Das Wichtigste in Kürze
  • Ski-Rückenprotektoren für Kinder in Form von Protektorenwesten liegen besonders eng am Körper an und verrutschen nicht.
  • Kinder-Ski-Rückenprotektoren des Schutzlevels 2 haben eine besonders hohe Schlagdämpfung und schützen die Wirbelsäule Ihres Kindes zuverlässig.
  • Auch bei anderen Sportarten, wie zum Beispiel beim Snowboarden oder Skateboardfahren, schützt der Ski-Rückenprotektor die Wirbelsäule Ihres Kindes.

Rückenprotektor-Ski-Kind-Test

Laut der Auswertungsstelle für Skiunfälle (ASU) verletzten sich in der Saison 2017/2018 circa 42.000 bis 44.000 deutsche Skifahrerinnen und Skifahrer bei Stürzen. Besonders der Kopf und die Wirbelsäule sind empfindliche Körperteile, die Sie besonders schützen sollten. Verletzungen in diesen Bereichen können häufig schwerwiegende Folgen nach sich ziehen.

Ski-Rückenprotektoren für Kinder schützen die Wirbelsäule Ihres Kindes zuverlässig bei Stürzen und dämpfen den Aufprall ab. Neben der Dämpfungsfunktion bei Aufprallen, stabilisieren die Rückenprotektoren außerdem den Rumpf Ihres Kindes und es kommt seltener zu Stauchungen durch unangespannte Muskulatur.

In unserer Kaufberatung zum Kinder-Ski-Rückenprotektor-Vergleich 2020 erläutern wir Ihnen, auf welche Eigenschaften Sie beim Kauf eines solchen besonders achten sollten. Besonders vorteilhaft sind Rückenprotektoren mit dem Schutzlevel 2, denn diese dämpfen einen Aufprall durch einen Sturz oder Zusammenstoß besonders gut ab.

1. Kinder-Ski-Rückenprotektoren-Typen: Liegen Protektorenwesten besonders eng am Körper an?

In Rückenprotektor-Ski-Kind-Tests schneiden Protektorenwesten besonders gut ab und bieten ein Höchstmaß an Sicherheit für Ihr Kind.

Ski-Rückenprotektoren für Kinder werden unter der Skijacke getragen.

Ski-Rückenprotektoren für Kinder haben eine wesentliche Aufgabe: die Wirbelsäule Ihres Kindes zuverlässig vor Verletzungen zu schützen. Diese erfüllen sie durch drei Funktionen:

  • Dämpfung der Aufprallenergie
  • Stechschutz vor spitzen Gegenständen
  • Stabilisation der Wirbelsäule

Schnell passiert es beim Skifahren, dass Ihr Kind auf einer Eisplatte wegrutscht und mit dem Rücken auf die harte Oberfläche fällt. Rückenprotektoren für Kinder dämpfen in diesem Fall die Aufprallenergie durch die Protektorschicht ab und verteilen sie gleichmäßig auf die gesamte Protektorfläche. So ist der Sturz zum einen nicht so schmerzhaft für Ihr Kind und es erleidet in der Regel keine Prellungen oder anderweitigen Verletzungen.

Auch die Gefahr auf spitze Gegenstände, wie zum Beispiel Äste, Steine oder die Skistöcke, zu fallen, ist beim Skifahren erhöht. Als harte und durchgehende Schutzschicht stellt der Rückenprotektor sicher, dass sich diese Gegenstände nicht in den Rücken Ihres Kindes bohren.

Ski-Rückenprotektoren für Kinder stabilisieren die Wirbelsäule.

Durch einen Ski-Rückenprotektor wird die Wirbelsäule Ihres Kindes stabilisiert und vor Verletzungen geschützt.

Besonders die Rumpfmuskulatur ist beim Skifahren dauerhaft beansprucht und ermüdet dementsprechend schnell. Ist diese Muskulatur nicht angespannt, wird die Wirbelsäule nicht richtig gestützt.

Selbst kleinste Sprünge über Mini-Buckel auf der Piste können so Stauchungen in der Wirbelsäule verursachen. Ein Rückenprotektor für Ihr Kind stabilisiert die Wirbelsäule und den Rumpfbereich und verhindert so Stauchungen.

Ski-Rückenprotektoren für Kinder gibt es in Form von Protektoren zum Umschnallen und in Form von Protektorenwesten.

Rückenprotektoren zum Umschnallen zeichnen sich dadurch aus, dass der Rückenschutz nur durch Schultergurte und einen Hüftgurt am Oberkörper gehalten wird. Er wird also ähnlich wie ein Rucksack getragen. Die zwei Schultergurte können in der Höhe angepasst werden und der Klett-Hüftgurt sorgt für ein möglichst enges Anliegen des Protektors am Körper.

Der Vorteil eines Rückenprotektors dieser Kategorie ist, dass dieser durch die Verstellbarkeit der Schultergurte auch etwas mit Ihrem Kind mitwachsen kann. Allerdings nicht allzu lange, denn das Wichtige ist, dass die Protektorenlänge der Wirbelsäulenlänge Ihres Kindes entspricht.

Rückenprotektoren der Kategorie Protektorenwesten werden wie eine Weste angezogen und mit einem Frontreißverschluss geschlossen. Im Hüftbereich befindet sich bei den meisten Modellen zusätzlich ein Klettgurt, sodass der Protektor an der Hüfte eng am Körper anliegt und nicht verrutscht. Diese Rückenprotektoren sind meist sehr leicht und angenehm zu tragen.

Die Besonderheiten und jeweiligen Vor- und Nachteile der beiden Rückenprotektor-Arten stellen wir Ihnen in der nachfolgenden Tabelle noch einmal übersichtlich vor.

Protektor zum Umschnallen

Ski-Rückenprotektor für Kinder zum Umschnallen

Protektorenweste

Protektorenwesten für Kinder

  • höhenverstellbare Schultergurte zur individuellen Anpassung
  • Hüftgurt mit Klettverschluss sorgt für einen festen Sitz am Körper
  • können auch gut im Sommer für andere Sportarten wie zum Beispiel das Mountainbiken genutzt werden
  • Weste mit Frontreißverschluss
  • teilweise sorgt ein zusätzlicher Hüftgurt mit Klettverschluss für einen festen Sitz am Körper
  • dient als Isolationsschicht unter der Skijacke
+ leicht an- und auszuziehen

+ individuell höhenverstellbare Schultergurte

- verrutscht leichter

+ geringes Gewicht

+ kein Verrutschen, da Weste besonders eng anliegt

+ dient als zusätzliche Isolationsschicht

- erfordert exakte Passgenauigkeit, da die Träger über der Schulter nicht höhenverstellbar sind

Gerade beim Skifahren bewegt sich Ihr Kind viel und so ist es umso wichtiger, dass der Rückenprotektor nicht verrutscht, um einen 100%igen Schutz zu gewährleisten.

Da Kinder es tendenziell nicht bemerken, wenn der Protektor verrutscht und nicht mehr optimal sitzt, empfehlen wir von Vergleich.org Ihnen, eine Protektorweste für Ihr Kind zu kaufen. Diese liegen besonders eng am Körper an und dienen zudem als zusätzliche wärmende Schicht beim Skifahren.

Möchten Sie, dass Ihr Kind den Protektor auch für andere Sportarten, wie zum Skateboarden im Sommer, nutzen kann, dann empfehlen wir Ihnen einen Protektor zum Umschnallen zu kaufen. Dieser kann auch nur über einem T-Shirt getragen werden und hat dabei nicht an sich noch unnötig viel Stoff, welcher Ihr Kind zum Schwitzen bringt.

2. Kaufkriterien für Kinder-Ski-Rückenprotektoren: Sind Softprotektoren angenehmer zu tragen?

2.1. Ski-Rückenprotektoren für Kinder mit Schutzlevel 2 haben eine besonders gute Schlagdämpfung

Die wichtigste Funktion von Ski-Rückenprotektoren für Kinder ist die Schlagdämpfung. Auskunft darüber, wie gut ein Aufprall abgedämpft wird, gibt das sogenannte Schutzlevel.

Rückenprotektor-Ski-Kind-Tests empfehlen Rückenprotektor-Ski-Kind zu kaufen, die über das Schutzlevel 2 verfügen.

Auch günstige Ski-Rückenprotektoren für Kinder verringern die einwirkende Kräfte bei einem Aufprall um ein Vielfaches.

Es gibt Protektoren mit der Kennzeichnung CE EN 1621-1, was dem Schutzlevel 1 entspricht und solche mit der Kennzeichnung CE EN 1621-2, was dem Schutzlevel 2 entspricht. Die Bezeichnung CE EN 1621 beschreibt dabei die Prüfnorm, nach der die Rückenprotektoren in Bezug auf ihre Schlagdämpfung getestet werden.

Bei diesem Test wird aus etwa 1 m Höhe ein 5 kg schweres Gewicht auf den Ski-Rückenprotektor für Kinder fallen gelassen. Dabei wird eine Schlagkraft von 150 bis 180 kN freigesetzt. Die Aufgabe eines Rückenprotektors ist es, diese Schlagkraft zu reduzieren beziehungsweise abzufangen oder umzuverteilen, sodass auf den Rücken Ihres Kindes nur ein Bruchteil dieser Kraft einwirkt. Bei Protektoren des Level 1 dürfen maximal noch 18 kN und bei denen des Level 2 maximal noch 9 kN auf den Rücken Ihres Kindes einwirken.

Wir von Vergleich.org empfehlen Ihnen, einen Ski-Rückenprotektor für Kinder mit Schutzlevel 2 zu kaufen. So wird möglichst viel Kraft bei einem Aufprall abgefangen und der Rücken und insbesondere die Wirbelsäule Ihres Kindes geschützt.

Ski-Rückenprotektoren für Kinder gibt es in verschiedenen Größen.

2.2. Ski-Rückenprotektoren für Kinder sollten eine optimale Passform vorweisen, um ein Höchstmaß an Schutz zu gewährleisten

Die richtige Größe und vor allem eine optimale Passform des Ski-Rückenprotektors Ihres Kindes ist enorm wichtig, um ein Höchstmaß an Schutz zu gewährleisten. Sitzt der Protektor womöglich zu locker und verschiebt sich, dann kann das bei einem Sturz Verletzungen im Halswirbelbereich verursachen.

Die Größen von Rückenprotektoren werden meist in den herkömmlichen Konfektionsgrößen von 116 bis 176 angegeben. Diese entsprechen der Körpergröße Ihres Kindes. Ein Rückenprotektor der Größe 116 eignet sich demnach für Kinder mit einer Körpergröße bis zu 1,16 m.

Manche Hersteller geben die Größen der Rückenprotektoren auch in XXS bis XL an. Dabei entsprechen diese den folgenden Konfektionsgrößen:

  • XS entspricht der Konfektionsgröße 128/134
  • S entspricht der Konfektionsgröße 140/146
  • M entspricht der Konfektionsgröße 152/158
  • L entspricht der Konfektionsgröße 164
  • XL entspricht der Konfektionsgröße 170/176

Wichtig ist aber insbesondere, dass Sie neben der richtigen Konfektionsgröße auch auf die Rückenlänge Ihres Kindes achten. Diese muss mit der Protektorlänge übereinstimmen, um wirklich die gesamte Wirbelsäule zu schützen. Der Protektor sollte von der unteren Halswirbelsäule – also dem Ansatz des Rückens – bis hinunter zum Steißbein gehen.

In Rückenprotektor-Ski-Kind-Tests schneiden Modelle, die oben breiter als unten sind besser ab.

Laut [clickout url="https://www.test.de/Rueckenprotektoren-Wie-gut-schuetzen-sie-Skifahrer-5120681-0/" target="_blank"]Stiftung Warentest[/clickout] sollten Ski-Rückenprotektoren für Kinder möglichst die komplette Wirbelsäule und auch die Schulterblätter abdecken, um eine große Schutzfläche zu bieten.

Achten Sie darauf, dass der Rückenprotektor für Ihr Kind nicht zu lang ist. Wenn sich Ihr Kind hinsetzt, darf sich der Protektor nicht nach oben schieben. Ist der Protektor zu lang und verschiebt sich bei einem Sturz nach oben, kann das Verletzungen im Halswirbelbereich nach sich ziehen.

Oben sind Ski-Rückenprotektoren für Kinder idealerweise breiter geschnitten, sodass auch die Schulterblätter geschützt sind. Nach unten hin werden sie etwas schmaler, um eine optimale Bewegungsfreiheit zu gewährleisten.

Generell sollte der Ski-Rückenprotektor eng am Körper Ihres Kindes anliegen, um nicht zu verrutschen. Natürlich sollte Ihr Kind noch ohne Probleme atmen können und der Protektor nicht einschneiden.

Tipp: Berücksichtigen Sie bei der Auswahl der richtigen Größe des Ski-Rückenprotektors für Ihr Kind, dass dieses noch Skiunterwäsche darunter trägt. Um sicherzugehen, ob der Protektor also wirklich passt, sollten Sie Ihrem Kind bei der Anprobe also Skiunterwäsche anziehen.

2.3. Ski-Rückenprotektoren für Kinder aus Schaummaterialien passen sich dem Rücken Ihres Kindes optimal an

Ski-Rückenprotektoren für Kinder gibt es entweder mit Protektoreinsätzen aus harten Kunststoffplatten – diese werden auch Hartschalenprotektoren genannt – oder mit Protektoreinsätzen aus viskoelastischen Schaummaterialien – diese werden auch Softprotektoren genannt.

Hartschalenprotektoren basieren auf der Wirkungsweise der Energieverteilung. Das bedeutet, die Aufprallenergie wirkt zunächst auf einen relativ kleinen Punkt und wird von dort ausgehend auf eine größere Fläche verteilt. So lassen sich punktuelle Verletzungen wie Knochenbrüche oder Prellungen verhindern.

Rückenprotektor-Ski-Kind-Tests berücksichtigen auch Ski-Rückenprotektoren für Kinder von Discountern wie Lidl oder Aldi.

Hartschalenprotektoren werden häufig auch als Rückenpanzer bezeichnet.

Hartschalenprotektoren sind meist als Protektor zum Umschnallen zu finden. Die Marken SCOTT und protectWEAR bieten diese zum Beispiel an.

Die Softprotektoren, die aus Memory- oder Density-Schäumen bestehen, basieren auf dem Prinzip der Energieabsorption. Das bedeutet, dass die einwirkende Energie vom Protektor aufgenommen wird und sich das Material verformt.

Meist sind die Softprotektoren in Form von Protektorenwesten zu finden. Die Marken SCOTT, Komperdell, Alpina und Dainese haben Modelle dieser Kategorie im Sortiment.

Der Vorteil von Ski-Rückenprotektoren für Kinder aus Schaummaterialien ist vor allem, dass diese leichter sind als die aus harten Kunststoffelementen und dadurch angenehmer zu tragen sind. Durch die Körperwärme wird der Schaum außerdem weich und passt sich der Rückenform Ihres Kindes an.

Bei leichten Stürzen bleibt das Material weich und dämpft den Sturz sachte ab. Kommt es zu einem heftigen Aufprall, dann verhärtet sich das Schaummaterial und die Energie wird absorbiert.

Hartschalenprotektoren sind dafür besser geeignet, um Stürze auf spitze oder kantige Gegenstände abzudämpfen, denn sie haben eine hohe Durchdringungsfestigkeit.

Wenn Ihr Kind gern durch den Funpark und dort auch über Rails fährt, empfehlen wir Ihnen einen Rückenpanzer mit Protektorelementen aus Kunststoff zu kaufen. Ist Ihr Kind hingegen nur auf Pisten unterwegs, dann empfehlen wir Ihnen einen Ski-Rückenprotektor für Kinder aus Schaummaterialien – einen sogenannten Softprotektor – zu kaufen. Diese reichen vollkommen aus, um Stürze auf der Piste abzudämpfen und bieten einen höheren Tragekomfort als die Hartschalenprotektoren.

3. Geschützt auf der Piste: Welche Protektoren eignen sich außerdem zum Skifahren?

Rückenprotektor-Ski-Kind-Tests und Rückenprotektor-Ski-Kind-Vergleiche weisen darauf hin, dass es auch enorm wichtig ist einen Skihelm zu tragen.

Der wichtigste Protektor beim Skifahren ist der Skihelm.

Zu einer absolut sicheren Ausrüstung beim Skifahren gehören neben dem Rückenprotektor noch die folgenden anderen Protektoren:

  • Skihelm
  • Protektorhose
  • Handgelenkprotektor

Das wohl wichtigste Element der Schutzausrüstung zum Skifahren ist der Skihelm. Dieser ist für Kinder und Jugendliche bereits in einigen Ländern Pflicht. Der Kopf ist ein besonders empfindliches Körperteil und Verletzungen in diesem Bereich können schnell schwerwiegende Folgen nach sich ziehen. Deshalb fordert der Deutsche Skiverband die Helmpflicht für jeden Skifahrer – also auch für Erwachsene.

Wo gibt es eine Skihelm-Pflicht?

Für Kinder gibt es in einigen Ländern bereits eine Skihelm-Pflicht.In Kroatien, Slowenien, Italien und Österreich ist es für Kinder bis zu einem Alter von 14 oder 15 Jahren Pflicht einen Skihelm zu tragen. In Niederösterreich gilt sogar für alle Skifahrer – also auch Erwachsene – die Helmpflicht.

Ein weiterer Protektor, der insbesondere von Snowboardern häufig getragen wird, ist eine Protektorhose. Diese verfügt über Protektorelemente auf Höhe des Steißbeines und der seitlichen Hüftknochen.

Auch besonders für Snowboarder geeignet sind die Handgelenkprotektoren. Diese sind häufig direkt in Ski-Handschuhe eingearbeitet und schützen die Handgelenke bei Stürzen vor Knochenbrüchen.

Besonders wenn Sie oder Ihr Kind das Snowboarden lernen, empfehlen wir Ihnen das Tragen von Handgelenkprotektoren. Da sich gerade Anfänger bei Stürzen nach hinten häufig mit den Händen abstützen, kommt es so vermehrt zu Verletzungen im Handgelenksbereich. Mit Handgelenkprotektoren können Sie dem ganz einfach entgegenwirken.

Um Rückenprotektor-Ski-Kind-Testsieger-Potenzial zu haben, sollte dieser über einen verstellbaren Hüftgurt verfügen.

4. Fragen und Antworten rund um das Thema Kinder-Ski-Rückenprotektor

4.1. Für welche Sportarten kann ein Ski-Rückenprotektor für Kinder noch benutzt werden?

Laut gängiger Rückenprotektor-Ski-Kind-Tests können die Produkte auch als Protektor bei anderen Sportarten wie zum Beispiel Hockey spielen genutzt werden.

Die besten Rückenprotektoren-Ski-Kinder können auch bei anderen Sportarten genutzt werden.

Einen Kinder-Ski-Rückenprotektor können Sie Ihrem Kind auch beim Ausüben anderer Sportarten anziehen. Fährt Ihr Kind im Sommer zum Beispiel gern Skateboard, Inline-Skates oder Mountainbike, dann können Sie den Rücken Ihres Kindes auch hier mit dem Ski-Rückenprotektor schützen.

Ein Sturz auf Asphalt beim Inline-Skaten, auf Äste und Wurzeln beim Mountainbiken oder auf Kanten beim Skateboarden in Skateparks kann starke Schmerzen verursachen und Verletzungen hervorrufen.

Mit dem Ski-Rückenprotektor können Sie die Wirbelsäule Ihres Kindes auch bei diesen Sportarten vor Verletzungen bei Stürzen schützen.

4.2. Können Ski-Rückenprotektoren für Kinder gewaschen werden?

Das hängt ganz davon ab, ob das Protektorelement herausgenommen werden kann oder nicht. Die meisten Ski-Rückenprotektoren für Kinder mit herausnehmbarem Protektorelement können nach dessen Entfernung bei einem normalen Waschprogramm bei 30 °C in der Waschmaschine gewaschen werden.

Bei Rückenprotektoren für Kinder ohne herausnehmbarem Protektorelement gestaltet sich das Reinigen etwas schwieriger. Hier ist lediglich eine Handwäsche im Waschbecken oder der Badewanne möglich.

Wir von Vergleich.org empfehlen Ihnen einen Ski-Rückenprotektor für Kinder mit herausnehmbarem Protektorelement zu kaufen, um diesen einfach in der Waschmaschine reinigen zu können.

4.3. Können Ski-Rückenprotektoren für Kinder nach einem Sturz weiterverwendet werden?

Das hängt zum einen vom Protektormaterial und zum anderen von der Schwere des Sturzes und den Zerstörungen am Protektorelement ab.

Ski-Rückenprotektoren für Kinder sollten nach einem Sturz auf eventuelle Beschädigungen überprüft werden.

Überprüfen Sie den Rückenprotektor Ihres Kindes nach jedem Sturz auf Risse oder Bruchstellen.

Bei Hartschalenprotektoren kommt als Protektormaterial meist fester Kunststoff zum Einsatz. Dieser kann nach einem nicht zu heftigen Sturz in der Regel noch weiter verwendet werden.

Bei schwereren Stürzen sollten Sie das Protektorelement unbedingt auf Bruchstellen oder Risse untersuchen. Ist das Material beschädigt, dann kann kein 100%iger Schutz mehr gewährleistet werden.

Sind Sie sich selbst unsicher bei der Kontrolle des Protektors, ob dieser noch intakt ist, dann lassen Sie den Rückenprotektor von einem Fachmann in einem Sportgeschäft oder dem Hersteller genau untersuchen.

Bei Softprotektoren kommen als Protektormaterial viskoelastische Schaummaterialien zum Einsatz. Diese absorbieren die Aufprallenergie bei einem Sturz und verformen sich dabei typischerweise stark. Ist der Schaum verformt, dann bietet er keinen 100%igen Schutz mehr und sollte ausgetauscht werden.

Viele Hersteller bieten aber inzwischen Protektorelemente aus Schaum zum Nachkaufen an, sodass sie nur das Protektorelement austauschen müssen und nicht einen komplett neuen Ski-Rückenprotektor für Ihr Kind kaufen müssen. Manche Hersteller bieten sogar einen kostenfreien Austausch der Protektorelemente nach einem Sturz an.

Es gibt inzwischen aber auch Schaummaterialien, die sich nach einer Verformung durch einen Aufprall wieder in ihren Ausgangszustand zurückformen und weiter verwendet werden können. Lesen Sie dazu aber unbedingt genau in den Herstellerangaben nach, ob der Rückenprotektor aus einem solchen Material besteht oder nicht.

Generell empfehlen wir Ihnen, den Ski-Rückenprotektor nach einem heftigen Sturz von einem Fachmann überprüfen zu lassen, um sicherzugehen, dass dieser noch einen 100%igen Schutz gewährleistet oder ob Sie einen neuen Protektor für Ihr Kind anschaffen sollten.