In unserem Poolpumpen-Vergleich kommen Pumpen-Modelle verschiedener Kategorien zum Einsatz: Starke und schwache, mit unterschiedlichen Förderhöhen, Schlauchanschlüssen und Stromverbrauch. Damit Sie am Ende noch den Überblick darüber haben, was die jeweilige Pool-Umwälzpumpe auszeichnet, erläutern wir Ihnen die wichtigsten Kriterien kurz. Sie finden sie alle in der Tabelle ganz am oberen Ende dieses Ratgebers wieder.
Leistungsaufnahme

Ein Becken dieser Art hat etwa 20 m³ Wasser. Die Poolpumpe einer durchschnittlichen Sandfilteranlage benötigt nur wenige Stunden, um das Wasser mehrmals durch den Filter zu pumpen.
Wie stark die Wasserpumpe für den Pool ist, darüber gibt die Leistungsaufnahme eine erste Auskunft. Sie beschreibt den Stromverbrauch, gemessen in Watt. Verbraucht die Schwimmbadpumpe beispielsweise 600 Watt, sind nach einer Stunde ununterbrochener Laufzeit 600 Wattstunden (Wh), bzw. 0,6 Kilowattstunden (kWh) verbraucht.
Bei einem angenommenen Strompreis von 30 Cent entspräche das Kosten von 18 Cent. Läuft die Filterpumpe mehrere Stunden am Tag, sind nach einer Woche ohne weiteres ein paar Euro fort. Ein großes Poolbecken verursacht also auch entsprechend hohe Stromkosten.
Dennoch ist die Leistungsaufnahme noch nicht das Ein und Alles. Eine Pumpe kann auch mit etwas geringerem Energiebedarf eine respektable Pumpleistung erzielen, oder aber viel Strom verbrauchen und trotzdem nicht besonders viel Wasser pumpen. In letzterem Fall freut sich Ihr Stromanbieter, nicht aber Ihr Portemonnaie. Achten Sie daher auch auf die Förderleistung.
Es dürfen sich keine Personen im Schwimmbecken befinden, während die Poolpumpe in Betrieb ist.

Damit das Wasser im Pool nicht trübe wird, benötigt es eine leistungsstarke Poolpumpe.
Förderleistung
Hier geht es ans Eingemachte: Die Förderleistung beschreibt, wie viel Wasser die Pumpe pro Stunde weiterleiten kann. 10 m³/h (entspricht 10.000 l/h) sollten auf jeden Fall drin sein, gute Pumpen schaffen auch 15 m³/h (15.000 l/h). Bei einem besonders großen Pool sollten Sie auf eine Pumpe zurückgreifen, die 20 m³/h (20.000 l/h) oder mehr an Förderleistung vorweisen kann. Nehmen wir an, dass 6 Stunden pumpen pro Tag ihre Schmerzgrenze sind: Dann sollte der Pool nicht mehr als 30.000 Liter Wasser beinhalten. Ausnahme: Im Becken wird eher unregelmäßig gebadet und auch eine Verunreinigung durch andere, äußere Faktoren findet kaum statt.
Zur Erinnerung: Ein Kubikmeter (m³) Wasser entspricht 1.000 Litern (l) Wasser.
Je stärker die Pumpe, desto weniger lang muss sie laufen und desto häufiger ist das Schwimmbecken benutzbar.
Abhängig ist dieser Wert allerdings auch von der Förderhöhe.
Förderhöhe
Sie gibt darüber Auskunft, in welche Höhe die Pumpe das Wasser transportieren kann, nachdem es im Filter gereinigt wurde. Oftmals befindet sich die Pumpe für das Schwimmbecken in einer Nische, dem sogenannten Filterschacht. Dieser muss einen Abfluss haben, damit er im Falle eines Lecks nicht mit Wasser vollläuft und im schlimmsten Fall einen Kurzschluss verursacht. Auch sollte er nicht luftdicht abgeschlossen sein.

Der passende Schlauch ist leicht gewählt und mit Adapter bleibt Ihnen sogar viel Flexibilität beim Kauf.
Die Sandfilterpumpe muss in der Lage sein, das Wasser in den Pool zurückzupumpen. Sind Höhenunterschied und Entfernung sehr groß, nimmt die Förderleistung der Pumpe entsprechend ab. Die Kraft wird dann stattdessen benötigt, um die Höhe zu erreichen und wirkt sich negativ auf die Geschwindigkeit aus, in welcher gepumpt wird.
Mit der für das Produkt offiziell angegebenen Förderleistung beziehen sich Hersteller gern auf einen Betrieb mit sehr geringem Höhenunterschied (böse Zungen würden vielleicht sagen: „unter Laborbedingungen“).

Für einen flexiblen Einsatz: Das nötige Zubehör einer Poolpumpe.
Lassen Sie sich daher von den schwindelerregenden Förderhöhen nicht zu sehr beeindrucken – wenn Sie diese voll ausnutzen würden, verkäme Ihre Pumpe zu einer lahmen Ente. Mehr Aufschluss gibt da das Leistungsdiagramm, welches nicht immer, aber zumindest gelegentlich im Handbuch einsehbar ist. Aus diesem können Sie entnehmen, bei welcher Förderhöhe das Gerät noch welche Pumpleistung zu erbringen imstande ist.
Lassen Sie die Pumpe nicht trocken laufen, auch nicht zu Testzwecken. Sie kann dadurch Schaden nehmen.
IPX4

Schlechtes Wetter könnte ein echter Poolpumpe-Test sein. Aber auch ein sommerlicher Regenguss kann der Poolpumpe nichts anhaben.
Bei dieser kryptischen Angabe handelt es sich um die Schutzklasse der Pool-Filteranlage. IP steht für International Protection. Sie beschreibt allgemein den Schutz vor Wasser, welchem elektrische Geräte ausgesetzt sein können. IPX4 bedeutet: geschützt vor Spritzwasser, IPX5 sogar: vor Strahlwasser.
Schwimmbadpumpen haben in der Regel die Schutzklasse IPX4, denn ein paar Spritzer aus der Wasserpistole oder ein Regenschauer dürfen sie nicht beschädigen. Wir empfehlen trotzdem, die Anlage unter ein Dach zu stellen und, wichtiger noch, auf einen festen Untergrund.

Achtung: Poolpumpen haben häufig einen hohen Stromverbrauch.
Das X kann auch durch eine andere Ziffer ersetzt sein, es steht dann beispielsweise nicht IPX4, sondern IP44 da. Diese erste Ziffer bezeichnet den Schutz vor Staub.
Die Schutz-Kennzeichnung kennen Sie vielleicht auch von Steckdosen im Außenbereich: Sie benötigen ebenfalls einen Spritzschutz gegen Regenwasser. Einige der besten Modelle haben wir bereits für Sie unter die Lupe genommen:
Wichtiger noch ist ein Fehlerstrom-Schutzschalter, auch FI-Schalter genannt. Kommt es durch einen Defekt der Pumpe zu einem Kurzschluss, unterbricht dieser die Stromversorgung. Trotzdem sollten sich während des Betriebs der Pumpe keine Personen im Pool befinden.
Betreff: Speed 290204
Guten Tag,
ich bräuchte bitte die Größe vom Schlauchanschluss.
Danke und VG,
Jürgen
Hallo Jürgen F.,
vielen Dank für Ihren Kommentar und das Interesse an unserem Poolpumpe-Vergleich.
Die Größe beträgt 1,5 Zoll.
Beste Grüße
Ihr Vergleich.org-Team