Vorteile
- schockabsorbierend
- sehr angenehm fürs Pferd
- sehr Flexibel und weich
Nachteile
- Füllung nicht herausnehmbar

Ob fürs Dressurreiten, fürs Springreiten oder andere Reitstile – stets gilt: Das Glück der Erde liegt auf dem Rücken der Pferde. Damit sowohl Pferd als auch Reiter dieses Glück auch „spüren“ können, wenn sie auf dem Pferd sitzen, weisen Experten in Sattelkissen-Tests im Internet nachdrücklich darauf hin, dass ein Sattelpad sowohl den Pferderücken entlastet als auch die Verbindung zwischen Pferd und Reiter stärkt. Und das nicht nur beim Close-Contact-Reiten.
Um zu erfahren, welche verschiedenen Varianten von Sattelpads es gibt, welches Sattelpad für welche Reitsportart geeignet ist und welches Modell selbst für empfindliche Pferderücken geeignet ist, haben wir diesen Ratgeber zum Sattelpad-Vergleich 2025 konzipiert. Einen ähnlichen Vergleich inklusive Ratgeber, beispielsweise bei der Stiftung Warentest, gibt es nicht.

Sattelunterlagen gibt es in ganz unterschiedlichen Ausführungen. Eine Schabracke beispielsweise ist eine speziell gepolsterte Satteldecke, die – wie Sattelunterlagen-Tests im Internet zeigen – mit den Jahren immer komfortabler geworden ist.
Früher bestand diese Decke nur aus Stoff, der Schutz für den Rücken des Pferdes war dementsprechend nur minimal und auch die Passform des Sattels wurde beschränkt berücksichtigt, was zu einem schlecht sitzenden Sattel führen konnte. Heute bestehen Schabracken aus einem mit Schaumstoff gepolsterten Gewebe, das den Schweiß des Pferdes aufnimmt und ihn schnell wieder an die Luft abgibt. In den Einschubtaschen lassen sich zusätzliche Pads unterbringen.
Für Pferde, die schnell schwitzen, ist eben diese atmungsaktive Eigenschaft ein wahrer Segen – und zwar nicht nur im Sommer, sondern auch dann, wenn das Trainingspensum hoch ist. Darüber hinaus fungiert die Schabracke als Polster zwischen Rücken und Sattel.

Eine Sattelunterlage wird zwischen Schabracke und Sattel gelegt. Das dient Pferd und Reiter.
Ergänzt werden kann die Schabracke, die in ihrer Optik einer klassischen Satteldecke gleicht, durch ein sogenanntes Sattelpad. Tests im Internet zeigen, dass diese spezielle Einlage zwischen Schabracke und Sattel diese Vorteile mit sich bringt:
Diese Hersteller sind führend in der Herstellung von Sattelpads:

Auf diesem bild sehen wir ein Fouganza-Schabracken-Sattelpad „500“, das für Spring-, Vielseitigkeits- oder Dressursättel, nicht aber für Westernsättel geeignet ist.
Ein Sonderfall ist das beliebte Winderen Sattelpad Protect Solution. Es besteht aus insgesamt fünf Schichten verschiedener Materialien, unter anderem aus ballistischem Nylon, biomechanischer Faser und einem Kevlarnetz. Der Hersteller verspricht dadurch eine höhere Energieabsorption als bei anderen Pads und bietet mit dem Back Protect Solution Comfort und Slim zwei unterschiedliche Stärken an. Während die Slim-Variante auf eine Dicke von 10 mm kommt, weist die Protect Solution Comfort 18 mm auf. Zum Beispiel macht sich beim Dressurreiten die Comfort-Dicke von 18 mm positiv bemerkbar.

Wir haben uns das Fouganza-Schabracken-Sattelpad angeschaut. Es hat auf der Innenseite einen sehr weichen Stoff. Dieser ist angenehm für das Pferd.
Sattelpads bergen diverse Vorteile für Pferd und Reiter. Der Druck, den der Reiter durch sein Eigengewicht auf den Rücken des Pferdes abgibt, wird gemindert. Die Polsterung entlastet den Rücken des Tieres und unterstützt ein optimales Rückentraining. Dies gilt fürs Dressurreiten ebenso wie fürs Springreiten und andere Reitformen.
So kann ein Sattelpad dazu dienen, Pferd und Reiter als Einheit wahrzunehmen, nicht zuletzt deswegen, weil sich Sattel und Pferderücken optimal miteinander verbinden – unabhängig davon, welcher Sattel aufliegt. So sind die meisten Sattelpads sowohl kompatibel mit dem spanischen Sattel als auch mit dem Western-Sattel sowie mit anderen Sattel-Modellen.
Um diese Vorteile wissend, haben sich namhafte Hersteller eine ganze Reihe von Sattelpad-Typen ausgedacht. Von einfachen Pferdedecken als Sattelunterlagen über Bareback-Pads bis zum Sattelpad Ultra aus Lammfell und Wolle. Die verschiedenen Modelle inklusive Vorteilen, Nachteilen und dem idealen Einsatzbereich zeigt Ihnen die folgende Tabelle:
| Kurzbeschreibung | Vorteile und Nachteile | Einsatzbereich |
|---|---|---|
| Die Schabracke ist eine gepolsterte Satteldecke aus schweißabsorbierendem, mit Schaumstoff gepolstertem Gewebe.
| Schweiß wird schnell absorbiert ohne extra Gelpads nur geringe Druckminderung |
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| Das Lammfell-Sattelpad (auch Lammfell-Sattelkissen) ist eine Sattelunterlage aus gegerbtem Lammfell. Seltener gibt es Webpelz-Sattelunterlagen, die mit ähnlichen Vorteilen aufwarten. Wer kein Sattelpad mit echtem Lammfell kaufen möchte, kann zur synthetischen Alternative greifen.
| schützt vor dem Wundscheuern des Rückens anti-allergene Auflage kuschlig weiche, wärmeregulierende Auflage weniger Schweißabsorption als bei Schabracke |
|
| Das Gelpad-Sattelpad dient zum Ausgleichen der Form des Sattels.
| kann in Satteldecke eingesteckt werden nur für den kurzfristigen Einsatz geeignet, da es ungleichmäßig auf dem Pferderücken aufliegt |
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| Das Sattelpad mit Memory-Schaum ist ein stoßabsorbierendes Sattelpad, das sich dem Pferderücken gut anpasst. Nur selten ist das ganze Sattelkissen aus Memory-Schaum. Oft sind nur die Einlegepads aus Memory-Schaum.
| stoßabsorbierend passt sich dem Pferderücken gut an nicht schweißabsorbierend |
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| Das Sattelpad mit Moosgummi dient der Polsterung des Sattels. Diese Modelle sind rar, Modelle mit Filz haben denselben Effekt, werden aber öfter angeboten.
| stoßabsorbierend weiche Polsterung rutschhemmend nicht schweißabsorbierend |
|
Die Redaktion von Vergleich.org empfiehlt: Die Schabracke ist der Allrounder unter den Sattelpads. Bei Bedarf kann diese Form der Sattelunterlage noch mit Gelpads ausgestattet werden, was eine zusätzliche Druckminderung ermöglicht. Für Freizeitreiter, die lange ausreiten, eignet sich ein Sattelpad mit Memory-Effekt, da sich der Schaumstoff an die Form des Rückens gewöhnt. Springreiter sowie Kinder und Anfänger sind mit einer rutschhemmenden Moosgummi-Unterlage gut beraten.
Zwei Faktoren sind für die Wahl des passenden Sattelpads von entscheidender Bedeutung: Zum einen die Art der Nutzung, denn zum Springreiten, Wanderreiten und für die Dressur gibt es in Sattelpad-Tests im Internet ganz unterschiedliche Empfehlungen. Zum anderen entscheidet natürlich die Größe Ihres Pferdes darüber, welches Sattelpad das richtige ist.
Eine detaillierte Anleitung zum Satteln bietet dieses Video:
In erster Linie ist zu überlegen, für welchen Einsatzbereich Sie ein Sattelpad benötigen.
Schabracken bzw. Satteldecken sind für den täglichen Einsatz sehr gut geeignet. Beim Ausritt über Felder und Wiesen oder auch beim täglichen Training Ihres Pferdes kommt die Schabracke zum Einsatz. Da sie den Schweiß sehr gut absorbieren kann, ist diese Form des Sattelpads für stark schwitzende Tiere eine Erleichterung, grundsätzlich aber für jedes Tier geeignet.

Für diese Reitsportarten küren Tests im Internet jeweils spezielle Sattelpad-Testsieger:
Rein optisch betrachtet haben Sie bei vielen Herstellern die Wahl zwischen unterschiedlichen Farben. Besonders beliebt sind Schwarz, Braun und Blau. Lammfell-Sattelpads behalten häufig auch die natürliche Farbgebung bei.

Laut unserer Recherche ist dieses Fouganza-Schabracken-Sattelpad „500“ rechts und links der Rückenlinie mit 2 cm Schaumstoff und einer Watteschicht gepolstert.
Das Stockmaß messen Sie vom höchsten Teil des Widerrists bis zum Boden. Die Rückenlänge des Pferdes wird vom Widerrist bis zum Schweifansatz gemessen.
Neben der Nutzung des Sattelpads für eine bestimmte Reitsportart ist auch die Größe des Sattelpads von entscheidender Bedeutung.
Nur ein passendes Sattelpad kann die gewünschten, positiven Effekte mit sich bringen.
Zwar weist jeder Hersteller eigene Größen aus, als Orientierung jedoch kann auch diese Größentabelle dienen:
| Bezeichnung der Pferdeart | Stockmaß | Rückenlänge |
|---|---|---|
| Pony, Isländer
| bis 130 cm | 105 bis 115 cm |
| Vollblut
| bis 150 cm | 125 bis 135 cm |
| Warmblut
| bis 175 cm | 140 bis 160 cm |
| Warmblut (extra groß)
| ab 180 cm | 160 bis 165 cm |
Modelle mit höherer Widerristfreiheit zum Entlasten des sehr empfindlichen Widerristbereiches (sogenannte Riser Pads) gibt es als Softgelpad mit Vlies-, Memory-Foam-, Lammfell- oder auch Filzunterlage. Sie schützen vor Druck- und Scheuerstellen und sind vorne erhöht.
Auch gibt es auch Pads, die den Wirbelkanal freihalten. Sie sind der Rückenkontur des Pferdes angepasste zweiteilige Pads. Sie entlasten die Wirbelsäule, so wird der Druck von Widerrist und Wirbelsäule genommen bzw. verteilt. Ein führender Hersteller für diese Rückenpads ist die Firma Acavallo.
Die Redaktion von Vergleich.org empfiehlt: Sattelpads sollten nicht zu dick und nicht zu dünn sein, denn je enger der Sattel auf dem Pferderücken liegt, desto leichter ist es für den Reiter den Bewegungen des Tieres zu folgen. Zu dicke oder weiche Pads machen den Sattel instabil und sind daher nicht zu empfehlen.

Experten empfehlen in Sattelpad-Tests im Internet Lammfell- und Gelpad-Sattelpads bei diesen Rückenproblemen:
Im Fachhandel können Sie Sattelpads kaufen, beim Discounter wie Aldi oder Lidl gibt es dieses spezielle Reit-Zubehör allerdings nicht. Günstige Sattelpads sind meist einfach gehalten. Je spezieller der Rücken Ihres Tieres ist, desto teurer wird auch das Sattelpad. Auch die Marke entscheidet über den Preis.

Wie wir erfahren, gibt es dieses Fouganza-Schabracken-Sattelpad „500“ in Schwarz, Blau und Grün.
Die Befestigung der Sattelpad-Modelle ist ganz individuell verschieden. Einige Modelle werden mithilfe von Schlaufen am Sattel befestigt. Manche Modelle wiederum besitzen eine Klett-Gurt-Halterung und können so unterschiedlich eng befestigt werden. Sie sorgen für einen sehr guten Halt. Andere Modelle werden frei unter den Sattel geschoben und passen sich selbständig den Aussparungen unter dem Sattel an.
Gelpads lassen sich beispielsweise in den Einschubtaschen einer Satteldecke unterbringen. Sie werden in die Taschen geschoben und liegen nicht frei am Rücken des Pferdes auf. Andere Sattelpad-Modelle sind direkt in der Schabracke integriert: So gibt es beispielsweise Schabracken mit integriertem Lammfell, Moosgummi oder Memory-Foam-Pad.
In diesem YouTube-Video wird das Ride-on-Pad von „Barefoot“ vorgestellt, eine mögliche Alternative zum herkömmlichen Sattel. Der Test wird mit einem wilden Haflinger im Gelände durchgeführt und gibt Einblicke in die Funktionalität und den Komfort des Pads. Erlange mehr Informationen über diese Innovation im Reitsport und entdecke möglicherweise eine neue Option für dein Pferd.
In diesem informativen YouTube-Video von Reitsport-Rheinmain wird über die Bedeutung einer Sattelunterlage gesprochen. Der Moderator erklärt, warum ein Sattelpad für den Reiter und das Pferd von Vorteil ist und gibt Tipps zur richtigen Auswahl. Mit anschaulichen Beispielen und praktischen Informationen wird hier auf ein wichtiges Thema für Reiterinnen und Reiter eingegangen.

Seit 2021 schreibe ich Vergleiche im Redaktionsteam. Dabei bringe ich vor allem in Freizeit-Themen mein Wissen ein. Privat unternehme ich gerne lange Spaziergänge im Wald oder genieße verschiedene Hobbys. Meine Leidenschaft für Freizeitaktivitäten und mein breites Interessensspektrum ermöglichen es mir, vielfältige Inhalte zu erstellen, die Menschen dabei unterstützen, ihre Freizeit optimal zu gestalten. Meine Beiträge umfassen Freizeitideen, Reiseempfehlungen, Hobbytipps und Inspirationen für kreative Freizeitgestaltung.
Der Sattelpad-Vergleich ist aus unserer Sicht besonders empfehlenswert für Reiter und Pferdebesitzer.

Ich bin seit 2022 im Team und lektoriere alle möglichen Vergleiche. Außerdem beschäftige ich mich sehr gerne mit Sport- und Bewegungsthemen aller Art. Als erfahrenere Lektorin bringe ich nicht nur ein ausgeprägtes Sprachgefühl und eine sorgfältige Arbeitsweise mit, sondern auch mein Interesse an sportlichen Aktivitäten. Durch meine Tätigkeit als Lektorin kann ich dazu beitragen, Texte inhaltlich präzise, gut strukturiert und sprachlich einwandfrei zu gestalten. Mein Ziel ist es, unsere Inhalte auf ihre inhaltliche Kohärenz, logische Schlüssigkeit und stilistische Qualität zu überprüfen sowie gegebenenfalls zu verbessern. Mit meinem Hintergrund im Bereich Sport und meiner Liebe zur geschriebenen Sprache trage ich dazu bei, dass unsere Vergleiche ansprechend, verständlich sowie fehlerfrei sind.
Position | Modell | Preis | für den Einsatz mit Satteldecke | ohne Satteldecke | Farbe | Lieferzeit | Angebote |
|---|---|---|---|---|---|---|
Platz 1 | Acavallo AC100-BLK | ca. 53 € | Schwarz | |||
Platz 2 | Acavallo Gel-Pad 1/2 | ca. 71 € | Schwarz | |||
Platz 3 | Werner Christ Sattelpad | ca. 109 € | Schwarz/Weiß | |||
Platz 4 | HKM Echt Lammfell Sattelkissen dunkelbraun | ca. 61 € | Dunkelblau | |||
Platz 5 | AMKA Sattel Korrekturpad | ca. 58 € | Schwarz/Natur |
Spätestens nach 120 Tagen aktualisieren wir jede Rubrik mit neuen Produkten und recherchieren Entwicklungen in den Bestenlisten. Dadurch sind unsere Empfehlungen jederzeit aktuell.
Unsere Tests und Vergleiche sind objektiv und faktenbasiert. Hersteller haben keinen Einfluss auf die Bewertung. Wir sorgen für mehr Transparenz auf dem Markt und fördern so die Produktqualität.
In unseren Tests & Vergleichstabellen nehmen wir nur Produkte auf, die unsere Mindeststandards erfüllen können. So stellen wir sicher, dass Sie aus einer großen Auswahl genau das richtige Produkt für Ihre Anforderungen finden.
Liebes vergleich.org-Team,
mein Pony hat ständig Druckstellen, so dass ich am liebsten ganz ohne Sattel reite. Ist ein Sattelpad eine denkbare, langfristige Alternative?
Viele Grüße
Hallo Frau Pschorr,
vielen Dank für Ihr Interesse an unserem Sattelpad-Vergleich.
Grundsätzlich gibt es zwei Sattelpad-Varianten, die bei Druckstellen am Pferderücken denkbar sind: Gelpads und Lammfell-Sattelpads. Da es sich aus der Ferne anhört wie ein langfristiges Problem, empfehlen wir Lammfell-Sattelpads. Diese können bedenkenlos genutzt werden. Gelpads sollten nur punktuell zum Einsatz kommen.
Beste Grüße
Ihr Vergleich.org-Team