Das Wichtigste in Kürze
  • Die Besonderheit und ein wesentliches Kriterium in den Tests zu Akku-Knickschraubern im Internet stellt das Gehäuse dar. Mit dem abgewinkelten Griff können Sie auch größere Schrauben mit der nötigen Kraft eindrehen, weil Ihr Akku-Knick-Schrauber im Grunde wie ein klassischer Akkuschrauber funktioniert. Wird der Griff dagegen gerade gestellt, können Sie selbst an schwer zugänglichen Stellen schrauben. Der beste Akku-Knickschrauber für diese Situationen, etwa im Schaltschrank, am PC oder in einer Schrankschublade, besitzt einen möglichst kleinen Gehäusedurchmesser. Einige wenige Modelle sind dabei sogar schlanker als 40 mm. Die meisten Akku-Knickschrauber von Makita, Panasonic, DeWalt und vielen anderen Marken liegen im Bereich zwischen 40 und 50 mm und kommen in fast jeder Situation an die gewünschten Schrauben.

1. Wie groß sollte die Kapazität meines Akku-Kompaktschraubers sein?

Wenn Sie den Akku-Knickschrauber kaufen, um mehrere hundert Schrauben am Stück oder über einen Arbeitstag hinweg anzuziehen, sollten Sie ein Modell mit 7-Wattstunden-Kapazität oder mehr wählen. Außerdem ist es hierbei sinnvoll, zwei Akkus parallel zu nutzen. So kann einer nachgeladen werden, während der andere in Benutzung ist. Nicht ganz so wichtig ist die Voltzahl, die auch mit dem Drehmoment und damit der Kraft des Knick-Akkuschraubers zusammenhängt. Auch ein kleines Modell mit 3,6 oder 4 Volt wird Schrauben an elektrischen Bauteilen problemlos anziehen können. Bei einer längeren Schraube in Holz könnte es aber an seine Grenzen stoßen. Vielseitiger ist dann ein Akku-Knickschrauber mit 7,2 Volt, mit dem Sie auch schwere Aufgaben bewältigen können. Sie müssen aber damit rechnen, dass solche Schrauber deutlich teurer sind als die schwächeren Modelle.

2. Welche Einstellmöglichkeiten sind sinnvoll an meinem Akku-Knickschrauber?

Bei einigen Modellen gibt es eine Drehzahlregelung, mit der Sie selbst genau dosieren können, wann die Schraube fest genug angezogen ist. Das merken Sie über den Gegendruck des Akkuschraubers. Wieder andere Modelle besitzen gar keine Einstellmöglichkeiten. Sie sind für Bastel- und kleine Holzarbeiten geeignet, sollten aber nicht an sensibler Technik zum Einsatz kommen. Beim Vergleich der Akku-Knickschrauber schneiden die Werkzeuge mit mehrstufiger Krafteinstellung häufig gut ab. Hiermit können Sie vorab festlegen, wie stark die Schraube angezogen werden oder maximale Kraft anliegen soll. Ist eine bestimmte Grenze erreicht, lässt ein Mechanismus den Bohrkopf durchdrehen und nicht weiter schrauben. Je nach Modell sind zwischen 10 und 20 Stufen üblich.
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