Dies ist ein langer Stift an der Seite des Werkzeugs, der anzeigt, wie tief Sie bohren.

In kleinen Holzdübel-Sets liegen häufig auch Dübelmanschetten oder Tiefenstopps bei. Sie werden direkt um den Bohrer geschraubt. Die Manschette verhindert, dass Sie zu tief bohren. Allerdings beschädigen diese Manschetten billige Holzbohrer mit der Zeit und lassen sie stumpf werden.

5.4. Hart und heiß

Wenn Sie eine Hochleistungsbohrmaschine und den besten Holzbohrer kaufen, dann ist die Verlockung groß, immer volle Kraft zu geben. Doch gerade bei sehr hartem Holz sollten Sie den Bohrer zwischendurch abkühlen lassen.

Feuergefahr: Durch die hohe Reibung fängt der Bohrer zu glühen und das Holz zu schmoren an. Wenn Sie lang genug bohren, kann das Holz sogar Feuer fangen. Hier ist weniger mehr.

6. Fragen rund um das Thema Holzbohrer

6.1. Woran erkennt man Holzbohrer?

Holzbohrer-Set

Im Bohrer-Satz erkennt man schnell die Holzbohrer an ihrer Spitze.

Holzbohrer erkennen Sie schnell an dem spitzen Kopf. Außerdem ist die zentrale Spitze von zwei scharfen Kanten flankiert (den Vorschneidern). Damit schneidet sich der Holzbohrer sauber durch Holzfasern.

6.2. Warum gibt es keine SDS-Holzbohrer?

SDS steht für das Bohrerschaft-System: Steck-Dreh-Sitz. SDS-Steck-Systeme kommen hauptsächlich zum Einsatz, wenn extrem viel Kraft von der Bohrmaschine auf den Bohrer übertragen werden soll. Damit das spezielle SDS-Bohrfutter die Bohrer besonders sicher hält, haben diese Schäfte eine Auflagefläche von mindestens 60 mm².

Für Holzbohrungen wird selten so viel Kraft gebraucht, dass Holzbohrer einen SDS-Schaft bräuchten. SDS-Schäfte finden sich in der Regel als Zubehör bei Stein- und Metallbohrern für einen Bohrhammer wieder.

6.3. Worauf muss man beim Holzbohren achten?

Wichtig ist, dass der Bohrer gerade im Schnellspannbohrfutter der Bohrmaschine steckt. Bevor Sie den Schalter an der Maschine drücken, sollte die Zentrierspitze bereits auf der Bohrstelle aufliegen. Achten Sie noch auf den richtigen Winkel der Bohrmaschine. Wenn die Bohrmaschine nicht gerade gehalten wird, wird die Bohrung schief. Ein Nachbessern ist hier nicht mehr möglich.

  • Bohrer gerade eingespannt
  • Zentrierspitze angesetzt
  • Bohrmaschine gerade gehalten
  • und los geht’s!

Detaillierte Tipps sehen Sie in folgendem Video:

6.4. Welche Holzbohrer-Marken und -Hersteller gibt es?

Hinsichtlich Bohrer-Hersteller und -Qualitäten sollte man nicht unbedingt nach großen Namen gehen. Bosch, Makita und Metabo sind zwar im Bereich „Bohrmaschinen“ prominente Hersteller und bieten auch entsprechend viel Auswahl an Bohrern, doch ist die Qualität nicht immer die beste.

Gelegentlich kommen auch potenzielle Holzbohrer-Testsieger von weniger bekannten Herstellern. Heimwerkern sind diese in der Regel schon geläufig, doch Neulingen eher nicht, daher haben wir einige Marken- und Herstellernamen hier für Sie gesammelt:

  • Alpen
  • Bosch
  • ENT
  • Famag
  • Fortag
  • Makita
  • Mannesmann
  • Metabo
  • Mohoo
  • Proxxon
  • Wolfcraft

Bildnachweise: In Green/Shutterstock, Peter Kotoff/Shutterstock, Craig Russel/Shutterstock, Dimj/Shutterstock (chronologisch bzw. nach der Reihenfolge der im Kaufratgeber verwendeten Bilder sortiert)

Gibt der Holzbohrer-Vergleich auf Vergleich.org einen Überblick über das gesamte Spektrum an Herstellern im Bereich Holzbohrer?

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