Das Wichtigste in Kürze
  • Poolpumpen sind essenzieller Bestandteil jeder Sandfilteranlage für Swimmingpools. Sie pumpen das schmutzige Poolwasser in den Filterkessel, wo es durch Quarzsand gereinigt wird, und von dort in das Becken zurück.
  • Wichtig ist, dass die Kraft der Poolpumpe dem Volumen des Swimmingpools gerecht wird. Der Poolpumpe-Test zeigt, dass eine schwache Pumpe nur geringe Mengen Wasser umwälzen und daher auch nur entsprechend kleine Pools sauber halten kann. Eine Pumpe mit hoher Leistungsaufnahme, also vielen Watt, schafft auch ein großes Schwimmbecken mit vielen Kubikmetern.
  • Das gesamte Wasser des Pools sollte zwei- bis dreimal pro Tag durch die Anlage laufen. Ist der Sandfilter verdreckt, kann er ganz einfach gereinigt werden, indem der Wasserstrom umgekehrt wird. Das Wasser fließt statt von oben nun von unten durch den Filter und transportiert den Schmutz ins Abwasser.

Poolpumpe Test
Wenig bereitet mehr Freude an einem heißen Sommertag als ein Sprung in den kühlen Swimmingpool im eigenen Garten. Das Status-Symbol, ob Fertigpool, Jacuzzi oder Rundpool zum Aufstellen, ist beliebt wie eh und je: Laut einer Statistik der GfK besaßen 2013 über 650.000 Hauseigentümer einen eigenen Pool, die Mehrheit davon ein klassisches Stahlwandbecken.

Namensgebung

Neben der klassischen Betitelung „Poolpumpe“ ist auch der Begriff „Schwimmbadpumpe“ populär. Wird sie an eine Sandfilteranlage angeschlossen, ist üblicherweise von der Sandfilterpumpe die Rede.

Nun ist die Freude am eigenen Pool genauso schnell getrübt wie das Wasser darin, wenn es nicht sachgerecht gereinigt wird. Neben der Chlorierung (chemische Reinigung) wird hierfür eine Filteranlage (physische Reinigung) benötigt. Zwei Typen sind auf dem Markt vertreten: Indoor-Swimmingpools kommen mit einem Kartuschenfilter aus, der einen Papierfilter enthält. Er muss manuell gereinigt werden, was oft als mühsam empfunden wird.

Die Alternative für Außenpools ist daher ein sogenannter Sandfilter. Bei diesem kommt eine Art Fass zum Einsatz, welches mit Quarzsand gefüllt ist. Das Wasser wird hindurchgepumpt und fließt gesäubert ins Becken zurück. Die Reinigung des Sandfilters erfolgt, indem ganz einfach Frischwasser in umgekehrter Richtung durch den Sand fließt und den gesammelten Dreck ausspült.

Die Vorteile des Sandfilters gegenüber dem Kartuschenfilter haben wir hier nochmal kurz zusammengefasst:

  • Filtermedien können automatisch gereinigt werden
  • bewältigt auch große Mengen an Dreck
  • etwas teurer in der Anschaffung
  • nimmt mehr Platz weg

Ob nun Kartuschenfilter oder Sandfilter Ihr Poolpumpe-Testsieger ist: Sie brauchen eine passende Pumpe für den Pool, ansonsten bewegt sich in der Filteranlage nichts. In unserer Kaufberatung erläutern wir Ihnen die wichtigsten Kauf-Kriterien und helfen Ihnen, im Marken-Dschungel das passende Produkt zu finden.

1. Aus welchen Komponenten besteht eine Sandfilteranlage?

Bauteil Beschreibung
Filterkessel
Filterkessel
Der Filterkesser beinhaltet den Filtersand, durch welchen das Pool-Wasser gepumpt wird. Zumeist kommt hier Quarzsand zum Einsatz. Bei der Körnung muss auf die Vorgaben des Filter-Herstellers geachtet werden. Die Füllmenge unterscheidet sich von Anlage zu Anlage. Üblich sind Mengen von 15 bis 20 kg. Je größer der Filterkessel, desto mehr Wasser kann zugleich durch ihn geleitet werden und desto zügiger schreitet die Filterung voran. Wissenswert für Poolbesitzer ist, dass das Wasser von oben nach unten, bei einer Sandreinigung aber von unten nach oben durch den Kessel gepresst wird.
Ventil
Poolpumpe Ventil
Das Ventil sitzt auf dem Filterkessel und bestimmt, in welche Richtung das Wasser gepumpt wird. Für gewöhnlich werden 6- oder 7-Wege-Ventile verwendet, aber auch Ventile mit weniger Optionen sind keine Seltenheit. Mit der richtigen Einstellung lässt sich auch Frischwasser umgekehrt durch die Sandfilteranlage laufen lassen. Dadurch wird der Quarzsand von den Schmutzpartikeln gereinigt, die sich im Lauf der Zeit dort angesammelt haben. Natürlich pumpen Sie dieses Wasser nicht in den Pool zurück, sondern ins Abwasser.
Poolpumpe
Poolpumpe
Das Herzstück der Sandfilteranlage ist die Poolpumpe. Sie bezieht ihren Strom aus einer haushaltsüblichen Steckdose und treibt den gesamten Wasserkreislauf an. Das Wasser fließt aus dem Swimmingpool in die Pumpe, von dort in den Filter und danach zurück in den Pool.
Schläuche
Poolpumpe Schlauch Sandfilteranlage
Zwei Schläuche verbinden die Poolpumpe mit dem übrigen System. Sie besitzt einen Sauganschluss und einen Druckanschluss. Über den Sauganschluss zieht sie Wasser aus dem Schwimmbecken, über den Druckanschluss leitet sie es durch den Filter ins Becken zurück. Die Schläuche sind in der Regel aus PVC, also Polyvinylchlorid, einem Kunststoff.
Natürlich kommen noch einige Einzelteile wie etwa Dichtungsringe und anderes Pool-Zubehör hinzu, deren einzelne Nennung an dieser Stelle jedoch den Rahmen sprengen würde.

Dieser Ratgeber behandelt ausschließlich Poolpumpen. Auf unserer Webseite finden Sie auch einen Vergleich vollständiger Sandfilteranlagen.

2. Die Kriterien kurz erläutert

In unserem Poolpumpen-Vergleich kommen Pumpen-Modelle verschiedener Kategorien zum Einsatz: Starke und schwache, mit unterschiedlichen Förderhöhen, Schlauchanschlüssen und Stromverbrauch. Damit Sie am Ende noch den Überblick darüber haben, was die jeweilige Pool-Umwälzpumpe auszeichnet, erläutern wir Ihnen die wichtigsten Kriterien kurz. Sie finden sie alle in der Tabelle ganz am oberen Ende dieses Ratgebers wieder.

Leistungsaufnahme

Swimmingpool 20 m³

Ein Becken dieser Art hat etwa 20 m³ Wasser. Die Poolpumpe einer durchschnittlichen Sandfilteranlage benötigt nur wenige Stunden, um das Wasser mehrmals durch den Filter zu pumpen.

Wie stark die Wasserpumpe für den Pool ist, darüber gibt die Leistungsaufnahme eine erste Auskunft. Sie beschreibt den Stromverbrauch, gemessen in Watt. Verbraucht die Schwimmbadpumpe beispielsweise 600 Watt, sind nach einer Stunde ununterbrochener Laufzeit 600 Wattstunden (Wh), bzw. 0,6 Kilowattstunden (kWh) verbraucht.

Bei einem angenommenen Strompreis von 30 Cent entspräche das Kosten von 18 Cent. Läuft die Filterpumpe mehrere Stunden am Tag, sind nach einer Woche ohne weiteres ein paar Euro fort. Ein großes Poolbecken verursacht also auch entsprechend hohe Stromkosten.

Dennoch ist die Leistungsaufnahme noch nicht das Ein und Alles. Eine Pumpe kann auch mit etwas geringerem Energiebedarf eine respektable Pumpleistung erzielen, oder aber viel Strom verbrauchen und trotzdem nicht besonders viel Wasser pumpen. In letzterem Fall freut sich Ihr Stromanbieter, nicht aber Ihr Portemonnaie. Achten Sie daher auch auf die Förderleistung.

Es dürfen sich keine Personen im Schwimmbecken befinden, während die Poolpumpe in Betrieb ist.

Förderleistung

Hier geht es ans Eingemachte: Die Förderleistung beschreibt, wie viel Wasser die Pumpe pro Stunde weiterleiten kann. 10 m³/h (entspricht 10.000 l/h) sollten auf jeden Fall drin sein, gute Pumpen schaffen auch 15 m³/h (15.000 l/h). Bei einem besonders großen Pool sollten Sie auf eine Pumpe zurückgreifen, die 20 m³/h (20.000 l/h) oder mehr an Förderleistung vorweisen kann. Nehmen wir an, dass 6 Stunden pumpen pro Tag ihre Schmerzgrenze sind: Dann sollte der Pool nicht mehr als 30.000 Liter Wasser beinhalten. Ausnahme: Im Becken wird eher unregelmäßig gebadet und auch eine Verunreinigung durch andere, äußere Faktoren findet kaum statt.

Zur Erinnerung: Ein Kubikmeter (m³) Wasser entspricht 1.000 Litern (l) Wasser.

Je stärker die Pumpe, desto weniger lang muss sie laufen und desto häufiger ist das Schwimmbecken benutzbar.

Abhängig ist dieser Wert allerdings auch von der Förderhöhe.

Förderhöhe

Sie gibt darüber Auskunft, in welche Höhe die Pumpe das Wasser transportieren kann, nachdem es im Filter gereinigt wurde. Oftmals befindet sich die Pumpe für das Schwimmbecken in einer Nische, dem sogenannten Filterschacht. Dieser muss einen Abfluss haben, damit er im Falle eines Lecks nicht mit Wasser vollläuft und im schlimmsten Fall einen Kurzschluss verursacht. Auch sollte er nicht luftdicht abgeschlossen sein.

Poolpumpe 38 mm Schlauch

Der passende Schlauch ist leicht gewählt und mit Adapter bleibt Ihnen sogar viel Flexibilität beim Kauf.

Die Sandfilterpumpe muss in der Lage sein, das Wasser in den Pool zurückzupumpen. Sind Höhenunterschied und Entfernung sehr groß, nimmt die Förderleistung der Pumpe entsprechend ab. Die Kraft wird dann stattdessen benötigt, um die Höhe zu erreichen und wirkt sich negativ auf die Geschwindigkeit aus, in welcher gepumpt wird.

Mit der für das Produkt offiziell angegebenen Förderleistung beziehen sich Hersteller gern auf einen Betrieb mit sehr geringem Höhenunterschied (böse Zungen würden vielleicht sagen: „unter Laborbedingungen“).

Lassen Sie sich daher von den schwindelerregenden Förderhöhen nicht zu sehr beeindrucken – wenn Sie diese voll ausnutzen würden, verkäme Ihre Pumpe zu einer lahmen Ente. Mehr Aufschluss gibt da das Leistungsdiagramm, welches nicht immer, aber zumindest gelegentlich im Handbuch einsehbar ist. Aus diesem können Sie entnehmen, bei welcher Förderhöhe das Gerät noch welche Pumpleistung zu erbringen imstande ist.

Lassen Sie die Pumpe nicht trocken laufen, auch nicht zu Testzwecken. Sie kann dadurch Schaden nehmen.

IPX4

Garten von Regen durchnässt

Schlechtes Wetter könnte ein echter Poolpumpe-Test sein. Aber auch ein sommerlicher Regenguss kann der Poolpumpe nichts anhaben.

Bei dieser kryptischen Angabe handelt es sich um die Schutzklasse der Pool-Filteranlage. IP steht für International Protection. Sie beschreibt allgemein den Schutz vor Wasser, welchem elektrische Geräte ausgesetzt sein können. IPX4 bedeutet: geschützt vor Spritzwasser, IPX5 sogar: vor Strahlwasser.

Schwimmbadpumpen haben in der Regel die Schutzklasse IPX4, denn ein paar Spritzer aus der Wasserpistole oder ein Regenschauer dürfen sie nicht beschädigen. Wir empfehlen trotzdem, die Anlage unter ein Dach zu stellen und, wichtiger noch, auf einen festen Untergrund.

Das X kann auch durch eine andere Ziffer ersetzt sein, es steht dann beispielsweise nicht IPX4, sondern IP44 da. Diese erste Ziffer bezeichnet den Schutz vor Staub.

Die Schutz-Kennzeichnung kennen Sie vielleicht auch von Steckdosen im Außenbereich: Sie benötigen ebenfalls einen Spritzschutz gegen Regenwasser. Einige der besten Modelle haben wir bereits für Sie unter die Lupe genommen:

Wichtiger noch ist ein Fehlerstrom-Schutzschalter, auch FI-Schalter genannt. Kommt es durch einen Defekt der Pumpe zu einem Kurzschluss, unterbricht dieser die Stromversorgung. Trotzdem sollten sich während des Betriebs der Pumpe keine Personen im Pool befinden.

3. Wie lässt sich eine passende Poolpumpe für die Sandfilteranlage finden?

Welches die beste Poolpumpe für Sie ist, hängt in erster Linie vom übrigen Pool-Zubehör ab, vor allem dem Filterkessel, den Schlauch-Anschlüssen und auch der Beckengröße.

Bei Filterkesseln ist schon angegeben, für welche Pumpenleistung sie sich eignen. Dabei spielt die Filteroberfläche eine Rolle.

Berechnung der Filteroberfläche: Es gilt die Formel π x r². Die Größe des Filterkessels wird in der Regel mit dem Durchmesser angegeben. Beispiel: 40 cm Durchmesser. Die Hälfte davon ist der Radius, also 20 cm, bzw. 0,2 m. Rechenschritt: 3,14 x 0,2 m x 0,2 m = 0,1256 m².

Mega Sandfitlerkessel

Die stärkste Pumpe hilft nichts, wenn der Filterkessel nicht groß genug ist. Hier ein Modell von Mega.

Multiplizieren Sie die Filteroberfläche mit mindestens 40 m, maximal 50 m, um die Kubikmeter zu erhalten, welche pro Stunde durch den Filter laufen sollten. Fortsetzung des obigen Beispiels: 0,1256 m² x 50 m = ca. 6,3 m³. So viel Wasser sollte die Pumpe im Optimalfall durch den Filter pumpen.

Oft ist es so, dass Hersteller an der Kesselgröße sparen. Wird das Wasser aber zu schnell durch den Kessel gepresst, reduziert sich die Filterleistung. Zu einer leistungsstarken Pumpe gehört also auf jeden Fall auch ein großer Filterkessel.

Falls Sie noch gar keinen Filterkessel besitzen, sollten Sie nach der Beckengröße gehen. In diesem Fall benötigen Sie allerdings eine komplette Sandfilteranlage und werden statt in diesem Poolpumpen-Vergleich besser im separaten Poolpumpen mit Sandfilter-Test fündig.

4. Hersteller

In unserem Poolpumpen-Vergleich 2020 haben Sie bereits einige Hersteller kennengelernt, vom Poolpumpen-Vergleichssieger bis zur günstigen Poolpumpe für jedermann.

  • Amur
  • Aqua Plus
  • Aqua TechniX
  • AquaForte
  • AstraPool
  • Bestway
  • Gre
  • KSB
  • Mareva
  • Ribiland
  • Speck
  • Steinbach
  • SunSun
  • vidaXl

Natürlich lässt sich auch in klassischen Baumärkten wie Hornbach oder Obi eine Poolpumpe kaufen – die Ketten können aber oft mit den Kampfpreisen des Online-Handels nicht mithalten. Zudem haben sie nicht alle Poolpumpen-Ersatzteile auf Lager.

Poolpumpe Sandfilteranlage

5. Lohnt sich ein zweiter Wasserzähler?

Stiftung Warentest empfiehlt Poolbesitzern, einen Garten-Wasserzähler einzubauen, um Abwasserkosten zu sparen. Denn für jeden Tropfen Wasser, den Sie frisch aus der Leitung zapfen, zahlen Sie auch die Abwassergebühr – obwohl das Wasser im Erdreich Ihres Gartens versickert. Bei einem separaten Wasserzähler im Garten sparen Sie diese Kosten.

  • Abwassergebühren einiger deutscher Städte

    • Bad Reichenhall: 1,55 € / m³
    • Berlin: 2,30 € / m³
    • Essen: 2,87 € / m³
    • Hamburg: 2,09 € / m³
    • Mainz: 1,40 € / m³
    • München: 1,56 € / m³
    • Potsdam: 3,92 € / m³
    • Saarbrücken: 3,39 € / m³
    • Worms: 1,08 € / m³

5. Häufige Fragen

Hat der Poolpumpen-Vergleich noch Fragen zum Pool mit Pumpe offen gelassen? Mit etwas Glück finden Sie diese hier.

5.1. Kann ich auch eine Gartenpumpe als Poolpumpe verwenden?

Gartenpumpe Metabo

Eine Gartenpumpe ist keine Alternative zur Poolpumpe.

Nein. Gartenpumpen haben einen anderen Zweck: Sie pumpen jenes Wasser durch den Garten, womit der Rasen und das Blumenbeet gesprengt werden. Ihre ganze Technik ist darauf ausgelegt. Der Druck in den Schläuchen ist höher, damit das Wasser gut in die Höhe schießt und sich über eine größere Fläche verteilt.

Die Fördermenge ist hingegen niedriger, da der Garten sonst schier ertränkt würde – gerade auf eine hohe Wassermenge kommt es jedoch bei Poolpumpen/Sandfilteranlagen an, da von ihnen täglich zahllose Kubikmeter Wasser gefiltert werden müssen.

Weitere Informationen erhalten Sie in unserem entsprechenden Ratgeber:

5.2. Wie lange muss ich die Poolpumpe laufen lassen?

Gartendusche

Am besten brausen Sie sich kurz ab, bevor Sie in den Pool springen: So wird weniger Dreck hineingetragen.
Die besten ihrer Art finden Sie in unserem [clickout url="https://www.vergleich.org/gartendusche/"]Gartenduschen-Vergleich.[/clickout]

Das ist abhängig vom Volumen des Beckens. Das gesamte Wasser sollte pro Tag ein- bis dreimal durch die Sandfilteranlage laufen. Eine Rolle spielt auch der Verschmutzungsgrad des Wassers. Nutzen Sie den Pool praktisch nur allein und ist er die längste Zeit abgedeckt, muss auch weniger Dreck herausgefiltert werden. Springen dagegen ständig mehrere Kinder (und eventuell eingeladene Nachbarskinder) darin herum, ist eine häufige Umwälzung des Wassers unabdingbar.

Die Berechnung der Zeit, die für den gesamten Reinigungsvorgang benötigt wird, ist daher abhängig von zwei Faktoren: Der Förderleistung der Pumpe und dem Inhalt des Wasserbeckens.

Multiplizieren Sie zunächst die Wassermenge des Pools mit 2, um die Gesamtmenge an Wasser zu erhalten, die von der Pumpe „bearbeitet“ werden muss. Teilen Sie das Ergebnis durch die Zahl der Kubikmeter, welche als Förderleistung in der Tabelle am oberen Ende dieses Ratgebers angegeben ist. Das Ergebnis sind die Stunden, welche die Poolpumpe täglich laufen muss.

Berechnungs-Beispiel gefällig?
Hat ein Swimmingpool einen Inhalt von 15 m³ Wasser, sollte die Pumpe bei starker Verschmutzung jeden Tag das dreifache, also 45 m³, umwälzen. Wenn eine Pumpe mit 20 m³/h Förderleistung angeschlossen ist, ergibt sich eine Laufzeit der Poolpumpe von 45 : 20 = 2,25 h, also etwa zweieinviertel Stunden.

5.3. Gibt es auch eine Poolpumpe mit Heizung?

Poolpumpe mit Heizung

Eine Poolpumpe mit Heizung, welche für Whirlpools ausgelegt ist.

Ja, aber diese Geräte erzielen in der Regel nicht denselben Wasserdurchfluss wie herkömmliche Poolpumpen.

Sie eignen sich zwar nicht als Umwälzpumpe für den Pool, aber hervorragend für Jacuzzis, welche etwas kleiner sind. Dadurch muss weniger Wasser umgewälzt werden und eine schwache Pumpe genügt den Ansprüchen vollkommen.

Als Alternative für warmes Wasser im Außenpool empfehlen wir, eine zusätzliche Poolheizung zu installieren. So bleibt die Pumpleistung hoch und das Wasser wird dennoch warm.

5.4. Genügt eine Pool-Sandfilteranlage, um das Wasser sauber zu halten?

Nein. Die Filterpumpe für den Pool ist zwar ein wichtiger Helfer, doch um ein wenig Poolchemie kommen sie nicht herum. Vor allem Chlor wird benötigt, um Keime im Wasser zu bekämpfen.

Viele weitere Informationen zur Wasserpflege erhalten Sie in diesem Video: