Das Wichtigste in Kürze
  • Anders als zum Beispiel ein Überspannungsschutz an Steckdosen erkennt der FI-Schalter feinste Schwankungen, die nicht nur die Elektronik gefährden, sondern ernsthafte Personenschäden verursachen können. Deshalb spielt der Typ des FI-Schalters in Tests eine herausragende Rolle. Für den Hausgebrauch genügt der Typ A, der Fehlerströme mit 30 mA erkennt. Die besten FI-Schalter besitzen hingegen Typ B oder B+. Im Vergleich zu FI-Schaltern vom Typ A werden hier auch überlagerte Fehler erkannt. Bei besonderen Anforderungen an den Personenschutz und den Schutz elektronischer Geräte wird mindestens Typ B empfohlen.

Hinweis: Für einen reibungslosen und sicheren Betrieb lassen Sie die FI-Schutzschalter durch einen Fachmann installieren.

1. Welche FI-Schalter aus den Tests im Internet sollten verbaut werden?

Wenn Sie einen FI-Schalter kaufen, gibt es neben dem Schutz noch weitere Faktoren, die zu beachten sind. Bei den FI-Schutzschalter-Typen gibt es Varianten für den gesamten Stromkasten und Modelle für einzelne Stromkreise. Die 2-poligen FI-Schutzschaltungen dienen der Sicherung eines einzelnen Kreises innerhalb des Hausnetzes. Diese werden auch als FI-LS-Schalter bezeichnet („LS“ steht für Leitungsschutz). Während der FI-Schalter mit vier Polen in jeden Sicherungskasten gehört, sind diese einzelnen FI-Sicherungen optional. Sie besitzen aber den großen Vorteil, dass sie gezielt nur den Stromkreis abschalten, in welchem der Fehlerstrom auftritt. So gelingt die Fehlersuche deutlich schneller. Jedoch ist Platz im Sicherungskasten nötig und der Kauf der größeren Zahl an Schaltungen ist natürlich teurer.

2. Welche Stromstärke wird benötigt?

Die FI-Schalter in den Tests im Internet weisen teils ganz unterschiedliche Stromstärken auf. Der Wert muss stets deutlich über der maximalen Stromstärke im Stromkreis liegen. Große FI-Schalter sind typischerweise bis 40 A gesichert. FI-Schalter für einzelne Kreise sollten mindesten 16 A aufweisen.

3. Was ist die korrekte Bezeichnung?

Der FI-Schalter ist unter zahlreichen Bezeichnungen zu finden. „FI“ steht zunächst einmal für „Fehler“ oder „failure“ und das Symbol für Stromstärke „I“. So lautet die lange Form Fehlerstromschutzschalter oder im Englischen RCD-Schalter, was wiederum für „residual current device“ steht. Das „Schalter“ wurde hier nur im Deutschen zusätzlich angefügt. Noch genauer wäre allerdings „Differenzstrom-Schutzschalter“, da die Schaltung bei einer Abweichung oder Differenz von zumeist 30 mA zum Schutz den Strom unterbricht.

fi-schalter-test

Ergänzend zu unserem Vergleich empfehlen wir Ihnen folgende FI-Schalter Tests: